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Im Homeoffice scheint sich bei Herzogin Catherine einiges getan zu haben. Anstatt weiterhin auf Brauntöne zu schwören, erstrahlt Kates Beauty-Look in neuer Frische und das hat einen Grund.

Herzogin Catherine, 38, ist für ihre kastanienbraunen, immer perfekt gestylten Haare und ein dezentes Tages-Make-up bekannt. Allein das pinkfarbene Rouge auf den Wangen sorgt für einen Farbakzent in Kates Gesicht. Bisher hielt die schöne Herzogin eisern an dem Motto: Weniger ist mehr, fest. Das scheint sich während des Lockdowns aber geändert zu haben.

Herzogin Catherine trägt die Haare kürzer und heller

Bereits bei der Irlandreise Anfang dieses Jahres fiel auf, dass Kate ihre Haare kürzer und etwas heller trug. Anstatt in dem altbekannten Dunkelbraun, erstrahlten ihre Haare in einem goldfarbenen Ton. Es ist nicht das erste Mal, dass die Frau von Prinz William zu hellere Töne bei ihren Haaren setzt, doch die jüngste Haartransformation könnte endgültig sein, sie hat nämlich zwei tolle Vorteile. Zum einen sorgen hellere Haarfarben für ein jüngeres und frischeres Aussehen,  ein Effekt, der zusätzlich durch die etwas kürzeren Spitzen, die dem Haar wieder mehr Volumen verschaffen, unterstützt wird.

Diese Make-up-Tricks hat sich Kate von den Profis abgeguckt

Aber nicht nur Kates Haare haben sich im Jahr 2020 verändert. Das ganze Erscheinungsbild der Herzogin wirkt verändert und das hat auch einen Grund. Von schwarzem Eyeliner, pinkfarbenem Rouge und braunem Lippenstift hat sich Kate verabschiedet und setzt stattdessen auf einen viel moderneren Schminkansatz.

© instagram.com/kensingtonroyalDen größten Unterschied machen die Augen. Der schwarze Lidstrich wird durch einen zarten Braunton ersetzt, der den Übergang zum Lidschatten noch natürlicher gestaltet. Zusätzlich halten Rosétöne Einzug in die Lidschatten-Palette der Herzogin und geben ihrem Make-up einen feminineren Touch.

Anstatt wie früher die Wangenknochen mit Rouge hervorzuheben, bringt ein leichtes Contouring mehr Struktur in Kates Gesichtsform. Highlighter, der zusätzlich auf den Wangenknochen aufgetragen wird, lässt ihre Haut strahlen. Auch bei den Lippen wird Herzogin Catherine immer mutiger. Zarte Braun- und Beigetöne werden durch pinkfarbenen Lippenstift ersetzt – ein Pluspunkt, denn Kates Lippen wirken dadurch größer. Vielleicht liegt es daran, dass ihr Make-up den Videocalls angepasst wurde und dadurch kräftiger sein musste, fest steht: Das Homeoffice hat Kate mehr Freiheiten gegeben, mit ihrem Look zu spielen. Und der neue, moderne Look kommt gut an, die Herzogin sieht frisch und glücklich aus.

Verwendete Quellen: Daily Mail 

Dieser Artikel ist ursprünglich auf gala.de erschienen.

Source: https://www.brigitte.de

Ihr wollt wissen, ob neue Beautyprodukte wirklich den Hype wert sind? Wir haben gleich sechs Neuheiten getestet – haben sie den Test bestanden?

Huda Beauty Naughty Nude Eyeshadow Palette

⭐️⭐️⭐️⭐️ ⭐️(5/5)

Produkt: Die Huda Beauty Naughty Nude Eyeshadow Palette ist eine neue Interpretation der beliebten New Neutral Palette. Sie enthält 18 intensive Farben in fünf innovativen Texturen – von matt bis marmoriert.

Optik: Zugegeben, die Naughty Nude Palette von Huda Beauty ist im Vergleich zu den älteren Paletten definitiv schlichter gehalten. Zumindest von außen. Die Farben dagegen sind alles andere als basic.

Anwendung: Die Texturen von Huda Beauty sind schon immer besonders gewesen, aber diese hier sind NEXT LEVEL! Die matten Töne lassen sich in wenigen Sekunden verblenden und die marmorierten Lidschatten lassen sich am besten mit dem Finger auftragen.

Ergebnis: Nach einigen Looks mit dieser Palette kann ich sagen: Damit kriegt jeder Anfänger ein mega Augen-Make-up hin. Egal ob super schlicht oder mega dramtaisch – sie ist einfach perfekt. Mein persönlicher Favorit ist die Farbe “Hard” – ein marmorierter, matter Ton aus Karamell und Schokobraun. Ein toller Ton, um ihn sogar allein zu tragen. Die Farben sind richtig schön weich und buttrig, damit kann der Lidschatten gar nicht fleckig werden.

Preis-Leistung: Die Palette kostet etwa 67 Euro – definitiv kein Schnäppchen. Aber ich verspreche euch, sie ist jeden Cent wert!

Huda Beauty Naughty Nude Eyeshadow Palette
Mode- und Beautyredakteurin Friederike hat die Huda Beauty Naughty Nude Eyeshadow Palette ausprobiert.
© Ilja Gaus-Gerbeth

Coco Mademoiselle L’Eau Privée von Chanel

⭐️⭐️⭐️⭐️ ⭐️(5/5 Sternen)

Produkt: Der neue Duft aus dem Hause Chanel gehört zur Coco-Mademoiselle-Reihe, ist aber etwas leichter und zarter als sein berühmter Vorgänger.

Optik: Der klassische Flakon von Coco Mademoiselle, aber diesmal aus mattem Glas – hach, ich liebe dieses Fläschchen. So edel und zeitlos, definitiv zu schade, um ihn im Schrank zu verstecken.

Anwendung: Ein Hauch des Duftes reicht schon aus.

Ergebnis: Der Duft ist eine himmlische Neu-Interpretation des klassischen Coco Mademoiselles und dank der zarten Jasmin- und Rosen-Kompositon perfekt für den Tag. Die sinnlichen Moschusnoten machen das Parfum aber auch zum perfekten Begleiter für Abends. Alle, die das altbewährte Coco Mademoiselle bislang liebten, werden das neue L’Eau Privée sicherlich auch sehr mögen.

Preis-Leistung:  50 ml kosten rund 80 Euro – absolut kein Schnäppchen. Dafür hält schon ein kleiner Sptitzer des Duftes beinahe den ganzen Tag, so dass man mit dem Flakon lange hinkommt.

Coco Mademoiselle L'Eau Privée von Chanel
Mode- und Beautyredakteurin Ann-Christin hat das neue Coco Mademoiselle L’Eau Privée von Chanel ausprobiert.
© Ilja Gaus-Gerbeth

e.l.f Pore Toner Balm

⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5 Sternen)

Produkt: Der e.l.f Pore Toner Balm ersetzt den flüssigen Toner durch die Formulierung in Stick-Form. Er ist angereichert mit grünem Tee und Hamamelis, soll die Haut reinigen und verspricht optisch minimierte Poren ohne sie zu verstopfen. Außerdem ist der Toner feuchtigkeitsspendend.

Optik: Das Design ist sehr clean und zurückgenommen. Der Deckel lässt sich ganz einfach auf den Stick stecken und das Produkt ist fest verschlossen. Das Produkt wird aus dem Stick herausgedreht.

Anwendung: Nach meiner üblichen Abschmink- und Reinigungsroutine verwende ich den Toner Stick anstatt eines flüssigen Gesichtswassers. Dafür trage ich ihn einfach großzügig auf das ganze Gesicht auf.

Ergebnis: Die Haut wirkt beruhigt und die Poren sind tatsächlich optisch verkleinert. Außerdem bemerke ich durch das Auftragen mit dem Stift einen leichten und kühlenden Massageeffekt. Auch der Geruch ist leicht und angenehm.

Preis-Leistung: Mit 9 Euro ist der Pore Toner Balm definitiv nicht das teuerste Gesichtswasser, das ist bisher getestet habe. Das Balm ist außerdem cruelty free und vegan, das finde ich klasse. Wer allerdings das extra Reinigungsergebnis und den Frischekick durch ein flüssiges Gesichtswasser braucht, der sollte dabei bleiben. Auch ich liebe einen flüssigen Toner und bin mir nicht sicher, ob der Toner Stick beim Pflegeeffekt mithalten kann.

e.l.f Pore Toner Balm
Praktikantin Carolin hat den e.l.f Pore Toner Balm ausprobiert.

Foamie Feste Duschpflege Kokos & Kakaobutter

⭐️⭐️⭐️⭐️ ⭐️(5/5)

Produkt: Die feste Duschpflege von Foamie ist 100% plastikfrei und enthält 0% Seife. Die Duschpflege wird anstelle von Duschgel verwendet und hat durch die besondere Form sogar eine integrierte Massagefunktion.

Optik: Die Duschpflege sieht aus wie ein Stück Seife mit einem Loch in der Mitte. Hier ist nämlich ein kleines Band dran, damit man die Pflege in der Dusche aufhängen kann. Die obere Seite hat außerdem aus Produkt geformte Noppen, um damit die Haut zu massieren.

Anwendung: Man hält die Duschpflege unters Wasser und reibt es dann entweder zwischen den Händen, um Schaum zu erzeugen, oder direkt am Körper. Den Schaum massiere ich dann genauso ein wie ganz normales Duschgel. Dann wird das Produkt abgewaschen und die feste Duschpflege (möglichst trocken) aufgehängt.

Ergebnis: Schon nach dem Abwaschen merkt man: Das fühlt sich nicht an wie ganz normales Duschgel. Die Haut wirkt deutlich zarter, fast wie eingecremt. Der Massage-Effekt ist jetzt nicht super doll, aber trotzdem ist es total angenehm, sich mit der festen Dusche “einzuseifen”.

Preis-Leistung: Ich hätte es nicht gedacht, aber die feste Duschpglege überzeugt mich auf ganzer Linie. Sie kommt nicht nur ohne Verpackung aus, sondern hinterlässt meine Haut auch noch so schön, dass ich mich danach tatsächlich nicht mal eincremen muss (das hasse ich sowieso …). Und für 4 Euro ist der Preis einfach unschlagbar. Die feste Duschpflege reicht etwa für 25 Anwendungen.

 Friederike hat die feste Duschpflege von Foamie getestet.
Friederike hat die feste Duschpflege von Foamie getestet.
© Ilja Gaus-Gerbeth

Essence Snow White Disney Princess liquid powder fixing mist

⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5 Sternen)

Produkt: Das Fixierspray aus der Disney Princess & Villains Limited Edition von essence verspricht, jedes Make-up haltbar zu machen. Es ist angereichert mit feinen Puderpartikeln. Diese sollen sich auf die Haut legen und jedem Make-up ein langanhaltendes und mattes Finish verleihen.

Optik: Das Design ist super süß. Der Deckel der Flasche ist in einem glänzenden Roségold gehalten, der Rest ist transparent. Auf dem Etikett ist Schneewittchen aufgedruckt.

Anwendung: Nach dem Auftrag des Make-ups sprühe ich das Fixierspray auf das ganze Gesicht auf. Wichtig dabei: Da sich die Puderpartikel am Boden der Flasche absetzten, muss das Spray vor dem Auftrag richtig gut geschüttelt werden. Der Sprühnebel wird genau richtig dosiert und das ganze Gesicht wird kinderleicht mit Puderpartikeln eingehüllt.

Ergebnis: Das Spray schafft es wirklich, ein ebenmäßiges Hautbild zu zaubern. Das Gesicht wirkt abgepudert und gleichzeitig natürlich. Plus: Das Spray hinterlässt kein klebrigen Film auf der Haut.

Preis-Leistung: Für 6 Euro kann man bei dem Spray nicht viel falsch machen. Es ist leicht auf der Haut und zaubert den gewünschten Effekt. Wer allerdings wirklich maximale Haltbarkeit des Make-ups braucht, der sollte auf ein richtiges Puder zurückgreifen und damit fixieren, dafür ist die das Fixierspray nicht geeignet. Zum Auffrischen ist das Liquid Powder Fixing Mist aber ideal und durch das Disney-Design ein süßer Zusatz für unsere Schminksammlung.

 Praktikantin Carolin hat das Essence Snow White Disney Princess liquid powder fixing mist getestet.
Praktikantin Carolin hat das Essence Snow White Disney Princess liquid powder fixing mist getestet.

Miracle Skin Hybrid Foundation von Max Factor

⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5 Sternen)

Produkt: Die Miracle Second Skin Foundation soll eine leichte Abdeckung für makellose, natürlich aussehende Haut bieten. Sie versteckt laut Max Factor sichtbare Schönheitsfehler, Hautunreinheiten, Sommersprossen und wandelt Licht für eine verbesserte Haut um. Sie ist angereichert mit Kokosöl, Präbiotika und Probiotika und versorgt die haut so mit Feuchtigkeit.

Optik: Die Tube liegt gut in der Hand und der praktische Pumpverschluss liefert die perfekte Menge an Produkt.

Anwendung: Die Hybrid Foundation lässt sich super soft auftragen und in die Haut einarbeiten. Wer eine etwas höhere Deckkraft möchte, kann das Produkt ganz einfach aufbauen.

Ergebnis: Ich liebe Foundation, allerdings nur, wenn sie schön leicht ist und nicht maskenhaft aussieht. Die Miracle Skin Hybrid Foundation von Max Factor ist für mich daher ideal. Sie hat eine leichte Deckkraft, sorgt aber dennoch dafür, dass die Haut schön ebenmäßig erscheint. Weiterer Pluspunkt: Sie zieht toll in die Haut ein und hinterlässt kein speckiges Finish. Einen Stern Abzug gibt es lediglich für die starke Parfümierung, wovon ich bei Pflege- und Make-up-Produkten einfach kein Fan bin. Das ist aber reine Geschmackssache!

Preis-Leistung:  Rund 10 Euro für 30 ml – da kann man nichts gegen sagen.

MaxFactor Second Skin Foundation
Mode- und Beautyredakteurin Ann-Christin hat die MaxFactor Second Skin Foundation getestet.
© Ilja Gaus-Gerbeth

Hinweis: Alle Produkte wurden uns kostenlos zur Verfügung gestellt.

Source: https://www.brigitte.de

“Liebe ist, was dich lächeln lässt, wenn du müde bist”, sagte der Schriftsteller Paulo Coelho einst. Aber machen Beziehungen wirklich immer glücklich? Diese Frauen erzählen, wieso sie ohne Partner glücklicher sind.

Das erste Date, der erste Kuss, Schmetterlinge im Bauch: Verliebt sein ist wunderschön – aber nicht für jeden. Sieben Frauen erzählen anlässlich des internationalen “Singles’ Day” gegenüber dem Portal “timesofindia.indiatimes.com” anonym, warum sie als Single glücklicher sind, als in einer Beziehung.

1. “Mehr Zeit für mich selbst”

“Ich bin eine 30 Jahre alte berufstätige Frau, die derzeit alleinstehend und überhaupt nicht bereit ist, zu daten. Nicht, dass ich noch nie in einer Beziehung gewesen wäre. Tatsache ist, dass ich bereits in mehreren Beziehungen war. Aber ich habe mich nie besser gefühlt, auch nicht in einem Alter, in dem ich verheiratet sein und ein Kind haben sollte – zumindest nach den Regeln der Gesellschaft. Es gab eine Zeit, in der ich anderen Menschen und Dingen Vorrang einräumen musste, aber jetzt habe ich mehr Zeit für mich selbst und ich fühle mich nicht schuldig, die Dinge so zu tun, wie ich es will.”

2. “Ich kann mit meinen Freunden abhängen, wann ich will”

“Wer braucht einen Partner, wenn man erstaunliche Freunde hat. Im Laufe der Jahre ist mir klar geworden, wie uns das Leben in einer Beziehung die Bindung, die wir früher mit unseren Freunden hatten, wegnimmt. Aber jetzt, da ich Single bin, habe ich nicht nur mehr Zeit für mich selbst, sondern kann auch mit meinen Freunden abhängen – ohne dass ich mir von irgendjemanden eine Erlaubnis einholen muss.”

3. “Ich konzentriere mich auf meine Ziele”

“In einer Beziehung fühlte ich mich immer in einer Ecke, in der ich mich zwischen meinen Zielen und meiner Beziehung entscheiden musste. Es war nie ein gutes Gefühl, weil beides für mich wichtig war. Mit der Zeit begann ich jedoch, meinen Wert zu erkennen und zu verstehen, wie mich meine Beziehung von innen heraus erstickte. Als ich ledig und unabhängig wurde, konnte ich mich mehr auf meine Ziele und Bestrebungen konzentrieren, anstatt sie für andere kompromittieren zu müssen.”Ein Single-Leben in Bildern Partnersuche (1119313)

4. “Ich habe meinen eigenen Wert erkannt”

“Wenn Sie in einer Beziehung sind, müssen Sie nicht nur für sich selbst, sondern auch für Ihren Partner denken. Das mag zwar normal erscheinen, ist aber extrem anstrengend. Aber da ich schon seit geraumer Zeit Single bin, habe ich meinen eigenen Wert erkannt und einen Schritt in Richtung Selbstwachstum gemacht.”

5. “Die wichtigste Beziehung ist die zu mir selbst”

“Ich bin Ende 20 und jetzt ist die Zeit, in der die Menschen anfangen, viel von einer Frau zu erwarten. Vom Verheiratet-Sein bis zum Kinderkriegen – das sind die Anforderungen, die eine Frau erfüllen muss. Deshalb hat mich der Gedanke, allein zu sein, immer erschreckt und gequält. Single zu sein, ist eine Reise, vor der ich immer Angst hatte. Aber jetzt, da ich jeden Teil davon lebe, habe ich erkannt, dass die wichtigste Beziehung in meinem Leben die zu mir selbst ist – und nichts ist größer als diese.”Wieso es fantastisch ist, im Herbst Single zu sein

6. “Ich habe mich von den Erwartungen der Gesellschaft frei gemacht”

“Meiner Meinung nach sollte das Single-Dasein eine Wahl sein und nicht als etwas Mangelhaftes angesehen werden. Als Frau habe ich immer das Gefühl gehabt, dass es unnormal ist, ledig zu sein, weil die Gesellschaft etwas anderes von uns verlangt. Aber jetzt, da ich Single bin, empfinde ich es als befreiender. Wir Frauen sind viel besser in der Lage, unsere Träume zu verwirklichen als Männer, aber obwohl die Mentalität der Menschen so restriktiv ist, benachteiligt sie uns umso mehr.”

7. “Seit einer gewaltvollen Beziehung weiß ich, wie wertvoll es ist, unabhängig zu sein”

“Es waren fast zwei Jahre physischer und psychischer Missbrauch, nachdem ich all meinen Mut zusammengenommen und beschlossen habe, zu gehen. Nur diejenigen, die die gleiche Grausamkeit erlebt haben, werden jemals meinen Schmerz verstehen. Und deshalb werdet ihr, wenn ihr schon einmal in einer missbrauchenden Beziehung wart, erst dann wissen, wie wertvoll es ist, ledig und unabhängig zu sein. Ich glaube, ich habe mich einfach zu sehr an das Leben des Kompromisses gewöhnt. Aber jetzt, da ich darüber hinweg bin, bin ich glücklicher.”

Verwendete Quellen: timesofindia.indiatimes.com

Source: https://www.brigitte.de

Sie rechnete mit Empörung, Protest und Hungerstreik. Doch als die Schriftstellerin Alexa Hennig von Lange eine Woche lang für ihre Familie vegetarisch und nur mit saisonalen und regionalen Produkten kochte, um den Klimaschutz in der Küche zu erproben, erlebte sie eine Überraschung.

Ich plane einen Selbstversuch. Eine Woche lang werde ich ausschließlich mit regionalem und saisonalem Gemüse kochen. Und das im Vorfrühling. Die Zutaten sind logischerweise begrenzt: Kohl, Kartoffeln und Wurzelgemüse, wie soll ich daraus bitte mehrere Tage hintereinander köstliches Essen machen? Ich bin jetzt schon am Limit mit meinem Einfallsreichtum. Ich arbeite. Ich habe drei kleine und zwei große Kinder. Ich habe einen Mann.

Mein Leben ist in lauter Zeitfenster eingeteilt, in denen möglichst alles reibungslos klappen sollte. Da ist es na­tür­lich hilfreich, dass ich seit Jahren die immer gleichen fünf Gerichte koche, die in einer halben Stunde fertig sind und allen schmecken: Nudeln mit Pesto. Milchreis. Kartoffelbrei, Tiefkühlerbsen mit Fischstäbchen. Pfann­kuchen mit Apfelmus oder Hühnerfrikassee mit Champignons. Die Handgriffe beherrsche ich, so kann ich nebenbei noch Hausaufgaben betreuen, mir Geschichten aus der Schule und dem Kindergarten anhören oder mit meiner Mutter telefonieren.

Diesbezüglich ist mein Selbstversuch also ein echtes Wagnis. Ich befürchte, dass außer meinem Mann und mir niemand meine Gemüsekreationen essen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Kinder scharf auf Sellerie oder Rote Bete sind. Bisher gab es für sie das typische Rohkost-Angebot: Gurke, Paprika, Kirschtomaten. Damit ist es künftig vorbei. Diese drei sind zu dieser Jahreszeit richtige Klimakiller. Von meinen geliebten Avocados will ich gar nicht erst anfangen.

Ich befürchte, dass außer meinem Mann und mir niemand meine Gemüsekreation essen wird.

Ich habe die Sache mit meinem Mann durchgesprochen. Dass jetzt harte Zeiten anbrechen werden. Dass es von Montag bis Sonntag vermutlich nur fades Essen und schlechte Stimmung geben wird, weil ich überhaupt keine Ahnung habe, was ich aus der schmalen Auswahl zubereiten kann. Aber mein Mann freut sich drauf. Endlich mal wieder Risiko! Obwohl ich bei uns für das Kochen zuständig bin, kommt er gleich mit ein paar vegetarischen Kochbüchern an, die wir vor Jahren von Freunden bekommen haben. Toll, wirklich. Die Food-Bilder sehen fantastisch aus. Zum Sofort-Nachkochen – wären wir in Rente und hätten Zeit im Überfluss. Außerdem bestehen die Gerichte aus exotischen Zutaten, die weder saisonal noch regional sind. Wildreis in Auberginen-Hälften. Pomelo-Mango-Salat mit Koriandergrün. Ich besorge mir in einer Buchhandlung ein Kochbuch, das mir machbar erscheint: „Vegan. Saisonal. Regional. Einfache Rezepte für jeden Tag“.

Für den ersten Tag sind Kartoffel­ecken mit panierten Sellerieschnitzeln geplant. Unser täglicher Einkauf im Bioladen gestaltet sich gleich viel unkomplizierter als sonst. Anstatt mich zu fragen, ob ich tatsächlich nochmal Hühnerfrikassee mit Tiefkühlerbsen anbieten kann, packe ich einfach einen Sack Kartoffeln in den Wagen, eine Sellerieknolle, Dinkelpaniermehl, Eier und eine hübsch designte Dose Brathühnchen-Gewürzmischung, mit der ich die Kartoffelecken würzen werde.

An der Kasse freuen mein Mann und ich uns, wie schnell wir durch den Laden gekommen sind, ohne dieses ungute Gefühl, dass die Kinder sagen werden: „Schon wieder Hühnerfrikassee?“ Außerdem ist das regionale Gemüse viel günstiger als das Biofleisch, das wir sonst gekauft hätten. Tiefkühlerbsen sollen ja auch nicht ganz klimaneutral sein. Die Folienverpackung ist ohnehin heikel.

Auch vor meinem Selbstversuch habe ich mich mit der Öko-Thematik beschäftigt. Meine Geschwister und ich wurden sehr umweltbewusst erzogen. Unsere Eltern hatten einen großen Gemüsegarten, es wurde auf dem Markt eingekauft, wenig Fleisch gegessen und in jedem Zimmer das Licht ausgeschaltet, wenn niemand darin war, ganz zu schweigen vom Heizkostensparen. Wir Geschwister haben unterschiedlich darauf reagiert. Mit übermäßigem Fernsehkonsum, Shopping-­Lust, Fertignahrung oder schlicht mit Unverständnis. Als Jugendliche fanden wir diesen Öko-Fimmel übertrieben. Es war doch von allem genug da.

Als Mutter habe ich versucht, den goldenen Mittelweg zu finden zwischen modernem Konsumverhalten und Bioprodukten. Inzwischen sorgt die alltägliche Gehetztheit dafür, dass ich großzügiger mit meinen Vorsätzen geworden bin, also auch mal im Bioladen eine Fertigpizza gekauft habe – doch mit einem zunehmend unangenehmen Gefühl. Nur habe ich den Entschluss, mich wirklich ressourcenschonend zu verhalten, immer weiter in die Zukunft verschoben. Ich habe mir gesagt: „Das mache ich, wenn ich wieder mehr Zeit habe.“ Doch wann bitte soll das sein?

Jetzt. An diesem Spätnachmittag. An dem ich in der Küche stehe, während mein Mann mit den Kindern ein Bild an die Wand nagelt, für unseren Sohn irgendwelche Unterlagen einscannt und noch ans Telefon geht, als die Zahnarzthelferin anruft und fragt, warum ich heute nicht zum Kontrolltermin erschienen bin.

Ich wasche die Kartoffeln. Wie immer in Eile, mit dieser flachen Atmung, als würde die mir helfen, irgendwie schneller mit dem saisonalen und regionalen Gemüse fertig zu werden. Dabei müsste ich mich überhaupt nicht so stressen. Denn eigentlich ist nicht mehr viel zu tun. Nur den Ofen anstellen, die ungeschälten Kartoffeln achteln, die Sellerieknolle in ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden, im Salzwasser zwei Minuten kochen. Die Kartoffeln in der Öl-Brathähnchen-Würzmischung schwenken und in den Ofen schieben. Anschließend die Selleriescheiben panieren und braten. Schon ist das regionale Essen ohne Fleisch fertig. Dazu gibt es noch einen schönen Kräuterquark mit Gewürzgurken. Als ich die Kartoffeln aus dem Ofen hole, ist mein 17-jähriger Sohn bereits vorbeige­kommen und hat anerkennend gefragt: „Was riecht denn hier so geil?“ Meine vierjährige Tochter wollte wissen: „Wann ist das Essen fertig?“ Und mein achtjähriger Sohn hat freiwillig den Tisch gedeckt und gesagt: „Toll, dass du mal was kochst, Mama.“

Ich habe meinen Mann mit ganz leerem Blick angeguckt. Ich dachte: „Hä? Ich koche doch jeden Abend? Und meistens erfülle ich auch noch Sonderwünsche! Wieso zählt das nicht?“ Mein Sohn: „Ich meine ja nur, es riecht so anders.“ Tja, was so ein Geflügel-Gewürz ohne Geflügel alles ausrichten kann. Das Kochen war sowieso viel unkomplizierter, als ich dachte. Bei vegetarischem Essen glaubt man ja automatisch, dass es entweder lasch schmeckt oder man so abgedrehte Superfood-Sachen kochen muss, die man sich aus fünfzig verschiedenen Läden zusammensuchen darf.

Stimmt aber nicht. Meine Bilanz nach dem ersten Tag: Die Kinder haben sehr viele Kartoffelecken mit Quark gegessen und gefragt, ob es die morgen wieder gibt. Unserem großen Sohn waren die Gemüseschnitzel doch zu „strange“ – meinen Mann und mich hat’s gefreut: So blieben mehr davon für uns. Zum Schluss – es ist wirklich wahr – hat meine sechsjährige Tochter mich umarmt und gemeint: „Mama, das war das beste Essen in meinem Leben!“

Mama, das war das beste Essen in meinem Leben!

Am nächsten Tag will ich wieder ein Gericht aus meinem neuen Kochbuch servieren: über Nacht eingeweichte Graupen mit Chinakohl. Dazu weich gekochte weiße Trockenbohnen und bereits im Sommer hergestellte Tomatensoße. Okay. Das Rezept können wir direkt knicken. Weder habe ich im Sommer Tomaten eingekocht, noch habe ich Graupen über Nacht eingeweicht.

Also entscheide ich mich, ganz eigenständig etwas aus dem Gemüse zu kreieren, das im Bioladen angeboten wird. Für uns soll es heute Goldrübchen mit Kartoffelgratin geben. Gold­rübchen kenne ich noch nicht. Aber ich finde, der Name klingt vielversprechend. Sie sehen leicht vertrocknet aus, also nehme ich an, sie sind regional. Als ich zu Hause nach dem Kartoffelgratin-Rezept in einem meiner ältesten Kochbücher suche, nämlich in dem von Wolfram Siebeck, nach dem mein Vater in den Achtzigern gern gekocht hat, fällt mir auf, dass es darin eine ganze Reihe saisonaler und regionaler Rezepte gibt. Nur sind sie nicht also solche gekennzeichnet. Offenbar war es damals total normal, nicht ausschließlich mit Produkten aus Übersee zu kochen. Unser Anspruch, ständig Paprika und Avocado zu kriegen, ist offenbar noch relativ neu. Ich blättere durchs Buch und erkenne viele Gerichte wieder. Mit einem Mal bin ich zurück in der Küche meiner Eltern, stehe neben meinem Vater am Herd. Ich helfe ihm, die Kartoffeln zu schneiden. Wir holen uns die selbst angebauten Kräuter von der Fensterbank. Ich glaube, dass mein Selbstversuch gar nicht so eine abgedrehte Sache ist. Sondern eigentlich etwas ganz Ursprüngliches, das wir in den letzten Jahrzehnten vergessen haben.

Und nun duftet es in meiner Berliner Küche so wie bei uns früher im Einfamilienhaus in Niedersachsen! Als Sellerie und Pastinaken noch nicht fremdartig waren. Meine Eltern haben uns damals gezeigt, was normal und passend ist für die Welt, auf der wir leben. Nur habe ich das noch nicht so verstanden.

Die in Butter geschwenkten Gold­rübchen mit Gratin kommen sehr gut an. Morgen werde ich noch ein Gericht von Wolfram Siebeck kochen: eine gedünstete Sellerieknolle mit feinem Rosenkohlmus und geschmorten Möhrchen. Und danach plane ich Semmelknödel mit glaciertem Schalotten-Karotten-Gemüse, eine Lauchquiche mit Apfelkompott und Gemüsesuppe mit Käse-­Grieß-Klößchen. Am Ende ist klar: Nur die gefüllte Sellerieknolle mochte außer mir niemand.

Gerade habe ich meinem Vater am Telefon von meinem Selbstversuch erzählt und mich für all das bedankt, was er mir beibrachte: uns nicht mehr zu nehmen, als gut für uns alle ist. Dinge selbst zu machen und dabei mit dem auszukommen, was die Natur gerade hergibt. Denn das ist eigentlich vollkommen ausreichend. Und überhaupt nicht fade.

Auch das Kochen ist wieder spannender geworden, weil mit einem Mal die gesamte Familie Freude daran hatte, mitzuhelfen. Die Kinder haben Routine beim Gemüseschnippeln entwickelt. Und es war jeden Tag richtig Klasse, zu probieren. Weder für meine Familie noch für mich fühlte sich der Verzicht auf Fischstäbchen und Tiefkühlerbsen wie ein Verlust an. Viel mehr wie ein Geschenk. Denn ich habe bewusster gekocht, ohne flache Atmung, wir haben gemeinsam den Tisch gedeckt und feierlicher gegessen. Am vierten Tag haben wir sogar selbst Kartoffelbrot gebacken. Anstatt zu basteln, backen wir jetzt jeden Sonntag ein Kartoffelbrot. Weniger Fleisch und Fertigprodukte essen wir auch. Außerdem fühlen wir uns naturverbundener, geerdeter. Tatsächlich hat diese Woche uns alle etwas ruhiger gemacht.

Hast du Lust, mehr zum Thema zu lesen und dich mit anderen Frauen darüber auszutauschen? Dann schau im “Forum für gesunde Ernährung”  der BRIGITTE-Community vorbei!

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Alleine glücklich sein klingt für dich nach einem Widerspruch in sich? Ist es aber nicht! Hier erfährst du, wie du es lernen kannst.

Wenn wir klein sind, leben wir bei unseren Eltern, als Schulkinder sitzen wir zusammen mit anderen in einer Klasse und als Erwachsene suchen sich viele einen Partner, mit dem sie wiederum eine Familie gründen. Sind wir als Menschen überhaupt dazu in der Lage, alleine glücklich zu sein? Kurz und schmerzlos: Ja, sind wir! Aber unter Umständen müssen wir es erst einmal lernen …

Alleine glücklich sein: Warum ist das so schwer?

Eines der wesentlichen Merkmale von uns Menschen ist unser Sozialsinn (mehr dazu erfährst du in unserem Artikel “Was ist der Mensch?“). Ihm verdanken wir unter anderem, dass wir mithilfe höchst komplexer Systeme kommunizieren können (Sprachen) und in der Regel rund 80 Jahre Leben zur Verfügung haben, anstatt um die 30. Empathie, ein Bedürfnis nach Nähe, Feedback und Gesellschaft, Sehnsucht nach Liebe – an solchen Eigenschaften und Gefühlen merken wir alle, dass wir soziale Wesen sind.

Auch aus der Forschung gibt es Beobachtungen, die zeigen, wie stark unser Drang zu menschlichen Kontakten und Verbindungen ist: In einem Experiment der University of Virginia fügte sich zum Beispiel jede zweite Versuchsperson lieber einen Stromschlag zu, als eine Viertelstunde mit ihren Gedanken allein zu sein.

Wem das Alleinsein also schwerfällt, kann sich trösten: Damit bist du nicht allein!

Alleine glücklich sein: Wozu?

Aber, vielschichtig wie wir Menschen nun einmal sind, ist unser Bedürfnis nach Gesellschaft und sozialer Anbindung natürlich nicht das einzige, was uns ausmacht: In jedem von uns steckt auch ein Individualist, der sich selbst verwirklichen möchte, sich unabhängig und frei fühlen sowie abgrenzen muss, um glücklich zu sein. Wären wir ständig unter Menschen und niemals allein, käme diese Seite unserer Persönlichkeit viiiiel zu kurz. Insofern sind Phasen des Alleinseins gut und wichtig für uns – denn nur, wer alleine glücklich sein kann, kann generell glücklich sein.

Alleine glücklich sein: Allein versus einsam

Einer der Gründe, warum Alleinsein einigen Menschen Angst macht und in ihrer Vorstellung negativ besetzt ist, liegt darin, dass sie es mit Einsamkeit verwechseln bzw. gleichsetzen. Allerdings ist Einsamkeit ein Gefühl und Alleinsein lediglich ein Zustand – und es ist wichtig, das zu unterscheiden. Selbst in einem Raum voller Menschen können wir uns einsam fühlen, obwohl wir nicht allein sind. Andersherum müssen wir uns nicht einsam fühlen, wenn wir von anderen isoliert sind.

Entscheidend dafür, was wir fühlen, ist, wie wir eine Situation wahrnehmen. Einsamkeit entsteht in uns, wenn wir meinen, abgeschnitten, verzichtbar und fehl am Platz zu sein. Da wir, wenn wir allein sind, kein Feedback von anderen Menschen bekommen und uns daher die Bestätigung von außen fehlt, kann der Zustand des Alleinseins einen solchen Eindruck begünstigen – allerdings nur, sofern wir nicht genug an uns glauben und es uns an Selbstliebe und Selbstbewusstsein mangelt. 

 

4 Vorteile von Menschen, die alleine glücklich sein können

Zugegeben: Von Menschen umgeben zu sein, ist schön, vor allem wenn es Personen sind, mit denen wir auf einer Wellenlänge liegen. Allerdings hat Gesellschaft auch ihre Nachteile – und das Alleinsein seine Vorteile!

1. Alleinsein fördert Kreativität

Wer allein und auf sich selbst gestellt ist, muss eigene Ideen und Lösungswege entwickeln – und ein besonders Kreativität boostendes Duo heißt übrigens: Alleinsein + Langeweile!

2. Alleinsein können schützt vor Einsamkeit

Klingt vielleicht paradox, aber: Wer alleine glücklich sein kann, wird niemals unter Einsamkeit leiden – auch nicht in einer Gruppe von Menschen, mit denen sie oder er nichts gemeinsam hat. Sich selbst genug zu sein schützt vor quälenden Einsamkeitsgefühlen und so ist Alleinsein üben ein guter Weg, um Einsamkeit überwinden zu können.

3. Alleinsein bringt uns mit uns selbst in Kontakt

Wenn wir alleine sind, steht nichts und niemand zwischen unseren Bedürfnissen und den Entscheidungen und Handlungen, die wir daraus ableiten. Kein für andere verantwortlich Sein, kein sich mit anderen Vergleichen und Konkurrieren – allein können wir uns voll und ganz auf uns konzentrieren. Daher ist Alleinsein ein wichtiges Element bei der Selbstfindung und oftmals nötig, wenn wir unsere Gefühle verstehen lernen möchten.

4. Alleinsein stärkt Selbstvertrauen und Unabhängigkeit

Wer alleine zurechtkommt, macht dabei in der Regel die Erfahrung: Wow, das funktioniert ja super! Natürlich stärkt das unser Selbstvertrauen und unsere Unabhängigkeit – zu Recht! 

Alleine glücklich sein: So kannst du es lernen

Ein entscheidender Ansatzpunkt, um alleine glücklich sein zu lernen, ist unsere Wahrnehmung – sowohl unsere Selbstwahrnehmung als auch unsere Wahrnehmung der Situation des Alleinseins. Folgende Tipps können dabei helfen, eine positive Einstellung zum Alleinsein zu entwickeln.

6 Tipps, die dir das Alleinsein versüßen

1. Entscheide dich fürs Alleinsein

Wir alle sind kleine Kontrollfreaks. Daher fällt es uns leichter, uns auf etwas einzulassen, das wir uns selbst ausgesucht haben. Auch wenn du womöglich “unfreiwillig” alleine bist, solltest du deshalb versuchen, die Situation als von dir gewählt zu betrachten. Vielleicht war es ja dein Unterbewusstsein, das dein Leben so gesteuert hast, dass du nun alleine bist? Vielleicht ist es ja genau das, was du gerade brauchst? Jeder Moment in unserem Leben bietet uns die Chance, etwas Positives daraus zu machen oder darin zu sehen – auch und gerade, wenn wir ihn allein verbringen!

2. Führe dir die Vorteile des Alleinseins vor Augen

Du musst dich nach niemandem richten, kannst selbst entscheiden, wie du deine Zeit verbringst, und musst dich mit niemandem streiten oder anschnauzen lassen – hach, wie schön! 

3. Setz dich mit dir selbst auseinander

Worauf bist du stolz? Wofür bist du dankbar? Was ist dein Lebenstraum? Was macht dich glücklich? Du brauchst kein Feedback von außen, wenn du selbst weißt, wer du bist und was du wert bist. Am besten besorgst du dir ein Tagebuch, in das du regelmäßig etwas schreibst – dann hast du gleich auch einen handfesten Beweis, dass du da bist und dich weiterentwickelst.

4. Unternimm alleine etwas Schönes

Ob Kino, lecker essen gehen oder gleich Urlaub am Meer – alleine kannst du genauso viele tolle Dinge tun wie in Gesellschaft. Positive Erlebnisse helfen dir dabei, das Alleinsein lieben zu lernen.

5. Stell dich einer Herausforderung

Ängste überwinden, Gewohnheiten ändern oder auch die blöde Glühbirne im Bad selber wechseln – such dir ein Projekt, das du alleine bewältigen kannst. Das stärkt dein Selbstvertrauen und beweist dir: Vieles schaffst du ganz allein.

6. Akzeptiere Einsamkeit als Teil des Menschseins

Obwohl wir soziale Wesen sind und selbst wenn wir uns in Gesellschaft befinden: Ein kleiner Rest Einsamkeit wird doch immer bleiben. Der Grund dafür ist: Was wir fühlen und empfinden, ist individuell. Niemand weiß oder kann ganz genau nachempfinden, was Trauer oder Glück für dich bedeutet. Klingt deprimierend? Ist es aber nicht! Schließlich ist das etwas, was uns alle miteinander verbindet – und jeden einzelnen von uns unverzichtbar macht.

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