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Ihr wollt wissen, ob neue Beautyprodukte wirklich den Hype wert sind? Wir haben gleich sechs Neuheiten getestet – haben sie den Test bestanden?

Huda Beauty Naughty Nude Eyeshadow Palette

⭐️⭐️⭐️⭐️ ⭐️(5/5)

Produkt: Die Huda Beauty Naughty Nude Eyeshadow Palette ist eine neue Interpretation der beliebten New Neutral Palette. Sie enthält 18 intensive Farben in fünf innovativen Texturen – von matt bis marmoriert.

Optik: Zugegeben, die Naughty Nude Palette von Huda Beauty ist im Vergleich zu den älteren Paletten definitiv schlichter gehalten. Zumindest von außen. Die Farben dagegen sind alles andere als basic.

Anwendung: Die Texturen von Huda Beauty sind schon immer besonders gewesen, aber diese hier sind NEXT LEVEL! Die matten Töne lassen sich in wenigen Sekunden verblenden und die marmorierten Lidschatten lassen sich am besten mit dem Finger auftragen.

Ergebnis: Nach einigen Looks mit dieser Palette kann ich sagen: Damit kriegt jeder Anfänger ein mega Augen-Make-up hin. Egal ob super schlicht oder mega dramtaisch – sie ist einfach perfekt. Mein persönlicher Favorit ist die Farbe “Hard” – ein marmorierter, matter Ton aus Karamell und Schokobraun. Ein toller Ton, um ihn sogar allein zu tragen. Die Farben sind richtig schön weich und buttrig, damit kann der Lidschatten gar nicht fleckig werden.

Preis-Leistung: Die Palette kostet etwa 67 Euro – definitiv kein Schnäppchen. Aber ich verspreche euch, sie ist jeden Cent wert!

Huda Beauty Naughty Nude Eyeshadow Palette
Mode- und Beautyredakteurin Friederike hat die Huda Beauty Naughty Nude Eyeshadow Palette ausprobiert.
© Ilja Gaus-Gerbeth

Coco Mademoiselle L’Eau Privée von Chanel

⭐️⭐️⭐️⭐️ ⭐️(5/5 Sternen)

Produkt: Der neue Duft aus dem Hause Chanel gehört zur Coco-Mademoiselle-Reihe, ist aber etwas leichter und zarter als sein berühmter Vorgänger.

Optik: Der klassische Flakon von Coco Mademoiselle, aber diesmal aus mattem Glas – hach, ich liebe dieses Fläschchen. So edel und zeitlos, definitiv zu schade, um ihn im Schrank zu verstecken.

Anwendung: Ein Hauch des Duftes reicht schon aus.

Ergebnis: Der Duft ist eine himmlische Neu-Interpretation des klassischen Coco Mademoiselles und dank der zarten Jasmin- und Rosen-Kompositon perfekt für den Tag. Die sinnlichen Moschusnoten machen das Parfum aber auch zum perfekten Begleiter für Abends. Alle, die das altbewährte Coco Mademoiselle bislang liebten, werden das neue L’Eau Privée sicherlich auch sehr mögen.

Preis-Leistung:  50 ml kosten rund 80 Euro – absolut kein Schnäppchen. Dafür hält schon ein kleiner Sptitzer des Duftes beinahe den ganzen Tag, so dass man mit dem Flakon lange hinkommt.

Coco Mademoiselle L'Eau Privée von Chanel
Mode- und Beautyredakteurin Ann-Christin hat das neue Coco Mademoiselle L’Eau Privée von Chanel ausprobiert.
© Ilja Gaus-Gerbeth

e.l.f Pore Toner Balm

⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5 Sternen)

Produkt: Der e.l.f Pore Toner Balm ersetzt den flüssigen Toner durch die Formulierung in Stick-Form. Er ist angereichert mit grünem Tee und Hamamelis, soll die Haut reinigen und verspricht optisch minimierte Poren ohne sie zu verstopfen. Außerdem ist der Toner feuchtigkeitsspendend.

Optik: Das Design ist sehr clean und zurückgenommen. Der Deckel lässt sich ganz einfach auf den Stick stecken und das Produkt ist fest verschlossen. Das Produkt wird aus dem Stick herausgedreht.

Anwendung: Nach meiner üblichen Abschmink- und Reinigungsroutine verwende ich den Toner Stick anstatt eines flüssigen Gesichtswassers. Dafür trage ich ihn einfach großzügig auf das ganze Gesicht auf.

Ergebnis: Die Haut wirkt beruhigt und die Poren sind tatsächlich optisch verkleinert. Außerdem bemerke ich durch das Auftragen mit dem Stift einen leichten und kühlenden Massageeffekt. Auch der Geruch ist leicht und angenehm.

Preis-Leistung: Mit 9 Euro ist der Pore Toner Balm definitiv nicht das teuerste Gesichtswasser, das ist bisher getestet habe. Das Balm ist außerdem cruelty free und vegan, das finde ich klasse. Wer allerdings das extra Reinigungsergebnis und den Frischekick durch ein flüssiges Gesichtswasser braucht, der sollte dabei bleiben. Auch ich liebe einen flüssigen Toner und bin mir nicht sicher, ob der Toner Stick beim Pflegeeffekt mithalten kann.

e.l.f Pore Toner Balm
Praktikantin Carolin hat den e.l.f Pore Toner Balm ausprobiert.

Foamie Feste Duschpflege Kokos & Kakaobutter

⭐️⭐️⭐️⭐️ ⭐️(5/5)

Produkt: Die feste Duschpflege von Foamie ist 100% plastikfrei und enthält 0% Seife. Die Duschpflege wird anstelle von Duschgel verwendet und hat durch die besondere Form sogar eine integrierte Massagefunktion.

Optik: Die Duschpflege sieht aus wie ein Stück Seife mit einem Loch in der Mitte. Hier ist nämlich ein kleines Band dran, damit man die Pflege in der Dusche aufhängen kann. Die obere Seite hat außerdem aus Produkt geformte Noppen, um damit die Haut zu massieren.

Anwendung: Man hält die Duschpflege unters Wasser und reibt es dann entweder zwischen den Händen, um Schaum zu erzeugen, oder direkt am Körper. Den Schaum massiere ich dann genauso ein wie ganz normales Duschgel. Dann wird das Produkt abgewaschen und die feste Duschpflege (möglichst trocken) aufgehängt.

Ergebnis: Schon nach dem Abwaschen merkt man: Das fühlt sich nicht an wie ganz normales Duschgel. Die Haut wirkt deutlich zarter, fast wie eingecremt. Der Massage-Effekt ist jetzt nicht super doll, aber trotzdem ist es total angenehm, sich mit der festen Dusche “einzuseifen”.

Preis-Leistung: Ich hätte es nicht gedacht, aber die feste Duschpglege überzeugt mich auf ganzer Linie. Sie kommt nicht nur ohne Verpackung aus, sondern hinterlässt meine Haut auch noch so schön, dass ich mich danach tatsächlich nicht mal eincremen muss (das hasse ich sowieso …). Und für 4 Euro ist der Preis einfach unschlagbar. Die feste Duschpflege reicht etwa für 25 Anwendungen.

 Friederike hat die feste Duschpflege von Foamie getestet.
Friederike hat die feste Duschpflege von Foamie getestet.
© Ilja Gaus-Gerbeth

Essence Snow White Disney Princess liquid powder fixing mist

⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5 Sternen)

Produkt: Das Fixierspray aus der Disney Princess & Villains Limited Edition von essence verspricht, jedes Make-up haltbar zu machen. Es ist angereichert mit feinen Puderpartikeln. Diese sollen sich auf die Haut legen und jedem Make-up ein langanhaltendes und mattes Finish verleihen.

Optik: Das Design ist super süß. Der Deckel der Flasche ist in einem glänzenden Roségold gehalten, der Rest ist transparent. Auf dem Etikett ist Schneewittchen aufgedruckt.

Anwendung: Nach dem Auftrag des Make-ups sprühe ich das Fixierspray auf das ganze Gesicht auf. Wichtig dabei: Da sich die Puderpartikel am Boden der Flasche absetzten, muss das Spray vor dem Auftrag richtig gut geschüttelt werden. Der Sprühnebel wird genau richtig dosiert und das ganze Gesicht wird kinderleicht mit Puderpartikeln eingehüllt.

Ergebnis: Das Spray schafft es wirklich, ein ebenmäßiges Hautbild zu zaubern. Das Gesicht wirkt abgepudert und gleichzeitig natürlich. Plus: Das Spray hinterlässt kein klebrigen Film auf der Haut.

Preis-Leistung: Für 6 Euro kann man bei dem Spray nicht viel falsch machen. Es ist leicht auf der Haut und zaubert den gewünschten Effekt. Wer allerdings wirklich maximale Haltbarkeit des Make-ups braucht, der sollte auf ein richtiges Puder zurückgreifen und damit fixieren, dafür ist die das Fixierspray nicht geeignet. Zum Auffrischen ist das Liquid Powder Fixing Mist aber ideal und durch das Disney-Design ein süßer Zusatz für unsere Schminksammlung.

 Praktikantin Carolin hat das Essence Snow White Disney Princess liquid powder fixing mist getestet.
Praktikantin Carolin hat das Essence Snow White Disney Princess liquid powder fixing mist getestet.

Miracle Skin Hybrid Foundation von Max Factor

⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5 Sternen)

Produkt: Die Miracle Second Skin Foundation soll eine leichte Abdeckung für makellose, natürlich aussehende Haut bieten. Sie versteckt laut Max Factor sichtbare Schönheitsfehler, Hautunreinheiten, Sommersprossen und wandelt Licht für eine verbesserte Haut um. Sie ist angereichert mit Kokosöl, Präbiotika und Probiotika und versorgt die haut so mit Feuchtigkeit.

Optik: Die Tube liegt gut in der Hand und der praktische Pumpverschluss liefert die perfekte Menge an Produkt.

Anwendung: Die Hybrid Foundation lässt sich super soft auftragen und in die Haut einarbeiten. Wer eine etwas höhere Deckkraft möchte, kann das Produkt ganz einfach aufbauen.

Ergebnis: Ich liebe Foundation, allerdings nur, wenn sie schön leicht ist und nicht maskenhaft aussieht. Die Miracle Skin Hybrid Foundation von Max Factor ist für mich daher ideal. Sie hat eine leichte Deckkraft, sorgt aber dennoch dafür, dass die Haut schön ebenmäßig erscheint. Weiterer Pluspunkt: Sie zieht toll in die Haut ein und hinterlässt kein speckiges Finish. Einen Stern Abzug gibt es lediglich für die starke Parfümierung, wovon ich bei Pflege- und Make-up-Produkten einfach kein Fan bin. Das ist aber reine Geschmackssache!

Preis-Leistung:  Rund 10 Euro für 30 ml – da kann man nichts gegen sagen.

MaxFactor Second Skin Foundation
Mode- und Beautyredakteurin Ann-Christin hat die MaxFactor Second Skin Foundation getestet.
© Ilja Gaus-Gerbeth

Hinweis: Alle Produkte wurden uns kostenlos zur Verfügung gestellt.

Source: https://www.brigitte.de

Ein Teint, so frisch und sonnig wie der Frühling – mit Power-Peelings und Profi-Treatments. Wir testeten Wirkstoffe fürs Home-Spa und Kosmetik-Behandlungen.

Jeden Tag stößt unsere Haut mehrere Hunderttausend abgestorbene Hautzellen ab und bildet neue. Und alle vier Wochen etwa erneuert sie sich komplett. Doch je älter wir werden, desto langsamer läuft dieser Prozess, und auch äußere Einflüsse wie Sonne, fehlende Feuchtigkeit oder eine gestörte Talgproduktion können diesen Vorgang behindern. Die Folgen: Die alten Hautschüppchen verstopfen die Poren, der Teint wirkt fahl und müde. Peeling-Produkte und Profi-Behandlungen können der Haut dann helfen. “Sie befreien von Verhornungen und abgestorbenen Zellen und machen sie gleichzeitig aufnahmefähiger für nachfolgende Pflege”, so Dr. Christian Merkel, Dermatologe im Haut- und Laserzentrum an der Oper in München. In der Redaktion haben wir unterschiedliche Treatments beim Profi getestet. Und zu Hause Peelings ausprobiert, mit denen man die Hauterneuerung zweimal die Woche anregen kann, um einen frühlingsfrischen Glow zu bekommen. Peeling-Trends mit natürlichen Zutaten fürs Home-Spa und professionelle Hightech- Methoden im Überblick:

Radiofrequenz- Needling:

Nicole Lötters, stv. Beauty Director, wünscht sich eine straffere und strahlendere Haut mit Langzeiteffekt, aber ohne Skalpell.

Was soll das?

Hauterneuerung, Gesichtsstraffung, feinere Poren, Anti-Aging, Narbenbehandlung – Needling ist vielseitig und hält länger als ein Peeling. Durch mikrofeine Nadeln werden die oberen Hautschichten und tiefer liegenden Kollagen- fasern stimuliert, sich frisch und neu zu bilden. Eine zusätzliche Wärmebehandlung mit Radiofrequenzwellen (RF) verstärkt den Effekt. (Microneedling braucht 8 Termine; RF-Needling nur 3)

Wie war’s für dich?

260 Mal sticht ein Gerät einen Dermastempel mit 64 Nadeln in mein Gesicht! Aber ganz ehrlich: Davon habe ich nichts gemerkt! Denn etwa 40 Minuten vor der Behandlung wird eine Betäubungscreme aufgetragen, das Gesicht fühlt sich danach ein bisschen wie eingefroren an. Das Needling selbst dauert höchstens 10 Minuten. Meine Ärztin hat jeden “Shot”, so heißt es, wenn der Stempel in die Haut “schießt”, zwischen 0,7 und 3 mm individuell auf mich eingestellt, professionell eben! Anschließend noch eine leichte Salbe, und schon kann ich mit roten Streifen im Gesicht in die U-Bahn (okay, ich hätte auch eine Abdeckcreme bekommen können…). Am nächsten Tag: “Wow, deine Fältchen sind voll gemildert!”, sagt meine kritische Beauty-Kollegin. Ich schiebe mein Aussehen eher auf die leichte Schwellung, die ich nach der Behandlung habe. Denn einen Effekt soll man erst nach rund drei Wochen sehen – solange arbeiten die Zellen daran, neue, feinporige und straffe Haut wachsen zu lassen. Ansonsten ist mein Gesicht nur noch gleichmäßig zart gerötet. Sport, Sauna und alles andere, was den Kopf gut durchblutet, ist nach der Behandlung drei Tage lang verboten. Etwa nach einer Woche löst sich die leichte Verschorfung, darunter: ganz weiche Haut. Nach drei bis vier Wochen wiederhole ich das Treatment, denn man vereinbart in der Regel zwei bis drei Needlings, was sich sichtlich lohnt. Gerade zarte Fältchen auf der Stirn und um den Mund sind gemildert und meine Kinnpartie hat einen Push bekommen.

Würdest du es noch mal machen?

Auf jeden Fall! Das war wie ein kleines, natürliches Lifting, inklusive zarter Haut. Für den schnellen Glow würde ich einfach nur ein Peeling wählen. Aber um der Haut einen lang anhaltenden Motivationskick zu geben, ist Needling mega. Einen Auffrischungstermin nach etwa einem Jahr möchte ich auf jeden Fall machen! Auf den Abend werde ich den Termin auch wieder legen, um nicht mit roten Streifen ins Büro zu müssen.

Wo hast du es gemacht?

In der Medical-Beauty-Praxis Bellari Hamburg, Dr. Irina Izmaylova. Kosten: 990 Euro für 3er-Kur, www.bellari.de

Fahler Teint: Hände
© Keith Schofield

Mikrodermabrasion

Merle Rebentisch, Head of Beauty, will möglichst sanft ihren Winter-Grauschleier loswerden.

Was soll das?

Das Peeling mit Mikrokristallen soll intensiv, aber schonend das Hautbild verfeinern und Hornzellen abtragen. Dafür werden feinste Kristalle – ähnlich wie beim Sandstrahlen – mit einem speziellen Gerät und sanftem Druck auf die Haut aufgebracht. Diese Behandlung befreit die Poren, um die Haut aufnahmefähiger zu machen für Wirkstoffe. Durch den durchblutungsfördernden Reiz sollen außerdem die Zellen angeregt werden, neues Kollagen und Elastin zu produzieren.

Wie war’s für dich?

Ich habe sehr empfindliche Haut und war deshalb auf der Suche nach einem schonenden Treatment. Ich bin großer Fan von Peeling-Behandlungen, obwohl ich mit meiner sensiblen Haut dabei auch schon einige schlechte Erfahrungen machte. Die Mikrodermabrasion bei Reviderm beginnt mit einem sanften Enzympeeling, das spaltet die abgestorbenen Zellen und bereitet meine Haut vor. Der Vorgang an sich geht dann recht schnell. Aus dem Skin-Peeler, der aussieht wie ein großer Stift, schießen die feinen Mikrokristalle auf meine Haut. Die Kosmetikerin fährt mit dem Gerät langsam über Stirn, Wangen und Kinn. Das fühlt sich angenehm an, ich spüre nur ein ganz leichtes Prickeln.

Besonders gründlich wird bei mir die T-Zone bearbeitet, an meinen empfindlichen Wangen wird der Kristallstrahl etwas weicher eingestellt. Hals und Dekolleteé müssen bei mir ausgespart werden, da sich meine Haut dort sofort rötet. Es folgt eine beruhigende Ultraschallbehandlung mit wirksamen Pflegestoffen. Da meine Behandlung am Abend ist, trägt die Kosmetikerin mir direkt eine Nachtpflege auf, ich schminke mich auch nicht mehr. Trotz Treatment bin ich kein bisschen rot. Und meine Haut? Die fühlt sich richtig gut an! Super glatt und ganz weich, die Poren sind gereinigt und wirken feiner. Selbst meine kleinen Mitesser auf der Nase sind weg. Sonne, Sport oder Schwitzen ist in den nächsten 24 Stunden verboten. Dass meine Haut arbeitet, merke ich an den nächsten Tagen, doch sie bleibt ebenmäßig und strahlt ganz frisch.

Würdest du es wieder machen?

Ja, ich würde mir am liebsten einmal im Monat Zeit nur für mich gönnen – und bei dieser Behandlung lässt es sich super abschalten. Auch das Ergebnis überzeugt mich: Mein Hautbild wirkt deutlich feiner und frischer.

Wo hast du es gemacht?

Reviderm Skinmedics in Hamburg, Jana Dobric. Kosten: mit anschließender Ultraschallbehandlung ca. 155 Euro, www.reviderm-skinmedics-hamburg.de

Jetpeel

Charlotte Schwarck, Redakteurin, will ihrer Haut eine schnelle, aber effektive Frischekur gönnen.

Was soll das?

Porentiefe Reinigung, ein besseres Hautbild und das Glätten kleinerer Falten, wunderbar! Aber auch Akne und Hyperpigmentierung können mit dem Jetpeel gezielt behandelt werden. Diese Methode kommt aus der Luft- und Raumfahrt und wurde der Düsenjet- antriebstechnik nachempfunden. Mit 720 km/h wird ein Wasser-Gas-Gemisch aus Mini-Düsen auf die Haut gestrahlt und trägt so schonend die obere Hautschicht ab. Gleichzeitig wird Sauerstoff in die Dermis gebracht. Der kühlende Effekt regt die Durchblutung an, die Haut wird aufnahmefähiger für Wirkstoffe wie Glykolsäure, Hyaluronsäure oder Vitamine.

Wie war’s für dich?

Die Behandlung fühlt sich tatsächlich wie eine Hochdruckreinigung für das Gesicht an – sehr kalt und gleichzeitig auch ein wenig nass. Augen und Mund presse ich, dank Tipp der Kosmetikerin, fest zu, denn die Kochsalzlösung kann leicht in den Augen brennen. Zuerst wird mein Gesicht gereinigt, dann folgt eine Lymphdrainage, auch mit dem Jet-peel-Stift. Damit wird das Lymphsystem angeregt, Stauungen unter der Haut abzutransportieren. Das hilft gegen Schwellungen im Gesicht, auch an dieser Maßnahme erkennt man die professionelle Behandlung. Aus kleinen Düsen schießt dann die Kochsalzlösung auf meine Haut, alte Hautschüppchen und Verhornungen werden durch den Hochgeschwindigkeitsstrahl einfach weggeputzt. In der nächsten Runde wird der Strahl mit Glykolsäure angereichert, die bereitet meine Haut auf eine klassische Ausreinigung per Hand vor. In den letzten Runden werden, wieder mit dem Jetpeel-Stift, verschiedene Wirkstoff- seren in die Hautschichten geschleust. Sie variieren, je nach Hauttyp und -zustand. Kosmetikerin Katja Radtke empfiehlt bei meiner Haut Hyaluronsäure, Vitamin A, C und E. Zur Beruhigung bekommt mein Gesicht für 15 Minuten eine Collagen-Vliesmaske aufgelegt. Und danach? Beim Blick in den Spiegel fällt mir sofort der neue Glow auf. Fazit: Meine Haut hat das Jetpeel super vertragen, ist gar nicht gerötet, sondern zart und prall. Und auch mein Hautbild wirkt feiner. Außer leichter BB-Cream lasse ich den ganzen Tag über nichts mehr an mein Gesicht. Und selbst ungeschminkt zurück in der Redaktion sprechen mich die Kolleginnen auf meinen strahlenden Teint an.

Würdest du es wieder machen?

Ja! Es ist wie ein Großreinemachen für den Teint. Die Haut fühlt sich sauber und zart an. Das Beste: der Soforteffekt. Man kann sich umgehend verabreden.

Wo hast du es gemacht?

Bellapelle in Hamburg, Katja Radtke. Kosten: ca. 200 Euro, www.bellapelle.de

Fahler Teint: Papaya

© Keith Schofield

Natürliche Kräuter-Schälkur

Charlotte Schwarck, Redakteurin, will ihrer Haut eine schnelle, aber effektive Frischekur gönnen.

Was soll das?

Die Schälkur “Green Peel Classic” von Dr. Christine Schrammek verkürzt den natürlichen Regenerationsprozess der Haut von rund 28 Tagen auf fünf. Dank einer Mischung aus enzymhaltigen, pulverisierten Kräutern wie Ackerschachtelhalm und Lungenkraut erneuert sich die Haut rasend schnell. Durchblutung und Stoffwechsel werden angeregt, die Mikrozirkulation wird besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Weil sich neue Bindegewebsfasern bilden, wird die Haut fester. Wer unter Unreinheiten leidet, profitiert von der Regulierung des Verhornungs- prozesses.

Wie war’s für dich?

Schon während der Behandlung merke ich, dass etwas mit der Haut passiert. Nach der Reinigung wird die aufgeschäumte Kräutermischung einmassiert: acht Minuten lang. Mein Gesicht wird ganz warm und ich spüre, wie die winzigen Partikel in die Poren dringen. Spannend! Im Anschluss bin ich gerötet und sehe aus, als wäre ich in der Mittagssonne von Barbados eingeschlafen. Heute und während der nächsten vier Tage hat mein Gesicht Waschverbot, damit es sich schön schälen kann. Tut es auch. Alles spannt und juckt und am dritten Tag platzt die alte Haut wie nach einem Sonnenbrand auf, erst an den Mundwinkeln, dann im ganzen Gesicht. Darunter: frische, zarte Babyhaut. Ich muss mir echt auf die Finger hauen, damit ich die kleinen Schüppchen nicht abziehe. Stattdessen betupfe ich die Haut mit einem Kräutergesichtswasser. Das kühlt und lindert den Juckreiz. Auch im Set: die “Special Regulating Cream” und der “Blemish Balm” von Dr. Schrammek. Zweimal täglich mische ich die beiden Produkte und tupfe sie auf. Tag fünf: Die Erlösung! Bei der Abschlussbehandlung wird der Schälprozess unterbrochen und die durstige Haut mit Nährstoffen versorgt. Nie haben sich ein warmes Musselintuch und eine Pflegemaske so schön angefühlt wie heute! Ein bisschen rot bin ich noch, aber die Haut strahlt, ist feinporig – und wird von Tag zu Tag schöner.

Würdest du es wieder machen?

Ja, immer an einem Mittwoch oder Donnerstag, dann schält man sich am Wochenende.

Wo hast du es gemacht?

Privatpraxis Dr. Susanna Meier in Hamburg. Kosten: ab ca. 295 Euro inklusive Treatment, Home-Care-Set und Nachbehandlung, www.greenpeel.de

Profi-Treatments im Test

Geht alles glatt

Natürliche, mechanische Peelings glätten die Haut mit feinen Partikeln wie Salz, Zucker, Sand oder gemahlenen Fruchtkernen. Sie schleifen die abgestorbenen Hautzellen ab, können Feinstaub entfernen und die Durchblutung anregen. Die Waschgele und -pasten eignen sich besonders für den Körper, da die Haut dort unempfindlicher ist. “Dünner kann die Haut durch viele Peeling-Anwendungen nicht werden, da nur alte Hornzellen entfernt werden, und sofort vitale neue Zellen nachkommen”, erklärt Dr. Merkel.

Schrubben war gestern

Die neue Generation chemischer Peelings ist sanfter und basiert auf Enzymen. Durch ihre milde Wirkung sind sie perfekt für sensible Haut. Es gibt sie in Pulverform zum Anmischen daheim oder als fertige Paste. Die Enzyme, meist gewonnen aus Papaya oder Ananas, bauen gezielt Proteine ab und spalten so die Eiweißverbindungen zwischen den Hornzellen. Die toten Schüppchen lösen sich, mit Wasser lassen sie sich dann leicht abwaschen – darunter: strahlende Haut!

Sauer macht schön

Fruchtsäuren, auch Alpha-Hydroxysäuren (AHAs) genannt, arbeiten ähnlich wie Enzyme: Sie dringen in die obersten Hautschichten ein und entfernen abgestorbene Hautzellen, indem sie die Verbindungen der Zellen lösen. Eingesetzt werden sie oft bei Pigmentstörungen und Unreinheiten. Die beliebteste AHA: die Glykolsäure. Früher oft aus unreifen Weintrauben oder Zuckerrohr gewonnen, wird sie heute meist synthetisch nachgebaut. Da sie von allen Fruchtsäuren die kleinsten Moleküle hat, kann sie am weitesten vordringen, bis in die tieferen Hautschichten, und dort die Kollagenproduktion ankurbeln – wichtig für einen ebenmäßigen Teint. Dr. Merkel empfiehlt, die Haut vor einer Behandlung “anzusäuern”, sie also mit einer glykolsäurehaltigen Creme vorzubehandeln. Denn so kann sich die Haut an die Säure gewöhnen und ihr ins Saure verschobener Grundgehalt lässt das Peeling tiefer eindringen. AHAs stecken meist in flüssigen Konsistenzen wie Ampullen oder Cremes und sollten über Nacht angewendet werden, da sie die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Daher sehr ratsam nach der Fruchtsäurebehandlung: ein hoher Sonnenschutz.

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