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Immer öfter heißt es: “Aber was darf ich denn heutzutage noch sagen?”. Einiges, finden wir! Ein Leitfaden durch den bunten Buchstabensalat der queeren Sprache.

Queere Sprache: Warum ist das so kompliziert?

Ja, wir müssen es nicht beschönigen: Es ist komplex. Allein auf der deutschen Facebook-Seite kann man aus 60 verschiedenen Geschlechtsidentitäten wählen – von “Nicht-binär” über “Genderqueer” bis zu “Pangender”. Versteht uns nicht falsch, das ist auch gut so. Trotzdem geben wir zu: Da kann einer schon mal den Überblick verlieren.

Doch ihr müsst euch eins vor Augen halten. Ziel ist es nicht, am Ende fließend “queer” zu sprechen! Viel wichtiger ist es, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und unsere Sprache kritisch zu betrachten. Denn: Niemand sollte und darf mit Wörtern und Ausdrücken diskriminiert werden. Um das zu schaffen und um möglichst viele Menschen einzuschließen, muss queere Sprache präzise sein und genau so vielfältig wie das, was sie beschreibt – daher die Komplexität.

Aber wisst ihr was: Selbst innerhalb der Community finden zum Beispiel einige, dass man bei all den Buchstaben, die sich in dem Begriff “LGBTQIA+” tummeln, bald den Überblick verliert. Und das nimmt doch schon mal den Druck, oder? Also lasst es uns anpacken!

Wichtige Begriffe:

LSBTIQA+:  Die deutsche Abkürzung LSBTIQ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* Queers und Asexuelle. Manchmal wird auch im Deutschen das englische Akronym “LGBTIQ+” (“Lesbians, Gays, Bisexuals, Transgender, Intersex & Queers“) benutzt. Das Plus “+” wird hinzugefügt, um weitere nicht benannte Identitäten einzuschließen.

Sexuelle Orientierung

Bi+sexualität: Bi+sexuelle Menschen finden Personen beider, mehrerer oder aller Geschlechter anziehend.

Homosexualität: Personen, die sich zu Menschen des gleichen Geschlechts angezogen fühlen.

Wichtig:

  • Die Bezeichnung “homosexuell” lehnen viele lesbische und schwule Menschen ab, da der Begriff in seiner Entstehungszeit vor allem medizinisch gebraucht wurde.

    Besser: lesbische Frau/Person, schwuler Mann/Person

Queer: Ein Überbegriff für alle Personen, die nicht cis und/oder hetero sind.

Geschlechtsidentität

Trans: Ein Überbegriff für Menschen, die ein anderes Geschlecht haben, als das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.

Zum Beispiel:

  • Eine trans Frau ist eine Frau, die aufgrund ihres biologischen Geschlechts, also Genitalien und Co, bei der Geburt dem männlichen Geschlecht zugeordnet wurde.

Übrigens: Für viele trans Personen ist es wichtig, ihr Geschlecht durch operative Eingriffe oder Hormonbehandlungen anzugleichen. Wiederum andere lehnen eine medizinische Veränderung ab.

Cis: Ist sozusagen das Gegenstück zu trans. Cis drückt aus, dass eine Person sich mit dem Geschlecht identifiziert, das ihr bei der Geburt aufgrund der Genitalien zugewiesen wurde.

Nichtbinär: Das sind Menschen, die sich weder als Frau noch als Mann identifizieren.

Der Krieg der (Gender)-Sternchen!

Sie werden von vielen geächtet, die Gender-Sternchen – dabei sind sie ganz praktisch. Mit ihnen inkludiert man nämlich Menschen, die sich geschlechtlich nicht verorten (lassen) möchten. Das Sternchen soll Raum für verschiedene Identitäten lassen.

Stolperfallen

Wusstest du, dass es einen Unterschied zwischen Coming-out und Outing gibt?

  • Coming-out: Die Person selbst thematisiert freiwillig und bewusst ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität mit anderen Menschen.
  • Outing: Eine andere Person verrät die Geschlechtsidentität oder sexuelle Orientierung eines Menschen ohne die Zustimmung der betroffenen Person.

Eine weitere Stolperfalle ist trans Personen mit Drag Queens zu verwechseln. Drag ist jedoch eine Kunstform und hat nicht zwingend etwas mit der Geschlechtsidentität zu tun.

Die persönliche Bezeichnung hat Vorrang

Wie jemand bezeichnet werden will, ist sehr individuell – und kann auch von der Norm abweichen. Letztendlich fährt man am besten, wenn man die Person fragt, wie sie sich persönlich definiert. Und das gilt es dann zu respektieren und akzeptieren. Eine offene Haltung ist der beste Navigator durch die queere Sprache.

Queere Sprache: ein Schlusswort

Das Ganze ist nicht in Stein gemeißelt. Unsere Sprache wandelt sich stetig. Alte Begrifflichkeiten scheiden aus, dafür werden neue Teil des queeren Sprachgebrauchs. Und das macht es so spannend!

Verwendete Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, Queer-Lexikon

Source: https://www.brigitte.de

Die besten Laufschuhe zu finden, ist eine heikle Angelegenheit. Egal ob als Neueinsteiger, Wiedereinsteiger oder “alter Hase” – das passende Schuhwerk ist beim Laufen essenziell. Wir helfen dir, den richtigen Laufschuh zu finden.

Die Wahl des besten Laufschuhs hängt von einigen Faktoren ab. Dabei spielt es zunächst eine untergeordnete Rolle, ob du gerade erst mit dem Joggen beginnst oder schon seit Jahren deine Runden ziehst. Auf welche Dinge du beim Kauf deines Laufschuhs achten solltest, warum ein guter Laufschuh wichtig ist und welche passenden Modelle es für die einzelnen Lauftypen gibt, erfährst du hier.

Die besten Laufschuhe: Diese Faktoren beeinflussen die Wahl

Ein kurzer Überblick der Faktoren:

  • Gewicht
  • Fußfehlstellungen
  • Fersen-, Mittelfuß- oder Vorfußläufer
  • Laufwege / Untergrund
  • Größe und Passform
  • Preis

Doch was bedeuten die einzelnen Punkte bezüglich der Wahl des besten Laufschuhs? Wir dröseln sie nun etwas auf, um dir einen Eindruck zu vermitteln, in welche Richtung es geht.

Vor allem das Gewicht und mögliche Fußfehlstellungen beeinflussen die erste wichtige Entscheidung: Wird es ein Neutralschuh oder ein Stabilschuh? Der Unterschied liegt auf der Hand. Läufer mit einem höheren Gewicht oder mit schwächerer Fußmuskulatur (etwa nach einer Verletzung) benötigen eventuell etwas Unterstützung, wenn es um Stabilität geht und wählen tendenziell eher einen Stabilschuh.

Menschen ohne Fußfehlstellungen und moderatem Gewicht benötigen diese Unterstützung meist nicht und können zu einem Neutralschuh greifen.

Zwei Dinge sind bei der Wahl zwischen Neutral- und Stabilschuh wichtig:

  1. Ob eine Fehlstellung vorliegt, merkt man nicht zwangsläufig selbst. Ein Besuch beim (Sport-)Mediziner und/oder einem Fachgeschäft mit Laufanalyse ist ratsam. Wenn du bei deinen (Freizeit-)Schuhen bereits öfter festgestellt hast, dass sich etwa die Innenseiten deiner Sohlen stärker abnutzen, liegt die Vermutung nahe, dass du zur sogenannten Überpronation neigst. Dein Fuß kippt demnach zu stark nach innen.
  2. Du möchtest auf die Unterstützung eines Stabilschuhs setzen, weil deine Muskulatur (noch) nicht ausreicht? Kein Problem! Wir empfehlen dir jedoch zusätzlich spezielle Übungen durchzuführen, die deine Fußmuskulatur fördern. Nach einer Weile könntest du es dann mal mit einem Neutralschuh versuchen und deine Fußmuskulatur dadurch weiter fordern und fördern. Zunächst im Wechsel mit deinen Stabilschuhen wirst du später vielleicht komplett auf Neutralschuhe umsteigen können.

Tipp: Der “Asics Gel Windhawk” gehört zu den preisgünstigen Modellen und wird für regelmäßige Läufe von bis zu einer Stunde, ein- bis zweimal pro Woche empfohlen. Für den Einstieg klingt das recht passend.Asics Gel Windhawk Decathlon API Awin

Kommen wir noch einmal zu den einzelnen Punkten, die du vor einem Laufschuhkauf beachten solltest.

  • Menschen, die ein paar Kilogramm mehr auf die Waage bringen, haben nicht nur häufig mit Knieproblemen zu kämpfen. Auch ihre Füße müssen das Gewicht tragen können. Häufig empfiehlt sich dann ein Stabilschuh, um die Fußmuskulatur zu unterstützen und zu entlasten. Hier entscheidest wie immer du, was für dich und deinen Körper machbar und das Richtige ist.
  • Fußfehlstellungen haben wir bereits einmal kurz angerissen. Besondere Fußstellungen sollten im Idealfall vom Fachmann konstatiert werden.
  • Ob du zu den Fersen-, Mittelfuß- oder Vorfußläufern zählst, ist bei vielen Laufschuhen nicht ausschlaggebend. Es gibt aber spezielle Modelle, die sich für die jeweilige Gruppe besser eignen als andere. Bei der Unterteilung in Fersen-, Mittelfuß- und Vorfußläufer geht es um das Aufsetzen des Fußes beim Laufen. Setzt du mit der Ferse zuerst auf, bist du entsprechend ein Fersenläufer; entsprechend verhält es sich mit dem Mittel- und Vorfuß.
  • Der Laufweg, sprich der Untergrund, auf dem du in Zukunft primär laufen willst, kann bei der Entscheidung ‘welcher ist der beste Laufschuh’ eine große Rolle spielen. Während es bei Asphalt- oder anderweitig befestigten Wegen auf eine gute Dämpfung ankommt, wollen Läufer:innen auf unebenem Routen genug Grip haben. Wer also gerne im Wald oder allgemein in der Natur joggen gehen will, der braucht ein gutes Profil, das auch mal auf rutschigen und matschigen Untergründen Halt und Sicherheit geben. Trail-Laufschuhe eignen sich hier besonders, weil sie zudem auch den ein oder anderen spitzen Stein oder Wurzeln abschwächen.
  • Dass Größe und Passform stimmen müssen, ist selbsterklärend. Deine Füße werden beim Laufen stark beansprucht – das solltest du ihnen durch den maximalen Komfort danken. Doch Vorsicht: Freizeitschuhgröße ist nicht gleich Laufschuhgröße. Grundsätzlich sollte man sich immer eine Größe größer orientieren und eine Daumenbreite vor dem großen Zeh Platz haben. Um festzustellen, dass der Laufschuh auch sicher nicht drückt, empfiehlt es sich, einmal kräftig mit den Zehen zu wackeln und zu schauen, ob auch bei geflextem Fuß (also Zehenspitzen angezogen) rundum genügend Spielraum vorhanden ist.
  • Wie viel Geld man für einen guten Laufschuh ausgeben kann oder will, hängt nicht nur vom eigenen Budget ab. Als Einsteiger:in muss man das Laufen vielleicht erst einmal für sich ausprobieren und weiß noch gar nicht, ob man länger am Ball bleibt. Dann direkt mit dem teuersten Modell einzusteigen, ist gar nicht nötig. Gute Neutralschuhe bekommt man ab rund 120 Euro. Damit sind gute Laufschuhe zwar immer noch teurer als ein paar einfache Freizeitschuhe – dafür geht es hier aber auch um die Gesundheit unserer Füße. Und zum Glück reicht ein Paar meist auch aus.

Du weißt nun, worauf du achten solltest. Doch welche Laufschuhe sind die besten für dich?

Die besten Laufschuhe im Bereich “Neutralschuh”

“Asics Gel-Cumulus 22”

Für Menschen ohne Fußfehlstellung und einem moderaten Gewicht ist die Auswahl an besten Laufschuhen enorm. Vor allem Laufschuhe mit guter Dämpfung sind unter Sportlern sehr beliebt. Das sorgt für ein angenehm federndes Laufgefühl und gleicht den oft harten Asphaltboden aus. Zu den beliebtesten Neutralschuhen zählt ohne Zweifel der “Asics Gel-Cumulus 22”. Zwei Gel-Elemente bescheren den Läufer:innen maximalen Komfort.Asics Gel-Cumulus API Amazon

“Nike Air Zoom Pegasus 37”

Dass Nike mehr kann als für coolen Streetstyle zu sorgen, ist hinlänglich bekannt. Mit dem “Nike Air Zoom Pegasus 37” kann die Marke die ganze Bandbreite an Läufer:innen überzeugen – Anfänger:innen wie routinierte Sportler:innen. Das schlanke Design lädt zudem dazu ein, die Schuhe auch im Alltag als bequemes Schuhwerk zu wählen.Nike Air Zoom API Amazon

“New Balance Fresh Foam 880”

Der “Fresh Foam 880v11” von New Balance ist in seiner aktuell zehnten Variante ein Laufschuh, der mit den Jahren immer weiter verbessert wurde. Kein Wunder, dass Läufer:innen sich für dieses Modell begeistern können. Auf vielen Untergründen zu Hause überzeugt vor allem die Bandbreite an Passgrößen. Die Weiten gehen beim “Fresh Foam 880” von schmal, Standard, weit bis X-weit.New Balance Fresh Foam API Amazon

Die besten Laufschuhe im Bereich “Stabilschuh”

“Adidas Solarboost 3”

Eigentlich ist der “Adidas Solarboost 3” ein kleiner Allrounder unter den Laufschuhen. Doch besonders für Menschen mit etwas mehr Gewicht bietet er sich bestens an. Denn sowohl die nötige Dämpfung als auch die gewünschte Stabilität wurden bei der Entwicklung des Schuhs berücksichtigt. Daher verspricht dieser Laufschuh der beste für den Einstieg zu sein oder wenn du dir eventuell noch nicht sicher bist, ob eine Fehlstellung oder ähnliches deine Wahl beeinflussen könnten.Adidas Solarboost 3 Sportcheck API Tracdelight

“Asics GT-2000”

Die immer neuen Modelle von Asics gehören nicht erst seit gestern zu den beliebtesten Laufschuhen. Jahrelange Erfahrung und kontinuierliche Optimierungen überzeugen. Der “Asics GT-2000” dürfte dabei vor allem Menschen mit einem Hang zur Überpronation gelegen kommen. Wer also merkt und/oder bestätigt bekommt, dass er beim Laufen nach innen kippt, sollte sich diesen Laufschuh genauer anschauen.Asics GT2000 SportScheck API Tracdelight

“Brooks Adrenaline GTS”

Die Marke “Brooks” ist unter Nicht-Läufern eher weniger bekannt. Unter Läufern werden die Laufschuhe dafür umso mehr geschätzt. Der “Brooks Adrenaline GTS” sollte dabei der Schuh der Wahl für alle Menschen mit dem Wunsch nach einem Stabilschuh sein. Zusätzlicher Pluspunkt: Alle Größen gibt es in den Ausführungen schmal, normal und weit.Brooks API Amazon

Der beste Laufschuh für “Off-Road-Läufer”

Wer das Glück hat und seine Runden nicht zwischen Häusern und Autos sondern zwischen Bäumen und Wiesen drehen kann, sucht oftmals spezielle Laufschuhe. Immerhin müssen hier auch mal rutschige Untergründe, spitze Steine, kantige Wurzeln oder Steigungen bewältigt werden.

“Adidas Terrex Agravic Flow”

Wenn du dir keine Gedanken über den Untergrund machen möchtest und gerne mal zwischen Asphalt und natürlichen Untergründen wechseln willst, kannst du mit dem “Terrex Agravic Flow” von Adidas nichts falsch machen. Dämpfung und Profil sorgen für einen sicheren, möglichst gelenkschonenden Lauf. In der hier gezeigten Variante sind deine Füße mit einer Continental-Sohle und einem Gore-Tex-Obermaterial gegen Wind und Wetter bestens geschützt.Adidas Trailschuh API Amazon

Wir haben uns bei der Auswahl der besten Laufschuhe an den Testergebnissen der Experten von Runner’s World orientiert und mit Bewertungen bisheriger Käufer:innen zusammengefasst. 

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Source: New feed

Alle wollen ihn: den Messy Beach Bun. Der lockere Dutt sieht lässig und cool aus – ist also absolut perfekt für den Sommer! Wir zeigen dir, wie du die Trendfrisur für den ultimativen Strand-Look stylst und was dabei zu beachten ist.

Wir sehnen uns zutiefst nach einem Tag oder gerne auch einer Woche Strand, Meer und Sonne. Bis es endlich soweit ist, können wir uns aber zumindest mit Hilfe der Frisur so fühlen, als wären wir im Sommerurlaub. Das gelingt mit dem Messy Beach Bun. Der locker sitzende Dutt ist die absolute Trendfrisur für den Sommer 2021 und hat uns schon längst überzeugt. Wir zeigen euch, wie auch ihr die Frisur in ein paar einfachen Schritten nachmachen und euch das Beach-Erlebnis damit nach Hause holen könnt.

Messy Beach Bun: Schritt für Schritt erklärt

1. Haare bei Bedarf mithilfe eines Welleneisens oder eines Lockenstabs in Wellen legen.

2. Danach ein “Sea Salt Spray” für mehr Struktur im gesamten Haar verwenden.

3. Haare nun zu einem tiefen Zopf binden. Die Haare dabei aber nur bis zur Hälfte durch das Zopfgummi ziehen.

4. Nehmt um das Gesicht herum einige Strähnen aus dem Zopf heraus.

5. Die Hälfte der Haare, die noch aus dem Zopf herausschauen, um das Haargummi binden.

6. Zuletzt die Haare am Kopf und die Strähnen, die um das Haargummi gedreht wurden, etwas lockern.

Im folgenden Video könnt ihr euch die Schritte noch einmal in Ruhe anschauen und nachmachen.

Styling des Messy Beach Buns

Der ganze Look soll nicht perfekt und nicht zu streng aussehen. Der Dutt kann locker und etwas unordentlich sitzen. So imitiert man noch besser die Situation, als käme man frisch vom Strand und der Wind hat einem die Haare zerzaust. Der “Undone”-Look ist aktuell sowieso total beliebt.

Auf keinen Fall sollte die Verwendung des Sea-Salt-Sprays vergessen werden: Dieses gibt dem Haar erst die nötige Griffigkeit und dem Dutt den Beach-Look. Dafür könnt ihr beispielsweise zu dem Surf Spray von bumble and bumble (ca. 15 Euro) oder dem Hairplay Sea Salt Spray von kms (ca. 14 Euro) greifen. Dieser Schritt ist vor allem für diejenigen von uns ein Muss, die von Natur aus sehr glatte und feine Haare haben. Diejenigen sollten sich auch im ersten Schritt überlegen, ihre Haare zu wellen, damit der Dutt zum Schluss noch mehr Textur bekommt.

Um eurem Messy Beach Bun den letzten Schliff zu geben, könnt ihr ihn auch mit einem Tuch verschönern. Dieses einfach um das Haargummi wickeln und die langen Enden des Tuches im Wind flattern lassen. Besonders schön in zarten Pastellfarben, aber auch in kräftigen Gelb- und Grüntönen ein echter Hingucker. Auch ein Scrunchie kann hier gerne zum Einsatz kommen. Einfach ausprobieren, was euch am besten gefällt. Es gibt unendlich viele Varianten!

Messy Beach Bun: Wer kann ihn tragen?

Grundsätzlich gilt für den Messy Beach Bun: Je länger die Haare, desto besser funktioniert die Frisur. Am besten ist es, wenn die Haare für diesen Trend mindestens schulterlang sind. Bei kürzeren Haaren kann es schwierig werden, da die Frisur eventuell nicht hält.

Seid ihr jetzt auch bereit für den Sommer? Die Frisur steht schon mal!

 

Source: https://www.brigitte.de

Viele Frauen leiden jeden Monat unter starken Schmerzen während ihrer Periode. Via TikTok verrät eine Frau nun, mit welchem einfachen Ohr-Trick sie ihre Regelschmerzen unterbindet.

Während manche Frauen nur leichte Regelbeschwerden verspüren, bewaffnen sich andere alle vier Wochen mit Wärmflaschen und Schmerztabletten, um gegen die Schmerzen anzukämpfen. Krämpfe sowie Unterleibs- und Rückenschmerzen können uns wirklich aus der Bahn werfen und gegebenenfalls ans Bett fesseln.

Eine TikTokerin möchte ihren Followerinnen nun Abhilfe schaffen: Sie teilt ein Video, in dem sie zeigt, wie Regelschmerzen ganz ohne Medikamente gelindert werden können. Alles was Frau braucht, ist ein Bleistift.

TikTok: Life-Hack gegen Regelschmerzen

Die Frau, die sich bei TikTok “lessiamac” nennt, schwört auf den Trick, den sie in einem Video vorführt: Sie schnappt sich einen Bleistift und massiert mit dem Radiergummi-Ende die sogenannte Fossa triangularis, die dreieckige Vertiefung am oberen Rand der Ohrmuschel. Diese Stelle sollte eine Minute lang in kleinen kreisenden Bewegungen massiert werden – danach ist das andere Ohr an der Reihe.

Laut der TikTokerin helfe dies tatsächlich, um Regelschmerzen, aber auch Schmerzen im gesamten Körper zu reduzieren. Ganz abwegig scheint dieser Life-Hack nicht zu sein, immerhin verfügt das Ohr über bestimmte Reflexzonen, die durch Druckausübung Reaktionen in anderen Stellen des Körpers auslösen. Als Akupressur-Methode am Ohr gilt auch das Einsetzen einer Wäscheklammer als hilfreich, warum also nicht auch ein Bleistift?

Ohr-Trick: Begeisterung im Netz

Das Video wurde bereits mehr als 1,5 Millionen Mal geliked und erhält jede Menge Zuspruch. Viele ihrer Followerinnen haben den Trick selbst ausprobiert und zeigen sich begeistert. “Das funktioniert wirklich! Ich musste dieses Mal keine Ibuprofen nehmen und normalerweise nehme ich 10-15 während meiner einwöchigen Periode”, schreibt eine Userin. “Ich werde buchstäblich alle meine Medikamente wegwerfen, das ist lebensverändernd”, schwärmt eine andere. Dank des Tricks scheinen ihre Schmerzen wie wegradiert.

Verwendete Quellen: mirror.co.uk, TikTok

Source: New feed

Tag für Tag pflegen wir unser Gesicht mit etlichen Beauty-Produkten. Ab heute steht auch ein Enzympeeling auf dem Tagesplan. Was ihr über die Beauty-Wunderwaffe wissen solltet, verraten wir euch hier.

Was ist ein Enzympeeling?

Ein Enzympeeling ist eine sanfte Peelingform, die ohne Säure auskommt. Es ist eine gute Alternative zu herkömmlichen Peelings, die rein biologisch ist. Das Peeling ist auf enzymatischer Basis. Das bedeutet, dass eure Haut mit enzymhaltigen Pflanzensäften zu einem strahlenden Teint verholfen wird – und das ohne großes Rubbeln durch Schleifpartikel und ohne ein Brennen auf der Haut. Die Enzyme stammen meist aus Früchten. Vor allem Bromelain, ein Enzym, das aus der Ananas gewonnen wird und Papain, das wiederum von der Papaya stammt, werden gern verwendet. Von der Behandlung des Peelings profitiert vor allem empfindliche, trockene und zu Hautunreinheiten neigende Haut, denn sie wird mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und eine mögliche Streuinfektion, wie sie bei anderen Peelingformen hervorgerufen werden kann, entfällt.

Beim Enzympeeling wird die Haut porentief gereinigt und abgestorbene Hautschüppchen, Hautzellen und Talg werden von der Haut gelöst. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch wichtig, um die Poren zu öffnen und sie so nicht unnötig durch beispielsweise eine Überproduktion von Talg und Co. verstopfen zu lassen. Auch trockene Hautpartien verschwinden auf diese Weise. So kann die darunter liegende Haut wieder unbeschwert mit Nährstoffen versorgt und je nach Säure die hauteigene Kollagenproduktion angeregt werden. Kleine Falten und Hautverfärbungen können durch die längere Anwendung eines Enzympeelings ebenfalls minimiert werden. Außerdem werden Hautunreinheiten wie Pickel, Mitesser und Co. direkt vorgebeugt.Enzympeeling Asambeauty TD API

Wie funktioniert das Peeling?

Enzympeelings bestehen aus Molekülen, die dabei helfen, die Proteine zu spalten, die die Zellverbände der Hornschicht zusammenhalten. Auf diese Weise werden abgestorbene Hautzellen, Hautschüppchen und Talg gelockert und nach der Einwirkzeit des Peelings bequem von der Haut gelöst. Das macht die Peelings so beliebt. Aber nicht nur das – denn die benötigten Enzyme dafür sind nicht chemischer, sondern pflanzlicher Natur, da sie aus Trockenextrakten enzymhaltiger Pflanzensäfte gewonnen werden. Dazu zählen unter anderem der Saft der Ananas, Banane und des Melonenbaumes.

Wie wird es angewendet – und wie oft?

Um die volle Wirkung eines Peelings für eure Haut erzielen zu können, solltet ihr euch die nachfolgenden Schritte zu Herzen nehmen, wenn ihr es zu Hause anwendet:

  1. Reinigt euer Gesicht vorab gründlich, denn Peelings eignen sich nicht zum Entfernen von Make-up.
  2. Feuchtet anschließend die Haut leicht an.
  3. Tragt das Enzympeeling mit kreisenden Bewegungen auf euer Gesicht auf.
  4. Auch der Hals und das Dekolleté darf dabei gern mit einbezogen werden.
  5. Wärme steigert den Peeling-Effekt, gönnt euch deshalb ein Enzympeeling während ihr in der Badewanne liegt oder deckt euer Gesicht mit feuchtwarmen Tüchern ab.
  6. Lasst das Peeling für ca. zwei Minuten einwirken und spült es dann mit lauwarmem Wasser ab.

Besonders chemische Peelings können bei zu häufiger Anwendung zu Hautirritationen führen und für z. B. Rötungen sorgen. Dies ist bei Enzympeelings jedoch nicht der Fall – und das obwohl es zwar intensiver, dafür aber auch sanfter und niedriger dosiert ist und keine Reibung wie bei einem mechanischen Peeling erzeugt wird. Ein Enzympeeling wirkt nur auf der Hautoberfläche, weshalb eine mehrmalige Anwendung pro Monat möglich ist. Wenn ihr mal keine Lust habt, selbst ein Peeling auf euer Gesicht aufzutragen, macht doch gern einen Beauty-Tag mit eurer besten Freundin draus oder besucht eine*n Dermatologen*in oder Kosmetiker*in.

Tipp: Habt ihr normale Haut, reicht ein Enzympeeling einmal die Woche. Neigt eure Haut zu Unreinheiten und ist eher fettig, kann eine Anwendung von zweimal pro Woche sinnvoll sein.

Vorteile eines Enzympeelings

  • verfeinert das Hautbild
  • reinigt sanft die Haut ohne Zusatz von Säure
  • verursacht in der Regel kein Brennen auf der Haut
  • eignet sich für jeden Hauttypen: von empfindlicher bis trockener Haut
  • schenkt der Haut nach Anwendung einen schönen Glow
  • bei mehrmaliger Anwendung können Hautverfärbungen und kleine Falten minimiert werden

Peelings für jeden Hauttypen

Die beste Nachricht: Von Enzympeelings profitieren alle, denn sie eignen sich für jeden Hauttypen. Auch wenn die positiven Effekte meist verzögerter auftreten als nach einem chemischen Peeling, langfristig wird es euch eure Haut danken. Eine Auswahl an guten Produkten erhaltet ihr nachfolgend.

1. Frucht-Enzympeeling von M. Asam

Enzympeeling Asambeauty TD API

Besonders gut schneidet bei den Verbraucher*innen dieses Frucht-Enzympeeling von M. Asam ab. Es kommt ohne mechanische Peelingpartikel daher und sorgt schon nach relativ kurzer Anwendungsdauer für einen strahlend schönen Teint. Die Poren werden verfeinert, die Falten geglättet und Pigmentflecken und Unreinheiten reduziert. So kommt schnell das gewünschte, samtig, zarte Gefühl auf der Haut zurück.

2. Enzympeeling von Biosence

Enzympeeling Biosence TD API

Das Enzympeeling von Biosence glänzt vor allem mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen: Vitamin E, Granatapfelkernöl, Wirkstoffe aus dem wilden Pistazienbaum, Proteine und Panthenol – und dessen wichtigen Eigenschaften. So verbessert Panthenol die Hautfeuchtigkeit von trockener und empfindlicher Haut, beruhigt sie aber auch zugleich. Das Granatapfelkernöl erhöht die Hautelastizität, wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Regeneration des Gewebes.

3. Enzympeeling Vitamin C & Papaya von The Organic Pharmacy

Enzympeeling Organic Flaconi AWIN API

Ein Enzympeeling, das sich vor allem auch für empfindliche Haut eignet, ist das Peeling von The Organic Pharmacy. Es reinigt die Haut, erneuert sie zugleich und versorgt sie während des Prozesses mit wertvollen Inhaltsstoffen. Nach der Anwendung fühlt sich eure Haut super schön erfrischend an. Es wird euch gefallen!

4. Enzym-Puder-Peeling von Sand & Sky

Enzym-Pulver Flaconi AWIN API

Ein Enzympeeling kann auch – wie das Enzym-Puder-Peeling von Sand & Sky – in Form eines Puders vorkommen. Dieses hier bringt einige tolle Besonderheiten mit, denn es ist parfumfrei, sulfatfrei, parabenfrei, farbstofffrei, PEG-Frei, formaldehydfrei und silikonfrei. Eine Mischung aus australischen Fruchtenzymen bringt eure Haut wieder zum Strahlen. Lediglich die Anwendung ist anders: Ein halber Teelöffel des Pulvers wird in eure Handfläche gegeben, ein paar Tropfen Wasser hinzugefügt und anschließend eure Hände aneinander gerieben, um einen leichten Schaum zu erzeugen. Dieser wird dann für etwa 15 Minuten auf dem Gesicht einmassiert und anschließend mit Wasser abgespült.

5. Cellular-Enzympeeling von Babor

Enzympeeling Babor Flaconi AWIN API

Geeignet für jeden Hauttypen – auch bei unreiner Haut und Couperose – ist das Cellular-Enzympeeling von Babor. Durch die wertvollen Inhaltsstoffe ist das Peeling der perfekte Begleiter für eure Pflegeroutine, um für eine verfeinerte, korrigierte und ebenmäßigere Hautoberfläche zu sorgen. Enthalten ist beispielsweise Sea Fennel, der unter anderem reich an Mineralstoffen wie Magnesium und Kalium ist und so die hauteigene Vital-Funktioniert steigert und die Zellregeneration unterstützt.

Enzympeeling-Maske selber machen: So einfach geht’s

Ihr müsst aber nicht unbedingt ein Enzympeeling kaufen, ihr könnt es auch ganz einfach und schnell selbst als Maske herstellen.

Zutaten (für 1-2 Anwendung):

  • 1 EL Bio-Joghurt
  • 1 TL Bio-Honig
  • einen Spitzer Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Vermischt den Joghurt mit dem Honig und fügt dann einen Spritzer Zitronensaft hinzu.
  2. Gebt die Maske anschließend auf eure frisch gereinigte, noch feuchte Haut und lasst sie für einige Minuten einwirken.
  3. Dann mit lauwarmem Wasser abwaschen.

Wirkung der einzelnen Komponenten:

Joghurt kühlt und beruhigt die Haut. Außerdem sorgen seine Inhaltsstoffe für ein sanftes Peeling und unterstützen gleichzeitig den Schutzmantel der Haut.

Honig ist mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen ebenfalls nicht zu unterschätzen, denn dank der Enzyme und Alpha-Hydroxysäuren wird der Teint ebenmäßiger.

Zitrone ist vielen Menschen als Getränk einfach zu sauer, als Zutat in der Enzympeeling-Maske macht sie sich dafür umso besser. Unempfindlicher Haut beschert sie einen schönen, frischen Glow.

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Source: https://www.brigitte.de

Soll ich oder soll ich nicht? Die Entscheidungsfindung ist oft nicht einfach. Wir stellen dir Strategien vor, die dir die Wahl leichter machen sollen.

Entscheidungsfindung: Warum fällt sie uns so schwer?

Unglaublich, aber wahr: Wissenschaftler schätzen, dass wir am Tag 35.000 (!) verschiedene Entscheidungen treffen. Von der Wahl des richtigen Müslis im Supermarkt, bis hin zur Parkplatz-Entscheidung: Unser Gehirn ist ständig damit beschäftigt, Informationen zu verarbeiten und zu beurteilen. Kleinere Entscheidungen handeln wir dabei meistens mühelos. Größere Fragen rund um Finanzen, den Beruf oder die Partnerschaft können aber ganz üble Kopfschmerzen verursachen. Hier fällt die Entscheidungsfindung so schwer, dass wir sie gerne ganz aufschieben. Das bedeutet aber auch, dass wir viel zu lange in Situationen stecken bleiben, die uns nicht glücklich machen.

Warum fallen uns Entscheidungen so schwer? Auch, wenn wir alle unterschiedlich sind und in unterschiedlichen Lebensumständen stecken – hinter der Entscheidungsfindung steckt eine Grundemotion, nämlich Angst. Entscheidungen bringen Veränderungen mit sich. Und die daraus resultierende Unsicherheit schürt Sorgen und macht uns beklemmt.

Wir haben Angst davor…

…etwas Wichtiges zu verlieren. Seien es Beziehungen oder finanzielle Mittel.

…unangenehme Konsequenzen heraufzubeschwören. Zum Beispiel hitzige Konfrontationen.

…Vertrautes aufzugeben. Dies verbinden wir unterbewusst mit einem Verlust an Sicherheit.

Bei manchen Menschen ist diese Angst so stark ausgeprägt, dass sie eine richtige Entscheidungsphobie entwickeln, auch Decidophobia genannt. Betroffene tun dann alles, um Entscheidungen zu vermeiden – denn diese lösen Panikattacken und extreme Angstzustände aus. Damit es nicht soweit kommt, kannst du dir ein paar Tricks aneignen, welche die Entscheidungsfindung einfacher machen.

Entscheidungsfindung: Was uns im Weg steht

Jeder kennt das Gefühl – du möchtest dich entscheiden, aber irgendetwas blockiert dich. Häufig kommen in uns dabei die gleichen Fragen auf, die natürlich mit Angst zusammenhängen.

Löse dich zuerst von diesen drei Blockaden:

  1. Was, wenn ich mich falsch entscheide? Du kannst nur für diesen Moment die richtige Entscheidung treffen. Und wenn es sich für dich jetzt richtig anfühlt, kann es nicht falsch sein.
  2. Was, wenn ich die Entscheidung bereue? Entscheidungen sind keine Sackgassen – du kannst deine Situation in jeder Situation ändern.
  3. Was, wenn ich der anderen Option nachtrauere? Du wirst nie wissen, wohin dich die andere Wahl geführt hätte – vielleicht wärst du in einer viel schlimmeren Situation gelandet. Da du diese Option nie kennen wirst, ist der Vergleich nicht fair.

Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Die Entscheidungsfindung kann ganz schön stressig werden und Selbstzweifel auslösen. Damit der Prozess in Zukunft angenehmer wird und du schneller dabei wirst, kannst du dich an ein paar gute Entscheidungs-Strategien halten. Folgende Methoden werden dich bei Entscheidungen aller Art unterstützen.

Tipp 1: Nimm dir Zeit für Recherche

Bei der Suche nach der richtigen Wahl treffen wir häufig auf ein Gefühl: Überforderung. Wir fühlen uns von den verschiedenen Optionen wie erschlagen. Das führt häufig dazu, dass wir ein Aufschiebeverhalten entwickeln – und uns einfach gar nicht entscheiden.

Du kannst die Aufschieberitis allerdings umgehen – und zwar durch eine intensive Recherche. Oft fallen uns Entscheidungen schwer, weil wir das Thema noch nicht richtig durchdrungen haben. Musst du dich zum Beispiel zwischen zwei Jobangeboten entscheiden, hilft es, sich im Detail über die Stellen zu informieren. Mach dir alle Vor- und Nachteile bewusst, vom Gehalt bis zum Standort. Dabei wirst du immer mehr Punkte finden, die dich bei deiner Entscheidung in eine bestimmte Richtung lenken.

Tipp 2: Hol dir Feedback in Maßen

Ein guter Rat kann dich in schwierigen Entscheidungssituationen bestärken – das hat sicher schon jeder erlebt. Manchmal können Ratschläge aber auch genau das Gegenteil bewirken und uns verunsichern. Frage dich also immer, von wem du dir Rat einholst. Hat die Person überhaupt genug Erfahrung mit der Sache, um dir eine qualifizierte Meinung geben zu können? Steht für sie dein Wohl im Vordergrund oder ist sie selbst in die Situation verwickelt und denkt an sich selbst?

Hole dir also ruhig Ratschläge von anderen ein, aber verliere dich nicht in den Meinungen der anderen. Du weißt ja: Zu viele gute Köche verderben den Brei – und zu viele gute Ratschläge verwässern dein eigenes Bauchgefühl.

Tipp 3: Mache eine 7 Tage-Challenge

Bei größeren Entscheidungen, die du nicht sofort heute treffen musst, darfst du dir getrost mehr Zeit lassen. Aber am besten nicht ewig – sonst wird die Entscheidung bloß weiter nach vorne geschoben. Setze dir selbst ein Limit. Du könntest dir zum Beispiel eine Woche Zeit nehmen, um eine Wahl zu treffen. Dabei hilft dir eine kleine sieben Tage-Challenge weiter. An jedem Tag fragst du dich:

Wenn ich mich heute entscheiden müsste, wofür würde ich mich entscheiden?

Sammele deine Antworten am besten schriftlich. Am Ende der Woche siehst du dir an, welche Wahl am häufigsten getroffen wurde. Wenn du danach immer noch nicht eindeutig weißt, wie du dich entscheiden sollst, kann du die Challenge noch eine Woche weiterführen. Dann sollte sich ein klares Muster abzeichnen.

Tipp 4: Geh auf Alternativensuche

Hast du wirklich alle Alternativen im Blick? Oft sind wir so fokussiert auf das Problem, dass wir sehr viele Möglichkeiten gar nicht sehen (oder sehen wollen). Dabei kann es dir enorm helfen, wenn du dir wirklich alle Alternativen vor Augen führst.

Bei größeren Entscheidungsthemen kann es daher hilfreich sein, eine kleine Schreibübung durchzuführen:

  • Notiere zuerst das Problem, also die Entscheidungsfrage, um die es geht.
  • Führe jetzt alle möglichen Wahlmöglichkeiten auf, die dir einfallen.
  • Schreibe auch Absurdes oder Unrealistisches auf (manchmal wird dir auffallen, dass diese Möglichkeiten gar nicht so unrealistisch sind, wie sie zuerst scheinen).
  • Sieh dir die Liste am nächsten Tag nochmal an und frage dich, ob noch eine Alternative fehlt.
  • Hinterfrage, mit welcher Alternative du dich aktuell am wohlsten fühlst.

Tipp 5: Analysiere das Pro und das Contra

Die gute alte Pro- und Contra-Liste hat wahrscheinlich jeder schon mal aufgeschrieben. Sie kann dir auch bei der Entscheidungsfindung helfen. Dabei wendest du die Liste auf die möglichen Wahlmöglichkeiten an. Welchen Vorteil bzw. Nachteil hat Option A im Vergleich zu Option B? Auch wenn du dies in Gedanken vielleicht schon durchgegangen bist – manchmal müssen solche Dinge einfach aufgeschrieben werden, um sie dir vor Augen zu führen. Und dann ist die Entscheidung auf einmal ganz offensichtlich.

Tipp 6: Entscheide, wenn du dich gut fühlst

Schlaf erstmal drüber! Das ist der klassische Spruch, wenn es um Entscheidungen geht. Laut Wissenschaftlern macht das tatsächlich Sinn: Wenn du erholt und ausgeruht bist und dich motiviert und fokussiert fühlst, triffst du langfristig gesehen die besseren Entscheidungen. Das konnte ein wissenschaftliches Paper aus dem Jahr 2018 zeigen.

Tipp 7: Schaffe Zeit für die Entscheidungsfindung

Gibt es eine Möglichkeit, dir für eine Entscheidung mehr Zeit zu verschaffen? Unter Zeitdruck neigen wir sonst nämlich dazu, risikofreudiger und nicht mehr rational zu denken (und zu handeln) – das konnten Forscher im Jahr 2017 belegen.

In einer Studie neigten die Teilnehmer dazu, sich bei Finanzthemen unter Zeitdruck für die unsichere Wahl zu entscheiden. Teilnehmer, die mehr Zeit für die Entscheidung hatten, wählten die risikoärmere Option. Das bedeutet: Kurzfristig neigt unser Gehirn dazu, das Risiko vorzuziehen. Das muss nicht unbedingt die schlechte Wahl sein – das kannst du aber erst durch einige Bedenkzeit herausfinden. Plane am besten im Voraus, damit du am Ende genügend Zeit für deine Entscheidung hast.

Bist du zu hastig in Entscheidungsfragen weil du zu ungeduldig bist? Hier findest du heraus, wie du Ungeduld besiegen kannst und geduldiger werden kannst.

Tipp 8: Identifiziere alle Risiken

Wir können nie genau wissen, wo uns eine Entscheidung hinführen wird. Ein paar Risiken können wir bei der Entscheidungsfindung aber dennoch abschätzen, damit wir uns sicherer fühlen.

Frage dich: Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Und kannst du dich damit anfreunden? Es kann hilfreich sein, sich nicht nur das bestmögliche Szenario vor Augen zu führen, sondern auch das negative Outcome zu kennen. So siehst du die Situation am realistischsten und kannst die beste Entscheidung für dich treffen.

Tipp 9: Vermeide die Entscheidungsmüdigkeit

Wie anfangs bereits erwähnt, treffen wir täglich ziemlich viele Entscheidungen. Ist dir schon mal aufgefallen, dass du abends öfter nachgibst und lieber andere entscheiden lässt? Früher oder später kommt uns die sogenannte Entscheidungsmüdigkeit in die Quere. Unser Gehirn ist dann überlastet und möchte Entscheidungen lieber umgehen. Das ständige Denken, Bewerten und Auswählen ist für den Denkapparat ermüdend. Irgendwann streikt das Gehirn und die Selbstdisziplin schwindet.

Das bedeutet auch: Musst du an einem Tag eine wirklich wichtige Entscheidung treffen, solltest du es dir in anderen Bereichen einfach machen. Spare dir deine mentale Kraft lieber für die große Entscheidung auf.

Tipp 10: Entscheiden trainieren

Je öfter du Entscheidungen treffen musst, desto besser wirst du daran. Jede Verhaltensweise ist eine Gewohnheit – das gilt auch für die Entscheidungsfindung. Wenn du besser darin werden möchtest, musst du öfters ganz bewusst entscheiden. Nimm dir zum Beispiel vor, beim nächsten Dinner in zwei Minuten zu entscheiden, was du gerne bestellen möchtest. Und wenn dich jemand fragt, wo ihr euch treffen wollt, entscheidest du und gibst die Entscheidung nicht an die andere Person ab. Das sind kleine Übungen, die dich langfristig viel sicherer in Entscheidungsangelegenheiten machen.

Diese zehn Tipps können dir bei der Entscheidungsfindung helfen. Weitere Themen rund um Persönlichkeit und Karriere findest du auch in der BRIGITTE Community. Schau doch mal vorbei!

Verwendete Quellen: Ariely, D. (2000). Controlling the information flow: Effects on consumers’ decision making and preferences. Journal of Consumer Research, 27(2), 233-248; Baumeister, R. F., Tice, D. M., & Vohs, K. D. (2018). The strength model of self-regulation: Conclusions from the second decade of willpower research. Perspectives on Psychological Science, 13(2), 141-145; Gärling, Tommy & Kirchler, Erich & Lewis, Alan & van Raaij, Fred. (2009). Psychology, Financial Decision Making, and Financial Crises. Sustainable Investment Research Platform, Sustainable Investment and Corporate Governance Working Papers. 10. 10.1177/1529100610378437.

Source: https://www.brigitte.de

Die Corona-Pandemie fordert uns einiges ab. Vor allem mental sind viele erschöpft. Laufen, Joggen und sogar Spazierengehen sind aber wahrer Balsam für die Seele. Wie das ohne Nebenwirkungen funktioniert, darüber spricht Expertin Alexandra Kraft in der neuen Folge des stern-Podcasts “Sie läuft. Er rennt”.

Die Corona-Pandemie fühlt sich für mich gerade an wie ein Marathon. Wir sind bei Kilometer 38, alle sind erschöpft und leiden. Das Ziel ist nahe, aber es braucht noch eine finale Kraftanstrengung. Vor allem mental fordert uns die lange Zeit der großen Bedrohungen und Unsicherheiten enorm. Es gibt noch keine zuverlässigen Daten, dafür ist es zu früh, aber Experten warnen schon jetzt eindrücklich davor, dass die Zahl der psychischen Probleme und Krankheiten dramatisch ansteigen wird.

Die Frage, die sich jetzt viele stellen: Wie halten wir durch? Auch mein Co-Läufer Mike Kleiß und ich haben uns damit auseinandergesetzt. Denn auch unsere Resilienzkräfte haben in den vergangenen Monaten nachgelassen. Auch wir spüren, wie die Situation uns auf die Stimmung schlägt und unsere Anspannung steigt. Wie viele Läuferinnen und Läufer haben wir aber auch am eigenen Leib erlebt, wie gut uns die regelmäßige Jogging-Runde oder auch nur ein langer Spaziergang tun.

Das Gehirn bekommt beim Laufen eine Mini-Auszeit

Auch wenn es oft schwerfällt, loszulaufen, kommen wir doch immer besser gelaunt wieder nach Hause. Das bilden wir uns nicht ein. Sport und Bewegung wirken wie Balsam für die Seele. Besonders beim Laufen bekommt das Gehirn eine Mini-Auszeit. Als Wissenschaftsredakteurin habe ich mich in den letzten Tagen und Wochen viel mit Forschern und Psychologen unterhalten. Sie bestätigen alle einhellig: Regelmäßige Bewegung ist ein sehr wirkungsvolles Heilmittel – bei Depressionen wirkt es sogar so gut wie Medikamente und Gesprächstherapien. Noch dazu ganz ohne Nebenwirkungen.

Es gibt inzwischen Kliniken, die ihren Patienten gleich bei Ankunft deswegen ein Bewegungsprogramm verordnen. In der neuen Folge des stern-Podcasts “Sie läuft. Er rennt”  erklären wir die Mechanismen dahinter, blicken in die Abläufe im Gehirn – und erzählen davon, wie Betroffene vom Sport profitiert haben. Wir sprechen außerdem darüber, wie wir alle gerade jetzt durch Bewegung noch einmal mental gestärkt werden – und damit auch die letzten Kilometer dieser Pandemie hoffentlich gut meistern.

Höre hier die neue Podcast-Folge!

Die Hosts

Alexandra Kraft ist Redakteurin im Ressort Wissenschaft und Medizin beim stern. Sie läuft regelmäßig und bekam dabei die Idee für den Podcast. In ihrem erfolgreichen Buch “Der gemeine Unterschied” beschäftigt sie sich intensiv mit geschlechtsspezifischen Besonderheiten bei Sport, Ernährung und Diäten.

Für den Podcast holte sie sich Mike Kleiß als Gesprächspartner an ihre Seite, selbst passionierter Hobbyläufer, führender Lauf-Kolumnist und Buchautor. Kraft und Kleiß sprechen – und streiten – darüber, was Männer und Frauen beim Sporttreiben voneinander lernen können.

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Liebeskummer. Da müssen wir wohl alle früher oder später einmal durch. Auch Inka Bause kennt sich damit aus. Was ihrer Erfahrung nach am besten dagegen hilft, hat sie uns im Interview verraten.

Wenn der Mensch, in den du verliebt bist, von dir leider nicht besonders viel wissen will. Wenn du dir mehr mit jemandem wünschst, es der anderen Person aber nur um Sex geht. Wenn es in eurer Beziehung kriselt, ihr auf Abstand geht, du feststellst, wie sehr du deinen Schatz vermisst, er dir aber keinerlei Signale gibt, dass es ihm genauso geht. Oder wenn es endgültig aus ist und du plötzlich damit klarkommen musst, dass dein Leben anders weitergeht, als du es dir jahrelang ausgemalt und erhofft hattest.

Liebeskummer kann die unterschiedlichsten Hintergründe und Vorgeschichten haben, doch was auch immer ihn ausgelöst hat: Er tut wahnsinnig weh. Es handelt sich um eine Art von Trauer, manchmal vermischt mit Frust, die unsere Stimmung trübt und unsere Welt für eine Weile verdunkelt. Wie eine neurologische Untersuchung ergab, kann Liebeskummer nach einer Trennung die Funktionalität unseres Gehirns sogar messbar beeinträchtigen – in ähnlicher Weise wie eine Depression. Doch nicht immer muss es so weit kommen, vor allem dann nicht, wenn wir eine Strategie haben, die uns dabei hilft, Liebeskummer zu bewältigen. Nur welche könnte das sein? Wir haben Moderatorin Inka Bause um eine persönliche Empfehlung gebeten.

Inka Bause verrät ihre Top-Tipps gegen Liebeskummer

Seit 2005 moderiert die Leipzigerin die RTL-Sendung “Bauer sucht Frau”, nun hat sich Inka zudem mit dem Dating-Portal “Zweisam.de” vercoupelt, das insbesondere Menschen ab 50 dabei helfen möchte, eine:n Partner:in zu finden. Mit Liebeskummer kenne sie sich auch aus eigener Erfahrung ganz gut aus, sagt sie – wenngleich es sie selbst bislang nur einmal so richtig krass erwischt habe. “Ich habe damals drei Tage durchgeheult, und dann war es wieder gut”, erzählt uns Inka. Allerdings sei das bitte nicht als Deadline aufzufassen.

1. Den Emotionen Raum geben

“Jeder Mensch muss sich so viel Zeit nehmen, wie er eben braucht”, so die Moderatorin. Bei manchen sind es Tage, bei anderen Wochen, bei wieder anderen Monate. Wichtig sei nach ihrer Erfahrung allerdings gerade zu Beginn, im anfänglichen Trauer- und Schockzustand, die Gefühle hemmungslos auszuleben und der eigenen Intuition zu folgen: Wenn dir danach ist, dich zu Hause einzuschließen und zu weinen, dann schließ dich ein und weine, wenn du dich beim Sport abreagieren möchtest, dann reagier dich beim Sport ab, wenn du deinen Kleiderschrank neu ausstatten willst, statte deinen Kleiderschrank neu aus (sofern du genug auf der hohen Kante hast …). Es können bei uns allen sehr unterschiedliche Maßnahmen sein, die bewirken, dass wir uns besser fühlen. Von daher hilft nur ausprobieren und in sich hineinhören.

2. Die eigene Trauer verstehen

Und wenn wir eh schon dabei sind, kann es laut Inka sinnvoll sein, uns zu hinterfragen und zu ergründen, was genau uns eigentlich so traurig macht. Etwa: “War es wirklich die große Liebe? Oder heule ich vielleicht nur, weil ich abgelehnt wurde? Oder weil meine Erwartungen nicht erfüllt wurden? Oder ich mein gewohntes Leben und Umfeld nicht mehr habe?” Die Hintergründe der eigenen Emotionen zu kennen und zu verstehen, könne in manchen Fällen einiges bewirken und/ oder verändern.

3. Der Eskalation vorbeugen

Zu guter Letzt könnten wir alle, schon bevor wir überhaupt in eine Situation geraten, in der wir Herzschmerz empfinden, etwas tun, damit unser Liebeskummer unter Umständen nicht ganz so schlimm wird: “Je mehr wir mit uns im Reinen sind, umso besser kommen wir wahrscheinlich auch mit Liebeskummer klar”, so Inka. “Wenn ich das leerere Gefäß in der Beziehung war und mich in hohem Maße über die Partnerschaft definiert habe, wird es mir sicherlich schwerer fallen, die Trennung zu akzeptieren und zu überwinden.” Demzufolge sei ein grundsätzlich achtsamer Umgang mit uns selbst und eine kontinuierliche Pflege unseres Selbstwertgefühls eine wirksame Vorbeugung gegen Liebeskummereskalationen. Und das Gute daran: Auch wenn es nie wieder in unserem Leben zu einem Beziehungsdrama kommt, war diese Vorsorgemaßnahme auf keinen Fall umsonst.

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Meditationskurse werden immer beliebter. Du fragst dich: Wie kann ich am besten Meditation lernen? Wir geben dir eine einfache 7-Schritte Anleitung.

Meditation lernen: Was bringt mir Meditation überhaupt?

Gerade als Neuling fragst du dich wahrscheinlich:

  • Was kann ich denn für Vorteile vom Meditieren erwarten?
  • Wie viel Zeit muss ich mir dafür nehmen?
  • Brauche ich einen Lehrer?
  • Sollte ich mir spezielles Zubehör kaufen?
  • Welche Meditationsarten eignen sich für mich?

5 gute Gründe, um Meditation zu lernen

Es gibt viele gute Gründe dafür, mit der Meditation anzufangen. Dazu zählen:

  1. Achtsamkeit schulen: Wer regelmäßig meditiert und generell achtsam lebt, lebt auf Dauer auch gesünder und stressfreier. Durch Achtsamkeit lernen wir außerdem, Gedanken und Empfindungen anzunehmen und zu akzeptieren. Das führt dazu, dass beispielsweise krankheitsbedingte Beschwerden als weniger schwer empfunden werden.
  2. Bewusst im Jetzt leben: Bei der Meditation richtet man den Blick auf genau den Moment, in dem man gerade lebt. So können wir auch verstehen, was für diesen Augenblick tatsächlich wichtig ist und welche Aufgaben man verschieben kann.
  3. Umgang mit Sorgen und Stress verbessern: Bei der Meditation lernen wir, gelassener zu sein und können leichter akzeptieren, dass es Dinge gibt, die wir gerade nicht ändern können. Und schon allein diese Erkenntnis unterstützt uns dabei, unseren Stresslevel zu senken.
  4. Abschalten: Der Alltag wird beim Meditieren ausgeblendet, der Blick richtet sich nach innen und auf den eigenen Geist – dadurch kann man sich selbst besser kennenlernen. So fällt es leichter, auch die eigenen Wünsche und Bedürfnisse für das Leben wieder in den Fokus zu rücken.
  5. Besserer Zugang zu deinen Gefühlen: Du weißt gerade selbst nicht so richtig, was du eigentlich fühlst oder fühlen solltest? Meditation kann dabei helfen, den inneren Gefühlsknoten zu entwirren und lenkt den Fokus auf die Gefühle, die wirklich wichtig sind.

Für wen lohnt sich Meditation?

Im Grunde lohnt sich Meditation für jeden – vor allem aber für all diejenigen, die sich kleine Auszeiten vom Alltag nehmen und sich selbst besser kennenlernen wollen. Erfolgreiche Sportler oder Unternehmer nutzen beispielsweise die Meditation als kurze Me-Time, um in sich zu gehen und sich dann nur noch auf ihr Ziel zu konzentrieren. Den Stress abschütteln und inneren Frieden finden – das können wir doch wirklich alle einmal gebrauchen!

Was brauche ich, wenn ich Meditation lernen möchte?

Gerade als Einsteiger solltest du den Fokus ganz auf dich und die Meditation als solche legen. Wie auch beim Yoga gibt es immer mehr Zubehör zu kaufen. Natürlich kannst du tolle Meditationskissen oder CDs mit meditativer Musik verwenden – jedoch ist es ratsam, Meditation nicht als zusätzliches Hobby zu sehen, wo du dir eine teure Ausstattung holst und jede Woche verbissen an deinem Fortschritt arbeitest.

Meditation ist kein Wettkampf

Meditieren soll dich entspannen und erden und dich nicht zusätzlich stressen! Selbstverständlich wird es dir mit der Zeit leichter fallen, Achtsamkeit zu leben, wenn du meditierst und deine Gedanken auf ein Minimum beschränkst. Sieh das Ganze jedoch nicht als Wettkampf. Mittlerweile gibt es einige Apps zu geführten Meditationen, die dir helfen, eine gewisse Struktur an die Hand zu bekommen. Gerade wenn du das Gefühl hast, ohne Lehrer an deiner Seite fängst du gar nicht erst an, kann dir eine App eine Hilfe sein.

Schaue einfach, dass du einen stillen Ort in deiner Wohnung hast, wo du dich regelmäßig ungestört für ein paar Minuten zum Meditieren einfinden kannst. Alternativ kannst du auch in die Natur gehen, wenn du dort besser abschalten kannst. In jeder größeren Stadt gibt es auch Meditationszentren, die auch für Anfänger Meditationskurse anbieten.

Meditation für Anfänger: 7 tolle Tipps

Meditation lernen in 7 einfachen Schritten!

Mit diesen einfachen Schritten kannst du damit starten, Meditation zu lernen:

  1. Platz: Suche dir einen ruhigen Ort und stelle potenzielle Ablenkungen aus. Das heißt also: Tür zu, Handy aus und Freunden und Familien mitteilen, dass man nicht gestört werden möchte.
  2. Unterlage: Setze dich auf eine harte Unterlage. Lege dir jedoch ein Handtuch oder eine Yogamatte unter. Gerade Anfänger werden zu Beginn oft spüren, wie sich ihre Aufmerksamkeit auf den vielleicht unbequemen Boden richtet. Aber keine Sorge – das lässt nach kurzer Zeit nach.
  3. Zeit: Stelle dir am besten einen Wecker oder nimm eine Meditationsapp zur Hilfe. Für Anfänger reichen fünf bis zehn Minuten Meditation, denn schon diese können sich ziemlich lange anfühlen.
  4. Position: Setze dich nun im Schneidersitz hin. Alternativ kannst du dich auch auf einen Stuhl setzen.
  5. Körperhaltung: Egal wie du sitzt, achte auf eine gerade Körperhaltung. Lehne dich nicht an eine Wand oder den Stuhl an. Wichtig ist, dass deine Brust frei atmen kann. Die Arme kannst du auf den Schoß fallen lassen und die Hände zusammenlegen.
  6. Atmung: Starte nun mit der Meditation. Schließe die Augen und konzentriere dich auf deinen Atem. Werde zum Beobachter deines Atems und deines Körpers.
  7. Gedanken: Gerade am Anfang wird es dir schwer fallen, dich ganz auf die Atmung zu konzentrieren – unsere Gedanken tendieren nun einmal dazu, abzuschweifen. Das ist nicht schlimm! Nimm den Gedanken an und lass ihn dann sanft wieder entgleiten, damit dich wieder komplett auf die Atmung konzentrieren kannst.

Meditation lernen: 5 praktische Tipps

Mit diesen Tipps wird es einfacher, Meditation zu lernen:

  1. Variationen: Du kannst dir auch gezielt eine Körperregion (Füße, Bauch), ein Gefühl (Angst, Freude) oder ein Objekt (Kerze, Wand) vornehmen, auf das du deine Konzentration während der Meditation richtest. Auch kannst du dich auf ein Geräusch in der Umgebung, z. B. deinen Atem oder Musik, fokussieren.
  2. Nicht ärgern: Selbst der geübteste Mönch meditiert nicht stundenlang, ohne mit wiederkehrenden Gedanken konfrontiert zu sein. Egal, wie oft du an deinen Alltag denken musst – ärgere dich nicht darüber. Sei geduldig mit dir selbst und fokussiere dich wieder auf die Atmung.
  3. Dauer: Als Anfänger wird dir jede Minute wie eine Stunde vorkommen. Meditiere zunächst nur für kurze Zeit, damit du nicht versehentlich ins Warten auf das Meditationsende verfällst. Wichtiger ist, dass du am Ball bleibst und regelmäßig meditierst. Schaffe am besten feste Zeitfenster dafür. Mit der Zeit kannst du die Dauer nach und nach verlängern und schauen, was für dich am besten passt.
  4. Vorstellung: Löse dich von dem gedanklichen Bild, anzunehmen, dass während der Meditation irgendetwas Besonderes passieren müsste. Was passiert, passiert. Natürlich kann es sein, dass du irgendwelche spirituellen Erlebnisse durch das Meditieren hast. Wenn nicht, ist das aber auch in Ordnung.
  5. Übertragen: Die Erkenntnisse und die innere Ruhe, die du durch Meditation erlangen kannst, kannst und solltest du auch auf deinen Alltag übertragen. Heißt im Klartext: Erinnere dich daran, dass du Gedanken annehmen, aber nicht zwangsweise darauf reagieren musst. Die Entscheidung darüber, ob du reagierst oder sie lieber vollständig wegschiebst, liegt ganz bei dir.

Alleine fällt es dir schwer, zu meditieren? Wie beim Yoga gibt es auch ganz viele verschiedene Meditationen. Wie wäre es mit einer 10-tägigen Vipassana Meditation oder einer Auszeit im Kloster?Außerdem erklären wir, was Transzendentale Meditation und was Zen Meditation ist.

Weitere Ideen zu Meditationsarten findest du auch bei der Osho Meditation sowie im Artikel Meditation für Anfänger. Was es mit der Gehmeditation auf sich hat, erfährst du oben in unserem Video.

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Du wünschst dir endlich mehr Fülle und Griffigkeit für dein dünnes Haar? Wir stellen die besten Methoden vor, die mehr Volumen in deine Haare bringen.

Weshalb habe ich dünnes Haar?

Wie dick unsere Haare nachwachsen, ist vor allem durch die Genetik gesteuert. Dünnes Haar ist etwa 0,04 Millimeter dick und hat damit einen halb so großen Durchmesser wie normales Haar. Das bringt bei der Pflege und beim Styling einige Herausforderungen mit sich. Feine Haare neigen dazu, strähnig und platt zu wirken. Außerdem bricht dünnes Haar schneller ab, weil es nicht so robust ist wie dickes Haar.

Neben den Genen beeinflussen auch noch andere Faktoren unsere Haardichte. Zum Beispiel die Hormone: Durch ein hormonelles Ungleichgewicht im Körper kann es vorübergehend zu Haarausfall kommen – eine Folge von Stress, den Wechseljahren oder der Einnahme der Pille. Manchmal handelt es sich auch um einen chronischen Haarausfall, der die Haare immer dünner werden lässt. Sprich am besten mit dem Doc deines Vertrauens, wenn der Haarausfall nicht mehr aufhört. In diesem Fall können bestimmte Medikamente oder Kopfhaut-Tinkturen helfen.

Eine einseitige Ernährung kann ebenfalls der Grund für feiner werdende Haare sein. Essen wir nicht nährstoffreich, fehlen dem Körper die richtigen Bausteine, um kräftiges Haar nachwachsen zu lassen.

Auch Falsche Pflegeprodukte können zu dünnem Haar führen. Beschwerende Produkte bewirken, dass die Haare am Kopf kleben und keine Griffigkeit haben.

Von Haarausfall bis Ernährung: Die Ursachen von dünnem Haar sind vielseitig. Egal, welche Gründe bei dir vorliegen – folgende Tipps helfen dir dabei, das Haar dicker aussehen zu lassen.

Das richtige Shampoo

Das falsche Shampoo kann deinem Haar Fülle und Griffigkeit rauben. Benutzt du ein Produkt, welches zu reichhaltig ist, wird der Ansatz beschwert und geplättet. Ein mildes und leichtes Volumen-Shampoo ist die beste Wahl für dünnes Haar. Es raut die Haarfaser ganz leicht auf, wodurch sich das Haar fülliger anfühlt. Pflege kannst du noch im Nachhinein in die Längen geben, um Haarbruch und Spliss vorzubeugen.

Tipp: Greife zu einem Shampoo ohne Silikone, um dein Haar gesund zu halten. Silikone sind chemische Filmbildner, die sich wie ein dicker Mantel auf den Haaren absetzen. Das nimmt dem Haar jegliches Volumen und trocknet die Haarfaser auf Dauer aus. Echte Pflegewirkstoffe können dann nicht mehr durch den Kunststofffilm durchdringen, was die Haare empfindlicher macht. Am besten zu einem natürlichen Naturkosmetik-Shampoo greifen, dass keinerlei schädliche Inhaltsstoffe enthält.

Die perfekte Pflege

Auch dünnes Haar braucht Pflege. Leider wird die Haarfaser durch die geringe Fläche besonders schnell beschwert. Conditioner und Haarkuren bewirken deshalb oft, dass die Haare schlapp und leblos aussehen.

Eine kleine Änderung der Pflegeroutine kann hier bereits helfen. Tausche den Standard-Conditioner gegen eine Sprüh-Pflege aus, die du nach dem Waschen aufsprühst. Sie bleibt im Haar und wird nicht mehr ausgewaschen. Diese Pflegeprodukte sind besonders gut für feine Haare geeignet, da sie die Haarfaser nicht beschweren. Am besten nur in die Längen sprühen, damit der Ansatz nicht beschwert wird.

Eine leichteHaarkur in der Woche reicht aus, um tiefere Schäden im Haar zu kitten. Du kannst dich auch für eine DIY-Lösung entscheiden und eine Haarmaske aus Hausmitteln anrühren. Hier verraten wir dir, wie du eine Haarkur selber machen kannst.

Dünnes Haar trocknen

Die Haare lufttrocknen zu lassen schont die Haarstruktur und minimiert Haarschäden. Allerdings ist es schwierig, ohne Hitze richtig viel Fülle in die Haare zu bekommen. Wünschst du dir also eine sehr voluminöse Mähne, solltest du zum Föhn greifen.

Wichtig dabei: Der richtige Winkel entscheidet darüber, wie voluminös deine Haare nach dem Trocknen aussehen. Föhne das Haar am besten kopfüber, um besonders viel Stand am Ansatz zu bekommen.

Noch mehr Fülle am Ansatz kreierst du mit einer rotierenden Warmluftbürste. Diese Geräte vereinen die Technik eines Föhns mit der Vorgehensweise einer klassischen Rundbürste. Einzelne Strähnen werden auf der Warmluftbürste aufgewickelt, getrocknet und wieder abgewickelt. Durch die Spannung auf dem Haar entsteht mehr Volumen am Ansatz. Das Haar sieht anschließend aus, wie vom Friseur geföhnt. Aber Achtung: Nicht bei klitschnassem Haar anwenden, sonst dauert das Trocknen zu lange.

Dünnes Haar stylen

Gewellte oder gelockte Haare sehen immer voluminöser als, als komplett glattes Haar. Durch Locken kommt Bewegung in die Längen, wodurch sie optisch dicker aussehen. Keine Lust auf Kringellöckchen? Kein Problem: Greife einfach zu einem Lockenstab mit großem Durchmesser (ab 38 Millimetern). So zauberst du ganz subtile Wellen in dein Haar, die für mehr Fülle sorgen.

Bei strapaziertem dünnem Haar kommen auch XXL-Lockenwickler in Frage, welche die Haare schonender in Wellen legen. Hier ist die Hitzeentwicklung etwas geringer, als beim klassischen Lockenstab. Dadurch trocknen die Haare weniger aus. Der einzige Nachteil: Lockenwickler erfordern etwas mehr Zeit und Mühe. Bis die Wickler aufheizen, im Haar befestigt sind, auskühlen und entfernt werden, vergeht locker eine halbe Stunde. Dafür bleibt das Haar gesünder.

Du kannst nicht auf dein Glätteisen verzichten? Solltest du glattes Haar bevorzugen, hilft ein einfacher Trick, um kein plattes Spaghetti-Haar zu bekommen. Ziehe das Glätteisen vom Ansatz an zuerst kurz senkrecht nach oben und dann nach unten in Richtung Spitzen. In den Längen kannst du das Gerät außerdem leicht nach innen eindrehen, um dem Haar einen leichten Schwung zu schenken.

Bitte bei all den vorgestellten Tools nicht auf ein gutes Hitzeschutzspray verzichten. Dieses puffert hohe Temperaturen ab und schützt das Haar beim Styling.

Feine Haare färben

Erstmal die guten Nachrichten: Colorationen oder Blondierungen werden dünnes Haar dicker aussehen lassen. Denn das Haar wird durch den chemischen Färbeprozess leicht aufgeraut und fühlt sich danach fülliger an. Das bedeutet für dich: Du darfst dich in Sachen Haarfarbe austoben! Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar Strähnen im angesagten Balayage Look?

Es gibt aber auch einen Nachteil: Dünnes Haar ist empfindlicher und neigt durch den geringen Durchmesser eher dazu, abzubrechen. Beim Haare färben können Haarschäden entstehen, die bei feinen Haaren besonders drastisch ausfallen können. Wer die Haarfarbe gerne ändert, sollte anschließend unbedingt auf eine gute Pflege setzen. Dann darf die Haarkur gerne zwei Mal in der Woche aufgetragen werden.

Tipp: Viele Friseure bieten bei Blondierungen sogenannte Olaplex-Zusätze an, welche die Haare beim Färben schonen sollen. Davon profitiert vor allem strapaziertes dünnes Haar, das durch Olaplex weniger ausgetrocknet wird.

Dünnes Haar: Frisuren-Update

Auch die richtige Frisur entscheidet darüber, wie voll dein Haar aussieht. Folgende Looks sind besonders empfehlenswert:

Blunt Cut

Viele Stufen lassen deine Längen dünner aussehen, als sie tatsächlich sind. Entscheide dich lieber für den angesagten “Blunt Cut“. Dabei werden die Haare auf einer Länge abgeschnitten, wodurch die Spitzen voller wirken.

Bob

Je kürzer der Schnitt, desto einfacher ist es, Volumen ins Haar zu zaubern. Bobs in jeder Länge und Form stehen dir daher besonders gut. Ob Baby-Bob (extra kurz) oder Longbob (extra lang) – diese kürzeren Schnitte lassen dein Haar voluminöser wirken als jede Langhaarfrisur.

Pixie Cut

Darf es noch etwas kürzer sein? Im Vergleich zum Bob wird beim Pixie Cut das Haar im Nacken und an den Seiten sehr kurz geschnitten. Am Oberkopf bleiben die Haare etwas länger. Ein moderner Schnitt für selbstbewusste Frauen!

Curtain Bangs

Vorsicht bei Ponys in dünnem Haar – sie können deiner Mähne Fülle in den Längen rauben. Es gibt aber eine Variante, die wirklich jeder Frau mit feinem Haar steht: Die sogenannten Curtain Bangs! “Curtain” ist das englische Wort für Vorhang und bezeichnet die besondere Form dieser Pony-Art. Das Haar fällt dabei rechts und links locker auf die Stirn, wodurch das Gesicht optimal eingerahmt wird.

Calligraphy Cut

Der Calligraphy Cut bezeichnet keine Frisur, sondern eine bestimmte Schnitttechnik. Der Friseur schneidet das Haar nicht mit einer Schere, sondern mit einem sogenannten Calligraphen. Das ist eine Art Messer mit angeschrägter Klinge. Damit lassen sich ganz verschiedene Looks kreieren – von Bob bis Stufenschnitt ist alles möglich.

Das Besonderere dabei: Der Calligraph schneidet das Haar in einem leichten Winkel ab. Dadurch fallen die Haare schwungvoller und sehen voluminöser aus. Das ist besonders für feines Haar interessant.

Die Trend-Technik ist etwas teurer, als ein regulärer Schnitt. Informiere dich doch mal bei deinem Lieblings-Friseur, ob er diese Methode anbietet und für dein Haar empfiehlt.

Calligraphy Cut getestet

Ernährung umstellen

Achte darauf, dass du alle Nährstoffe aufnimmst, die für ein gesundes Haarwachstum erforderlich sind. Dazu gehören vor allem Protein, Zink, Biotin und Eisen. B-Vitamine fördern den Haarwuchs und sollten ebenfalls nicht zu kurz kommen. In diesen Lebensmitteln findest du die Haarbooster:

  • Proteine: Linsen, Fleisch, Fisch, Tofu, Nüsse, Quark
  • Zink: Hartkäse, Weizenkeime, Kürbiskerne, Leinsamen, Austern, Garnelen
  • Biotin: Eier, Erdnüsse, Haferflocken, Rinderleber, Milchprodukte
  • Eisen: Fleisch, Leber, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Sojabohnen, Sesam
  • B-Vitamine: Vollkorngetreide, Avocado, Grünkohl, Eier, Sonnenblumenkerne

Viele Beauty-Tipps findest du auch in unserer BRIGITTE Community!

Source: https://www.brigitte.de

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