ausstrahlung

Hetero, bi, homo, a, metro, pan – habt ihr vermutlich im Zusammenhang mit Sexualität alles schon gehört. Und demisexuell? Was es damit auf sich hat, klären wir hier!

Die einen stehen auf Männer, andere auf Frauen, für wieder andere spielt das Geschlecht überhaupt keine Rolle und manche verspüren niemals Lust auf Sex. Dass es nicht die eine “richtige” oder “normale” sexuelle Orientierung gibt, die für alle Menschen gilt, wissen wir mittlerweile (hoffentlich) alle.

Doch was Demisexualität ist, wissen viele nicht – was vermutlich zur Folge hat, dass eine ganze Menge Leute demi sind, ohne sich darüber im Klaren zu sein. Höchste Zeit also, endlich mehr über die Grauzonen der Sexualität zu sprechen, die sogenannte “gray-a”. Denn sich selber sexuell nicht zuordnen zu können, ist ein gefährlich guter Nährboden für Verunsicherung und Selbstzweifel …

Was bedeutet demisexuell?

Der Begriff Demisexualität bezeichnet eine Form der Sexualität, bei der Menschen ausschließlich im Zusammenhang einer emotionalen Bindung sexuelle Lust und körperliche Anziehung empfinden. Heißt: Ohne Gefühl, kein Sex – zumindest kein lustvoller, der Spaß macht und befriedigt.

Doch nicht nur das: Demisexuelle Menschen haben ähnlich wie Asexuelle kein generelles Interesse an Sex oder Sexpartnern. Jemanden heiß finden? Cyber-Sex? One Night Stands? Für Leute, die demisexuell sind, absolut abwegig! Mit jemandem zu schlafen oder auch nur Necking zu haben, kommt ihnen erst in den Sinn, wenn sie eine tiefe Beziehung zu dieser Person haben.

Warum sind Menschen demisexuell?

Gegenfrage: Warum sind Menschen hetero, homo oder asexuell? Sie sind es eben! Soweit wir wissen, kann sich niemand einfach aussuchen, wer ihn sexuell anturnt und was ihn im Bett zum Orgasmus bringt (wobei wir natürlich, wenn wir Orgasmusprobleme haben, schon einiges probieren können).

Bei Demis geht man davon aus, dass die sogenannte primäre sexuelle Anziehung, die äußere Merkmale wie Aussehen, Geruch, Ausstrahlung und Persönlichkeit auf uns ausüben, aus welchen Gründen auch immer nicht auf sie wirkt. Für die sekundäre Anziehung sind sie allerdings genauso empfänglich wie alle anderen auch. Von der spricht man, wenn – meist im Rahmen einer romantischen Beziehung – Gefühle wie Vertrauen, Sehnsucht, Respekt, Freundschaft oder Liebe sexuelle Lust gegenüber einer ganz bestimmten Person verursachen.

Insofern unterscheidet sich das Sexleben von Demis rein äußerlich kaum von dem Sexleben eines Menschen, der beispielsweise aus Prinzip außerhalb von Beziehungen mit niemandem schlafen möchte. Aber eben nur äußerlich …

Woran erkennen wir Demisexualität?

Ihr ahnt es sicher schon: Demisexualität können wir niemandem auf den ersten Blick ansehen – genauso wenig wie Homosexualität, Bisexualität, Asexualität oder sonstige sexuelle Ausrichtungen. Und das ist auch gut so! Schließlich gehen uns Sexualität und sexuelle Neigungen anderer Menschen grundsätzlich nichts an – Stichwort Privatsache.

Wenn es dagegen darum geht, Demisexualität bei uns selbst zu erkennen, wäre eine Orientierungshilfe schon ganz nett. Denn genau wie andere (oft vor allem nicht heterosexuelle Menschen) tun sich Demisexuelle gelegentlich schwer damit, sich im breiten Spektrum der Sexualität zu verorten. Hier sind fünf Anzeichen, die Hinweise auf Demisexualität sein können (Betonung liegt auf können!).

5 Anzeichen, dass du demisexuell bist

1. Wenn du dich verliebst, willst du ihn unbedingt näher kennenlernen – aber an Sex und Knutschen denkst du lange nicht.

Klar, jemanden kennenlernen, sich verlieben, Kribbeln im Bauch spüren und die rosarote Brille aufhaben kennst du gut. Aber Vorstellungen von euch beim Blümchensex oder Vorfreude auf den ersten Zungenkuss? Hattest du in der Anfangsphase einer Beziehung noch nie!

2. Flirten verstehst du nicht und schon der Gedanke an Dating macht dich nervös.

Was finden Leute nur  daran, mit anderen zu flirten oder beim Blind Date eine Liste von oberflächlichen Smalltalk-Themen abzuarbeiten? Dein Ding war das nie. Dafür ist es für dich umso aufregender, wenn du im Gespräch zum Beispiel merkst, dass dein Gegenüber dich versteht, das gleiche fühlt wie du oder Worte sagt, die wirklich eine Bedeutung haben.

3. Du weißt nicht so genau, ob du eher auf Männer oder Frauen stehst.

Penis? Brüste? Hmm! Für sich genommen, kannst du weder mit dem einen noch mit dem anderen besonders viel anfangen. Aber wenn eine emotionale Bindung da ist, würdest du niemanden ausschließen – weder Mann noch Frau.

4. Du sprichst ungern über Sex, weil du das Gefühl hast, du musst dich verstellen.

Die meisten Demisexuellen tun sich schwer damit, mit Freunden oder Bekannten über Lust und Sexualität zu reden. Kein Wunder! Wenn andere von hotten Stars schwärmen, hast du nichts zu melden. Dich turnen eben Menschen eben erst an, wenn sie dich emotional berühren.

5. Mit Pornos kannst du nicht viel anfangen.

Über lustige Pornotitel kannst du zwar lachen, bis du keine Luft mehr kriegst, aber Pornos anschauen macht dich eher unruhig. Nicht wegen irgendwelcher prüden Vorbehalte, sondern einfach, weil sich dabei nichts in dir regt.

Videotipp: Das verrät deine Schlafposition über dein Liebesleben

Du tendierst eher zur asexuellen Seite? Auch kein Thema! Aber Tantra-Yoga könntest du ja trotzdem mal probieren. Vielleicht befindest du dich bloß in einer Grauzone, in der erst deine spirituelle Seite stimuliert werden muss, damit du sexuell etwas spürst. Doch selbst wenn du asexuell bist: Wahre Liebe kannst du dennoch finden. Und Einsamkeit überwinden geht sowieso auch ohne Sex.

Source: https://www.brigitte.de

Glückliche Menschen haben keine Probleme? Irrtum! Diese Probleme sind sogar typisch für Leute, in deren Leben alles paletti ist.

Vielleicht wird dich das jetzt ein bisschen desillusionieren und schocken, aber: Egal wie glücklich du bist und wie viel du in deinem Leben goldrichtig machst – Probleme wirst du trotzdem immer haben. Selbst das schönste Leben ist nunmal niemals einfach und nur “perfekt”. Immerhin: Einige “Störfaktoren” und Makel sind typische Luxus-Probleme von Menschen, die sich deswegen in erster Linie glücklich schätzen können. Falls sie dir bekannt vorkommen: Gratulation, Hut ab und unbedingt weiter so!

Probleme glücklicher Menschen: Wenn du das kennst, machst du alles richtig

1. Du hast Angst um dein Leben und um das, was du hast

Es gibt mindestens zwei Arten von Angst: Angst VOR etwas und Angst UM etwas. Die Angst vor etwas wird oft von Unsicherheit und bestimmten Vorstellungen ausgelöst (wie du solche Ängste überwinden kannst, verraten wir dir hier). Die Angst um etwas zeigt uns dagegen, was uns besonders wichtig ist. Wenn dich manchmal ein Angstgefühl überkommt, du könntest etwas oder jemanden verlieren oder aber selbst plötzlich krank werden, einen Unfall haben und sterben, dann liegt dir offenbar sehr viel an deinem Leben. Jackpot! Sich zu wünschen, dass es möglichst lange so weitergeht, ist ein großes Glück.

Solange sie nicht Überhand nimmt oder dich daran hindert, dein Leben zu genießen, ist diese Art von Angst ein echtes Luxus-Problem. Wäre dir alles egal, müsstest du dir definitiv größere Sorgen machen …

2. Einigen Leuten kannst du’s einfach nicht recht machen

Du hast Leute in deinem Umfeld, die dich ganz offensichtlich nicht mögen? Kollegen? Schwiegereltern? Bekannte? Verwandte? Ganz egal, es ist ein gutes Zeichen! Niemand kommt mit allen klar, nur wer sich verstellt, kann scheinbar (!) von allen gemocht werden. Wenn du glücklich bist und eine selbstbewusste Ausstrahlung hast, werden dich mit Sicherheit auch einige Leute darum beneiden. Klar ist das ein bisschen doof – aber vermutlich ein viel größeres bzw. ernsteres Problem für die anderen als für dich. Solange du genug Menschen um dich hast, mit denen du gut kannst und die dich mögen, brauchst du dich jedenfalls von den anderen nicht aus dem Konzept bringen zu lassen.

3. Du kannst nicht allen helfen, denen du gerne helfen würdest

Deiner Freundin geht’s schlecht und dich belastet das? Oder hat deine Mama gerade tierisch viel um die Ohren und du kannst sie leider kaum entlasten? Das ist natürlich richtig blöd für sie – aber schön für dich, dass du so am Leben deiner Liebsten teilhaben kannst! Aufrichtiges Mitgefühl empfindet in der Regel nur, wer selbst gerade alles mindestens halbwegs gut im Griff hat. Wäre bei dir Land unter, würdest du wahrscheinlich kaum mitkriegen, dass es anderen nicht so toll geht. Oder es würde dich vielleicht sogar eher ein bisschen erleichtern, davon zu wissen …

4. Du fühlst dich häufig hin- und hergerissen

Müde, aber keine Lust aufs Bett?! Ungeduld, aber das Gefühl, die Zeit rast?! Definitiv A – aber B bitte auch?! Klingt ganz so, als sähest du gerade in deinem Leben eher zu viele Wege und Möglichkeiten als zu wenig. Wenn dich deine Vorfreude auf den nächsten Tag nachts manchmal nicht zur Ruhe kommen lässt, du deine Zukunft gar nicht erwarten kannst, obwohl du hin und wieder am liebsten auf die Stopptaste drücken würdest, weil du gerne mehr Zeit hättest, oder wenn du dich für mehrere Optionen gleichzeitig begeisterst, kannst du dich beruhigen: Denn dann bist du gerade sehr wahrscheinlich auf einem super guten Weg!

Videotipp: 7 Anzeichen, dass du dich selbst nicht genug liebst

Source: https://www.brigitte.de

Bei anderen erkennst du das gewisse Etwas sofort, aber von dir denkst du eher nicht, dass du es hast? Vielleicht ja doch! Achte mal auf diese neun Signale …

Ja ja, dieses gewisse Etwas. Jeder weiß sofort, was gemeint ist, oder ist zumindest mal jemandem begegnet, der es verkörpert. Aber beschreiben, was genau es eigentlich ist, fällt den meisten eher schwer. Deshalb wohl auch dieser schwammige Begriff: Etwas. Etwas kann ja alles sein. Ist es aber nicht. Jedenfalls nicht das gewisse Etwas. Denn das ist etwas Besonderes.

Bei anderen spüren wir meist sofort, ob sie dieses gewisse Etwas haben oder nicht. Sie haben eine besondere Ausstrahlung, ein Charisma, das einem irgendwie auffällt. Sicher nicht jedem in gleichem Maße, denn die Empfindung des gewissen Etwas ist auch subjektiv. Doch wenn man es bei jemandem spürt, dann in der Regel sehr schnell.

Nur dass sie selber das gewisse Etwas haben, würden wohl die wenigsten von sich sagen. Kein Wunder – die eigene Ausstrahlung und wie man auf andere wirkt, nimmt man schließlich nicht wahr. (Übrigens: Die Gründe, warum du dich meistens unterschätzt, verraten wir hier). Du möchtest aber gerne wissen, ob du das gewisse Etwas hast? Okay, wenn viele der folgenden Dinge auf dich zutreffen, spricht zumindest einiges dafür!

Hast du das gewisse Etwas? Daran erkennst du es

1. Leute erinnern sich an dich

Du wirst oft wiedererkannt, selbst von Menschen, mit denen du nur flüchtig in Kontakt warst? Dann hast du offenbar Eindruck hinterlassen!

2. Du kannst gut zuhören

Es fällt dir leicht, andere reden zu lassen, während du dich zurücknimmst und einfach nur da bist? Jede Wette, dass dich für diese Eigenschaft sehr viele Leute lieben!

3. Du magst dich lieber in Videos als auf Fotos

Du findest dich eher so mittel fotogen? Gut möglich, dass das sogar stimmt. Auf Fotos kommt eben die Ausstrahlung nicht wirklich rüber, Mimik, Gestik, Sprechweise – alles, was das Charisma eines Menschen ausmacht, fehlt auf einem starren Bild. Falls du dir also in Videosequenzen tendenziell besser gefällst, könnte die Erklärung dafür sein, dass du durch deine Ausstrahlung besonders glänzt.

4. Wenn du gute Laune hast, steckst du andere damit an

Sind zu dir die meisten Leute freundlich, wenn du gut drauf bist? Und erwidern dein Lächeln? Alles klar: They feel you!

5. Du bist relativ zufrieden mit dir

Auch wenn dich mehr Selbstzweifel plagen, als dir vielleicht lieb ist: Im Großen und Ganzen kannst du gut mit dir leben? Dann brauchst du eigentlich nur mal alles abziehen, was dich selber an dir stört, und schon weißt du, warum du für andere das gewisse Etwas hast!

6. Du zeigst deine Emotionen

Wer einigermaßen sensibel und emotional intelligent ist, weiß in der Regel, wie du dich fühlst? Und wenn dich etwas so richtig glücklich, traurig oder wütend machst, hältst du mit deinen Gefühlen sowieso Null hinterm Berg? Spricht sehr dafür, dass du ein offenes und ausgeglichenes Wesen hast. Und glaub uns: Das ist deinem Umfeld deutlich lieber, als hätten sie das Gefühl, dass du ständig etwas verbirgst.

7. Du kannst dich gut in andere reinversetzen

Dir fällt’s nicht nur leicht zuzuhören, sondern auch andere zu verstehen? Und das sogar auf einer emotionalen Ebene, das heißt, du kannst dir richtig vorstellen, wie sie sich fühlen, was sie durchmachen usw.?! Klingt, als wärst du die Person, deren Rat man tatsächlich auch mal hören will. 😅

8. Du kannst über dich selber lachen

Selbst wenn du mal einen Blackout hast und was echt Dummes von dir gibst, kannst du hinterher herzlich drüber lachen? Und Selbstironie ist sowieso dein Ding? Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie positiv du mit so einer unaffektierten Art auffällst in einer Welt, in der die meisten nur das Beste von sich zeigen und viele sich von ihrer Eitelkeit lenken lassen …

9. Du kommst nicht mit jedem klar

Wie gesagt: Das gewisse Etwas kommt eben nicht bei jedem als solches an! Wenn du authentisch und selbstbewusst bist, wirst du damit garantiert auch bei anderen anecken. Und dass es Menschen gibt, die dich um deine bezaubernde Ausstrahlung, dein gewisses Etwas, beneiden, weil sie selber unsicher und unzufrieden mit sich sind, sollte dir auch klar sein.

Falls du eher zu dem Schluss gekommen bist, dass du nicht das gewisse Etwas hast, keine Sorge: Die Persönlichkeit verändert sich sowieso bei jedem Menschen ein Leben lang. Also auch wenn es jetzt noch nicht so weit ist: Deine Glanzzeit wird garantiert noch kommen!

Videotipp: 7 Gewohnheiten, die dich sofort smypathischer machen

Source: https://www.brigitte.de

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