angeboten

Im Reisepreis inklusive
5 Übernachtungen im Doppelzimmer
Täglich reichhaltiges Frühstücksbuffet
Täglich Buffet am Abend
Arzt- und Schwesternbetreuung
Leihbademantel

Reisezeitraum und Preis pro Person
Sept. – Dez.2020 ab € 199,–

Das Angebot ist nicht direkt im Hotel buchbar !

WICHTIG: Preise und Verfügbarkeiten stehen immer in direkter Abhängigkeit von Ihrem Reisetermin. Ferien und Saisonreisezeiten sind in der Regel deutlich teurer als oben/hier angeboten.

Ihr Hotel in Swinemünde: 3,5* Kurhaus Henryk

Eröffnung Frühjahr 2019
Ruhige Lage, nur ca. 450 m bis zum Strand
Moderne Einrichtung & hoteleigenes Schwimmbad

Ausstattung
Das moderne Hotel bietet Rezeption, Lift, Speisesaal, Café und Aufenthaltsraum.

Lage
Das Kurhaus befindet sich in im Bäder- und Kurviertel in einer ruhigen Parallelstraße der Promenade. Bis zum Strand sind es nur ca. 450 m. Der Kurpark ist nur wenige Gehminuten entfernt und lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein.

Unterbringung
Die ca. 22 m² großen Doppelzimmer (Belegung: min. 2 Erw., max. 2 Erw. + 1 Kind) sind modern eingerichtet und bieten Dusche/WC, Föhn, Telefon, TV, Radio sowie teilweise Balkon. Die Appartements (Belegung: min. 2 Erw., max. 2 Erw. + 1 Kind) sind bei ähnlicher Ausstattung ca. 25-30 m² groß. Die Einzelzimmer (Belegung: min./max. 1 Erw.) sind bei ähnlicher Ausstattung ca. 16 m² groß.

Wellness / Sport
Ohne Gebühr: Hallenbad mit Kinderbecken, Saunen, Dampfbad, Whirlpool und Gymnastikraum.
Gegen Gebühr: Kuranwendungen.

Gesundheit & Genuss
Gluten- und laktosefreie Speisen möglich (Voranmeldung erforderlich, Aufpreis von ca. € 3.-/Tag (zahlbar vor Ort))
Vegane und vegetarische Speisen möglich (Voranmeldung erforderlich, Aufpreis von ca. € 3.-/Tag (zahlbar vor Ort))
Allergikerbettwäsche möglich (nach Verfügbarkeit)

Verpflegung
Ihre Halbpension besteht täglich aus einem reichhaltigen Frühstückbuffet sowie einem Buffet am Abend. Auf Wunsch ist Vollpension hinzu buchbar.

Ermäßigungen
Im Doppelzimmer/Appartement mit 2 Vollzahlern: 1 Kind bis 3 Jahre frei, 4-12 Jahre 30% Erm. Bei ermäßigt reisenden Kindern keine Kuranwendungen inklusive.
Im Doppelzimmer/Appartment mit 2 Vollzahlern: 1 Kind bis 3 Jahre frei, 4-12 Jahre 40% Erm.

Wunschleistungen pro Person/Nacht
– Zuschlag Appartement (auf Anfrage): ab € 18.-
– Zuschlag Einzelzimmer: ab € 18.-
– Zuschlag Vollpension: € 35.- (nur für den gesamten Aufenthalt buchbar)

Zusätzliche Kosten (zahlbar vor Ort)
– Kurtaxe wird erhoben
– Parkplatz: ca. € 9.-/Tag (nach Verfügbarkeit)
– Haustiere nicht erlaubt

Eingeschränkte Mobilität
Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität bedingt geeignet.

Veranstalter: Fit & Vital Reisen

Gerne machen wir Ihnen ein Angebot hierfür brauchen wir:
– Anzahl der Reisenden (bei Kindern das Alter)
– Reisezeitraum

Dieses Angebot gilt vorbehaltlich Zwischenverkauf, Preisänderungen und Druckfehler! Ein Rechtsanspruch bei ausverkaufter Reise besteht nicht.

 

Wir sind telefonisch erreichbar von 10 Uhr – 22 Uhr !!!!

Source: New feed

Im Reisepreis inklusive
3 Übernachtungen im Doppelzimmer
Täglich Frühstücksbuffet
Täglich Abendbuffet oder 3-Gang Wahlmenü (auslastungsbedingt)
Täglich Eintritt in den Karoli-Badepark (Wert: € 13.-/Tag)
Waldkirchner Urlaubsvorteilskarte
Parkplatz (nach Verfügbarkeit)
WLAN

Reisezeitraum und Preis pro Person
Sept. bis Dez.2020 ab € 149,–

 

** keine Anzahlung. Reisepreis erst 30 Tage vor Abreise fällig **

**kostenloses Storno bis 30 Tage vor Abreise möglich **

Das Angebot ist nicht direkt im Hotel buchbar !!

WICHTIG: Preise und Verfügbarkeiten stehen immer in direkter Abhängigkeit von Ihrem Reisetermin. Ferien und Saisonreisezeiten sind in der Regel deutlich teurer als oben/hier angeboten.

Ihr Hotel in Waldkirchen: 3*+ Michel & Friends Hotel Waldkirchen

Ausstattung
Die Hotelanlage erstreckt sich über 4 Gebäude mit je 3 Etagen und insgesamt 88 Zimmern, ist im traditionellen Landhausstil eingerichtet und gilt als sehr familienfreundlich. Sie verfügt über Rezeption mit Hotelsafe, Buffetrestaurant, À-la-Carte Restaurant mit Café, Hotelbar, WLAN (in der Lobby Inklusive), große Gartenterrasse, Liegewiese mit Liegestühlen und Parkplatz. Für die keinen Gäste bietet das Hotel ein Spielzimmer mit Leseecke und Brettspielverleih,
Billard, Tischfußball, Flipper, Tischtennis sowie im Außenbereich einen Spielplatz mit Schaukeln, Wippe, Klettergerüst, Rutsche, Sandkasten und Trampolin.

Lage
Die Hotelanlage befindet sich am Fuße des Waldkirchner Karoliberges. Durch die herrliche Südhanglage ist ein Maximum an Sonnenstunden und ein Panoramablick in die Region garantiert. Der Karoli-Badepark ist direkt über einen Bademantelgang mit dem Hotel verbunden.

Unterbringung
Die 29 m² großen Doppelzimmer (Belegung min. 2 Erw., max. 2 Erw + 2 Kinder) verfügen über Bad oder Dusche/WC, Föhn, Kosmetikspiegel, Telefon, Radio, TV, Sitzgelegenheit und Balkon oder Terrasse. Die Einzelzimmer (Belegung min. 1 Erw., max. 1 Erw. + 1 Kind) sind Doppelzimmer zur Alleinnutzung. Die Familienzimmer (Belegung min. 2 Erw. + 1 Kind, max. 2 Erw. + 2 Kinder) sind 49 m² groß, zur Südseite mit Bergblick und verfügen zusätzlich über einen großzügigen Wohnbereich und separates Kinderzimmer mit Etagenbett sowie Gitterbett.

Wellness / Sport
Ohne Gebühr: Nutzung der Badelandschaft Karoli-Badepark mit Hallenbad, Außenbecken, Kinderbecken, Wasserrutsche, Whirlpool, Solebecken, Strömungskanal, Finnischer Sauna, Dampfgrotte, Aromabad, Fitnessraum und Ruhebereich. Tischtennis, Federball, Nordic-Walking-Leihstöcke.
Gegen Gebühr: Wellness-, Beauty- und Ayurveda-Behandlungen, Solarium, Beachvolleyball, Tennis, Wintersportangebote, Fahrrad- und Mountainbike-Verleih sowie Billard, Flipper und Kicker.

Verpflegung
Die Halbpension besteht täglich aus einem reichhaltigen Frühstücksbuffet und Abendbuffet oder 3-Gang-Wahlmenü (auslastungsbedingt).

Ermäßigungen
Im Doppelzimmer/Familienzimmer mit 2 Vollzahlern: 1-2 Kinder bis 5 J. frei, 6-11 Jahre 50% Ermäßigung. Im Einzelzimmer mit 1 Vollzahler: Ermäßigung gilt für 1 Kind.

Wunschleistungen pro Person/Nacht
Zuschlag Familienzimmer: € 35.-
Zuschlag Doppelzimmer zur Alleinnutzung: € 19.-

Zusätzliche Kosten pro Tag (zahlbar vor Ort)
Tourismusabgabe: wird erhoben
Haustiere: € 15.- pro Tier (ohne Futter, Voranmeldung erforderlich)

Veranstalter: Fit & Vital Reisen

 

 

Gerne machen wir Ihnen ein Angebot hierfür brauchen wir:

– Anzahl der Reisenden (bei Kindern das Alter)

– Reisezeitraum

 

Dieses Angebot gilt vorbehaltlich Zwischenverkauf, Preisänderungen und Druckfehler! Ein Rechtsanspruch bei ausverkaufter Reise besteht nicht.

 

 

Wir sind telefonisch erreichbar von 10 Uhr – 22 Uhr !!!!

Source: New feed

Bei Hühnersuppe denke ich immer zuerst an meine Oma. Sie hatte stets einen Topf davon parat und wenn ich zu ihr zu Besuch kam, konnte ich gar nicht genug davon bekommen.
Hier zeige ich Euch wie ich meine leckere Hühnersuppe nach Omas Rezept mache. Meine Tochter isst fünf Teller davon ?

Köstliche Hühnersuppe

Rezept von Glorija

Portionen

6

Portionen

Zubereitungszeit

30

minutes

Kochzeit

1

hour 

30

minutes

Kalorien

400

kcal

In Kroatien wird diese Suppe zu jeder Mahlzeit als Vorspeise angeboten.

ZUTATEN

  • 1 Suppenhuhn

  • 1 Bund Petersilie

  • 1 mittelgroßes Stück Sellerie

  • 1 Porreestange

  • 2 Zwiebeln

  • 5 Möhren

  • Suppennudeln

  • 4 Liter Gemüsebrühe

  • Salz

  • Pfeffer

  • Paprikapulver

ANWEISUNGEN

    • Die Zwiebeln in feine Würfel hacken und in einem EL Öl anbraten. Danach die gewürfelte Möhren und Sellerie mit dazu geben und 4 Minuten anbraten. Das Ganze mit der Gemüsebrühe ablöschen.
    • Das ganze, gewaschene Huhn in den Topf mit dazu geben und soviel Wasser auffüllen, dass das Huhn bedeckt ist. Nun noch die Porreeringe dazugeben und bei mittlerer Hitze 1 Stunde 30 Minuten köcheln lassen.
  • Sobald das Fleisch sich von den Flügeln des Huhns löst, ist es gar. Das Huhn aus der Suppe nehmen und das Fleisch von den Knochen trennen, zur Seite legen.
  • Die Suppennudeln in die heiße Suppe geben.
  • Nun die frische, kleingehackte Petersilie in die Suppe geben und mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Gemüsebrühe nachwürzen.
  • Das Fleisch mit in die Suppe geben und heiß servieren.

    Guten Appetit!

Source:https://www.cookinglove.de/2019/03/koestliche-huehnersuppe/

Sie rechnete mit Empörung, Protest und Hungerstreik. Doch als die Schriftstellerin Alexa Hennig von Lange eine Woche lang für ihre Familie vegetarisch und nur mit saisonalen und regionalen Produkten kochte, um den Klimaschutz in der Küche zu erproben, erlebte sie eine Überraschung.

Ich plane einen Selbstversuch. Eine Woche lang werde ich ausschließlich mit regionalem und saisonalem Gemüse kochen. Und das im Vorfrühling. Die Zutaten sind logischerweise begrenzt: Kohl, Kartoffeln und Wurzelgemüse, wie soll ich daraus bitte mehrere Tage hintereinander köstliches Essen machen? Ich bin jetzt schon am Limit mit meinem Einfallsreichtum. Ich arbeite. Ich habe drei kleine und zwei große Kinder. Ich habe einen Mann.

Mein Leben ist in lauter Zeitfenster eingeteilt, in denen möglichst alles reibungslos klappen sollte. Da ist es na­tür­lich hilfreich, dass ich seit Jahren die immer gleichen fünf Gerichte koche, die in einer halben Stunde fertig sind und allen schmecken: Nudeln mit Pesto. Milchreis. Kartoffelbrei, Tiefkühlerbsen mit Fischstäbchen. Pfann­kuchen mit Apfelmus oder Hühnerfrikassee mit Champignons. Die Handgriffe beherrsche ich, so kann ich nebenbei noch Hausaufgaben betreuen, mir Geschichten aus der Schule und dem Kindergarten anhören oder mit meiner Mutter telefonieren.

Diesbezüglich ist mein Selbstversuch also ein echtes Wagnis. Ich befürchte, dass außer meinem Mann und mir niemand meine Gemüsekreationen essen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Kinder scharf auf Sellerie oder Rote Bete sind. Bisher gab es für sie das typische Rohkost-Angebot: Gurke, Paprika, Kirschtomaten. Damit ist es künftig vorbei. Diese drei sind zu dieser Jahreszeit richtige Klimakiller. Von meinen geliebten Avocados will ich gar nicht erst anfangen.

Ich befürchte, dass außer meinem Mann und mir niemand meine Gemüsekreation essen wird.

Ich habe die Sache mit meinem Mann durchgesprochen. Dass jetzt harte Zeiten anbrechen werden. Dass es von Montag bis Sonntag vermutlich nur fades Essen und schlechte Stimmung geben wird, weil ich überhaupt keine Ahnung habe, was ich aus der schmalen Auswahl zubereiten kann. Aber mein Mann freut sich drauf. Endlich mal wieder Risiko! Obwohl ich bei uns für das Kochen zuständig bin, kommt er gleich mit ein paar vegetarischen Kochbüchern an, die wir vor Jahren von Freunden bekommen haben. Toll, wirklich. Die Food-Bilder sehen fantastisch aus. Zum Sofort-Nachkochen – wären wir in Rente und hätten Zeit im Überfluss. Außerdem bestehen die Gerichte aus exotischen Zutaten, die weder saisonal noch regional sind. Wildreis in Auberginen-Hälften. Pomelo-Mango-Salat mit Koriandergrün. Ich besorge mir in einer Buchhandlung ein Kochbuch, das mir machbar erscheint: „Vegan. Saisonal. Regional. Einfache Rezepte für jeden Tag“.

Für den ersten Tag sind Kartoffel­ecken mit panierten Sellerieschnitzeln geplant. Unser täglicher Einkauf im Bioladen gestaltet sich gleich viel unkomplizierter als sonst. Anstatt mich zu fragen, ob ich tatsächlich nochmal Hühnerfrikassee mit Tiefkühlerbsen anbieten kann, packe ich einfach einen Sack Kartoffeln in den Wagen, eine Sellerieknolle, Dinkelpaniermehl, Eier und eine hübsch designte Dose Brathühnchen-Gewürzmischung, mit der ich die Kartoffelecken würzen werde.

An der Kasse freuen mein Mann und ich uns, wie schnell wir durch den Laden gekommen sind, ohne dieses ungute Gefühl, dass die Kinder sagen werden: „Schon wieder Hühnerfrikassee?“ Außerdem ist das regionale Gemüse viel günstiger als das Biofleisch, das wir sonst gekauft hätten. Tiefkühlerbsen sollen ja auch nicht ganz klimaneutral sein. Die Folienverpackung ist ohnehin heikel.

Auch vor meinem Selbstversuch habe ich mich mit der Öko-Thematik beschäftigt. Meine Geschwister und ich wurden sehr umweltbewusst erzogen. Unsere Eltern hatten einen großen Gemüsegarten, es wurde auf dem Markt eingekauft, wenig Fleisch gegessen und in jedem Zimmer das Licht ausgeschaltet, wenn niemand darin war, ganz zu schweigen vom Heizkostensparen. Wir Geschwister haben unterschiedlich darauf reagiert. Mit übermäßigem Fernsehkonsum, Shopping-­Lust, Fertignahrung oder schlicht mit Unverständnis. Als Jugendliche fanden wir diesen Öko-Fimmel übertrieben. Es war doch von allem genug da.

Als Mutter habe ich versucht, den goldenen Mittelweg zu finden zwischen modernem Konsumverhalten und Bioprodukten. Inzwischen sorgt die alltägliche Gehetztheit dafür, dass ich großzügiger mit meinen Vorsätzen geworden bin, also auch mal im Bioladen eine Fertigpizza gekauft habe – doch mit einem zunehmend unangenehmen Gefühl. Nur habe ich den Entschluss, mich wirklich ressourcenschonend zu verhalten, immer weiter in die Zukunft verschoben. Ich habe mir gesagt: „Das mache ich, wenn ich wieder mehr Zeit habe.“ Doch wann bitte soll das sein?

Jetzt. An diesem Spätnachmittag. An dem ich in der Küche stehe, während mein Mann mit den Kindern ein Bild an die Wand nagelt, für unseren Sohn irgendwelche Unterlagen einscannt und noch ans Telefon geht, als die Zahnarzthelferin anruft und fragt, warum ich heute nicht zum Kontrolltermin erschienen bin.

Ich wasche die Kartoffeln. Wie immer in Eile, mit dieser flachen Atmung, als würde die mir helfen, irgendwie schneller mit dem saisonalen und regionalen Gemüse fertig zu werden. Dabei müsste ich mich überhaupt nicht so stressen. Denn eigentlich ist nicht mehr viel zu tun. Nur den Ofen anstellen, die ungeschälten Kartoffeln achteln, die Sellerieknolle in ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden, im Salzwasser zwei Minuten kochen. Die Kartoffeln in der Öl-Brathähnchen-Würzmischung schwenken und in den Ofen schieben. Anschließend die Selleriescheiben panieren und braten. Schon ist das regionale Essen ohne Fleisch fertig. Dazu gibt es noch einen schönen Kräuterquark mit Gewürzgurken. Als ich die Kartoffeln aus dem Ofen hole, ist mein 17-jähriger Sohn bereits vorbeige­kommen und hat anerkennend gefragt: „Was riecht denn hier so geil?“ Meine vierjährige Tochter wollte wissen: „Wann ist das Essen fertig?“ Und mein achtjähriger Sohn hat freiwillig den Tisch gedeckt und gesagt: „Toll, dass du mal was kochst, Mama.“

Ich habe meinen Mann mit ganz leerem Blick angeguckt. Ich dachte: „Hä? Ich koche doch jeden Abend? Und meistens erfülle ich auch noch Sonderwünsche! Wieso zählt das nicht?“ Mein Sohn: „Ich meine ja nur, es riecht so anders.“ Tja, was so ein Geflügel-Gewürz ohne Geflügel alles ausrichten kann. Das Kochen war sowieso viel unkomplizierter, als ich dachte. Bei vegetarischem Essen glaubt man ja automatisch, dass es entweder lasch schmeckt oder man so abgedrehte Superfood-Sachen kochen muss, die man sich aus fünfzig verschiedenen Läden zusammensuchen darf.

Stimmt aber nicht. Meine Bilanz nach dem ersten Tag: Die Kinder haben sehr viele Kartoffelecken mit Quark gegessen und gefragt, ob es die morgen wieder gibt. Unserem großen Sohn waren die Gemüseschnitzel doch zu „strange“ – meinen Mann und mich hat’s gefreut: So blieben mehr davon für uns. Zum Schluss – es ist wirklich wahr – hat meine sechsjährige Tochter mich umarmt und gemeint: „Mama, das war das beste Essen in meinem Leben!“

Mama, das war das beste Essen in meinem Leben!

Am nächsten Tag will ich wieder ein Gericht aus meinem neuen Kochbuch servieren: über Nacht eingeweichte Graupen mit Chinakohl. Dazu weich gekochte weiße Trockenbohnen und bereits im Sommer hergestellte Tomatensoße. Okay. Das Rezept können wir direkt knicken. Weder habe ich im Sommer Tomaten eingekocht, noch habe ich Graupen über Nacht eingeweicht.

Also entscheide ich mich, ganz eigenständig etwas aus dem Gemüse zu kreieren, das im Bioladen angeboten wird. Für uns soll es heute Goldrübchen mit Kartoffelgratin geben. Gold­rübchen kenne ich noch nicht. Aber ich finde, der Name klingt vielversprechend. Sie sehen leicht vertrocknet aus, also nehme ich an, sie sind regional. Als ich zu Hause nach dem Kartoffelgratin-Rezept in einem meiner ältesten Kochbücher suche, nämlich in dem von Wolfram Siebeck, nach dem mein Vater in den Achtzigern gern gekocht hat, fällt mir auf, dass es darin eine ganze Reihe saisonaler und regionaler Rezepte gibt. Nur sind sie nicht also solche gekennzeichnet. Offenbar war es damals total normal, nicht ausschließlich mit Produkten aus Übersee zu kochen. Unser Anspruch, ständig Paprika und Avocado zu kriegen, ist offenbar noch relativ neu. Ich blättere durchs Buch und erkenne viele Gerichte wieder. Mit einem Mal bin ich zurück in der Küche meiner Eltern, stehe neben meinem Vater am Herd. Ich helfe ihm, die Kartoffeln zu schneiden. Wir holen uns die selbst angebauten Kräuter von der Fensterbank. Ich glaube, dass mein Selbstversuch gar nicht so eine abgedrehte Sache ist. Sondern eigentlich etwas ganz Ursprüngliches, das wir in den letzten Jahrzehnten vergessen haben.

Und nun duftet es in meiner Berliner Küche so wie bei uns früher im Einfamilienhaus in Niedersachsen! Als Sellerie und Pastinaken noch nicht fremdartig waren. Meine Eltern haben uns damals gezeigt, was normal und passend ist für die Welt, auf der wir leben. Nur habe ich das noch nicht so verstanden.

Die in Butter geschwenkten Gold­rübchen mit Gratin kommen sehr gut an. Morgen werde ich noch ein Gericht von Wolfram Siebeck kochen: eine gedünstete Sellerieknolle mit feinem Rosenkohlmus und geschmorten Möhrchen. Und danach plane ich Semmelknödel mit glaciertem Schalotten-Karotten-Gemüse, eine Lauchquiche mit Apfelkompott und Gemüsesuppe mit Käse-­Grieß-Klößchen. Am Ende ist klar: Nur die gefüllte Sellerieknolle mochte außer mir niemand.

Gerade habe ich meinem Vater am Telefon von meinem Selbstversuch erzählt und mich für all das bedankt, was er mir beibrachte: uns nicht mehr zu nehmen, als gut für uns alle ist. Dinge selbst zu machen und dabei mit dem auszukommen, was die Natur gerade hergibt. Denn das ist eigentlich vollkommen ausreichend. Und überhaupt nicht fade.

Auch das Kochen ist wieder spannender geworden, weil mit einem Mal die gesamte Familie Freude daran hatte, mitzuhelfen. Die Kinder haben Routine beim Gemüseschnippeln entwickelt. Und es war jeden Tag richtig Klasse, zu probieren. Weder für meine Familie noch für mich fühlte sich der Verzicht auf Fischstäbchen und Tiefkühlerbsen wie ein Verlust an. Viel mehr wie ein Geschenk. Denn ich habe bewusster gekocht, ohne flache Atmung, wir haben gemeinsam den Tisch gedeckt und feierlicher gegessen. Am vierten Tag haben wir sogar selbst Kartoffelbrot gebacken. Anstatt zu basteln, backen wir jetzt jeden Sonntag ein Kartoffelbrot. Weniger Fleisch und Fertigprodukte essen wir auch. Außerdem fühlen wir uns naturverbundener, geerdeter. Tatsächlich hat diese Woche uns alle etwas ruhiger gemacht.

Hast du Lust, mehr zum Thema zu lesen und dich mit anderen Frauen darüber auszutauschen? Dann schau im “Forum für gesunde Ernährung”  der BRIGITTE-Community vorbei!

Holt euch die BRIGITTE als Abo – mit vielen Vorteilen. Hier könnt ihr sie direkt bestellen.

Source: New feed

Dieser Beitrag wurde zuerst auf Brigitte.de veröffentlicht.

Habe ich’s schon und merke es nur nicht? Bin ich schon fiebrig – oder ist mir nur warm? Diese Fragen stellen sich derzeit viele Menschen. Das Coronavirus versetzt uns in Alarmbereitschaft. Denn die weite Differenz der Ausprägung des Virus macht es schwer zu fassen: Während noch immer 80 Prozent milde bis gar keine Symptome verspüren, erleiden andere Erkrankte schwere bis tödliche Verläufe.

Gefährlich sind vor allem Menschen, die das Coronavirus bereits in sich tragen, davon aber gar nichts merken – und es unbemerkt verbreiten. Deswegen wird der Wunsch nach einem Corona-Test immer größer – Mund auf, Probe entnehmen, Klarheit haben. Das versprechen die ersten Selbsttests, die bald nach und nach in den Apotheken eintrudeln dürften. Aber wie sicher sind deren Ergebnisse wirklich? Dazu hat sich der Virologe Prof. Christian Drosten im NDR-Podcast geäußert.

Was bringen Corona-Antikörper-Tests aus Apotheken?

“Die haben das Format von einem Schwangerschaftstest”, beschreibt Drosten die Antikörpertests, die nun vor allem aus Asien kommen sollen. Das klingt zunächst nach einem einfachen Format, darin sieht der Virologe jedoch gleich zwei Problematiken. Eine sei die hohe Fehlerrate, das andere die Messung an sich: “Wir testen ja hier nicht auf das Virus, sondern wir testen auf den Antikörper”, erklärt Prof. Drosten. Die wiederum seien bei Patienten jedoch erst nach einer Woche oder sogar zehn Tagen nachweisbar.

Die Antikörper-Tests auf das Coronavirus könnten also negativ ausfallen – obwohl man infiziert ist. Im Endeffekt würde das Ergebnis dann mehr Fragen statt Antworten aufwerfen. Also: Auch wenn wir in den Apotheken bald Schnelltests auf Corona-Antikörper angeboten bekommen, sollten wir trotzdem kritisch bleiben. Wer sicher gehen möchte, das rät auch Prof. Drosten abschließend, sollte noch immer mit seinem Hausarzt sprechen – und zwar per Telefon, nicht vor Ort.

Wise Chat
Anonymous1342
Wie kann ich kaufen, Versand möglich
Anonymous28899
not-one-care
Anonymous32182
devil
Anonymous32182
Hallo
Anonymous35232
Hallo was kostet 1 tonne pellets??
Anonymous32182
Hallo
Customize