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Du bist interessiert an neuen Stellungen und möchtest mal Sex in der Badewanne testen? Mit unseren Tipps und Anregungen klappt Badewannensex problemlos.

2 Tipps zur Vorbereitung

  • Sauberkeit: Für viele vielleicht selbstverständlich, doch oft stellt sich beim Badewannensex Frust ein, weil das Bad verdreckt und unordentlich daher kommt. Insbesondere die Badewanne selbst sollte der Gastgeber vor dem Liebesspiel auf Sauberkeit testen. Es kann nicht schaden, den Abfluss von Haaren jeglicher Art zu befreien und mit Scheuermilch die Badewanne blitzeblank zu putzen.
  • Atmosphäre: Falls es sich beim Sex in der Badewanne nicht um einen spontanen Akt handelt, kann man schon vor dem Treffen eine prickelnde, romantische Stimmung im Badezimmer kreieren. Je nach Vorlieben gibt es eine große Auswahl an Deko. Teelichter, Duftkerzen, Lichterketten … Außerdem hebt es die Stimmung, schon mal eine passende musikalische Untermalung herauszusuchen und ein schönes Badeöl auszuwählen.

2 praktische Tipps zum Sex in der Badewanne

  • Wasser richtig einstellen: Das Wasser in der Badewanne sollte eine Temperatur von etwa 37 Grad haben, damit sich beide Partner wohl fühlen. Gerade im Winter ist es zudem ein Muss, die Heizung zusätzlich anzustellen. Schließlich kühlt das Wasser auch relativ schnell ab. Zudem gilt für Männer: Je wärmer das Wasser, desto leichter klappt es mit der Erektion. Wichtig ist es zudem, nicht zu viel Wasser in die Badewanne zu lassen. Sonst läuft die Wanne über, wenn sich beide Partner im Wasser befinden.
  • Verhütung: Da Kondome im Wasser nicht so sicher sind, sollte auf alternative Verhütungsmethoden gesetzt werden. Das heißt jedoch nicht, dass Kondome komplett nutzlos sind. Sie können jedoch leichter abrutschen im Wasser und einige Badezusätze können das Latex der Kondome angreifen.

Stellungstipps – Bequem zum Start: Löffelchenstellung

Liebe in der Badewanne hat den Effekt, dass man durch den Widerstand des Wassers mehr Kraft für das Ausführen von Stellungen aufbringen muss. Das hat zumindest für Abnehmwillige den positiven Nebeneffekt, dass mehr Kalorien verbrannt werden …

Wer immer schon mal einige akrobatische Stellungen des Kamasutra machen wollte, kann die Badewanne zum Anlass nehmen. Denn unsere Körper sind im Wasser leichter und somit einfacher zu verrenken …

Doch geben wir uns lieber keinen allzu großen Illusionen hin. Die Badewanne bietet nur wenig Platz und nicht jede Stellung funktioniert hier wie im Freien. Die Löffelchenstellung ist für den Anfang perfekt. Keiner wird gegen die Wanne gestoßen und beide Partner sind vergleichbar in der Badewanne platziert, sodass niemand friert oder im Wasser ertrinkt …

Doggy-Style, Reiterstellung und ein Geheimtipp

Sitzt oder liegt ein Partner auf dem anderen, steht einem das Wasser schnell wortwörtlich bis zum Hals und der Platz wird eng. Daher ist die Hündchenstellung (auch Doggy-Style genannt) der Reiterstellung in der Badewanne vorzuziehen.

Je nach Größe der Badewanne findet das Liebesspiel hier zumindest teilweise über dem Wasserpegel statt und beide Partner können sich in eine für sie angenehme Position begeben. Aber besser gut festhalten, sonst besteht akute Rutschgefahr.

Wer eine neue Stellung testen möchte, probiert folgendes: Der Mann lehnt sich zurück und spreizt die Schenkel maximal. Die Frau setzt sich zwischen seine Beine und legt ihre Unterschenkel auf seine Brust. Jetzt kann er in sie eindringen und die Frau reitet auf seinen Schenkeln.

2 Ideen für kreative Liebesspiele in der Wanne

  • Massagen: Gerade in der Badewanne lässt sich ein prickelndes Vorspiel perfekt vor dem Liebesakt einbauen. Mit dem Duschkopf könnt ihr euch gegenseitig abduschen und die Stufen dabei variieren. Außerdem kann ein Schwamm oder eine Bürste für eine angenehme Wassermassage zum Einsatz kommen. Aber auch das gegenseitige Einreiben mit Shampoo kann überaus sinnlich sein.
  • Sextoys: Grundsätzlich sind dem Liebesspiel im Wasser keine Grenzen gesetzt, doch Oralsex bietet sich in der Badewanne aus diversen Gründen (Wasser, Shampoo …) weniger an. Dafür können vibrierende Schwämme oder andere wassertaugliche Sextoys zur Geltung kommen. Oder wie wäre es, einen Partner mit Handschellen an den Wasserhahn zu fesseln und dann damit kleineRollenspiele beim Sex zu starten? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Badewannensex funktioniert am besten, wenn man kreativ wird. Manche Partner lieben es, sich gegenseitig in der Wanne zu rasieren.

Tipps für das Nachspiel

Da das Wasser mit der Zeit abkühlt, ist es ratsam, kuschelige Handtücher und Bademäntel griffbereit zu legen. Und da Liebe bekanntlich durch den Magen geht und ihr nach dem Sex vermutlich hungrig seid, könnt ihr zum Beispiel einen Obstteller vorbereiten, um nach dem Sex nur noch zu entspannen. Vielleicht wollt ihr danach auf der Couch weiterkuscheln oder das Spiel der Liebe im Schlafzimmer fortsetzen …

Du fragst dich: Wie funktioniert Kamasutra? Bei uns bekommst du Tipps, wie du eine Vielzahl an neuen Stellungen testen kannst. Zudem zeigen wir dir, wie Sex im Stehen problemlos funktioniert und bringen dir die chinesische Schlittenfahrt näher. Wie Tantra-Sex die Liebe stärkt, erfährst du hier.

Du möchtest dich mit anderen Leserinnen austauschen? Dann schau doch mal in unserer BRIGITTE Community vorbei.

Source: https://www.brigitte.de

simson-s51-enduro-vape-mit-papieren-in-sehlem-rheinland-pfalz

Guten Tag,
hiermit biete ich meine Simson S51 Enduro an.

Was habe ich zuletzt gemacht?
Sie hat einen neuen Simmerring erhalten und gleichzeitig habe ich ihr einen Ölwechsel gegönnt.
Auch die Dichtung wurde erneuert und die Bremsen neu eingestellt.

Makel:
Sie wurde vom Vorbesitzer nur amateurhaft schwarz lackiert. Vorher war sie silber. Am Herzkasten und am Tank fällt dies auf.

Zu den Stärken:
Sie hat letztes Jahr eine neue Vapezündung erhalten, die sehr gut eingestellt ist. Sie springt auch beim ersten Mal an und der Motor läuft rund. Auch das Schalten funktioniert einwandfrei.

Als (Ersatz-)Teile habe ich noch zwei Vergaser, eine Blinkeranlage und einen Rückspiegel.
In der Seitentasche befinden sich noch Werkzeug, ein Multitool und eine Zündkerze.
Zudem hat sie eine Anhängerkupplung und zwei USB-Anschlüsse, um sein Handy daran aufzuladen. Sie hat deutsche Papiere.
Die S51 kann in Deutschland praktischerwise entsprechend einer Ausnahmeregelung im Einheitsvertrag trotz der Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h als Kleinkraftrad mit einem Versicherungskennzeichen zulassungsfrei gefahren werden.

Mit freundlichen Grüßen
Wie gewohnt: Der Verkauf erfolgt unter Ausschluss jeglicher Gewähr­leistung.

Source: https://www.markt.de/feed.htm

haarausfall-stoppen-die-8-besten-strategien

Wenn die eigenen Haare ausfallen, ist die Panik groß. Wir zeigen, wie du Haarausfall stoppen kannst und wie sich das Haarwachstum ankurbeln lässt.

Haarausfall stoppen: Deshalb fallen dir die Haare aus

Wir verlieren etwa 100 Haare am Tag, das ist ganz normal. Bemerkst du allerdings immer mehr Haare auf der Bürste und vielleicht sogar kahle Stellen am Kopf, könnte ein Ungleichgewicht im Körper vorliegen. Dadurch ist das Haarwachstum gestört und das Haar fällt vermehrt aus.

Genetik, eine einseitige Ernährung, Stress, aggressive Haarpflege-Produkte: Für Haarausfall gibt es viele verschiedene Ursachen, die zum Glück gut erforscht sind. Wissenschaftler verstehen heute ziemlich genau, was dabei im Körper abläuft. Und das hat etwas mit dem natürlichen Haarzyklus zu tun.

Haarausfall: Wenn der natürliche Haarzyklus gestört ist

Unser Haar wächst in drei verschiedenen Phasen:

  1. Wachstumsphase (Anagenphase): In der ersten Phase wird die Haarfaser im Haarfollikel gebildet und wird mit der Zeit immer länger und dicker. Normalerweise befinden sich über 85 Prozent deines Haares in der ersten Phase.
  2. Übergangsphase (Katagenphase): Anschließend wird das Haar in der Übergangsphase umgebaut. Das Haarwachstum kommt zum Erliegen, die Haarfollikel schrumpfen und verhornen zum Schluss. Das betrifft etwa drei bis fünf Prozent deiner Mähne.
  3. Ausfallphase (Telogenphase): Nun folgt noch die letzte Phase, in der das Haar ausfällt. Zwischen zehn und 15 Prozent deiner Haare befinden sich in der Ausfallphase.

Bei verstärktem Haarausfall sind diese Abläufe gestört. Es befinden sich weniger Haare in der Wachstumsphase und zu viele in der Übergangs- und Ausfallphase. Und genau deshalb entdecken wir auch plötzlich so viele ausgefallene Haare in der Dusche oder auf der Kleidung.

Zum Glück müssen wir uns aber nicht damit abfinden. Haarausfall kann behandelt werden! Oft helfen schon ein paar Maßnahmen weiter, die du schon von Zuhause aus durchführen kannst, um das Haarwachstum anregen zu können. Probiere doch mal folgende Strategien aus – sie können Haarausfall stoppen.

1. Ginseng

Dichteres, volles Haar durch reine Pflanzenkraft? Das ist tatsächlich möglich, wenn du dich für die Einnahme von natürlichen Ginseng-Exrakten entscheidest. Innerhalb einer Studie aus dem Jahr 2018 ermittelten Forscher, dass die Haare durch die Heilpflanze zum Wachsen angeregt werden. Im Experimente stellte sich heraus, dass Ginseng-Extrakte die Ausfallphase der Haarfaser hemmen. Dadurch bleibt mehr Haar auf dem Kopf, die Mähne fühlt sich kräftiger an und erhält mehr Volumen.

In Ginseng sind sogenannte Ginsenoside enthalten, die den Körper vor Krankheiten schützen, den Zellstoffwechsel anregen und ein hormonelles Ungleichgewicht ausbalancieren sollen. Genau deshalb sind die Extrakte der Heilpflanze auch so wirksam bei Haarausfall. Mittlerweile wird Ginseng in vielen Shampoos und Conditionern zugesetzt – die äußerliche Anwendung ist allerdings noch umstritten.

2. Koffein-Shampoos gegen Haarausfall

Vielleicht hast du sie auch schon in den Drogerie-Regalen entdeckt: Koffein-Shampoos, die Haarausfall stoppen sollten. Ist in den Produkten ein hoher Anteil an Koffein enthalten, können diese Beauty-Helfer tatsächlich dazu beitragen, den Haarausfall zu bremsen. Das erkennst du daran, dass der Begriff “Caffeine” sehr weit vorne in der Inhaltsstoffe-Liste auftaucht.

Koffein soll die Anzahl an Haarfollikeln erhöhen und verlängert außerdem die natürliche Wachstumsphase der Haarfaser. Dadurch kannst du das Haarwachstum beschleunigen und die Haarfaser fällt später aus. Ein Koffein-Shampoo kann allerdings nur richtig wirken, wenn du es zwei bis drei Minuten im Haar einwirken lässt. Das Koffein braucht Zeit, um in die Haarfollikel eindringen zu können. Alternativ (oder zusätzlich) kannst du dich auch für eine Koffein-Tinktur entscheiden, welche in die Kopfhaut einmassiert wird.

Pluspunkt: Koffein soll nicht nur das Haarwachstum fördern – du kannst dadurch auch dickere Haare bekommen.

3. Microneedling

Der Beauty-Technik Microneedling wird eigentlich hauptsächlich im Gesicht angewendet. Dafür fährt man mit einem sogenannten Microneedling-Roller, auch Dermaroller genannt, über die Haut. Der Clou: Am Roller sind etliche feine Nadeln befestigt, welche die oberste Hautschicht stimulieren und dadurch die Zellerneuerung anregen. Das mindert Falten und Unreinheiten.

Microneedling soll aber auch Wunder bei Haarausfall bewirken, wenn der Dermaroller sanft über die Kopfhaut gerollt wird. Das regt die Haarfollikel an, wodurch die Wachstumsfaser der Haare verlängert wird. Und dadurch fallen dann weniger Haare aus.

Und keine Sorge: Nadeln klingt zwar erstmal schmerzhaft. Aber tatsächlich sind sie so klein und dünn, dass du bei der Behandlung höchstens ein kleines Piksen empfinden wirst.

4. Haarausfall stoppen durch eine mediterrane Ernährung

Ran an Olivenöl, Gemüse und Fisch: Laut einer Studie soll eine mediterrane Ernährungsweise Haarausfall verhindern. Vor allem, wenn dieser erblich bedingt ist. Der Grund: Die Ernährungsart enthält jede Menge wichtige Vitamine für die Haare, unter anderem Vitamin E und A. Dadurch wachsen Haare schneller und kräftiger nach.

20 Lebensmittel für schöne Hau… Beauty-Food (1122995)

5. Kopfhaut-Massagen

Eine gute Kopfhaut-Pflege ist das A und O für jeden, der Haarausfall stoppen will. In der Kopfhaut sitzen schließlich die Haarfollikel, in denen sich das Wachstum der Haare abspielt. Schenke deiner Kopfhaut deshalb etwas mehr Aufmerksamkeit, wenn du dein Haarwachstum ankurbeln möchtest.

Eine Studie aus dem Jahr 2016 belegte, dass schon eine vierminütige Kopfhaut-Massage ausreicht, um Haarausfall vorzubeugen und die Haare schneller nachwachsen zu lassen.

6. Zwiebelsaft anwenden

Zugegeben, der folgende Tipp ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber tatsächlich wissenschaftlich bewiesen. Experten konnten im Jahr 2014 nachweisen, dass frischer Zwiebelsaft Haarausfall effektiv reduzieren kann. Bei den TeilnehmerInnen wuchsen nach der Anwendung vermehrt Haare an kahlen Stellen der Kopfhaut.

Also: Mutig sein, eine Zwiebel pürieren, auf ein Siebtuch geben und die Flüssigkeit abfangen. Wer schön sein will, muss den Zwiebelgeruch in Kauf nehmen (der zum Glück nach dem Haarewaschen verfliegt)!

7. Haarausfall stoppen durch Kokosöl

Nicht ohne Grund gilt Kokosöl als echter Beauty-Allrounder. Das hochwertige Pflanzenfett aus der Kokosnuss soll rissige Haut pflegen, lange Wimpern zaubern und jetzt auch noch gegen Haarausfall helfen. Letzteres konnten Forscher durch eine Studie belegen, bei der das Öl auf die Kopfhaut einmassiert wurde. Kokosöl soll vor allem bei Haarausfall helfen, der durch UV-Strahlung oder falsche Haarpflegeprodukte aufgetreten ist.

Tipp: Trage Kokosöl auch auf die Haarlängen auf – die perfekte natürliche Haarkur! Durch die essentiellen Fettsäuren werden Längen und Spitzen optimal gepflegt und neigen weniger zu Haarbruch.

8. Die LLLT-Methode gegen Haarausfall

Noch etwas unbekannt, aber effektiv, ist die LLLT-Methode. Das ist die Kurzform vom englischen Begriff “Low-Level-Laser Therapy”. Der Name ist hier Programm: Bei der Behandlung wird rotes Laserlicht auf die Kopfhaut abgestrahlt. Keine Sorge, diese Art von Laser tut überhaupt nicht weh. Du wirst lediglich ein leichtes Wärmegefühl oder Kribbeln fühlen können.

Das Laserlicht soll die Nährstoffaufnahme der Haarwurzel verbessern. Dadurch kann das Haar kräftiger, schneller und dichter nachwachsen. Außerdem praktisch: Dünnes Haar soll durch die LLLT-Methode dicker werden. Behandlungen werden mittlerweile bei einigen Kosmetik-Studios und Hautärzten angeboten.

Haarausfall stoppen und dichtere Haare bekommen – dabei können die vorgestellten Tipps helfen. In schweren Fällen solltest du dich aber nicht davor scheuen, den Doktor aufzusuchen. Manchmal sind spezielle Medikamente notwendig, um extremen Haarausfall in den Griff zu bekommen.

Schon gesehen? Viele Beauty-Tipps rund um das Thema Haarausfall und Haargesundheit findest du auch in unserer BRIGITTE Community!

Source: https://www.brigitte.de

Was für unseren Kleiderschrank gilt, trifft auch auf unsere Seele zu: Wenn wir nicht regelmäßig Klarschiff machen, sammelt sich jede Menge Müll an. Um nur sechs Beispiele zu nennen …

Viele Menschen haben in der Coronakrise das große Ausmisten angefangen. Schränke, Schubladen und sogar ganze Räume – endlich mal das ganze Chaos beseitigen, das sich über die Jahre des ständigen Beschäftigtseins angesammelt hat. 

Ähnlich wie Schränke und Schubladen mit der Zeit zumüllen, kann aber auch unsere Psyche ganz schön in Unordnung geraten, wenn wir nicht hin und wieder mal in uns gehen und aufräumen (schließlich sagt man nicht umsonst, die Wohnung sei ein Spiegelbild der Seele …). Zum Teil häufen sich dort unverarbeitete Gefühle, zum Teil Gewohnheiten, die in einer bestimmten Phase vielleicht sinnvoll oder naheliegend waren, uns langfristig aber eher schaden und von uns selbst entfremden.

Deshalb plädieren wir dafür: Allerspätestens wenn die Schränke clean sind, ist die Seele dran! Und zwar unabhängig davon, ob wir wegen einer Pandemie zu Hause sitzen oder nicht – denn die Seele können wir immer und überall aufräumen. Von welchen Gewohnheiten wir sie auf jeden Fall befreien sollten? Wir haben sechs Vorschläge … 

Seele aufräumen: 6 Gewohnheiten, die du getrost aussortieren kannst

1. Dinge auf später verschieben

Egal ob es um etwas geht, auf das du Lust hast, oder um etwas, das dich belastet: Warte damit nicht, bis es “passt”, sondern sieh zu, dass du es so schnell wie möglich machen kannst – aus viel zu vielen “Irgendwanns” wird irgendwann ein “Nie” …

2. (Gegen dich selbst) Kämpfen

Den inneren Schweinehund besiegen, sich disziplinieren, zusammenreißen, stark sein – warum sind wir eigentlich ständig im Kampfmodus? Wir verbringen so viel Zeit damit, mit anderen zu konkurrieren oder gegen uns selbst zu kämpfen, dass Lebenslust und Freude dabei oft in den Hintergrund gedrängt werden. Dabei sollte es genau umgekehrt sein. 

3. Alles kontrollieren wollen

Je mehr wir kontrollieren können, umso sicherer fühlen wir uns. Mit Kontrolle verbinden wir Macht, Stärke, Unabhängigkeit und Freiheit. Kleines Problem: In Wahrheit können wir alle sehr wenig kontrollieren. Unsere Gesundheit, Beziehungen, wirtschaftliche Situation – all das liegt nur in begrenztem Maße in unserer Hand und kann sich theoretisch jederzeit unserem Einfluss komplett entziehen. Wir sind abhängig von unseren Mitmenschen, dem System, in dem wir leben, dem Schicksal und wir müssen ständig Entscheidungen treffen, ohne alle Parameter zu kennen. Doch erstens ist das völlig okay und zweitens bedeutet es auf keinen Fall, dass wir unfrei sind – mit der richtigen Einstellung kann uns die Erkenntnis, nicht alles kontrollieren zu können (und müssen!), sogar entlasten. Und unsere Einstellung können wir garantiert kontrollieren.

4. Immer funktionieren

Wir neigen dazu, immer funktionieren, weitermachen und vorankommen zu wollen, egal in welcher Krise wir uns gerade auch befinden. Aber warum eigentlich? Sind wir Menschen oder Maschinen? Später erinnern wir uns an die Momente, in denen wir etwas gefühlt haben – nicht an die, in denen wir funktionierten. 

5. Dich schuldig fühlen, wenn es dir “unverdient” gut geht

Newsflash: Du musst dir nicht immer alles verdienen. Weder das Stück Käsekuchen zum Nachtisch noch die Tatsache, dass es dir gut geht. Das Leben ist ein Geschenk, das sich niemand verdient hat, der es bekommt. Die einen kriegen eben eine Luxusvariante, andere eine Version mit Stolpersteinen und Challenges. Ob man das nun fair findet oder nicht: Dadurch, dass sich die mit der Luxusvariante schuldig fühlen, wird der Hindernisparcours für die anderen auch nicht leichter.

6. Die Welt in Gut und Schlecht einteilen

Körperformen, Lebensstile, Meinungen – wir neigen dazu, alles zu beurteilen und irgendwo auf einer Skala zwischen Gut und Schlecht einzuordnen. Deshalb vergleichen wir uns auch oft mit anderen Menschen, um herauszufinden, wo wir stehen und was wir tun können, um uns zu “verbessern”. Doch so gerne wir die Dinge vereinfachen: In Wahrheit ist die Welt viel zu komplex, um sie auf einer Skala abzubilden. Menschen sind unvergleichlich, jede Meinung hat einen Hintergrund und Lebensstile müssen unterschiedlich sein – und “Gut” und “Schlecht” sind willkürliche, stark von der Gesellschaft geprägte Kategorien. Statt zu urteilen und einzuordnen, können wir lieber mal probieren, die Welt auf unsere Weise wahrzunehmen. Aber wie schon der Psychologe Carl Gustav Jung sagte: “Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.”

Source: New feed

In ihrem Podcast “BRIGITTE Bücher” sprechen die Kulturredakteurinnen Meike Schnitzler und Angela Wittmann über ihre Lieblingsbücher. In Folge drei geht es um Bücher, die man in der Corona-Zeit lesen kann.

Folge 5: Schicksalhafte Beziehungen – zwei Thriller über zwischenmenschliche Katastrophen

Für Folge 5 haben Angela Wittmann und Meike Schnitzler zwei Spannungsromane ausgesucht, die sich mit den Abgründen zwischen Mann und Frau beschäftigen: „Die Gefangenen“von Debra Jo Immergut und „Whisper Network“ von Chandler Baker.

Der Name der Autorin ist bereits ein Versprechen: Debra Jo Immergut. Ihr literarisches Debüt „Die Gefangenen“ lässt jedenfalls auf eine große Zukunft hoffen, es ist ein Psychothriller im besten Sinne, weil wir Zeuge werden, wie Gefängnispsychologe Frank und Miranda, die 52 Jahre hinter Gittern bleiben soll, während ihrer Therapiesitzungen eine hochmanipulative Beziehung eingehen. Er kennt sie von früher: Sie war sein Highschool-Schwarm, jetzt wird sie sein Schicksal. (Ü: Ulrike Wasel/Klaus Timmermann, 305 S., 20 Euro, Penguin)

„Whisper Network“ von Chandler Baker wurde in den USA als erster Me-Too-Thriller gefeiert. Es geht um erfolgreiche Juristinnen in Dallas, alles arbeitende Mütter, die sich gegen ihren übergriffigen Chef zur Wehr setzen. Doch dann stürzt dieser vom Balkon des Firmengebäudes und jede der Frauen gilt auf einmal als verdächtig. Trotzdem ist in diesem Buch die Krimihandlung eher nebensächlich, was besonders beeindruckt ist Bakers Schilderung des Spagats, in dem sich diese hochqualifzierten arbeitenden Mütter befinden, die ständig so tun müssen, als gäbe es ihre Kinder gar nicht. (Ü: Astrid Finke, 480 S., 20 Euro, Heyne)

Der Podcast: BRIGITTE Bücher

Im Podcast „BRIGITTE Bücher“ diskutieren die Kulturredakteurinnen Angela Wittmann und Meike Schnitzler alle zwei Wochen über ihre Lieblingsschmöker. Hör dir hier die fünfte Folge an.

Folge 4: Tief im Herzen von Amerika: Ein Western und eine Wiederentdeckung

Zwei vollkommen unterschiedliche Romane von US-Autorinnen haben sich Meike Schnitzler und Angela Wittmann für die neue Folge von BRIGITTE-Bücher ausgesucht: Die Wiederentdeckung „The Street – die Straße“, von Ann Petry und den Western „Herzland“ von Téa Obreht.

Als Ann Petry 1946 ihren ersten Roman veröffentlichte, war er eine Sensation. Eine Afroamerikanerin, eine Frau, schrieb über das Leben von Afroamerikanern, knallhart beobachtet, zornig, meisterhaft. Um die 1,5 Millionen Mal verkaufte sich „The Street“, die Geschichte einer jungen Mutter im Harlem der 40er-Jahre. Die schöne Lutie Johnson hat ihren Mann verlassen und mietet für sich und ihren achtjährigen Sohn Bubb eine heruntergekommene Wohnung in der 116. Straße in New York. Unbedingt möchte sie eine bessere Zukunft für ihr Kind, doch schnell muss sie feststellen, dass sie der fatalen Mischung aus Armut, Rassismus und männlicher Übergriffigkeit kaum entkommen kann. Gerade weil sie nicht bereit ist, jeden Preis zu zahlen, wird die Schlinge immer enger, die sich um sie und Bubb zieht. Ann Petrys wiederentdecktes Meisterwerk ist ein bis in jede Nebenrolle brillant besetztes Drama. Vom perversen Hausmeister, seiner grauen Maus von Mitbewohnerin, bis zur durch einen Brand entstellten Zuhälterin – in jeder Beschreibung zeigt Petry ihre Kunst als Erzählerin mit klarem Blick und tiefem Verständnis dafür, wie das Elend zuerst die Seele tötet. (Ü: Uta Strätling, 450 S., 24 Euro, Nagel & Kimche)

Angela Wittmann kann man eigentlich mich mit Western jagen, vielleicht liegt es an einer Überdosis Karl Mey, den ihr Vater immer zum Einschlafen vorlas. „Herzland“ hat aber schon jetzt einen Platz unter den Büchern, die sie immer wieder aufs Neue lesen will. Arizona um 1890, Nora kämpft gegen die Dürre, die ihre Farm und ihre Familie bedroht: Da kann man schon zur Furie werden, aber ihr Jüngster fürchtet eine andere Bestie. Er ist einem Wesen auf der Spur, auf das Téa Obreht, geboren 1985 in Serbien und über Zypern und Ägypten in die USA ausgewandert, bei ihren Recherchen wirklich gestoßen ist: ein Kamel im Wilden Westen. (Ü: B. Robben, 512 S., 24 Euro, Rowohlt Berlin)

Der Podcast: BRIGITTE Bücher

Im Podcast „BRIGITTE Bücher“ diskutieren die Kulturredakteurinnen Angela Wittmann und Meike Schnitzler alle zwei Wochen über ihre Lieblingsschmöker. Hör dir hier die vierte Folge an.

Folge 3: Lesen zu Zeiten von Corona – der Pandemie-Roman voller Lichblicke und 1200 Seiten Wälzer-Glück

Für die dritte Folge von BRIGITTE Bücher hat Angela Wittmann den Endzeitroman „Mein Name ist Monster“ von Katie Hale ausgesucht: Eine Frau mit dem Spitznamen „Monster“ hat eine Katastrophe überlebt, isoliert in einem Saatguttresor im arktischen Spitzbergen. Es gab einen Krieg mit Bomben, die mit einem Erreger verseucht waren. Eine tödliche Krankheit brach aus, gezüchtet im Labor. Hört sich jetzt vielleicht nicht eben aufmunternd an, ist aber lang nicht so eine düstere Dystopien wie Cormack McCarthys „Die Straße“. Und auch wenn das Setting ein bisschen so ist wie in der Serie „The Walking Dead“, dann sind hier wenigstens keine Zombies am Start. Die Toten sind tot. Und Monster ist sehr lebendig und ein Mensch, vor dem man keine Angst haben muss. Selbst wenn man ein junges Mädchen ist und neben Monster vielleicht die letzte Überlebende überhaupt… Es gibt ganz viel Güte in diesem Buch. Eine große Sehnsucht nach Nähe und Menschlichkeit, die erfüllt wird. Und damit Hoffnung. Sogar auf einen Neuanfang und eine bessere Welt. Und wie die 30-jährige englische Autorin das in ihrem Debütroman erzählt, das ist schon sehr besonders. Bei aller archaischen Wucht dieser Geschichte hat Katie Hale nämlich einen ganz eigenen Ton, eine poetische Zartheit, die eine tröstende Kraft entfaltet. Deswegen können wir gerade jetzt zu Zeiten von Corona ganz unerschrocken dieses Buch lesen.

Meike Schnitzler setzt auf 1200 Seiten Leseglück mit „Spiegel und Licht“ von Hilary Mantel: Acht Jahre mussten Fans von Mantels preisgekrönter Romanreihe über die Tudor-Zeit auf den finalen dritten Band warten. Zu spoilern gibt es nichts: Das historische Schicksal von Thomas Cromwell, dem engsten Berater von Heinrich XIII., ist kein Geheimnis (er wurde 1540 hingerichtet), aber wie die englische Autorin diesen Mann und seine Zeit, in der ein Leben nichts und die Macht alles zählte, auferstehen lässt, ist in gewohnter Manier sensationell. Kein Wunder, identifiziert sich Mantel doch mit ihrem Helden, der wie sie durch seine Intelligenz aus prekärer Herkunft in schwindelerregende Höhen aufstieg. Abstürzen wird Mantel kaum, der dritte Booker-Preis könnte demnächst kommen.

Der Podcast: BRIGITTE Bücher

Im Podcast „BRIGITTE Bücher“ diskutieren die Kulturredakteurinnen Angela Wittmann und Meike Schnitzler alle zwei Wochen über ihre Lieblingsschmöker. Hör dir hier die dritte Folge an.

Folge 2: Packende Historie und ein kurzer Familienroman mit Wums

In der zweiten Folge von BRIGITTE Bücher empfiehlt Angela Wittmann: „Vardø – Nach dem Sturm“ von Kiran Millwood Hargrave: Historisch verbürgt ist, dass am Weihnachtsabend 1617 ein Sturm die 40 Fischer der Insel Vardø verschlingt. Die Frauen bleiben zurück mit drei Greisen, den Kindern und dem Pfarrer. Der Roman erzählt, wie sie am nordöstlichsten Zipfel Norwegens ums Überleben kämpfen. Dass der Rand der Arktis auch das Ende der Zivilisation ist, zeigt sich dann 1621: Eine brutale Hexenjagd endet mit einem historisch verbürgten Prozess. In den Augen von Kirche und König wäre es schicklicher gewesen, die Witwen wären verhungert. Wer sein Leben selbst in die Hand nimmt, muss mit dem Teufel im Bunde sein. Oder hat den Sturm selbst beschworen? Kiran Millwood Hargrave setzt den Opfern ein literarisches Denkmal.

Meike Schnitzler hat „Der Sinn des Ganzen“ von Anne Tyler ausgesucht: Micah Mortimer ist ein etwas kauziger, mitteljunger Mann –  zu Hause führt er ein striktes Regime mit Staubsauger- und Bodenwischtagen, ansonsten rettet er mit seiner Computerfirma die Rechner alter Damen: „Wodurch ist er kaputtgegangen?“ – „Diese Frage sollte man im Zusammenhang mit Computern nie stellen.“ Micah selbst stellt auch keine Fragen ans Leben, aber als plötzlich ein junger Mann auf seiner Schwelle steht, der seinen Vater sucht, kommt Unordnung in das verlässliche Gefüge. Anne Tyler schafft es, einen auf den ersten Blick unspektakulären Typen in eine faszinierende literarische Figur zu verwandeln.

Der Podcast: BRIGITTE Bücher

Im Podcast „BRIGITTE Bücher“ diskutieren die Kulturredakteurinnen Angela Wittmann und Meike Schnitzler alle zwei Wochen über ihre Lieblingsschmöker. Hör dir hier die zweite Folge an.

Folge 1: Die besten zwei Romane dieses Frühlings übers Erwachsenwerden

Vor zehn Jahren hat Bestseller-Autor David Nicholls mit „Zwei an einem Tag“ die Welt zu Lachen und zum Heulen gebracht. Jetzt hat er in diesem Frühling einen neuen Roman über die allererste Liebe vorgelegt. Ein großartiges Buch, um in BRIGITTE Bücher – den Literaturpodcast zu starten, findet Meike Schnitzler, die „Sweet Sorrow“ des britischen Autoren ausgewählt hat: Junge aus schwierigen Verhältnissen trifft 1997 selbstbewusstes Mädchen aus der Mittelschicht bei Shakespeare-Theaterprojekt. Aus dieser knappen Konstellation macht der Nicholls in seinem vierten Roman eine hinreißende Coming-of-Age-Geschichte. Er erzählt von einer Zeit im Leben, in der alles möglich zu sein scheint, in der ein Sommer ewig dauert – und die große Liebe bestimmt noch länger. 

Angela Wittmann begeistert sich für Thomas Brussigs „Die Verwandelten“: Pubertiere waren Fibi und Aram schon, bevor sie nach einer „Challenge“ in der Waschanlage einer Tanke auf dem platten Land als Waschbären wieder rauskommen. Was dann kommt, ist eine tierisch lustige und sehr bissige Satire auf die menschliche Natur und den Hunger der sozialen und sonstigen Medien auf „Racoon Content“. 

Der Podcast: BRIGITTE Bücher

Im Podcast „BRIGITTE Bücher“ diskutieren die Kulturredakteurinnen Angela Wittmann und Meike Schnitzler alle zwei Wochen über ihre Lieblingsschmöker. Hör dir hier die erste Folge an.

Hast du Lust, mehr zum Thema zu lesen und dich mit anderen Frauen darüber auszutauschen? Dann schau im bei den Buchtipps der BRIGITTE-Community vorbei!

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