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Hürden und Krisen hat jeder im Leben – entscheidend ist, wie wir damit umgehen! Was du wissen solltest und Tipps für mehr innere Stärke, gibt’s hier.

Das Leben stellt uns vor jede Menge Herausforderungen im Laufe der Zeit. Wie kommt es, dass einige besser und andere schlechter damit umgehen können? Wie du deinen inneren Schutzschild aktivierst, erklären wir hier.

Was macht innere Stärke aus?

Häufig hört man Redewendungen wie “Die hat Nerven aus Stahl” oder “Das hat er gut weggesteckt”, wenn jemand schwierige Situationen gemeistert hat. Große und kleine Krisen können einen schon mal schnell aus der Bahn werfen – und das ist wirklich nichts Schlimmes. Doch warum scheinen einige Menschen mit großen Schicksalsschlägen umgehen zu können, während andere schon bei Kleinigkeiten zum Weinen zumute ist? Wenn du glaubst zu den Letzteren zu zählen, haben wir eine gute Nachricht für dich: Jeder kann innere Stärke aufbauen! Zwar nicht von heute auf morgen, aber in Krisen innerlich stark zu bleiben, kannst du dir antrainieren: Resilienz wird auch als psychische Widerstandskraft bezeichnet und mit dieser überstehst du die Herausforderungen in deinem Leben.

Was deine innere Stärke ruiniert

Es gibt viele Krafträuber im Alltag, die an der inneren Stärke kratzen. Dazu zählen Stress, die eigene Haltung, negative Gedanken, das Selbstbild und unsere inneren Realitäten, wie Dr. med. Mirriam Prieß es in ihrem Buch Resilienz (Goldmann Verlag, 2019) nennt. Innere Realitäten bestimmen, wie wir die Welt wahrnehmen. Werden negative Erfahrungen nicht verarbeitet, werden sie Ohnmachtserfahrungen. Als innere Realität, bestimmen sie also, wie wir auf die Welt blicken und demnach auch, wie wir uns verhalten. Zum Beispiel: Jemand wird von seinem Partner betrogen und glaubt daraufhin (unbewusst), er sei nicht liebenswert. Darauf verhält er sich in einer neuen Beziehungen unsicher und misstrauisch.

Teilweise sind uns solche inneren Realitäten nicht mal bewusst. Natürlich prägen uns alle Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens machen – und damit unsere Sicht auf die Welt und unser Verhalten.

7 kleine Achtsamkeitsübungen für jeden Tag

Resilienz lernen ist möglich

Doch das muss dich nicht entmutigen ! Wie das Psychologie-Magazin “Psychologie Heute” berichtete, lässt sich Resilienz lernen: Der Neurowissenschaftler Raffael Kalisch und sein Team begleiteten junge Menschen über Jahre hinweg und untersuchten in regelmäßigen Abständen u. a. Hirnaktivität und Stresshormone. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass es sich bei Resilienz um einen Bewertungsstil handelt, etwas, das aktiv gesteuert werden kann – und nicht um ein Schicksal, dem ein Mensch hilflos gegenüber steht. Das heißt, ein Umlernen ist möglich! Und wie du anfangen kannst, zeigen wir dir in den nächsten Schritten.

So lässt sich innere Stärke fördern – 3 Tipps

1. Innere Realitäten auflösen

Um die inneren Realitäten aufzulösen, rät Dr. Prieß, diese im ersten Schritt zu erkennen und sich überhaupt bewusst zu machen. Im nächsten Schritt solltest du versuchen ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und dich den unverarbeiteten Erfahrungen zu stellen. Hier findest du zusätzlich ein paar Tipps, was dir bei negativen Erfahrungen und Selbstsabotage helfen kann.

2. Positives Selbstbild schaffen

Auch das Bild von dir selber, welches du in deinem Kopf von dir hast, trägt dazu bei, wie du durch die Welt gehst – und wie gut du mit Schwierigkeiten umgehen kannst. Denkst du schlecht von dir, traust dir nichts zu? Mit einer Opferhaltung (“Wieso passiert das immer nur mir?”) stehst du dir nur selber im Weg und machst es dir oftmals schwerer, als es sein müsste. Dein Selbstwertgefühl, also wie wertvoll du dich selber fühlst, und dein Selbstvertrauen, also wie überzeugt du von dir und deinen Leistungen bist, bestimmen maßgeblich dein Selbstbild mit. Dem bist du nicht hilflos ausgeliefert, es gibt Wege, wie du Selbstliebe lernen und dein Selbstwertgefühl stärken kannst.

3. Energieräuber vermeiden

Auch andere Energieräuber können an deiner Widerstandsfähigkeit rütteln, wie bspw. Stress – dieser kann uns ganz schön auslaugen, uns Kraft und Freude am Leben kosten. Stressmanagement und Entspannung helfen dir, damit besser umzugehen. Für viele ist es zudem hilfreich, zu lernen, wie man Nein sagt – statt immer für alle anderen dazu sein und sich mehr aufzuladen, als man wirklich leisten kann.

Tipp: In der Brigitte Community kannst du dich mit anderen rund um Themen der Persönlichkeit austauschen!

Source: https://www.brigitte.de

Vor dem ersten Sex macht man sich unglaublich viele Gedanken – jetzt haben Frauen gesammelt, was sie gerne vor ihren ersten sexuellen Erfahrungen gewusst hätten.

Nachher ist man immer schlauer. Aber zum Glück gibt es ja einige Erfahrungen, die wir alle im Laufe des Lebens machen – und von denen wir einander berichten können.

In Foren wie “Reddit” und Gruppen in sozialen Netzwerken passiert regelmäßig genau das: Menschen tauschen sich aus, haken nach, öffnen sich und helfen einander bestenfalls sogar damit. Diesmal geht es um das berühmt-berüchtigte erste Mal.

Mal ehrlich: Wie oft hast du schon auf dein bisheriges Sexleben zurückgeschaut, mal wehmütig, mehrfach stirnrunzelnd und dich stillheimlich gefragt, was du da eigentlich gemacht hast? Schließlich war jeder Mensch mal ganz unerfahren und der ganze Körper-Ineinander-Verschmelzen-Krams uns völlig neu.

Glücklicherweise lernen wir ja mit jeder Erfahrung dazu. Und werden nicht nur mit jedem Sex (und der kann auch mit demselben Partner sein), sondern auch mit jedem Lebensjahr schlauer. Heute denken wir uns, dass wir uns manchen schlechten Sex oder manche Gedankenspirale der Unsicherheit auch hätten sparen können. Wie schön, dass es das Internet gibt: Denn hier können wir jetzt nachlesen, was andere Frauen gerne vor ihren ersten sexuellen Erfahrungen gewusst hätten.

Frauen verraten, was sie vor dem ersten Sex gerne gewusst hätten

Starten wir mit den praktischen Dingen …

“Dass ich nach dem Sex pinkeln sollte. Jungfrauen: Geht danach auf Klo, damit ihr keine Blasenentzündung bekommt.”

… und stellen dann erstmal klar, dass hier absolut niemand kaputt ist:

“Du kommst als Frau nicht automatisch. Und du bist deswegen auch nicht kaputt. Viele Frauen haben Probleme damit, zum Orgasmus zu kommen. Selbstbefriedigung hilft.”

Sex und Liebe gehen nicht immer Hand in Hand

“Nicht jeder Partner wird etwas Besonderes für dich sein. Manche sind großartig, manche nicht. Liebe und Sex geht nicht zwingend Hand in Hand. Aber jemanden zu finden, den du liebst und mit dem du zusammen bist, ist mir das Liebste!”

Die Kunst der Selbstliebe

“Ich wusste nicht, wie man masturbierte. Ich wusste nicht, wie sich dieser unfassbare weibliche Orgasmus anfühlt. Ich hasste den Gedanken an Oralsex. (…) Ich wusste nicht, wie attraktiv ich bin. Ich dachte, Männer würden nur dünne Frauen gut finden. Ich fand meinen Schambereich hässlich im Vergleich zu Pornostars. Ein Mann hat diese Glaubenssätze zerschmettert. Aber vielleicht wäre es so viel großartiger gewesen, wenn ich Selbstliebe gelernt hätte, bevor ich sexuell aktiv wurde.”

“Ich wünschte, jemand hätte mir die Kunst der Selbstbefriedigung beigebracht.”

Wir hätten da übrigens Inspiration 😉Machs dir selbst! Selbstbefriedigungs-Hacks von Paula Lambert

Und ganz, ganz, ganz wichtig:

“Es ist in Ordnung, Nein zu sagen, es ist okay, deine Meinung zu ändern, jederzeit. Und wer dir etwas anderes sagt, kann sich (buchstäblich) selbst f*****. Respektiere deine Grenzen.”

“Dein Selbstwert wird nicht von deiner Vagina bestimmt. Deine Sexualität und Bedürfnisse werden von dir definiert, nicht andersherum. Du hast das Kommando über deinen Körper. Wenn du dich unwohl fühlst, ist es okay, aufzuhören. Gefühle können verletzt werden, aber du wirst so viel lernen. Kommunikation hilft.”

Wo wir gerade beim Thema Kommunikation wären …

“Sprich mit dem Menschen, mit dem du schläfst. Schäme dich nicht dafür, zu sagen, wenn dir etwas gefällt oder nicht, was sie tun.”

Da bleiben eigentlich nur noch 2 Dinge zu sagen:

“Entspann dich. Genieß es.”

Und:

“Benutze ein Kondom!”

Achja, und falls das erste Mal kein Feuerwerk war …

“Es wird besser. Manchmal beginnt die wahre Magie erst nach der zweiten Runde …”

verwendete Quellen: Reddit, Miss Malini, Facebook

Source: https://www.brigitte.de

Warum Roland Trettl in “First Dates Hotel” gerne Amor spielt und was er Paaren in der Corona-Zeit rät, verrät er im Interview.

Am Montag (20. April, 20:15 Uhr) startet das neue Format “First Dates Hotel” als Ableger der VOX-Datingshow “First Dates – Ein Tisch für zwei”. Gastgeber Roland Trettl (48) und sein bekanntes “First Dates”-Team begrüßen Singles in einem französischen Boutique-Hotel zu einem Blind Date in Urlaubsstimmung. Nach einem Abendessen können sie sich entscheiden, ob sie sich im Hotel besser kennenlernen wollen. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erzählt Roland Trettl, warum er gerne Amor spielt und welche Kennenlerngeschichte ihn aus “First Dates” am meisten berührt hat. Zudem spricht er über seine derzeitigen Koch-Videos auf Instagram und hat einen Rat für Paare in der Corona-Zeit.

Mit “First Dates” sind Sie bereits Teil eines erfolgreichen Dating-Formats. Was erwartet die Zuschauer beim Ableger “First Dates Hotel”?

Roland Trettl: Sie erwartet eine bezaubernde Reise in die Provence und viele Singles, die wirklich auf der Suche nach der Liebe sind und sich hoffentlich verlieben – in einer Kulisse, die bestens dafür geeignet ist. Für uns ist es der nächste Schritt, “First Dates” ist ein erfolgreiches Format, in dem ein Date für zwei Stunden in einem Restaurant stattfindet. In einem Hotel kann man sich besser und womöglich schon vor dem Date kennenlernen. Nach einem Essen hat man am Pool oder – vielleicht für die ganz Schnellen – auf dem Zimmer Zeit, sich besser kennenzulernen.

Was ist das Besondere am Kennenlernen in Urlaubsstimmung?

Trettl: Man steigt in einen Flieger gen Süden und kommt an einen Ort, an dem das Wetter besser ist, die Gerüche anders sind und die Menschen einen mit einem Lächeln empfangen. Natürlich verliebt man sich unter solchen Umständen leichter, das habe ich öfter schon selbst erlebt. Ich habe fünf Jahre auf Mallorca gelebt und den Zauber des Südens lange Zeit miterlebt.

Was macht Ihnen bei Ihrem Einsatz als Amor am meisten Spaß?

Trettl: Das Gastgeber-Dasein und die Psychologie hinter den Begegnungen. Ich liebe es, die Menschen zu beobachten, wie unterschiedlich ihre Herangehensweise ist, sei es zurückhaltend, schüchtern, redselig, charmant oder uncharmant. Das Witzige ist, dass jeder Mensch mit derselben Intention zu uns kommt, nämlich dass er nicht mehr alleine sein möchte. Und doch geht jeder so anders vor, was mich fasziniert. Ich bin immer wieder erstaunt, wie komisch sich Menschen manchmal anstellen können (lacht).

Doch es gibt auch Erfolgsgeschichten. Welches Erlebnis aus “First Dates” hat Sie bisher am meisten berührt?

Trettl: Es ist bis heute die Mutter, die mir vor zwei Jahren mit Tränen in den Augen auf der Straße begegnet ist und sich so gefreut hat, dass wir die richtige Partnerin für ihren Sohn gefunden haben. Die beiden wollen jetzt sogar im Sommer heiraten. Diese Nachhaltigkeit, die wir für die Menschen schaffen, die uns nie vergessen werden, ist etwas Wunderbares. Ich habe mittlerweile ein Gespür dafür entwickelt, ob es zwischen zwei Menschen passt. Bei einem Date habe ich einmal nach fünf Minuten in die Kamera gesagt, dass die beiden heiraten werden. Eineinhalb Jahre nach ihrem ersten Date kamen sie wieder zu uns und er hat um ihre Hand angehalten.

Derzeit müssen viele Paare viel Zeit auf engstem Raum miteinander verbringen. Haben Sie einen Tipp für sie?

Trettl: Es ist ein guter Test. Man sagt ja auch: Wenn du mit jemandem zusammen bist, dann mache mit ihm zwei Wochen Urlaub, dann weißt du, ob es wirklich der richtige Mensch für dich ist. Die Paare, die sich jetzt verkrachen, nur weil man viel Zeit miteinander verbringt, passen sowieso nicht zusammen. Grundsätzlich rate ich jedem derzeit, nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Ich habe mich entschlossen, dass ich mich mit Menschen, die rund um die Uhr gefrustet sind, erst gar nicht mehr unterhalten möchte. Was in der Zukunft kommt, wissen wir alle nicht. Was wir wissen ist, dass wir alle einmal sterben werden, aber deshalb kann ich doch jetzt nicht Trübsal blasen. Das ist für mich eher Grund genug, so intensiv wie möglich zu leben. Das muss man in dem Fall auch so sehen und sich darüber freuen, dass man gezwungen wird, gemeinsam Zeit zu haben. Jetzt ist der Zeitpunkt, kreativ zu werden, zusammen zu kochen, sich auszutauschen oder gemeinsame Projekte zu entwickeln.

Sie selbst verbringen Ihre Zeit in der Küche und bieten Rezepttipps in Instagram-Videos, die ihre Frau filmt. Wie kam es zu der Idee?

Trettl: Alles fing an mit einer Bolognese. Meine Frau meinte, dass wir das Kochen auf Instagram und Facebook mit den Leuten teilen und ihnen in Corona-Zeiten eine Freude bereiten könnten. Das Ganze ging durch die Decke und wir haben in kürzester Zeit 1,5 Millionen Menschen auf Facebook erreicht. Seitdem ist halb elf unsere gemeinsame Kochzeit, meine Frau ist die Kamerafrau und moderiert die Aktion. Was ist authentischer als eine Moderatorin, mit der du täglich das Bett teilst (lacht).

Was ist Ihr persönliches Rezept-Highlight?

Trettl: Mittlerweile haben wir an die 25 Gerichte zusammen, einen bestimmten Favoriten habe ich nicht. Ich bin jeden Tag immer wieder überrascht, wie gut ich kochen kann (lacht). Gestern habe ich Gyozas, japanische Teigtaschen gemacht, die waren sensationell. Heute gab es ein Tiramisu der etwas anderen Art, mit Himbeersirup, Gin und Himbeerpulver. Mir ist wichtig, dass die Gerichte gut zuhause nachgekocht werden können. Natürlich darf ein Einkauf nicht fehlen, aber ich verwende jetzt keinen Atlantik-Steinbutt, Bouchot-Muscheln aus Italien oder die Gambas aus Spanien. Es sind Lebensmittel, die ich vor der Haustür in einem normalen Lebensmittelhandel bekomme.

Wie wirkt sich die Corona-Krise auf Sie persönlich aus?

Trettl: Auf mich derzeit noch nicht stark. Ich habe keine Mitarbeiter und kein Restaurant, um die ich bangen müsste. Aber ich beobachte Kollegen aus der Gastronomie und man merkt, wie es einigen etwas gebracht hat, in den letzten Jahren in sozialen Netzwerken aktiv gewesen zu sein und sie nicht verteufelt zu haben. Sie sind jetzt klar im Vorteil. Facebook und Instagram können nun genutzt werden, um Lieferservices anzubieten und zu bewerben.

Was wünschen Sie sich für die kommende Zeit?

Trettl: Ich wünsche mir, dass wir alle etwas daraus lernen. Dass wir wieder zusammenhalten, nicht jeder mit dem Finger auf den anderen zeigt und sich jeder auf sich selbst besinnt – das fängt bei der Politik an. Wenn aus Bayern die Kritik kommt, dass die Österreicher einige Maßnahmen wieder lockern, würde ich mir wünschen, dass sich jeder um seinen eigenen Kram kümmert. Für Corona weiß keiner das perfekte Rezept. Deshalb sollte jeder mehr auf sich schauen und andere nicht anprangern. Das gilt auch für die Frage nach Schuldigen. Menschen in Ischgl verantwortlich zu machen, finde ich eine Frechheit. Das bringt uns nicht weiter. Ich hoffe, die Diskussionen haben bald ein Ende.

Source: New feed

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