akzeptieren

Liebeskummer. Da müssen wir wohl alle früher oder später einmal durch. Auch Inka Bause kennt sich damit aus. Was ihrer Erfahrung nach am besten dagegen hilft, hat sie uns im Interview verraten.

Wenn der Mensch, in den du verliebt bist, von dir leider nicht besonders viel wissen will. Wenn du dir mehr mit jemandem wünschst, es der anderen Person aber nur um Sex geht. Wenn es in eurer Beziehung kriselt, ihr auf Abstand geht, du feststellst, wie sehr du deinen Schatz vermisst, er dir aber keinerlei Signale gibt, dass es ihm genauso geht. Oder wenn es endgültig aus ist und du plötzlich damit klarkommen musst, dass dein Leben anders weitergeht, als du es dir jahrelang ausgemalt und erhofft hattest.

Liebeskummer kann die unterschiedlichsten Hintergründe und Vorgeschichten haben, doch was auch immer ihn ausgelöst hat: Er tut wahnsinnig weh. Es handelt sich um eine Art von Trauer, manchmal vermischt mit Frust, die unsere Stimmung trübt und unsere Welt für eine Weile verdunkelt. Wie eine neurologische Untersuchung ergab, kann Liebeskummer nach einer Trennung die Funktionalität unseres Gehirns sogar messbar beeinträchtigen – in ähnlicher Weise wie eine Depression. Doch nicht immer muss es so weit kommen, vor allem dann nicht, wenn wir eine Strategie haben, die uns dabei hilft, Liebeskummer zu bewältigen. Nur welche könnte das sein? Wir haben Moderatorin Inka Bause um eine persönliche Empfehlung gebeten.

Inka Bause verrät ihre Top-Tipps gegen Liebeskummer

Seit 2005 moderiert die Leipzigerin die RTL-Sendung “Bauer sucht Frau”, nun hat sich Inka zudem mit dem Dating-Portal “Zweisam.de” vercoupelt, das insbesondere Menschen ab 50 dabei helfen möchte, eine:n Partner:in zu finden. Mit Liebeskummer kenne sie sich auch aus eigener Erfahrung ganz gut aus, sagt sie – wenngleich es sie selbst bislang nur einmal so richtig krass erwischt habe. “Ich habe damals drei Tage durchgeheult, und dann war es wieder gut”, erzählt uns Inka. Allerdings sei das bitte nicht als Deadline aufzufassen.

1. Den Emotionen Raum geben

“Jeder Mensch muss sich so viel Zeit nehmen, wie er eben braucht”, so die Moderatorin. Bei manchen sind es Tage, bei anderen Wochen, bei wieder anderen Monate. Wichtig sei nach ihrer Erfahrung allerdings gerade zu Beginn, im anfänglichen Trauer- und Schockzustand, die Gefühle hemmungslos auszuleben und der eigenen Intuition zu folgen: Wenn dir danach ist, dich zu Hause einzuschließen und zu weinen, dann schließ dich ein und weine, wenn du dich beim Sport abreagieren möchtest, dann reagier dich beim Sport ab, wenn du deinen Kleiderschrank neu ausstatten willst, statte deinen Kleiderschrank neu aus (sofern du genug auf der hohen Kante hast …). Es können bei uns allen sehr unterschiedliche Maßnahmen sein, die bewirken, dass wir uns besser fühlen. Von daher hilft nur ausprobieren und in sich hineinhören.

2. Die eigene Trauer verstehen

Und wenn wir eh schon dabei sind, kann es laut Inka sinnvoll sein, uns zu hinterfragen und zu ergründen, was genau uns eigentlich so traurig macht. Etwa: “War es wirklich die große Liebe? Oder heule ich vielleicht nur, weil ich abgelehnt wurde? Oder weil meine Erwartungen nicht erfüllt wurden? Oder ich mein gewohntes Leben und Umfeld nicht mehr habe?” Die Hintergründe der eigenen Emotionen zu kennen und zu verstehen, könne in manchen Fällen einiges bewirken und/ oder verändern.

3. Der Eskalation vorbeugen

Zu guter Letzt könnten wir alle, schon bevor wir überhaupt in eine Situation geraten, in der wir Herzschmerz empfinden, etwas tun, damit unser Liebeskummer unter Umständen nicht ganz so schlimm wird: “Je mehr wir mit uns im Reinen sind, umso besser kommen wir wahrscheinlich auch mit Liebeskummer klar”, so Inka. “Wenn ich das leerere Gefäß in der Beziehung war und mich in hohem Maße über die Partnerschaft definiert habe, wird es mir sicherlich schwerer fallen, die Trennung zu akzeptieren und zu überwinden.” Demzufolge sei ein grundsätzlich achtsamer Umgang mit uns selbst und eine kontinuierliche Pflege unseres Selbstwertgefühls eine wirksame Vorbeugung gegen Liebeskummereskalationen. Und das Gute daran: Auch wenn es nie wieder in unserem Leben zu einem Beziehungsdrama kommt, war diese Vorsorgemaßnahme auf keinen Fall umsonst.

Source: https://www.brigitte.de

Meditationskurse werden immer beliebter. Du fragst dich: Wie kann ich am besten Meditation lernen? Wir geben dir eine einfache 7-Schritte Anleitung.

Meditation lernen: Was bringt mir Meditation überhaupt?

Gerade als Neuling fragst du dich wahrscheinlich:

  • Was kann ich denn für Vorteile vom Meditieren erwarten?
  • Wie viel Zeit muss ich mir dafür nehmen?
  • Brauche ich einen Lehrer?
  • Sollte ich mir spezielles Zubehör kaufen?
  • Welche Meditationsarten eignen sich für mich?

5 gute Gründe, um Meditation zu lernen

Es gibt viele gute Gründe dafür, mit der Meditation anzufangen. Dazu zählen:

  1. Achtsamkeit schulen: Wer regelmäßig meditiert und generell achtsam lebt, lebt auf Dauer auch gesünder und stressfreier. Durch Achtsamkeit lernen wir außerdem, Gedanken und Empfindungen anzunehmen und zu akzeptieren. Das führt dazu, dass beispielsweise krankheitsbedingte Beschwerden als weniger schwer empfunden werden.
  2. Bewusst im Jetzt leben: Bei der Meditation richtet man den Blick auf genau den Moment, in dem man gerade lebt. So können wir auch verstehen, was für diesen Augenblick tatsächlich wichtig ist und welche Aufgaben man verschieben kann.
  3. Umgang mit Sorgen und Stress verbessern: Bei der Meditation lernen wir, gelassener zu sein und können leichter akzeptieren, dass es Dinge gibt, die wir gerade nicht ändern können. Und schon allein diese Erkenntnis unterstützt uns dabei, unseren Stresslevel zu senken.
  4. Abschalten: Der Alltag wird beim Meditieren ausgeblendet, der Blick richtet sich nach innen und auf den eigenen Geist – dadurch kann man sich selbst besser kennenlernen. So fällt es leichter, auch die eigenen Wünsche und Bedürfnisse für das Leben wieder in den Fokus zu rücken.
  5. Besserer Zugang zu deinen Gefühlen: Du weißt gerade selbst nicht so richtig, was du eigentlich fühlst oder fühlen solltest? Meditation kann dabei helfen, den inneren Gefühlsknoten zu entwirren und lenkt den Fokus auf die Gefühle, die wirklich wichtig sind.

Für wen lohnt sich Meditation?

Im Grunde lohnt sich Meditation für jeden – vor allem aber für all diejenigen, die sich kleine Auszeiten vom Alltag nehmen und sich selbst besser kennenlernen wollen. Erfolgreiche Sportler oder Unternehmer nutzen beispielsweise die Meditation als kurze Me-Time, um in sich zu gehen und sich dann nur noch auf ihr Ziel zu konzentrieren. Den Stress abschütteln und inneren Frieden finden – das können wir doch wirklich alle einmal gebrauchen!

Was brauche ich, wenn ich Meditation lernen möchte?

Gerade als Einsteiger solltest du den Fokus ganz auf dich und die Meditation als solche legen. Wie auch beim Yoga gibt es immer mehr Zubehör zu kaufen. Natürlich kannst du tolle Meditationskissen oder CDs mit meditativer Musik verwenden – jedoch ist es ratsam, Meditation nicht als zusätzliches Hobby zu sehen, wo du dir eine teure Ausstattung holst und jede Woche verbissen an deinem Fortschritt arbeitest.

Meditation ist kein Wettkampf

Meditieren soll dich entspannen und erden und dich nicht zusätzlich stressen! Selbstverständlich wird es dir mit der Zeit leichter fallen, Achtsamkeit zu leben, wenn du meditierst und deine Gedanken auf ein Minimum beschränkst. Sieh das Ganze jedoch nicht als Wettkampf. Mittlerweile gibt es einige Apps zu geführten Meditationen, die dir helfen, eine gewisse Struktur an die Hand zu bekommen. Gerade wenn du das Gefühl hast, ohne Lehrer an deiner Seite fängst du gar nicht erst an, kann dir eine App eine Hilfe sein.

Schaue einfach, dass du einen stillen Ort in deiner Wohnung hast, wo du dich regelmäßig ungestört für ein paar Minuten zum Meditieren einfinden kannst. Alternativ kannst du auch in die Natur gehen, wenn du dort besser abschalten kannst. In jeder größeren Stadt gibt es auch Meditationszentren, die auch für Anfänger Meditationskurse anbieten.

Meditation für Anfänger: 7 tolle Tipps

Meditation lernen in 7 einfachen Schritten!

Mit diesen einfachen Schritten kannst du damit starten, Meditation zu lernen:

  1. Platz: Suche dir einen ruhigen Ort und stelle potenzielle Ablenkungen aus. Das heißt also: Tür zu, Handy aus und Freunden und Familien mitteilen, dass man nicht gestört werden möchte.
  2. Unterlage: Setze dich auf eine harte Unterlage. Lege dir jedoch ein Handtuch oder eine Yogamatte unter. Gerade Anfänger werden zu Beginn oft spüren, wie sich ihre Aufmerksamkeit auf den vielleicht unbequemen Boden richtet. Aber keine Sorge – das lässt nach kurzer Zeit nach.
  3. Zeit: Stelle dir am besten einen Wecker oder nimm eine Meditationsapp zur Hilfe. Für Anfänger reichen fünf bis zehn Minuten Meditation, denn schon diese können sich ziemlich lange anfühlen.
  4. Position: Setze dich nun im Schneidersitz hin. Alternativ kannst du dich auch auf einen Stuhl setzen.
  5. Körperhaltung: Egal wie du sitzt, achte auf eine gerade Körperhaltung. Lehne dich nicht an eine Wand oder den Stuhl an. Wichtig ist, dass deine Brust frei atmen kann. Die Arme kannst du auf den Schoß fallen lassen und die Hände zusammenlegen.
  6. Atmung: Starte nun mit der Meditation. Schließe die Augen und konzentriere dich auf deinen Atem. Werde zum Beobachter deines Atems und deines Körpers.
  7. Gedanken: Gerade am Anfang wird es dir schwer fallen, dich ganz auf die Atmung zu konzentrieren – unsere Gedanken tendieren nun einmal dazu, abzuschweifen. Das ist nicht schlimm! Nimm den Gedanken an und lass ihn dann sanft wieder entgleiten, damit dich wieder komplett auf die Atmung konzentrieren kannst.

Meditation lernen: 5 praktische Tipps

Mit diesen Tipps wird es einfacher, Meditation zu lernen:

  1. Variationen: Du kannst dir auch gezielt eine Körperregion (Füße, Bauch), ein Gefühl (Angst, Freude) oder ein Objekt (Kerze, Wand) vornehmen, auf das du deine Konzentration während der Meditation richtest. Auch kannst du dich auf ein Geräusch in der Umgebung, z. B. deinen Atem oder Musik, fokussieren.
  2. Nicht ärgern: Selbst der geübteste Mönch meditiert nicht stundenlang, ohne mit wiederkehrenden Gedanken konfrontiert zu sein. Egal, wie oft du an deinen Alltag denken musst – ärgere dich nicht darüber. Sei geduldig mit dir selbst und fokussiere dich wieder auf die Atmung.
  3. Dauer: Als Anfänger wird dir jede Minute wie eine Stunde vorkommen. Meditiere zunächst nur für kurze Zeit, damit du nicht versehentlich ins Warten auf das Meditationsende verfällst. Wichtiger ist, dass du am Ball bleibst und regelmäßig meditierst. Schaffe am besten feste Zeitfenster dafür. Mit der Zeit kannst du die Dauer nach und nach verlängern und schauen, was für dich am besten passt.
  4. Vorstellung: Löse dich von dem gedanklichen Bild, anzunehmen, dass während der Meditation irgendetwas Besonderes passieren müsste. Was passiert, passiert. Natürlich kann es sein, dass du irgendwelche spirituellen Erlebnisse durch das Meditieren hast. Wenn nicht, ist das aber auch in Ordnung.
  5. Übertragen: Die Erkenntnisse und die innere Ruhe, die du durch Meditation erlangen kannst, kannst und solltest du auch auf deinen Alltag übertragen. Heißt im Klartext: Erinnere dich daran, dass du Gedanken annehmen, aber nicht zwangsweise darauf reagieren musst. Die Entscheidung darüber, ob du reagierst oder sie lieber vollständig wegschiebst, liegt ganz bei dir.

Alleine fällt es dir schwer, zu meditieren? Wie beim Yoga gibt es auch ganz viele verschiedene Meditationen. Wie wäre es mit einer 10-tägigen Vipassana Meditation oder einer Auszeit im Kloster?Außerdem erklären wir, was Transzendentale Meditation und was Zen Meditation ist.

Weitere Ideen zu Meditationsarten findest du auch bei der Osho Meditation sowie im Artikel Meditation für Anfänger. Was es mit der Gehmeditation auf sich hat, erfährst du oben in unserem Video.

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