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Nein, bei der digitalen Eifersucht geht es nicht darum, wer das neueste und tollste Smartphone hat. Dahinter steckt viel mehr ein möglicher Beziehungskiller …

Definition von digitaler Eifersucht

Eifersucht kennen die meisten von uns und im Internetzeitalter macht diese auch nicht vor unserem digitalen Leben Halt! Hinter dem Begriff der digitalen Eifersucht verbirgt sich ein Eifersuchtsempfinden, das durch soziale Netzwerke entsteht: Warum liked mein Partner ein Bild von einer anderen (leicht bekleideten) Frau? Wer ist der neue hinzugefügte Freund? Warum verbringt mein Partner*in lieber Zeit in den sozialen Medien als mit mir?

All das kann Eifersucht fördern und weitere Handlungen nach sich ziehen, wie die Facebook-Seite des Partners regelmäßig zu durchsuchen, gegebene Likes des Partners an andere zu kontrollieren, die Arbeitskollegin vom Freund auf Instagram auszuspionieren, usw. Da muss man nicht lange überlegen, sondern weiß: Das ist Gift für die Beziehung.

Digitale Eifersucht: Wer ist betroffen

Die meisten Menschen kennen Eifersucht aus eigener Erfahrung. Dabei neigen einige Menschen stärker dazu, eifersüchtig zu sein, als andere. So gehen einige Experten davon aus, dass ein geringes Selbstwertgefühl mit einer höheren Neigung zur Eifersucht einhergeht. Und auch wie intensiv die Eifersucht erlebt wird, hängt von dem eigenen Selbstwertgefühl ab. Denn Eifersucht tritt auf, wenn wir uns unsicher fühlen.

Eine Studie zur digitalen Eifersucht mit 214 Teilnehmern in Deutschland, die im Journal of Business and Media Psychology veröffentlicht wurde, legt nahe, dass Personen, die sowieso eine hohe Eifersuchtsneigung haben, auch Informationen aus dem Netz als eher bedrohlich wahrnehmen – “insbesondere dann, wenn das Vertrauen in den Partner gering ist”, wie es dort heißt. So können soziale Medien nicht nur Auslöser, sondern auch Verstärker von Eifersucht sein.

Wenn es dir schwerfällt, mit den Aktivitäten deines Freundes oder deiner Freundin im Netz umzugehen, stellen wir dir nachfolgend ein paar Tipps vor!

Digitale Eifersucht – was kann ich tun?

Wir geben dir fünf Tipps an die Hand, wie du digitale Eifersucht bekämpfen kannst:

1. Abstand gewinnen

Statt deinem Impuls nachzugehen und deinem Partner*in Vorwürfe zu machen, solltest du dir eine Auszeit nehmen. Die Online-Medien machen uns Informationen rund um die Uhr verfügbar, wir sind schnell versucht, doch mal eben nachzugucken was der Partner*in so treibt, usw. Da können unsere Gefühle schon mal schnell mit uns durchgehen – und schon sagen wir etwas, das wir bereuen, aber nicht mehr zurücknehmen können. Bevor die Fantasie mit dir durchgeht, gewinne etwas Abstand zu dieser Situation, schlafe eine Nacht drüber – und entscheide dann, wie du damit umgehst.

2. Digitale Trennung

Nicht nur einen Moment Auszeit nehmen, auch eine digitale Trennung kann euch helfen. Entfreundet und entfolgt euch in den sozialen Netzwerken und nehmt euch den Druck, der damit einhergeht. Wichtig ist, dass ihr euch vertraut – sonst wird es nicht funktionieren. Tipp: Vertrauen lernen ist nicht leicht, aber machbar.

3. Hinterfragen

Facebook, Instagram & Co. zeigen uns die schönen Seiten – zumindest oberflächlich, denn jeder stellt sich bestmöglich in den sozialen Netzwerken dar. Und eigentlich wissen wir ja auch, dass dort viel geschummelt wird – also lasse dich nicht von den perfekt inszenierten Bildern provozieren, denn sie sind genau das: nämlich inszeniert. Sie bilden nicht immer die (ganze) Realität ab und niemandes Leben ist perfekt.

4. Sprich mit deinem Partner*in

Eines der Probleme ist, dass Inhalte bzw. die Aktivitäten in den sozialen Medien unterschiedlich interpretiert werden können. Dir fällt immer wieder auf, dass dein Partner*in Posts von anderen liked oder ständig neuen Frauen bzw. Männern folgt oder sich mit diesen anfreundet? Du könntest dir nun die wildesten Fantasien ausmalen – oder du sprichst mit deinem Partner*in. Frage ihn oder sie, was es damit auf sich hat. Findet dein Freund*in wirklich andere attraktiver oder ist es vielleicht doch nur die Cousine? Versuche klar zu machen, wie das Verhalten deines Liebsten oder deiner Liebsten auf dich wirkt und sprich offen darüber, was du empfindest.

5. Selbstliebe üben

Okay, das ist nun wirklich kein SOS-Tipp, der sich mal eben umsetzen lässt. Wenn du merkst, dass du häufiger eifersüchtig bist und es langfristig deine Beziehung belastet, solltest du dich fragen, worauf du eifersüchtig bist. Bist du wirklich eifersüchtig auf eine Freundin des Partners oder verkörpert sie vielleicht irgendwas, das du selber gerne wärst?! Hier zeigen wir dir, wie du das überwinden und Selbstliebe lernen kannst.

Tipp: Wenn du dich mit anderen über das Thema Eifersucht austauschen möchtest, findest du in der Brigitte Community Gleichgesinnte. 

Source: https://www.brigitte.de

Wir wollen hier gar nichts schönreden: Corona sucks! Aber an die eine oder andere der erzwungenen Veränderungen könnten wir uns glatt gewöhnen …

Natürlich können wir es alle kaum erwarten, dass die Coronakrise endlich überstanden ist und wir – hoffentlich mit all unseren Liebsten und möglichst unbeschadet – zur Normalität zurückkehren können! Doch ein paar Regeln und Gewohnheiten aus dieser Zeit haben wir tatsächlich schätzen gelernt – und könnten sie gut und gerne auch in der Post-Corona-Ära beibehalten.

6 Corona-Regeln, an die wir uns auch nach der Krise halten sollten

1. Abstand halten

Zugegeben, es ist immer noch ungewohnt, an der Supermarktkasse zu stehen, ohne den Atem des Hintermannes im Nacken zu spüren oder seinen Einkaufskorb gegen den Po gedrückt zu kriegen – aber soooo angenehm! Es müssen ja nicht immer zwei Meter bleiben und auf die Einlassbegrenzung können wir nach Corona auch gerne wieder verzichten. Doch ein genereller Anstandsabstand zu Fremden – das wär’s! 

2. Gesundheit und Wohlbefinden wünschen

“Ich hoffe, Ihnen geht’s gut!”, “Viele Grüße und bleiben Sie bitte gesund, …” – ob in geschäftlichen E-Mails, Gesprächen mit dem Nachbarn oder im Fernsehen, auf einmal wünschen wir uns gegenseitig Gesundheit und Wohlbefinden. Klar kann so etwas mit der Zeit zu einer bedeutungslosen Floskel werden. Doch selbst dann: Irgendwie ist dieser Brauch schön …

3. Auf Experten hören

Sowohl bei Politikern als auch in den Medien sind Ratschläge und Einschätzungen von Virologen zur Zeit verständlicherweise höchst gefragt und wir alle hören auf das, was die Experten empfehlen – obwohl es unbequem ist. Wie wäre es, wenn wir das in Zukunft genauso beibehielten? Zum Beispiel in Bereichen wie Umweltschutz, Gesundheit oder Bildung?

4. Berufsverkehr reduzieren

Klar, Dienstreisen, Konferenzen und tägliche Präsenz im Büro sind toll, aber offensichtlich gar nicht in dem Maße nötig, wie es üblich war. Was spricht dagegen, auch in Zukunft öfter im Homeoffice zu arbeiten und statt durch die Welt zu jetten, Skype-Konferenzen abzuhalten, um Straßen-, Schienen- und Luftverkehr zu reduzieren?

5. Uns für “selbstverständliche” Dienstleistungen bedanken

Wenn uns Corona eines gelehrt hat, dann wohl dass seeeehr viele Dinge und Dienstleistungen längst nicht so selbstverständlich sind, wie wir immer dachten. Besonders Mitarbeiter*innen im Gesundheitssystem erfahren zur Zeit endlich mal die Anerkennung, die ihnen zusteht, doch auch Angestellte im Supermarkt oder Paketboten hören nun viel öfter ein “Danke”. Allerdings sind die aktuellen Helden nicht die einzigen Menschen, denen wir generell dankbar sein können – von dem Friseur über die Cafébesitzerin bis hin zum Lehrer, alle Menschen haben einen Anteil daran, dass wir (normalerweise) so ein schönes, schützenswertes Leben führen können. Wollen wir nicht vielleicht auch zukünftig mehr schätzen, was andere für uns tun? Und öfter einfach mal “Danke” sagen?

6. Kleine Läden unterstützen

Da viele Selbstständige zur Zeit kämpfen müssen, wird uns als Konsumenten plötzlich klar: Verdammt, dieser kleine Secondhandladen um die Ecke ist ja gar nicht nur irgendein Unternehmen, sondern für jemanden die Existenzgrundlage und die Verwirklichung eines Traums. Und wer kann, unterstützt nun solche Läden durch Gutscheinkäufe oder im Fall von Gastrobetrieben  To-Go-Bestellungen. Vielleicht könnten wir auch nach der Krise darüber nachdenken, ob wir nicht die kleinen Businesses öfter mal den großen, globalen Handelsketten vorziehen.

Source: New feed

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