aussehen

Du wünschst dir endlich mehr Fülle und Griffigkeit für dein dünnes Haar? Wir stellen die besten Methoden vor, die mehr Volumen in deine Haare bringen.

Weshalb habe ich dünnes Haar?

Wie dick unsere Haare nachwachsen, ist vor allem durch die Genetik gesteuert. Dünnes Haar ist etwa 0,04 Millimeter dick und hat damit einen halb so großen Durchmesser wie normales Haar. Das bringt bei der Pflege und beim Styling einige Herausforderungen mit sich. Feine Haare neigen dazu, strähnig und platt zu wirken. Außerdem bricht dünnes Haar schneller ab, weil es nicht so robust ist wie dickes Haar.

Neben den Genen beeinflussen auch noch andere Faktoren unsere Haardichte. Zum Beispiel die Hormone: Durch ein hormonelles Ungleichgewicht im Körper kann es vorübergehend zu Haarausfall kommen – eine Folge von Stress, den Wechseljahren oder der Einnahme der Pille. Manchmal handelt es sich auch um einen chronischen Haarausfall, der die Haare immer dünner werden lässt. Sprich am besten mit dem Doc deines Vertrauens, wenn der Haarausfall nicht mehr aufhört. In diesem Fall können bestimmte Medikamente oder Kopfhaut-Tinkturen helfen.

Eine einseitige Ernährung kann ebenfalls der Grund für feiner werdende Haare sein. Essen wir nicht nährstoffreich, fehlen dem Körper die richtigen Bausteine, um kräftiges Haar nachwachsen zu lassen.

Auch Falsche Pflegeprodukte können zu dünnem Haar führen. Beschwerende Produkte bewirken, dass die Haare am Kopf kleben und keine Griffigkeit haben.

Von Haarausfall bis Ernährung: Die Ursachen von dünnem Haar sind vielseitig. Egal, welche Gründe bei dir vorliegen – folgende Tipps helfen dir dabei, das Haar dicker aussehen zu lassen.

Das richtige Shampoo

Das falsche Shampoo kann deinem Haar Fülle und Griffigkeit rauben. Benutzt du ein Produkt, welches zu reichhaltig ist, wird der Ansatz beschwert und geplättet. Ein mildes und leichtes Volumen-Shampoo ist die beste Wahl für dünnes Haar. Es raut die Haarfaser ganz leicht auf, wodurch sich das Haar fülliger anfühlt. Pflege kannst du noch im Nachhinein in die Längen geben, um Haarbruch und Spliss vorzubeugen.

Tipp: Greife zu einem Shampoo ohne Silikone, um dein Haar gesund zu halten. Silikone sind chemische Filmbildner, die sich wie ein dicker Mantel auf den Haaren absetzen. Das nimmt dem Haar jegliches Volumen und trocknet die Haarfaser auf Dauer aus. Echte Pflegewirkstoffe können dann nicht mehr durch den Kunststofffilm durchdringen, was die Haare empfindlicher macht. Am besten zu einem natürlichen Naturkosmetik-Shampoo greifen, dass keinerlei schädliche Inhaltsstoffe enthält.

Die perfekte Pflege

Auch dünnes Haar braucht Pflege. Leider wird die Haarfaser durch die geringe Fläche besonders schnell beschwert. Conditioner und Haarkuren bewirken deshalb oft, dass die Haare schlapp und leblos aussehen.

Eine kleine Änderung der Pflegeroutine kann hier bereits helfen. Tausche den Standard-Conditioner gegen eine Sprüh-Pflege aus, die du nach dem Waschen aufsprühst. Sie bleibt im Haar und wird nicht mehr ausgewaschen. Diese Pflegeprodukte sind besonders gut für feine Haare geeignet, da sie die Haarfaser nicht beschweren. Am besten nur in die Längen sprühen, damit der Ansatz nicht beschwert wird.

Eine leichteHaarkur in der Woche reicht aus, um tiefere Schäden im Haar zu kitten. Du kannst dich auch für eine DIY-Lösung entscheiden und eine Haarmaske aus Hausmitteln anrühren. Hier verraten wir dir, wie du eine Haarkur selber machen kannst.

Dünnes Haar trocknen

Die Haare lufttrocknen zu lassen schont die Haarstruktur und minimiert Haarschäden. Allerdings ist es schwierig, ohne Hitze richtig viel Fülle in die Haare zu bekommen. Wünschst du dir also eine sehr voluminöse Mähne, solltest du zum Föhn greifen.

Wichtig dabei: Der richtige Winkel entscheidet darüber, wie voluminös deine Haare nach dem Trocknen aussehen. Föhne das Haar am besten kopfüber, um besonders viel Stand am Ansatz zu bekommen.

Noch mehr Fülle am Ansatz kreierst du mit einer rotierenden Warmluftbürste. Diese Geräte vereinen die Technik eines Föhns mit der Vorgehensweise einer klassischen Rundbürste. Einzelne Strähnen werden auf der Warmluftbürste aufgewickelt, getrocknet und wieder abgewickelt. Durch die Spannung auf dem Haar entsteht mehr Volumen am Ansatz. Das Haar sieht anschließend aus, wie vom Friseur geföhnt. Aber Achtung: Nicht bei klitschnassem Haar anwenden, sonst dauert das Trocknen zu lange.

Dünnes Haar stylen

Gewellte oder gelockte Haare sehen immer voluminöser als, als komplett glattes Haar. Durch Locken kommt Bewegung in die Längen, wodurch sie optisch dicker aussehen. Keine Lust auf Kringellöckchen? Kein Problem: Greife einfach zu einem Lockenstab mit großem Durchmesser (ab 38 Millimetern). So zauberst du ganz subtile Wellen in dein Haar, die für mehr Fülle sorgen.

Bei strapaziertem dünnem Haar kommen auch XXL-Lockenwickler in Frage, welche die Haare schonender in Wellen legen. Hier ist die Hitzeentwicklung etwas geringer, als beim klassischen Lockenstab. Dadurch trocknen die Haare weniger aus. Der einzige Nachteil: Lockenwickler erfordern etwas mehr Zeit und Mühe. Bis die Wickler aufheizen, im Haar befestigt sind, auskühlen und entfernt werden, vergeht locker eine halbe Stunde. Dafür bleibt das Haar gesünder.

Du kannst nicht auf dein Glätteisen verzichten? Solltest du glattes Haar bevorzugen, hilft ein einfacher Trick, um kein plattes Spaghetti-Haar zu bekommen. Ziehe das Glätteisen vom Ansatz an zuerst kurz senkrecht nach oben und dann nach unten in Richtung Spitzen. In den Längen kannst du das Gerät außerdem leicht nach innen eindrehen, um dem Haar einen leichten Schwung zu schenken.

Bitte bei all den vorgestellten Tools nicht auf ein gutes Hitzeschutzspray verzichten. Dieses puffert hohe Temperaturen ab und schützt das Haar beim Styling.

Feine Haare färben

Erstmal die guten Nachrichten: Colorationen oder Blondierungen werden dünnes Haar dicker aussehen lassen. Denn das Haar wird durch den chemischen Färbeprozess leicht aufgeraut und fühlt sich danach fülliger an. Das bedeutet für dich: Du darfst dich in Sachen Haarfarbe austoben! Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar Strähnen im angesagten Balayage Look?

Es gibt aber auch einen Nachteil: Dünnes Haar ist empfindlicher und neigt durch den geringen Durchmesser eher dazu, abzubrechen. Beim Haare färben können Haarschäden entstehen, die bei feinen Haaren besonders drastisch ausfallen können. Wer die Haarfarbe gerne ändert, sollte anschließend unbedingt auf eine gute Pflege setzen. Dann darf die Haarkur gerne zwei Mal in der Woche aufgetragen werden.

Tipp: Viele Friseure bieten bei Blondierungen sogenannte Olaplex-Zusätze an, welche die Haare beim Färben schonen sollen. Davon profitiert vor allem strapaziertes dünnes Haar, das durch Olaplex weniger ausgetrocknet wird.

Dünnes Haar: Frisuren-Update

Auch die richtige Frisur entscheidet darüber, wie voll dein Haar aussieht. Folgende Looks sind besonders empfehlenswert:

Blunt Cut

Viele Stufen lassen deine Längen dünner aussehen, als sie tatsächlich sind. Entscheide dich lieber für den angesagten “Blunt Cut“. Dabei werden die Haare auf einer Länge abgeschnitten, wodurch die Spitzen voller wirken.

Bob

Je kürzer der Schnitt, desto einfacher ist es, Volumen ins Haar zu zaubern. Bobs in jeder Länge und Form stehen dir daher besonders gut. Ob Baby-Bob (extra kurz) oder Longbob (extra lang) – diese kürzeren Schnitte lassen dein Haar voluminöser wirken als jede Langhaarfrisur.

Pixie Cut

Darf es noch etwas kürzer sein? Im Vergleich zum Bob wird beim Pixie Cut das Haar im Nacken und an den Seiten sehr kurz geschnitten. Am Oberkopf bleiben die Haare etwas länger. Ein moderner Schnitt für selbstbewusste Frauen!

Curtain Bangs

Vorsicht bei Ponys in dünnem Haar – sie können deiner Mähne Fülle in den Längen rauben. Es gibt aber eine Variante, die wirklich jeder Frau mit feinem Haar steht: Die sogenannten Curtain Bangs! “Curtain” ist das englische Wort für Vorhang und bezeichnet die besondere Form dieser Pony-Art. Das Haar fällt dabei rechts und links locker auf die Stirn, wodurch das Gesicht optimal eingerahmt wird.

Calligraphy Cut

Der Calligraphy Cut bezeichnet keine Frisur, sondern eine bestimmte Schnitttechnik. Der Friseur schneidet das Haar nicht mit einer Schere, sondern mit einem sogenannten Calligraphen. Das ist eine Art Messer mit angeschrägter Klinge. Damit lassen sich ganz verschiedene Looks kreieren – von Bob bis Stufenschnitt ist alles möglich.

Das Besonderere dabei: Der Calligraph schneidet das Haar in einem leichten Winkel ab. Dadurch fallen die Haare schwungvoller und sehen voluminöser aus. Das ist besonders für feines Haar interessant.

Die Trend-Technik ist etwas teurer, als ein regulärer Schnitt. Informiere dich doch mal bei deinem Lieblings-Friseur, ob er diese Methode anbietet und für dein Haar empfiehlt.

Calligraphy Cut getestet

Ernährung umstellen

Achte darauf, dass du alle Nährstoffe aufnimmst, die für ein gesundes Haarwachstum erforderlich sind. Dazu gehören vor allem Protein, Zink, Biotin und Eisen. B-Vitamine fördern den Haarwuchs und sollten ebenfalls nicht zu kurz kommen. In diesen Lebensmitteln findest du die Haarbooster:

  • Proteine: Linsen, Fleisch, Fisch, Tofu, Nüsse, Quark
  • Zink: Hartkäse, Weizenkeime, Kürbiskerne, Leinsamen, Austern, Garnelen
  • Biotin: Eier, Erdnüsse, Haferflocken, Rinderleber, Milchprodukte
  • Eisen: Fleisch, Leber, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Sojabohnen, Sesam
  • B-Vitamine: Vollkorngetreide, Avocado, Grünkohl, Eier, Sonnenblumenkerne

Viele Beauty-Tipps findest du auch in unserer BRIGITTE Community!

Source: https://www.brigitte.de

Hetero, bi, homo, a, metro, pan – habt ihr vermutlich im Zusammenhang mit Sexualität alles schon gehört. Und demisexuell? Was es damit auf sich hat, klären wir hier!

Die einen stehen auf Männer, andere auf Frauen, für wieder andere spielt das Geschlecht überhaupt keine Rolle und manche verspüren niemals Lust auf Sex. Dass es nicht die eine “richtige” oder “normale” sexuelle Orientierung gibt, die für alle Menschen gilt, wissen wir mittlerweile (hoffentlich) alle.

Doch was Demisexualität ist, wissen viele nicht – was vermutlich zur Folge hat, dass eine ganze Menge Leute demi sind, ohne sich darüber im Klaren zu sein. Höchste Zeit also, endlich mehr über die Grauzonen der Sexualität zu sprechen, die sogenannte “gray-a”. Denn sich selber sexuell nicht zuordnen zu können, ist ein gefährlich guter Nährboden für Verunsicherung und Selbstzweifel …

Was bedeutet demisexuell?

Der Begriff Demisexualität bezeichnet eine Form der Sexualität, bei der Menschen ausschließlich im Zusammenhang einer emotionalen Bindung sexuelle Lust und körperliche Anziehung empfinden. Heißt: Ohne Gefühl, kein Sex – zumindest kein lustvoller, der Spaß macht und befriedigt.

Doch nicht nur das: Demisexuelle Menschen haben ähnlich wie Asexuelle kein generelles Interesse an Sex oder Sexpartnern. Jemanden heiß finden? Cyber-Sex? One Night Stands? Für Leute, die demisexuell sind, absolut abwegig! Mit jemandem zu schlafen oder auch nur Necking zu haben, kommt ihnen erst in den Sinn, wenn sie eine tiefe Beziehung zu dieser Person haben.

Warum sind Menschen demisexuell?

Gegenfrage: Warum sind Menschen hetero, homo oder asexuell? Sie sind es eben! Soweit wir wissen, kann sich niemand einfach aussuchen, wer ihn sexuell anturnt und was ihn im Bett zum Orgasmus bringt (wobei wir natürlich, wenn wir Orgasmusprobleme haben, schon einiges probieren können).

Bei Demis geht man davon aus, dass die sogenannte primäre sexuelle Anziehung, die äußere Merkmale wie Aussehen, Geruch, Ausstrahlung und Persönlichkeit auf uns ausüben, aus welchen Gründen auch immer nicht auf sie wirkt. Für die sekundäre Anziehung sind sie allerdings genauso empfänglich wie alle anderen auch. Von der spricht man, wenn – meist im Rahmen einer romantischen Beziehung – Gefühle wie Vertrauen, Sehnsucht, Respekt, Freundschaft oder Liebe sexuelle Lust gegenüber einer ganz bestimmten Person verursachen.

Insofern unterscheidet sich das Sexleben von Demis rein äußerlich kaum von dem Sexleben eines Menschen, der beispielsweise aus Prinzip außerhalb von Beziehungen mit niemandem schlafen möchte. Aber eben nur äußerlich …

Woran erkennen wir Demisexualität?

Ihr ahnt es sicher schon: Demisexualität können wir niemandem auf den ersten Blick ansehen – genauso wenig wie Homosexualität, Bisexualität, Asexualität oder sonstige sexuelle Ausrichtungen. Und das ist auch gut so! Schließlich gehen uns Sexualität und sexuelle Neigungen anderer Menschen grundsätzlich nichts an – Stichwort Privatsache.

Wenn es dagegen darum geht, Demisexualität bei uns selbst zu erkennen, wäre eine Orientierungshilfe schon ganz nett. Denn genau wie andere (oft vor allem nicht heterosexuelle Menschen) tun sich Demisexuelle gelegentlich schwer damit, sich im breiten Spektrum der Sexualität zu verorten. Hier sind fünf Anzeichen, die Hinweise auf Demisexualität sein können (Betonung liegt auf können!).

5 Anzeichen, dass du demisexuell bist

1. Wenn du dich verliebst, willst du ihn unbedingt näher kennenlernen – aber an Sex und Knutschen denkst du lange nicht.

Klar, jemanden kennenlernen, sich verlieben, Kribbeln im Bauch spüren und die rosarote Brille aufhaben kennst du gut. Aber Vorstellungen von euch beim Blümchensex oder Vorfreude auf den ersten Zungenkuss? Hattest du in der Anfangsphase einer Beziehung noch nie!

2. Flirten verstehst du nicht und schon der Gedanke an Dating macht dich nervös.

Was finden Leute nur  daran, mit anderen zu flirten oder beim Blind Date eine Liste von oberflächlichen Smalltalk-Themen abzuarbeiten? Dein Ding war das nie. Dafür ist es für dich umso aufregender, wenn du im Gespräch zum Beispiel merkst, dass dein Gegenüber dich versteht, das gleiche fühlt wie du oder Worte sagt, die wirklich eine Bedeutung haben.

3. Du weißt nicht so genau, ob du eher auf Männer oder Frauen stehst.

Penis? Brüste? Hmm! Für sich genommen, kannst du weder mit dem einen noch mit dem anderen besonders viel anfangen. Aber wenn eine emotionale Bindung da ist, würdest du niemanden ausschließen – weder Mann noch Frau.

4. Du sprichst ungern über Sex, weil du das Gefühl hast, du musst dich verstellen.

Die meisten Demisexuellen tun sich schwer damit, mit Freunden oder Bekannten über Lust und Sexualität zu reden. Kein Wunder! Wenn andere von hotten Stars schwärmen, hast du nichts zu melden. Dich turnen eben Menschen eben erst an, wenn sie dich emotional berühren.

5. Mit Pornos kannst du nicht viel anfangen.

Über lustige Pornotitel kannst du zwar lachen, bis du keine Luft mehr kriegst, aber Pornos anschauen macht dich eher unruhig. Nicht wegen irgendwelcher prüden Vorbehalte, sondern einfach, weil sich dabei nichts in dir regt.

Videotipp: Das verrät deine Schlafposition über dein Liebesleben

Du tendierst eher zur asexuellen Seite? Auch kein Thema! Aber Tantra-Yoga könntest du ja trotzdem mal probieren. Vielleicht befindest du dich bloß in einer Grauzone, in der erst deine spirituelle Seite stimuliert werden muss, damit du sexuell etwas spürst. Doch selbst wenn du asexuell bist: Wahre Liebe kannst du dennoch finden. Und Einsamkeit überwinden geht sowieso auch ohne Sex.

Source: https://www.brigitte.de

Eye Tapes sollen unseren Augen einen Lifting-Effekt geben für Augen à la Bella Hadid. Was wir von dem Trend halten? Unsere Redakteurinnen Jessica und Friederike verraten es euch.

Es gibt Beautytrends, die sind eher für den professionellen Gebrauch, das heißt aber noch lange nicht, dass wir sie nicht trotzdem ausprobieren. Zum Beispiel Eye Tapes. Noch nie gehört? Dann helfen wir euch mal auf die Sprünge.

Eye Tapes werden dazu verwendet, um die Augenpartie optisch zu liften. Dadurch bekommen die Augen quasi den Katzenaugen-Effekt, den wir von Model Bella Hadid kennen. Oft wird dieser Look durch plastische Eingriffe erzielt, die Eye Tapes sollen aber ein gleiches Ergebnis ermöglichen. Wie der Name schon verrät, werden die Tapes an den Schläfen angeklebt und mit einem elastischen Band nach hinten gezogen. Das Band wird wiederum im Haar festgesteckt. Was wir davon halten? Wir verraten es euch.

In Love mit Eye Tapes

Zugegeben: Schon beim Zusehen sieht der Eye-Tape-Trend total anstrengend aus. Aber ich finde den Look, den man damit erzielen kann einfach grandios. Klar, dass ist nichts, was ich jeden Tag tragen würde – aber für einen besonderen Anlass würde ich es definitiv ausprobieren. Ich liebe den Cat-Eye-Look. Vor allem, wenn die Augenwinkel eher nach unten verlaufen, könnte man mit diesem simplen Trick seeeehr viel verändern.

Wichtig zu wissen: Die Tapes müssen auf der trockenen, am besten sogar desinfizierten Haut angebracht werden, damit sie richtig gut halten. Drückt sie etwa eine Minute an die Haut. Verstecken lassen sich die Tapes am besten, wenn ihr die Haare offen tragt. Dann fallen sie kaum auf, zumal ihr darüber ohnehin euer Make-up auftragt. Wer also Lust auf Make-up-Experimente hat (so wie ich), der wird diese Tapes garantiert mal ausprobieren MÜSSEN!

 Jessica (links) kann den Eye Tapes absolut nichts abgewinnen, Friederike ist dagegen total in love.
Jessica (links) kann den Eye Tapes absolut nichts abgewinnen, Friederike ist dagegen total in love.

Eye Tapes? Wortwörtlich für die Katz’!

Wenn in einem Beauty-Fotoshooting Klebestreifen zum Einsatz kommen, kann das in den meisten Fällen nichts Gutes heißen. Ob vermeintliche Speckröllchen, Brüste oder wie in diesem Fall die Augenpartie – eine Körperregion einfach so abzukleben oder mithilfe von Klebeband an die richtige Stelle zu bringen, geht in meinen Augen einen Schritt zu weit. Davon abgesehen, dass wir damit komplett unrealistische Beauty-Ideale erschaffen, geht doch auch die Kunst des Visagisten und der Zauber des Make-ups verloren. Mithilfe eines Eyeliners sowie dem Spiel von Licht und Schatten lässt sich auch ganz ohne Stripes ein wunderschöner und vor allem auch natürlicher Cat-Eye-Effekt kreieren.

Mein Tipp: Wem Cat-Eyes mithilfe eines Eyeliners nicht genug sind, der sollte statt der Klebestreifen, den Fox-Eye-Look ausprobieren. Auch hier wird möglichst präzise ein Lidstrich gezogen. Der einzige Unterschied: Am Ende wird dieser nicht geschwungen, sondern etwas geradliniger in Richtung Schläfen gezogen. Das hat den Effekt, die Augen symmetrisch und mandelförmiger aussehen zu lassen.

Source: https://www.brigitte.de

Als Beautyredakteurin und bekennender Make-up-Junkie schnappt man jede Menge Tipps auf. Aber nicht alle davon sind wirklich hilfreich. Unsere Redakteurin Friederike verrät vier Beautytipps, die ihre Routine wirklich verändert haben.

Eyeliner – aber anders

Ich liebe Eyeliner, aber ich weiß, dass nicht jeder morgens Geduld und Ruhe hat, um einen akkuraten Wing zu ziehen. Muss auch gar nicht sein. Seit diesem Sommer habe ich den Inner Corner Eyeliner für mich entdeckt. Hier zieht man den Liner nämlich nicht (nur) nach außen, sondern auch nach innen, sodass ein Cat-Eye-Effekt entsteht. Ich verspreche euch, damit sehen die Augen gleich viel spannender aus. Wie genau das funktioniert, verraten wir euch hier.

Fast noch wichtiger ist für mich das Tightlining. Das meint eigentlich nur das Einfärben der oberen Wasserlinie mit einem Kajal. Ich nehme am liebsten Brau oder Schwarz dafür. Das ist am Anfang zwar ein komisches Gefühl, aber dadurch wirken die Wimpern einfach viel dichter. Vor allem, wenn man Schlupflider oder wenig bewegliches Lid hat (so wie ich), kann das sogar den Eyeliner ersetzen. Mein Tipp: Verwendet einen wasserfesten Kajal, dann hält das Ganze wirklich lange.

Bye, bye Poren

Ich hatte immer das Glück, dass meine Poren kaum sichtbar waren. Bis vor kurzem. Meine eigentlich unkomplizierte, normale Haut hat sich (gefühlt) von heute auf morgen zur öligen Mischhaut verändert. Plötzlich habe ich sichtbare Poren und Puder ist mein ständiger Begleiter. Damit ich aber im Laufe des Tages nicht so schnell glänze, arbeite ich mein Puder mit einem eher fest gebundenen Pinsel in drückenden Bewegungen in die Haut. So wirkt sie nicht nur flawless, sondern auch schön abmattiert – und das einige Stunden lang.

Lose Puder sind hierfür übrigens nicht wirklich effektiv, weil sie oft zu fein sind. Wer stark vergrößerte Poren hat, der kann auch auf gepresste, farblose Blurring Powder zurückgreifen. Die kaschieren die Poren aufgrund der Formulierungen noch stärker. Auch hier gilt: eintupfen statt drüber pinseln.

Eyelighter

Eine strahlende Augenpartie ist mir super wichtig, ich will aber keinen Concealer verwenden, der gefühlt 48279840 Nuancen zu hell ist. Meine Lösung: eine illuminating Cream. Den Tipp habe ich mir von einer Make-up-Artistin auf einem Event abgeguckt. Ich gebe die Creme (ein flüssiger, dezenter Highlighter geht auch) rund um die Augenpartie bevor ich Foundation und Concealer auftrage und ziehe sie hoch bis zu den Wangenknochen. So wirkt der Concealer viel strahlender und die Augen viel wacher. Probiert es unbedingt aus!

Keep your Nailpolish-Game strong

Meine Fingernägel sind meine größte Baustelle. Ich habe es einfach nie geschafft, dass sie richtig gepflegt aussehen – ganz egal, wie viel Pflege ich draufgeklatscht habe. Bis ich auf diesen Tipp gestoßen bin: 

Die Nagelhaut sollte mit einem Nagelhautentferner entfernt werden – und zwar ein bis zweimal die Woche. Dann sieht sie nämlich wirklich soft und nicht so trocken aus. Außerdem poliere ich meine Nägel IMMER bevor ich Nagellack auftrage. Der Grund: So werden Rillen im Nagel ausgeglichen und der Lack hält besser. Mein Nagellack hält jetzt tatsächlich länger als eine Woche – gamechanging!

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Es gibt tatsächlich Frauen, die besser aussehen, je älter sie werden. Glaubt ihr nicht? Dann schaut euch mal diese Promis an!

Es gibt tatsächlich Frauen, die besser aussehen, je älter sie werden. Glaubt ihr nicht? Dann schaut euch mal diese Promis an!

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Pony-Liebhaberinnen aufgepasst! Eine neue Trendfrisur macht buchstäblich die Runde: der edgy Pony. Wie cool der aussehen kann und welche Stars ihn schon tragen, erfahrt ihr im Video.

Pony-Liebhaberinnen aufgepasst! Eine neue Trendfrisur macht buchstäblich die Runde: der edgy Pony. Wie cool der aussehen kann und welche Stars ihn schon tragen, erfahrt ihr im Video.

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Nageldesign muss nicht immer kompliziert sein – manchmal sind es die einfachsten Dinge, die die schönste Optik zaubern. Wir zeigen euch das einfachste Nageldesign der Welt. Das kann jede!

Besondere und aufwändige Nageldesigns sehen toll aus, aber Hand aufs Herz – wer von uns bekommt das schon alleine zuhause hin? Manche von uns scheitern ja schon daran, den Nagellack deckend aufzutragen (we feel you!). Heißt aber noch lange nicht, dass wir komplett auf Nageldesigns verzichten müssen – sie sollten lediglich einfach sein.

Punkt für Punkt

Nein, wir haben nicht zu viel versprochen. Es gibt tatsächlich ein Nageldesign, dass wirklich JEDE von euch hinbekommt. Und dafür braucht ihr auch keine 57298021321 Stunden einzuplanen. Simple Punkte sind die neuen French Nails. Klingt langweilig? Ist es ganz und gar nicht!

Dieses Nageldesign beweist, wie cool zwei kleine Punkte auf den Nägeln aussehen können. Ihr lackiert die Nägel dazu lediglich mit einer leicht getönten Basefarbe, zum Beispiel ein Nudeton oder ein helles Rosé.

Dann setzt ihr mit einem feinen Pinsel oder einem Nageltool zwei Punkte in unterschiedlichen Farben (wer es klassisch will, der nimmt Schwarz und Weiß) auf jeden Nagel. Wo ihr sie platziert, könnt ihr natürlich selbst entscheiden. Besonders cool wirkt es aber, wenn sie direkt untereinander und relativ nah am Nagelbett platziert werden. Im Herbst und Winter wirken auch Gold, Silber und Rottöne super festlich.

Mehr ist mehr

Wem zwei Punkte dann doch zu basic sind, der setzt einfach mehrere Punkte (wenn möglich sogar in unterschiedlichen Größen) entlang des Nagelrandes. Auch hier könnt ihr euch für ein bis zwei Farben entscheiden. Zu viele Nagellacke lassen das Ergebnis möglicherweise etwas zu unruhig wirken. Da wir das Nageldesign möglichst elegant und professionell aussehen lassen wollen, verzichten wir auch auf zu grelle Töne.

Natürlich wissen wir: Nur gepflegte Nägel sehen auch wirklich gut aus. Deshalb solltet ihr eure Fingernägel vor der Maniküre feilen, polieren (ganz wichtig) und die Nagelhaut entfernen. Erst dann könnt ihr mit dem Lackieren beginnen. So geht ihr sicher, dass der Nagellack auch möglichst lange hält. Und selbst wenn der Lack hier und da abplatzen sollte. Für dieses Nageldesign braucht ihr wirklich keine Ewigkeit …

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Im Homeoffice scheint sich bei Herzogin Catherine einiges getan zu haben. Anstatt weiterhin auf Brauntöne zu schwören, erstrahlt Kates Beauty-Look in neuer Frische und das hat einen Grund.

Herzogin Catherine, 38, ist für ihre kastanienbraunen, immer perfekt gestylten Haare und ein dezentes Tages-Make-up bekannt. Allein das pinkfarbene Rouge auf den Wangen sorgt für einen Farbakzent in Kates Gesicht. Bisher hielt die schöne Herzogin eisern an dem Motto: Weniger ist mehr, fest. Das scheint sich während des Lockdowns aber geändert zu haben.

Herzogin Catherine trägt die Haare kürzer und heller

Bereits bei der Irlandreise Anfang dieses Jahres fiel auf, dass Kate ihre Haare kürzer und etwas heller trug. Anstatt in dem altbekannten Dunkelbraun, erstrahlten ihre Haare in einem goldfarbenen Ton. Es ist nicht das erste Mal, dass die Frau von Prinz William zu hellere Töne bei ihren Haaren setzt, doch die jüngste Haartransformation könnte endgültig sein, sie hat nämlich zwei tolle Vorteile. Zum einen sorgen hellere Haarfarben für ein jüngeres und frischeres Aussehen,  ein Effekt, der zusätzlich durch die etwas kürzeren Spitzen, die dem Haar wieder mehr Volumen verschaffen, unterstützt wird.

Diese Make-up-Tricks hat sich Kate von den Profis abgeguckt

Aber nicht nur Kates Haare haben sich im Jahr 2020 verändert. Das ganze Erscheinungsbild der Herzogin wirkt verändert und das hat auch einen Grund. Von schwarzem Eyeliner, pinkfarbenem Rouge und braunem Lippenstift hat sich Kate verabschiedet und setzt stattdessen auf einen viel moderneren Schminkansatz.

© instagram.com/kensingtonroyalDen größten Unterschied machen die Augen. Der schwarze Lidstrich wird durch einen zarten Braunton ersetzt, der den Übergang zum Lidschatten noch natürlicher gestaltet. Zusätzlich halten Rosétöne Einzug in die Lidschatten-Palette der Herzogin und geben ihrem Make-up einen feminineren Touch.

Anstatt wie früher die Wangenknochen mit Rouge hervorzuheben, bringt ein leichtes Contouring mehr Struktur in Kates Gesichtsform. Highlighter, der zusätzlich auf den Wangenknochen aufgetragen wird, lässt ihre Haut strahlen. Auch bei den Lippen wird Herzogin Catherine immer mutiger. Zarte Braun- und Beigetöne werden durch pinkfarbenen Lippenstift ersetzt – ein Pluspunkt, denn Kates Lippen wirken dadurch größer. Vielleicht liegt es daran, dass ihr Make-up den Videocalls angepasst wurde und dadurch kräftiger sein musste, fest steht: Das Homeoffice hat Kate mehr Freiheiten gegeben, mit ihrem Look zu spielen. Und der neue, moderne Look kommt gut an, die Herzogin sieht frisch und glücklich aus.

Verwendete Quellen: Daily Mail 

Dieser Artikel ist ursprünglich auf gala.de erschienen.

Source: https://www.brigitte.de

Ein Teint, so frisch und sonnig wie der Frühling – mit Power-Peelings und Profi-Treatments. Wir testeten Wirkstoffe fürs Home-Spa und Kosmetik-Behandlungen.

Jeden Tag stößt unsere Haut mehrere Hunderttausend abgestorbene Hautzellen ab und bildet neue. Und alle vier Wochen etwa erneuert sie sich komplett. Doch je älter wir werden, desto langsamer läuft dieser Prozess, und auch äußere Einflüsse wie Sonne, fehlende Feuchtigkeit oder eine gestörte Talgproduktion können diesen Vorgang behindern. Die Folgen: Die alten Hautschüppchen verstopfen die Poren, der Teint wirkt fahl und müde. Peeling-Produkte und Profi-Behandlungen können der Haut dann helfen. “Sie befreien von Verhornungen und abgestorbenen Zellen und machen sie gleichzeitig aufnahmefähiger für nachfolgende Pflege”, so Dr. Christian Merkel, Dermatologe im Haut- und Laserzentrum an der Oper in München. In der Redaktion haben wir unterschiedliche Treatments beim Profi getestet. Und zu Hause Peelings ausprobiert, mit denen man die Hauterneuerung zweimal die Woche anregen kann, um einen frühlingsfrischen Glow zu bekommen. Peeling-Trends mit natürlichen Zutaten fürs Home-Spa und professionelle Hightech- Methoden im Überblick:

Radiofrequenz- Needling:

Nicole Lötters, stv. Beauty Director, wünscht sich eine straffere und strahlendere Haut mit Langzeiteffekt, aber ohne Skalpell.

Was soll das?

Hauterneuerung, Gesichtsstraffung, feinere Poren, Anti-Aging, Narbenbehandlung – Needling ist vielseitig und hält länger als ein Peeling. Durch mikrofeine Nadeln werden die oberen Hautschichten und tiefer liegenden Kollagen- fasern stimuliert, sich frisch und neu zu bilden. Eine zusätzliche Wärmebehandlung mit Radiofrequenzwellen (RF) verstärkt den Effekt. (Microneedling braucht 8 Termine; RF-Needling nur 3)

Wie war’s für dich?

260 Mal sticht ein Gerät einen Dermastempel mit 64 Nadeln in mein Gesicht! Aber ganz ehrlich: Davon habe ich nichts gemerkt! Denn etwa 40 Minuten vor der Behandlung wird eine Betäubungscreme aufgetragen, das Gesicht fühlt sich danach ein bisschen wie eingefroren an. Das Needling selbst dauert höchstens 10 Minuten. Meine Ärztin hat jeden “Shot”, so heißt es, wenn der Stempel in die Haut “schießt”, zwischen 0,7 und 3 mm individuell auf mich eingestellt, professionell eben! Anschließend noch eine leichte Salbe, und schon kann ich mit roten Streifen im Gesicht in die U-Bahn (okay, ich hätte auch eine Abdeckcreme bekommen können…). Am nächsten Tag: “Wow, deine Fältchen sind voll gemildert!”, sagt meine kritische Beauty-Kollegin. Ich schiebe mein Aussehen eher auf die leichte Schwellung, die ich nach der Behandlung habe. Denn einen Effekt soll man erst nach rund drei Wochen sehen – solange arbeiten die Zellen daran, neue, feinporige und straffe Haut wachsen zu lassen. Ansonsten ist mein Gesicht nur noch gleichmäßig zart gerötet. Sport, Sauna und alles andere, was den Kopf gut durchblutet, ist nach der Behandlung drei Tage lang verboten. Etwa nach einer Woche löst sich die leichte Verschorfung, darunter: ganz weiche Haut. Nach drei bis vier Wochen wiederhole ich das Treatment, denn man vereinbart in der Regel zwei bis drei Needlings, was sich sichtlich lohnt. Gerade zarte Fältchen auf der Stirn und um den Mund sind gemildert und meine Kinnpartie hat einen Push bekommen.

Würdest du es noch mal machen?

Auf jeden Fall! Das war wie ein kleines, natürliches Lifting, inklusive zarter Haut. Für den schnellen Glow würde ich einfach nur ein Peeling wählen. Aber um der Haut einen lang anhaltenden Motivationskick zu geben, ist Needling mega. Einen Auffrischungstermin nach etwa einem Jahr möchte ich auf jeden Fall machen! Auf den Abend werde ich den Termin auch wieder legen, um nicht mit roten Streifen ins Büro zu müssen.

Wo hast du es gemacht?

In der Medical-Beauty-Praxis Bellari Hamburg, Dr. Irina Izmaylova. Kosten: 990 Euro für 3er-Kur, www.bellari.de

Fahler Teint: Hände
© Keith Schofield

Mikrodermabrasion

Merle Rebentisch, Head of Beauty, will möglichst sanft ihren Winter-Grauschleier loswerden.

Was soll das?

Das Peeling mit Mikrokristallen soll intensiv, aber schonend das Hautbild verfeinern und Hornzellen abtragen. Dafür werden feinste Kristalle – ähnlich wie beim Sandstrahlen – mit einem speziellen Gerät und sanftem Druck auf die Haut aufgebracht. Diese Behandlung befreit die Poren, um die Haut aufnahmefähiger zu machen für Wirkstoffe. Durch den durchblutungsfördernden Reiz sollen außerdem die Zellen angeregt werden, neues Kollagen und Elastin zu produzieren.

Wie war’s für dich?

Ich habe sehr empfindliche Haut und war deshalb auf der Suche nach einem schonenden Treatment. Ich bin großer Fan von Peeling-Behandlungen, obwohl ich mit meiner sensiblen Haut dabei auch schon einige schlechte Erfahrungen machte. Die Mikrodermabrasion bei Reviderm beginnt mit einem sanften Enzympeeling, das spaltet die abgestorbenen Zellen und bereitet meine Haut vor. Der Vorgang an sich geht dann recht schnell. Aus dem Skin-Peeler, der aussieht wie ein großer Stift, schießen die feinen Mikrokristalle auf meine Haut. Die Kosmetikerin fährt mit dem Gerät langsam über Stirn, Wangen und Kinn. Das fühlt sich angenehm an, ich spüre nur ein ganz leichtes Prickeln.

Besonders gründlich wird bei mir die T-Zone bearbeitet, an meinen empfindlichen Wangen wird der Kristallstrahl etwas weicher eingestellt. Hals und Dekolleteé müssen bei mir ausgespart werden, da sich meine Haut dort sofort rötet. Es folgt eine beruhigende Ultraschallbehandlung mit wirksamen Pflegestoffen. Da meine Behandlung am Abend ist, trägt die Kosmetikerin mir direkt eine Nachtpflege auf, ich schminke mich auch nicht mehr. Trotz Treatment bin ich kein bisschen rot. Und meine Haut? Die fühlt sich richtig gut an! Super glatt und ganz weich, die Poren sind gereinigt und wirken feiner. Selbst meine kleinen Mitesser auf der Nase sind weg. Sonne, Sport oder Schwitzen ist in den nächsten 24 Stunden verboten. Dass meine Haut arbeitet, merke ich an den nächsten Tagen, doch sie bleibt ebenmäßig und strahlt ganz frisch.

Würdest du es wieder machen?

Ja, ich würde mir am liebsten einmal im Monat Zeit nur für mich gönnen – und bei dieser Behandlung lässt es sich super abschalten. Auch das Ergebnis überzeugt mich: Mein Hautbild wirkt deutlich feiner und frischer.

Wo hast du es gemacht?

Reviderm Skinmedics in Hamburg, Jana Dobric. Kosten: mit anschließender Ultraschallbehandlung ca. 155 Euro, www.reviderm-skinmedics-hamburg.de

Jetpeel

Charlotte Schwarck, Redakteurin, will ihrer Haut eine schnelle, aber effektive Frischekur gönnen.

Was soll das?

Porentiefe Reinigung, ein besseres Hautbild und das Glätten kleinerer Falten, wunderbar! Aber auch Akne und Hyperpigmentierung können mit dem Jetpeel gezielt behandelt werden. Diese Methode kommt aus der Luft- und Raumfahrt und wurde der Düsenjet- antriebstechnik nachempfunden. Mit 720 km/h wird ein Wasser-Gas-Gemisch aus Mini-Düsen auf die Haut gestrahlt und trägt so schonend die obere Hautschicht ab. Gleichzeitig wird Sauerstoff in die Dermis gebracht. Der kühlende Effekt regt die Durchblutung an, die Haut wird aufnahmefähiger für Wirkstoffe wie Glykolsäure, Hyaluronsäure oder Vitamine.

Wie war’s für dich?

Die Behandlung fühlt sich tatsächlich wie eine Hochdruckreinigung für das Gesicht an – sehr kalt und gleichzeitig auch ein wenig nass. Augen und Mund presse ich, dank Tipp der Kosmetikerin, fest zu, denn die Kochsalzlösung kann leicht in den Augen brennen. Zuerst wird mein Gesicht gereinigt, dann folgt eine Lymphdrainage, auch mit dem Jet-peel-Stift. Damit wird das Lymphsystem angeregt, Stauungen unter der Haut abzutransportieren. Das hilft gegen Schwellungen im Gesicht, auch an dieser Maßnahme erkennt man die professionelle Behandlung. Aus kleinen Düsen schießt dann die Kochsalzlösung auf meine Haut, alte Hautschüppchen und Verhornungen werden durch den Hochgeschwindigkeitsstrahl einfach weggeputzt. In der nächsten Runde wird der Strahl mit Glykolsäure angereichert, die bereitet meine Haut auf eine klassische Ausreinigung per Hand vor. In den letzten Runden werden, wieder mit dem Jetpeel-Stift, verschiedene Wirkstoff- seren in die Hautschichten geschleust. Sie variieren, je nach Hauttyp und -zustand. Kosmetikerin Katja Radtke empfiehlt bei meiner Haut Hyaluronsäure, Vitamin A, C und E. Zur Beruhigung bekommt mein Gesicht für 15 Minuten eine Collagen-Vliesmaske aufgelegt. Und danach? Beim Blick in den Spiegel fällt mir sofort der neue Glow auf. Fazit: Meine Haut hat das Jetpeel super vertragen, ist gar nicht gerötet, sondern zart und prall. Und auch mein Hautbild wirkt feiner. Außer leichter BB-Cream lasse ich den ganzen Tag über nichts mehr an mein Gesicht. Und selbst ungeschminkt zurück in der Redaktion sprechen mich die Kolleginnen auf meinen strahlenden Teint an.

Würdest du es wieder machen?

Ja! Es ist wie ein Großreinemachen für den Teint. Die Haut fühlt sich sauber und zart an. Das Beste: der Soforteffekt. Man kann sich umgehend verabreden.

Wo hast du es gemacht?

Bellapelle in Hamburg, Katja Radtke. Kosten: ca. 200 Euro, www.bellapelle.de

Fahler Teint: Papaya

© Keith Schofield

Natürliche Kräuter-Schälkur

Charlotte Schwarck, Redakteurin, will ihrer Haut eine schnelle, aber effektive Frischekur gönnen.

Was soll das?

Die Schälkur “Green Peel Classic” von Dr. Christine Schrammek verkürzt den natürlichen Regenerationsprozess der Haut von rund 28 Tagen auf fünf. Dank einer Mischung aus enzymhaltigen, pulverisierten Kräutern wie Ackerschachtelhalm und Lungenkraut erneuert sich die Haut rasend schnell. Durchblutung und Stoffwechsel werden angeregt, die Mikrozirkulation wird besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Weil sich neue Bindegewebsfasern bilden, wird die Haut fester. Wer unter Unreinheiten leidet, profitiert von der Regulierung des Verhornungs- prozesses.

Wie war’s für dich?

Schon während der Behandlung merke ich, dass etwas mit der Haut passiert. Nach der Reinigung wird die aufgeschäumte Kräutermischung einmassiert: acht Minuten lang. Mein Gesicht wird ganz warm und ich spüre, wie die winzigen Partikel in die Poren dringen. Spannend! Im Anschluss bin ich gerötet und sehe aus, als wäre ich in der Mittagssonne von Barbados eingeschlafen. Heute und während der nächsten vier Tage hat mein Gesicht Waschverbot, damit es sich schön schälen kann. Tut es auch. Alles spannt und juckt und am dritten Tag platzt die alte Haut wie nach einem Sonnenbrand auf, erst an den Mundwinkeln, dann im ganzen Gesicht. Darunter: frische, zarte Babyhaut. Ich muss mir echt auf die Finger hauen, damit ich die kleinen Schüppchen nicht abziehe. Stattdessen betupfe ich die Haut mit einem Kräutergesichtswasser. Das kühlt und lindert den Juckreiz. Auch im Set: die “Special Regulating Cream” und der “Blemish Balm” von Dr. Schrammek. Zweimal täglich mische ich die beiden Produkte und tupfe sie auf. Tag fünf: Die Erlösung! Bei der Abschlussbehandlung wird der Schälprozess unterbrochen und die durstige Haut mit Nährstoffen versorgt. Nie haben sich ein warmes Musselintuch und eine Pflegemaske so schön angefühlt wie heute! Ein bisschen rot bin ich noch, aber die Haut strahlt, ist feinporig – und wird von Tag zu Tag schöner.

Würdest du es wieder machen?

Ja, immer an einem Mittwoch oder Donnerstag, dann schält man sich am Wochenende.

Wo hast du es gemacht?

Privatpraxis Dr. Susanna Meier in Hamburg. Kosten: ab ca. 295 Euro inklusive Treatment, Home-Care-Set und Nachbehandlung, www.greenpeel.de

Profi-Treatments im Test

Geht alles glatt

Natürliche, mechanische Peelings glätten die Haut mit feinen Partikeln wie Salz, Zucker, Sand oder gemahlenen Fruchtkernen. Sie schleifen die abgestorbenen Hautzellen ab, können Feinstaub entfernen und die Durchblutung anregen. Die Waschgele und -pasten eignen sich besonders für den Körper, da die Haut dort unempfindlicher ist. “Dünner kann die Haut durch viele Peeling-Anwendungen nicht werden, da nur alte Hornzellen entfernt werden, und sofort vitale neue Zellen nachkommen”, erklärt Dr. Merkel.

Schrubben war gestern

Die neue Generation chemischer Peelings ist sanfter und basiert auf Enzymen. Durch ihre milde Wirkung sind sie perfekt für sensible Haut. Es gibt sie in Pulverform zum Anmischen daheim oder als fertige Paste. Die Enzyme, meist gewonnen aus Papaya oder Ananas, bauen gezielt Proteine ab und spalten so die Eiweißverbindungen zwischen den Hornzellen. Die toten Schüppchen lösen sich, mit Wasser lassen sie sich dann leicht abwaschen – darunter: strahlende Haut!

Sauer macht schön

Fruchtsäuren, auch Alpha-Hydroxysäuren (AHAs) genannt, arbeiten ähnlich wie Enzyme: Sie dringen in die obersten Hautschichten ein und entfernen abgestorbene Hautzellen, indem sie die Verbindungen der Zellen lösen. Eingesetzt werden sie oft bei Pigmentstörungen und Unreinheiten. Die beliebteste AHA: die Glykolsäure. Früher oft aus unreifen Weintrauben oder Zuckerrohr gewonnen, wird sie heute meist synthetisch nachgebaut. Da sie von allen Fruchtsäuren die kleinsten Moleküle hat, kann sie am weitesten vordringen, bis in die tieferen Hautschichten, und dort die Kollagenproduktion ankurbeln – wichtig für einen ebenmäßigen Teint. Dr. Merkel empfiehlt, die Haut vor einer Behandlung “anzusäuern”, sie also mit einer glykolsäurehaltigen Creme vorzubehandeln. Denn so kann sich die Haut an die Säure gewöhnen und ihr ins Saure verschobener Grundgehalt lässt das Peeling tiefer eindringen. AHAs stecken meist in flüssigen Konsistenzen wie Ampullen oder Cremes und sollten über Nacht angewendet werden, da sie die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Daher sehr ratsam nach der Fruchtsäurebehandlung: ein hoher Sonnenschutz.

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