antwort

In ihrer Beauty-Kolumne offenbart uns die Unternehmerin Sylvie Meis persönliche Ansichten rund um das Thema Schönheit. Dieses Mal spricht sie über Schönheitsideale und warum Instagram uns darin viel mehr Freiheiten schenkt, als wir vielleicht vermuten.

Ich werde oft gefragt, ob ich einem bestimmten Schönheitsideal folge oder welche Frauen nach meinem Empfinden schön sind. Doch darauf finde ich keine pauschale Antwort. Denn: Dem Schönheitsideal entsprechen in meinen Augen schon lange nicht mehr nur die Frauen, die einem bestimmten Standard erfüllen, wie beispielsweise einer Konfektionsgröße oder dem aktuellen Beauty-Trend. Für mich sind Frauen besonders schön, wenn sie etwas Selbstbewusstes oder Kraftvolles ausstrahlen. Die Art wie eine Frau auftritt, wie sie spricht, wie sie lacht und wie ihre Augen leuchten macht sie schön. Etwas, was man auch nicht unbedingt nur auf Fotos sehen kann.

Die Inspirationsquelle meiner Jugend waren die Topmodels der 90er-Jahre

Aber versteht mich nicht falsch: Natürlich ist es schön, Frauen auf Shooting-Bildern,  in Magazinen oder auf Instagram-Selfies zu bewundern. Das mache ich auch. In meiner Jugend war ich beispielsweise hin und weg von den Topmodels der 90er-Jahre.

Frauen wie Claudia Schiffer, Helena Christensen oder Cindy Crawford haben mich mit ihrer glowy Skin, ihren athletischen Körpern und diesen kraftvollen Posen auf den Covern der Frauenmagazine beeindruckt.

Und sie haben auch etwas mit mir gemacht: Sie haben meine Liebe zu Make-up entfacht. Die Models in den 90er Jahren hatten damals einen so tollen Nude-Lippenstift – den es bei mir in meinem Heimatdorf natürlich nicht zu kaufen gab. Also habe ich mir kurzum aus dem Augenbrauenstift meiner Mama und einer gewöhnlichen Lippenpflege selbst einen kreiert. Ich habe es schon früher geliebt, mit Make-up zu experimentieren und die Inspiration habe ich in den Modezeitschriften gefunden.

Das Schöne an Instagram? Es zeigt uns eine riesige Bandbreite an toller Persönlichkeiten

Auch heute lasse ich mich gerne noch durch Zeitschriften oder auch Social-Media-Accounts inspirieren. Doch ich wähle diese Inspirationsquellen ganz individuell, bewusst und vielfältig aus. Denn der Vorteil von Instagram & Co. ist doch, dass dort nicht nur ganz bestimmte Menschen ihre Fotos hochladen können, sondern eine riesige Bandbreite existiert. Dort treffe ich also auf eine Vielzahl an tollen Frauen mit unterschiedlichen Geschichten, unterschiedlichen Körpern, Proportionen, Größen, Hautfarben und Interessen und kann mir ganz bewusst wie aus einem großen Blumenladen meinen eigenen Strauß herauspicken. Manchmal lasse ich mich dann besonders von der Rose inspirieren, an einem anderen Tag ist es die Hortensie, die mich bekräftigt, dann bin ich vielleicht eine Weile total von der Sonnenblume fasziniert. Und wenn ich irgendwann feststelle, dass mir etwas nicht guttut, oder in mir negative Gefühle weckt, dann klammere ich es aus meinem wieder Leben aus. Und mische meinen Blumenstrauß wieder neu durch.

Suche dir dein ganz individuelles Umfeld

Ein Vorteil, den wir ohne Social Media noch nicht hatten. Damals wurde uns die Entscheidung abgenommen, welche Frauen wir in Zeitschriften oder in den Medien sehen. Und wenn wir ehrlich sind, waren diese Frauen doch ausschließlich Models. Heute können wir ganz selbstbestimmt und bewusst uns ein Umfeld schaffen – natürlich immer noch mit Models, wenn wir mögen, aber auch mit “echten“ Frauen. Frauen, in denen wir uns alle wiedererkennen können. Das ist auch der Grund, warum ich nicht zwingend sagen würde, dass Social Media falsche Schönheitsideale verkörpert.

Du musst dir nur das für dich passende Umfeld suchen und dir deinen Feed so gestalten, dass du dich wohl und bestärkt fühlst.

Mein Tipp an dich: Versuche keinem bestimmten Schönheitsideal nachzueifern. Stattdessen ist es viel gesünder, wenn du dir mehrere Inspirationsquellen (unbedingt Plural!) suchst, die zu dir passen, dir ein gutes Gefühl geben und das Beste aus dir herauskitzeln. Stelle dir deinen ganz individuellen Blumenstrauß zusammen und scheue dich nicht, auch ab und an eine Blume, die vielleicht doch nicht so richtig passt, herauszunehmen und durch eine andere zu ersetzen. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Experimentieren und Zusammenstellen.
Alles Liebe, deine Sylvie. 

Source: https://www.brigitte.de

Zucchini sind ein absoluter Leckerbissen und von unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken, da sie so vielseitig zubereitet werden können. Doch sind Zucchini gesund? Die Antwort auf diese Frage findet ihr hier.

Darum sind Zucchini gesund

Zucchini sind reich an wichtigen Mineral- und Nährstoffen. Insbesondere ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium macht Zucchini gesund. Das Fruchtgemüse punktet auch mit nennenswerten Mengen Provitamin A (Beta-Carotin) und Vitamin C. Zucchini sind mit gerade einmal 19 Kilokalorien pro 100 Gramm sehr kalorienarm und besitzen so gut wie kein Fett. Außerdem eignen sie sich hervorragend für eine Low-Carb-Ernährung. Werfen wir einen genaueren Blick auf die enthaltenen Nährstoffe:

Inhaltsstoffe Zucchini pro 100 Gramm
Kohlenhydrate 2,20 g
Eiweiß 1,60 g
Fett 0,40 g
Kalium 177 mg
Kalzium 25 mg
Eisen 1,50 mg
Magnesium 18 mg
Beta-Carotin 0,18 mg
Vitamin B1 0,21 mg
Vitamin C 17,6 mg

Während Kalium einen essentiellen Mineralstoff für verschiedene Stoffwechselvorgänge im Körper darstellt, ist Kalzium vor allem für unsere Knochen wichtig. Eisen wird für die Blutbildung benötigt und Magnesium spielt eine zentrale Rolle für die Aktivierung von Enzymen beim Stoffwechsel.

Beta-Carotin zählt zur Gruppe der Carotinoide. Diese sekundären Pflanzenstoffe werden vom Körper in Vitamin A umgewandelt, das sich positiv auf unser Sehvermögen auswirkt. Beta-Carotin besitzt antioxidative Eigenschaften und wirkt entzündungshemmend.

Vitamin B1 ist ebenfalls am Energiestoffwechsel beteiligt und fördert unter anderem unsere Konzentrationsfähigkeit. Im Vergleich zu anderen Gemüsesorten enthalten Zucchini verhältnismäßig viel Vitamin C, das vor Zellschäden schützt und wichtig für unser Immunsystem ist.

Bittere Zucchini nicht essen

Wenn Zucchini bitter schmecken, sollten sie nicht gegessen werden. Wie alle Kürbisgewächse können sie nämlich die giftigen Bitterstoffe Cucurbitacine enthalten, die zu Erbrechen oder Durchfall führen. Vor allem bei selbst angepflanzten Zucchini ist Vorsicht geboten: Sie dürfen nicht in der Nähe von Zierkürbissen wachsen und sollten nur mit gekauftem Saatgut gezüchtet werden.

Gekauftes Gemüse aus dem Supermarkt ist in der Regel aber bedenkenlos, da die Bitterstoffe aus den Pflanzen herausgezüchtet wurden. Die Cucurbitacine werden durch Kochen und Hitze übrigens nicht unschädlich gemacht, deshalb gilt: Wenn die Zucchini bitter schmecken, das Essen besser sofort entsorgen.

Zucchini-Auflauf – die besten … Aufläufe (1225122)

Zucchini: Warenkunde und Rezepte

Zucchini zählen zur Familie der Kürbisgewächse und sind damit ein Fruchtgemüse. Neben den grünen Zucchini gibt es auch gelbe, weiße und gestreifte Sorten, die sowohl längliche als auch runde Formen annehmen können. Die Erntesaison dauert von Juni bis Oktober. Die Früchte der Pflanze können sehr groß werden, allerdings sollte man Zucchini mit einer Länge von 15 bis 20 Zentimetern ernten, sonst entwickeln sie eine harte Schale und verlieren an Geschmack.

Mit ihrem leicht nussigen Aroma ist das Gemüse in der Küche sehr beliebt: Bei uns findet ihr leckere Zucchini-Rezepte, zum Beispiel für Zoodles und gefüllte Zucchini. Außerdem klären wir die Frage, ob man Zucchini roh essen kann.

Source: https://www.brigitte.de

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