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Entspannter Sex vertreibt Kummer, Sorgen und Gedanken am Abend – und lässt uns danach umso tiefer schlafen. Wir verraten fünf perfekte Stellungen für den Abend.

Guter Sex bewirkt so manches Wunder. Die dabei ausgeschütteten Endorphine lassen von Stress bis Kopfschmerzen so manches seelisches und körperliches Wehwehchen vergessen. In dem Moment nach dem Akt überrollt uns eine Welle der Entspannung. Wir können es unserem Partner also kaum übel nehmen, wenn er schon selig einschlummert, während wir noch einmal schnell auf die Toilette verschwinden (Blasenentzündung nein, danke!).

Ein Orgasmus gilt nicht grundlos als wunderbares Schlafmittel. Wenn wir nachts von Gedankenkreiseln rund um Job über die Liebe bis zum morgigen Einkaufszettel wach gehalten werden, legt der Mensch gerne mal schnell selbst Hand an. Klar, das ist eine gute Lösung. Aber: Auch Sex mit dem*r Partner*in kann für die nötige Entspannung sorgen – und uns damit zu einem tiefen Schlaf verhelfen.

Nun muss man abends nicht gerade wilde Akrobatik veranstalten und den Kreislauf noch einmal auf Schwung bringen, wenn man eigentlich schon müde und bettschwer ist. Keine Sorge: Wir haben stattdessen ein paar Sexstellungen für euch parat, die eine besonders entspannende Wirkung auf euch haben. Als diesmal nur imaginäres Sahnehäubchen stärken die Varianten allesamt die Bindung zueinander, da wir uns bei ihnen besonders nahekommen. Ziel aller Positionen: Stress und Performancedruck hinter und sich selbst einfach nur fallen lassen. Den Tiefschlaf danach gibt’s gratis dazu!

Entspannter Sex: 5 Stellungen für einen tiieefen Schlaf

Lotus

Schaut euch noch einmal tief in die Augen, den Schlafzimmerblick gibt es bei ausgeprägter Müdigkeit gratis dazu. Diese Stellung stammt aus dem Kamasutra, sorgt aber trotzdem für ganz entspannten Sex. Im Lotus setzt du dich deinem Partner zugewandt gemütlich auf seinen Schoß und lässt ihn eindringen. Du kannst dabei entweder im Fersensitz bleiben oder aber die Beine um seine Hüfte schlingen. Das Tempo bestimmst du alleine – und wer es besonders kuschelig mag, legt sein Kinn entspannt auf der Schulter des Partners ab.

Elefantenstellung

Perfekt, wenn du schon etwas müde bist – leg dich einfach auf den Bauch. Dein Partner bettet sich wiederum bäuchlings auf dir, verwöhnt deinen Nacken mit Küssen und dringt von hinten in dich ein. Tipp: Leg dir ein Kissen unter das Schambein für einen besseren Winkel. Die Elefantenstellung hat übrigens auch eine hohe Orgasmuschance, da der G-Punkt stimuliert wird …

Missionarskreisel

Die Missionarsstellung wird eindeutig unterschätzt – sie ist nicht ohnehin ein Klassiker für entspannten Sex. Außerdem lässt sie sich ganz einfach abwandeln und damit die Orgasmuswahrscheinlichkeit für die Frau erhöhen: Im Missionalskreisel liegt dein Partner zwischen deinen Beinen, dein Becken erhöht auf einem Kissen. Er darf sich diesmal ganz auf dich absenken lassen und tief eindringen. Nun beginnt ihr, eure Hüften zu kreisen, während er so tief in dir bleibt, dass sein Schambein und Schaft deine Klitoris sanft massieren. Langsamer, sehr intimer und entspannter Sex!

Doppeldecker

Nun wird es aber mal Zeit, die Rollen zu tauschen: Der Doppeldecker ist quasi die entspannte Sex-Variante der Reiterstellung. Du setzt dich auf deinen Partner, lässt dich dann aber auf seine Brust sinken und schließt die Beine zwischen seinen. Auch hier müsst ihr nur eure Becken bewegen, könnt euch dabei anschauen, küssen und ausgiebig kuscheln.

69

Probiert die Sexstellung 69 im Liegen aus: Ihr legt euch beide auf die Seite und stellt das obere Bein auf. Nun dürft ihr gegenseitig mit dem Kopf zwischen die Beine des anderen verschwinden, die Augen schon einmal schließen und voll und ganz genießen … Entspannter Sex geht auch ohne Penetration!

Source: https://www.brigitte.de

glossip-der-gala-beauty-podcast-natuerlich-wird-man-unsicher-wenn-man-komplett-kahl-ist

In GLOSSIP – dem GALA Beauty-Podcast – entführen wir Sie in eine noch schönere Welt. In unserer neuen Folge vertraut uns Sylvie Meis ihre ganz persönliche Beauty-Geschichte an, die vor allem durch ihre Krebserkrankung stark geprägt wurde.

Sylvie Meis, 42, ist schön, stark und einfach immer perfekt gestylt! Die Moderatorin liebt es, mit Make Up zu experimentieren und weiß nach vielen Jahren in der Unterhaltungsbranche, wie man sich perfekt in Szene setzt. Doch wann hat die Unternehmerin sich eigentlich das erste Mal geschminkt? Und wie hat sich ihre Beautyroutine in den letzten Jahren verändert? All das verrät uns Sylvie Meis in einer neuen Folge GLOSSIP – dem GALA Beauty-Podcast.

Sylvie Meis: Ihre Krankheit hat ihre Definition von Schönheit verändert

“Es ist jetzt fast zwölf Jahre her, aber es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an das denke, was ich damals erlebt habe”, erzählt Sylvie Meis. Rückblick: 2009 ist die Moderatorin an Brustkrebs erkrankt. Der Tumor wurde operativ entfernt, dann kam die kräftezehrende, sechsmonatige Chemotherapie. “Als Frau muss man das erstmal durchstehen. Natürlich wird man durch den Verlust seiner Haare unsicher, natürlich wird man unsicher, wenn man morgens in den Spiegel schaut und komplett kahl ist. Man verliert ja nicht nur seine Haare, man hat auch keine Augenbrauen oder Wimpern.”

Was Sylvie Meis in dieser schweren Zeit geholfen hat und wie sich ihr Verhältnis zu ihrem Körper durch die schwere Krankheit verändert hat, verrät sie in unserer aktuellen Folge GLOSSIP.

So beginnt Sylvies’ tägliche Beautyroutine

Heute ist Sylvie zum Glück gesund, sie hört auf ihren Körper und nimmt sich Zeit für ihn. “Wenn ich morgens aufstehe, dann brauche ich erstmal einen Moment, um wach zu werden. Und einen Kaffee. Danach mache ich Sport und gehe duschen”, sagt Sylvie Meis. “Ein kleines Frühstück wäre danach auch noch schön”, so Meis. Danach kümmere sie sich immer ausgiebig um ihre Haut, trägt ein leichtes Tages-Make-Up auf, stylt ihre langen, blonden Haare und sucht sich ein schönes Outfit raus. “Und dann bin ich auch schon ready für den Tag!”, erzählt die Unternehmerin. 

Wer noch mehr spannende Insider- und Beauty-Tricks von Sylvie Meis erfahren möchte, sollte unbedingt reinhören in GLOSSIP – dem GALA Beauty-Podcast. 

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen.

Verwendete Quelle: eigenes Interview

Source: https://www.brigitte.de

Viele Frauen berichten davon, dass sie einige Tage vor dem Einsetzen ihrer Periode an Albträumen leiden. Warum das so ist, haben Forscher ergründet.

Gerade hast du noch friedlich geschlummert, dann wandelt sich dein schöner Traum plötzlich in eine Albtraumszenerie und du wachst schweißgebadet auf. Am nächsten Tag schaust du auf den Kalender – und plötzlich ist dir klar, warum du derzeit ständig von Albträumen geplagt wirst. Deine Periode steht an! Tatsächlich erzählen auf Nachfrage viele Frauen, dass sie in den Tagen vor den Tagen nicht nur am lästigen PMS leiden, sondern auch vermehrt schlecht träumen. Aber woran liegt das?

Einmal träumen, bitte!

Tatsächlich hat die Wissenschaft eine plausible Erklärung für diese Frage. Um herauszufinden, warum Albträume durch die Periode entstehen, sollte man einen Blick auf die verschiedenen Schlafphasen warfen. Genauer: Auf die REM-Phase (“Rapid Eye Movement”), denn das ist die Phase, in der wir träumen. Dabei rollen unsere Augen unter den Lidern hin und her und unser Blutdruck ist erhöht. Wer etwa acht Stunden schläft, befindet sich ungefähr zwei Stunden davon in der REM-Phase. Wachen wir währenddessen auf, können wir uns am ehesten daran erinnern, was wir geträumt haben.

Alles eine Frage der Hormone

Dr. Irshaad Ebrahim vom London Sleep Center sagte dazu gegenüber dem Online-Magazin Broadly: “In der Woche, bevor die Periode beginnt, hat frau weniger REM-Schlaf, weil das Progesteronlevel erhöht ist”. Wir träumen während der Periode insgesamt weniger, wachen aber häufiger aufgrund der hormonellen Veränderungen im Körper auf – und erinnern uns auch eher an unsere Träume.

Gynäkologin und Buchautorin Dr. Christiane Northrup geht außerdem davon aus, dass die körperlichen Veränderungen, die der monatliche Zyklus mit sich bringt, ebenfalls Bestandteil unserer Träume sein können. Laut der Gynäkologin berichten viele Frauen beispielsweise von wiederkehrenden Träumen, in denen etwas zerbricht oder kaputt geht. Das könnte darauf hindeuten, dass die Gebärmutterschleimhaut vom Körper abgestoßen wird (also quasi “zerbricht” oder “kaputt geht”) und mit etwas Menstruationsblut ausgeschieden wird.

Und was mache ich jetzt?

Wer mehrere Nächte hintereinander schlecht träumt, fühlt sich oft zermürbt. Aber ganz ausgeliefert sind wir unseren Träumen zum Glück nicht! Wenn uns auffällt, dass unsere Albträume durch die Periode beziehungsweise das Hormonchaos unseres Körpers ausgelöst werden, können wir folgende Methoden testen, um sie zu verscheuchen:

  • Darüber reden: Klingt banal, hilft aber tatsächlich. Schlechte Träume verlieren oft schon etwas von ihrem Schrecken, wenn wir anderen davon erzählen.
  • Selbsthilfe: Dabei geht es darum, selbst eine Bewältigungsstrategie für den Albtraum zu finden. Zuerst solltest du den Traum so detailgetreu wie möglich aufschreiben und dich damit auseinandersetzen. Dann überlegst du dir, wie du den Traum umgestalten könntest, damit er weniger Angst verursacht. Wirst du beispielsweise im Albtraum verfolgt, kannst du dir vorstellen, wie du dem Verfolger entgegentrittst und ihn zur Rede stellst. Das stellst du dir jetzt über mindestens zwei Wochen immer wieder täglich für fünf bis zehn Minuten genau vor.
  • Kognitive Verhaltenstherapie: Kommst du allein nicht weiter, kannst du auch die Hilfe eines Psychotherapeuten in Anspruch nehmen und gemeinsam mit ihm nach möglichen Bewältigungsstrategien suchen. Auch diese werden dann in sogenannten Imaginationsübungen trainiert.
  • Luzides Träumen: Auch als “Klarträumen” bekannt. Dabei weiß der Betroffene, dass er träumt und kann den Traum dadurch zu seinen Gunsten beeinflussen. Die meisten Menschen haben irgendwann einmal einen Klartraum, um aber immer wieder Träume verändern zu können, ist ausdauerndes Training nötig. Dazu stellst du dir jeden Tag etwa zehnmal die Frage, ob du gerade träumst oder wach bist. Es kann allerdings mehrere Monate dauern, bis man sich diese Frage dann automatisch auch im Traum stellen und ihn so beeinflussen kann.

Du hast noch mehr Fragen rund um die Periode? Hier erfährst du, was eine Schmierblutung statt Periode bedeutet, wofür starke Unterleibsschmerzen stehen, was eine starke Regelblutung aussagt und welche Ursachen Menstruationsbeschwerden haben können.

Du willst dich mit anderen über Gesundheitsthemen austauschen? Dann schau doch mal in unsere BRIGITTE Community!

Source: New feed

Vor dem ersten Sex macht man sich unglaublich viele Gedanken – jetzt haben Frauen gesammelt, was sie gerne vor ihren ersten sexuellen Erfahrungen gewusst hätten.

Nachher ist man immer schlauer. Aber zum Glück gibt es ja einige Erfahrungen, die wir alle im Laufe des Lebens machen – und von denen wir einander berichten können.

In Foren wie “Reddit” und Gruppen in sozialen Netzwerken passiert regelmäßig genau das: Menschen tauschen sich aus, haken nach, öffnen sich und helfen einander bestenfalls sogar damit. Diesmal geht es um das berühmt-berüchtigte erste Mal.

Mal ehrlich: Wie oft hast du schon auf dein bisheriges Sexleben zurückgeschaut, mal wehmütig, mehrfach stirnrunzelnd und dich stillheimlich gefragt, was du da eigentlich gemacht hast? Schließlich war jeder Mensch mal ganz unerfahren und der ganze Körper-Ineinander-Verschmelzen-Krams uns völlig neu.

Glücklicherweise lernen wir ja mit jeder Erfahrung dazu. Und werden nicht nur mit jedem Sex (und der kann auch mit demselben Partner sein), sondern auch mit jedem Lebensjahr schlauer. Heute denken wir uns, dass wir uns manchen schlechten Sex oder manche Gedankenspirale der Unsicherheit auch hätten sparen können. Wie schön, dass es das Internet gibt: Denn hier können wir jetzt nachlesen, was andere Frauen gerne vor ihren ersten sexuellen Erfahrungen gewusst hätten.

Frauen verraten, was sie vor dem ersten Sex gerne gewusst hätten

Starten wir mit den praktischen Dingen …

“Dass ich nach dem Sex pinkeln sollte. Jungfrauen: Geht danach auf Klo, damit ihr keine Blasenentzündung bekommt.”

… und stellen dann erstmal klar, dass hier absolut niemand kaputt ist:

“Du kommst als Frau nicht automatisch. Und du bist deswegen auch nicht kaputt. Viele Frauen haben Probleme damit, zum Orgasmus zu kommen. Selbstbefriedigung hilft.”

Sex und Liebe gehen nicht immer Hand in Hand

“Nicht jeder Partner wird etwas Besonderes für dich sein. Manche sind großartig, manche nicht. Liebe und Sex geht nicht zwingend Hand in Hand. Aber jemanden zu finden, den du liebst und mit dem du zusammen bist, ist mir das Liebste!”

Die Kunst der Selbstliebe

“Ich wusste nicht, wie man masturbierte. Ich wusste nicht, wie sich dieser unfassbare weibliche Orgasmus anfühlt. Ich hasste den Gedanken an Oralsex. (…) Ich wusste nicht, wie attraktiv ich bin. Ich dachte, Männer würden nur dünne Frauen gut finden. Ich fand meinen Schambereich hässlich im Vergleich zu Pornostars. Ein Mann hat diese Glaubenssätze zerschmettert. Aber vielleicht wäre es so viel großartiger gewesen, wenn ich Selbstliebe gelernt hätte, bevor ich sexuell aktiv wurde.”

“Ich wünschte, jemand hätte mir die Kunst der Selbstbefriedigung beigebracht.”

Wir hätten da übrigens Inspiration 😉Machs dir selbst! Selbstbefriedigungs-Hacks von Paula Lambert

Und ganz, ganz, ganz wichtig:

“Es ist in Ordnung, Nein zu sagen, es ist okay, deine Meinung zu ändern, jederzeit. Und wer dir etwas anderes sagt, kann sich (buchstäblich) selbst f*****. Respektiere deine Grenzen.”

“Dein Selbstwert wird nicht von deiner Vagina bestimmt. Deine Sexualität und Bedürfnisse werden von dir definiert, nicht andersherum. Du hast das Kommando über deinen Körper. Wenn du dich unwohl fühlst, ist es okay, aufzuhören. Gefühle können verletzt werden, aber du wirst so viel lernen. Kommunikation hilft.”

Wo wir gerade beim Thema Kommunikation wären …

“Sprich mit dem Menschen, mit dem du schläfst. Schäme dich nicht dafür, zu sagen, wenn dir etwas gefällt oder nicht, was sie tun.”

Da bleiben eigentlich nur noch 2 Dinge zu sagen:

“Entspann dich. Genieß es.”

Und:

“Benutze ein Kondom!”

Achja, und falls das erste Mal kein Feuerwerk war …

“Es wird besser. Manchmal beginnt die wahre Magie erst nach der zweiten Runde …”

verwendete Quellen: Reddit, Miss Malini, Facebook

Source: https://www.brigitte.de

Ein Teint, so frisch und sonnig wie der Frühling – mit Power-Peelings und Profi-Treatments. Wir testeten Wirkstoffe fürs Home-Spa und Kosmetik-Behandlungen.

Jeden Tag stößt unsere Haut mehrere Hunderttausend abgestorbene Hautzellen ab und bildet neue. Und alle vier Wochen etwa erneuert sie sich komplett. Doch je älter wir werden, desto langsamer läuft dieser Prozess, und auch äußere Einflüsse wie Sonne, fehlende Feuchtigkeit oder eine gestörte Talgproduktion können diesen Vorgang behindern. Die Folgen: Die alten Hautschüppchen verstopfen die Poren, der Teint wirkt fahl und müde. Peeling-Produkte und Profi-Behandlungen können der Haut dann helfen. “Sie befreien von Verhornungen und abgestorbenen Zellen und machen sie gleichzeitig aufnahmefähiger für nachfolgende Pflege”, so Dr. Christian Merkel, Dermatologe im Haut- und Laserzentrum an der Oper in München. In der Redaktion haben wir unterschiedliche Treatments beim Profi getestet. Und zu Hause Peelings ausprobiert, mit denen man die Hauterneuerung zweimal die Woche anregen kann, um einen frühlingsfrischen Glow zu bekommen. Peeling-Trends mit natürlichen Zutaten fürs Home-Spa und professionelle Hightech- Methoden im Überblick:

Radiofrequenz- Needling:

Nicole Lötters, stv. Beauty Director, wünscht sich eine straffere und strahlendere Haut mit Langzeiteffekt, aber ohne Skalpell.

Was soll das?

Hauterneuerung, Gesichtsstraffung, feinere Poren, Anti-Aging, Narbenbehandlung – Needling ist vielseitig und hält länger als ein Peeling. Durch mikrofeine Nadeln werden die oberen Hautschichten und tiefer liegenden Kollagen- fasern stimuliert, sich frisch und neu zu bilden. Eine zusätzliche Wärmebehandlung mit Radiofrequenzwellen (RF) verstärkt den Effekt. (Microneedling braucht 8 Termine; RF-Needling nur 3)

Wie war’s für dich?

260 Mal sticht ein Gerät einen Dermastempel mit 64 Nadeln in mein Gesicht! Aber ganz ehrlich: Davon habe ich nichts gemerkt! Denn etwa 40 Minuten vor der Behandlung wird eine Betäubungscreme aufgetragen, das Gesicht fühlt sich danach ein bisschen wie eingefroren an. Das Needling selbst dauert höchstens 10 Minuten. Meine Ärztin hat jeden “Shot”, so heißt es, wenn der Stempel in die Haut “schießt”, zwischen 0,7 und 3 mm individuell auf mich eingestellt, professionell eben! Anschließend noch eine leichte Salbe, und schon kann ich mit roten Streifen im Gesicht in die U-Bahn (okay, ich hätte auch eine Abdeckcreme bekommen können…). Am nächsten Tag: “Wow, deine Fältchen sind voll gemildert!”, sagt meine kritische Beauty-Kollegin. Ich schiebe mein Aussehen eher auf die leichte Schwellung, die ich nach der Behandlung habe. Denn einen Effekt soll man erst nach rund drei Wochen sehen – solange arbeiten die Zellen daran, neue, feinporige und straffe Haut wachsen zu lassen. Ansonsten ist mein Gesicht nur noch gleichmäßig zart gerötet. Sport, Sauna und alles andere, was den Kopf gut durchblutet, ist nach der Behandlung drei Tage lang verboten. Etwa nach einer Woche löst sich die leichte Verschorfung, darunter: ganz weiche Haut. Nach drei bis vier Wochen wiederhole ich das Treatment, denn man vereinbart in der Regel zwei bis drei Needlings, was sich sichtlich lohnt. Gerade zarte Fältchen auf der Stirn und um den Mund sind gemildert und meine Kinnpartie hat einen Push bekommen.

Würdest du es noch mal machen?

Auf jeden Fall! Das war wie ein kleines, natürliches Lifting, inklusive zarter Haut. Für den schnellen Glow würde ich einfach nur ein Peeling wählen. Aber um der Haut einen lang anhaltenden Motivationskick zu geben, ist Needling mega. Einen Auffrischungstermin nach etwa einem Jahr möchte ich auf jeden Fall machen! Auf den Abend werde ich den Termin auch wieder legen, um nicht mit roten Streifen ins Büro zu müssen.

Wo hast du es gemacht?

In der Medical-Beauty-Praxis Bellari Hamburg, Dr. Irina Izmaylova. Kosten: 990 Euro für 3er-Kur, www.bellari.de

Fahler Teint: Hände
© Keith Schofield

Mikrodermabrasion

Merle Rebentisch, Head of Beauty, will möglichst sanft ihren Winter-Grauschleier loswerden.

Was soll das?

Das Peeling mit Mikrokristallen soll intensiv, aber schonend das Hautbild verfeinern und Hornzellen abtragen. Dafür werden feinste Kristalle – ähnlich wie beim Sandstrahlen – mit einem speziellen Gerät und sanftem Druck auf die Haut aufgebracht. Diese Behandlung befreit die Poren, um die Haut aufnahmefähiger zu machen für Wirkstoffe. Durch den durchblutungsfördernden Reiz sollen außerdem die Zellen angeregt werden, neues Kollagen und Elastin zu produzieren.

Wie war’s für dich?

Ich habe sehr empfindliche Haut und war deshalb auf der Suche nach einem schonenden Treatment. Ich bin großer Fan von Peeling-Behandlungen, obwohl ich mit meiner sensiblen Haut dabei auch schon einige schlechte Erfahrungen machte. Die Mikrodermabrasion bei Reviderm beginnt mit einem sanften Enzympeeling, das spaltet die abgestorbenen Zellen und bereitet meine Haut vor. Der Vorgang an sich geht dann recht schnell. Aus dem Skin-Peeler, der aussieht wie ein großer Stift, schießen die feinen Mikrokristalle auf meine Haut. Die Kosmetikerin fährt mit dem Gerät langsam über Stirn, Wangen und Kinn. Das fühlt sich angenehm an, ich spüre nur ein ganz leichtes Prickeln.

Besonders gründlich wird bei mir die T-Zone bearbeitet, an meinen empfindlichen Wangen wird der Kristallstrahl etwas weicher eingestellt. Hals und Dekolleteé müssen bei mir ausgespart werden, da sich meine Haut dort sofort rötet. Es folgt eine beruhigende Ultraschallbehandlung mit wirksamen Pflegestoffen. Da meine Behandlung am Abend ist, trägt die Kosmetikerin mir direkt eine Nachtpflege auf, ich schminke mich auch nicht mehr. Trotz Treatment bin ich kein bisschen rot. Und meine Haut? Die fühlt sich richtig gut an! Super glatt und ganz weich, die Poren sind gereinigt und wirken feiner. Selbst meine kleinen Mitesser auf der Nase sind weg. Sonne, Sport oder Schwitzen ist in den nächsten 24 Stunden verboten. Dass meine Haut arbeitet, merke ich an den nächsten Tagen, doch sie bleibt ebenmäßig und strahlt ganz frisch.

Würdest du es wieder machen?

Ja, ich würde mir am liebsten einmal im Monat Zeit nur für mich gönnen – und bei dieser Behandlung lässt es sich super abschalten. Auch das Ergebnis überzeugt mich: Mein Hautbild wirkt deutlich feiner und frischer.

Wo hast du es gemacht?

Reviderm Skinmedics in Hamburg, Jana Dobric. Kosten: mit anschließender Ultraschallbehandlung ca. 155 Euro, www.reviderm-skinmedics-hamburg.de

Jetpeel

Charlotte Schwarck, Redakteurin, will ihrer Haut eine schnelle, aber effektive Frischekur gönnen.

Was soll das?

Porentiefe Reinigung, ein besseres Hautbild und das Glätten kleinerer Falten, wunderbar! Aber auch Akne und Hyperpigmentierung können mit dem Jetpeel gezielt behandelt werden. Diese Methode kommt aus der Luft- und Raumfahrt und wurde der Düsenjet- antriebstechnik nachempfunden. Mit 720 km/h wird ein Wasser-Gas-Gemisch aus Mini-Düsen auf die Haut gestrahlt und trägt so schonend die obere Hautschicht ab. Gleichzeitig wird Sauerstoff in die Dermis gebracht. Der kühlende Effekt regt die Durchblutung an, die Haut wird aufnahmefähiger für Wirkstoffe wie Glykolsäure, Hyaluronsäure oder Vitamine.

Wie war’s für dich?

Die Behandlung fühlt sich tatsächlich wie eine Hochdruckreinigung für das Gesicht an – sehr kalt und gleichzeitig auch ein wenig nass. Augen und Mund presse ich, dank Tipp der Kosmetikerin, fest zu, denn die Kochsalzlösung kann leicht in den Augen brennen. Zuerst wird mein Gesicht gereinigt, dann folgt eine Lymphdrainage, auch mit dem Jet-peel-Stift. Damit wird das Lymphsystem angeregt, Stauungen unter der Haut abzutransportieren. Das hilft gegen Schwellungen im Gesicht, auch an dieser Maßnahme erkennt man die professionelle Behandlung. Aus kleinen Düsen schießt dann die Kochsalzlösung auf meine Haut, alte Hautschüppchen und Verhornungen werden durch den Hochgeschwindigkeitsstrahl einfach weggeputzt. In der nächsten Runde wird der Strahl mit Glykolsäure angereichert, die bereitet meine Haut auf eine klassische Ausreinigung per Hand vor. In den letzten Runden werden, wieder mit dem Jetpeel-Stift, verschiedene Wirkstoff- seren in die Hautschichten geschleust. Sie variieren, je nach Hauttyp und -zustand. Kosmetikerin Katja Radtke empfiehlt bei meiner Haut Hyaluronsäure, Vitamin A, C und E. Zur Beruhigung bekommt mein Gesicht für 15 Minuten eine Collagen-Vliesmaske aufgelegt. Und danach? Beim Blick in den Spiegel fällt mir sofort der neue Glow auf. Fazit: Meine Haut hat das Jetpeel super vertragen, ist gar nicht gerötet, sondern zart und prall. Und auch mein Hautbild wirkt feiner. Außer leichter BB-Cream lasse ich den ganzen Tag über nichts mehr an mein Gesicht. Und selbst ungeschminkt zurück in der Redaktion sprechen mich die Kolleginnen auf meinen strahlenden Teint an.

Würdest du es wieder machen?

Ja! Es ist wie ein Großreinemachen für den Teint. Die Haut fühlt sich sauber und zart an. Das Beste: der Soforteffekt. Man kann sich umgehend verabreden.

Wo hast du es gemacht?

Bellapelle in Hamburg, Katja Radtke. Kosten: ca. 200 Euro, www.bellapelle.de

Fahler Teint: Papaya

© Keith Schofield

Natürliche Kräuter-Schälkur

Charlotte Schwarck, Redakteurin, will ihrer Haut eine schnelle, aber effektive Frischekur gönnen.

Was soll das?

Die Schälkur “Green Peel Classic” von Dr. Christine Schrammek verkürzt den natürlichen Regenerationsprozess der Haut von rund 28 Tagen auf fünf. Dank einer Mischung aus enzymhaltigen, pulverisierten Kräutern wie Ackerschachtelhalm und Lungenkraut erneuert sich die Haut rasend schnell. Durchblutung und Stoffwechsel werden angeregt, die Mikrozirkulation wird besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Weil sich neue Bindegewebsfasern bilden, wird die Haut fester. Wer unter Unreinheiten leidet, profitiert von der Regulierung des Verhornungs- prozesses.

Wie war’s für dich?

Schon während der Behandlung merke ich, dass etwas mit der Haut passiert. Nach der Reinigung wird die aufgeschäumte Kräutermischung einmassiert: acht Minuten lang. Mein Gesicht wird ganz warm und ich spüre, wie die winzigen Partikel in die Poren dringen. Spannend! Im Anschluss bin ich gerötet und sehe aus, als wäre ich in der Mittagssonne von Barbados eingeschlafen. Heute und während der nächsten vier Tage hat mein Gesicht Waschverbot, damit es sich schön schälen kann. Tut es auch. Alles spannt und juckt und am dritten Tag platzt die alte Haut wie nach einem Sonnenbrand auf, erst an den Mundwinkeln, dann im ganzen Gesicht. Darunter: frische, zarte Babyhaut. Ich muss mir echt auf die Finger hauen, damit ich die kleinen Schüppchen nicht abziehe. Stattdessen betupfe ich die Haut mit einem Kräutergesichtswasser. Das kühlt und lindert den Juckreiz. Auch im Set: die “Special Regulating Cream” und der “Blemish Balm” von Dr. Schrammek. Zweimal täglich mische ich die beiden Produkte und tupfe sie auf. Tag fünf: Die Erlösung! Bei der Abschlussbehandlung wird der Schälprozess unterbrochen und die durstige Haut mit Nährstoffen versorgt. Nie haben sich ein warmes Musselintuch und eine Pflegemaske so schön angefühlt wie heute! Ein bisschen rot bin ich noch, aber die Haut strahlt, ist feinporig – und wird von Tag zu Tag schöner.

Würdest du es wieder machen?

Ja, immer an einem Mittwoch oder Donnerstag, dann schält man sich am Wochenende.

Wo hast du es gemacht?

Privatpraxis Dr. Susanna Meier in Hamburg. Kosten: ab ca. 295 Euro inklusive Treatment, Home-Care-Set und Nachbehandlung, www.greenpeel.de

Profi-Treatments im Test

Geht alles glatt

Natürliche, mechanische Peelings glätten die Haut mit feinen Partikeln wie Salz, Zucker, Sand oder gemahlenen Fruchtkernen. Sie schleifen die abgestorbenen Hautzellen ab, können Feinstaub entfernen und die Durchblutung anregen. Die Waschgele und -pasten eignen sich besonders für den Körper, da die Haut dort unempfindlicher ist. “Dünner kann die Haut durch viele Peeling-Anwendungen nicht werden, da nur alte Hornzellen entfernt werden, und sofort vitale neue Zellen nachkommen”, erklärt Dr. Merkel.

Schrubben war gestern

Die neue Generation chemischer Peelings ist sanfter und basiert auf Enzymen. Durch ihre milde Wirkung sind sie perfekt für sensible Haut. Es gibt sie in Pulverform zum Anmischen daheim oder als fertige Paste. Die Enzyme, meist gewonnen aus Papaya oder Ananas, bauen gezielt Proteine ab und spalten so die Eiweißverbindungen zwischen den Hornzellen. Die toten Schüppchen lösen sich, mit Wasser lassen sie sich dann leicht abwaschen – darunter: strahlende Haut!

Sauer macht schön

Fruchtsäuren, auch Alpha-Hydroxysäuren (AHAs) genannt, arbeiten ähnlich wie Enzyme: Sie dringen in die obersten Hautschichten ein und entfernen abgestorbene Hautzellen, indem sie die Verbindungen der Zellen lösen. Eingesetzt werden sie oft bei Pigmentstörungen und Unreinheiten. Die beliebteste AHA: die Glykolsäure. Früher oft aus unreifen Weintrauben oder Zuckerrohr gewonnen, wird sie heute meist synthetisch nachgebaut. Da sie von allen Fruchtsäuren die kleinsten Moleküle hat, kann sie am weitesten vordringen, bis in die tieferen Hautschichten, und dort die Kollagenproduktion ankurbeln – wichtig für einen ebenmäßigen Teint. Dr. Merkel empfiehlt, die Haut vor einer Behandlung “anzusäuern”, sie also mit einer glykolsäurehaltigen Creme vorzubehandeln. Denn so kann sich die Haut an die Säure gewöhnen und ihr ins Saure verschobener Grundgehalt lässt das Peeling tiefer eindringen. AHAs stecken meist in flüssigen Konsistenzen wie Ampullen oder Cremes und sollten über Nacht angewendet werden, da sie die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Daher sehr ratsam nach der Fruchtsäurebehandlung: ein hoher Sonnenschutz.

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