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“Liebe ist, was dich lächeln lässt, wenn du müde bist”, sagte der Schriftsteller Paulo Coelho einst. Aber machen Beziehungen wirklich immer glücklich? Diese Frauen erzählen, wieso sie ohne Partner glücklicher sind.

Das erste Date, der erste Kuss, Schmetterlinge im Bauch: Verliebt sein ist wunderschön – aber nicht für jeden. Sieben Frauen erzählen anlässlich des internationalen “Singles’ Day” gegenüber dem Portal “timesofindia.indiatimes.com” anonym, warum sie als Single glücklicher sind, als in einer Beziehung.

1. “Mehr Zeit für mich selbst”

“Ich bin eine 30 Jahre alte berufstätige Frau, die derzeit alleinstehend und überhaupt nicht bereit ist, zu daten. Nicht, dass ich noch nie in einer Beziehung gewesen wäre. Tatsache ist, dass ich bereits in mehreren Beziehungen war. Aber ich habe mich nie besser gefühlt, auch nicht in einem Alter, in dem ich verheiratet sein und ein Kind haben sollte – zumindest nach den Regeln der Gesellschaft. Es gab eine Zeit, in der ich anderen Menschen und Dingen Vorrang einräumen musste, aber jetzt habe ich mehr Zeit für mich selbst und ich fühle mich nicht schuldig, die Dinge so zu tun, wie ich es will.”

2. “Ich kann mit meinen Freunden abhängen, wann ich will”

“Wer braucht einen Partner, wenn man erstaunliche Freunde hat. Im Laufe der Jahre ist mir klar geworden, wie uns das Leben in einer Beziehung die Bindung, die wir früher mit unseren Freunden hatten, wegnimmt. Aber jetzt, da ich Single bin, habe ich nicht nur mehr Zeit für mich selbst, sondern kann auch mit meinen Freunden abhängen – ohne dass ich mir von irgendjemanden eine Erlaubnis einholen muss.”

3. “Ich konzentriere mich auf meine Ziele”

“In einer Beziehung fühlte ich mich immer in einer Ecke, in der ich mich zwischen meinen Zielen und meiner Beziehung entscheiden musste. Es war nie ein gutes Gefühl, weil beides für mich wichtig war. Mit der Zeit begann ich jedoch, meinen Wert zu erkennen und zu verstehen, wie mich meine Beziehung von innen heraus erstickte. Als ich ledig und unabhängig wurde, konnte ich mich mehr auf meine Ziele und Bestrebungen konzentrieren, anstatt sie für andere kompromittieren zu müssen.”Ein Single-Leben in Bildern Partnersuche (1119313)

4. “Ich habe meinen eigenen Wert erkannt”

“Wenn Sie in einer Beziehung sind, müssen Sie nicht nur für sich selbst, sondern auch für Ihren Partner denken. Das mag zwar normal erscheinen, ist aber extrem anstrengend. Aber da ich schon seit geraumer Zeit Single bin, habe ich meinen eigenen Wert erkannt und einen Schritt in Richtung Selbstwachstum gemacht.”

5. “Die wichtigste Beziehung ist die zu mir selbst”

“Ich bin Ende 20 und jetzt ist die Zeit, in der die Menschen anfangen, viel von einer Frau zu erwarten. Vom Verheiratet-Sein bis zum Kinderkriegen – das sind die Anforderungen, die eine Frau erfüllen muss. Deshalb hat mich der Gedanke, allein zu sein, immer erschreckt und gequält. Single zu sein, ist eine Reise, vor der ich immer Angst hatte. Aber jetzt, da ich jeden Teil davon lebe, habe ich erkannt, dass die wichtigste Beziehung in meinem Leben die zu mir selbst ist – und nichts ist größer als diese.”Wieso es fantastisch ist, im Herbst Single zu sein

6. “Ich habe mich von den Erwartungen der Gesellschaft frei gemacht”

“Meiner Meinung nach sollte das Single-Dasein eine Wahl sein und nicht als etwas Mangelhaftes angesehen werden. Als Frau habe ich immer das Gefühl gehabt, dass es unnormal ist, ledig zu sein, weil die Gesellschaft etwas anderes von uns verlangt. Aber jetzt, da ich Single bin, empfinde ich es als befreiender. Wir Frauen sind viel besser in der Lage, unsere Träume zu verwirklichen als Männer, aber obwohl die Mentalität der Menschen so restriktiv ist, benachteiligt sie uns umso mehr.”

7. “Seit einer gewaltvollen Beziehung weiß ich, wie wertvoll es ist, unabhängig zu sein”

“Es waren fast zwei Jahre physischer und psychischer Missbrauch, nachdem ich all meinen Mut zusammengenommen und beschlossen habe, zu gehen. Nur diejenigen, die die gleiche Grausamkeit erlebt haben, werden jemals meinen Schmerz verstehen. Und deshalb werdet ihr, wenn ihr schon einmal in einer missbrauchenden Beziehung wart, erst dann wissen, wie wertvoll es ist, ledig und unabhängig zu sein. Ich glaube, ich habe mich einfach zu sehr an das Leben des Kompromisses gewöhnt. Aber jetzt, da ich darüber hinweg bin, bin ich glücklicher.”

Verwendete Quellen: timesofindia.indiatimes.com

Source: https://www.brigitte.de

Du fühlst dich von anderen manchmal ungerecht behandelt? Falls es dich tröstet: Sie sich mit Sicherheit auch von dir!

Keine Frage: Die mentalen Fähigkeiten, die uns Menschen zur Verfügung stehen und auszeichnen, sind bemerkenswert und einzigartig. Wir können unsere Zukunft planen, überlegen, was in der Vergangenheit vielleicht passiert wäre, wenn, und uns mit anderen über unsere unfassbar reiche und komplexe Gefühlswelt austauschen. Eigenschaften wie Kreativität, geistige Flexibilität und natürlich unser berühmt-berüchtigtes Abstraktionsvermögen ermöglichen uns eine außergewöhnliche Wahrnehmung und Gestaltung unserer Welt und unseres Lebens.

Doch vor lauter Begeisterung sollten wir nicht vergessen, dass unsere geistigen Kapazitäten begrenzt sind und wir nicht bedingungslos auf unsere mentale Stärke vertrauen können. Die Klimaproblematik ist hier ein gutes Beispiel: Wir kennen die Konsequenzen, verhalten uns trotzdem mehrheitlich destruktiv. Und auch in kleineren Alltagsdingen handeln wir oft unvernünftig: Wir regen uns auf, obwohl es nichts ändert, vertrödeln Zeit bei Insta, obwohl es uns unglücklich macht, betrinken uns, obwohl wir wissen, dass am nächsten Tag der Schädel brummt.

Die Shortcuts unseres Gehirns

Einer der Gründe dafür ist vermutlich, dass unser Gehirn Energie spart, wo es nur kann. Statt beispielsweise jeden Moment unseres Lebens individuell und bewusst zu gestalten, rufen wir ein Verhaltensmuster nach dem anderen ab und leben zu einem großen Teil nach Gewohnheiten. Statt die langfristigen Konsequenzen unseres Handelns zu bedenken, priorisieren wir unsere kurzfristigen Bedürfnisse und blenden alles andere aus. Und statt zu versuchen, unsere Umwelt zu verstehen und ganzheitlich zu erfassen, bewerten wir sie und ordnen sie möglichst schnell und endgültig ein. Oder wie es der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung einmal formulierte:

  • “Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.”

Im Alltag merken wir es oft gar nicht, doch tatsächlich urteilen wir beinahe ständig. “A hat recht, B hat unrecht”, “meine Meinung ist richtig, deine falsch”, “Kurven sind schön, Dellen aber hässlich”, “X ist böse, Y ist gut”. Indem wir urteilen und Dinge einordnen, können wir sie abhaken und müssen uns nicht mehr damit auseinandersetzen. Ohne uns gäbe es weder “gut” noch “böse”, weder “richtig” noch “falsch” – solche Werte sind menschliche Erfindungen, die uns helfen, uns zu orientieren. Indem wir urteilen, vereinfachen wir die Welt und werden handlungs- und entscheidungsfähig. Im Prinzip bleibt uns nichts anderes übrig, denn Chaos, Offenheit und Unklarheit könnten wir langfristig kaum ertragen. Allerdings sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass uns dieser clevere “Energiesparmechanismus” in erster Linie eins macht: Selbstgerecht.

Unsere Urteile sind nicht die Wahrheit

Im Gegensatz zu einer Richterin, der zur Urteilsfindung Zeug*innen vorgeführt werden, unterschiedliche Perspektiven aufgezeigt und Beweise vorgelegt, können wir bei unseren Urteilen in der Regel nur einen wiiiiiiinzigen Bruchteil der Informationen einbeziehen, die zur Verfügung stehen und für ein umfassendes Urteil relevant wären. Mit unserer einseitigen, egozentrischen Weltsicht und unserem sehr begrenzten Wissens- und Erfahrungsschatz sind wir als Richterinnen in den meisten Situationen unterqualifiziert – und deshalb sind unsere Urteile häufig “unfair” bzw. unvollständig. Wenn wir anderen Rücksichtslosigkeit unterstellen, kann in Wahrheit Überforderung der wesentliche Treiber sein, was wir als Ignoranz abtun, kann Selbstschutz, Angst oder sogar Kalkül sein. Wir stecken Menschen andere permanent in irgendwelche Schubladen. Doch das heißt nicht, dass sie da hingehören.

Natürlich möchte niemand ungerecht behandelt bzw. beurteilt werden, genauso wie niemand andere ungerecht beurteilen bzw. behandeln möchte. Doch beides wird immer wieder passieren, jeden Tag und jedem einzelnen von uns. Ohne zu urteilen, würden wir uns verlieren und in der Luft hängen. Das einzige, was uns bleibt, um zumindest ein bisschen gerechter durch die Welt zu gehen, ist, uns einzugestehen, dass wir urteilen, obwohl wir bei weitem nicht alles wissen, – und so offen wir nur möglich zu sein, uns eines Besseren belehren zu lassen.

Source: https://www.brigitte.de

Möchte ich während der Menstruation Sex haben? Und was denkt mein Partner eigentlich darüber? Im Internet haben Frauen und Männer ihre Erfahrungen zu Periodensex geteilt.

Die einen verzichten lieber, weiteren ist es völlig egal – und dritte sehen darin sogar ein Heilmittel: Sex während der Menstruation spaltet noch immer die Gemüter. Dabei handelt es sich bei beiden Komponenten um völlig natürliche Vorgänge. Wir menstruieren einmal im Monat. Und wir haben regelmäßig Sex. Wieso tun wir nicht beides zusammen?

Wer sich über Periodensex unterhält, stößt oft vor allem auf Unsicherheiten. Im Vordergrund stehen dabei nicht nur die eigenen Bedürfnisse, sondern die des Partners. Was, wenn er oder sie sich dabei unwohl fühlt? Insbesondere Frauen quälen in Hinblick auf ihre Menstruation noch immer Schamgefühle, die nicht zuletzt von jahrelanger Vermeidung von Blut in TV-Werbung und Co. herrührt. Spoiler: Die Periode ist kein blaues, hübsch ansehnliches Gel, das unsichtbar in Tampon und Binde verschwindet. Spoiler 2: Das wissen heutzutage aber auch die meisten Männer. Doch nur weil Frau einmal im Monat blutet, bedeutet das noch lange nicht, dass sie auf Sex verzichten muss – wenn sie denn Lust darauf hat, versteht sich.

Um ein für alle Mal mit den Vorurteilen und Ängsten rund um Periodensex aufzuräumen, haben wir uns im Internet umgeschaut, was Männer und Frauen denn nun wirklich über einen Dreier mit der roten Tante denken. Die Ergebnisse von Umfragen auf gängigen Forenplattformen wie Reddit sind: angenehm unaufgeregt. Und lassen sich eigentlich wie folgt zusammenfassen: Wenn du Lust auf Sex hast, hab Sex. Und wenn du deine Periode hast, leg einfach ein Handtuch unter. Klingt ziemlich unkompliziert, oder? Na gut, ein bisschen detailreicher wird es dann doch. Aber lies selbst. Wir haben die Erfahrungen von Männern und Frauen zum Thema Periodensex für dich zusammengefasst …

Das Wichtigste vorab: Hör auf deinen Körper

Die Lust auf Sex hängt vor allem davon ab, wie stark die Regel ausfällt. Und das ist bekanntlich so individuell wie jeder Körper.

“Nichts für mich. Ich bin zu beschäftigt damit, in Embryo-Stellung rumzuliegen und mich nicht zu übergeben.”

Während einige Frauen sehr eingeschränkt sind, kann Sex anderen aber sogar helfen:

“Ich habe auch zu starke Schmerzen und fühle mich eklig – aber Orgasmen helfen definitiv gegen die Krämpfe! Ich nehme einen Vibrator oder stimuliere mich nur äußerlich.”

“Das mag ungewöhnlich klingen, aber Sex kann mir helfen, Symptome wie Krämpfe und Schmerzen sogar zu lindern.”

“Ich hasse es, weil ich mich danach für das Blut und den Schlamassel schäme. Aber ich liebe es auch, weil ich die ersten zwei Tage so viel Lust habe! Und es ist so gut gegen Krämpfe und Kopfweh. Ich muss mich aber mit dem Partner wohlfühlen.”

Die Lust kann während der Periode sogar stärker sein

“Ich liebe es. Meine Libido ist sogar viel ausgeprägter, wenn ich meine Periode habe und bin so froh, dass mein Partner es auch mag. Wir legen einfach ein Handtuch unter.”

“Sex ist schmutzig und das ist okay. Benutzt einfach ein Handtuch, verlagert das Vorspiel in die Dusche, wenn ihr euch dadurch wohler fühlt und genießt es. Nicht alle, aber viele Frauen erleben einen Libidoschub während ihrer Periode – ich hatte die besten Orgasmen währenddessen.”

“Ich empfinde alles viel intensiver, wenn ich meine Tage habe, also sind die Orgasmen auch sehr viel stärker!”

Und was sagen die Herren der Schöpfung zu Periodensex?

“Als Mann hat es mich noch nie gestört. Ich bin fein damit, ein Handtuch unterzulegen. Wenn es dreckig wird, macht das nichts, es heißt einfach nur, dass wir danach zusammen duschen.”

“Mich hat Sex während der Periode nie abgeturnt. Es hängt davon ab, wie du und dein Partner dazu stehen. Redet vorher darüber und probiert es einfach aus, sonst werdet ihr es nie herausfinden. Du hast nichts zu verlieren, wenn du deine Neugier mal befriedigst – außer ein paar Tage ohne Sex.”

“Als Mann bin ich dabei, solange wir ein Kondom benutzen. Macht es danach auch einfacher. Aber wenn ich mit jemandem zusammen bin, der keinen Sex während der Periode haben möchte, verstehe ich das auch vollkommen.”

“Sex ist immer schmutzig. Es ist ein Austausch von Körperflüssigkeit. Was macht das schon aus? Wenn wir uns nicht vor der Flüssigkeit ekeln, die aus männlichen Genitalien kommt, sollten wir es auch bei Frauen nicht sein.”

“Alles was du brauchst, ist eine positive Einstellung – und ein paar Handtücher.”

Was lernen wir daraus? Alles halb so wild! Wie immer gilt: Tu nur das, wozu du Lust hast. Und wenn das Sex während der Periode ist, dann sollte Scham dir jetzt nicht mehr im Wege stehen. Hier haben wir ein paar Stellungen zu Sex während der Regel für dich …

Source: https://www.brigitte.de

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