augenpartie

Eye Tapes sollen unseren Augen einen Lifting-Effekt geben für Augen à la Bella Hadid. Was wir von dem Trend halten? Unsere Redakteurinnen Jessica und Friederike verraten es euch.

Es gibt Beautytrends, die sind eher für den professionellen Gebrauch, das heißt aber noch lange nicht, dass wir sie nicht trotzdem ausprobieren. Zum Beispiel Eye Tapes. Noch nie gehört? Dann helfen wir euch mal auf die Sprünge.

Eye Tapes werden dazu verwendet, um die Augenpartie optisch zu liften. Dadurch bekommen die Augen quasi den Katzenaugen-Effekt, den wir von Model Bella Hadid kennen. Oft wird dieser Look durch plastische Eingriffe erzielt, die Eye Tapes sollen aber ein gleiches Ergebnis ermöglichen. Wie der Name schon verrät, werden die Tapes an den Schläfen angeklebt und mit einem elastischen Band nach hinten gezogen. Das Band wird wiederum im Haar festgesteckt. Was wir davon halten? Wir verraten es euch.

In Love mit Eye Tapes

Zugegeben: Schon beim Zusehen sieht der Eye-Tape-Trend total anstrengend aus. Aber ich finde den Look, den man damit erzielen kann einfach grandios. Klar, dass ist nichts, was ich jeden Tag tragen würde – aber für einen besonderen Anlass würde ich es definitiv ausprobieren. Ich liebe den Cat-Eye-Look. Vor allem, wenn die Augenwinkel eher nach unten verlaufen, könnte man mit diesem simplen Trick seeeehr viel verändern.

Wichtig zu wissen: Die Tapes müssen auf der trockenen, am besten sogar desinfizierten Haut angebracht werden, damit sie richtig gut halten. Drückt sie etwa eine Minute an die Haut. Verstecken lassen sich die Tapes am besten, wenn ihr die Haare offen tragt. Dann fallen sie kaum auf, zumal ihr darüber ohnehin euer Make-up auftragt. Wer also Lust auf Make-up-Experimente hat (so wie ich), der wird diese Tapes garantiert mal ausprobieren MÜSSEN!

 Jessica (links) kann den Eye Tapes absolut nichts abgewinnen, Friederike ist dagegen total in love.
Jessica (links) kann den Eye Tapes absolut nichts abgewinnen, Friederike ist dagegen total in love.

Eye Tapes? Wortwörtlich für die Katz’!

Wenn in einem Beauty-Fotoshooting Klebestreifen zum Einsatz kommen, kann das in den meisten Fällen nichts Gutes heißen. Ob vermeintliche Speckröllchen, Brüste oder wie in diesem Fall die Augenpartie – eine Körperregion einfach so abzukleben oder mithilfe von Klebeband an die richtige Stelle zu bringen, geht in meinen Augen einen Schritt zu weit. Davon abgesehen, dass wir damit komplett unrealistische Beauty-Ideale erschaffen, geht doch auch die Kunst des Visagisten und der Zauber des Make-ups verloren. Mithilfe eines Eyeliners sowie dem Spiel von Licht und Schatten lässt sich auch ganz ohne Stripes ein wunderschöner und vor allem auch natürlicher Cat-Eye-Effekt kreieren.

Mein Tipp: Wem Cat-Eyes mithilfe eines Eyeliners nicht genug sind, der sollte statt der Klebestreifen, den Fox-Eye-Look ausprobieren. Auch hier wird möglichst präzise ein Lidstrich gezogen. Der einzige Unterschied: Am Ende wird dieser nicht geschwungen, sondern etwas geradliniger in Richtung Schläfen gezogen. Das hat den Effekt, die Augen symmetrisch und mandelförmiger aussehen zu lassen.

Source: https://www.brigitte.de

Als Beautyredakteurin und bekennender Make-up-Junkie schnappt man jede Menge Tipps auf. Aber nicht alle davon sind wirklich hilfreich. Unsere Redakteurin Friederike verrät vier Beautytipps, die ihre Routine wirklich verändert haben.

Eyeliner – aber anders

Ich liebe Eyeliner, aber ich weiß, dass nicht jeder morgens Geduld und Ruhe hat, um einen akkuraten Wing zu ziehen. Muss auch gar nicht sein. Seit diesem Sommer habe ich den Inner Corner Eyeliner für mich entdeckt. Hier zieht man den Liner nämlich nicht (nur) nach außen, sondern auch nach innen, sodass ein Cat-Eye-Effekt entsteht. Ich verspreche euch, damit sehen die Augen gleich viel spannender aus. Wie genau das funktioniert, verraten wir euch hier.

Fast noch wichtiger ist für mich das Tightlining. Das meint eigentlich nur das Einfärben der oberen Wasserlinie mit einem Kajal. Ich nehme am liebsten Brau oder Schwarz dafür. Das ist am Anfang zwar ein komisches Gefühl, aber dadurch wirken die Wimpern einfach viel dichter. Vor allem, wenn man Schlupflider oder wenig bewegliches Lid hat (so wie ich), kann das sogar den Eyeliner ersetzen. Mein Tipp: Verwendet einen wasserfesten Kajal, dann hält das Ganze wirklich lange.

Bye, bye Poren

Ich hatte immer das Glück, dass meine Poren kaum sichtbar waren. Bis vor kurzem. Meine eigentlich unkomplizierte, normale Haut hat sich (gefühlt) von heute auf morgen zur öligen Mischhaut verändert. Plötzlich habe ich sichtbare Poren und Puder ist mein ständiger Begleiter. Damit ich aber im Laufe des Tages nicht so schnell glänze, arbeite ich mein Puder mit einem eher fest gebundenen Pinsel in drückenden Bewegungen in die Haut. So wirkt sie nicht nur flawless, sondern auch schön abmattiert – und das einige Stunden lang.

Lose Puder sind hierfür übrigens nicht wirklich effektiv, weil sie oft zu fein sind. Wer stark vergrößerte Poren hat, der kann auch auf gepresste, farblose Blurring Powder zurückgreifen. Die kaschieren die Poren aufgrund der Formulierungen noch stärker. Auch hier gilt: eintupfen statt drüber pinseln.

Eyelighter

Eine strahlende Augenpartie ist mir super wichtig, ich will aber keinen Concealer verwenden, der gefühlt 48279840 Nuancen zu hell ist. Meine Lösung: eine illuminating Cream. Den Tipp habe ich mir von einer Make-up-Artistin auf einem Event abgeguckt. Ich gebe die Creme (ein flüssiger, dezenter Highlighter geht auch) rund um die Augenpartie bevor ich Foundation und Concealer auftrage und ziehe sie hoch bis zu den Wangenknochen. So wirkt der Concealer viel strahlender und die Augen viel wacher. Probiert es unbedingt aus!

Keep your Nailpolish-Game strong

Meine Fingernägel sind meine größte Baustelle. Ich habe es einfach nie geschafft, dass sie richtig gepflegt aussehen – ganz egal, wie viel Pflege ich draufgeklatscht habe. Bis ich auf diesen Tipp gestoßen bin: 

Die Nagelhaut sollte mit einem Nagelhautentferner entfernt werden – und zwar ein bis zweimal die Woche. Dann sieht sie nämlich wirklich soft und nicht so trocken aus. Außerdem poliere ich meine Nägel IMMER bevor ich Nagellack auftrage. Der Grund: So werden Rillen im Nagel ausgeglichen und der Lack hält besser. Mein Nagellack hält jetzt tatsächlich länger als eine Woche – gamechanging!

Source: https://www.brigitte.de

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