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Blümchensex ist toll, aber ab und zu darf es auch ein bisschen härter sein? Dann ist Figging vielleicht etwas für dich. Der heiße Ingwer-Sex sorgt bei immer mehr Paaren für prickelnde Stunden. Doch Vorsicht: Wer mit dem Feuer spielt, kann sich verbrennen! Hier erfährst du, wie es richtig geht.

Was bedeutet Figging?

Figging ist eine Sexualpraktik im BDSM (aus dem Englischen für Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism) und bezeichnet dort das Einführen von Ingwer in Anus oder Vagina. Die Inhaltsstoffe des Ingwers lösen auf den Schleimhäuten einen Schmerzreiz aus, der im Gegensatz zu mechanisch verursachten Reizen aber keine Verletzungen verursacht.

In der BDSM-Szene wird Figging oft zur Bestrafung eingesetzt. Der dominante Partner “bestraft” damit den unterwürfigen Partner. Mittlerweile wird das pikante Lustspiel aber auch außerhalb der BDSM-Szene von vielen Paaren angewendet, um etwas Feuer in ihr Liebesleben zu bringen. Doch woher kommt die Idee mit der Ingwerwurzel?

Darum ist das Spiel mit dem Ingwer so verlockend

Zwar wird Figging hauptsächlich in der BDSM-Szene praktiziert, allerdings zeigen auch immer mehr Paare Interesse am Ingwer-Sex, die mit BDSM normalerweise nichts zu tun haben. Der Grund ist einfach: Beim Liebesspiel mit Ingwer ist das Verletzungsrisiko relativ gering, es ist leicht zu dosieren und benötigt keine extravaganten Sextoys zur Durchführung – man kann Ingwer in jedem Supermarkt kaufen, ohne neugierige Blicke befürchten zu müssen.

Gefallen finden vor allem Menschen, die durch leichten Schmerz eine höhere Erregung verspüren. Der sogenannte Lustschmerz kann für einen intensiveren Orgasmus sorgen. Die ätherischen Öle des Ingwers reizen die Schleimhäute und sorgen für einen Hitzeschmerz, ohne die betroffenen Stellen zu verletzen. Zudem sorgt der Reiz für eine bessere Durchblutung, was beim Mann beispielsweise eine längere Erektion zur Folge haben kann.

Kann ich mich ans Figging herantasten?

Ja, das geht tatsächlich. Mit der folgenden Anleitung näherst du dich Schritt für Schritt dem Figging. Es muss ja nicht immer direkt Vollgas sein.

  1. Um den Gehalt der ätherischen Öle in der Ingwerknolle zu senken, lasse ihn ein paar Tage geschält an der Luft liegen. Das lässt den Ingwer altern und die Wirkstoffe verflüchtigen sich.
  2. Wenn du dich zunächst einmal herantasten möchtest, führe den Ingwer nicht ein, sondern reibe sie nur etwas an der entsprechenden Körperpartie. Beispielsweise an den Schamlippen, Brustwarzen oder der Eichel. Gefällt dir, was du spürst, kannst du im nächsten Schritt weitergehen.
  3. Es gibt auch Ingwer in Pulverform. Das ist meist nicht so intensiv und lässt sich besser dosieren. Mit ein bisschen Speichel oder einem Tropfen Wasser kannst du es auf die gewünschte Stelle reiben.

So bereitest du dich perfekt vor

Bevor der Ingwer im Schlafzimmer zum BDSM Einsatz kommt, gilt es erst einmal die Wurzel in die richtige Form zu bringen. Hier ein paar Tipps:

  • Entferne die Schale am einzuführenden Bereich, damit sich die Wirkstoffe gut entfalten können.
  • Runde das vordere Ende ab, um Verletzungen beim Einführen zu vermeiden.
  • Besonders gut eignet sich die Form eines BDSM Buttplugs oder eines leicht gekrümmten Fingers.
  • Der außerhalb des Anus liegende Bereich des Ingwers kann ungeschält, in seiner natürlichen Form und möglichst lang bleiben. Dadurch kannst du ihn leichter greifen und herausziehen.

In erster Linie wird Figging sowohl anal als auch vaginal angewendet. Dadurch kannst du mit der Größe und dem Umfang der zurechtgeschnittenen Wurzel variieren.

Darauf solltest du beim Figging achten

Wenn du jetzt Lust auf das erotisch-knisternde Liebesspiel bekommen und dir die oben genannten Tipps gemerkt hast, gibt es hier noch ein paar hilfreiche Ratschläge, damit es mit dem Figging auch beim ersten Mal komplikationslos klappt:

  1. Je frischer der Ingwer ist, desto höher ist der Anteil der ätherischen Öle und desto intensiver wird das Erlebnis.
  2. Bedenke: Ist der Ingwer eingeführt und der Schmerzreiz hat einmal eingesetzt, lässt er sich nicht rückgängig machen. Selbst wenn du den Ingwer sofort wieder rausziehst, hält das Brennen mindestens eine halbe Stunde an, manchmal auch länger.
  3. Sei beim Einführen vorsichtig und fasse den Ingwer nur an den ungeschälten Stellen an. Kommen deine Finger mit dem Ingwer in Kontakt, wasche dir besser die Hände. Berührst du nämlich mit den Ingwerhänden aus Versehen deine Augen, ist es schnell vorbei mit dem feurigen Liebesspiel.
  4. Nutze den Ingwer niemals erst anal und dann vaginal. Keime aus dem Anus können in der Vagina Entzündungen verursachen.
  5. Mache nach dem Figging erst einmal ein paar Tage Pause, bevor du die nächste Runde einleitest. Deine Schleimhäute werden es dir danken.
  6. Der vielleicht wichtigste Punkt: Bevor du zur Wurzel greifst, sprich vorher mit deinem Partner oder deiner Partnerin. Lust am pikanten Spiel sollten beide empfinden. Hat einer kein Interesse am Figging, sollte der Ingwer auch keinen Einzug ins Schlafzimmer halten.

Woher kommt die ungewöhnliche Sexpraktik?

Klar ist, der Ursprung liegt nicht in der BDSM-Szene. Woher die ungewöhnliche Sexpraktik allerdings kommt, ist nicht restlich geklärt. Eine Theorie besagt, dass Pferdehändler ihren Pferden Ingwer in den Anus einführten, wodurch diese ihren Schweif hoben und lebendiger wurden. Dadurch konnte auf Pferdemärkten ein höherer Preis für ein Pferd erzielt werden.

Eine andere Theorie geht zurück ins viktorianische Zeitalter. Angeblich wurde in dieser Zeit Figging zur zusätzlichen Züchtigung von ungezogenen Kindern genutzt und um das Anspannen der Gesäßmuskeln zu verhindern. Eine ähnliche Strafe soll es schon im antiken Griechenland mit Rettich gegeben haben. Wissenschaftlich belegt sind diese Theorien aber nicht.

Warum heißt Figging eigentlich Figging?

Dazu gibt es nur Vermutungen. Eine Vermutung ist, dass es aus dem Englischen “giving the fig” – der Ausspruch einer obszönen Geste, bei der ein Daumen zwischen zwei Finger gesteckt wird – abgleitet wurde.

Eine weitere Vermutung fußt auf der Theorie der Pferdehändler (siehe oben), die Ingwer in den Anus der Pferde einführten. Dabei wäre Figging die vereinfachte Schreibweise des englischen Wortes “feague“, was so viel wie antreiben oder anstacheln bedeutet.

Du magst es prickelnder? Schau doch mal in unserem Artikel zum Thema Analsex vorbei. Oder lese mehr zu den Themen Cunnilingus und Blowjob.

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Wenn die eigenen Haare ausfallen, ist die Panik groß. Wir zeigen, wie du Haarausfall stoppen kannst und wie sich das Haarwachstum ankurbeln lässt.

Haarausfall stoppen: Deshalb fallen dir die Haare aus

Wir verlieren etwa 100 Haare am Tag, das ist ganz normal. Bemerkst du allerdings immer mehr Haare auf der Bürste und vielleicht sogar kahle Stellen am Kopf, könnte ein Ungleichgewicht im Körper vorliegen. Dadurch ist das Haarwachstum gestört und das Haar fällt vermehrt aus.

Genetik, eine einseitige Ernährung, Stress, aggressive Haarpflege-Produkte: Für Haarausfall gibt es viele verschiedene Ursachen, die zum Glück gut erforscht sind. Wissenschaftler verstehen heute ziemlich genau, was dabei im Körper abläuft. Und das hat etwas mit dem natürlichen Haarzyklus zu tun.

Haarausfall: Wenn der natürliche Haarzyklus gestört ist

Unser Haar wächst in drei verschiedenen Phasen:

  1. Wachstumsphase (Anagenphase): In der ersten Phase wird die Haarfaser im Haarfollikel gebildet und wird mit der Zeit immer länger und dicker. Normalerweise befinden sich über 85 Prozent deines Haares in der ersten Phase.
  2. Übergangsphase (Katagenphase): Anschließend wird das Haar in der Übergangsphase umgebaut. Das Haarwachstum kommt zum Erliegen, die Haarfollikel schrumpfen und verhornen zum Schluss. Das betrifft etwa drei bis fünf Prozent deiner Mähne.
  3. Ausfallphase (Telogenphase): Nun folgt noch die letzte Phase, in der das Haar ausfällt. Zwischen zehn und 15 Prozent deiner Haare befinden sich in der Ausfallphase.

Bei verstärktem Haarausfall sind diese Abläufe gestört. Es befinden sich weniger Haare in der Wachstumsphase und zu viele in der Übergangs- und Ausfallphase. Und genau deshalb entdecken wir auch plötzlich so viele ausgefallene Haare in der Dusche oder auf der Kleidung.

Zum Glück müssen wir uns aber nicht damit abfinden. Haarausfall kann behandelt werden! Oft helfen schon ein paar Maßnahmen weiter, die du schon von Zuhause aus durchführen kannst, um das Haarwachstum anregen zu können. Probiere doch mal folgende Strategien aus – sie können Haarausfall stoppen.

1. Ginseng

Dichteres, volles Haar durch reine Pflanzenkraft? Das ist tatsächlich möglich, wenn du dich für die Einnahme von natürlichen Ginseng-Exrakten entscheidest. Innerhalb einer Studie aus dem Jahr 2018 ermittelten Forscher, dass die Haare durch die Heilpflanze zum Wachsen angeregt werden. Im Experimente stellte sich heraus, dass Ginseng-Extrakte die Ausfallphase der Haarfaser hemmen. Dadurch bleibt mehr Haar auf dem Kopf, die Mähne fühlt sich kräftiger an und erhält mehr Volumen.

In Ginseng sind sogenannte Ginsenoside enthalten, die den Körper vor Krankheiten schützen, den Zellstoffwechsel anregen und ein hormonelles Ungleichgewicht ausbalancieren sollen. Genau deshalb sind die Extrakte der Heilpflanze auch so wirksam bei Haarausfall. Mittlerweile wird Ginseng in vielen Shampoos und Conditionern zugesetzt – die äußerliche Anwendung ist allerdings noch umstritten.

2. Koffein-Shampoos gegen Haarausfall

Vielleicht hast du sie auch schon in den Drogerie-Regalen entdeckt: Koffein-Shampoos, die Haarausfall stoppen sollten. Ist in den Produkten ein hoher Anteil an Koffein enthalten, können diese Beauty-Helfer tatsächlich dazu beitragen, den Haarausfall zu bremsen. Das erkennst du daran, dass der Begriff “Caffeine” sehr weit vorne in der Inhaltsstoffe-Liste auftaucht.

Koffein soll die Anzahl an Haarfollikeln erhöhen und verlängert außerdem die natürliche Wachstumsphase der Haarfaser. Dadurch kannst du das Haarwachstum beschleunigen und die Haarfaser fällt später aus. Ein Koffein-Shampoo kann allerdings nur richtig wirken, wenn du es zwei bis drei Minuten im Haar einwirken lässt. Das Koffein braucht Zeit, um in die Haarfollikel eindringen zu können. Alternativ (oder zusätzlich) kannst du dich auch für eine Koffein-Tinktur entscheiden, welche in die Kopfhaut einmassiert wird.

Pluspunkt: Koffein soll nicht nur das Haarwachstum fördern – du kannst dadurch auch dickere Haare bekommen.

3. Microneedling

Der Beauty-Technik Microneedling wird eigentlich hauptsächlich im Gesicht angewendet. Dafür fährt man mit einem sogenannten Microneedling-Roller, auch Dermaroller genannt, über die Haut. Der Clou: Am Roller sind etliche feine Nadeln befestigt, welche die oberste Hautschicht stimulieren und dadurch die Zellerneuerung anregen. Das mindert Falten und Unreinheiten.

Microneedling soll aber auch Wunder bei Haarausfall bewirken, wenn der Dermaroller sanft über die Kopfhaut gerollt wird. Das regt die Haarfollikel an, wodurch die Wachstumsfaser der Haare verlängert wird. Und dadurch fallen dann weniger Haare aus.

Und keine Sorge: Nadeln klingt zwar erstmal schmerzhaft. Aber tatsächlich sind sie so klein und dünn, dass du bei der Behandlung höchstens ein kleines Piksen empfinden wirst.

4. Haarausfall stoppen durch eine mediterrane Ernährung

Ran an Olivenöl, Gemüse und Fisch: Laut einer Studie soll eine mediterrane Ernährungsweise Haarausfall verhindern. Vor allem, wenn dieser erblich bedingt ist. Der Grund: Die Ernährungsart enthält jede Menge wichtige Vitamine für die Haare, unter anderem Vitamin E und A. Dadurch wachsen Haare schneller und kräftiger nach.

20 Lebensmittel für schöne Hau… Beauty-Food (1122995)

5. Kopfhaut-Massagen

Eine gute Kopfhaut-Pflege ist das A und O für jeden, der Haarausfall stoppen will. In der Kopfhaut sitzen schließlich die Haarfollikel, in denen sich das Wachstum der Haare abspielt. Schenke deiner Kopfhaut deshalb etwas mehr Aufmerksamkeit, wenn du dein Haarwachstum ankurbeln möchtest.

Eine Studie aus dem Jahr 2016 belegte, dass schon eine vierminütige Kopfhaut-Massage ausreicht, um Haarausfall vorzubeugen und die Haare schneller nachwachsen zu lassen.

6. Zwiebelsaft anwenden

Zugegeben, der folgende Tipp ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber tatsächlich wissenschaftlich bewiesen. Experten konnten im Jahr 2014 nachweisen, dass frischer Zwiebelsaft Haarausfall effektiv reduzieren kann. Bei den TeilnehmerInnen wuchsen nach der Anwendung vermehrt Haare an kahlen Stellen der Kopfhaut.

Also: Mutig sein, eine Zwiebel pürieren, auf ein Siebtuch geben und die Flüssigkeit abfangen. Wer schön sein will, muss den Zwiebelgeruch in Kauf nehmen (der zum Glück nach dem Haarewaschen verfliegt)!

7. Haarausfall stoppen durch Kokosöl

Nicht ohne Grund gilt Kokosöl als echter Beauty-Allrounder. Das hochwertige Pflanzenfett aus der Kokosnuss soll rissige Haut pflegen, lange Wimpern zaubern und jetzt auch noch gegen Haarausfall helfen. Letzteres konnten Forscher durch eine Studie belegen, bei der das Öl auf die Kopfhaut einmassiert wurde. Kokosöl soll vor allem bei Haarausfall helfen, der durch UV-Strahlung oder falsche Haarpflegeprodukte aufgetreten ist.

Tipp: Trage Kokosöl auch auf die Haarlängen auf – die perfekte natürliche Haarkur! Durch die essentiellen Fettsäuren werden Längen und Spitzen optimal gepflegt und neigen weniger zu Haarbruch.

8. Die LLLT-Methode gegen Haarausfall

Noch etwas unbekannt, aber effektiv, ist die LLLT-Methode. Das ist die Kurzform vom englischen Begriff “Low-Level-Laser Therapy”. Der Name ist hier Programm: Bei der Behandlung wird rotes Laserlicht auf die Kopfhaut abgestrahlt. Keine Sorge, diese Art von Laser tut überhaupt nicht weh. Du wirst lediglich ein leichtes Wärmegefühl oder Kribbeln fühlen können.

Das Laserlicht soll die Nährstoffaufnahme der Haarwurzel verbessern. Dadurch kann das Haar kräftiger, schneller und dichter nachwachsen. Außerdem praktisch: Dünnes Haar soll durch die LLLT-Methode dicker werden. Behandlungen werden mittlerweile bei einigen Kosmetik-Studios und Hautärzten angeboten.

Haarausfall stoppen und dichtere Haare bekommen – dabei können die vorgestellten Tipps helfen. In schweren Fällen solltest du dich aber nicht davor scheuen, den Doktor aufzusuchen. Manchmal sind spezielle Medikamente notwendig, um extremen Haarausfall in den Griff zu bekommen.

Schon gesehen? Viele Beauty-Tipps rund um das Thema Haarausfall und Haargesundheit findest du auch in unserer BRIGITTE Community!

Source: https://www.brigitte.de

Du wünscht dir längere Haare, hast aber keine Lust, ewig darauf zu warten? Kein Problem! Wie du dein Haarwachstum anregen kannst, erfährst du hier.

Tipp 1: Haarwachstum anregen durch Kopfhaut-Massagen

Um das Haarwachstum anregen zu können, muss die Kopfhaut stimuliert werden. Hier sitzen die Haarwurzeln, welche die einzelnen Haarfasern produzieren. Werden die Haarwurzel stärker durchblutet, nehmen sie mehr Nährstoffe auf, was das Haarwachstum begünstigt.

Eine sehr einfache und schnelle Methode der Kopfhaut-Stimulation ist eine klassische Massage mit den Fingern. Massiere die Haut täglich mit leichtem Druck, um die Mikrozirkulation der Kopfhaut anzuregen. Wissenschaftler fanden heraus, dass etwa vier Minuten Massage pro Tag ausreichen, damit die Haare schneller und dichter nachwachsen.

Tipp 2: Nährstoff-Kur für dein Haar

Deine Haare können nur kräftig und schnell nachwachsen, wenn der Körper mit allen wichtigen essentiellen Nährstoffen versorgt ist. Logisch: Fehlen dem Körper die nötigen Bausteine, ist das Haarwachstum verzögert und die Haare wachsen dünn und kraftlos nach.

Für gesundes Haar sind vor allem drei Nährstoffe wichtig:

  • Biotin: Dieses Spurenelement schützt deine Haare vor Haarausfall und schenkt dem Haar mehr Stabilität. Da Biotin ein Hauptbestandteil der Haarfaser ist, muss dieser Nährstoff in ausreichender Menge vorliegen, damit die Haare gesund nachwachsen. Gute Biotin-Quellen sind zum Beispiel Eier, Milchprodukte oder Erdnüsse.
  • Zink: Zink ist ein Mineralstoff, der für die Gesundheit der Kopfhaut enorm wichtig ist. Er hält die Haarwurzel gesund, die für die Haarproduktion verantwortlich sind. Ein Zinkmangel kann schütteres Haar, eine juckende Kopfhaut und Haarverlust bewirken. Austern, Rindfleisch, Vollkornprodukte oder Hülsenfrüchte gelten als echte Zink-Bomben, die sich positiv auf das Haarwachstum auswirken.
  • Protein: Unser Haar besteht zu einem großen Anteil aus Keratin, einem Protein. Wer zu wenig Protein zu sich nimmt, riskiert schlaffe, brüchige Haare, die sehr langsam nachwachsen. Protein befindet sich zum Beispiel in Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Tofu oder Linsen.

Nimmst du diese Nährstoffe ausreichend zu dir, wächst dein Haar schneller und kräftiger nach.

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Tipp 3: Haarwachstum anregen durch Koffein

Vielleicht hast du sie auch schon im Kosmetikregal entdeckt: Tinkturen, die das Haarwachstum anregen und die Haardicke verbessern sollen. Ist in diesen Produkten der Wirkstoff Koffein enthalten, können sie die Qualität der Haare tatsächlich verbessern.

Wissenschaftler konnten im Jahr 2014 nachweisen, dass Koffein das Haarwachstum fördert. Der Grund: Koffein verbessert die Durchblutung an der aufgetragenen Stelle und verzögert das Ausfallen der Haare. Dadurch wachsen sie schneller und fallen weniger aus.

Achte beim Auftragen der Koffein-Tinktur unbedingt darauf, sie gleichmäßig aufzutragen, sonst wächst das Haar unterschiedlich schnell nach.

Auf der anderen Seite kannst du durch eine Kopfhaut-Tinktur auch sehr gezielt bestimmte Partien bearbeiten – zum Beispiel vorne bei den Schläfen. Diese Partie ist dafür bekannt, besonders langsam nachzuwachsen und würde sehr von einer kleinen Koffein-Kur profitieren.

Übrigens: Hier haben wir dir Hausmittel vorgestellt, die sich als gute Haarwuchsmittel entpuppt haben.

Tipp 4: Ätherische Öle

Nicht nur Koffein gilt als echter Haarwuchs-Booster. Auch ätherische Öle können deine Mähne schneller wachsen lassen, wenn du sie richtig anwendest.

Bei ätherischen Ölen handelt es sich nicht um klassische fettende Öle, wie zum Beispiel Kokos- oder Olivenöl. Ätherische Öle sind flüchtige Pflanzenaromen, die aus einer Vielzahl von komplexen organischen Verbindungen bestehen. Um das Haarwachstum anregen zu können, eignet sich vor allem ätherisches Pfefferminz-Öl. Das konnten Koreanische Forscher im Jahr 2014 belegen.

Achtung: Ätherische Öle solltest du nie unverdünnt auftragen. Sie sind stark konzentriert und können Rötungen und Hautreizungen verursachen, wenn sie nicht verdünnt werden. Vermische vier bis fünf Tropfen des ätherischen Öls mit einem Esslöffel Aloe Vera-Gel oder Kokosöl (wenn es etwas pflegender sein darf). Diesen Mix massierst du dann auf die komplette Kopfhaut ein. 15 Minuten einwirken lassen und die Haare wie gewohnt waschen und pflegen. Eine ganz natürliche Art, um das Haarwachstum anzukurbeln.

Pluspunkt: Wer mehrmals in der Woche Pfefferminz-Öl aufträgt, reduziert schnell fettende Haare.

Tipp 5: Sanfte Pflegeprodukte fürs Haar benutzen

Wer die Haare schneller wachsen lassen will, sollte alle Faktoren eliminieren, die das Haarwachstum beeinträchtigen könnten. Und dazu gehören vor allem sulfatreiche Shampoos.

Sulfate sind Reinigungstenside, die in vielen herkömmlichen Shampoos stecken. Sie sorgen dafür, dass das Shampoo schön aufschäumt und Schmutz, Fette und Styling-Rückstände entfernt werden.

Leider wirken Sulfate stark austrocknend, was die Haarfaser auf Dauer beschädigt. Die Spitzen brechen schneller ab, wodurch du niemals groß an Haarlänge gewinnen kannst. Sulfate stehen außerdem im Verdacht, Haarausfall zu begünstigen. Sie kommen den Haarwurzeln beim Shampoonieren sehr nah und stören das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut. Dadurch kann das Haarwachstum gestört werden.

Gehe auf Nummer sicher und setze auf eine sanfte Haarpflege. Greife zu einem Shampoo ohne Sulfate, dass deine Kopfhaut und deine Längen gesund hält. Ein Naturkosmetik-Produkt ist besonders empfehlenswert – hier sind keine schädlichen Inhaltsstoffe enthalten. Bio-Shampoos enthalten milde Reinigungstenside, zum Beispiel auf Kokosbasis, die Haut und Haar ganz sanft von Ablagerungen befreien. So kann das Haar kräftig nachwachsen und Haarbruch wird reduziert.

Probiere doch mal diese fünf Tipps aus und beobachte selbst, wie sich dein Haarwachstum verändern wird. Hier findest du außerdem heraus, wie du kaputte Haare retten und reparieren kannst. In diesem Artikel zeigen dir, wie du krause Haare in Seide verwandelst. Und solltest du noch nach der perfekten Leave-in Pflege suchen – hier stellen wir vor, welches Öl für die Haare am besten geeignet ist.

Weitere Tipps und Tricks zum Thema Haarwachstum anregen findest du auch in unserer BRIGITTE-Community. Schau doch mal vorbei!

Source: https://www.brigitte.de

Wir wollen hier gar nichts schönreden: Corona sucks! Aber an die eine oder andere der erzwungenen Veränderungen könnten wir uns glatt gewöhnen …

Natürlich können wir es alle kaum erwarten, dass die Coronakrise endlich überstanden ist und wir – hoffentlich mit all unseren Liebsten und möglichst unbeschadet – zur Normalität zurückkehren können! Doch ein paar Regeln und Gewohnheiten aus dieser Zeit haben wir tatsächlich schätzen gelernt – und könnten sie gut und gerne auch in der Post-Corona-Ära beibehalten.

6 Corona-Regeln, an die wir uns auch nach der Krise halten sollten

1. Abstand halten

Zugegeben, es ist immer noch ungewohnt, an der Supermarktkasse zu stehen, ohne den Atem des Hintermannes im Nacken zu spüren oder seinen Einkaufskorb gegen den Po gedrückt zu kriegen – aber soooo angenehm! Es müssen ja nicht immer zwei Meter bleiben und auf die Einlassbegrenzung können wir nach Corona auch gerne wieder verzichten. Doch ein genereller Anstandsabstand zu Fremden – das wär’s! 

2. Gesundheit und Wohlbefinden wünschen

“Ich hoffe, Ihnen geht’s gut!”, “Viele Grüße und bleiben Sie bitte gesund, …” – ob in geschäftlichen E-Mails, Gesprächen mit dem Nachbarn oder im Fernsehen, auf einmal wünschen wir uns gegenseitig Gesundheit und Wohlbefinden. Klar kann so etwas mit der Zeit zu einer bedeutungslosen Floskel werden. Doch selbst dann: Irgendwie ist dieser Brauch schön …

3. Auf Experten hören

Sowohl bei Politikern als auch in den Medien sind Ratschläge und Einschätzungen von Virologen zur Zeit verständlicherweise höchst gefragt und wir alle hören auf das, was die Experten empfehlen – obwohl es unbequem ist. Wie wäre es, wenn wir das in Zukunft genauso beibehielten? Zum Beispiel in Bereichen wie Umweltschutz, Gesundheit oder Bildung?

4. Berufsverkehr reduzieren

Klar, Dienstreisen, Konferenzen und tägliche Präsenz im Büro sind toll, aber offensichtlich gar nicht in dem Maße nötig, wie es üblich war. Was spricht dagegen, auch in Zukunft öfter im Homeoffice zu arbeiten und statt durch die Welt zu jetten, Skype-Konferenzen abzuhalten, um Straßen-, Schienen- und Luftverkehr zu reduzieren?

5. Uns für “selbstverständliche” Dienstleistungen bedanken

Wenn uns Corona eines gelehrt hat, dann wohl dass seeeehr viele Dinge und Dienstleistungen längst nicht so selbstverständlich sind, wie wir immer dachten. Besonders Mitarbeiter*innen im Gesundheitssystem erfahren zur Zeit endlich mal die Anerkennung, die ihnen zusteht, doch auch Angestellte im Supermarkt oder Paketboten hören nun viel öfter ein “Danke”. Allerdings sind die aktuellen Helden nicht die einzigen Menschen, denen wir generell dankbar sein können – von dem Friseur über die Cafébesitzerin bis hin zum Lehrer, alle Menschen haben einen Anteil daran, dass wir (normalerweise) so ein schönes, schützenswertes Leben führen können. Wollen wir nicht vielleicht auch zukünftig mehr schätzen, was andere für uns tun? Und öfter einfach mal “Danke” sagen?

6. Kleine Läden unterstützen

Da viele Selbstständige zur Zeit kämpfen müssen, wird uns als Konsumenten plötzlich klar: Verdammt, dieser kleine Secondhandladen um die Ecke ist ja gar nicht nur irgendein Unternehmen, sondern für jemanden die Existenzgrundlage und die Verwirklichung eines Traums. Und wer kann, unterstützt nun solche Läden durch Gutscheinkäufe oder im Fall von Gastrobetrieben  To-Go-Bestellungen. Vielleicht könnten wir auch nach der Krise darüber nachdenken, ob wir nicht die kleinen Businesses öfter mal den großen, globalen Handelsketten vorziehen.

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