Femme

Huch, ist das plötzlich warm. Jetzt heißt es Haut zeigen, wenn da nicht die Pusteln wären. Hitzepickel heißen die Nervensägen, die wir gerne wieder loswerden wollen. Wir sagen, wie!

Hitzepickel werden vor allem mit Babys und Kleinkindern in Verbindung gebracht, Erwachsene sind jedoch genauso betroffen. Die gute Nachricht vorweg: Hitzepickel sind gesundheitlich absolut ungefährlich. Aber sie können uns stören, einen fiesen Juckreiz und ein Brennen auf der Hautoberfläche auslösen und Entzündungen verursachen. Die Pickelchen machen sich besonders gern an Körperstellen breit, wo sich viele Schweißdrüsen befinden. Dazu zählen vor allem Achseln, Dekolleté, Rücken, Po, Oberschenkel und Arme. Dort, wo wir die Hitzepickel definitiv nicht gebrauchen, und wenn sie schon da sind, nicht immer komplett mit Kleidung abdecken können.

Bei Babys und Kleinkindern haben es Hitzepickel besonders leicht, denn die Hautporen sind noch relativ klein, wodurch eine Verstopfung der Schweißdrüsen schnell verursacht werden kann. Die Pickelchen entstehen dann vorrangig durch das Tragen von zu warmer und dicker Kleidung oder durch das Tragen einer Windel.Enzympeeling Amazon API

Was sind eigentlich Hitzepickel?

Hitzepickel sind kleine Bläschen/Pusteln auf der Haut, die entstehen, wenn die Ausführungsgänge von Schweißdrüsen verstopfen. Häufig, im Sommer, wenn Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit herrschen, deshalb werden sie auch gern Hitzeausschlag oder Schweißbläschen genannt. Sie entstehen öfter in Hautfalten oder Arealen, an denen besonders viele Schweißdrüsen sitzen, wie in den Achseln, am Dekolleté oder zwischen den Schultern.

Welche Arten von Hitzepickel gibt es?

Es gibt vier Arten von Hitzepickeln, die dabei unterschiedliche Symptome aufweisen.

  1. Miliaria cristallina: Hierbei handelt es sich um die mildeste Form von Hitzepickel. Auf der Epidermis, äußerlichen Zellschicht der Haut/Oberhaut (auch als Stratum corneum bekannt), entstehen durch den Verschluss der Schweißdrüsen kleine, farblose Pickelchen. Die Bläschen sind frei von Bakterien, manchmal sind sie mit sehr sehr wenig Flüssigkeit gefüllt. Die Hitzepickel können nach einer gewissen Zeit aufplatzen.
  2. Miliaria rubra: Es findet eine Verengung unterhalb der Körnerzellschicht (Stratum granulosom), tieferliegende Schweißdrüsen, statt. Hierbei handelt es sich im Vergleich zur obigen Art von Hitzepickel um die dritte Schicht der Oberhaut, die in diesem Fall von Hitzepickeln betroffen ist. Die Bläschen sind gerötet, die betroffenen Hautstellen jucken. Als Auslöser von Miliaria rubra sind Bakterian oder eine irritative Schweißwirkung verantwortlich.
  3. Miliaria pustulosa: Ein stärkerer Bakterienbefall, auch als bakterielle Superinfektion bekannt, ist die Ursache für diese Form von Hitzepickeln. Die Pickel entzünden sich in der Regel und fangen an sich zu eitrigen Pusteln zu entwickeln.
  4. Miliaria profunda: Diese Art von Hitzepickeln kommt eher selten vor. Bei Miliaria profunda sind die tiefliegenden Ausführungsgänge verstopft. Feste, oft schmerzhafte Knoten sind die Folge.

Welche Symptome bringen Hitzepickel mit sich?

Der Hautausschlag zeigt sich vor allem durch

  • Bildung von Bläschen/ kleinen Pickelchen
  • Brennen
  • Juckreiz

Die Bläschen sind in der Regel so groß wie ein Hirsekorn und befinden sich auf der Hautoberfläche, genauer gesagt: dort, wo man viele Schweißdrüsen besitzt und dadurch häufig schwitzt. Meist sind die Hitzepickel mit einer klaren bis milchigen Flüssigkeit gefüllt. Je nach Verstopfungsgrad der Schweißdrüsen, können die Pickel sehr schmerzhaft sein und an der Hautoberfläche ein Brennen oder ein Jucken auslösen.

Was tun gegen Hitzepickel?

Die kleinen oberflächlichen Hitzepickel treten schnell auf, wenn der Körper überhitzt ist und jucken – sie verschwinden aber auch schnell wieder, wenn eine Abkühlung erfolgt.
Tipp: Bleiben die weißen Pickelchen länger bestehen, hilft oft eine Behandlung mit Hautgel, das Zink oder Kieselerde enthält. Alternativ helfen Arzneimittel aus der Homöopathie. 
Wer zu Hitzepickeln neigt, kann auch schon vorbeugen:Enzympeelings reinigen selbst empfindliche und unreine Haut sanft und beugen verstopfte Talgdrüsen vor.

Bei starkem Juckreiz besonders bei kleinen, roten Pickelchen (Miliaria rubra) sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann euch nach einer Untersuchung ein juckreizstillendes Anti-Allergie-Medikament (Antihistaminika) gegen die Hitzepickel verschreiben. In der Regel wird auch gern eine Creme auf Zinkbasis verordnet, denn die wirkt entzündungshemmend, unterstützt die Wundheilung und mildert den Juckreiz.

Sofortmaßnahmen bei Hitzepickeln

Fenistil Tropfen Amazon API

  • Raus aus der Hitze und einen kühleren Ort suchen.
  • Keine zu warme und enge Kleidung tragen. Luftige Kleidung aus Baumwolle und Leinen hingegen sind gute Materialien im Sommer, in denen der Körper nicht allzu schnell schwitzt, dadurch die Schweißdrüsen auch nicht so schnell verstopfen und die Produktion von Hitzepickel weitestgehend vermieden werden.
  • Auch dickes und warmes Bettzeug sollte umgangen werden.
  • Bitte nicht die Hitzepickel kratzen, egal, wie stark sie jucken. Lindert dieses Kratzen eher, indem ihr auf die betroffene Hautstelle klopft oder sie kühlt.
  • Auf koffeinhaltige Getränke, Alkohol, scharfe Gewürze und üppige Mahlzeiten, die die Produktion von Schweiß verstärken und lästige Hitzepickel begünstigen, verzichten – Salbeitee trinken.
  • Gegen die Schweißproduktion hilft auch ein spezielles Puder aus der Apotheke, der Schweiß absorbieren kann und die Haut (zum Beispiel mit Silber) beruhigen und trocken halten kann, sodass die Verbreitung von Bakterien möglichst verhindert und Hitzepickel somit gar nicht erst entstehen.
  • Alternativ gibt es ein speziell entwickeltes Antitranspirant, dass bei starkem Schwitzen wahre Wunder bewirken soll.

Soummé Amazon API

  • Thermalwasserspray tut der Haut gut und ist besonders praktisch für unterwegs. Mit Inhalten wie Mineralstoffen, Spurenelementen und Kieselerde beruhigt es die Haut, sodass das Jucken der Hitzepickel vorerst ein Ende hat.
  • Weitere Tipps: Sonnenschutz ohne Konservierungs- und Duftstoffe verwenden. Die Haut wird dadurch nicht unnötig gereizt, juckt nicht und Hitzepickel haben ein schweres Spiel. Wir erklären euch alles, was ihr zum Thema Sonnencreme wissen solltet.
  • Hausmittel: Lauwarme bis kühle Duschen sind jetzt ein Traum für euren Körper. Alternativ könnt ihr euch mit einem feuchten Waschlappen abtupfen.
    Babys hilft es, die Windeln öfter zu wechseln, um ein feucht-warmes Klima zu umgehen. Auch wenn sie öfter mal ohne Windeln krabbeln, beugt ihr super Hitzepickel vor.

Thermalwasserspray Amazon API

Infobox Affiliate

Source: https://www.brigitte.de

Am Christopher Street Day die Regenbogenfahne zu schwingen, reicht sicherlich nicht aus, um Haltung zu zeigen. So könnt ihr für die LGBTIQ+-Community auch an den restlichen 364 Tagen im Jahr eine Verbündete sein. 

Ihr möchtet queere Menschen unterstützen, wisst aber nicht, was ihr am besten tun könnt? Dann geht es euch wie vielen anderen – einschließlich mir. Denn bin ich ehrlich, werde ich mich als heterosexuelle cis Personen nie vollständig in die Lage der LGBTQI+-Community hineinversetzen können.

Infobox: Vokabel Check

Ich musste nie wirklich kämpfen, um so zu leben, wie ich leben möchte. Wenn ich mit meinem Freund Händchen haltend durch die Straßen laufe, werde ich nicht schräg angeschaut. Kurz: Ich wurde noch nie aufgrund meiner sexuellen Orientierung diskriminiert – und das will und darf ich nicht für selbstverständlich nehmen. 

Viele Menschen haben nicht diese Privilegien. Sie müssen weiterhin für ihre Rechte und Anerkennung kämpfen. Deshalb ist es wichtig, ihnen als hetero cis Mann oder Frau ein Verbündeter oder eine Verbündete zu sein – im Englischen auch “Ally“ genannt. Und das könnt ihr dafür tun. 

1. Wir können zuhören

Zuhören statt Reden lautet die Devise! Geht in den Austausch, um mehr über die Probleme zu erfahren, mit denen LGBTQ+-Personen täglich konfrontiert werden. Hört den Menschen aktiv zu. Dabei kann es passieren, dass vieler unserer Vorstellungen und Meinungen sich als unzutreffend erweisen. Wir müssen aufpassen, dass wir dann nicht plötzlich in die Offensive gehen, um unsere Fehler zu verteidigen. Auch können lieb gemeinte Ratschläge oft nach hinten losgehen. Ein offenes Ohr ist so viel mehr Wert. 

2. Wir können uns bilden

Wissen ist Macht! Zwar verlangt niemand von uns, Experte zu sein, aber: Je mehr wir wissen, desto einfacher wird es uns fallen, als Verbündete:r an der Seite von benachteiligter Gruppen gegen Unterdrückung, Homophobie und Sexismus zu stehen. 

3. Wir können aus Fehlern lernen und ehrlich mit uns selbst sein

Testet eure eigenen Vorurteile. Ertappt ihr euch, wie gewisse Vorurteile euer Verhalten beeinflussen? Wie sind eure Reaktionen auf die Probleme der LGBTQ+- Community? Fakt ist: Jeder ist in einer bestimmten Art und Weise voreingenommen. Das lässt sich leider nicht vermeiden. Umso wichtiger ist es, sich dem bewusst zu werden und die anderen Menschen individuell als das zu sehen, was sie wirklich sind.

4. Wir können aktiv werden

Wenn wir uns alle trauen, aktiv gegen Mobbing von queeren Personen vorzugehen, ist das ein enorm wichtiger Schritt. Schreitet ein, wenn jemand falsch oder respektlos behandelt wird. Homophobes Verhalten ist leider keine Seltenheit. Wer Zeuge von Mobbing wird, sollte handeln – und zwar als aktive:r Zuschauer:in: Bringt die gemobbte Person nach Möglichkeit aus der Situation an einen sichereren Ort. Versucht dabei nicht, dem Mobber verbal oder physisch entgegenzutreten. Das schürt die Situation meist an. 
Aktive Hilfe gilt natürlich auch für Online Mobbing: Der effektivste Weg, um Feindlichkeiten im Netz zu bekämpfen, besteht darin, die Beiträge zu melden, sobald ihr sie seht. 

5. Fragt euch selbst …

… , findet ihr es okay, wenn ihr gefragt werdet, ob ihr ein Mann oder eine Frau seid? Würdet ihr euch mit fremden Personen über eure sexuellen Vorlieben austauschen wollen? Würdet ihr ein Hetero-Pärchen fragen, ob sie sich auch wirklich sicher sind? Würdet ihr auch von anderen verlangen, sich als hetero outen zu müssen? Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, hilft einem, (vielleicht unbewusst) unerwünschte Verhaltensweisen zu vermeiden. 

Hält sich jeder an diese fünf einfachen Schritte, trägt das enorm dazu bei, dass unsere Gesellschaft toleranter, offener und bunter wird. Und das ist doch ein schönes Gefühl!  

Verwendete Quelle: Regenborgenportal.de, Refinery29.com, Spiegel.de

Source: https://www.brigitte.de

Ads