andersherum

Vor dem ersten Sex macht man sich unglaublich viele Gedanken – jetzt haben Frauen gesammelt, was sie gerne vor ihren ersten sexuellen Erfahrungen gewusst hätten.

Nachher ist man immer schlauer. Aber zum Glück gibt es ja einige Erfahrungen, die wir alle im Laufe des Lebens machen – und von denen wir einander berichten können.

In Foren wie “Reddit” und Gruppen in sozialen Netzwerken passiert regelmäßig genau das: Menschen tauschen sich aus, haken nach, öffnen sich und helfen einander bestenfalls sogar damit. Diesmal geht es um das berühmt-berüchtigte erste Mal.

Mal ehrlich: Wie oft hast du schon auf dein bisheriges Sexleben zurückgeschaut, mal wehmütig, mehrfach stirnrunzelnd und dich stillheimlich gefragt, was du da eigentlich gemacht hast? Schließlich war jeder Mensch mal ganz unerfahren und der ganze Körper-Ineinander-Verschmelzen-Krams uns völlig neu.

Glücklicherweise lernen wir ja mit jeder Erfahrung dazu. Und werden nicht nur mit jedem Sex (und der kann auch mit demselben Partner sein), sondern auch mit jedem Lebensjahr schlauer. Heute denken wir uns, dass wir uns manchen schlechten Sex oder manche Gedankenspirale der Unsicherheit auch hätten sparen können. Wie schön, dass es das Internet gibt: Denn hier können wir jetzt nachlesen, was andere Frauen gerne vor ihren ersten sexuellen Erfahrungen gewusst hätten.

Frauen verraten, was sie vor dem ersten Sex gerne gewusst hätten

Starten wir mit den praktischen Dingen …

“Dass ich nach dem Sex pinkeln sollte. Jungfrauen: Geht danach auf Klo, damit ihr keine Blasenentzündung bekommt.”

… und stellen dann erstmal klar, dass hier absolut niemand kaputt ist:

“Du kommst als Frau nicht automatisch. Und du bist deswegen auch nicht kaputt. Viele Frauen haben Probleme damit, zum Orgasmus zu kommen. Selbstbefriedigung hilft.”

Sex und Liebe gehen nicht immer Hand in Hand

“Nicht jeder Partner wird etwas Besonderes für dich sein. Manche sind großartig, manche nicht. Liebe und Sex geht nicht zwingend Hand in Hand. Aber jemanden zu finden, den du liebst und mit dem du zusammen bist, ist mir das Liebste!”

Die Kunst der Selbstliebe

“Ich wusste nicht, wie man masturbierte. Ich wusste nicht, wie sich dieser unfassbare weibliche Orgasmus anfühlt. Ich hasste den Gedanken an Oralsex. (…) Ich wusste nicht, wie attraktiv ich bin. Ich dachte, Männer würden nur dünne Frauen gut finden. Ich fand meinen Schambereich hässlich im Vergleich zu Pornostars. Ein Mann hat diese Glaubenssätze zerschmettert. Aber vielleicht wäre es so viel großartiger gewesen, wenn ich Selbstliebe gelernt hätte, bevor ich sexuell aktiv wurde.”

“Ich wünschte, jemand hätte mir die Kunst der Selbstbefriedigung beigebracht.”

Wir hätten da übrigens Inspiration 😉Machs dir selbst! Selbstbefriedigungs-Hacks von Paula Lambert

Und ganz, ganz, ganz wichtig:

“Es ist in Ordnung, Nein zu sagen, es ist okay, deine Meinung zu ändern, jederzeit. Und wer dir etwas anderes sagt, kann sich (buchstäblich) selbst f*****. Respektiere deine Grenzen.”

“Dein Selbstwert wird nicht von deiner Vagina bestimmt. Deine Sexualität und Bedürfnisse werden von dir definiert, nicht andersherum. Du hast das Kommando über deinen Körper. Wenn du dich unwohl fühlst, ist es okay, aufzuhören. Gefühle können verletzt werden, aber du wirst so viel lernen. Kommunikation hilft.”

Wo wir gerade beim Thema Kommunikation wären …

“Sprich mit dem Menschen, mit dem du schläfst. Schäme dich nicht dafür, zu sagen, wenn dir etwas gefällt oder nicht, was sie tun.”

Da bleiben eigentlich nur noch 2 Dinge zu sagen:

“Entspann dich. Genieß es.”

Und:

“Benutze ein Kondom!”

Achja, und falls das erste Mal kein Feuerwerk war …

“Es wird besser. Manchmal beginnt die wahre Magie erst nach der zweiten Runde …”

verwendete Quellen: Reddit, Miss Malini, Facebook

Source: https://www.brigitte.de

Alleine glücklich sein klingt für dich nach einem Widerspruch in sich? Ist es aber nicht! Hier erfährst du, wie du es lernen kannst.

Wenn wir klein sind, leben wir bei unseren Eltern, als Schulkinder sitzen wir zusammen mit anderen in einer Klasse und als Erwachsene suchen sich viele einen Partner, mit dem sie wiederum eine Familie gründen. Sind wir als Menschen überhaupt dazu in der Lage, alleine glücklich zu sein? Kurz und schmerzlos: Ja, sind wir! Aber unter Umständen müssen wir es erst einmal lernen …

Alleine glücklich sein: Warum ist das so schwer?

Eines der wesentlichen Merkmale von uns Menschen ist unser Sozialsinn (mehr dazu erfährst du in unserem Artikel “Was ist der Mensch?“). Ihm verdanken wir unter anderem, dass wir mithilfe höchst komplexer Systeme kommunizieren können (Sprachen) und in der Regel rund 80 Jahre Leben zur Verfügung haben, anstatt um die 30. Empathie, ein Bedürfnis nach Nähe, Feedback und Gesellschaft, Sehnsucht nach Liebe – an solchen Eigenschaften und Gefühlen merken wir alle, dass wir soziale Wesen sind.

Auch aus der Forschung gibt es Beobachtungen, die zeigen, wie stark unser Drang zu menschlichen Kontakten und Verbindungen ist: In einem Experiment der University of Virginia fügte sich zum Beispiel jede zweite Versuchsperson lieber einen Stromschlag zu, als eine Viertelstunde mit ihren Gedanken allein zu sein.

Wem das Alleinsein also schwerfällt, kann sich trösten: Damit bist du nicht allein!

Alleine glücklich sein: Wozu?

Aber, vielschichtig wie wir Menschen nun einmal sind, ist unser Bedürfnis nach Gesellschaft und sozialer Anbindung natürlich nicht das einzige, was uns ausmacht: In jedem von uns steckt auch ein Individualist, der sich selbst verwirklichen möchte, sich unabhängig und frei fühlen sowie abgrenzen muss, um glücklich zu sein. Wären wir ständig unter Menschen und niemals allein, käme diese Seite unserer Persönlichkeit viiiiel zu kurz. Insofern sind Phasen des Alleinseins gut und wichtig für uns – denn nur, wer alleine glücklich sein kann, kann generell glücklich sein.

Alleine glücklich sein: Allein versus einsam

Einer der Gründe, warum Alleinsein einigen Menschen Angst macht und in ihrer Vorstellung negativ besetzt ist, liegt darin, dass sie es mit Einsamkeit verwechseln bzw. gleichsetzen. Allerdings ist Einsamkeit ein Gefühl und Alleinsein lediglich ein Zustand – und es ist wichtig, das zu unterscheiden. Selbst in einem Raum voller Menschen können wir uns einsam fühlen, obwohl wir nicht allein sind. Andersherum müssen wir uns nicht einsam fühlen, wenn wir von anderen isoliert sind.

Entscheidend dafür, was wir fühlen, ist, wie wir eine Situation wahrnehmen. Einsamkeit entsteht in uns, wenn wir meinen, abgeschnitten, verzichtbar und fehl am Platz zu sein. Da wir, wenn wir allein sind, kein Feedback von anderen Menschen bekommen und uns daher die Bestätigung von außen fehlt, kann der Zustand des Alleinseins einen solchen Eindruck begünstigen – allerdings nur, sofern wir nicht genug an uns glauben und es uns an Selbstliebe und Selbstbewusstsein mangelt. 

 

4 Vorteile von Menschen, die alleine glücklich sein können

Zugegeben: Von Menschen umgeben zu sein, ist schön, vor allem wenn es Personen sind, mit denen wir auf einer Wellenlänge liegen. Allerdings hat Gesellschaft auch ihre Nachteile – und das Alleinsein seine Vorteile!

1. Alleinsein fördert Kreativität

Wer allein und auf sich selbst gestellt ist, muss eigene Ideen und Lösungswege entwickeln – und ein besonders Kreativität boostendes Duo heißt übrigens: Alleinsein + Langeweile!

2. Alleinsein können schützt vor Einsamkeit

Klingt vielleicht paradox, aber: Wer alleine glücklich sein kann, wird niemals unter Einsamkeit leiden – auch nicht in einer Gruppe von Menschen, mit denen sie oder er nichts gemeinsam hat. Sich selbst genug zu sein schützt vor quälenden Einsamkeitsgefühlen und so ist Alleinsein üben ein guter Weg, um Einsamkeit überwinden zu können.

3. Alleinsein bringt uns mit uns selbst in Kontakt

Wenn wir alleine sind, steht nichts und niemand zwischen unseren Bedürfnissen und den Entscheidungen und Handlungen, die wir daraus ableiten. Kein für andere verantwortlich Sein, kein sich mit anderen Vergleichen und Konkurrieren – allein können wir uns voll und ganz auf uns konzentrieren. Daher ist Alleinsein ein wichtiges Element bei der Selbstfindung und oftmals nötig, wenn wir unsere Gefühle verstehen lernen möchten.

4. Alleinsein stärkt Selbstvertrauen und Unabhängigkeit

Wer alleine zurechtkommt, macht dabei in der Regel die Erfahrung: Wow, das funktioniert ja super! Natürlich stärkt das unser Selbstvertrauen und unsere Unabhängigkeit – zu Recht! 

Alleine glücklich sein: So kannst du es lernen

Ein entscheidender Ansatzpunkt, um alleine glücklich sein zu lernen, ist unsere Wahrnehmung – sowohl unsere Selbstwahrnehmung als auch unsere Wahrnehmung der Situation des Alleinseins. Folgende Tipps können dabei helfen, eine positive Einstellung zum Alleinsein zu entwickeln.

6 Tipps, die dir das Alleinsein versüßen

1. Entscheide dich fürs Alleinsein

Wir alle sind kleine Kontrollfreaks. Daher fällt es uns leichter, uns auf etwas einzulassen, das wir uns selbst ausgesucht haben. Auch wenn du womöglich “unfreiwillig” alleine bist, solltest du deshalb versuchen, die Situation als von dir gewählt zu betrachten. Vielleicht war es ja dein Unterbewusstsein, das dein Leben so gesteuert hast, dass du nun alleine bist? Vielleicht ist es ja genau das, was du gerade brauchst? Jeder Moment in unserem Leben bietet uns die Chance, etwas Positives daraus zu machen oder darin zu sehen – auch und gerade, wenn wir ihn allein verbringen!

2. Führe dir die Vorteile des Alleinseins vor Augen

Du musst dich nach niemandem richten, kannst selbst entscheiden, wie du deine Zeit verbringst, und musst dich mit niemandem streiten oder anschnauzen lassen – hach, wie schön! 

3. Setz dich mit dir selbst auseinander

Worauf bist du stolz? Wofür bist du dankbar? Was ist dein Lebenstraum? Was macht dich glücklich? Du brauchst kein Feedback von außen, wenn du selbst weißt, wer du bist und was du wert bist. Am besten besorgst du dir ein Tagebuch, in das du regelmäßig etwas schreibst – dann hast du gleich auch einen handfesten Beweis, dass du da bist und dich weiterentwickelst.

4. Unternimm alleine etwas Schönes

Ob Kino, lecker essen gehen oder gleich Urlaub am Meer – alleine kannst du genauso viele tolle Dinge tun wie in Gesellschaft. Positive Erlebnisse helfen dir dabei, das Alleinsein lieben zu lernen.

5. Stell dich einer Herausforderung

Ängste überwinden, Gewohnheiten ändern oder auch die blöde Glühbirne im Bad selber wechseln – such dir ein Projekt, das du alleine bewältigen kannst. Das stärkt dein Selbstvertrauen und beweist dir: Vieles schaffst du ganz allein.

6. Akzeptiere Einsamkeit als Teil des Menschseins

Obwohl wir soziale Wesen sind und selbst wenn wir uns in Gesellschaft befinden: Ein kleiner Rest Einsamkeit wird doch immer bleiben. Der Grund dafür ist: Was wir fühlen und empfinden, ist individuell. Niemand weiß oder kann ganz genau nachempfinden, was Trauer oder Glück für dich bedeutet. Klingt deprimierend? Ist es aber nicht! Schließlich ist das etwas, was uns alle miteinander verbindet – und jeden einzelnen von uns unverzichtbar macht.

Source: New feed

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