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Du wünschst dir endlich mehr Fülle und Griffigkeit für dein dünnes Haar? Wir stellen die besten Methoden vor, die mehr Volumen in deine Haare bringen.

Weshalb habe ich dünnes Haar?

Wie dick unsere Haare nachwachsen, ist vor allem durch die Genetik gesteuert. Dünnes Haar ist etwa 0,04 Millimeter dick und hat damit einen halb so großen Durchmesser wie normales Haar. Das bringt bei der Pflege und beim Styling einige Herausforderungen mit sich. Feine Haare neigen dazu, strähnig und platt zu wirken. Außerdem bricht dünnes Haar schneller ab, weil es nicht so robust ist wie dickes Haar.

Neben den Genen beeinflussen auch noch andere Faktoren unsere Haardichte. Zum Beispiel die Hormone: Durch ein hormonelles Ungleichgewicht im Körper kann es vorübergehend zu Haarausfall kommen – eine Folge von Stress, den Wechseljahren oder der Einnahme der Pille. Manchmal handelt es sich auch um einen chronischen Haarausfall, der die Haare immer dünner werden lässt. Sprich am besten mit dem Doc deines Vertrauens, wenn der Haarausfall nicht mehr aufhört. In diesem Fall können bestimmte Medikamente oder Kopfhaut-Tinkturen helfen.

Eine einseitige Ernährung kann ebenfalls der Grund für feiner werdende Haare sein. Essen wir nicht nährstoffreich, fehlen dem Körper die richtigen Bausteine, um kräftiges Haar nachwachsen zu lassen.

Auch Falsche Pflegeprodukte können zu dünnem Haar führen. Beschwerende Produkte bewirken, dass die Haare am Kopf kleben und keine Griffigkeit haben.

Von Haarausfall bis Ernährung: Die Ursachen von dünnem Haar sind vielseitig. Egal, welche Gründe bei dir vorliegen – folgende Tipps helfen dir dabei, das Haar dicker aussehen zu lassen.

Das richtige Shampoo

Das falsche Shampoo kann deinem Haar Fülle und Griffigkeit rauben. Benutzt du ein Produkt, welches zu reichhaltig ist, wird der Ansatz beschwert und geplättet. Ein mildes und leichtes Volumen-Shampoo ist die beste Wahl für dünnes Haar. Es raut die Haarfaser ganz leicht auf, wodurch sich das Haar fülliger anfühlt. Pflege kannst du noch im Nachhinein in die Längen geben, um Haarbruch und Spliss vorzubeugen.

Tipp: Greife zu einem Shampoo ohne Silikone, um dein Haar gesund zu halten. Silikone sind chemische Filmbildner, die sich wie ein dicker Mantel auf den Haaren absetzen. Das nimmt dem Haar jegliches Volumen und trocknet die Haarfaser auf Dauer aus. Echte Pflegewirkstoffe können dann nicht mehr durch den Kunststofffilm durchdringen, was die Haare empfindlicher macht. Am besten zu einem natürlichen Naturkosmetik-Shampoo greifen, dass keinerlei schädliche Inhaltsstoffe enthält.

Die perfekte Pflege

Auch dünnes Haar braucht Pflege. Leider wird die Haarfaser durch die geringe Fläche besonders schnell beschwert. Conditioner und Haarkuren bewirken deshalb oft, dass die Haare schlapp und leblos aussehen.

Eine kleine Änderung der Pflegeroutine kann hier bereits helfen. Tausche den Standard-Conditioner gegen eine Sprüh-Pflege aus, die du nach dem Waschen aufsprühst. Sie bleibt im Haar und wird nicht mehr ausgewaschen. Diese Pflegeprodukte sind besonders gut für feine Haare geeignet, da sie die Haarfaser nicht beschweren. Am besten nur in die Längen sprühen, damit der Ansatz nicht beschwert wird.

Eine leichteHaarkur in der Woche reicht aus, um tiefere Schäden im Haar zu kitten. Du kannst dich auch für eine DIY-Lösung entscheiden und eine Haarmaske aus Hausmitteln anrühren. Hier verraten wir dir, wie du eine Haarkur selber machen kannst.

Dünnes Haar trocknen

Die Haare lufttrocknen zu lassen schont die Haarstruktur und minimiert Haarschäden. Allerdings ist es schwierig, ohne Hitze richtig viel Fülle in die Haare zu bekommen. Wünschst du dir also eine sehr voluminöse Mähne, solltest du zum Föhn greifen.

Wichtig dabei: Der richtige Winkel entscheidet darüber, wie voluminös deine Haare nach dem Trocknen aussehen. Föhne das Haar am besten kopfüber, um besonders viel Stand am Ansatz zu bekommen.

Noch mehr Fülle am Ansatz kreierst du mit einer rotierenden Warmluftbürste. Diese Geräte vereinen die Technik eines Föhns mit der Vorgehensweise einer klassischen Rundbürste. Einzelne Strähnen werden auf der Warmluftbürste aufgewickelt, getrocknet und wieder abgewickelt. Durch die Spannung auf dem Haar entsteht mehr Volumen am Ansatz. Das Haar sieht anschließend aus, wie vom Friseur geföhnt. Aber Achtung: Nicht bei klitschnassem Haar anwenden, sonst dauert das Trocknen zu lange.

Dünnes Haar stylen

Gewellte oder gelockte Haare sehen immer voluminöser als, als komplett glattes Haar. Durch Locken kommt Bewegung in die Längen, wodurch sie optisch dicker aussehen. Keine Lust auf Kringellöckchen? Kein Problem: Greife einfach zu einem Lockenstab mit großem Durchmesser (ab 38 Millimetern). So zauberst du ganz subtile Wellen in dein Haar, die für mehr Fülle sorgen.

Bei strapaziertem dünnem Haar kommen auch XXL-Lockenwickler in Frage, welche die Haare schonender in Wellen legen. Hier ist die Hitzeentwicklung etwas geringer, als beim klassischen Lockenstab. Dadurch trocknen die Haare weniger aus. Der einzige Nachteil: Lockenwickler erfordern etwas mehr Zeit und Mühe. Bis die Wickler aufheizen, im Haar befestigt sind, auskühlen und entfernt werden, vergeht locker eine halbe Stunde. Dafür bleibt das Haar gesünder.

Du kannst nicht auf dein Glätteisen verzichten? Solltest du glattes Haar bevorzugen, hilft ein einfacher Trick, um kein plattes Spaghetti-Haar zu bekommen. Ziehe das Glätteisen vom Ansatz an zuerst kurz senkrecht nach oben und dann nach unten in Richtung Spitzen. In den Längen kannst du das Gerät außerdem leicht nach innen eindrehen, um dem Haar einen leichten Schwung zu schenken.

Bitte bei all den vorgestellten Tools nicht auf ein gutes Hitzeschutzspray verzichten. Dieses puffert hohe Temperaturen ab und schützt das Haar beim Styling.

Feine Haare färben

Erstmal die guten Nachrichten: Colorationen oder Blondierungen werden dünnes Haar dicker aussehen lassen. Denn das Haar wird durch den chemischen Färbeprozess leicht aufgeraut und fühlt sich danach fülliger an. Das bedeutet für dich: Du darfst dich in Sachen Haarfarbe austoben! Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar Strähnen im angesagten Balayage Look?

Es gibt aber auch einen Nachteil: Dünnes Haar ist empfindlicher und neigt durch den geringen Durchmesser eher dazu, abzubrechen. Beim Haare färben können Haarschäden entstehen, die bei feinen Haaren besonders drastisch ausfallen können. Wer die Haarfarbe gerne ändert, sollte anschließend unbedingt auf eine gute Pflege setzen. Dann darf die Haarkur gerne zwei Mal in der Woche aufgetragen werden.

Tipp: Viele Friseure bieten bei Blondierungen sogenannte Olaplex-Zusätze an, welche die Haare beim Färben schonen sollen. Davon profitiert vor allem strapaziertes dünnes Haar, das durch Olaplex weniger ausgetrocknet wird.

Dünnes Haar: Frisuren-Update

Auch die richtige Frisur entscheidet darüber, wie voll dein Haar aussieht. Folgende Looks sind besonders empfehlenswert:

Blunt Cut

Viele Stufen lassen deine Längen dünner aussehen, als sie tatsächlich sind. Entscheide dich lieber für den angesagten “Blunt Cut“. Dabei werden die Haare auf einer Länge abgeschnitten, wodurch die Spitzen voller wirken.

Bob

Je kürzer der Schnitt, desto einfacher ist es, Volumen ins Haar zu zaubern. Bobs in jeder Länge und Form stehen dir daher besonders gut. Ob Baby-Bob (extra kurz) oder Longbob (extra lang) – diese kürzeren Schnitte lassen dein Haar voluminöser wirken als jede Langhaarfrisur.

Pixie Cut

Darf es noch etwas kürzer sein? Im Vergleich zum Bob wird beim Pixie Cut das Haar im Nacken und an den Seiten sehr kurz geschnitten. Am Oberkopf bleiben die Haare etwas länger. Ein moderner Schnitt für selbstbewusste Frauen!

Curtain Bangs

Vorsicht bei Ponys in dünnem Haar – sie können deiner Mähne Fülle in den Längen rauben. Es gibt aber eine Variante, die wirklich jeder Frau mit feinem Haar steht: Die sogenannten Curtain Bangs! “Curtain” ist das englische Wort für Vorhang und bezeichnet die besondere Form dieser Pony-Art. Das Haar fällt dabei rechts und links locker auf die Stirn, wodurch das Gesicht optimal eingerahmt wird.

Calligraphy Cut

Der Calligraphy Cut bezeichnet keine Frisur, sondern eine bestimmte Schnitttechnik. Der Friseur schneidet das Haar nicht mit einer Schere, sondern mit einem sogenannten Calligraphen. Das ist eine Art Messer mit angeschrägter Klinge. Damit lassen sich ganz verschiedene Looks kreieren – von Bob bis Stufenschnitt ist alles möglich.

Das Besonderere dabei: Der Calligraph schneidet das Haar in einem leichten Winkel ab. Dadurch fallen die Haare schwungvoller und sehen voluminöser aus. Das ist besonders für feines Haar interessant.

Die Trend-Technik ist etwas teurer, als ein regulärer Schnitt. Informiere dich doch mal bei deinem Lieblings-Friseur, ob er diese Methode anbietet und für dein Haar empfiehlt.

Calligraphy Cut getestet

Ernährung umstellen

Achte darauf, dass du alle Nährstoffe aufnimmst, die für ein gesundes Haarwachstum erforderlich sind. Dazu gehören vor allem Protein, Zink, Biotin und Eisen. B-Vitamine fördern den Haarwuchs und sollten ebenfalls nicht zu kurz kommen. In diesen Lebensmitteln findest du die Haarbooster:

  • Proteine: Linsen, Fleisch, Fisch, Tofu, Nüsse, Quark
  • Zink: Hartkäse, Weizenkeime, Kürbiskerne, Leinsamen, Austern, Garnelen
  • Biotin: Eier, Erdnüsse, Haferflocken, Rinderleber, Milchprodukte
  • Eisen: Fleisch, Leber, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Sojabohnen, Sesam
  • B-Vitamine: Vollkorngetreide, Avocado, Grünkohl, Eier, Sonnenblumenkerne

Viele Beauty-Tipps findest du auch in unserer BRIGITTE Community!

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haarausfall-stoppen-die-8-besten-strategien

Wenn die eigenen Haare ausfallen, ist die Panik groß. Wir zeigen, wie du Haarausfall stoppen kannst und wie sich das Haarwachstum ankurbeln lässt.

Haarausfall stoppen: Deshalb fallen dir die Haare aus

Wir verlieren etwa 100 Haare am Tag, das ist ganz normal. Bemerkst du allerdings immer mehr Haare auf der Bürste und vielleicht sogar kahle Stellen am Kopf, könnte ein Ungleichgewicht im Körper vorliegen. Dadurch ist das Haarwachstum gestört und das Haar fällt vermehrt aus.

Genetik, eine einseitige Ernährung, Stress, aggressive Haarpflege-Produkte: Für Haarausfall gibt es viele verschiedene Ursachen, die zum Glück gut erforscht sind. Wissenschaftler verstehen heute ziemlich genau, was dabei im Körper abläuft. Und das hat etwas mit dem natürlichen Haarzyklus zu tun.

Haarausfall: Wenn der natürliche Haarzyklus gestört ist

Unser Haar wächst in drei verschiedenen Phasen:

  1. Wachstumsphase (Anagenphase): In der ersten Phase wird die Haarfaser im Haarfollikel gebildet und wird mit der Zeit immer länger und dicker. Normalerweise befinden sich über 85 Prozent deines Haares in der ersten Phase.
  2. Übergangsphase (Katagenphase): Anschließend wird das Haar in der Übergangsphase umgebaut. Das Haarwachstum kommt zum Erliegen, die Haarfollikel schrumpfen und verhornen zum Schluss. Das betrifft etwa drei bis fünf Prozent deiner Mähne.
  3. Ausfallphase (Telogenphase): Nun folgt noch die letzte Phase, in der das Haar ausfällt. Zwischen zehn und 15 Prozent deiner Haare befinden sich in der Ausfallphase.

Bei verstärktem Haarausfall sind diese Abläufe gestört. Es befinden sich weniger Haare in der Wachstumsphase und zu viele in der Übergangs- und Ausfallphase. Und genau deshalb entdecken wir auch plötzlich so viele ausgefallene Haare in der Dusche oder auf der Kleidung.

Zum Glück müssen wir uns aber nicht damit abfinden. Haarausfall kann behandelt werden! Oft helfen schon ein paar Maßnahmen weiter, die du schon von Zuhause aus durchführen kannst, um das Haarwachstum anregen zu können. Probiere doch mal folgende Strategien aus – sie können Haarausfall stoppen.

1. Ginseng

Dichteres, volles Haar durch reine Pflanzenkraft? Das ist tatsächlich möglich, wenn du dich für die Einnahme von natürlichen Ginseng-Exrakten entscheidest. Innerhalb einer Studie aus dem Jahr 2018 ermittelten Forscher, dass die Haare durch die Heilpflanze zum Wachsen angeregt werden. Im Experimente stellte sich heraus, dass Ginseng-Extrakte die Ausfallphase der Haarfaser hemmen. Dadurch bleibt mehr Haar auf dem Kopf, die Mähne fühlt sich kräftiger an und erhält mehr Volumen.

In Ginseng sind sogenannte Ginsenoside enthalten, die den Körper vor Krankheiten schützen, den Zellstoffwechsel anregen und ein hormonelles Ungleichgewicht ausbalancieren sollen. Genau deshalb sind die Extrakte der Heilpflanze auch so wirksam bei Haarausfall. Mittlerweile wird Ginseng in vielen Shampoos und Conditionern zugesetzt – die äußerliche Anwendung ist allerdings noch umstritten.

2. Koffein-Shampoos gegen Haarausfall

Vielleicht hast du sie auch schon in den Drogerie-Regalen entdeckt: Koffein-Shampoos, die Haarausfall stoppen sollten. Ist in den Produkten ein hoher Anteil an Koffein enthalten, können diese Beauty-Helfer tatsächlich dazu beitragen, den Haarausfall zu bremsen. Das erkennst du daran, dass der Begriff “Caffeine” sehr weit vorne in der Inhaltsstoffe-Liste auftaucht.

Koffein soll die Anzahl an Haarfollikeln erhöhen und verlängert außerdem die natürliche Wachstumsphase der Haarfaser. Dadurch kannst du das Haarwachstum beschleunigen und die Haarfaser fällt später aus. Ein Koffein-Shampoo kann allerdings nur richtig wirken, wenn du es zwei bis drei Minuten im Haar einwirken lässt. Das Koffein braucht Zeit, um in die Haarfollikel eindringen zu können. Alternativ (oder zusätzlich) kannst du dich auch für eine Koffein-Tinktur entscheiden, welche in die Kopfhaut einmassiert wird.

Pluspunkt: Koffein soll nicht nur das Haarwachstum fördern – du kannst dadurch auch dickere Haare bekommen.

3. Microneedling

Der Beauty-Technik Microneedling wird eigentlich hauptsächlich im Gesicht angewendet. Dafür fährt man mit einem sogenannten Microneedling-Roller, auch Dermaroller genannt, über die Haut. Der Clou: Am Roller sind etliche feine Nadeln befestigt, welche die oberste Hautschicht stimulieren und dadurch die Zellerneuerung anregen. Das mindert Falten und Unreinheiten.

Microneedling soll aber auch Wunder bei Haarausfall bewirken, wenn der Dermaroller sanft über die Kopfhaut gerollt wird. Das regt die Haarfollikel an, wodurch die Wachstumsfaser der Haare verlängert wird. Und dadurch fallen dann weniger Haare aus.

Und keine Sorge: Nadeln klingt zwar erstmal schmerzhaft. Aber tatsächlich sind sie so klein und dünn, dass du bei der Behandlung höchstens ein kleines Piksen empfinden wirst.

4. Haarausfall stoppen durch eine mediterrane Ernährung

Ran an Olivenöl, Gemüse und Fisch: Laut einer Studie soll eine mediterrane Ernährungsweise Haarausfall verhindern. Vor allem, wenn dieser erblich bedingt ist. Der Grund: Die Ernährungsart enthält jede Menge wichtige Vitamine für die Haare, unter anderem Vitamin E und A. Dadurch wachsen Haare schneller und kräftiger nach.

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5. Kopfhaut-Massagen

Eine gute Kopfhaut-Pflege ist das A und O für jeden, der Haarausfall stoppen will. In der Kopfhaut sitzen schließlich die Haarfollikel, in denen sich das Wachstum der Haare abspielt. Schenke deiner Kopfhaut deshalb etwas mehr Aufmerksamkeit, wenn du dein Haarwachstum ankurbeln möchtest.

Eine Studie aus dem Jahr 2016 belegte, dass schon eine vierminütige Kopfhaut-Massage ausreicht, um Haarausfall vorzubeugen und die Haare schneller nachwachsen zu lassen.

6. Zwiebelsaft anwenden

Zugegeben, der folgende Tipp ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber tatsächlich wissenschaftlich bewiesen. Experten konnten im Jahr 2014 nachweisen, dass frischer Zwiebelsaft Haarausfall effektiv reduzieren kann. Bei den TeilnehmerInnen wuchsen nach der Anwendung vermehrt Haare an kahlen Stellen der Kopfhaut.

Also: Mutig sein, eine Zwiebel pürieren, auf ein Siebtuch geben und die Flüssigkeit abfangen. Wer schön sein will, muss den Zwiebelgeruch in Kauf nehmen (der zum Glück nach dem Haarewaschen verfliegt)!

7. Haarausfall stoppen durch Kokosöl

Nicht ohne Grund gilt Kokosöl als echter Beauty-Allrounder. Das hochwertige Pflanzenfett aus der Kokosnuss soll rissige Haut pflegen, lange Wimpern zaubern und jetzt auch noch gegen Haarausfall helfen. Letzteres konnten Forscher durch eine Studie belegen, bei der das Öl auf die Kopfhaut einmassiert wurde. Kokosöl soll vor allem bei Haarausfall helfen, der durch UV-Strahlung oder falsche Haarpflegeprodukte aufgetreten ist.

Tipp: Trage Kokosöl auch auf die Haarlängen auf – die perfekte natürliche Haarkur! Durch die essentiellen Fettsäuren werden Längen und Spitzen optimal gepflegt und neigen weniger zu Haarbruch.

8. Die LLLT-Methode gegen Haarausfall

Noch etwas unbekannt, aber effektiv, ist die LLLT-Methode. Das ist die Kurzform vom englischen Begriff “Low-Level-Laser Therapy”. Der Name ist hier Programm: Bei der Behandlung wird rotes Laserlicht auf die Kopfhaut abgestrahlt. Keine Sorge, diese Art von Laser tut überhaupt nicht weh. Du wirst lediglich ein leichtes Wärmegefühl oder Kribbeln fühlen können.

Das Laserlicht soll die Nährstoffaufnahme der Haarwurzel verbessern. Dadurch kann das Haar kräftiger, schneller und dichter nachwachsen. Außerdem praktisch: Dünnes Haar soll durch die LLLT-Methode dicker werden. Behandlungen werden mittlerweile bei einigen Kosmetik-Studios und Hautärzten angeboten.

Haarausfall stoppen und dichtere Haare bekommen – dabei können die vorgestellten Tipps helfen. In schweren Fällen solltest du dich aber nicht davor scheuen, den Doktor aufzusuchen. Manchmal sind spezielle Medikamente notwendig, um extremen Haarausfall in den Griff zu bekommen.

Schon gesehen? Viele Beauty-Tipps rund um das Thema Haarausfall und Haargesundheit findest du auch in unserer BRIGITTE Community!

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haarwachstum-anregen-5-tipps-fuer-lange-haare

Du wünscht dir längere Haare, hast aber keine Lust, ewig darauf zu warten? Kein Problem! Wie du dein Haarwachstum anregen kannst, erfährst du hier.

Tipp 1: Haarwachstum anregen durch Kopfhaut-Massagen

Um das Haarwachstum anregen zu können, muss die Kopfhaut stimuliert werden. Hier sitzen die Haarwurzeln, welche die einzelnen Haarfasern produzieren. Werden die Haarwurzel stärker durchblutet, nehmen sie mehr Nährstoffe auf, was das Haarwachstum begünstigt.

Eine sehr einfache und schnelle Methode der Kopfhaut-Stimulation ist eine klassische Massage mit den Fingern. Massiere die Haut täglich mit leichtem Druck, um die Mikrozirkulation der Kopfhaut anzuregen. Wissenschaftler fanden heraus, dass etwa vier Minuten Massage pro Tag ausreichen, damit die Haare schneller und dichter nachwachsen.

Tipp 2: Nährstoff-Kur für dein Haar

Deine Haare können nur kräftig und schnell nachwachsen, wenn der Körper mit allen wichtigen essentiellen Nährstoffen versorgt ist. Logisch: Fehlen dem Körper die nötigen Bausteine, ist das Haarwachstum verzögert und die Haare wachsen dünn und kraftlos nach.

Für gesundes Haar sind vor allem drei Nährstoffe wichtig:

  • Biotin: Dieses Spurenelement schützt deine Haare vor Haarausfall und schenkt dem Haar mehr Stabilität. Da Biotin ein Hauptbestandteil der Haarfaser ist, muss dieser Nährstoff in ausreichender Menge vorliegen, damit die Haare gesund nachwachsen. Gute Biotin-Quellen sind zum Beispiel Eier, Milchprodukte oder Erdnüsse.
  • Zink: Zink ist ein Mineralstoff, der für die Gesundheit der Kopfhaut enorm wichtig ist. Er hält die Haarwurzel gesund, die für die Haarproduktion verantwortlich sind. Ein Zinkmangel kann schütteres Haar, eine juckende Kopfhaut und Haarverlust bewirken. Austern, Rindfleisch, Vollkornprodukte oder Hülsenfrüchte gelten als echte Zink-Bomben, die sich positiv auf das Haarwachstum auswirken.
  • Protein: Unser Haar besteht zu einem großen Anteil aus Keratin, einem Protein. Wer zu wenig Protein zu sich nimmt, riskiert schlaffe, brüchige Haare, die sehr langsam nachwachsen. Protein befindet sich zum Beispiel in Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Tofu oder Linsen.

Nimmst du diese Nährstoffe ausreichend zu dir, wächst dein Haar schneller und kräftiger nach.

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Tipp 3: Haarwachstum anregen durch Koffein

Vielleicht hast du sie auch schon im Kosmetikregal entdeckt: Tinkturen, die das Haarwachstum anregen und die Haardicke verbessern sollen. Ist in diesen Produkten der Wirkstoff Koffein enthalten, können sie die Qualität der Haare tatsächlich verbessern.

Wissenschaftler konnten im Jahr 2014 nachweisen, dass Koffein das Haarwachstum fördert. Der Grund: Koffein verbessert die Durchblutung an der aufgetragenen Stelle und verzögert das Ausfallen der Haare. Dadurch wachsen sie schneller und fallen weniger aus.

Achte beim Auftragen der Koffein-Tinktur unbedingt darauf, sie gleichmäßig aufzutragen, sonst wächst das Haar unterschiedlich schnell nach.

Auf der anderen Seite kannst du durch eine Kopfhaut-Tinktur auch sehr gezielt bestimmte Partien bearbeiten – zum Beispiel vorne bei den Schläfen. Diese Partie ist dafür bekannt, besonders langsam nachzuwachsen und würde sehr von einer kleinen Koffein-Kur profitieren.

Übrigens: Hier haben wir dir Hausmittel vorgestellt, die sich als gute Haarwuchsmittel entpuppt haben.

Tipp 4: Ätherische Öle

Nicht nur Koffein gilt als echter Haarwuchs-Booster. Auch ätherische Öle können deine Mähne schneller wachsen lassen, wenn du sie richtig anwendest.

Bei ätherischen Ölen handelt es sich nicht um klassische fettende Öle, wie zum Beispiel Kokos- oder Olivenöl. Ätherische Öle sind flüchtige Pflanzenaromen, die aus einer Vielzahl von komplexen organischen Verbindungen bestehen. Um das Haarwachstum anregen zu können, eignet sich vor allem ätherisches Pfefferminz-Öl. Das konnten Koreanische Forscher im Jahr 2014 belegen.

Achtung: Ätherische Öle solltest du nie unverdünnt auftragen. Sie sind stark konzentriert und können Rötungen und Hautreizungen verursachen, wenn sie nicht verdünnt werden. Vermische vier bis fünf Tropfen des ätherischen Öls mit einem Esslöffel Aloe Vera-Gel oder Kokosöl (wenn es etwas pflegender sein darf). Diesen Mix massierst du dann auf die komplette Kopfhaut ein. 15 Minuten einwirken lassen und die Haare wie gewohnt waschen und pflegen. Eine ganz natürliche Art, um das Haarwachstum anzukurbeln.

Pluspunkt: Wer mehrmals in der Woche Pfefferminz-Öl aufträgt, reduziert schnell fettende Haare.

Tipp 5: Sanfte Pflegeprodukte fürs Haar benutzen

Wer die Haare schneller wachsen lassen will, sollte alle Faktoren eliminieren, die das Haarwachstum beeinträchtigen könnten. Und dazu gehören vor allem sulfatreiche Shampoos.

Sulfate sind Reinigungstenside, die in vielen herkömmlichen Shampoos stecken. Sie sorgen dafür, dass das Shampoo schön aufschäumt und Schmutz, Fette und Styling-Rückstände entfernt werden.

Leider wirken Sulfate stark austrocknend, was die Haarfaser auf Dauer beschädigt. Die Spitzen brechen schneller ab, wodurch du niemals groß an Haarlänge gewinnen kannst. Sulfate stehen außerdem im Verdacht, Haarausfall zu begünstigen. Sie kommen den Haarwurzeln beim Shampoonieren sehr nah und stören das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut. Dadurch kann das Haarwachstum gestört werden.

Gehe auf Nummer sicher und setze auf eine sanfte Haarpflege. Greife zu einem Shampoo ohne Sulfate, dass deine Kopfhaut und deine Längen gesund hält. Ein Naturkosmetik-Produkt ist besonders empfehlenswert – hier sind keine schädlichen Inhaltsstoffe enthalten. Bio-Shampoos enthalten milde Reinigungstenside, zum Beispiel auf Kokosbasis, die Haut und Haar ganz sanft von Ablagerungen befreien. So kann das Haar kräftig nachwachsen und Haarbruch wird reduziert.

Probiere doch mal diese fünf Tipps aus und beobachte selbst, wie sich dein Haarwachstum verändern wird. Hier findest du außerdem heraus, wie du kaputte Haare retten und reparieren kannst. In diesem Artikel zeigen dir, wie du krause Haare in Seide verwandelst. Und solltest du noch nach der perfekten Leave-in Pflege suchen – hier stellen wir vor, welches Öl für die Haare am besten geeignet ist.

Weitere Tipps und Tricks zum Thema Haarwachstum anregen findest du auch in unserer BRIGITTE-Community. Schau doch mal vorbei!

Source: https://www.brigitte.de

laut-studie-diesen-effekt-hatte-die-coronakrise-auf-die-meisten-paare

Angst, Beengtheit und wirtschaftliche Sorgen – die Coronakrise war und ist für fast alle Menschen belastend. Auch viele Paare stellt diese Ausnahmesituation auf die Probe. Eine britische Studie liefert erste Erkenntnisse, wie die meisten sie bewältigen.

Egal ob Single oder in einer Beziehung, jung oder alt, mit Kindern oder ohne – Corona hat unser aller Leben verändert. Wir alle mussten uns an neue, ungewohnte Umstände anpassen, extreme Gefühle bewältigen und kreative Wege finden, um mit der Situation umzugehen. Sicherlich haben insbesondere die Maßnahmen, die zur Eindämmung der Pandemie beschlossen wurden, einige Gruppen härter getroffen als andere. Doch eine Krise war und ist Corona wohl für nahezu jeden.

Was macht Corona mit der Partnerschaft?

Schon zu Beginn des ersten europaweiten Lockdowns war abzusehen, dass diese Ausnahmesituation auch Beziehungen auf die Probe stellen wird. Plötzlich waren zahlreiche Paare gezwungen, auf engem Raum viel Zeit miteinander zu verbringen. Zusammen arbeiten, zusammen wohnen, zusammen die Nerven bewahren. Einige konnten sich demgegenüber monatelang nicht sehen, da sie in getrennten Haushalten leben. Und bei vielen verursachte die Krise Existenzängste und wirtschaftliche Nöte, die eine zusätzliche Belastung darstellten.

Bereits im Juni zeichnete sich ab, dass die Scheidungsrate in Deutschland im Coronajahr 2020 voraussichtlich höher ausfallen wird als in anderen Jahren (mehr dazu erfährst du in unserem Artikel “Corona und die Liebe“). Doch das heißt nicht, dass die meisten oder auch nur viele Beziehungen an dieser Krise zerbrochen sind. Wie eine britische Studie der “Marriage Foundation” nahelegt, hat sie tatsächlich sogar mehr Paare enger zusammengeschweißt als auseinander gebracht.

Studie: Mehr Paare zusammen- als auseinandergebracht

Knapp 2.600 Paare mit Kindern wurden im Rahmen dieser Studie über die Entwicklung ihrer Partnerschaft in Zeiten von Corona und Lockdown befragt. Während rund zehn Prozent der Testpersonen angaben, ihre Beziehung habe sich verschlechtert, berichteten 20 Prozent und damit doppelt so viele, ihre Bindung sei stärker geworden und ihr Zusammenleben besser. Außerdem dachten laut dieser Studie nach dem ersten Lockdown weniger der Befragten über eine Scheidung nach als vor dem Lockdown.

“Covid hat uns zu zahlreichen falschen Prognosen verleitet, eine davon war die explodierenden Scheidungszahlen”, sagte der Gründer der “Marriage Foundation” gegenüber “Sunday Times”. “Insgesamt sind viele Ehen im Lockdown eher aufgeblüht dank der Quality Time, die Paare miteinander verbringen konnten ohne den Stress, der etwa durch das ständige Pendeln zur Arbeit oder die Arbeit im Büro entsteht.”

Ob es wirklich an der Quality Time liegt, lassen wir mal dahingestellt. Vielleicht haben viele Paare in der Krisensituation auch einfach gemerkt, was sie an ihrem Schatz haben und dass sie sich aufeinander verlassen können. Schließlich erkennt man in einer Krise am besten, ob es wahre Liebe ist, die zwei Menschen verbindet, oder etwas anderes. Und so lässt sich der Effekt von Corona sowohl für diejenigen, deren Beziehungen zerbrochen sind, als auch für all die, die sich ihrem Schatz nun näher fühlen als je zuvor, wohl am besten folgendermaßen zusammenfassen: Die Pandemie hat sehr vielen Paaren offenbar Klarheit gebracht.

Source: https://www.brigitte.de

Dieser Beitrag wurde zuerst auf Brigitte.de veröffentlicht.

Habe ich’s schon und merke es nur nicht? Bin ich schon fiebrig – oder ist mir nur warm? Diese Fragen stellen sich derzeit viele Menschen. Das Coronavirus versetzt uns in Alarmbereitschaft. Denn die weite Differenz der Ausprägung des Virus macht es schwer zu fassen: Während noch immer 80 Prozent milde bis gar keine Symptome verspüren, erleiden andere Erkrankte schwere bis tödliche Verläufe.

Gefährlich sind vor allem Menschen, die das Coronavirus bereits in sich tragen, davon aber gar nichts merken – und es unbemerkt verbreiten. Deswegen wird der Wunsch nach einem Corona-Test immer größer – Mund auf, Probe entnehmen, Klarheit haben. Das versprechen die ersten Selbsttests, die bald nach und nach in den Apotheken eintrudeln dürften. Aber wie sicher sind deren Ergebnisse wirklich? Dazu hat sich der Virologe Prof. Christian Drosten im NDR-Podcast geäußert.

Was bringen Corona-Antikörper-Tests aus Apotheken?

“Die haben das Format von einem Schwangerschaftstest”, beschreibt Drosten die Antikörpertests, die nun vor allem aus Asien kommen sollen. Das klingt zunächst nach einem einfachen Format, darin sieht der Virologe jedoch gleich zwei Problematiken. Eine sei die hohe Fehlerrate, das andere die Messung an sich: “Wir testen ja hier nicht auf das Virus, sondern wir testen auf den Antikörper”, erklärt Prof. Drosten. Die wiederum seien bei Patienten jedoch erst nach einer Woche oder sogar zehn Tagen nachweisbar.

Die Antikörper-Tests auf das Coronavirus könnten also negativ ausfallen – obwohl man infiziert ist. Im Endeffekt würde das Ergebnis dann mehr Fragen statt Antworten aufwerfen. Also: Auch wenn wir in den Apotheken bald Schnelltests auf Corona-Antikörper angeboten bekommen, sollten wir trotzdem kritisch bleiben. Wer sicher gehen möchte, das rät auch Prof. Drosten abschließend, sollte noch immer mit seinem Hausarzt sprechen – und zwar per Telefon, nicht vor Ort.

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