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Glückliche Menschen haben keine Probleme? Irrtum! Diese Probleme sind sogar typisch für Leute, in deren Leben alles paletti ist.

Vielleicht wird dich das jetzt ein bisschen desillusionieren und schocken, aber: Egal wie glücklich du bist und wie viel du in deinem Leben goldrichtig machst – Probleme wirst du trotzdem immer haben. Selbst das schönste Leben ist nunmal niemals einfach und nur “perfekt”. Immerhin: Einige “Störfaktoren” und Makel sind typische Luxus-Probleme von Menschen, die sich deswegen in erster Linie glücklich schätzen können. Falls sie dir bekannt vorkommen: Gratulation, Hut ab und unbedingt weiter so!

Probleme glücklicher Menschen: Wenn du das kennst, machst du alles richtig

1. Du hast Angst um dein Leben und um das, was du hast

Es gibt mindestens zwei Arten von Angst: Angst VOR etwas und Angst UM etwas. Die Angst vor etwas wird oft von Unsicherheit und bestimmten Vorstellungen ausgelöst (wie du solche Ängste überwinden kannst, verraten wir dir hier). Die Angst um etwas zeigt uns dagegen, was uns besonders wichtig ist. Wenn dich manchmal ein Angstgefühl überkommt, du könntest etwas oder jemanden verlieren oder aber selbst plötzlich krank werden, einen Unfall haben und sterben, dann liegt dir offenbar sehr viel an deinem Leben. Jackpot! Sich zu wünschen, dass es möglichst lange so weitergeht, ist ein großes Glück.

Solange sie nicht Überhand nimmt oder dich daran hindert, dein Leben zu genießen, ist diese Art von Angst ein echtes Luxus-Problem. Wäre dir alles egal, müsstest du dir definitiv größere Sorgen machen …

2. Einigen Leuten kannst du’s einfach nicht recht machen

Du hast Leute in deinem Umfeld, die dich ganz offensichtlich nicht mögen? Kollegen? Schwiegereltern? Bekannte? Verwandte? Ganz egal, es ist ein gutes Zeichen! Niemand kommt mit allen klar, nur wer sich verstellt, kann scheinbar (!) von allen gemocht werden. Wenn du glücklich bist und eine selbstbewusste Ausstrahlung hast, werden dich mit Sicherheit auch einige Leute darum beneiden. Klar ist das ein bisschen doof – aber vermutlich ein viel größeres bzw. ernsteres Problem für die anderen als für dich. Solange du genug Menschen um dich hast, mit denen du gut kannst und die dich mögen, brauchst du dich jedenfalls von den anderen nicht aus dem Konzept bringen zu lassen.

3. Du kannst nicht allen helfen, denen du gerne helfen würdest

Deiner Freundin geht’s schlecht und dich belastet das? Oder hat deine Mama gerade tierisch viel um die Ohren und du kannst sie leider kaum entlasten? Das ist natürlich richtig blöd für sie – aber schön für dich, dass du so am Leben deiner Liebsten teilhaben kannst! Aufrichtiges Mitgefühl empfindet in der Regel nur, wer selbst gerade alles mindestens halbwegs gut im Griff hat. Wäre bei dir Land unter, würdest du wahrscheinlich kaum mitkriegen, dass es anderen nicht so toll geht. Oder es würde dich vielleicht sogar eher ein bisschen erleichtern, davon zu wissen …

4. Du fühlst dich häufig hin- und hergerissen

Müde, aber keine Lust aufs Bett?! Ungeduld, aber das Gefühl, die Zeit rast?! Definitiv A – aber B bitte auch?! Klingt ganz so, als sähest du gerade in deinem Leben eher zu viele Wege und Möglichkeiten als zu wenig. Wenn dich deine Vorfreude auf den nächsten Tag nachts manchmal nicht zur Ruhe kommen lässt, du deine Zukunft gar nicht erwarten kannst, obwohl du hin und wieder am liebsten auf die Stopptaste drücken würdest, weil du gerne mehr Zeit hättest, oder wenn du dich für mehrere Optionen gleichzeitig begeisterst, kannst du dich beruhigen: Denn dann bist du gerade sehr wahrscheinlich auf einem super guten Weg!

Videotipp: 7 Anzeichen, dass du dich selbst nicht genug liebst

Source: https://www.brigitte.de

Sex ohne Kondom kann unter Umständen fatale Folgen haben. Wann du verzichten kannst und wann du Gummi geben solltest …

Kondome schützen vor ungewollten Schwangerschaften und vor den meisten Geschlechtskrankheiten zuverlässig. Häufig werden sie jedoch als störend vor bzw. während des Liebesspiels empfunden – und es ist für viele bequemer, sie wegzulassen. Das kann aber schnell nach hinten losgehen …

Die Top 5 Ausreden

Die Ausreden, wenn es darum geht, keine Kondome verwenden zu wollen, sind vielfältig. Hier die Top 5:

Du nimmst doch die Pille!

Die Pille verhindert richtig eingenommen ungewollte Schwangerschaften – sie schützt jedoch nicht vor Geschlechtskrankheiten!

Ich hab nichts, versprochen!

Und das weiß dein Gegenüber so genau, weil derjenige gerade frisch getestet wurde, alle Tests negativ waren und er seitdem keine anderen Sexpartner hatte? Geschlechtskrankheiten bzw. deren Erreger sind nicht von außen sichtbar! Bedenke: Wenn jemand mit dir ungeschützten Sex haben will, wollte derjenige das vielleicht vorher auch schon mit anderen …

Ich ziehe ihn vorher raus!

Klappt sicher … nicht – und auch hier gilt wieder: Der Coitus Interruptus schützt nicht vor Syphilis, HIV & Co.!

Ich habe eine Latexallergie

Vielleicht stimmt das sogar … Doch es ist kein Grund auf Gummis zu verzichten, denn glücklicherweise gibt es ja latexfreie Kondome zu kaufen!

Vertraust du mir nicht?

Vertrauen ist wichtig, keine Frage. Dummerweise hat das in diesem Fall wenig mit Vertrauen zu tun, vor allem, wenn ihr euch kaum kennt (was bei einem One-Night-Stand wahrscheinlich der Fall ist):

  • Geschlechtskrankheiten kann man niemandem unbedingt ansehen. Ein gepflegtes Äußeres ist kein Indiz für verantwortungsvolles Handeln.
  • Egal, ob ihr euch schon länger kennt oder erst seit Kurzem: Vermutlich wird dir dein Partner oder deine Partnerin nicht auf die Nase binden, dass sie oder er ungeschützten Sex mit (vielen) anderen gehabt hat

Vorsicht vor Stealthing

Manche Männer versuchen sich nicht im Vorfeld rauszureden, sondern wenden eine perfide Methode an: Ihr habt vereinbart Sex mit Kondom zu haben, doch er zieht es heimlich, z. B. beim Stellungswechsel, ab – in dem Fall spricht man von Stealthing (und er hat vielleicht im Nachhinein eine lächerliche Ausrede parat). Und dieser Akt ist keineswegs ein Kavaliersdelikt, sondern Missbrauch und in Deutschland strafbar.

Let’s talk about Geschlechtskrankheiten

Sexuell übertragbare Krankheiten, auch STI (sexually trasmitted infection) oder STD (sexually transmitted diseases) genannt, sind leider keine Seltenheit. Die wichtigsten im Überblick:

  • HIV und AIDS
  • Chlamydien
  • Syphilis
  • Tripper (Gonorrhoe)
  • Hepatitis A und C
  • Trichomonaden
  • Filzläuse
  • Herpes
  • Humane Papillomviren (HPV)

Die Syphilis-Fälle haben sich von 2000 bis 2013 mehr als verdoppelt, das Robert-Koch-Institut schätzt die Zahl der Menschen, die Ende 2018 mit HIV/AIDS in Deutschland leben auf 87.900 (Stand 2018). Und die Zahl der Neuinfektionen für 2018 wurde auf 2.400 geschätzt – sicher fühlen sollte man sich angesichts dieser Zahlen also nicht.

Ansteckungswege

  • Kontakt mit Körperflüssigkeiten
  • Kontakt mit befallenen Hautveränderungen
  • Schmierinfektion
  • Andere mögliche Wege: z. B. Drogengebrauch

Die Ansteckungswege sind unterschiedlich, so werden Chlamydien zum Beispiel über den Kontakt bei nicht-infizierter mit infizierter Schleimhaut übertragen, während HIV über Körperflüssigkeiten (z. B. Sperma oder Scheidenflüssigkeit) übertragen wird. Auch eine Schmierinfektion ist bei einigen möglich, z. B. über gemeinsam genutzte Gegenstände, die über die Hände auf Schleimhäute gelangen.

Symptome von STI

Bei einigen sexuell übertragbaren Krankheiten merkt der Betroffene keinerlei Anzeichen, andere wiederum treten mit unangenehmen Begleiterscheinungen auf.

Mögliche Symptome:

  • Unangenehm riechender und farbveränderter Ausfluss
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Schmerzen beim Sex
  • Juckreiz oder Ausschlag

STI-Tests

Wann ist ein Test sinnvoll? Treten Symptome auf, solltest du zur Ärzt*in gehen, um diese abklären zu lassen. Viele Geschlechtskrankheiten sind gut behandelbar, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Gynäkologen, Urologen oder Hautärzte sind dafür deine Ansprechpartner. Auch deine Hausärzt*in kann dir sicherlich weiterhelfen!

Bei häufig wechselnden Sexpartnern können regelmäßige Tests sinnvoll sein, um Infektionen früh zu erkennen und nicht weiterzugeben, so die Deutsche Aidshilfe. Ein Test ist ebenso angesagt, wenn ein Sexpartner von dir mit einer Geschlechtskrankheit diagnostiziert wurde.

Normalerweise übernehmen die Krankenkassen die Kosten für solche Tests. Sogenannte Heimtests müssen hingegen selber bezahlt werden. Hier erfährst du mehr darüber, wie du dich anonym testen lassen kannst.

Sex ohne Kondom in einer Beziehung

Bei flüchtigen Liebschaften und bei häufig wechselnden (Sex-)Partnern ist das Kondom der sicherste Schutz vor Krankheiten und ungewollten Schwangerschaften. Werden am Anfang von Beziehungen noch Kondome verwendet, fallen diese häufig weg, sobald es ernster wird. Doch ab wann könnte man auf das Kondom beim Sex wirklich verzichten?

  • Ihr habt beide Tests gemacht und seid gesund (ansonsten den ärztlichen Rat befolgen und die Therapie vollständig abschließen).
  • Ihr lebt in einer monogamen Beziehung oder legt Spielregeln fest, wie Sex mit anderen aussieht (z. B. ausschließlich mit Kondombenutzung).
  • Ihr fühlt euch beide sicher mit der Entscheidung, auf Kondome zu verzichten.
  • Spielt die Schwangerschaftsverhütung eine Rolle, solltest ihr über alternative Verhütung sprechen. Hier findet hier einen Überblick über verschiedene Verhütungsmittel sowie natürliche Verhütung.

Verhütungsmittel, Sex in den Wechseljahren oder Probleme in der Langzeitbeziehung – in der BRIGITTE-Community kannst du dich mit anderen austauschen. 

Quellen

Bundesministerium für Gesundheit

Deutsche Aidshilfe

liebesleben.de

Robert-Koch-Institut

Source: https://www.brigitte.de

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