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Meditationskurse werden immer beliebter. Du fragst dich: Wie kann ich am besten Meditation lernen? Wir geben dir eine einfache 7-Schritte Anleitung.

Meditation lernen: Was bringt mir Meditation überhaupt?

Gerade als Neuling fragst du dich wahrscheinlich:

  • Was kann ich denn für Vorteile vom Meditieren erwarten?
  • Wie viel Zeit muss ich mir dafür nehmen?
  • Brauche ich einen Lehrer?
  • Sollte ich mir spezielles Zubehör kaufen?
  • Welche Meditationsarten eignen sich für mich?

5 gute Gründe, um Meditation zu lernen

Es gibt viele gute Gründe dafür, mit der Meditation anzufangen. Dazu zählen:

  1. Achtsamkeit schulen: Wer regelmäßig meditiert und generell achtsam lebt, lebt auf Dauer auch gesünder und stressfreier. Durch Achtsamkeit lernen wir außerdem, Gedanken und Empfindungen anzunehmen und zu akzeptieren. Das führt dazu, dass beispielsweise krankheitsbedingte Beschwerden als weniger schwer empfunden werden.
  2. Bewusst im Jetzt leben: Bei der Meditation richtet man den Blick auf genau den Moment, in dem man gerade lebt. So können wir auch verstehen, was für diesen Augenblick tatsächlich wichtig ist und welche Aufgaben man verschieben kann.
  3. Umgang mit Sorgen und Stress verbessern: Bei der Meditation lernen wir, gelassener zu sein und können leichter akzeptieren, dass es Dinge gibt, die wir gerade nicht ändern können. Und schon allein diese Erkenntnis unterstützt uns dabei, unseren Stresslevel zu senken.
  4. Abschalten: Der Alltag wird beim Meditieren ausgeblendet, der Blick richtet sich nach innen und auf den eigenen Geist – dadurch kann man sich selbst besser kennenlernen. So fällt es leichter, auch die eigenen Wünsche und Bedürfnisse für das Leben wieder in den Fokus zu rücken.
  5. Besserer Zugang zu deinen Gefühlen: Du weißt gerade selbst nicht so richtig, was du eigentlich fühlst oder fühlen solltest? Meditation kann dabei helfen, den inneren Gefühlsknoten zu entwirren und lenkt den Fokus auf die Gefühle, die wirklich wichtig sind.

Für wen lohnt sich Meditation?

Im Grunde lohnt sich Meditation für jeden – vor allem aber für all diejenigen, die sich kleine Auszeiten vom Alltag nehmen und sich selbst besser kennenlernen wollen. Erfolgreiche Sportler oder Unternehmer nutzen beispielsweise die Meditation als kurze Me-Time, um in sich zu gehen und sich dann nur noch auf ihr Ziel zu konzentrieren. Den Stress abschütteln und inneren Frieden finden – das können wir doch wirklich alle einmal gebrauchen!

Was brauche ich, wenn ich Meditation lernen möchte?

Gerade als Einsteiger solltest du den Fokus ganz auf dich und die Meditation als solche legen. Wie auch beim Yoga gibt es immer mehr Zubehör zu kaufen. Natürlich kannst du tolle Meditationskissen oder CDs mit meditativer Musik verwenden – jedoch ist es ratsam, Meditation nicht als zusätzliches Hobby zu sehen, wo du dir eine teure Ausstattung holst und jede Woche verbissen an deinem Fortschritt arbeitest.

Meditation ist kein Wettkampf

Meditieren soll dich entspannen und erden und dich nicht zusätzlich stressen! Selbstverständlich wird es dir mit der Zeit leichter fallen, Achtsamkeit zu leben, wenn du meditierst und deine Gedanken auf ein Minimum beschränkst. Sieh das Ganze jedoch nicht als Wettkampf. Mittlerweile gibt es einige Apps zu geführten Meditationen, die dir helfen, eine gewisse Struktur an die Hand zu bekommen. Gerade wenn du das Gefühl hast, ohne Lehrer an deiner Seite fängst du gar nicht erst an, kann dir eine App eine Hilfe sein.

Schaue einfach, dass du einen stillen Ort in deiner Wohnung hast, wo du dich regelmäßig ungestört für ein paar Minuten zum Meditieren einfinden kannst. Alternativ kannst du auch in die Natur gehen, wenn du dort besser abschalten kannst. In jeder größeren Stadt gibt es auch Meditationszentren, die auch für Anfänger Meditationskurse anbieten.

Meditation für Anfänger: 7 tolle Tipps

Meditation lernen in 7 einfachen Schritten!

Mit diesen einfachen Schritten kannst du damit starten, Meditation zu lernen:

  1. Platz: Suche dir einen ruhigen Ort und stelle potenzielle Ablenkungen aus. Das heißt also: Tür zu, Handy aus und Freunden und Familien mitteilen, dass man nicht gestört werden möchte.
  2. Unterlage: Setze dich auf eine harte Unterlage. Lege dir jedoch ein Handtuch oder eine Yogamatte unter. Gerade Anfänger werden zu Beginn oft spüren, wie sich ihre Aufmerksamkeit auf den vielleicht unbequemen Boden richtet. Aber keine Sorge – das lässt nach kurzer Zeit nach.
  3. Zeit: Stelle dir am besten einen Wecker oder nimm eine Meditationsapp zur Hilfe. Für Anfänger reichen fünf bis zehn Minuten Meditation, denn schon diese können sich ziemlich lange anfühlen.
  4. Position: Setze dich nun im Schneidersitz hin. Alternativ kannst du dich auch auf einen Stuhl setzen.
  5. Körperhaltung: Egal wie du sitzt, achte auf eine gerade Körperhaltung. Lehne dich nicht an eine Wand oder den Stuhl an. Wichtig ist, dass deine Brust frei atmen kann. Die Arme kannst du auf den Schoß fallen lassen und die Hände zusammenlegen.
  6. Atmung: Starte nun mit der Meditation. Schließe die Augen und konzentriere dich auf deinen Atem. Werde zum Beobachter deines Atems und deines Körpers.
  7. Gedanken: Gerade am Anfang wird es dir schwer fallen, dich ganz auf die Atmung zu konzentrieren – unsere Gedanken tendieren nun einmal dazu, abzuschweifen. Das ist nicht schlimm! Nimm den Gedanken an und lass ihn dann sanft wieder entgleiten, damit dich wieder komplett auf die Atmung konzentrieren kannst.

Meditation lernen: 5 praktische Tipps

Mit diesen Tipps wird es einfacher, Meditation zu lernen:

  1. Variationen: Du kannst dir auch gezielt eine Körperregion (Füße, Bauch), ein Gefühl (Angst, Freude) oder ein Objekt (Kerze, Wand) vornehmen, auf das du deine Konzentration während der Meditation richtest. Auch kannst du dich auf ein Geräusch in der Umgebung, z. B. deinen Atem oder Musik, fokussieren.
  2. Nicht ärgern: Selbst der geübteste Mönch meditiert nicht stundenlang, ohne mit wiederkehrenden Gedanken konfrontiert zu sein. Egal, wie oft du an deinen Alltag denken musst – ärgere dich nicht darüber. Sei geduldig mit dir selbst und fokussiere dich wieder auf die Atmung.
  3. Dauer: Als Anfänger wird dir jede Minute wie eine Stunde vorkommen. Meditiere zunächst nur für kurze Zeit, damit du nicht versehentlich ins Warten auf das Meditationsende verfällst. Wichtiger ist, dass du am Ball bleibst und regelmäßig meditierst. Schaffe am besten feste Zeitfenster dafür. Mit der Zeit kannst du die Dauer nach und nach verlängern und schauen, was für dich am besten passt.
  4. Vorstellung: Löse dich von dem gedanklichen Bild, anzunehmen, dass während der Meditation irgendetwas Besonderes passieren müsste. Was passiert, passiert. Natürlich kann es sein, dass du irgendwelche spirituellen Erlebnisse durch das Meditieren hast. Wenn nicht, ist das aber auch in Ordnung.
  5. Übertragen: Die Erkenntnisse und die innere Ruhe, die du durch Meditation erlangen kannst, kannst und solltest du auch auf deinen Alltag übertragen. Heißt im Klartext: Erinnere dich daran, dass du Gedanken annehmen, aber nicht zwangsweise darauf reagieren musst. Die Entscheidung darüber, ob du reagierst oder sie lieber vollständig wegschiebst, liegt ganz bei dir.

Alleine fällt es dir schwer, zu meditieren? Wie beim Yoga gibt es auch ganz viele verschiedene Meditationen. Wie wäre es mit einer 10-tägigen Vipassana Meditation oder einer Auszeit im Kloster?Außerdem erklären wir, was Transzendentale Meditation und was Zen Meditation ist.

Weitere Ideen zu Meditationsarten findest du auch bei der Osho Meditation sowie im Artikel Meditation für Anfänger. Was es mit der Gehmeditation auf sich hat, erfährst du oben in unserem Video.

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Eine Partnerschaft ist eine Garantie für Sex? Schön wär’s! Viele Paare schlafen eher neben- statt miteinander, ohne wirklich zu wissen, warum. Die häufigsten Gründe für sexuelle Durststrecken in der Beziehung …

Sex macht glücklich, gesund, erfolgreich, stärkt Bindung und Intimität in der Partnerschaft und ist dem Fortschritt in unseren Köpfen sei Dank längst nichts mehr, über das man nicht spricht oder für das man sich schämt.

Im Grunde genommen gibt’s mittlerweile in Bezug auf Sex fast nur noch ein Tabu: Keinen zu haben. Besonders, wenn man in einer Beziehung steckt. (Natürlich kann man genauso gut als als Single ein erfülltes Sexleben haben, aber das nur am Rande). Tja, und genau das ist jetzt irgendwie blöd. Viele Paare erleben nämlich früher oder später eine sexuelle Durststrecke in ihrer Partnerschaft und denken dann, sie sind damit allein oder machen etwas “falsch”.

Doch wie z. B. Sex-Therapeutin Shannon Chavez gegenüber der “HuffingtonPost” sagte, sei es sogar eher die Regel als die Ausnahme, dass das Sexleben in Partnerschaften mit der Zeit einschläft. Nicht, weil im Alter automatisch die Lust nachlässt – viele Menschen haben Lust auf Sex, solange sie leben. Auch nicht, weil sie sich nicht mehr lieben oder schlecht zusammenpassen. Oft liegen die Gründe für eine Sexflaute einfach nur in festgefahrenen Gewohnheiten oder Alltagsstrukturen und ließen sich relativ leicht beheben, wäre man sich ihrer bewusst. Daher haben wir die häufigsten hier für euch zusammengestellt – just in case …

8 häufige Gründe, warum Paare keinen Sex (mehr) haben

1. Stress

Job, Kinder, Haushalt – neben den Herausforderungen des Lebens wird Sex für viele Paare im Alltag zur Nebensache. Anfangs schieben sie ihn vielleicht hier und da noch dazwischen, wenn’s passt. Doch mit der Zeit wird das irgendwie anstrengend und der Anreiz zu gering (weil natürlich liebloser Sex aus Pflichtgefühl nicht sooo geil ist). Entgehen könnte man der stressbedingten Sexlosigkeit z. B., indem man von Anfang an gezielt Zeit für Sex einplant und diese noch dazu bewusst nutzt, um Stress zu reduzieren und abzubauen.

2. Psychische Probleme

Ängste, Depressionen, traumatische Erlebnisse – psychischer Ballast lässt sich im Beziehungsalltag vielleicht bewältigen. Doch aufs Sexleben wirkt er sich in der Regel mit voller Wucht aus. Wenn einer der Partner mit einer seelischen Störung zu tun hat, helfen zwar keine Sex-Tipps – aber eine Therapie!

3. Zu wenig Kommunikation

Muss man wirklich immer über alles reden? Nö! Aber über Sex am besten schon, jedenfalls mit dem Partner. Wenn sich Paare nicht offen und ehrlich über ihre sexuellen Bedürfnisse und Vorlieben austauschen können, leidet darunter häufig die Harmonie im Bett (mindestens für eine Person) und die Lust geht verloren.

4. Mangelnde Selbstliebe

Wer sich selbst nicht gerne hat und z. B. mit dem eigenen Körper unzufrieden ist, hat meist auch Probleme, sich beim Sex fallenzulassen und voll und ganz hinzugeben. Das hemmt den Genuss, killt die Lust und nimmt dem Geschlechtsverkehr damit letztlich einen Großteil seines Sinns. Immerhin: Selbstliebe lernen hilft in jeder Lebenslage – nicht nur in der waagerechten …

5. Unterschiedliche Bedürfnisse

Kommt auch oft vor: Die Partner haben so unterschiedliche sexuelle Vorlieben und Fantasien, dass Kompromisse im Bett meist eher beide frustrieren als befriedigen. Da hilft nur eines: Abwechseln, wer den Ton angibt …

6. Unrealistische Erwartungen

Nicht, dass wir hier schlechte Stimmung machen wollen – aber die Mainstream-Porno-Industrie hat im Hinblick auf echte Sexbeziehungen ganz schönen Schaden angerichtet. Es haben nun mal nicht alle Frauen pralle Brüste und ständig Lust, sich einen Penis in den Mund zu stecken. Und der Durchschnittsmann kommt manchmal zu schnell und hat selten ein Stehvermögen wie der Sex-Gott im Porno. Doch krieg die überzogenen Erwartungen erstmal raus aus den Tiefen der menschlichen Hirnwindungen, in die sie sich im Laufe der pubertären Selbstaufklärung eingenistet haben …

7. Beziehungsprobleme

In Serien und Filmen funktioniert das immer so super, dass sich ein Paar mit heißem Sex verträgt und einen Konflikt beilegt – doch im echten Leben geht das nur selten. In Wahrheit müssen die meisten Beziehungskrisen bewältigt werden, damit es im Bett wieder läuft. Naja, dann weiß man immerhin, wofür man sich den Problemen stellt.

8. Eintönigkeit

Wie geht noch das alte Lied? Ach ja, so: Alles, woran wir uns gewöhnen, verliert dadurch seine Besonderheit und wird mit der Zeit selbstverständlich, man könnte auch sagen, langweilig. Und was langweilig ist, verliert seinen Reiz. Genau deshalb sind Experimentierfreude und Abwechslung im Bett so wichtig.

Videotipp: Das sind die besten Sexstellungen für müde Menschen

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Du fühlst dich von anderen manchmal ungerecht behandelt? Falls es dich tröstet: Sie sich mit Sicherheit auch von dir!

Keine Frage: Die mentalen Fähigkeiten, die uns Menschen zur Verfügung stehen und auszeichnen, sind bemerkenswert und einzigartig. Wir können unsere Zukunft planen, überlegen, was in der Vergangenheit vielleicht passiert wäre, wenn, und uns mit anderen über unsere unfassbar reiche und komplexe Gefühlswelt austauschen. Eigenschaften wie Kreativität, geistige Flexibilität und natürlich unser berühmt-berüchtigtes Abstraktionsvermögen ermöglichen uns eine außergewöhnliche Wahrnehmung und Gestaltung unserer Welt und unseres Lebens.

Doch vor lauter Begeisterung sollten wir nicht vergessen, dass unsere geistigen Kapazitäten begrenzt sind und wir nicht bedingungslos auf unsere mentale Stärke vertrauen können. Die Klimaproblematik ist hier ein gutes Beispiel: Wir kennen die Konsequenzen, verhalten uns trotzdem mehrheitlich destruktiv. Und auch in kleineren Alltagsdingen handeln wir oft unvernünftig: Wir regen uns auf, obwohl es nichts ändert, vertrödeln Zeit bei Insta, obwohl es uns unglücklich macht, betrinken uns, obwohl wir wissen, dass am nächsten Tag der Schädel brummt.

Die Shortcuts unseres Gehirns

Einer der Gründe dafür ist vermutlich, dass unser Gehirn Energie spart, wo es nur kann. Statt beispielsweise jeden Moment unseres Lebens individuell und bewusst zu gestalten, rufen wir ein Verhaltensmuster nach dem anderen ab und leben zu einem großen Teil nach Gewohnheiten. Statt die langfristigen Konsequenzen unseres Handelns zu bedenken, priorisieren wir unsere kurzfristigen Bedürfnisse und blenden alles andere aus. Und statt zu versuchen, unsere Umwelt zu verstehen und ganzheitlich zu erfassen, bewerten wir sie und ordnen sie möglichst schnell und endgültig ein. Oder wie es der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung einmal formulierte:

  • “Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.”

Im Alltag merken wir es oft gar nicht, doch tatsächlich urteilen wir beinahe ständig. “A hat recht, B hat unrecht”, “meine Meinung ist richtig, deine falsch”, “Kurven sind schön, Dellen aber hässlich”, “X ist böse, Y ist gut”. Indem wir urteilen und Dinge einordnen, können wir sie abhaken und müssen uns nicht mehr damit auseinandersetzen. Ohne uns gäbe es weder “gut” noch “böse”, weder “richtig” noch “falsch” – solche Werte sind menschliche Erfindungen, die uns helfen, uns zu orientieren. Indem wir urteilen, vereinfachen wir die Welt und werden handlungs- und entscheidungsfähig. Im Prinzip bleibt uns nichts anderes übrig, denn Chaos, Offenheit und Unklarheit könnten wir langfristig kaum ertragen. Allerdings sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass uns dieser clevere “Energiesparmechanismus” in erster Linie eins macht: Selbstgerecht.

Unsere Urteile sind nicht die Wahrheit

Im Gegensatz zu einer Richterin, der zur Urteilsfindung Zeug*innen vorgeführt werden, unterschiedliche Perspektiven aufgezeigt und Beweise vorgelegt, können wir bei unseren Urteilen in der Regel nur einen wiiiiiiinzigen Bruchteil der Informationen einbeziehen, die zur Verfügung stehen und für ein umfassendes Urteil relevant wären. Mit unserer einseitigen, egozentrischen Weltsicht und unserem sehr begrenzten Wissens- und Erfahrungsschatz sind wir als Richterinnen in den meisten Situationen unterqualifiziert – und deshalb sind unsere Urteile häufig “unfair” bzw. unvollständig. Wenn wir anderen Rücksichtslosigkeit unterstellen, kann in Wahrheit Überforderung der wesentliche Treiber sein, was wir als Ignoranz abtun, kann Selbstschutz, Angst oder sogar Kalkül sein. Wir stecken Menschen andere permanent in irgendwelche Schubladen. Doch das heißt nicht, dass sie da hingehören.

Natürlich möchte niemand ungerecht behandelt bzw. beurteilt werden, genauso wie niemand andere ungerecht beurteilen bzw. behandeln möchte. Doch beides wird immer wieder passieren, jeden Tag und jedem einzelnen von uns. Ohne zu urteilen, würden wir uns verlieren und in der Luft hängen. Das einzige, was uns bleibt, um zumindest ein bisschen gerechter durch die Welt zu gehen, ist, uns einzugestehen, dass wir urteilen, obwohl wir bei weitem nicht alles wissen, – und so offen wir nur möglich zu sein, uns eines Besseren belehren zu lassen.

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Möchte ich während der Menstruation Sex haben? Und was denkt mein Partner eigentlich darüber? Im Internet haben Frauen und Männer ihre Erfahrungen zu Periodensex geteilt.

Die einen verzichten lieber, weiteren ist es völlig egal – und dritte sehen darin sogar ein Heilmittel: Sex während der Menstruation spaltet noch immer die Gemüter. Dabei handelt es sich bei beiden Komponenten um völlig natürliche Vorgänge. Wir menstruieren einmal im Monat. Und wir haben regelmäßig Sex. Wieso tun wir nicht beides zusammen?

Wer sich über Periodensex unterhält, stößt oft vor allem auf Unsicherheiten. Im Vordergrund stehen dabei nicht nur die eigenen Bedürfnisse, sondern die des Partners. Was, wenn er oder sie sich dabei unwohl fühlt? Insbesondere Frauen quälen in Hinblick auf ihre Menstruation noch immer Schamgefühle, die nicht zuletzt von jahrelanger Vermeidung von Blut in TV-Werbung und Co. herrührt. Spoiler: Die Periode ist kein blaues, hübsch ansehnliches Gel, das unsichtbar in Tampon und Binde verschwindet. Spoiler 2: Das wissen heutzutage aber auch die meisten Männer. Doch nur weil Frau einmal im Monat blutet, bedeutet das noch lange nicht, dass sie auf Sex verzichten muss – wenn sie denn Lust darauf hat, versteht sich.

Um ein für alle Mal mit den Vorurteilen und Ängsten rund um Periodensex aufzuräumen, haben wir uns im Internet umgeschaut, was Männer und Frauen denn nun wirklich über einen Dreier mit der roten Tante denken. Die Ergebnisse von Umfragen auf gängigen Forenplattformen wie Reddit sind: angenehm unaufgeregt. Und lassen sich eigentlich wie folgt zusammenfassen: Wenn du Lust auf Sex hast, hab Sex. Und wenn du deine Periode hast, leg einfach ein Handtuch unter. Klingt ziemlich unkompliziert, oder? Na gut, ein bisschen detailreicher wird es dann doch. Aber lies selbst. Wir haben die Erfahrungen von Männern und Frauen zum Thema Periodensex für dich zusammengefasst …

Das Wichtigste vorab: Hör auf deinen Körper

Die Lust auf Sex hängt vor allem davon ab, wie stark die Regel ausfällt. Und das ist bekanntlich so individuell wie jeder Körper.

“Nichts für mich. Ich bin zu beschäftigt damit, in Embryo-Stellung rumzuliegen und mich nicht zu übergeben.”

Während einige Frauen sehr eingeschränkt sind, kann Sex anderen aber sogar helfen:

“Ich habe auch zu starke Schmerzen und fühle mich eklig – aber Orgasmen helfen definitiv gegen die Krämpfe! Ich nehme einen Vibrator oder stimuliere mich nur äußerlich.”

“Das mag ungewöhnlich klingen, aber Sex kann mir helfen, Symptome wie Krämpfe und Schmerzen sogar zu lindern.”

“Ich hasse es, weil ich mich danach für das Blut und den Schlamassel schäme. Aber ich liebe es auch, weil ich die ersten zwei Tage so viel Lust habe! Und es ist so gut gegen Krämpfe und Kopfweh. Ich muss mich aber mit dem Partner wohlfühlen.”

Die Lust kann während der Periode sogar stärker sein

“Ich liebe es. Meine Libido ist sogar viel ausgeprägter, wenn ich meine Periode habe und bin so froh, dass mein Partner es auch mag. Wir legen einfach ein Handtuch unter.”

“Sex ist schmutzig und das ist okay. Benutzt einfach ein Handtuch, verlagert das Vorspiel in die Dusche, wenn ihr euch dadurch wohler fühlt und genießt es. Nicht alle, aber viele Frauen erleben einen Libidoschub während ihrer Periode – ich hatte die besten Orgasmen währenddessen.”

“Ich empfinde alles viel intensiver, wenn ich meine Tage habe, also sind die Orgasmen auch sehr viel stärker!”

Und was sagen die Herren der Schöpfung zu Periodensex?

“Als Mann hat es mich noch nie gestört. Ich bin fein damit, ein Handtuch unterzulegen. Wenn es dreckig wird, macht das nichts, es heißt einfach nur, dass wir danach zusammen duschen.”

“Mich hat Sex während der Periode nie abgeturnt. Es hängt davon ab, wie du und dein Partner dazu stehen. Redet vorher darüber und probiert es einfach aus, sonst werdet ihr es nie herausfinden. Du hast nichts zu verlieren, wenn du deine Neugier mal befriedigst – außer ein paar Tage ohne Sex.”

“Als Mann bin ich dabei, solange wir ein Kondom benutzen. Macht es danach auch einfacher. Aber wenn ich mit jemandem zusammen bin, der keinen Sex während der Periode haben möchte, verstehe ich das auch vollkommen.”

“Sex ist immer schmutzig. Es ist ein Austausch von Körperflüssigkeit. Was macht das schon aus? Wenn wir uns nicht vor der Flüssigkeit ekeln, die aus männlichen Genitalien kommt, sollten wir es auch bei Frauen nicht sein.”

“Alles was du brauchst, ist eine positive Einstellung – und ein paar Handtücher.”

Was lernen wir daraus? Alles halb so wild! Wie immer gilt: Tu nur das, wozu du Lust hast. Und wenn das Sex während der Periode ist, dann sollte Scham dir jetzt nicht mehr im Wege stehen. Hier haben wir ein paar Stellungen zu Sex während der Regel für dich …

Source: https://www.brigitte.de

Vor dem ersten Sex macht man sich unglaublich viele Gedanken – jetzt haben Frauen gesammelt, was sie gerne vor ihren ersten sexuellen Erfahrungen gewusst hätten.

Nachher ist man immer schlauer. Aber zum Glück gibt es ja einige Erfahrungen, die wir alle im Laufe des Lebens machen – und von denen wir einander berichten können.

In Foren wie “Reddit” und Gruppen in sozialen Netzwerken passiert regelmäßig genau das: Menschen tauschen sich aus, haken nach, öffnen sich und helfen einander bestenfalls sogar damit. Diesmal geht es um das berühmt-berüchtigte erste Mal.

Mal ehrlich: Wie oft hast du schon auf dein bisheriges Sexleben zurückgeschaut, mal wehmütig, mehrfach stirnrunzelnd und dich stillheimlich gefragt, was du da eigentlich gemacht hast? Schließlich war jeder Mensch mal ganz unerfahren und der ganze Körper-Ineinander-Verschmelzen-Krams uns völlig neu.

Glücklicherweise lernen wir ja mit jeder Erfahrung dazu. Und werden nicht nur mit jedem Sex (und der kann auch mit demselben Partner sein), sondern auch mit jedem Lebensjahr schlauer. Heute denken wir uns, dass wir uns manchen schlechten Sex oder manche Gedankenspirale der Unsicherheit auch hätten sparen können. Wie schön, dass es das Internet gibt: Denn hier können wir jetzt nachlesen, was andere Frauen gerne vor ihren ersten sexuellen Erfahrungen gewusst hätten.

Frauen verraten, was sie vor dem ersten Sex gerne gewusst hätten

Starten wir mit den praktischen Dingen …

“Dass ich nach dem Sex pinkeln sollte. Jungfrauen: Geht danach auf Klo, damit ihr keine Blasenentzündung bekommt.”

… und stellen dann erstmal klar, dass hier absolut niemand kaputt ist:

“Du kommst als Frau nicht automatisch. Und du bist deswegen auch nicht kaputt. Viele Frauen haben Probleme damit, zum Orgasmus zu kommen. Selbstbefriedigung hilft.”

Sex und Liebe gehen nicht immer Hand in Hand

“Nicht jeder Partner wird etwas Besonderes für dich sein. Manche sind großartig, manche nicht. Liebe und Sex geht nicht zwingend Hand in Hand. Aber jemanden zu finden, den du liebst und mit dem du zusammen bist, ist mir das Liebste!”

Die Kunst der Selbstliebe

“Ich wusste nicht, wie man masturbierte. Ich wusste nicht, wie sich dieser unfassbare weibliche Orgasmus anfühlt. Ich hasste den Gedanken an Oralsex. (…) Ich wusste nicht, wie attraktiv ich bin. Ich dachte, Männer würden nur dünne Frauen gut finden. Ich fand meinen Schambereich hässlich im Vergleich zu Pornostars. Ein Mann hat diese Glaubenssätze zerschmettert. Aber vielleicht wäre es so viel großartiger gewesen, wenn ich Selbstliebe gelernt hätte, bevor ich sexuell aktiv wurde.”

“Ich wünschte, jemand hätte mir die Kunst der Selbstbefriedigung beigebracht.”

Wir hätten da übrigens Inspiration 😉Machs dir selbst! Selbstbefriedigungs-Hacks von Paula Lambert

Und ganz, ganz, ganz wichtig:

“Es ist in Ordnung, Nein zu sagen, es ist okay, deine Meinung zu ändern, jederzeit. Und wer dir etwas anderes sagt, kann sich (buchstäblich) selbst f*****. Respektiere deine Grenzen.”

“Dein Selbstwert wird nicht von deiner Vagina bestimmt. Deine Sexualität und Bedürfnisse werden von dir definiert, nicht andersherum. Du hast das Kommando über deinen Körper. Wenn du dich unwohl fühlst, ist es okay, aufzuhören. Gefühle können verletzt werden, aber du wirst so viel lernen. Kommunikation hilft.”

Wo wir gerade beim Thema Kommunikation wären …

“Sprich mit dem Menschen, mit dem du schläfst. Schäme dich nicht dafür, zu sagen, wenn dir etwas gefällt oder nicht, was sie tun.”

Da bleiben eigentlich nur noch 2 Dinge zu sagen:

“Entspann dich. Genieß es.”

Und:

“Benutze ein Kondom!”

Achja, und falls das erste Mal kein Feuerwerk war …

“Es wird besser. Manchmal beginnt die wahre Magie erst nach der zweiten Runde …”

verwendete Quellen: Reddit, Miss Malini, Facebook

Source: https://www.brigitte.de

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