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Ein aufgeschwollenes Gesicht erschreckt uns im Spiegel und fühlt sich nicht gut an. Woher es kommt und wie du es vermeiden oder behandeln kannst, erfährst du hier.

Aufgeschwollenes Gesicht: Ursachen

Alkohol

Wenn du am Vortag sehr viel Alkohol getrunken hast, sind die Chancen hoch, dass dein Gesicht angeschwollen ist. Wer sogar regelmäßig Alkohol trinkt bzw. alkoholabhängig ist, riskiert ein dauerhaft angeschwollenes Gesicht. Das liegt daran, dass die Leber durch den Alkohol Schaden nimmt und es somit zu Wassereinlagerungen im Gesicht kommt.

Zu viel Salz/Geschmacksverstärker

Geschmacksverstärker wie Glutamat lösen bei vielen Menschen empfindliche Reaktionen aus. Diese können sich auch auf das Gesicht und die Haut auswirken. Salz dagegen bindet viel Wasser, sodass es zu verstärkten Einlagerungen kommt. Setze daher lieber auf unverarbeitete, frische Lebensmittel statt auf Fast-Food und Fertiggerichte.

Scharfes Essen

Auch scharfes Essen kommt als Ursache für ein aufgedunsenes Gesicht in Frage. Die Schweißdrüsen produzieren bei Verzehr von Chilli beispielsweise sehr viel Wasser und das Gesicht sowie die Zunge schwellen an.

Wenig Bewegung

Ein bisschen Bewegung oder gar Sport wirkt sich nicht nur positiv auf unsere Gesundheit aus. Wer den ganzen Tag nur sitzt, der riskiert, dass sich die Flüssigkeit im Körper staut und nicht mehr so gut abtransportiert werden kann. Schwitzen ist eine gute Möglichkeit, um Wassereinlagerungen loszuwerden. Geh also sowohl zur Vorbeugung als auch zur Linderung eine Runde Joggen oder zumindest spazieren.

Allergie

Egal, ob Tierhaare, Pollen, Staub, Laktoseintoleranz und Co. – diverse Allergien können ein aufgedunsenes, geschwollenes Gesicht auslösen. Wenn du verstärkt unter juckenden Augen oder einer laufenden Nase leidest, ohne dich krank zu fühlen, dann handelt es sich meistens um eine Allergie. Suche am besten deinen Arzt auf, um herauszufinden, um welche Allergie es sich handelt. Dieser kann dir entsprechende Mittel wie Tabletten, Nasensprays oder Augentropfen empfehlen, die die Beschwerden lindern.

Hormonelle Veränderungen

Ein Mangel oder auch ein Überschuss bestimmter Hormone kommt ebenfalls als Ursache für ein aufgedunsenes Gesicht in Frage. Dabei kann es sich auch um eine Hypothyreose  handeln, sprich einer Schilddrüsenunterfunktion. Das Organ produziert zu wenig Schilddrüsenhormone und als ein daraus resultierendes Symptom entsteht ein aufgedunsenes Gesicht.

Flaches Kopfkissen

Wenn sich der Körper zum Schlafen in einer waagerechten Schlafposition befindet, hat es das Lymphsystem schwer, die Flüssigkeit abzutransportieren. Somit staut sich das Wasser im Gesicht an und es kann zu Schwellungen kommen. Es ist deswegen zu empfehlen, mit dem Kopf leicht erhöht zu liegen, sodass die Flüssigkeit sich gut verteilt.

Sonnenbad

Ein zu langes Bad in der prallen Sonne kann ebenfalls dazu führen, dass das Gesicht verquollen erscheint. Vor allem, wenn du keine oder eine unzureichende Sonnencreme verwendest. Das liegt vor allem daran, dass die Haut in der Sonne verbrennt und sich das Wasser in der Haut sammelt.

Milchprodukte

Gerade bei Personen, denen bestimmte Symptome zum Abbau von Laktose (Milchzucker) fehlen, kann der Verzehr von Milchprodukten zu Schwellungen und Wassereinlagerungen im Gesicht führen.

Gestose

Bei der EPH Gestose, die auch unter der Bezeichnung Präklampsie bekannt ist, handelt es sich um eine Schwangerschafts-Erkrankung. Dabei kommt es zu Bluthochdruck sowie Ödemen und den Wassereinlagerungen im Gesicht.

Autoimmunhepatitis

Die Autoimmunhepatitis ist eine klassische Autoimmunerkrankung. Dabei kommt es aufgrund einer Fehlreaktion des Immunsystems zu einer Leberentzündung. Diese sorgt wie auch schon bei starkem Alkoholkonsum für Schwellungen bzw. Wassereinlagerungen im Gesicht. Zusätzlich geht die Erkrankung auch mit einer Gewichtszunahme einher.

Aufgeschwollenes Gesicht: 4 Tipps, was du dagegen machen kannst

  1. Kälte: Du kannst zwei Teelöffel für 10 Minuten in den Gefrierschrank legen und diese anschließend direkt unter die Augen legen. Oder du wäscht dein Gesicht mit sehr kaltem Wasser. Durch den Kälteschock ziehen sich die Kapillaren zusammen und die Schwellungen gehen zurück.
  2. Massage: Eine Massage wirkt sich positiv auf die Durchblutung aus und die gestaute Flüssigkeit kann wieder besser abgeleitet werden. Mit einem Jaderoller bekommst du zudem straffere Konturen und ein schlankeres Gesicht. Den Roller immer von innen nach außen und von oben nach unten streichen.
  3. Koffein: Auch eine Gesichtsmaske kann die Durchblutung ankurbeln und die Haut straffen. Verwende am besten ein sanftes Gel mit Hyaluronsäure.
  4. Trinken: Ausreichend zu trinken gehört zu den Maßnahmen, um ein aufgedunsenes Gesicht zu verhindern. Abends solltest du es jedoch nicht übertreiben. Denn dann kann es passieren, dass der Körper die Flüssigkeit im Liegen nicht so gut abtransportiert.

Wie eine optimale Gesichtspflege aussieht, erfährst du hier. Zudem zeigen wir, warum ein Retinol-Serum für neue Frische sorgt. Außerdem ein heißes Trend-Thema: Zähne aufhellen.

Wenn du dich mit anderen über Tipps zur Hautpflege austauschen möchtest, schaue mal in unserer BRIGITTE-Community vorbei.

Source: https://www.brigitte.de

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Wirkungsgrad % 86 bis 92
Kesselwasserinhalt Liter 215
Max. Betriebsdruck bar 3
Druckverlust bei Nennlast (deta t 10 K) mbar 11,53
Druckverlust bei Nennlast (deta t 20 K) mbar 2,82
Zul. Druckbereich Ablaufsicherung bar min. 1 bis max. 4
Wassereintrittstemperatur Ablaufsicherung °C 4 bis 15
Öffnungstemperatur Ablaufsicherung °C bei ca. 95
Geräuschpegel dB 54,2
Netzspannung / Frequenz V/Hz 230 / 50
Empfohlenes mindest Pufferwasservolumen Liter 5500

Füllraum / Brennstoffverbrauch

Zulässiger Brennstoff

gespaltenes Stückholz
mit Restfeuchte von
< 20%
Maximale Scheitholzlänge mm 1000
Füllraum Tiefe mm 1085
Füllraum Höhe mm 730
Füllraum Breite mm 575
Abmessung der Füllöffnung B/H mm 575 / 318
Brennkammerinhalt, Volumen ca. Liter 455
Max. Füllgewicht (Buche) ca. kg 120
Brennstoffverbr. bei Nennlast (Buche) ca. kg/Std. 25
Brenndauer bei Nennlast (Buche) ca. Std. 4,5

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Zugbedarf Pa 15-30
Wirksame Mindesthöhe Kamin Meter 7
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Anschlüsse DN 20 (3/4″ IG)

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Source: New feed

Nestfarne sind tropische Pflanzen und bestechen als Zimmerpflanze mit ihrem üppigen Wachstum und ihren großen Blättern, die laufend auch unabhängig von der Jahreszeit neu gebildet werden und sich innerhalb weniger Tage “entrollen”, siehe 2. Foto. Ich gebe den auf dem 1. Foto im Vordergrund abgebildeten grossen Nestfarn in Hydrokultur ab:

Er ist ca 50 cm hoch ( o h n e Topf gemessen)
die Blätter sind bis zu 60 cm lang
der obere Durchmesser der ganzen Pflanze beträgt ca 80 cm
der Pflanzeinsatz ist ca 19 cm hoch und 22 cm im Durchmesser.
Dieser Farn ist in einem eigenen Pflanzeinsatz kultiviert und kann daher problemlos dem Bodenkübel entnommen werden.
Wegen der Größe des Farns möchte ich ihm einen Paketversand ersparen, Sie sollten ihn also am besten selbst abholen.
Auf Wunsch kann aber auch der ganze Bodenkübel (3. Foto) erworben werden, dann jedoch mit nur einem Teil der Pflanzen, die fast alle jeweils in einem eigenen Topf kultivert sind. – Bei Interesse bitte anfragen, ich mache dann gern weitere Angaben.

Privater Verkauf, daher ohne Garantie oder Gewährleistung.

Source: New feed

Einfach mega leckeres Essen, meine Familie liebt es. Der Unterschied zu den deutschen Schoten liegt einfach an der Füllung, wir verwenden Reis und Hackfleisch zusammen und servieren das Ganze mit Kartoffelpüree als Beilage, ja Reis und Kartoffeln passen sehr gut zusammen, das ist bei uns landestypisch. Lasst Euch überraschen, es schmeckt fantastisch, ich könnte mich da rein legen!

kroatische Paprikaschoten, super saftig und bekömmlich.

Rezept von Glorija

Portionen

4

Portionen

Zubereitungszeit

30

minutes

Kochzeit

1

hour 

30

minutes

Kalorien

500

kcal

Das duftet einfach super lecker, so wie bei meiner Mama früher!

ZUTATEN FÜR DIE HACKMASSE

  • 700g gemischtes Hack

  • 2 Zwiebeln (sehr klein gehackt)

  • 3 Knoblauchzehen (sehr klein gehackt)

  • 1 Ei

  • 1 El Paprikapulver

  • 1 TL Salz

  • 1/2 TL Pfeffer

  • 6 EL Langkornreis

  • 1 EL Petersilie klein gehackt

  • 1 EL Vegeta (ist Gemüsebrühe)

  • ZUTATEN FÜR DIE SAUCE
  • 3 EL Olivenöl

  • 2 EL Mehl

  • 1 Selleriestange

  • 2-3 EL Tomatenmark

  • 500ml passierte Tomaten

  • 2 EL Majoran

  • 4 EL Paprikapulver

  • AUSSERDEM:
  • so viele rote Paprikaschoten, wie benötigt werden. In der Regel reicht eine Schote pro Person, bei sehr guten Essern gerne auch zwei. Die Paprika sollten schön groß sein.

ANWEISUNGEN

    • Als Erstes nehmt ihr alle Zutaten für die Hackmasse und knetet alles zusammen.
      Die Paprika „köpfen“ und ausfüllen, dann Diese mit der Masse auffüllen. Falls Masse übrig bleiben sollte könnt ihr daraus Hackbällchen formen.
    • 3 EL Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, dann das Mehl dazugeben und erhitzen bis die Masse goldgelb ist. Nun das Tomatenmark dazugeben und kräftig weiter rühren. Jetzt die passierten Tomaten dazu geben, damit nichts anbrennt, die Paprikaschoten hineinlegen. So viel Wasser dazu geben, bis die Schoten bedeckt sind.
      1 ganze Selleriestange, Majoran und Paprikapulver dazugeben.
  • 1 1/2 Stunden bei niedriger Hitze köcheln lassen, dazu Kartoffelpüree servieren.
  • Unter Beilagen findet ihr das Rezept für mein Kartoffelpüree.Guten Appetit!

Source:https://www.cookinglove.de

Ich habe heute mal wieder meine superleckeren Rouladen gemacht, in denen sich mein Mann und meine Kinder am liebsten baden würden. Es braucht nicht lange um alles vorzubereiten.

Glorijas supersaftige, megaleckere Rinderrouladen

Glorijas supersaftige, megaleckere Rinderrouladen

Rezept von Glorija

Portionen

4

Portionen

Zubereitungszeit

30

minutes

Kochzeit

1

hour 

30

minutes

Kalorien

700

kcal

ZUTATEN

  • Rinderrouladen (so viele wie ihr möchtet, pro Person empfehle ich eine)

  • ein mittelgroßes Stück Sellerie

  • eine große Zwiebel

  • eine große Poreestange

  • 5 Möhren

  • 1 Bund Petersilie

  • 1 großes Glas Gewürzgurken

  • 150 Gramm Speckwürfel

  • eine Tube Senf

  • 1/2 Liter Johannisbeersaft

  • 2 Liter Gemüsebrühe

  • 4 Pimentkörner

  • 4 ganze Nelken

  • 4 Wacholderbeeren

  • 2 Lorbeerblätter

  • Pfeffer

  • Salz

  • 1 TL Zucker

  • dunkler Saucenbinder

ANWEISUNGEN

    • Die Zwiebel klein hacken, den Sellerie und die Gurken in kleine Würfel schneiden. Petersilie fein hacken, die Möhren und den Porree in grobe Stücke schneiden.
    • Nun mit dem Befüllen der Rouladen beginnen, hierzu das Fleisch großzügig mit Senf bestreichen und mit Gurkenwürfeln und Speck belegen. Jetzt die Rouladen wickeln und mit den Rouladennadeln verschließen.
  • Sobald alle Rouladen befüllt sind, den Bräter auf zwei Kochplatten stellen und auf höchster Stufe Öl erhitzen, die Rouladen darin scharf anbraten, damit alle Poren verschlossen sind und das Fleisch nachher schön saftig wird (darauf achten, dass nichts rohes mehr zu sehen ist).
  • Wenn Diese rundherum angebraten sind, Zwiebeln, Möhren, Sellerie und den restlichen Speck dazu geben. Zwei, bis drei Minuten anrösten, danach mit 2 Liter Gemüsebrühe ablöschen.
  • Nun den restlichen Senf aus der Tube hinzugeben, die restlichen Gurken, plus dem ganzen Gurkenwasser (ohne Krümel), den Saft, die Pimentkörner, die Wacholderbeeren, den Pfeffer, Salz und Zucker.
  • Sobald, die Sud aufkocht, Kochplatten auf niedrige Hitze stellen und 1 1/2 Stunden köcheln lassen, das Warten lohnt sich!
  • Nach 1 1/2 Stunden die fertigen Rouladen heraus nehmen und mit einem Sieb die groben Bestandteile der Sauce heraus fischen. Das Gemüse aus dem Sieb nehmen und mit einem Pürierstab oder Mixer fein pürieren, dann wieder zurück in die Sauce. Kurz abschmecken, wenn sie Euch zu kräftig schmeckt, einfach Wasser dazu, dann die Sauce je nach Wunsch mit Saucenbinder andicken. Fertig!
  • Dazu serviere ich Salzkartoffeln und Rotkohl oder auch Knödel.
    Lasst Euch diese klassische Hausmannskost ohne Schnickschnack schmecken, ich liebe es!

Source:https://www.cookinglove.de

Egal ob persönlich oder global: Krisen kosten uns immer Kraft – doch irgendwie müssen wir danach trotzdem weitermachen. 5 Tipps von einer Frau, die eine der schlimmsten Krisen überhaupt überstanden hat.

In unserem “normalen” Alltag merken wir oft gar nicht, wie schön das Leben eigentlich ist. Als wäre es selbstverständlich, stehen wir morgens auf und gehen unseren Gewohnheiten nach: Kinder wecken, mit dem Liebsten zusammen frühstücken, zur Arbeit fahren, einkaufen usw.. Phasenweise kann das alles sogar ganz schön nerven.

Wenn dann aber etwas Schlimmes passiert und uns aus unserem Alltag herausreißt, wird uns plötzlich klar, was wir alles hatten und wofür wir jeden Tag hätten dankbar sein können. So tragisch es ist: Krisen machen uns klar, was für ein besonderes Geschenk das Leben ist. Allerdings können wir das dann auch nur genießen, sofern wir unsere Kraft wiederfinden, die in der Krise verloren gegangen ist …

Plötzlich Witwe

Maya Stomp kennt die Leere und Kraftlosigkeit, die schwere Krisen hinterlassen. Im Alter von 41 Jahren verlor sie überraschend ihren Ehemann. Alexander starb an einem Dienstagabend infolge einer Hirnblutung. Innerhalb von zwei Stunde verwandelte sich die Welt von Maya Stomp von “alles wie immer” in “völlig aus den Fugen”. Nach 15 gemeinsamen Jahren musste sie Abschied nehmen.

© RandomhouseKnapp zehn Jahre nach ihrem Verlust hat Maya Stomp ein Buch über ihre Erfahrungen geschrieben. In “Wir Witwen sind ein zähes Volk” schildert sie, wie es sich anfühlte, plötzlich allein zu sein und neu anfangen zu müssen – und wie sie persönlich den Weg zurück ins Leben sowie ihre Kraft wiederfand.

Mit Sicherheit ist dieses Buch eine Quelle des Trosts für alle, die um einen geliebten Menschen trauern. Denn es vermittelt uns das Gefühl, verstanden zu werden und eben nicht allein zu sein. Darüber hinaus können Maya Stomps Schilderungen und Ratschläge jedoch auch generell bei der Bewältigung von und “Wiederauferstehung” nach einer Krise helfen – so wie zum Beispiel folgende fünf Selbsthilfemaßnahmen.

5 Tipps, um die eigene Kraft wiederzufinden

1. Trostquellen finden

Befinden wir uns in einer Verfassung, in der wir uns jeden Morgen oder Abend fragen: “Wie soll ich das bloß schaffen?”, sollten wir uns etwas suchen, das uns ein gutes Gefühl vermittelt. Ob Fotos, Musik, das Haustier oder eine gute Tasse heißen Kaffee – vieles kann ein Seelentröster sein, doch wir alle müssen unsere individuellen Trostquellen selbst finden.

2. Die Schönheit der Welt wiederentdecken

Maya Stomp hatte ihr Aha-Erlebnis während einer Laufrunde nach einer schlaflosen Nacht: Die Schönheit der Welt ist ja immer noch da! Bäume, Himmel, Vögel, der eigene Körper – nach einer Krise ist es hilfreich, die eigene Wahrnehmung gezielt auf das Schöne und Wundervolle des Lebens zu richten.

3. Anti-Stress-Maßnahmen

Natürlich darf und sollte man sich mit seinem Schmerz auseinandersetzen – doch nach Möglichkeit nicht rund um die Uhr. Sich ablenken lassen und durchatmen, sich selbst etwas Gutes tun, z. B. eine Massage oder eine Portion Pommes und dabei im Idealfall einem guten Zuhörer das Herz ausschütten. Anti-Stress-Maßnahmen helfen dabei, einen Ausweg zu finden – gedanklich wie praktisch.

4. Neue Rituale finden

Wenn die Krise den gewohnten Alltag unmöglich gemacht hat, sollten wir unsere Gewohnheiten ändern und neue Rituale etablieren. Zum Beispiel jede Woche eine Kerze immer zur selben Uhrzeit anzünden oder einen Brief schreiben (könnte gleichzeitig ein Trost spendendes Gedenkritual sein) oder an bestimmten Tagen zum Sport gehen …

5. Wieder Verbindungen aufbauen

Beziehungen geben uns Kraft – daher sollten wir uns in oder nach einer Krise niemals komplett abschotten. Abgesehen von Treffen mit Freunden, die Verständnis und Interesse zeigen, können auch ehrenamtliche Tätigkeiten dabei helfen, um neuen Mut und Sinn zu schöpfen.

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Source: https://www.brigitte.de

Bei deutschen Exportschlagern denken die meisten an Autos und Maschinenteile. Dabei erlebt gerade eine ganz andere Branche einen regelrechten Boom im Ausland: Kosmetik made in Germany.

Der Hype hat in Korea begonnen: Ob in Magazinen oder auf Social-Media-Kanälen – fast überall wurden vor drei, vier Jahren unter dem Schlagwort “K-Beauty” lustige Schaummasken und 10-Schritte-Pflege-Routinen gefeiert. Dann ging die Reise weiter nach Japan. An “J-Beauty” faszinierten alte Pflege-Traditionen mit für uns neuen Doppelreinigungs- und Befeuchtungsritualen. Und nun? Nun rufen Blätter wie die “New York Times” doch tatsächlich das Zeitalter der “G-Beauty” aus. G für Germany. Die Beliebtheit deutscher Kosmetik spiegelt sich auch im Umsatz wider: Mehr als neun Prozent Wachstum im Export vermeldet der Industrieverband Körperpflege und Waschmittel für die Kosmetikindustrie im vergangenen Jahr. Und das, obwohl wir im Ausland ja eher für Natürlichkeit als für große Kosmetik-Kultur stehen. Aber in Zeiten, in denen die Menschen weltweit für Klimaschutz auf die Straße gehen, überall Biomärkte aus dem Boden sprießen und beinah alle Unternehmen versuchen, sich einen cleanen, natürlichen Anstrich zu verpassen, ist das vielleicht doch gar nicht so verwunderlich.

Viel Erfahrung mit Natürlichkeit

Deutschland ist tatsächlich reich an exportstarken Naturkosmetik- und Heilkunde-Marken, etwa Weleda, Lavera, Dr. Hauschka, Primavera, Annemarie Börlind oder Kneipp. “Wir haben den reifsten und größten Naturkosmetikmarkt Europas. So viel langjährige Erfahrung gibt es nirgendwo sonst”, sagt Elfriede Dambacher, die als Branchenkennerin Naturkosmetikfirmen von Berlin bis New York berät. “Und das kommt uns jetzt weltweit zugute aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach milderen und natürlicheren Produkten.”

Hilfreich ist natürlich auch, wenn sich Prominente wie Jennifer Aniston und Julia Roberts öffentlich zu ihrer Liebe zu Naturkosmetik von Dr. Hauschka bekennen. Auch die Skin-Food-Linie von Weleda ist Dank der Empfehlung von Promi-Make-up-Artisten und deren Klienten in den USA schon Kult. Bereits mehr als 80 Prozent des Wachstums erzielt Weleda mit Naturkosmetik außerhalb deutschsprachiger Länder. Allein in den USA ist das deutsch-schweizerische Unternehmen 2018 um fast 37 Prozent gewachsen. “Zwar wurde der Geschäftsbericht 2019 noch nicht präsentiert, aber der Trend dürfte weiter nach oben zeigen”, sagt Tassja Dâmaso, PR-Managerin bei Weleda. “Wir stehen seit jeher für echte Naturkosmetik und hohe Qualität, aber der G-Beauty-Trend spielt uns sicherlich auch in die Karten.”

Chinesen misstrauen eigenen Produkten

Vom hohen Ansehen der deutschen Naturkosmetiktradition profitieren auch jüngere Unternehmen wie die Nahrungsergänzungsmarke Ogaenics. Das 2016 von den Hamburgerinnen Suse Leifer und Claudia Seehusen gegründete Unternehmen setzt auf Supplements aus Biopflanzen. Schon kurz nach dem Launch der ersten Produkte 2016 bekamen sie eine Anfrage aus Hongkong. Brenda Lee, Gründerin von Beyorg, der mit acht Filialien führenden Naturkosmetikkette Hongkongs, ist schon lange auf der Suche nach einer Supplement-Marke aus Europa, um ihr Sortiment zu erweitern. Leifer und Seehusen sagten begeistert zu. Inzwischen macht das Geschäft in Hongkong und China bereits 30 Prozent des Umsatzes von Ogaenics aus.

“Nahrungsergänzungsmittel sind in China und Hongkong ein großes Thema”, erzählt Leifer. “Die Chinesen leiden sehr unter der starken Umweltverschmutzung in ihrem Land, aber misstrauen ihren eigenen Produkten. Die Tatsache, dass wir made in Germany sind, bildet neben unserer Qualität also sicher die Grundlage unseres Erfolgs dort.” Dass das Vertrauen in deutsche Produkte in Asien größer ist als in die eigenen, zeigt auch der rege Handel mit dem Koffeinshampoo Alpecin in chinesischen Onlineshops. Volles Haar ist chinesischen Männern nämlich ausgesprochen wichtig. Deshalb wird das Shampoo teilweise sogar in großen Mengen in Deutschland eingekauft und dann in China zu überteuerten Preisen verkauft – zusammen mit der deutschen Drogerie-Quittung, als Beweis für die Herkunft.

Um für den Ansturm aus China gewappnet zu sein, haben Drogerien wie die im Frankfurter Hauptbahnhof bereits ihren Vorrat massiv aufgestockt. Und das, obwohl es Alpecin bereits regulär in China zu kaufen gibt. “Es geht darum, deutlich zu machen, dass alle unsere Produkte, die im Ausland im Regal stehen, made in Germany sind”, sagt Eduard Dörrenberg, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Dr. Wolff, zu der Marken wie Alpecin, Plantur und Linola gehören. Um die Expansion in Asien voranzutreiben, ist Dörrenberg für vier Jahre mit seiner Familie von Bielefeld nach Singapur gezogen. “2018 konnten wir unser Geschäft dort im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln. Und auch in diesem Jahr sieht es in China, aber genauso in Osteuropa nach einem weiteren Rekordergebnis aus.” Wie er sich den großen Erfolg erklärt? “Mit unserer Effektivität. Wir stehen für German Engineering. Damit werben wir international on- und offline.”

Punkten mit deutscher Gründlichkeit

Womit wir neben unserer Naturkosmetik-Tradition im Ausland nämlich noch punkten, ist die Sicherheit unserer Produkte. “Wir sind sehr gut strukturiert, deshalb sind hier auch so viele Zertifikate und Siegel entstanden”, sagt Branchenexpertin Dambacher. “G-Beauty hat so einen hohen Wert in der Welt, weil wir die Dinge seriös und gründlich machen. Natürlich profitieren wir da auch ein bisschen von Klischees.” Welche Creme Dermatologen in den USA am liebsten empfehlen? Eucerins “Aquaphor Repair Salbe”, 55 000 Stück verkauft die Hamburger Beiersdorf-Tochter täglich in den USA. Die Verbindung aus Effektivität, Knowhow und natürlichen Inhaltsstoffen funktioniert auch ganz ausgezeichnet im Luxussegment.

Marken deutscher Ärzte und Wissenschaftler, beispielsweise die von Dr. Barbara Sturm, Royal Fern und Dr. Augustinus Bader, verkaufen sich trotz hoher Preise wie geschnitten Brot. Selbst in Luxushotels von Dubai bis New York lassen sich Anwendungen made in Germany buchen, unter anderem von Dr. Babor. “In den USA und Asien sorgen unsere Ampullen gerade für Aufsehen, unsere Grand-Cru-Ampullen-Edition konnte im vergangenen Jahr den Asia Spa Award gewinnen als bestes neues Produkt”, erzählt Michael Schummert, Geschäftsführer von Dr. Babor. “Wir waren bisher mit dem Absender made in Germany eher zurückhaltend in der Kommunikation. Wie gut das ankommt, darauf haben uns erst unsere Kollegen in den USA aufmerksam gemacht.”

Hast du Lust, mehr zum Thema zu lesen und dich mit anderen Frauen darüber auszutauschen? Dann schau im “Beauty-Forum” der BRIGITTE-Community vorbei!

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Source: New feed

Ein Teint, so frisch und sonnig wie der Frühling – mit Power-Peelings und Profi-Treatments. Wir testeten Wirkstoffe fürs Home-Spa und Kosmetik-Behandlungen.

Jeden Tag stößt unsere Haut mehrere Hunderttausend abgestorbene Hautzellen ab und bildet neue. Und alle vier Wochen etwa erneuert sie sich komplett. Doch je älter wir werden, desto langsamer läuft dieser Prozess, und auch äußere Einflüsse wie Sonne, fehlende Feuchtigkeit oder eine gestörte Talgproduktion können diesen Vorgang behindern. Die Folgen: Die alten Hautschüppchen verstopfen die Poren, der Teint wirkt fahl und müde. Peeling-Produkte und Profi-Behandlungen können der Haut dann helfen. “Sie befreien von Verhornungen und abgestorbenen Zellen und machen sie gleichzeitig aufnahmefähiger für nachfolgende Pflege”, so Dr. Christian Merkel, Dermatologe im Haut- und Laserzentrum an der Oper in München. In der Redaktion haben wir unterschiedliche Treatments beim Profi getestet. Und zu Hause Peelings ausprobiert, mit denen man die Hauterneuerung zweimal die Woche anregen kann, um einen frühlingsfrischen Glow zu bekommen. Peeling-Trends mit natürlichen Zutaten fürs Home-Spa und professionelle Hightech- Methoden im Überblick:

Radiofrequenz- Needling:

Nicole Lötters, stv. Beauty Director, wünscht sich eine straffere und strahlendere Haut mit Langzeiteffekt, aber ohne Skalpell.

Was soll das?

Hauterneuerung, Gesichtsstraffung, feinere Poren, Anti-Aging, Narbenbehandlung – Needling ist vielseitig und hält länger als ein Peeling. Durch mikrofeine Nadeln werden die oberen Hautschichten und tiefer liegenden Kollagen- fasern stimuliert, sich frisch und neu zu bilden. Eine zusätzliche Wärmebehandlung mit Radiofrequenzwellen (RF) verstärkt den Effekt. (Microneedling braucht 8 Termine; RF-Needling nur 3)

Wie war’s für dich?

260 Mal sticht ein Gerät einen Dermastempel mit 64 Nadeln in mein Gesicht! Aber ganz ehrlich: Davon habe ich nichts gemerkt! Denn etwa 40 Minuten vor der Behandlung wird eine Betäubungscreme aufgetragen, das Gesicht fühlt sich danach ein bisschen wie eingefroren an. Das Needling selbst dauert höchstens 10 Minuten. Meine Ärztin hat jeden “Shot”, so heißt es, wenn der Stempel in die Haut “schießt”, zwischen 0,7 und 3 mm individuell auf mich eingestellt, professionell eben! Anschließend noch eine leichte Salbe, und schon kann ich mit roten Streifen im Gesicht in die U-Bahn (okay, ich hätte auch eine Abdeckcreme bekommen können…). Am nächsten Tag: “Wow, deine Fältchen sind voll gemildert!”, sagt meine kritische Beauty-Kollegin. Ich schiebe mein Aussehen eher auf die leichte Schwellung, die ich nach der Behandlung habe. Denn einen Effekt soll man erst nach rund drei Wochen sehen – solange arbeiten die Zellen daran, neue, feinporige und straffe Haut wachsen zu lassen. Ansonsten ist mein Gesicht nur noch gleichmäßig zart gerötet. Sport, Sauna und alles andere, was den Kopf gut durchblutet, ist nach der Behandlung drei Tage lang verboten. Etwa nach einer Woche löst sich die leichte Verschorfung, darunter: ganz weiche Haut. Nach drei bis vier Wochen wiederhole ich das Treatment, denn man vereinbart in der Regel zwei bis drei Needlings, was sich sichtlich lohnt. Gerade zarte Fältchen auf der Stirn und um den Mund sind gemildert und meine Kinnpartie hat einen Push bekommen.

Würdest du es noch mal machen?

Auf jeden Fall! Das war wie ein kleines, natürliches Lifting, inklusive zarter Haut. Für den schnellen Glow würde ich einfach nur ein Peeling wählen. Aber um der Haut einen lang anhaltenden Motivationskick zu geben, ist Needling mega. Einen Auffrischungstermin nach etwa einem Jahr möchte ich auf jeden Fall machen! Auf den Abend werde ich den Termin auch wieder legen, um nicht mit roten Streifen ins Büro zu müssen.

Wo hast du es gemacht?

In der Medical-Beauty-Praxis Bellari Hamburg, Dr. Irina Izmaylova. Kosten: 990 Euro für 3er-Kur, www.bellari.de

Fahler Teint: Hände
© Keith Schofield

Mikrodermabrasion

Merle Rebentisch, Head of Beauty, will möglichst sanft ihren Winter-Grauschleier loswerden.

Was soll das?

Das Peeling mit Mikrokristallen soll intensiv, aber schonend das Hautbild verfeinern und Hornzellen abtragen. Dafür werden feinste Kristalle – ähnlich wie beim Sandstrahlen – mit einem speziellen Gerät und sanftem Druck auf die Haut aufgebracht. Diese Behandlung befreit die Poren, um die Haut aufnahmefähiger zu machen für Wirkstoffe. Durch den durchblutungsfördernden Reiz sollen außerdem die Zellen angeregt werden, neues Kollagen und Elastin zu produzieren.

Wie war’s für dich?

Ich habe sehr empfindliche Haut und war deshalb auf der Suche nach einem schonenden Treatment. Ich bin großer Fan von Peeling-Behandlungen, obwohl ich mit meiner sensiblen Haut dabei auch schon einige schlechte Erfahrungen machte. Die Mikrodermabrasion bei Reviderm beginnt mit einem sanften Enzympeeling, das spaltet die abgestorbenen Zellen und bereitet meine Haut vor. Der Vorgang an sich geht dann recht schnell. Aus dem Skin-Peeler, der aussieht wie ein großer Stift, schießen die feinen Mikrokristalle auf meine Haut. Die Kosmetikerin fährt mit dem Gerät langsam über Stirn, Wangen und Kinn. Das fühlt sich angenehm an, ich spüre nur ein ganz leichtes Prickeln.

Besonders gründlich wird bei mir die T-Zone bearbeitet, an meinen empfindlichen Wangen wird der Kristallstrahl etwas weicher eingestellt. Hals und Dekolleteé müssen bei mir ausgespart werden, da sich meine Haut dort sofort rötet. Es folgt eine beruhigende Ultraschallbehandlung mit wirksamen Pflegestoffen. Da meine Behandlung am Abend ist, trägt die Kosmetikerin mir direkt eine Nachtpflege auf, ich schminke mich auch nicht mehr. Trotz Treatment bin ich kein bisschen rot. Und meine Haut? Die fühlt sich richtig gut an! Super glatt und ganz weich, die Poren sind gereinigt und wirken feiner. Selbst meine kleinen Mitesser auf der Nase sind weg. Sonne, Sport oder Schwitzen ist in den nächsten 24 Stunden verboten. Dass meine Haut arbeitet, merke ich an den nächsten Tagen, doch sie bleibt ebenmäßig und strahlt ganz frisch.

Würdest du es wieder machen?

Ja, ich würde mir am liebsten einmal im Monat Zeit nur für mich gönnen – und bei dieser Behandlung lässt es sich super abschalten. Auch das Ergebnis überzeugt mich: Mein Hautbild wirkt deutlich feiner und frischer.

Wo hast du es gemacht?

Reviderm Skinmedics in Hamburg, Jana Dobric. Kosten: mit anschließender Ultraschallbehandlung ca. 155 Euro, www.reviderm-skinmedics-hamburg.de

Jetpeel

Charlotte Schwarck, Redakteurin, will ihrer Haut eine schnelle, aber effektive Frischekur gönnen.

Was soll das?

Porentiefe Reinigung, ein besseres Hautbild und das Glätten kleinerer Falten, wunderbar! Aber auch Akne und Hyperpigmentierung können mit dem Jetpeel gezielt behandelt werden. Diese Methode kommt aus der Luft- und Raumfahrt und wurde der Düsenjet- antriebstechnik nachempfunden. Mit 720 km/h wird ein Wasser-Gas-Gemisch aus Mini-Düsen auf die Haut gestrahlt und trägt so schonend die obere Hautschicht ab. Gleichzeitig wird Sauerstoff in die Dermis gebracht. Der kühlende Effekt regt die Durchblutung an, die Haut wird aufnahmefähiger für Wirkstoffe wie Glykolsäure, Hyaluronsäure oder Vitamine.

Wie war’s für dich?

Die Behandlung fühlt sich tatsächlich wie eine Hochdruckreinigung für das Gesicht an – sehr kalt und gleichzeitig auch ein wenig nass. Augen und Mund presse ich, dank Tipp der Kosmetikerin, fest zu, denn die Kochsalzlösung kann leicht in den Augen brennen. Zuerst wird mein Gesicht gereinigt, dann folgt eine Lymphdrainage, auch mit dem Jet-peel-Stift. Damit wird das Lymphsystem angeregt, Stauungen unter der Haut abzutransportieren. Das hilft gegen Schwellungen im Gesicht, auch an dieser Maßnahme erkennt man die professionelle Behandlung. Aus kleinen Düsen schießt dann die Kochsalzlösung auf meine Haut, alte Hautschüppchen und Verhornungen werden durch den Hochgeschwindigkeitsstrahl einfach weggeputzt. In der nächsten Runde wird der Strahl mit Glykolsäure angereichert, die bereitet meine Haut auf eine klassische Ausreinigung per Hand vor. In den letzten Runden werden, wieder mit dem Jetpeel-Stift, verschiedene Wirkstoff- seren in die Hautschichten geschleust. Sie variieren, je nach Hauttyp und -zustand. Kosmetikerin Katja Radtke empfiehlt bei meiner Haut Hyaluronsäure, Vitamin A, C und E. Zur Beruhigung bekommt mein Gesicht für 15 Minuten eine Collagen-Vliesmaske aufgelegt. Und danach? Beim Blick in den Spiegel fällt mir sofort der neue Glow auf. Fazit: Meine Haut hat das Jetpeel super vertragen, ist gar nicht gerötet, sondern zart und prall. Und auch mein Hautbild wirkt feiner. Außer leichter BB-Cream lasse ich den ganzen Tag über nichts mehr an mein Gesicht. Und selbst ungeschminkt zurück in der Redaktion sprechen mich die Kolleginnen auf meinen strahlenden Teint an.

Würdest du es wieder machen?

Ja! Es ist wie ein Großreinemachen für den Teint. Die Haut fühlt sich sauber und zart an. Das Beste: der Soforteffekt. Man kann sich umgehend verabreden.

Wo hast du es gemacht?

Bellapelle in Hamburg, Katja Radtke. Kosten: ca. 200 Euro, www.bellapelle.de

Fahler Teint: Papaya

© Keith Schofield

Natürliche Kräuter-Schälkur

Charlotte Schwarck, Redakteurin, will ihrer Haut eine schnelle, aber effektive Frischekur gönnen.

Was soll das?

Die Schälkur “Green Peel Classic” von Dr. Christine Schrammek verkürzt den natürlichen Regenerationsprozess der Haut von rund 28 Tagen auf fünf. Dank einer Mischung aus enzymhaltigen, pulverisierten Kräutern wie Ackerschachtelhalm und Lungenkraut erneuert sich die Haut rasend schnell. Durchblutung und Stoffwechsel werden angeregt, die Mikrozirkulation wird besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Weil sich neue Bindegewebsfasern bilden, wird die Haut fester. Wer unter Unreinheiten leidet, profitiert von der Regulierung des Verhornungs- prozesses.

Wie war’s für dich?

Schon während der Behandlung merke ich, dass etwas mit der Haut passiert. Nach der Reinigung wird die aufgeschäumte Kräutermischung einmassiert: acht Minuten lang. Mein Gesicht wird ganz warm und ich spüre, wie die winzigen Partikel in die Poren dringen. Spannend! Im Anschluss bin ich gerötet und sehe aus, als wäre ich in der Mittagssonne von Barbados eingeschlafen. Heute und während der nächsten vier Tage hat mein Gesicht Waschverbot, damit es sich schön schälen kann. Tut es auch. Alles spannt und juckt und am dritten Tag platzt die alte Haut wie nach einem Sonnenbrand auf, erst an den Mundwinkeln, dann im ganzen Gesicht. Darunter: frische, zarte Babyhaut. Ich muss mir echt auf die Finger hauen, damit ich die kleinen Schüppchen nicht abziehe. Stattdessen betupfe ich die Haut mit einem Kräutergesichtswasser. Das kühlt und lindert den Juckreiz. Auch im Set: die “Special Regulating Cream” und der “Blemish Balm” von Dr. Schrammek. Zweimal täglich mische ich die beiden Produkte und tupfe sie auf. Tag fünf: Die Erlösung! Bei der Abschlussbehandlung wird der Schälprozess unterbrochen und die durstige Haut mit Nährstoffen versorgt. Nie haben sich ein warmes Musselintuch und eine Pflegemaske so schön angefühlt wie heute! Ein bisschen rot bin ich noch, aber die Haut strahlt, ist feinporig – und wird von Tag zu Tag schöner.

Würdest du es wieder machen?

Ja, immer an einem Mittwoch oder Donnerstag, dann schält man sich am Wochenende.

Wo hast du es gemacht?

Privatpraxis Dr. Susanna Meier in Hamburg. Kosten: ab ca. 295 Euro inklusive Treatment, Home-Care-Set und Nachbehandlung, www.greenpeel.de

Profi-Treatments im Test

Geht alles glatt

Natürliche, mechanische Peelings glätten die Haut mit feinen Partikeln wie Salz, Zucker, Sand oder gemahlenen Fruchtkernen. Sie schleifen die abgestorbenen Hautzellen ab, können Feinstaub entfernen und die Durchblutung anregen. Die Waschgele und -pasten eignen sich besonders für den Körper, da die Haut dort unempfindlicher ist. “Dünner kann die Haut durch viele Peeling-Anwendungen nicht werden, da nur alte Hornzellen entfernt werden, und sofort vitale neue Zellen nachkommen”, erklärt Dr. Merkel.

Schrubben war gestern

Die neue Generation chemischer Peelings ist sanfter und basiert auf Enzymen. Durch ihre milde Wirkung sind sie perfekt für sensible Haut. Es gibt sie in Pulverform zum Anmischen daheim oder als fertige Paste. Die Enzyme, meist gewonnen aus Papaya oder Ananas, bauen gezielt Proteine ab und spalten so die Eiweißverbindungen zwischen den Hornzellen. Die toten Schüppchen lösen sich, mit Wasser lassen sie sich dann leicht abwaschen – darunter: strahlende Haut!

Sauer macht schön

Fruchtsäuren, auch Alpha-Hydroxysäuren (AHAs) genannt, arbeiten ähnlich wie Enzyme: Sie dringen in die obersten Hautschichten ein und entfernen abgestorbene Hautzellen, indem sie die Verbindungen der Zellen lösen. Eingesetzt werden sie oft bei Pigmentstörungen und Unreinheiten. Die beliebteste AHA: die Glykolsäure. Früher oft aus unreifen Weintrauben oder Zuckerrohr gewonnen, wird sie heute meist synthetisch nachgebaut. Da sie von allen Fruchtsäuren die kleinsten Moleküle hat, kann sie am weitesten vordringen, bis in die tieferen Hautschichten, und dort die Kollagenproduktion ankurbeln – wichtig für einen ebenmäßigen Teint. Dr. Merkel empfiehlt, die Haut vor einer Behandlung “anzusäuern”, sie also mit einer glykolsäurehaltigen Creme vorzubehandeln. Denn so kann sich die Haut an die Säure gewöhnen und ihr ins Saure verschobener Grundgehalt lässt das Peeling tiefer eindringen. AHAs stecken meist in flüssigen Konsistenzen wie Ampullen oder Cremes und sollten über Nacht angewendet werden, da sie die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Daher sehr ratsam nach der Fruchtsäurebehandlung: ein hoher Sonnenschutz.

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Sie rechnete mit Empörung, Protest und Hungerstreik. Doch als die Schriftstellerin Alexa Hennig von Lange eine Woche lang für ihre Familie vegetarisch und nur mit saisonalen und regionalen Produkten kochte, um den Klimaschutz in der Küche zu erproben, erlebte sie eine Überraschung.

Ich plane einen Selbstversuch. Eine Woche lang werde ich ausschließlich mit regionalem und saisonalem Gemüse kochen. Und das im Vorfrühling. Die Zutaten sind logischerweise begrenzt: Kohl, Kartoffeln und Wurzelgemüse, wie soll ich daraus bitte mehrere Tage hintereinander köstliches Essen machen? Ich bin jetzt schon am Limit mit meinem Einfallsreichtum. Ich arbeite. Ich habe drei kleine und zwei große Kinder. Ich habe einen Mann.

Mein Leben ist in lauter Zeitfenster eingeteilt, in denen möglichst alles reibungslos klappen sollte. Da ist es na­tür­lich hilfreich, dass ich seit Jahren die immer gleichen fünf Gerichte koche, die in einer halben Stunde fertig sind und allen schmecken: Nudeln mit Pesto. Milchreis. Kartoffelbrei, Tiefkühlerbsen mit Fischstäbchen. Pfann­kuchen mit Apfelmus oder Hühnerfrikassee mit Champignons. Die Handgriffe beherrsche ich, so kann ich nebenbei noch Hausaufgaben betreuen, mir Geschichten aus der Schule und dem Kindergarten anhören oder mit meiner Mutter telefonieren.

Diesbezüglich ist mein Selbstversuch also ein echtes Wagnis. Ich befürchte, dass außer meinem Mann und mir niemand meine Gemüsekreationen essen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Kinder scharf auf Sellerie oder Rote Bete sind. Bisher gab es für sie das typische Rohkost-Angebot: Gurke, Paprika, Kirschtomaten. Damit ist es künftig vorbei. Diese drei sind zu dieser Jahreszeit richtige Klimakiller. Von meinen geliebten Avocados will ich gar nicht erst anfangen.

Ich befürchte, dass außer meinem Mann und mir niemand meine Gemüsekreation essen wird.

Ich habe die Sache mit meinem Mann durchgesprochen. Dass jetzt harte Zeiten anbrechen werden. Dass es von Montag bis Sonntag vermutlich nur fades Essen und schlechte Stimmung geben wird, weil ich überhaupt keine Ahnung habe, was ich aus der schmalen Auswahl zubereiten kann. Aber mein Mann freut sich drauf. Endlich mal wieder Risiko! Obwohl ich bei uns für das Kochen zuständig bin, kommt er gleich mit ein paar vegetarischen Kochbüchern an, die wir vor Jahren von Freunden bekommen haben. Toll, wirklich. Die Food-Bilder sehen fantastisch aus. Zum Sofort-Nachkochen – wären wir in Rente und hätten Zeit im Überfluss. Außerdem bestehen die Gerichte aus exotischen Zutaten, die weder saisonal noch regional sind. Wildreis in Auberginen-Hälften. Pomelo-Mango-Salat mit Koriandergrün. Ich besorge mir in einer Buchhandlung ein Kochbuch, das mir machbar erscheint: „Vegan. Saisonal. Regional. Einfache Rezepte für jeden Tag“.

Für den ersten Tag sind Kartoffel­ecken mit panierten Sellerieschnitzeln geplant. Unser täglicher Einkauf im Bioladen gestaltet sich gleich viel unkomplizierter als sonst. Anstatt mich zu fragen, ob ich tatsächlich nochmal Hühnerfrikassee mit Tiefkühlerbsen anbieten kann, packe ich einfach einen Sack Kartoffeln in den Wagen, eine Sellerieknolle, Dinkelpaniermehl, Eier und eine hübsch designte Dose Brathühnchen-Gewürzmischung, mit der ich die Kartoffelecken würzen werde.

An der Kasse freuen mein Mann und ich uns, wie schnell wir durch den Laden gekommen sind, ohne dieses ungute Gefühl, dass die Kinder sagen werden: „Schon wieder Hühnerfrikassee?“ Außerdem ist das regionale Gemüse viel günstiger als das Biofleisch, das wir sonst gekauft hätten. Tiefkühlerbsen sollen ja auch nicht ganz klimaneutral sein. Die Folienverpackung ist ohnehin heikel.

Auch vor meinem Selbstversuch habe ich mich mit der Öko-Thematik beschäftigt. Meine Geschwister und ich wurden sehr umweltbewusst erzogen. Unsere Eltern hatten einen großen Gemüsegarten, es wurde auf dem Markt eingekauft, wenig Fleisch gegessen und in jedem Zimmer das Licht ausgeschaltet, wenn niemand darin war, ganz zu schweigen vom Heizkostensparen. Wir Geschwister haben unterschiedlich darauf reagiert. Mit übermäßigem Fernsehkonsum, Shopping-­Lust, Fertignahrung oder schlicht mit Unverständnis. Als Jugendliche fanden wir diesen Öko-Fimmel übertrieben. Es war doch von allem genug da.

Als Mutter habe ich versucht, den goldenen Mittelweg zu finden zwischen modernem Konsumverhalten und Bioprodukten. Inzwischen sorgt die alltägliche Gehetztheit dafür, dass ich großzügiger mit meinen Vorsätzen geworden bin, also auch mal im Bioladen eine Fertigpizza gekauft habe – doch mit einem zunehmend unangenehmen Gefühl. Nur habe ich den Entschluss, mich wirklich ressourcenschonend zu verhalten, immer weiter in die Zukunft verschoben. Ich habe mir gesagt: „Das mache ich, wenn ich wieder mehr Zeit habe.“ Doch wann bitte soll das sein?

Jetzt. An diesem Spätnachmittag. An dem ich in der Küche stehe, während mein Mann mit den Kindern ein Bild an die Wand nagelt, für unseren Sohn irgendwelche Unterlagen einscannt und noch ans Telefon geht, als die Zahnarzthelferin anruft und fragt, warum ich heute nicht zum Kontrolltermin erschienen bin.

Ich wasche die Kartoffeln. Wie immer in Eile, mit dieser flachen Atmung, als würde die mir helfen, irgendwie schneller mit dem saisonalen und regionalen Gemüse fertig zu werden. Dabei müsste ich mich überhaupt nicht so stressen. Denn eigentlich ist nicht mehr viel zu tun. Nur den Ofen anstellen, die ungeschälten Kartoffeln achteln, die Sellerieknolle in ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden, im Salzwasser zwei Minuten kochen. Die Kartoffeln in der Öl-Brathähnchen-Würzmischung schwenken und in den Ofen schieben. Anschließend die Selleriescheiben panieren und braten. Schon ist das regionale Essen ohne Fleisch fertig. Dazu gibt es noch einen schönen Kräuterquark mit Gewürzgurken. Als ich die Kartoffeln aus dem Ofen hole, ist mein 17-jähriger Sohn bereits vorbeige­kommen und hat anerkennend gefragt: „Was riecht denn hier so geil?“ Meine vierjährige Tochter wollte wissen: „Wann ist das Essen fertig?“ Und mein achtjähriger Sohn hat freiwillig den Tisch gedeckt und gesagt: „Toll, dass du mal was kochst, Mama.“

Ich habe meinen Mann mit ganz leerem Blick angeguckt. Ich dachte: „Hä? Ich koche doch jeden Abend? Und meistens erfülle ich auch noch Sonderwünsche! Wieso zählt das nicht?“ Mein Sohn: „Ich meine ja nur, es riecht so anders.“ Tja, was so ein Geflügel-Gewürz ohne Geflügel alles ausrichten kann. Das Kochen war sowieso viel unkomplizierter, als ich dachte. Bei vegetarischem Essen glaubt man ja automatisch, dass es entweder lasch schmeckt oder man so abgedrehte Superfood-Sachen kochen muss, die man sich aus fünfzig verschiedenen Läden zusammensuchen darf.

Stimmt aber nicht. Meine Bilanz nach dem ersten Tag: Die Kinder haben sehr viele Kartoffelecken mit Quark gegessen und gefragt, ob es die morgen wieder gibt. Unserem großen Sohn waren die Gemüseschnitzel doch zu „strange“ – meinen Mann und mich hat’s gefreut: So blieben mehr davon für uns. Zum Schluss – es ist wirklich wahr – hat meine sechsjährige Tochter mich umarmt und gemeint: „Mama, das war das beste Essen in meinem Leben!“

Mama, das war das beste Essen in meinem Leben!

Am nächsten Tag will ich wieder ein Gericht aus meinem neuen Kochbuch servieren: über Nacht eingeweichte Graupen mit Chinakohl. Dazu weich gekochte weiße Trockenbohnen und bereits im Sommer hergestellte Tomatensoße. Okay. Das Rezept können wir direkt knicken. Weder habe ich im Sommer Tomaten eingekocht, noch habe ich Graupen über Nacht eingeweicht.

Also entscheide ich mich, ganz eigenständig etwas aus dem Gemüse zu kreieren, das im Bioladen angeboten wird. Für uns soll es heute Goldrübchen mit Kartoffelgratin geben. Gold­rübchen kenne ich noch nicht. Aber ich finde, der Name klingt vielversprechend. Sie sehen leicht vertrocknet aus, also nehme ich an, sie sind regional. Als ich zu Hause nach dem Kartoffelgratin-Rezept in einem meiner ältesten Kochbücher suche, nämlich in dem von Wolfram Siebeck, nach dem mein Vater in den Achtzigern gern gekocht hat, fällt mir auf, dass es darin eine ganze Reihe saisonaler und regionaler Rezepte gibt. Nur sind sie nicht also solche gekennzeichnet. Offenbar war es damals total normal, nicht ausschließlich mit Produkten aus Übersee zu kochen. Unser Anspruch, ständig Paprika und Avocado zu kriegen, ist offenbar noch relativ neu. Ich blättere durchs Buch und erkenne viele Gerichte wieder. Mit einem Mal bin ich zurück in der Küche meiner Eltern, stehe neben meinem Vater am Herd. Ich helfe ihm, die Kartoffeln zu schneiden. Wir holen uns die selbst angebauten Kräuter von der Fensterbank. Ich glaube, dass mein Selbstversuch gar nicht so eine abgedrehte Sache ist. Sondern eigentlich etwas ganz Ursprüngliches, das wir in den letzten Jahrzehnten vergessen haben.

Und nun duftet es in meiner Berliner Küche so wie bei uns früher im Einfamilienhaus in Niedersachsen! Als Sellerie und Pastinaken noch nicht fremdartig waren. Meine Eltern haben uns damals gezeigt, was normal und passend ist für die Welt, auf der wir leben. Nur habe ich das noch nicht so verstanden.

Die in Butter geschwenkten Gold­rübchen mit Gratin kommen sehr gut an. Morgen werde ich noch ein Gericht von Wolfram Siebeck kochen: eine gedünstete Sellerieknolle mit feinem Rosenkohlmus und geschmorten Möhrchen. Und danach plane ich Semmelknödel mit glaciertem Schalotten-Karotten-Gemüse, eine Lauchquiche mit Apfelkompott und Gemüsesuppe mit Käse-­Grieß-Klößchen. Am Ende ist klar: Nur die gefüllte Sellerieknolle mochte außer mir niemand.

Gerade habe ich meinem Vater am Telefon von meinem Selbstversuch erzählt und mich für all das bedankt, was er mir beibrachte: uns nicht mehr zu nehmen, als gut für uns alle ist. Dinge selbst zu machen und dabei mit dem auszukommen, was die Natur gerade hergibt. Denn das ist eigentlich vollkommen ausreichend. Und überhaupt nicht fade.

Auch das Kochen ist wieder spannender geworden, weil mit einem Mal die gesamte Familie Freude daran hatte, mitzuhelfen. Die Kinder haben Routine beim Gemüseschnippeln entwickelt. Und es war jeden Tag richtig Klasse, zu probieren. Weder für meine Familie noch für mich fühlte sich der Verzicht auf Fischstäbchen und Tiefkühlerbsen wie ein Verlust an. Viel mehr wie ein Geschenk. Denn ich habe bewusster gekocht, ohne flache Atmung, wir haben gemeinsam den Tisch gedeckt und feierlicher gegessen. Am vierten Tag haben wir sogar selbst Kartoffelbrot gebacken. Anstatt zu basteln, backen wir jetzt jeden Sonntag ein Kartoffelbrot. Weniger Fleisch und Fertigprodukte essen wir auch. Außerdem fühlen wir uns naturverbundener, geerdeter. Tatsächlich hat diese Woche uns alle etwas ruhiger gemacht.

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Alleine glücklich sein klingt für dich nach einem Widerspruch in sich? Ist es aber nicht! Hier erfährst du, wie du es lernen kannst.

Wenn wir klein sind, leben wir bei unseren Eltern, als Schulkinder sitzen wir zusammen mit anderen in einer Klasse und als Erwachsene suchen sich viele einen Partner, mit dem sie wiederum eine Familie gründen. Sind wir als Menschen überhaupt dazu in der Lage, alleine glücklich zu sein? Kurz und schmerzlos: Ja, sind wir! Aber unter Umständen müssen wir es erst einmal lernen …

Alleine glücklich sein: Warum ist das so schwer?

Eines der wesentlichen Merkmale von uns Menschen ist unser Sozialsinn (mehr dazu erfährst du in unserem Artikel “Was ist der Mensch?“). Ihm verdanken wir unter anderem, dass wir mithilfe höchst komplexer Systeme kommunizieren können (Sprachen) und in der Regel rund 80 Jahre Leben zur Verfügung haben, anstatt um die 30. Empathie, ein Bedürfnis nach Nähe, Feedback und Gesellschaft, Sehnsucht nach Liebe – an solchen Eigenschaften und Gefühlen merken wir alle, dass wir soziale Wesen sind.

Auch aus der Forschung gibt es Beobachtungen, die zeigen, wie stark unser Drang zu menschlichen Kontakten und Verbindungen ist: In einem Experiment der University of Virginia fügte sich zum Beispiel jede zweite Versuchsperson lieber einen Stromschlag zu, als eine Viertelstunde mit ihren Gedanken allein zu sein.

Wem das Alleinsein also schwerfällt, kann sich trösten: Damit bist du nicht allein!

Alleine glücklich sein: Wozu?

Aber, vielschichtig wie wir Menschen nun einmal sind, ist unser Bedürfnis nach Gesellschaft und sozialer Anbindung natürlich nicht das einzige, was uns ausmacht: In jedem von uns steckt auch ein Individualist, der sich selbst verwirklichen möchte, sich unabhängig und frei fühlen sowie abgrenzen muss, um glücklich zu sein. Wären wir ständig unter Menschen und niemals allein, käme diese Seite unserer Persönlichkeit viiiiel zu kurz. Insofern sind Phasen des Alleinseins gut und wichtig für uns – denn nur, wer alleine glücklich sein kann, kann generell glücklich sein.

Alleine glücklich sein: Allein versus einsam

Einer der Gründe, warum Alleinsein einigen Menschen Angst macht und in ihrer Vorstellung negativ besetzt ist, liegt darin, dass sie es mit Einsamkeit verwechseln bzw. gleichsetzen. Allerdings ist Einsamkeit ein Gefühl und Alleinsein lediglich ein Zustand – und es ist wichtig, das zu unterscheiden. Selbst in einem Raum voller Menschen können wir uns einsam fühlen, obwohl wir nicht allein sind. Andersherum müssen wir uns nicht einsam fühlen, wenn wir von anderen isoliert sind.

Entscheidend dafür, was wir fühlen, ist, wie wir eine Situation wahrnehmen. Einsamkeit entsteht in uns, wenn wir meinen, abgeschnitten, verzichtbar und fehl am Platz zu sein. Da wir, wenn wir allein sind, kein Feedback von anderen Menschen bekommen und uns daher die Bestätigung von außen fehlt, kann der Zustand des Alleinseins einen solchen Eindruck begünstigen – allerdings nur, sofern wir nicht genug an uns glauben und es uns an Selbstliebe und Selbstbewusstsein mangelt. 

 

4 Vorteile von Menschen, die alleine glücklich sein können

Zugegeben: Von Menschen umgeben zu sein, ist schön, vor allem wenn es Personen sind, mit denen wir auf einer Wellenlänge liegen. Allerdings hat Gesellschaft auch ihre Nachteile – und das Alleinsein seine Vorteile!

1. Alleinsein fördert Kreativität

Wer allein und auf sich selbst gestellt ist, muss eigene Ideen und Lösungswege entwickeln – und ein besonders Kreativität boostendes Duo heißt übrigens: Alleinsein + Langeweile!

2. Alleinsein können schützt vor Einsamkeit

Klingt vielleicht paradox, aber: Wer alleine glücklich sein kann, wird niemals unter Einsamkeit leiden – auch nicht in einer Gruppe von Menschen, mit denen sie oder er nichts gemeinsam hat. Sich selbst genug zu sein schützt vor quälenden Einsamkeitsgefühlen und so ist Alleinsein üben ein guter Weg, um Einsamkeit überwinden zu können.

3. Alleinsein bringt uns mit uns selbst in Kontakt

Wenn wir alleine sind, steht nichts und niemand zwischen unseren Bedürfnissen und den Entscheidungen und Handlungen, die wir daraus ableiten. Kein für andere verantwortlich Sein, kein sich mit anderen Vergleichen und Konkurrieren – allein können wir uns voll und ganz auf uns konzentrieren. Daher ist Alleinsein ein wichtiges Element bei der Selbstfindung und oftmals nötig, wenn wir unsere Gefühle verstehen lernen möchten.

4. Alleinsein stärkt Selbstvertrauen und Unabhängigkeit

Wer alleine zurechtkommt, macht dabei in der Regel die Erfahrung: Wow, das funktioniert ja super! Natürlich stärkt das unser Selbstvertrauen und unsere Unabhängigkeit – zu Recht! 

Alleine glücklich sein: So kannst du es lernen

Ein entscheidender Ansatzpunkt, um alleine glücklich sein zu lernen, ist unsere Wahrnehmung – sowohl unsere Selbstwahrnehmung als auch unsere Wahrnehmung der Situation des Alleinseins. Folgende Tipps können dabei helfen, eine positive Einstellung zum Alleinsein zu entwickeln.

6 Tipps, die dir das Alleinsein versüßen

1. Entscheide dich fürs Alleinsein

Wir alle sind kleine Kontrollfreaks. Daher fällt es uns leichter, uns auf etwas einzulassen, das wir uns selbst ausgesucht haben. Auch wenn du womöglich “unfreiwillig” alleine bist, solltest du deshalb versuchen, die Situation als von dir gewählt zu betrachten. Vielleicht war es ja dein Unterbewusstsein, das dein Leben so gesteuert hast, dass du nun alleine bist? Vielleicht ist es ja genau das, was du gerade brauchst? Jeder Moment in unserem Leben bietet uns die Chance, etwas Positives daraus zu machen oder darin zu sehen – auch und gerade, wenn wir ihn allein verbringen!

2. Führe dir die Vorteile des Alleinseins vor Augen

Du musst dich nach niemandem richten, kannst selbst entscheiden, wie du deine Zeit verbringst, und musst dich mit niemandem streiten oder anschnauzen lassen – hach, wie schön! 

3. Setz dich mit dir selbst auseinander

Worauf bist du stolz? Wofür bist du dankbar? Was ist dein Lebenstraum? Was macht dich glücklich? Du brauchst kein Feedback von außen, wenn du selbst weißt, wer du bist und was du wert bist. Am besten besorgst du dir ein Tagebuch, in das du regelmäßig etwas schreibst – dann hast du gleich auch einen handfesten Beweis, dass du da bist und dich weiterentwickelst.

4. Unternimm alleine etwas Schönes

Ob Kino, lecker essen gehen oder gleich Urlaub am Meer – alleine kannst du genauso viele tolle Dinge tun wie in Gesellschaft. Positive Erlebnisse helfen dir dabei, das Alleinsein lieben zu lernen.

5. Stell dich einer Herausforderung

Ängste überwinden, Gewohnheiten ändern oder auch die blöde Glühbirne im Bad selber wechseln – such dir ein Projekt, das du alleine bewältigen kannst. Das stärkt dein Selbstvertrauen und beweist dir: Vieles schaffst du ganz allein.

6. Akzeptiere Einsamkeit als Teil des Menschseins

Obwohl wir soziale Wesen sind und selbst wenn wir uns in Gesellschaft befinden: Ein kleiner Rest Einsamkeit wird doch immer bleiben. Der Grund dafür ist: Was wir fühlen und empfinden, ist individuell. Niemand weiß oder kann ganz genau nachempfinden, was Trauer oder Glück für dich bedeutet. Klingt deprimierend? Ist es aber nicht! Schließlich ist das etwas, was uns alle miteinander verbindet – und jeden einzelnen von uns unverzichtbar macht.

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