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Die Corona-Pandemie fordert uns einiges ab. Vor allem mental sind viele erschöpft. Laufen, Joggen und sogar Spazierengehen sind aber wahrer Balsam für die Seele. Wie das ohne Nebenwirkungen funktioniert, darüber spricht Expertin Alexandra Kraft in der neuen Folge des stern-Podcasts “Sie läuft. Er rennt”.

Die Corona-Pandemie fühlt sich für mich gerade an wie ein Marathon. Wir sind bei Kilometer 38, alle sind erschöpft und leiden. Das Ziel ist nahe, aber es braucht noch eine finale Kraftanstrengung. Vor allem mental fordert uns die lange Zeit der großen Bedrohungen und Unsicherheiten enorm. Es gibt noch keine zuverlässigen Daten, dafür ist es zu früh, aber Experten warnen schon jetzt eindrücklich davor, dass die Zahl der psychischen Probleme und Krankheiten dramatisch ansteigen wird.

Die Frage, die sich jetzt viele stellen: Wie halten wir durch? Auch mein Co-Läufer Mike Kleiß und ich haben uns damit auseinandergesetzt. Denn auch unsere Resilienzkräfte haben in den vergangenen Monaten nachgelassen. Auch wir spüren, wie die Situation uns auf die Stimmung schlägt und unsere Anspannung steigt. Wie viele Läuferinnen und Läufer haben wir aber auch am eigenen Leib erlebt, wie gut uns die regelmäßige Jogging-Runde oder auch nur ein langer Spaziergang tun.

Das Gehirn bekommt beim Laufen eine Mini-Auszeit

Auch wenn es oft schwerfällt, loszulaufen, kommen wir doch immer besser gelaunt wieder nach Hause. Das bilden wir uns nicht ein. Sport und Bewegung wirken wie Balsam für die Seele. Besonders beim Laufen bekommt das Gehirn eine Mini-Auszeit. Als Wissenschaftsredakteurin habe ich mich in den letzten Tagen und Wochen viel mit Forschern und Psychologen unterhalten. Sie bestätigen alle einhellig: Regelmäßige Bewegung ist ein sehr wirkungsvolles Heilmittel – bei Depressionen wirkt es sogar so gut wie Medikamente und Gesprächstherapien. Noch dazu ganz ohne Nebenwirkungen.

Es gibt inzwischen Kliniken, die ihren Patienten gleich bei Ankunft deswegen ein Bewegungsprogramm verordnen. In der neuen Folge des stern-Podcasts “Sie läuft. Er rennt”  erklären wir die Mechanismen dahinter, blicken in die Abläufe im Gehirn – und erzählen davon, wie Betroffene vom Sport profitiert haben. Wir sprechen außerdem darüber, wie wir alle gerade jetzt durch Bewegung noch einmal mental gestärkt werden – und damit auch die letzten Kilometer dieser Pandemie hoffentlich gut meistern.

Höre hier die neue Podcast-Folge!

Die Hosts

Alexandra Kraft ist Redakteurin im Ressort Wissenschaft und Medizin beim stern. Sie läuft regelmäßig und bekam dabei die Idee für den Podcast. In ihrem erfolgreichen Buch “Der gemeine Unterschied” beschäftigt sie sich intensiv mit geschlechtsspezifischen Besonderheiten bei Sport, Ernährung und Diäten.

Für den Podcast holte sie sich Mike Kleiß als Gesprächspartner an ihre Seite, selbst passionierter Hobbyläufer, führender Lauf-Kolumnist und Buchautor. Kraft und Kleiß sprechen – und streiten – darüber, was Männer und Frauen beim Sporttreiben voneinander lernen können.

Source: New feed

Du wünschst dir endlich mehr Fülle und Griffigkeit für dein dünnes Haar? Wir stellen die besten Methoden vor, die mehr Volumen in deine Haare bringen.

Weshalb habe ich dünnes Haar?

Wie dick unsere Haare nachwachsen, ist vor allem durch die Genetik gesteuert. Dünnes Haar ist etwa 0,04 Millimeter dick und hat damit einen halb so großen Durchmesser wie normales Haar. Das bringt bei der Pflege und beim Styling einige Herausforderungen mit sich. Feine Haare neigen dazu, strähnig und platt zu wirken. Außerdem bricht dünnes Haar schneller ab, weil es nicht so robust ist wie dickes Haar.

Neben den Genen beeinflussen auch noch andere Faktoren unsere Haardichte. Zum Beispiel die Hormone: Durch ein hormonelles Ungleichgewicht im Körper kann es vorübergehend zu Haarausfall kommen – eine Folge von Stress, den Wechseljahren oder der Einnahme der Pille. Manchmal handelt es sich auch um einen chronischen Haarausfall, der die Haare immer dünner werden lässt. Sprich am besten mit dem Doc deines Vertrauens, wenn der Haarausfall nicht mehr aufhört. In diesem Fall können bestimmte Medikamente oder Kopfhaut-Tinkturen helfen.

Eine einseitige Ernährung kann ebenfalls der Grund für feiner werdende Haare sein. Essen wir nicht nährstoffreich, fehlen dem Körper die richtigen Bausteine, um kräftiges Haar nachwachsen zu lassen.

Auch Falsche Pflegeprodukte können zu dünnem Haar führen. Beschwerende Produkte bewirken, dass die Haare am Kopf kleben und keine Griffigkeit haben.

Von Haarausfall bis Ernährung: Die Ursachen von dünnem Haar sind vielseitig. Egal, welche Gründe bei dir vorliegen – folgende Tipps helfen dir dabei, das Haar dicker aussehen zu lassen.

Das richtige Shampoo

Das falsche Shampoo kann deinem Haar Fülle und Griffigkeit rauben. Benutzt du ein Produkt, welches zu reichhaltig ist, wird der Ansatz beschwert und geplättet. Ein mildes und leichtes Volumen-Shampoo ist die beste Wahl für dünnes Haar. Es raut die Haarfaser ganz leicht auf, wodurch sich das Haar fülliger anfühlt. Pflege kannst du noch im Nachhinein in die Längen geben, um Haarbruch und Spliss vorzubeugen.

Tipp: Greife zu einem Shampoo ohne Silikone, um dein Haar gesund zu halten. Silikone sind chemische Filmbildner, die sich wie ein dicker Mantel auf den Haaren absetzen. Das nimmt dem Haar jegliches Volumen und trocknet die Haarfaser auf Dauer aus. Echte Pflegewirkstoffe können dann nicht mehr durch den Kunststofffilm durchdringen, was die Haare empfindlicher macht. Am besten zu einem natürlichen Naturkosmetik-Shampoo greifen, dass keinerlei schädliche Inhaltsstoffe enthält.

Die perfekte Pflege

Auch dünnes Haar braucht Pflege. Leider wird die Haarfaser durch die geringe Fläche besonders schnell beschwert. Conditioner und Haarkuren bewirken deshalb oft, dass die Haare schlapp und leblos aussehen.

Eine kleine Änderung der Pflegeroutine kann hier bereits helfen. Tausche den Standard-Conditioner gegen eine Sprüh-Pflege aus, die du nach dem Waschen aufsprühst. Sie bleibt im Haar und wird nicht mehr ausgewaschen. Diese Pflegeprodukte sind besonders gut für feine Haare geeignet, da sie die Haarfaser nicht beschweren. Am besten nur in die Längen sprühen, damit der Ansatz nicht beschwert wird.

Eine leichteHaarkur in der Woche reicht aus, um tiefere Schäden im Haar zu kitten. Du kannst dich auch für eine DIY-Lösung entscheiden und eine Haarmaske aus Hausmitteln anrühren. Hier verraten wir dir, wie du eine Haarkur selber machen kannst.

Dünnes Haar trocknen

Die Haare lufttrocknen zu lassen schont die Haarstruktur und minimiert Haarschäden. Allerdings ist es schwierig, ohne Hitze richtig viel Fülle in die Haare zu bekommen. Wünschst du dir also eine sehr voluminöse Mähne, solltest du zum Föhn greifen.

Wichtig dabei: Der richtige Winkel entscheidet darüber, wie voluminös deine Haare nach dem Trocknen aussehen. Föhne das Haar am besten kopfüber, um besonders viel Stand am Ansatz zu bekommen.

Noch mehr Fülle am Ansatz kreierst du mit einer rotierenden Warmluftbürste. Diese Geräte vereinen die Technik eines Föhns mit der Vorgehensweise einer klassischen Rundbürste. Einzelne Strähnen werden auf der Warmluftbürste aufgewickelt, getrocknet und wieder abgewickelt. Durch die Spannung auf dem Haar entsteht mehr Volumen am Ansatz. Das Haar sieht anschließend aus, wie vom Friseur geföhnt. Aber Achtung: Nicht bei klitschnassem Haar anwenden, sonst dauert das Trocknen zu lange.

Dünnes Haar stylen

Gewellte oder gelockte Haare sehen immer voluminöser als, als komplett glattes Haar. Durch Locken kommt Bewegung in die Längen, wodurch sie optisch dicker aussehen. Keine Lust auf Kringellöckchen? Kein Problem: Greife einfach zu einem Lockenstab mit großem Durchmesser (ab 38 Millimetern). So zauberst du ganz subtile Wellen in dein Haar, die für mehr Fülle sorgen.

Bei strapaziertem dünnem Haar kommen auch XXL-Lockenwickler in Frage, welche die Haare schonender in Wellen legen. Hier ist die Hitzeentwicklung etwas geringer, als beim klassischen Lockenstab. Dadurch trocknen die Haare weniger aus. Der einzige Nachteil: Lockenwickler erfordern etwas mehr Zeit und Mühe. Bis die Wickler aufheizen, im Haar befestigt sind, auskühlen und entfernt werden, vergeht locker eine halbe Stunde. Dafür bleibt das Haar gesünder.

Du kannst nicht auf dein Glätteisen verzichten? Solltest du glattes Haar bevorzugen, hilft ein einfacher Trick, um kein plattes Spaghetti-Haar zu bekommen. Ziehe das Glätteisen vom Ansatz an zuerst kurz senkrecht nach oben und dann nach unten in Richtung Spitzen. In den Längen kannst du das Gerät außerdem leicht nach innen eindrehen, um dem Haar einen leichten Schwung zu schenken.

Bitte bei all den vorgestellten Tools nicht auf ein gutes Hitzeschutzspray verzichten. Dieses puffert hohe Temperaturen ab und schützt das Haar beim Styling.

Feine Haare färben

Erstmal die guten Nachrichten: Colorationen oder Blondierungen werden dünnes Haar dicker aussehen lassen. Denn das Haar wird durch den chemischen Färbeprozess leicht aufgeraut und fühlt sich danach fülliger an. Das bedeutet für dich: Du darfst dich in Sachen Haarfarbe austoben! Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar Strähnen im angesagten Balayage Look?

Es gibt aber auch einen Nachteil: Dünnes Haar ist empfindlicher und neigt durch den geringen Durchmesser eher dazu, abzubrechen. Beim Haare färben können Haarschäden entstehen, die bei feinen Haaren besonders drastisch ausfallen können. Wer die Haarfarbe gerne ändert, sollte anschließend unbedingt auf eine gute Pflege setzen. Dann darf die Haarkur gerne zwei Mal in der Woche aufgetragen werden.

Tipp: Viele Friseure bieten bei Blondierungen sogenannte Olaplex-Zusätze an, welche die Haare beim Färben schonen sollen. Davon profitiert vor allem strapaziertes dünnes Haar, das durch Olaplex weniger ausgetrocknet wird.

Dünnes Haar: Frisuren-Update

Auch die richtige Frisur entscheidet darüber, wie voll dein Haar aussieht. Folgende Looks sind besonders empfehlenswert:

Blunt Cut

Viele Stufen lassen deine Längen dünner aussehen, als sie tatsächlich sind. Entscheide dich lieber für den angesagten “Blunt Cut“. Dabei werden die Haare auf einer Länge abgeschnitten, wodurch die Spitzen voller wirken.

Bob

Je kürzer der Schnitt, desto einfacher ist es, Volumen ins Haar zu zaubern. Bobs in jeder Länge und Form stehen dir daher besonders gut. Ob Baby-Bob (extra kurz) oder Longbob (extra lang) – diese kürzeren Schnitte lassen dein Haar voluminöser wirken als jede Langhaarfrisur.

Pixie Cut

Darf es noch etwas kürzer sein? Im Vergleich zum Bob wird beim Pixie Cut das Haar im Nacken und an den Seiten sehr kurz geschnitten. Am Oberkopf bleiben die Haare etwas länger. Ein moderner Schnitt für selbstbewusste Frauen!

Curtain Bangs

Vorsicht bei Ponys in dünnem Haar – sie können deiner Mähne Fülle in den Längen rauben. Es gibt aber eine Variante, die wirklich jeder Frau mit feinem Haar steht: Die sogenannten Curtain Bangs! “Curtain” ist das englische Wort für Vorhang und bezeichnet die besondere Form dieser Pony-Art. Das Haar fällt dabei rechts und links locker auf die Stirn, wodurch das Gesicht optimal eingerahmt wird.

Calligraphy Cut

Der Calligraphy Cut bezeichnet keine Frisur, sondern eine bestimmte Schnitttechnik. Der Friseur schneidet das Haar nicht mit einer Schere, sondern mit einem sogenannten Calligraphen. Das ist eine Art Messer mit angeschrägter Klinge. Damit lassen sich ganz verschiedene Looks kreieren – von Bob bis Stufenschnitt ist alles möglich.

Das Besonderere dabei: Der Calligraph schneidet das Haar in einem leichten Winkel ab. Dadurch fallen die Haare schwungvoller und sehen voluminöser aus. Das ist besonders für feines Haar interessant.

Die Trend-Technik ist etwas teurer, als ein regulärer Schnitt. Informiere dich doch mal bei deinem Lieblings-Friseur, ob er diese Methode anbietet und für dein Haar empfiehlt.

Calligraphy Cut getestet

Ernährung umstellen

Achte darauf, dass du alle Nährstoffe aufnimmst, die für ein gesundes Haarwachstum erforderlich sind. Dazu gehören vor allem Protein, Zink, Biotin und Eisen. B-Vitamine fördern den Haarwuchs und sollten ebenfalls nicht zu kurz kommen. In diesen Lebensmitteln findest du die Haarbooster:

  • Proteine: Linsen, Fleisch, Fisch, Tofu, Nüsse, Quark
  • Zink: Hartkäse, Weizenkeime, Kürbiskerne, Leinsamen, Austern, Garnelen
  • Biotin: Eier, Erdnüsse, Haferflocken, Rinderleber, Milchprodukte
  • Eisen: Fleisch, Leber, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Sojabohnen, Sesam
  • B-Vitamine: Vollkorngetreide, Avocado, Grünkohl, Eier, Sonnenblumenkerne

Viele Beauty-Tipps findest du auch in unserer BRIGITTE Community!

Source: https://www.brigitte.de

Sex im Büro kann ganz schön aufregend sein. Welche Orte sich eignen und was ihr besser lassen solltet.

Sexfantasien hat jeder Mensch – ob und welche er davon umsetzt steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Wer einen Kollegen attraktiv findet oder sogar verliebt in den Kollegen ist, hat bestimmt schon mal an Sex im Büro gedacht. Und das muss keine Fantasie bleiben …

Techtelmechtel am Arbeitsplatz

Es muss nicht gleich die große Liebe im Büro sein, vielleicht ist da auch einfach nur eine sexuelle Anziehungskraft? Gerade Weihnachtsfeiern stehen im Ruf auszuufern. Und das nicht zu Unrecht. Wahrscheinlich kennt jeder jemanden, der auf einer betrieblichen Feier seine Hände nicht bei sich lassen konnte (oder ist selber derjenige…). Sex im Büro kann sehr aufregend sein, solange man nicht erwischt wird. Dann erlebt man nicht nur eine peinliche Situation, sondern muss unter Umständen mit unangenehmen Konsequenzen rechnen. Auch wenn euch der Gedanke antörnt, gleich könnte jemand hereinkommen, solltet ihr lieber auf versteckte oder abschließbare Liebesplätze ausweichen.

Die besten Plätze für Sex im Büro

Das Einzelbüro

Schon klar, wer hat heutzutage noch ein Einzelbüro … aber wenn, dann solltet ihr den Vorteil für euer Schäferstündchen nutzen und am besten auch noch die Tür abschließen. Hier habt ihr auch eine größere Auswahl an unterschiedlichen Plätzen: Schreibtisch, Boden, Wände, eventuell sogar eine Couch oder andere Sitzgelegenheiten!

Materialraum

Anders als im Großraumbüro ist im Materialraum wohl kein reger Publikumsverkehr zu erwarten. Hier könnt ihr also etwas abseits und versteckt euer Stelldichein genießen.

Toilettenkabinen

Eine Toilette versprüht nicht gerade ein romantisches Flair, aber dass steht beim Sex im Büro nun wirklich nicht im Vordergrund. Sucht euch eine abschließbare Kabine für euren Quickie.

Konferenzräume

Dieser Ort ist schon sehr gewagt und während des Tagesbetriebes eher nicht zu empfehlen. Nach Feierabend steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ihr dort alleine ein paar heiße Minuten verbringen könnt. Habt im Blick, ob das Reinigungspersonal morgens oder abends in den Räumlichkeiten aufschlägt …

Fahrstuhl

Beim Fahrstuhl-Sex solltet ihr schnell sein, es gibt zwar die Stopp-Taste, doch das sollte euch nicht zu viel Sicherheit geben. Andere könnten denken, der Lift sei kaputt und alarmieren den Reparaturdienst oder einer der Angestellten nimmt sich dem Problem persönlich an … Früh morgens oder weit nach Feierabend stehen eure Chancen für einen Quickie im Fahrstuhl noch am besten!

Heiße Stellungen für Büro-Sex

Wahrscheinlich ergibt sich für euch im Moment des Gefechts eh die richtige Sexstellung oder der Ort lässt gar nichts anderes zu. Ein wenig Inspiration vor dem nächsten Schäferstündchen schadet bestimmt auch nicht:

  • Das erotische V: Die Dame sitzt auf einem Tisch, hebt die Beine gespreizt an und legt diese über seine Schulter. Sie kann sich an seinem Nacken dabei festhalten.
  • Sex auf dem Stuhl: Sie sitzt auf ihm wie bei der Reiterstellung. Dabei kann sie mit den Beinen ganz entspannt Bodenkontakt halten und den Rhythmus bestimmen.
  • Oralverkehr: Ob ihr das zeitlich schafft, dass beide auf ihre Kosten kommen, sei jetzt mal dahingestellt. Alternativ wechselt ihr einfach beim nächsten Mal, sodass sie einmal einen genussvollen Cunnilingus und er nächstes Mal einen heißen Blowjob bekommt.
  • Im Stehen: Bequem könntet ihr auch zu Hause im Bett, für einen Quickie im Büro taugt Sex im Stehen, z. B. gegen eine Wand, zweifelsohne.

No-Gos für euer Techtelmechtel

  • Egal in welchen Raum es euch verschlägt: Hat der Raum Fenster und es ist dunkel draußen – Licht aus! Andernfalls kann euch jeder von außen bestens zusehen.
  • Selbst wenn es noch nicht dunkel ist, haltet euch besser von Fenstern bzw. Fensterbrettern fern. Es sei denn, ihr wollt, dass Nachbarbüros auch etwas von eurer Nummer haben …
  • Tauscht eure privaten Nachrichten nicht über eure Berufs-E-Mail-Adresse oder über ein internes Chatprogramm aus!
  • Versucht möglichst leise zu sein. Das erhöht eure Chancen unentdeckt zu bleiben ungemein.
  • Schaut euch im Vorfeld um, ob dieser Raum oder der Fahrstuhl videoüberwacht werden.
  • Ein luftiges Kleidchen für sie und eine leicht zu öffnende Hose für ihn, sind unschlagbare Vorteile für Sex im Büro! Hat sie sich ihres Schlüpfers entledigt, nicht vergessen, diesen danach wieder mitzunehmen!

7 einfache Tipps, die dein Sexleben entscheidend verbessern

Sex im Büro mit dem Vorgesetzten – machen oder lassen?

Viele raten von einem Techtelmechtel mit dem Chef ab. Sicherlich gibt es gute Argumente, die gegen eine Liebelei mit dem Vorgesetzten sprechen. Denn das könnte auf der einen Seite eure zukünftige Zusammenarbeit beeinflussen: Vielleicht wünscht sich einer von euch beiden irgendwann mehr als nur eine Sex-Beziehung – der andere aber nicht und schon kann es unangenehm werden. Dann sollte man sich außerdem sehr sicher sein, dass derjenige nichts von eurem Techtelmechtel rumerzählt. Auch das könnte ziemlich hässlich enden, wenn es im Kollegenkreis oder in der ganzen Firma die Runde macht. Denn wahrscheinlich ist nicht jeder begeistert davon, dass eine Kollegin Sex mit dem Chef hat. Das könnte den Anschein erwecken,  sich Vorteile erschleichen zu wollen.

Auf der anderen Seite: Manchmal ist der Reiz einfach größer als die Vernunft und ihr tut es trotzdem. Ihr seid erwachsene Menschen, die Entscheidungen treffen und wenn ihr dem anderen vertrauen könnt (Diskretion!) – warum nicht? Und auch unter Kollegen auf derselben Hierarchieebene kann es zu Problemen kommen, nicht nur, wenn es der eigene Vorgesetzte ist. Und wider aller Vernunft gibt es unzählige Beziehungen, die am Arbeitsplatz entstanden sind, auch zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem.

Wann ihr euch den Sex im Büro sparen könnt

Ja, der Reiz an Sex im Büro ist manchmal größer als jede Vernunft. Wann ihr dem Verstand eine Chance geben solltet:

  1. Wenn der Kollege bekannt dafür ist, ständig die Sex-Partnerin auf der Arbeit zu wechseln. Macht es nur, wenn ihr wirklich wisst, dass ihr damit umgehen könnt!
  2. Wenn ihr in einer monogamen Beziehung seid – und zwar nicht mit eurem Büroflirt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwann herauskommt, ist definitiv da. Manchmal kommt so etwas über Umstände oder Versehen heraus, die ihr euch niemals hättet vorstellen können. Wollt ihr wirklich eure Beziehung aufs Spiel setzen?
  3. Wenn ihr negative berufliche Konsequenzen fürchtet, die es euch nicht wert sind.
  4. Wenn euch die Vorstellung für Büro-Sex zwar anmacht – aber mehr nicht.

Suchst du Rat oder Austausch zum Thema Sex? Dann schaue doch mal in der BRIGITTE Community vorbei!

Source: https://www.brigitte.de

choppy-cut-das-ist-die-trendfrisur-fuer-2021-und-wir-wollen-sie-sofort-tragen

Das Jahr neigt sich dem Ende und wir schauen gespannt auf die Haartrends für 2021. Und eine Trendfrisur hat es uns besonders angetan: Der Choppy Cut.

Wir sind verrückt nach haarigen Veränderung! Diesen tollen Hairstyle haben wir 2020 schon vereinzelt gesehen und sind uns sicher: Der Choppy Cut wird DIE Trendfrisur im nächsten Jahr. Aber was genau macht den Choppy Style aus und wie tragen wir ihn am besten? Das verraten wir euch hier.

Undone-chic

Übersetzten wir “choppy” ins Deutsche, bedeutet es soviel wie “abgehackt”. Und genau das ist das Merkmal des Hairstyles. Er wird fransig und mit vielen Stufen geschnitten, die mit dem richtigen Styling super weich fallen und den Haaren mehr Volumen geben. Durch die wilden Stufen bekommt der Schnitt den angesagten Undone-Look, er sieht total lässig aus und lässt sich in wenigen Minuten stylen. Auch It-Girl Chiara Ferragni schwört auf den Choppy Cut. Sie trägt den Look meist mit Wellen, dadurch kommt noch mehr Bewegung in die Trendfrisur.

Choppy everything

Ihr habt kürzeres Haar und seid enttäuscht, weil der Trendschnitt bei eurer Länge nicht funktioniert? Das ist kein Problem, denn der Choppy Cut ist nicht nur etwas für lange Haare. Auch Mädels mit Bob können den Trend super tragen. Das beste Beispiel dafür ist Influencerin und Style-Profi Xenia Adonts. Sie trägt den Choppy-Schnitt in der Bob-Variante und meistens wellig. Auch bei ihr wirkt der Hairstyle total natürlich und sieht super modern aus.

Es geht noch kürzer

Okay, Mädels mit langen Haaren oder einem Bob-Schnitt sind versorgt. Aber was ist mit Trend-Girls mit richtig kurzen Haaren? Auch für sie haben wir die passende Choppy-Variante parat, denn jetzt tragen wir den angesagten Pixie-Cut ebenfalls fransig und durchgestuft. Das macht die ohnehin aufregende Frisur zum absoluten Hingucker.

Styling Tipps

Besonders dickerem Haar kann der Choppy Cut eine schöne Form geben und auch das Styling ist kinderleicht. Bei Mädels mit feinem Haar zaubern die unterschiedlichen Längen und Stufen optisch mehr Volumen. Für extra Griffigkeit geben wir etwas Texturspray oder Styling-Mousse in die Haare. Bei Mädels mit einer Naturwelle reicht das schon aus. Glatte Haare bearbeiten wir zusätzlich mit einem Glätteisen oder Lockenstab und kreieren Wellen – das verleiht dem Haar noch mehr Bewegung. Wichtig dabei: Niiiiiiemals den Hitzeschutz vergessen! 

Für den extra Undone-Look können wir die Haare an der Luft trocknen lassen und einzelne Längen zwirbeln. Dadurch wird der Style noch unordentlicher. Was wir besonders lieben: Durch den fransigen Schnitt fallen uns die Längen ins Gesicht und umschmeicheln die Gesichtsform. Dadurch steht der Choppy Cut wirklich jedem. Also, ab zum Friseur!

Source: https://www.brigitte.de

Ein absoluter Beauty-Geheimtipp ist Karottenöl. Es soll die Haut klären, vor Sonne schützen und kaputte Haarspitzen reparieren.

Rübe, Würzel, Möhre oder Karotte? Egal – Hauptsache, sie macht schön!

Die gute alte Möhre kennen wir als Sehschärfer, dass sie aber Haut und Haar genauso gut tut, ist weitestgehend unbekannt. Karottenöl wird in der Kosmetik gern als Inhaltsstoff für Körper- und Gesichtshaut genutzt, seine Carotine für ihren reparierenden Effekt geschätzt. Es steckt in Hautmasken, Cremes, Gesichtsöl und Haarprodukten. Als Hautpflege gegen Pickel findet es den häufigsten Einsatz. Für die Kosmetik wird das Öl aus dem Samen der wilden Möhre gewonnen. Dabei wird nur die Wurzel der Möhre zur Gewinnung des Öls genutzt.

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Karottenöl für die Haut: Zellschutz in Orange

  • Die in der Karotte steckenden Carotine haben einen zellschützenden Effekt, sie sind Antioxidantien. Ihr Provitamin A ist wichtig für die Zellerneuerung der Haut. Merke: Unbedingt in unsere Anti-Aging-Pflege integrieren.
  • In einer Pflanze haben Carotine die Aufgabe, bei der Photosynthese mitzuwirken und das Gewächs vor den Konsequenzen durch schädliche UV-Strahlen zu schützen. Karottenöl als reinen UV-Schutz einzusetzen, wäre grob fahrlässig, aber die Möhre gilt als prima Helfer in der natürlichen Sonnenpflege.
  • Fettige und unreine Haut schätzt die Inhaltsstoffe der Rübe! Denn sie wirkt regulierend, unterstützt das Abklingen von Entzündungen und kann so unreine Haut klären. Außerdem hat sie eine leicht austrocknende Wirkung, weshalb fettige Haut von ihr profitieren kann.
  • Die leicht färbende Wirkung, die das Öl auf die Haut hat, kann ein natürlicher Selbstbräuner sein. Ob die Färbung der Haut natürlich wirkt, hängt vom Hauttyp ab. Wer damit experimentieren möchte, sollte außerhalb des Gesichts damit anfangen. Schließlich wollen wir nicht zum Donald-Trump-Look-alike werden, sondern nur unserem Teint ein Sommerstrahlen verpassen.

Karottenöl für die Haare

Karottenöl eignet sich prima für die Pflege kaputter Haarspitzen. Außerdem soll es positiv auf Haarverlust wirken – Studien dazu existieren allerdings nicht.

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Ein DIY-Rezept gegen Spliss:

Karottenöl leicht anwärmen, in die Haarspitzen einmassieren, 10 bis 15 Minuten einwirken lassen und gründlich mit warmem Wasser ausspülen sollten. Wichtig: Das Karottenöl nicht auf der Kopfhaut anwenden, denn die Carotine verfärben sie – was vor allem bei hellem Haar irritiert.

Karottenöl selber machen – so geht’s

Reines Karottenöl bekommt ihr sogar im Drogeriemarkt (z.B. von Diaderma). Es ist aber auch gar nicht so kompliziert, Karottenöl selber herzustellen. Ihr braucht:

  • 20 ml kaltgepresstes Sesamöl (es geht auch Jojobaöl oder Mandelöl)
  • eine geriebene Karotte (am besten aus biologischem Anbau)
  • ein großes verschließbares Glas
  • eine sterile Glasflasche (vorher auskochen)
  • einen Topf
  • ein Küchentuch oder ein sauberes Geschirrtuch

Und so geht es: Sesamöl und eine geraspelte Möhre in das verschließbare Glas geben und ab ins heiße Wasserbad geben. So lange erhitzen bis die Raspeln weich sind und das Öl orange eingefärbt ist. Das Mischung durch ein sauberes Geschirrtuch seihen und in die Aufbewah­rungs­flaschen einfüllen.

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Nageldesign muss nicht immer kompliziert sein – manchmal sind es die einfachsten Dinge, die die schönste Optik zaubern. Wir zeigen euch das einfachste Nageldesign der Welt. Das kann jede!

Besondere und aufwändige Nageldesigns sehen toll aus, aber Hand aufs Herz – wer von uns bekommt das schon alleine zuhause hin? Manche von uns scheitern ja schon daran, den Nagellack deckend aufzutragen (we feel you!). Heißt aber noch lange nicht, dass wir komplett auf Nageldesigns verzichten müssen – sie sollten lediglich einfach sein.

Punkt für Punkt

Nein, wir haben nicht zu viel versprochen. Es gibt tatsächlich ein Nageldesign, dass wirklich JEDE von euch hinbekommt. Und dafür braucht ihr auch keine 57298021321 Stunden einzuplanen. Simple Punkte sind die neuen French Nails. Klingt langweilig? Ist es ganz und gar nicht!

Dieses Nageldesign beweist, wie cool zwei kleine Punkte auf den Nägeln aussehen können. Ihr lackiert die Nägel dazu lediglich mit einer leicht getönten Basefarbe, zum Beispiel ein Nudeton oder ein helles Rosé.

Dann setzt ihr mit einem feinen Pinsel oder einem Nageltool zwei Punkte in unterschiedlichen Farben (wer es klassisch will, der nimmt Schwarz und Weiß) auf jeden Nagel. Wo ihr sie platziert, könnt ihr natürlich selbst entscheiden. Besonders cool wirkt es aber, wenn sie direkt untereinander und relativ nah am Nagelbett platziert werden. Im Herbst und Winter wirken auch Gold, Silber und Rottöne super festlich.

Mehr ist mehr

Wem zwei Punkte dann doch zu basic sind, der setzt einfach mehrere Punkte (wenn möglich sogar in unterschiedlichen Größen) entlang des Nagelrandes. Auch hier könnt ihr euch für ein bis zwei Farben entscheiden. Zu viele Nagellacke lassen das Ergebnis möglicherweise etwas zu unruhig wirken. Da wir das Nageldesign möglichst elegant und professionell aussehen lassen wollen, verzichten wir auch auf zu grelle Töne.

Natürlich wissen wir: Nur gepflegte Nägel sehen auch wirklich gut aus. Deshalb solltet ihr eure Fingernägel vor der Maniküre feilen, polieren (ganz wichtig) und die Nagelhaut entfernen. Erst dann könnt ihr mit dem Lackieren beginnen. So geht ihr sicher, dass der Nagellack auch möglichst lange hält. Und selbst wenn der Lack hier und da abplatzen sollte. Für dieses Nageldesign braucht ihr wirklich keine Ewigkeit …

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Die Gefühle stimmen und in deiner Beziehung läuft’s gut? Dann solltest du, damit das so bleibt, mit einem kleinen, unscheinbaren Wort am besten vorsichtig sein …

Lass mich raten: Du bist mal wieder echt im Stress und willst einfach nur wissen, welches Wort du deinem Freund nicht mehr sagen sollst. Verständlich! Aber gerade dann atme am besten einmal tief durch, blinzele ein paar Mal und frag dich dabei, WAS dich eigentlich stresst – denn laut einer Expertin ist genau das wichtig, und zwar für JEDE deiner Beziehungen.

“Stress” treibt deinen Partner von dir weg

Kira Asatryan ist eine US-amerikanische Autorin und Beziehungs-Expertin und vertritt bei “Psychology Today” die steile These: Wer seinem Schatz (einem Freund, einer Freundin …) zu oft das Wort “Stress” oder “beschäftigt” um die Ohren haut, um ihn zum Beispiel zu vertrösten, treibt ihn damit geradewegs von sich weg.

  • “Klar hätte ich Lust auf Kino, aber ich bin diese Woche so im Stress!”
  • “Sorry, konnte dir nicht antworten, war zu beschäftigt.”
  • “Bitte lass uns lieber mal über unseren Urlaub reden, wenn ich nicht mehr so gestresst bin.”

Wenn dir solche Sätze aus deinem Mund (oder von dir ins WhatsApp-Feld getippt) bekannt vorkommen, pokerst du laut Asatryan mit deinen Beziehungen, und zwar aus folgenden drei Gründen:

1. Jeder ist im “Stress”.

Gestresst und beschäftigt sein, so Asatryan, ist heute gleichbedeutend mit existieren. Klar: Wenn wir Zeit haben, uns zu langweilen, holen wir das Handy aus der Tasche und schwupps – beschäftigt! Das wiederum macht “Stress” zu einem leeren, nichtssagenden Wort. Und wenn wir in Beziehungen, die auf Vertrauen, Verständnis und Mitgefühl basieren, andauernd ein leeres Wort benutzen, torpedieren wir damit zielsicher eben diese Vertrauens-Basis.

Also: Am besten immer konkret sein und dem anderen mitteilen, warum wir im Stress sind. Zum Beispiel: “Klar hätte ich Lust auf Kino, aber ich muss diese Woche immer so lange arbeiten und müsste mich mega abhetzen, um rechtzeitig da zu sein.”

2. “Stress” lässt sehr viel Raum für (negative) Interpretation.

Da “Stress”, wie gesagt, nichtssagend ist, fehlt deinem Liebsten eine richtige Erklärung und damit auch eine konkrete Vorstellung. Und wenn Menschen eine konkrete Vorstellung fehlt, denken sie sich eine aus. In der Beziehung kann es laut Asatryan schnell passieren, dass der Partner die Absage auf sich münzt und das Gefühl bekommt, er ist uns nicht wichtig oder es stimmt was nicht.

Auch dem können wir entgehen, indem wir einfach konkret werden: “Sorry, konnte dir nicht antworten, mein Chef kam heute mit einem Stapel Arbeit und dann hatte ich auch noch Konzentrationsprobleme – es war furchtbar …” 

3. “Stress” sagt nicht mehr als “jetzt nicht”.

Okay, ganz inhaltsleer ist “Stress” vielleicht doch nicht: Denn immerhin bringst du damit rüber, dass dich gerade etwas in Anspruch nimmt, das eine höhere Priorität hat als dein Partner – aber eben leider nicht, was! Und das ist für den anderen verletzend und verunsichernd. Klar, darf es Dinge geben, die dringender und akuter sind als dein Freund, aber wie soll er dafür Verständnis aufbringen, wenn er nichts davon weiß? Eben!

Vermutlich ahnst du es schon: Auch hier heißt die Lösung wieder konkret werden! Und am besten einen Zeitpunkt liefern, wann du deinen Freund wieder zur Priorität machen kannst. Zum Beispiel: “Bitte lass uns lieber in zwei Wochen über den Urlaub reden, wenn ich das Projekt abgeschlossen habe, von dem ich dir erzählte.”

 

Videotipp: 6 Sätze, die du in einer Beziehung nie mehr zurücknehmen kannst

Source: https://www.brigitte.de

Vor dem ersten Sex macht man sich unglaublich viele Gedanken – jetzt haben Frauen gesammelt, was sie gerne vor ihren ersten sexuellen Erfahrungen gewusst hätten.

Nachher ist man immer schlauer. Aber zum Glück gibt es ja einige Erfahrungen, die wir alle im Laufe des Lebens machen – und von denen wir einander berichten können.

In Foren wie “Reddit” und Gruppen in sozialen Netzwerken passiert regelmäßig genau das: Menschen tauschen sich aus, haken nach, öffnen sich und helfen einander bestenfalls sogar damit. Diesmal geht es um das berühmt-berüchtigte erste Mal.

Mal ehrlich: Wie oft hast du schon auf dein bisheriges Sexleben zurückgeschaut, mal wehmütig, mehrfach stirnrunzelnd und dich stillheimlich gefragt, was du da eigentlich gemacht hast? Schließlich war jeder Mensch mal ganz unerfahren und der ganze Körper-Ineinander-Verschmelzen-Krams uns völlig neu.

Glücklicherweise lernen wir ja mit jeder Erfahrung dazu. Und werden nicht nur mit jedem Sex (und der kann auch mit demselben Partner sein), sondern auch mit jedem Lebensjahr schlauer. Heute denken wir uns, dass wir uns manchen schlechten Sex oder manche Gedankenspirale der Unsicherheit auch hätten sparen können. Wie schön, dass es das Internet gibt: Denn hier können wir jetzt nachlesen, was andere Frauen gerne vor ihren ersten sexuellen Erfahrungen gewusst hätten.

Frauen verraten, was sie vor dem ersten Sex gerne gewusst hätten

Starten wir mit den praktischen Dingen …

“Dass ich nach dem Sex pinkeln sollte. Jungfrauen: Geht danach auf Klo, damit ihr keine Blasenentzündung bekommt.”

… und stellen dann erstmal klar, dass hier absolut niemand kaputt ist:

“Du kommst als Frau nicht automatisch. Und du bist deswegen auch nicht kaputt. Viele Frauen haben Probleme damit, zum Orgasmus zu kommen. Selbstbefriedigung hilft.”

Sex und Liebe gehen nicht immer Hand in Hand

“Nicht jeder Partner wird etwas Besonderes für dich sein. Manche sind großartig, manche nicht. Liebe und Sex geht nicht zwingend Hand in Hand. Aber jemanden zu finden, den du liebst und mit dem du zusammen bist, ist mir das Liebste!”

Die Kunst der Selbstliebe

“Ich wusste nicht, wie man masturbierte. Ich wusste nicht, wie sich dieser unfassbare weibliche Orgasmus anfühlt. Ich hasste den Gedanken an Oralsex. (…) Ich wusste nicht, wie attraktiv ich bin. Ich dachte, Männer würden nur dünne Frauen gut finden. Ich fand meinen Schambereich hässlich im Vergleich zu Pornostars. Ein Mann hat diese Glaubenssätze zerschmettert. Aber vielleicht wäre es so viel großartiger gewesen, wenn ich Selbstliebe gelernt hätte, bevor ich sexuell aktiv wurde.”

“Ich wünschte, jemand hätte mir die Kunst der Selbstbefriedigung beigebracht.”

Wir hätten da übrigens Inspiration 😉Machs dir selbst! Selbstbefriedigungs-Hacks von Paula Lambert

Und ganz, ganz, ganz wichtig:

“Es ist in Ordnung, Nein zu sagen, es ist okay, deine Meinung zu ändern, jederzeit. Und wer dir etwas anderes sagt, kann sich (buchstäblich) selbst f*****. Respektiere deine Grenzen.”

“Dein Selbstwert wird nicht von deiner Vagina bestimmt. Deine Sexualität und Bedürfnisse werden von dir definiert, nicht andersherum. Du hast das Kommando über deinen Körper. Wenn du dich unwohl fühlst, ist es okay, aufzuhören. Gefühle können verletzt werden, aber du wirst so viel lernen. Kommunikation hilft.”

Wo wir gerade beim Thema Kommunikation wären …

“Sprich mit dem Menschen, mit dem du schläfst. Schäme dich nicht dafür, zu sagen, wenn dir etwas gefällt oder nicht, was sie tun.”

Da bleiben eigentlich nur noch 2 Dinge zu sagen:

“Entspann dich. Genieß es.”

Und:

“Benutze ein Kondom!”

Achja, und falls das erste Mal kein Feuerwerk war …

“Es wird besser. Manchmal beginnt die wahre Magie erst nach der zweiten Runde …”

verwendete Quellen: Reddit, Miss Malini, Facebook

Source: https://www.brigitte.de

Ein Teint, so frisch und sonnig wie der Frühling – mit Power-Peelings und Profi-Treatments. Wir testeten Wirkstoffe fürs Home-Spa und Kosmetik-Behandlungen.

Jeden Tag stößt unsere Haut mehrere Hunderttausend abgestorbene Hautzellen ab und bildet neue. Und alle vier Wochen etwa erneuert sie sich komplett. Doch je älter wir werden, desto langsamer läuft dieser Prozess, und auch äußere Einflüsse wie Sonne, fehlende Feuchtigkeit oder eine gestörte Talgproduktion können diesen Vorgang behindern. Die Folgen: Die alten Hautschüppchen verstopfen die Poren, der Teint wirkt fahl und müde. Peeling-Produkte und Profi-Behandlungen können der Haut dann helfen. “Sie befreien von Verhornungen und abgestorbenen Zellen und machen sie gleichzeitig aufnahmefähiger für nachfolgende Pflege”, so Dr. Christian Merkel, Dermatologe im Haut- und Laserzentrum an der Oper in München. In der Redaktion haben wir unterschiedliche Treatments beim Profi getestet. Und zu Hause Peelings ausprobiert, mit denen man die Hauterneuerung zweimal die Woche anregen kann, um einen frühlingsfrischen Glow zu bekommen. Peeling-Trends mit natürlichen Zutaten fürs Home-Spa und professionelle Hightech- Methoden im Überblick:

Radiofrequenz- Needling:

Nicole Lötters, stv. Beauty Director, wünscht sich eine straffere und strahlendere Haut mit Langzeiteffekt, aber ohne Skalpell.

Was soll das?

Hauterneuerung, Gesichtsstraffung, feinere Poren, Anti-Aging, Narbenbehandlung – Needling ist vielseitig und hält länger als ein Peeling. Durch mikrofeine Nadeln werden die oberen Hautschichten und tiefer liegenden Kollagen- fasern stimuliert, sich frisch und neu zu bilden. Eine zusätzliche Wärmebehandlung mit Radiofrequenzwellen (RF) verstärkt den Effekt. (Microneedling braucht 8 Termine; RF-Needling nur 3)

Wie war’s für dich?

260 Mal sticht ein Gerät einen Dermastempel mit 64 Nadeln in mein Gesicht! Aber ganz ehrlich: Davon habe ich nichts gemerkt! Denn etwa 40 Minuten vor der Behandlung wird eine Betäubungscreme aufgetragen, das Gesicht fühlt sich danach ein bisschen wie eingefroren an. Das Needling selbst dauert höchstens 10 Minuten. Meine Ärztin hat jeden “Shot”, so heißt es, wenn der Stempel in die Haut “schießt”, zwischen 0,7 und 3 mm individuell auf mich eingestellt, professionell eben! Anschließend noch eine leichte Salbe, und schon kann ich mit roten Streifen im Gesicht in die U-Bahn (okay, ich hätte auch eine Abdeckcreme bekommen können…). Am nächsten Tag: “Wow, deine Fältchen sind voll gemildert!”, sagt meine kritische Beauty-Kollegin. Ich schiebe mein Aussehen eher auf die leichte Schwellung, die ich nach der Behandlung habe. Denn einen Effekt soll man erst nach rund drei Wochen sehen – solange arbeiten die Zellen daran, neue, feinporige und straffe Haut wachsen zu lassen. Ansonsten ist mein Gesicht nur noch gleichmäßig zart gerötet. Sport, Sauna und alles andere, was den Kopf gut durchblutet, ist nach der Behandlung drei Tage lang verboten. Etwa nach einer Woche löst sich die leichte Verschorfung, darunter: ganz weiche Haut. Nach drei bis vier Wochen wiederhole ich das Treatment, denn man vereinbart in der Regel zwei bis drei Needlings, was sich sichtlich lohnt. Gerade zarte Fältchen auf der Stirn und um den Mund sind gemildert und meine Kinnpartie hat einen Push bekommen.

Würdest du es noch mal machen?

Auf jeden Fall! Das war wie ein kleines, natürliches Lifting, inklusive zarter Haut. Für den schnellen Glow würde ich einfach nur ein Peeling wählen. Aber um der Haut einen lang anhaltenden Motivationskick zu geben, ist Needling mega. Einen Auffrischungstermin nach etwa einem Jahr möchte ich auf jeden Fall machen! Auf den Abend werde ich den Termin auch wieder legen, um nicht mit roten Streifen ins Büro zu müssen.

Wo hast du es gemacht?

In der Medical-Beauty-Praxis Bellari Hamburg, Dr. Irina Izmaylova. Kosten: 990 Euro für 3er-Kur, www.bellari.de

Fahler Teint: Hände
© Keith Schofield

Mikrodermabrasion

Merle Rebentisch, Head of Beauty, will möglichst sanft ihren Winter-Grauschleier loswerden.

Was soll das?

Das Peeling mit Mikrokristallen soll intensiv, aber schonend das Hautbild verfeinern und Hornzellen abtragen. Dafür werden feinste Kristalle – ähnlich wie beim Sandstrahlen – mit einem speziellen Gerät und sanftem Druck auf die Haut aufgebracht. Diese Behandlung befreit die Poren, um die Haut aufnahmefähiger zu machen für Wirkstoffe. Durch den durchblutungsfördernden Reiz sollen außerdem die Zellen angeregt werden, neues Kollagen und Elastin zu produzieren.

Wie war’s für dich?

Ich habe sehr empfindliche Haut und war deshalb auf der Suche nach einem schonenden Treatment. Ich bin großer Fan von Peeling-Behandlungen, obwohl ich mit meiner sensiblen Haut dabei auch schon einige schlechte Erfahrungen machte. Die Mikrodermabrasion bei Reviderm beginnt mit einem sanften Enzympeeling, das spaltet die abgestorbenen Zellen und bereitet meine Haut vor. Der Vorgang an sich geht dann recht schnell. Aus dem Skin-Peeler, der aussieht wie ein großer Stift, schießen die feinen Mikrokristalle auf meine Haut. Die Kosmetikerin fährt mit dem Gerät langsam über Stirn, Wangen und Kinn. Das fühlt sich angenehm an, ich spüre nur ein ganz leichtes Prickeln.

Besonders gründlich wird bei mir die T-Zone bearbeitet, an meinen empfindlichen Wangen wird der Kristallstrahl etwas weicher eingestellt. Hals und Dekolleteé müssen bei mir ausgespart werden, da sich meine Haut dort sofort rötet. Es folgt eine beruhigende Ultraschallbehandlung mit wirksamen Pflegestoffen. Da meine Behandlung am Abend ist, trägt die Kosmetikerin mir direkt eine Nachtpflege auf, ich schminke mich auch nicht mehr. Trotz Treatment bin ich kein bisschen rot. Und meine Haut? Die fühlt sich richtig gut an! Super glatt und ganz weich, die Poren sind gereinigt und wirken feiner. Selbst meine kleinen Mitesser auf der Nase sind weg. Sonne, Sport oder Schwitzen ist in den nächsten 24 Stunden verboten. Dass meine Haut arbeitet, merke ich an den nächsten Tagen, doch sie bleibt ebenmäßig und strahlt ganz frisch.

Würdest du es wieder machen?

Ja, ich würde mir am liebsten einmal im Monat Zeit nur für mich gönnen – und bei dieser Behandlung lässt es sich super abschalten. Auch das Ergebnis überzeugt mich: Mein Hautbild wirkt deutlich feiner und frischer.

Wo hast du es gemacht?

Reviderm Skinmedics in Hamburg, Jana Dobric. Kosten: mit anschließender Ultraschallbehandlung ca. 155 Euro, www.reviderm-skinmedics-hamburg.de

Jetpeel

Charlotte Schwarck, Redakteurin, will ihrer Haut eine schnelle, aber effektive Frischekur gönnen.

Was soll das?

Porentiefe Reinigung, ein besseres Hautbild und das Glätten kleinerer Falten, wunderbar! Aber auch Akne und Hyperpigmentierung können mit dem Jetpeel gezielt behandelt werden. Diese Methode kommt aus der Luft- und Raumfahrt und wurde der Düsenjet- antriebstechnik nachempfunden. Mit 720 km/h wird ein Wasser-Gas-Gemisch aus Mini-Düsen auf die Haut gestrahlt und trägt so schonend die obere Hautschicht ab. Gleichzeitig wird Sauerstoff in die Dermis gebracht. Der kühlende Effekt regt die Durchblutung an, die Haut wird aufnahmefähiger für Wirkstoffe wie Glykolsäure, Hyaluronsäure oder Vitamine.

Wie war’s für dich?

Die Behandlung fühlt sich tatsächlich wie eine Hochdruckreinigung für das Gesicht an – sehr kalt und gleichzeitig auch ein wenig nass. Augen und Mund presse ich, dank Tipp der Kosmetikerin, fest zu, denn die Kochsalzlösung kann leicht in den Augen brennen. Zuerst wird mein Gesicht gereinigt, dann folgt eine Lymphdrainage, auch mit dem Jet-peel-Stift. Damit wird das Lymphsystem angeregt, Stauungen unter der Haut abzutransportieren. Das hilft gegen Schwellungen im Gesicht, auch an dieser Maßnahme erkennt man die professionelle Behandlung. Aus kleinen Düsen schießt dann die Kochsalzlösung auf meine Haut, alte Hautschüppchen und Verhornungen werden durch den Hochgeschwindigkeitsstrahl einfach weggeputzt. In der nächsten Runde wird der Strahl mit Glykolsäure angereichert, die bereitet meine Haut auf eine klassische Ausreinigung per Hand vor. In den letzten Runden werden, wieder mit dem Jetpeel-Stift, verschiedene Wirkstoff- seren in die Hautschichten geschleust. Sie variieren, je nach Hauttyp und -zustand. Kosmetikerin Katja Radtke empfiehlt bei meiner Haut Hyaluronsäure, Vitamin A, C und E. Zur Beruhigung bekommt mein Gesicht für 15 Minuten eine Collagen-Vliesmaske aufgelegt. Und danach? Beim Blick in den Spiegel fällt mir sofort der neue Glow auf. Fazit: Meine Haut hat das Jetpeel super vertragen, ist gar nicht gerötet, sondern zart und prall. Und auch mein Hautbild wirkt feiner. Außer leichter BB-Cream lasse ich den ganzen Tag über nichts mehr an mein Gesicht. Und selbst ungeschminkt zurück in der Redaktion sprechen mich die Kolleginnen auf meinen strahlenden Teint an.

Würdest du es wieder machen?

Ja! Es ist wie ein Großreinemachen für den Teint. Die Haut fühlt sich sauber und zart an. Das Beste: der Soforteffekt. Man kann sich umgehend verabreden.

Wo hast du es gemacht?

Bellapelle in Hamburg, Katja Radtke. Kosten: ca. 200 Euro, www.bellapelle.de

Fahler Teint: Papaya

© Keith Schofield

Natürliche Kräuter-Schälkur

Charlotte Schwarck, Redakteurin, will ihrer Haut eine schnelle, aber effektive Frischekur gönnen.

Was soll das?

Die Schälkur “Green Peel Classic” von Dr. Christine Schrammek verkürzt den natürlichen Regenerationsprozess der Haut von rund 28 Tagen auf fünf. Dank einer Mischung aus enzymhaltigen, pulverisierten Kräutern wie Ackerschachtelhalm und Lungenkraut erneuert sich die Haut rasend schnell. Durchblutung und Stoffwechsel werden angeregt, die Mikrozirkulation wird besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Weil sich neue Bindegewebsfasern bilden, wird die Haut fester. Wer unter Unreinheiten leidet, profitiert von der Regulierung des Verhornungs- prozesses.

Wie war’s für dich?

Schon während der Behandlung merke ich, dass etwas mit der Haut passiert. Nach der Reinigung wird die aufgeschäumte Kräutermischung einmassiert: acht Minuten lang. Mein Gesicht wird ganz warm und ich spüre, wie die winzigen Partikel in die Poren dringen. Spannend! Im Anschluss bin ich gerötet und sehe aus, als wäre ich in der Mittagssonne von Barbados eingeschlafen. Heute und während der nächsten vier Tage hat mein Gesicht Waschverbot, damit es sich schön schälen kann. Tut es auch. Alles spannt und juckt und am dritten Tag platzt die alte Haut wie nach einem Sonnenbrand auf, erst an den Mundwinkeln, dann im ganzen Gesicht. Darunter: frische, zarte Babyhaut. Ich muss mir echt auf die Finger hauen, damit ich die kleinen Schüppchen nicht abziehe. Stattdessen betupfe ich die Haut mit einem Kräutergesichtswasser. Das kühlt und lindert den Juckreiz. Auch im Set: die “Special Regulating Cream” und der “Blemish Balm” von Dr. Schrammek. Zweimal täglich mische ich die beiden Produkte und tupfe sie auf. Tag fünf: Die Erlösung! Bei der Abschlussbehandlung wird der Schälprozess unterbrochen und die durstige Haut mit Nährstoffen versorgt. Nie haben sich ein warmes Musselintuch und eine Pflegemaske so schön angefühlt wie heute! Ein bisschen rot bin ich noch, aber die Haut strahlt, ist feinporig – und wird von Tag zu Tag schöner.

Würdest du es wieder machen?

Ja, immer an einem Mittwoch oder Donnerstag, dann schält man sich am Wochenende.

Wo hast du es gemacht?

Privatpraxis Dr. Susanna Meier in Hamburg. Kosten: ab ca. 295 Euro inklusive Treatment, Home-Care-Set und Nachbehandlung, www.greenpeel.de

Profi-Treatments im Test

Geht alles glatt

Natürliche, mechanische Peelings glätten die Haut mit feinen Partikeln wie Salz, Zucker, Sand oder gemahlenen Fruchtkernen. Sie schleifen die abgestorbenen Hautzellen ab, können Feinstaub entfernen und die Durchblutung anregen. Die Waschgele und -pasten eignen sich besonders für den Körper, da die Haut dort unempfindlicher ist. “Dünner kann die Haut durch viele Peeling-Anwendungen nicht werden, da nur alte Hornzellen entfernt werden, und sofort vitale neue Zellen nachkommen”, erklärt Dr. Merkel.

Schrubben war gestern

Die neue Generation chemischer Peelings ist sanfter und basiert auf Enzymen. Durch ihre milde Wirkung sind sie perfekt für sensible Haut. Es gibt sie in Pulverform zum Anmischen daheim oder als fertige Paste. Die Enzyme, meist gewonnen aus Papaya oder Ananas, bauen gezielt Proteine ab und spalten so die Eiweißverbindungen zwischen den Hornzellen. Die toten Schüppchen lösen sich, mit Wasser lassen sie sich dann leicht abwaschen – darunter: strahlende Haut!

Sauer macht schön

Fruchtsäuren, auch Alpha-Hydroxysäuren (AHAs) genannt, arbeiten ähnlich wie Enzyme: Sie dringen in die obersten Hautschichten ein und entfernen abgestorbene Hautzellen, indem sie die Verbindungen der Zellen lösen. Eingesetzt werden sie oft bei Pigmentstörungen und Unreinheiten. Die beliebteste AHA: die Glykolsäure. Früher oft aus unreifen Weintrauben oder Zuckerrohr gewonnen, wird sie heute meist synthetisch nachgebaut. Da sie von allen Fruchtsäuren die kleinsten Moleküle hat, kann sie am weitesten vordringen, bis in die tieferen Hautschichten, und dort die Kollagenproduktion ankurbeln – wichtig für einen ebenmäßigen Teint. Dr. Merkel empfiehlt, die Haut vor einer Behandlung “anzusäuern”, sie also mit einer glykolsäurehaltigen Creme vorzubehandeln. Denn so kann sich die Haut an die Säure gewöhnen und ihr ins Saure verschobener Grundgehalt lässt das Peeling tiefer eindringen. AHAs stecken meist in flüssigen Konsistenzen wie Ampullen oder Cremes und sollten über Nacht angewendet werden, da sie die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Daher sehr ratsam nach der Fruchtsäurebehandlung: ein hoher Sonnenschutz.

Hast du Lust, mehr zum Thema zu lesen und dich mit anderen Frauen darüber auszutauschen? Dann schau im “Hautpflege&Kosmetik-Forum”  der BRIGITTE-Community vorbei!

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Was für unseren Kleiderschrank gilt, trifft auch auf unsere Seele zu: Wenn wir nicht regelmäßig Klarschiff machen, sammelt sich jede Menge Müll an. Um nur sechs Beispiele zu nennen …

Viele Menschen haben in der Coronakrise das große Ausmisten angefangen. Schränke, Schubladen und sogar ganze Räume – endlich mal das ganze Chaos beseitigen, das sich über die Jahre des ständigen Beschäftigtseins angesammelt hat. 

Ähnlich wie Schränke und Schubladen mit der Zeit zumüllen, kann aber auch unsere Psyche ganz schön in Unordnung geraten, wenn wir nicht hin und wieder mal in uns gehen und aufräumen (schließlich sagt man nicht umsonst, die Wohnung sei ein Spiegelbild der Seele …). Zum Teil häufen sich dort unverarbeitete Gefühle, zum Teil Gewohnheiten, die in einer bestimmten Phase vielleicht sinnvoll oder naheliegend waren, uns langfristig aber eher schaden und von uns selbst entfremden.

Deshalb plädieren wir dafür: Allerspätestens wenn die Schränke clean sind, ist die Seele dran! Und zwar unabhängig davon, ob wir wegen einer Pandemie zu Hause sitzen oder nicht – denn die Seele können wir immer und überall aufräumen. Von welchen Gewohnheiten wir sie auf jeden Fall befreien sollten? Wir haben sechs Vorschläge … 

Seele aufräumen: 6 Gewohnheiten, die du getrost aussortieren kannst

1. Dinge auf später verschieben

Egal ob es um etwas geht, auf das du Lust hast, oder um etwas, das dich belastet: Warte damit nicht, bis es “passt”, sondern sieh zu, dass du es so schnell wie möglich machen kannst – aus viel zu vielen “Irgendwanns” wird irgendwann ein “Nie” …

2. (Gegen dich selbst) Kämpfen

Den inneren Schweinehund besiegen, sich disziplinieren, zusammenreißen, stark sein – warum sind wir eigentlich ständig im Kampfmodus? Wir verbringen so viel Zeit damit, mit anderen zu konkurrieren oder gegen uns selbst zu kämpfen, dass Lebenslust und Freude dabei oft in den Hintergrund gedrängt werden. Dabei sollte es genau umgekehrt sein. 

3. Alles kontrollieren wollen

Je mehr wir kontrollieren können, umso sicherer fühlen wir uns. Mit Kontrolle verbinden wir Macht, Stärke, Unabhängigkeit und Freiheit. Kleines Problem: In Wahrheit können wir alle sehr wenig kontrollieren. Unsere Gesundheit, Beziehungen, wirtschaftliche Situation – all das liegt nur in begrenztem Maße in unserer Hand und kann sich theoretisch jederzeit unserem Einfluss komplett entziehen. Wir sind abhängig von unseren Mitmenschen, dem System, in dem wir leben, dem Schicksal und wir müssen ständig Entscheidungen treffen, ohne alle Parameter zu kennen. Doch erstens ist das völlig okay und zweitens bedeutet es auf keinen Fall, dass wir unfrei sind – mit der richtigen Einstellung kann uns die Erkenntnis, nicht alles kontrollieren zu können (und müssen!), sogar entlasten. Und unsere Einstellung können wir garantiert kontrollieren.

4. Immer funktionieren

Wir neigen dazu, immer funktionieren, weitermachen und vorankommen zu wollen, egal in welcher Krise wir uns gerade auch befinden. Aber warum eigentlich? Sind wir Menschen oder Maschinen? Später erinnern wir uns an die Momente, in denen wir etwas gefühlt haben – nicht an die, in denen wir funktionierten. 

5. Dich schuldig fühlen, wenn es dir “unverdient” gut geht

Newsflash: Du musst dir nicht immer alles verdienen. Weder das Stück Käsekuchen zum Nachtisch noch die Tatsache, dass es dir gut geht. Das Leben ist ein Geschenk, das sich niemand verdient hat, der es bekommt. Die einen kriegen eben eine Luxusvariante, andere eine Version mit Stolpersteinen und Challenges. Ob man das nun fair findet oder nicht: Dadurch, dass sich die mit der Luxusvariante schuldig fühlen, wird der Hindernisparcours für die anderen auch nicht leichter.

6. Die Welt in Gut und Schlecht einteilen

Körperformen, Lebensstile, Meinungen – wir neigen dazu, alles zu beurteilen und irgendwo auf einer Skala zwischen Gut und Schlecht einzuordnen. Deshalb vergleichen wir uns auch oft mit anderen Menschen, um herauszufinden, wo wir stehen und was wir tun können, um uns zu “verbessern”. Doch so gerne wir die Dinge vereinfachen: In Wahrheit ist die Welt viel zu komplex, um sie auf einer Skala abzubilden. Menschen sind unvergleichlich, jede Meinung hat einen Hintergrund und Lebensstile müssen unterschiedlich sein – und “Gut” und “Schlecht” sind willkürliche, stark von der Gesellschaft geprägte Kategorien. Statt zu urteilen und einzuordnen, können wir lieber mal probieren, die Welt auf unsere Weise wahrzunehmen. Aber wie schon der Psychologe Carl Gustav Jung sagte: “Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.”

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