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Schlank dank Fatburn-Turbo: Das verspricht die 24-Stunden-Blitzdiät. Auf dem Plan stehen jede Menge Eiweiß und Ausdauersport. Funktioniert das?

24-Stunden-Diät: Blitzprogramm gegen überschüssige Pfunde

Die 24-Stunden-Diät verspricht, dass ihr bis zu zwei Kilo an nur einem Diättag abnehmen könnt. Die Blitzdiät ist dabei darauf angelegt, möglichst viel Fett zu verbrennen und euren Kohlenhydratspeicher zu leeren. Damit das klappt, wird ein Fatburn-Turbo zugeschaltet: Verzicht auf Kohlenhydrate wie Weißmehl, Kartoffeln, süßes Obst.

Probanden an der Uni Freiburg verloren mit dieser Diät zwischen 0,5 und 2 Kilo Gewicht. Sie büßten nur wenig Muskelmasse ein und steigerten ihre Fettverbrennungsrate auf das Doppelte. Der Körper gewinnt seine Energie dann ausschließlich aus den eigenen Fettreserven.

Kohlenhydrate und Fett sollten in diesem Zeitraum also vom Speiseplan gestrichen werden, stattdessen setzt ihr auf eine eiweißreiche Ernährung: Lebensmittel mit Eiweiß, die den Stoffwechsel anregen.

Wie funktioniert die 24-Stunden-Diät?

Das Ziel: Fettverbrennung im Turbo-Gang. Erreicht werden soll das innerhalb von 24 Stunden mit Sport und kalorienarmen Mahlzeiten. Start ist am Vorabend – es wird trainiert bis an die Leistungsgrenze. Der Körper leert dabei seine Kohlenhydratspeicher und steigt um auf Fettverbrennung. Am eigentlichen Diät-Tag gibt es reichlich Eiweißfutter: Eier, Fleisch, Fisch, Milchprodukte. Kohlenhydrate wie Nudeln, Kartoffeln oder Bananen sind tabu. Ein (moderates) Ausdauertraining komplettiert das Programm.

Viel bewegen und weniger kalorienreich essen

An dieser Erfolgsformel zum Abnehmen führt auch im 21. Jahrhundert kein Weg vorbei. Neben dem weitestgehenden Verzicht auf Kohlenhydrate wird natürlich auf Sport gesetzt. Das erste Training sollte demnach bereits am Vorabend eingelegt werden.

Je nachdem, wie fit ihr seid, könnt ihr am darauf folgenden Tag ein Intervalltraining durchführen. Denn: Auch Muskelmasse sorgt dafür, dass ihr Fett verbrennt und am Ende des Tages rund einen bis zwei Kilogramm weniger auf der Waage stehen habt. Eurer Gesundheit zuliebe solltet ihr euch mindestens acht Stunden Schlaf gönnen.

Für wen ist die 24-Stunden-Diät geeignet?

Für alle, die fix ein paar Pfunde loswerden wollen, und die Sport nicht nur vom Hörensagen kennen. Denn: Der Auftakt ist brutal. Auch am eigentlichen Diättag kommt man nicht unter einer Stunde Bewegung davon, es können auch drei werden.

Fazit

Ein Programm aus der Abteilung “quick & dirty”. Vorteil: Man nimmt quasi von der ersten Minute an ab und muss nur 24 Stunden durchhalten. Das erscheint machbar – und jederzeit wiederholbar, sobald das Gewicht erneut aus dem Ruder läuft. Dazwischen sollte jedoch eine Woche Ruhepause liegen. Aber als Dauerlösung ist die 24-Stunden-Diät nicht geeignet. Da hilft nur eine dauerhafte Ernährungsumstellung.

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Viele Frauen berichten davon, dass sie einige Tage vor dem Einsetzen ihrer Periode an Albträumen leiden. Warum das so ist, haben Forscher ergründet.

Gerade hast du noch friedlich geschlummert, dann wandelt sich dein schöner Traum plötzlich in eine Albtraumszenerie und du wachst schweißgebadet auf. Am nächsten Tag schaust du auf den Kalender – und plötzlich ist dir klar, warum du derzeit ständig von Albträumen geplagt wirst. Deine Periode steht an! Tatsächlich erzählen auf Nachfrage viele Frauen, dass sie in den Tagen vor den Tagen nicht nur am lästigen PMS leiden, sondern auch vermehrt schlecht träumen. Aber woran liegt das?

Einmal träumen, bitte!

Tatsächlich hat die Wissenschaft eine plausible Erklärung für diese Frage. Um herauszufinden, warum Albträume durch die Periode entstehen, sollte man einen Blick auf die verschiedenen Schlafphasen warfen. Genauer: Auf die REM-Phase (“Rapid Eye Movement”), denn das ist die Phase, in der wir träumen. Dabei rollen unsere Augen unter den Lidern hin und her und unser Blutdruck ist erhöht. Wer etwa acht Stunden schläft, befindet sich ungefähr zwei Stunden davon in der REM-Phase. Wachen wir währenddessen auf, können wir uns am ehesten daran erinnern, was wir geträumt haben.

Alles eine Frage der Hormone

Dr. Irshaad Ebrahim vom London Sleep Center sagte dazu gegenüber dem Online-Magazin Broadly: “In der Woche, bevor die Periode beginnt, hat frau weniger REM-Schlaf, weil das Progesteronlevel erhöht ist”. Wir träumen während der Periode insgesamt weniger, wachen aber häufiger aufgrund der hormonellen Veränderungen im Körper auf – und erinnern uns auch eher an unsere Träume.

Gynäkologin und Buchautorin Dr. Christiane Northrup geht außerdem davon aus, dass die körperlichen Veränderungen, die der monatliche Zyklus mit sich bringt, ebenfalls Bestandteil unserer Träume sein können. Laut der Gynäkologin berichten viele Frauen beispielsweise von wiederkehrenden Träumen, in denen etwas zerbricht oder kaputt geht. Das könnte darauf hindeuten, dass die Gebärmutterschleimhaut vom Körper abgestoßen wird (also quasi “zerbricht” oder “kaputt geht”) und mit etwas Menstruationsblut ausgeschieden wird.

Und was mache ich jetzt?

Wer mehrere Nächte hintereinander schlecht träumt, fühlt sich oft zermürbt. Aber ganz ausgeliefert sind wir unseren Träumen zum Glück nicht! Wenn uns auffällt, dass unsere Albträume durch die Periode beziehungsweise das Hormonchaos unseres Körpers ausgelöst werden, können wir folgende Methoden testen, um sie zu verscheuchen:

  • Darüber reden: Klingt banal, hilft aber tatsächlich. Schlechte Träume verlieren oft schon etwas von ihrem Schrecken, wenn wir anderen davon erzählen.
  • Selbsthilfe: Dabei geht es darum, selbst eine Bewältigungsstrategie für den Albtraum zu finden. Zuerst solltest du den Traum so detailgetreu wie möglich aufschreiben und dich damit auseinandersetzen. Dann überlegst du dir, wie du den Traum umgestalten könntest, damit er weniger Angst verursacht. Wirst du beispielsweise im Albtraum verfolgt, kannst du dir vorstellen, wie du dem Verfolger entgegentrittst und ihn zur Rede stellst. Das stellst du dir jetzt über mindestens zwei Wochen immer wieder täglich für fünf bis zehn Minuten genau vor.
  • Kognitive Verhaltenstherapie: Kommst du allein nicht weiter, kannst du auch die Hilfe eines Psychotherapeuten in Anspruch nehmen und gemeinsam mit ihm nach möglichen Bewältigungsstrategien suchen. Auch diese werden dann in sogenannten Imaginationsübungen trainiert.
  • Luzides Träumen: Auch als “Klarträumen” bekannt. Dabei weiß der Betroffene, dass er träumt und kann den Traum dadurch zu seinen Gunsten beeinflussen. Die meisten Menschen haben irgendwann einmal einen Klartraum, um aber immer wieder Träume verändern zu können, ist ausdauerndes Training nötig. Dazu stellst du dir jeden Tag etwa zehnmal die Frage, ob du gerade träumst oder wach bist. Es kann allerdings mehrere Monate dauern, bis man sich diese Frage dann automatisch auch im Traum stellen und ihn so beeinflussen kann.

Du hast noch mehr Fragen rund um die Periode? Hier erfährst du, was eine Schmierblutung statt Periode bedeutet, wofür starke Unterleibsschmerzen stehen, was eine starke Regelblutung aussagt und welche Ursachen Menstruationsbeschwerden haben können.

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