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Nervosität, Frust, hoher Blutdruck: Ungeduld bringt viele Nachteile mit sich. Erfahre, wie du Geduld lernen kannst, um ein gelasseneres Leben zu führen.

Was dich deine Ungeduld kostet

Jetzt und nicht morgen! Ungeduldige Menschen brauchen sofortige Ergebnisse, sonst wächst der Frust. Es fällt schwer, brav abzuwarten und den Dingen Zeit zu geben. Mit jeder Sekunde, in der nichts passiert, wächst die innere Unruhe. Wir fühlen uns gestresst und genervt. Diese Anspannung kann auf Dauer sehr gefährlich für uns werden.

Folgende Symptome werden mit konstanter Ungeduld in Zusammenhang gebracht:

Früher oder später reagiert der Körper auf den ständigen Druck, den unsere Ungeduld verursacht. Deshalb sollten wir uns um ein paar Strategien bemühen, die uns geduldiger und gelassener machen. Probiere doch mal folgende Tipps aus, um innere Ruhe finden zu können und dich durch nichts mehr stressen zu lassen.

1. Ungeduld durch Meditation besiegen

Setze dich eine halbe Stunde hin und denke an nichts – jetzt schreien alle Ungeduldigen auf! Das erscheint zuerst wie eine reine Zeitverschwendung, viel passiert schließlich nicht. Aber genau das ist das Ziel!

Meditation hilft dir enorm dabei, ganz bewusst in diesem Moment zu leben. Menschen mit Ungeduld rasen oft hastig von der einen Herausforderung zur nächsten und haben große Angst davor, Zeit zu verschwenden. Das bewirkt leider oft, dass wir das Hier und Jetzt gar nicht mehr richtig schätzen können. In Gedanken sind wir schon beim nächsten Moment und beim nächsten Punkt auf der To-Do Liste.

Ob Chakra Meditation oder Osho Meditation: Wer sich im Meditieren übt, gewöhnt es sich wieder an, die Gegenwart ganz bewusst wahrzunehmen. Du konzentrierst dich dabei auf die richtige Atmung und lässt deinen Gedanken freien Lauf. Für den Anfang muss es auch nicht gleich eine halbe Stunde sein: Schon 10 Minuten reichen aus, um runterzukommen. Es gibt im Netz außerdem viele geführte Meditationen, die dir den Einstieg erleichtern können.

Hier erfährst du, wie du Meditation lernen kannst.

2. Warten lernen

Hart aber wirksam: Um geduldiger zu werden, solltest du dich selbst dazu bringen, öfter zu warten. Stell dich zum Beispiel nicht an die Kasse, an der weniger Menschen stehen, damit du schneller durch bist. Wähle bewusst die andere Schlange aus, auch wenn dich das mehr Zeit kostet.

Als Ungeduldige müssen wir uns daran gewöhnen, dass es völlig normal ist, wenn Dinge Zeit kosten. Ein Gewöhnungsprozess, der etwas Zeit braucht. Den inneren Drang nach schnellem Fortschritt können wir nur ruhigstellen, wenn wir selber ruhiger werden und uns nicht ständig fragen, wo man noch Zeit einsparen könnte.

3. Multitasking aufgeben, Ungeduld auflösen

Zwei Dinge auf einmal erledigen – das spart Zeit und liefert schneller Ergebnisse. Jackpot! Aber tut dir Multitasking wirklich gut? Wissenschaftler belegten: Leider nicht.

Innerhalb einer Studie aus dem Jahr 2000 fanden Forscher heraus, dass Multitasking unsere Konzentrationsleistung stark verringert. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir viel länger an einer Aufgabe sitzen und es komplizierter ist, diese abzuschließen. Und das dürfte Workaholics mit Ungeduld gar nicht gefallen!

Beim Multitasking machen wir genau genommen nicht zwei Dinge gleichzeitig. Wir wechseln ständig schnell zwischen zwei verschiedenen Aufgaben hin und her. Und das ist ein gutes Futter für deine Ungeduld, die von diesem hastigen Denken angefeuert wird.

Langfristig gesehen tut dir Multitasking also überhaupt nicht gut. Es verschlimmert die eigene Ungeduld: Wir verlernen, uns bewusst Zeit zu nehmen. Deshalb solltest du lieber darauf verzichten und Aufgaben nacheinander erledigen.

4. Ungeduld durch Yoga-Kurse wegtrainieren

Bewusstes Atmen, langsame Bewegungen, vorsichtiges Dehnen: Yoga ist für viele Menschen eine wunderbare Entspannung. Für Ungeduldige bedeutet das fehlende Tempo aber nur eins: Stress!

Menschen mit großer Ungeduld entscheiden sich lieber für schnelle und dynamische Sportarten: Sprints, kurze und intensive Kraftübungen, Tanzkurse. Also intensive und fordernde Aktivitäten, die kurzfristig schnelle Erfolge bringen können. Dabei würde es vor allem ungeduldigen Menschen helfen, wenn sie einen Gang runterschalten.

Beim Yoga geht es um kontrollierte ruhige Bewegungsabläufe und die korrekte Atmung. Das wirkt nur im ersten Moment lahm: Yoga kann sehr anstrengend sein! Gerade für ungeduldige Menschen, die sich erstmal an das langsamere Tempo und die spezifischen Abläufe gewöhnen müssen. Schneller ist hier nicht besser und genau dieses Mindset wird dir dabei helfen, deine Ungeduld zu besiegen.

Yoga für einen starken Rücken

5. Anspruchsvolle Aufgaben suchen

Bist du unterfordert? Ungeduld kann auch entstehen, wenn wir uns unterfordert fühlen. Du bist dann ständig frustriert, weil alles einfach zu langsam läuft und du nicht schnell genug vorankommst. Fordert dich eine Aufgabe (oder ein Beruf) nicht stark genug, kommst du immer wieder an diesen Punkt.

Die Ungeduld wird garantiert weniger, wenn du hundertprozentig in einer Aufgabe aufgehst, die du nicht so schnell abhandeln kannst. Etwas, das dich wirklich beschäftigt und eine echte Herausforderung für dich ist. Dann kommen dir andere auch nicht mehr so lahm vor, denn dein Fokus ist auf dich selbst gerichtet.

6. Tschüss, Ungeduld: Die Vorteile der Geduld anerkennen

Die beste Motivation für ein geduldigeres Ich ist immer noch, sich die Vorteile vor Augen zu führen, die Geduld mit sich bringt. Und das sind zahlreiche!

Diese Benefits kannst du erwarten, wenn du deine Ungeduld hinter dir lässt:

  • Positivität: Geduldige Menschen sind weniger anfällig für Negativität und leiden seltener an Depressionen.
  • Lebensfreude: Geben wir Ungeduld auf, haben wir mehr Freude im Alltag und hetzen nicht mehr von einer Aufgabe zur nächsten. Wir sind ausgeglichener und weniger gefrustet. Davon profitieren auch unsere Mitmenschen.
  • Erfolg: Wer Geduld aufbringen kann, lässt sich nicht von kleinen Rückschlägen aufhalten und macht einfach weiter.
  • Bessere Gesundheit: Laut einigen Studien nehmen Kopfschmerzen, Magenbeschwerden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ab, wenn wir den Stress reduzieren, der durch Ungeduld entsteht.

Du siehst: Geduld lernen lohnt sich! Weitere Tipps und Tricks rund um das Thema Persönlichkeit findest du in der BRIGITTE-Community.

Source: https://www.brigitte.de

Nein, bei der digitalen Eifersucht geht es nicht darum, wer das neueste und tollste Smartphone hat. Dahinter steckt viel mehr ein möglicher Beziehungskiller …

Definition von digitaler Eifersucht

Eifersucht kennen die meisten von uns und im Internetzeitalter macht diese auch nicht vor unserem digitalen Leben Halt! Hinter dem Begriff der digitalen Eifersucht verbirgt sich ein Eifersuchtsempfinden, das durch soziale Netzwerke entsteht: Warum liked mein Partner ein Bild von einer anderen (leicht bekleideten) Frau? Wer ist der neue hinzugefügte Freund? Warum verbringt mein Partner*in lieber Zeit in den sozialen Medien als mit mir?

All das kann Eifersucht fördern und weitere Handlungen nach sich ziehen, wie die Facebook-Seite des Partners regelmäßig zu durchsuchen, gegebene Likes des Partners an andere zu kontrollieren, die Arbeitskollegin vom Freund auf Instagram auszuspionieren, usw. Da muss man nicht lange überlegen, sondern weiß: Das ist Gift für die Beziehung.

Digitale Eifersucht: Wer ist betroffen

Die meisten Menschen kennen Eifersucht aus eigener Erfahrung. Dabei neigen einige Menschen stärker dazu, eifersüchtig zu sein, als andere. So gehen einige Experten davon aus, dass ein geringes Selbstwertgefühl mit einer höheren Neigung zur Eifersucht einhergeht. Und auch wie intensiv die Eifersucht erlebt wird, hängt von dem eigenen Selbstwertgefühl ab. Denn Eifersucht tritt auf, wenn wir uns unsicher fühlen.

Eine Studie zur digitalen Eifersucht mit 214 Teilnehmern in Deutschland, die im Journal of Business and Media Psychology veröffentlicht wurde, legt nahe, dass Personen, die sowieso eine hohe Eifersuchtsneigung haben, auch Informationen aus dem Netz als eher bedrohlich wahrnehmen – “insbesondere dann, wenn das Vertrauen in den Partner gering ist”, wie es dort heißt. So können soziale Medien nicht nur Auslöser, sondern auch Verstärker von Eifersucht sein.

Wenn es dir schwerfällt, mit den Aktivitäten deines Freundes oder deiner Freundin im Netz umzugehen, stellen wir dir nachfolgend ein paar Tipps vor!

Digitale Eifersucht – was kann ich tun?

Wir geben dir fünf Tipps an die Hand, wie du digitale Eifersucht bekämpfen kannst:

1. Abstand gewinnen

Statt deinem Impuls nachzugehen und deinem Partner*in Vorwürfe zu machen, solltest du dir eine Auszeit nehmen. Die Online-Medien machen uns Informationen rund um die Uhr verfügbar, wir sind schnell versucht, doch mal eben nachzugucken was der Partner*in so treibt, usw. Da können unsere Gefühle schon mal schnell mit uns durchgehen – und schon sagen wir etwas, das wir bereuen, aber nicht mehr zurücknehmen können. Bevor die Fantasie mit dir durchgeht, gewinne etwas Abstand zu dieser Situation, schlafe eine Nacht drüber – und entscheide dann, wie du damit umgehst.

2. Digitale Trennung

Nicht nur einen Moment Auszeit nehmen, auch eine digitale Trennung kann euch helfen. Entfreundet und entfolgt euch in den sozialen Netzwerken und nehmt euch den Druck, der damit einhergeht. Wichtig ist, dass ihr euch vertraut – sonst wird es nicht funktionieren. Tipp: Vertrauen lernen ist nicht leicht, aber machbar.

3. Hinterfragen

Facebook, Instagram & Co. zeigen uns die schönen Seiten – zumindest oberflächlich, denn jeder stellt sich bestmöglich in den sozialen Netzwerken dar. Und eigentlich wissen wir ja auch, dass dort viel geschummelt wird – also lasse dich nicht von den perfekt inszenierten Bildern provozieren, denn sie sind genau das: nämlich inszeniert. Sie bilden nicht immer die (ganze) Realität ab und niemandes Leben ist perfekt.

4. Sprich mit deinem Partner*in

Eines der Probleme ist, dass Inhalte bzw. die Aktivitäten in den sozialen Medien unterschiedlich interpretiert werden können. Dir fällt immer wieder auf, dass dein Partner*in Posts von anderen liked oder ständig neuen Frauen bzw. Männern folgt oder sich mit diesen anfreundet? Du könntest dir nun die wildesten Fantasien ausmalen – oder du sprichst mit deinem Partner*in. Frage ihn oder sie, was es damit auf sich hat. Findet dein Freund*in wirklich andere attraktiver oder ist es vielleicht doch nur die Cousine? Versuche klar zu machen, wie das Verhalten deines Liebsten oder deiner Liebsten auf dich wirkt und sprich offen darüber, was du empfindest.

5. Selbstliebe üben

Okay, das ist nun wirklich kein SOS-Tipp, der sich mal eben umsetzen lässt. Wenn du merkst, dass du häufiger eifersüchtig bist und es langfristig deine Beziehung belastet, solltest du dich fragen, worauf du eifersüchtig bist. Bist du wirklich eifersüchtig auf eine Freundin des Partners oder verkörpert sie vielleicht irgendwas, das du selber gerne wärst?! Hier zeigen wir dir, wie du das überwinden und Selbstliebe lernen kannst.

Tipp: Wenn du dich mit anderen über das Thema Eifersucht austauschen möchtest, findest du in der Brigitte Community Gleichgesinnte. 

Source: https://www.brigitte.de

Herzogin Catherine und Prinz William müssen mit ihren Kinder wegen der Coronavirus-Krise zu Hause bleiben. Wie es ihnen damit ergeht, erzählen die Royals in einem Interview. Auch Insider plaudern aus dem Familien-Nähkästchen der Cambridges. 

Es ist das erste Mal, dass sich Prinz William, 37, und Herzogin Catherine, 38, über den Pandemie-Alltag mit Prinz George, sechs, Prinzessin Charlotte, vier, und Prinz Louis (wird am 23. April zwei Jahre alt) in der Öffentlichkeit äußern.

“Es gibt Höhen und Tiefen, wie in vielen Familien, die sich gerade selbst isolieren”, gibt Herzogin Catherine, 38, in dem Gespräch mit BBC-Reporterin Tina Dahely zu. Die ernsten Hintergründe der aktuellen Situation will Kate ihren Kindern nicht verschweigen. “Auch, wenn man sie nicht ängstigen und zu sehr überfordern will, denke ich, dass es angemessen ist, dass sie es wissen. Auf eine einfache Art, auf eine altersgerechte Art.” 

Prinz William unterstützt Herzogin Catherine beim Heimunterricht

Wie viele andere Eltern stehen Kate und William derzeit noch in anderer Hinsicht vor einer Herausforderung: Am 20. März hat die Schule von Prinz George und Prinzessin Charlotte, die Thomas’s Battersea Schule in London, bis auf Weiteres auf Fernunterricht umgestellt. Französisch, Kunst, Geschichte oder Geografie müssen die Cambridge-Kids jetzt am Schreibtisch in Anmer Hall, dem Landsitz ihrer Eltern im Osten Englands, pauken.

“Ja, Heimunterricht macht Spaß”, bestätigt William im BBC-Interview und lacht dabei vielsagend. Die Message scheint klar: Es ist kein Pappenstiel. “Sagt den Kindern nicht, dass wir es auch in den Ferien durchziehen werden. Ich fühle mich sehr gemein”, fügt Kate schmunzelnd hinzu und ergänzt: “Aber die Kinder haben so viel Ausdauer. Ich weiß nicht, woher, um ehrlich zu sein.”

Zwar habe Kate die führende Rolle als Lehrerin übernommen, berichtete ein Insider “The Sun” bereits im März. “Aber William krempelt auch die Ärmel hoch und kniet sich rein. Beide finden die Erfahrung sehr lohnend, doch sie hat ihnen deutlich gemacht, welch großartige Arbeit unsere Lehrer leisten.”

Die Mini-Royals George, Charlotte und Louis bleiben zu Hause

Damit keine Langeweile aufkommt und die Kinder sich austoben können, stehen neben Schularbeiten auch spielerische Aktivitäten auf dem Programm. “Man baut ein Zelt auf, Man baut es wieder ab, kocht, backt und kommt so zum Ende des Tages. Sie [die Kinder] haben eine schöne Zeit”, erzählt Kate im Interview mit der BBC über ihren aktuellen Alltag.

Ein Insider verriet bereits vor einigen Wochen gegenüber “Fabulous Digital”: “George, Charlotte und Louis genießen jetzt ihre Freiheit in den weitläufigen Gärten von Anmer Hall. Klettergerüste, eine Kletterwand und Schaukeln sind ein großer Teil der Outdoor-Aktivitäten der Cambridges. Und Kate fischt im Teich herum und macht Notizen, um zu protokollieren, was sie entdeckt haben. Vogelbeobachtung mit einem Fernglas ist ein weiterer Favorit der Kinder.” 

Von einer weiteren bei Kindern beliebten Freizeitbeschäftigung soll die Herzogin von Cambridge weniger angetan sein. “Kate ist normalerweise sehr streng was das Fernsehen angeht und hält es auf einem Minimum”, weiß Royal-Reporterin Katie Nicholl dem “OK! Magazine” zu berichten. Eigene Tablets , Computer oder Handys sind für George, Charlotte und Louis tabu.

Benutzen dürfen die Kleinen hingegen die Geräte ihrer Eltern – und zwar dann, wenn es darum geht, mit Oma Elizabeth, Opa Michael und anderen Familienmitgliedern per Video-Übertragung zu sprechen. “Das ist eine sehr gute Art, in Kontakt zu bleiben und sich zu sehen”, offenbart William im BBC-Interview.

Die Cambridges arbeiten aus dem Homeoffice

William und Kate nehmen zwar keine öffentlichen Termine mehr wahr, genug Arbeit im Homeoffice haben sie aber dennoch. “Der Herzog und die Herzogin von Cambridge stehen in regelmäßigem Kontakt mit Organisationen und Schirmherrschaften, um die Probleme zu verstehen, mit denen sie in dieser schwierigen Zeit konfrontiert sind”, heißt es auf dem Instagram-Kanal des Paares.

Bei der Aktion “Clap for Carers” haben George, Charlotte und Louis ihre Eltern sogar unterstützt. Das niedliche Video der klatschenden Mini-Royals stellte Papa William danach ins Netz. 

Verwendete Quellen: instagram.com/kensingtonroyal, thesun.co.uk, dailymail.co.uk

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen.

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