besonders

Die Corona-Pandemie fordert uns einiges ab. Vor allem mental sind viele erschöpft. Laufen, Joggen und sogar Spazierengehen sind aber wahrer Balsam für die Seele. Wie das ohne Nebenwirkungen funktioniert, darüber spricht Expertin Alexandra Kraft in der neuen Folge des stern-Podcasts “Sie läuft. Er rennt”.

Die Corona-Pandemie fühlt sich für mich gerade an wie ein Marathon. Wir sind bei Kilometer 38, alle sind erschöpft und leiden. Das Ziel ist nahe, aber es braucht noch eine finale Kraftanstrengung. Vor allem mental fordert uns die lange Zeit der großen Bedrohungen und Unsicherheiten enorm. Es gibt noch keine zuverlässigen Daten, dafür ist es zu früh, aber Experten warnen schon jetzt eindrücklich davor, dass die Zahl der psychischen Probleme und Krankheiten dramatisch ansteigen wird.

Die Frage, die sich jetzt viele stellen: Wie halten wir durch? Auch mein Co-Läufer Mike Kleiß und ich haben uns damit auseinandergesetzt. Denn auch unsere Resilienzkräfte haben in den vergangenen Monaten nachgelassen. Auch wir spüren, wie die Situation uns auf die Stimmung schlägt und unsere Anspannung steigt. Wie viele Läuferinnen und Läufer haben wir aber auch am eigenen Leib erlebt, wie gut uns die regelmäßige Jogging-Runde oder auch nur ein langer Spaziergang tun.

Das Gehirn bekommt beim Laufen eine Mini-Auszeit

Auch wenn es oft schwerfällt, loszulaufen, kommen wir doch immer besser gelaunt wieder nach Hause. Das bilden wir uns nicht ein. Sport und Bewegung wirken wie Balsam für die Seele. Besonders beim Laufen bekommt das Gehirn eine Mini-Auszeit. Als Wissenschaftsredakteurin habe ich mich in den letzten Tagen und Wochen viel mit Forschern und Psychologen unterhalten. Sie bestätigen alle einhellig: Regelmäßige Bewegung ist ein sehr wirkungsvolles Heilmittel – bei Depressionen wirkt es sogar so gut wie Medikamente und Gesprächstherapien. Noch dazu ganz ohne Nebenwirkungen.

Es gibt inzwischen Kliniken, die ihren Patienten gleich bei Ankunft deswegen ein Bewegungsprogramm verordnen. In der neuen Folge des stern-Podcasts “Sie läuft. Er rennt”  erklären wir die Mechanismen dahinter, blicken in die Abläufe im Gehirn – und erzählen davon, wie Betroffene vom Sport profitiert haben. Wir sprechen außerdem darüber, wie wir alle gerade jetzt durch Bewegung noch einmal mental gestärkt werden – und damit auch die letzten Kilometer dieser Pandemie hoffentlich gut meistern.

Höre hier die neue Podcast-Folge!

Die Hosts

Alexandra Kraft ist Redakteurin im Ressort Wissenschaft und Medizin beim stern. Sie läuft regelmäßig und bekam dabei die Idee für den Podcast. In ihrem erfolgreichen Buch “Der gemeine Unterschied” beschäftigt sie sich intensiv mit geschlechtsspezifischen Besonderheiten bei Sport, Ernährung und Diäten.

Für den Podcast holte sie sich Mike Kleiß als Gesprächspartner an ihre Seite, selbst passionierter Hobbyläufer, führender Lauf-Kolumnist und Buchautor. Kraft und Kleiß sprechen – und streiten – darüber, was Männer und Frauen beim Sporttreiben voneinander lernen können.

Source: New feed

Liebeskummer. Da müssen wir wohl alle früher oder später einmal durch. Auch Inka Bause kennt sich damit aus. Was ihrer Erfahrung nach am besten dagegen hilft, hat sie uns im Interview verraten.

Wenn der Mensch, in den du verliebt bist, von dir leider nicht besonders viel wissen will. Wenn du dir mehr mit jemandem wünschst, es der anderen Person aber nur um Sex geht. Wenn es in eurer Beziehung kriselt, ihr auf Abstand geht, du feststellst, wie sehr du deinen Schatz vermisst, er dir aber keinerlei Signale gibt, dass es ihm genauso geht. Oder wenn es endgültig aus ist und du plötzlich damit klarkommen musst, dass dein Leben anders weitergeht, als du es dir jahrelang ausgemalt und erhofft hattest.

Liebeskummer kann die unterschiedlichsten Hintergründe und Vorgeschichten haben, doch was auch immer ihn ausgelöst hat: Er tut wahnsinnig weh. Es handelt sich um eine Art von Trauer, manchmal vermischt mit Frust, die unsere Stimmung trübt und unsere Welt für eine Weile verdunkelt. Wie eine neurologische Untersuchung ergab, kann Liebeskummer nach einer Trennung die Funktionalität unseres Gehirns sogar messbar beeinträchtigen – in ähnlicher Weise wie eine Depression. Doch nicht immer muss es so weit kommen, vor allem dann nicht, wenn wir eine Strategie haben, die uns dabei hilft, Liebeskummer zu bewältigen. Nur welche könnte das sein? Wir haben Moderatorin Inka Bause um eine persönliche Empfehlung gebeten.

Inka Bause verrät ihre Top-Tipps gegen Liebeskummer

Seit 2005 moderiert die Leipzigerin die RTL-Sendung “Bauer sucht Frau”, nun hat sich Inka zudem mit dem Dating-Portal “Zweisam.de” vercoupelt, das insbesondere Menschen ab 50 dabei helfen möchte, eine:n Partner:in zu finden. Mit Liebeskummer kenne sie sich auch aus eigener Erfahrung ganz gut aus, sagt sie – wenngleich es sie selbst bislang nur einmal so richtig krass erwischt habe. “Ich habe damals drei Tage durchgeheult, und dann war es wieder gut”, erzählt uns Inka. Allerdings sei das bitte nicht als Deadline aufzufassen.

1. Den Emotionen Raum geben

“Jeder Mensch muss sich so viel Zeit nehmen, wie er eben braucht”, so die Moderatorin. Bei manchen sind es Tage, bei anderen Wochen, bei wieder anderen Monate. Wichtig sei nach ihrer Erfahrung allerdings gerade zu Beginn, im anfänglichen Trauer- und Schockzustand, die Gefühle hemmungslos auszuleben und der eigenen Intuition zu folgen: Wenn dir danach ist, dich zu Hause einzuschließen und zu weinen, dann schließ dich ein und weine, wenn du dich beim Sport abreagieren möchtest, dann reagier dich beim Sport ab, wenn du deinen Kleiderschrank neu ausstatten willst, statte deinen Kleiderschrank neu aus (sofern du genug auf der hohen Kante hast …). Es können bei uns allen sehr unterschiedliche Maßnahmen sein, die bewirken, dass wir uns besser fühlen. Von daher hilft nur ausprobieren und in sich hineinhören.

2. Die eigene Trauer verstehen

Und wenn wir eh schon dabei sind, kann es laut Inka sinnvoll sein, uns zu hinterfragen und zu ergründen, was genau uns eigentlich so traurig macht. Etwa: “War es wirklich die große Liebe? Oder heule ich vielleicht nur, weil ich abgelehnt wurde? Oder weil meine Erwartungen nicht erfüllt wurden? Oder ich mein gewohntes Leben und Umfeld nicht mehr habe?” Die Hintergründe der eigenen Emotionen zu kennen und zu verstehen, könne in manchen Fällen einiges bewirken und/ oder verändern.

3. Der Eskalation vorbeugen

Zu guter Letzt könnten wir alle, schon bevor wir überhaupt in eine Situation geraten, in der wir Herzschmerz empfinden, etwas tun, damit unser Liebeskummer unter Umständen nicht ganz so schlimm wird: “Je mehr wir mit uns im Reinen sind, umso besser kommen wir wahrscheinlich auch mit Liebeskummer klar”, so Inka. “Wenn ich das leerere Gefäß in der Beziehung war und mich in hohem Maße über die Partnerschaft definiert habe, wird es mir sicherlich schwerer fallen, die Trennung zu akzeptieren und zu überwinden.” Demzufolge sei ein grundsätzlich achtsamer Umgang mit uns selbst und eine kontinuierliche Pflege unseres Selbstwertgefühls eine wirksame Vorbeugung gegen Liebeskummereskalationen. Und das Gute daran: Auch wenn es nie wieder in unserem Leben zu einem Beziehungsdrama kommt, war diese Vorsorgemaßnahme auf keinen Fall umsonst.

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Du wünschst dir endlich mehr Fülle und Griffigkeit für dein dünnes Haar? Wir stellen die besten Methoden vor, die mehr Volumen in deine Haare bringen.

Weshalb habe ich dünnes Haar?

Wie dick unsere Haare nachwachsen, ist vor allem durch die Genetik gesteuert. Dünnes Haar ist etwa 0,04 Millimeter dick und hat damit einen halb so großen Durchmesser wie normales Haar. Das bringt bei der Pflege und beim Styling einige Herausforderungen mit sich. Feine Haare neigen dazu, strähnig und platt zu wirken. Außerdem bricht dünnes Haar schneller ab, weil es nicht so robust ist wie dickes Haar.

Neben den Genen beeinflussen auch noch andere Faktoren unsere Haardichte. Zum Beispiel die Hormone: Durch ein hormonelles Ungleichgewicht im Körper kann es vorübergehend zu Haarausfall kommen – eine Folge von Stress, den Wechseljahren oder der Einnahme der Pille. Manchmal handelt es sich auch um einen chronischen Haarausfall, der die Haare immer dünner werden lässt. Sprich am besten mit dem Doc deines Vertrauens, wenn der Haarausfall nicht mehr aufhört. In diesem Fall können bestimmte Medikamente oder Kopfhaut-Tinkturen helfen.

Eine einseitige Ernährung kann ebenfalls der Grund für feiner werdende Haare sein. Essen wir nicht nährstoffreich, fehlen dem Körper die richtigen Bausteine, um kräftiges Haar nachwachsen zu lassen.

Auch Falsche Pflegeprodukte können zu dünnem Haar führen. Beschwerende Produkte bewirken, dass die Haare am Kopf kleben und keine Griffigkeit haben.

Von Haarausfall bis Ernährung: Die Ursachen von dünnem Haar sind vielseitig. Egal, welche Gründe bei dir vorliegen – folgende Tipps helfen dir dabei, das Haar dicker aussehen zu lassen.

Das richtige Shampoo

Das falsche Shampoo kann deinem Haar Fülle und Griffigkeit rauben. Benutzt du ein Produkt, welches zu reichhaltig ist, wird der Ansatz beschwert und geplättet. Ein mildes und leichtes Volumen-Shampoo ist die beste Wahl für dünnes Haar. Es raut die Haarfaser ganz leicht auf, wodurch sich das Haar fülliger anfühlt. Pflege kannst du noch im Nachhinein in die Längen geben, um Haarbruch und Spliss vorzubeugen.

Tipp: Greife zu einem Shampoo ohne Silikone, um dein Haar gesund zu halten. Silikone sind chemische Filmbildner, die sich wie ein dicker Mantel auf den Haaren absetzen. Das nimmt dem Haar jegliches Volumen und trocknet die Haarfaser auf Dauer aus. Echte Pflegewirkstoffe können dann nicht mehr durch den Kunststofffilm durchdringen, was die Haare empfindlicher macht. Am besten zu einem natürlichen Naturkosmetik-Shampoo greifen, dass keinerlei schädliche Inhaltsstoffe enthält.

Die perfekte Pflege

Auch dünnes Haar braucht Pflege. Leider wird die Haarfaser durch die geringe Fläche besonders schnell beschwert. Conditioner und Haarkuren bewirken deshalb oft, dass die Haare schlapp und leblos aussehen.

Eine kleine Änderung der Pflegeroutine kann hier bereits helfen. Tausche den Standard-Conditioner gegen eine Sprüh-Pflege aus, die du nach dem Waschen aufsprühst. Sie bleibt im Haar und wird nicht mehr ausgewaschen. Diese Pflegeprodukte sind besonders gut für feine Haare geeignet, da sie die Haarfaser nicht beschweren. Am besten nur in die Längen sprühen, damit der Ansatz nicht beschwert wird.

Eine leichteHaarkur in der Woche reicht aus, um tiefere Schäden im Haar zu kitten. Du kannst dich auch für eine DIY-Lösung entscheiden und eine Haarmaske aus Hausmitteln anrühren. Hier verraten wir dir, wie du eine Haarkur selber machen kannst.

Dünnes Haar trocknen

Die Haare lufttrocknen zu lassen schont die Haarstruktur und minimiert Haarschäden. Allerdings ist es schwierig, ohne Hitze richtig viel Fülle in die Haare zu bekommen. Wünschst du dir also eine sehr voluminöse Mähne, solltest du zum Föhn greifen.

Wichtig dabei: Der richtige Winkel entscheidet darüber, wie voluminös deine Haare nach dem Trocknen aussehen. Föhne das Haar am besten kopfüber, um besonders viel Stand am Ansatz zu bekommen.

Noch mehr Fülle am Ansatz kreierst du mit einer rotierenden Warmluftbürste. Diese Geräte vereinen die Technik eines Föhns mit der Vorgehensweise einer klassischen Rundbürste. Einzelne Strähnen werden auf der Warmluftbürste aufgewickelt, getrocknet und wieder abgewickelt. Durch die Spannung auf dem Haar entsteht mehr Volumen am Ansatz. Das Haar sieht anschließend aus, wie vom Friseur geföhnt. Aber Achtung: Nicht bei klitschnassem Haar anwenden, sonst dauert das Trocknen zu lange.

Dünnes Haar stylen

Gewellte oder gelockte Haare sehen immer voluminöser als, als komplett glattes Haar. Durch Locken kommt Bewegung in die Längen, wodurch sie optisch dicker aussehen. Keine Lust auf Kringellöckchen? Kein Problem: Greife einfach zu einem Lockenstab mit großem Durchmesser (ab 38 Millimetern). So zauberst du ganz subtile Wellen in dein Haar, die für mehr Fülle sorgen.

Bei strapaziertem dünnem Haar kommen auch XXL-Lockenwickler in Frage, welche die Haare schonender in Wellen legen. Hier ist die Hitzeentwicklung etwas geringer, als beim klassischen Lockenstab. Dadurch trocknen die Haare weniger aus. Der einzige Nachteil: Lockenwickler erfordern etwas mehr Zeit und Mühe. Bis die Wickler aufheizen, im Haar befestigt sind, auskühlen und entfernt werden, vergeht locker eine halbe Stunde. Dafür bleibt das Haar gesünder.

Du kannst nicht auf dein Glätteisen verzichten? Solltest du glattes Haar bevorzugen, hilft ein einfacher Trick, um kein plattes Spaghetti-Haar zu bekommen. Ziehe das Glätteisen vom Ansatz an zuerst kurz senkrecht nach oben und dann nach unten in Richtung Spitzen. In den Längen kannst du das Gerät außerdem leicht nach innen eindrehen, um dem Haar einen leichten Schwung zu schenken.

Bitte bei all den vorgestellten Tools nicht auf ein gutes Hitzeschutzspray verzichten. Dieses puffert hohe Temperaturen ab und schützt das Haar beim Styling.

Feine Haare färben

Erstmal die guten Nachrichten: Colorationen oder Blondierungen werden dünnes Haar dicker aussehen lassen. Denn das Haar wird durch den chemischen Färbeprozess leicht aufgeraut und fühlt sich danach fülliger an. Das bedeutet für dich: Du darfst dich in Sachen Haarfarbe austoben! Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar Strähnen im angesagten Balayage Look?

Es gibt aber auch einen Nachteil: Dünnes Haar ist empfindlicher und neigt durch den geringen Durchmesser eher dazu, abzubrechen. Beim Haare färben können Haarschäden entstehen, die bei feinen Haaren besonders drastisch ausfallen können. Wer die Haarfarbe gerne ändert, sollte anschließend unbedingt auf eine gute Pflege setzen. Dann darf die Haarkur gerne zwei Mal in der Woche aufgetragen werden.

Tipp: Viele Friseure bieten bei Blondierungen sogenannte Olaplex-Zusätze an, welche die Haare beim Färben schonen sollen. Davon profitiert vor allem strapaziertes dünnes Haar, das durch Olaplex weniger ausgetrocknet wird.

Dünnes Haar: Frisuren-Update

Auch die richtige Frisur entscheidet darüber, wie voll dein Haar aussieht. Folgende Looks sind besonders empfehlenswert:

Blunt Cut

Viele Stufen lassen deine Längen dünner aussehen, als sie tatsächlich sind. Entscheide dich lieber für den angesagten “Blunt Cut“. Dabei werden die Haare auf einer Länge abgeschnitten, wodurch die Spitzen voller wirken.

Bob

Je kürzer der Schnitt, desto einfacher ist es, Volumen ins Haar zu zaubern. Bobs in jeder Länge und Form stehen dir daher besonders gut. Ob Baby-Bob (extra kurz) oder Longbob (extra lang) – diese kürzeren Schnitte lassen dein Haar voluminöser wirken als jede Langhaarfrisur.

Pixie Cut

Darf es noch etwas kürzer sein? Im Vergleich zum Bob wird beim Pixie Cut das Haar im Nacken und an den Seiten sehr kurz geschnitten. Am Oberkopf bleiben die Haare etwas länger. Ein moderner Schnitt für selbstbewusste Frauen!

Curtain Bangs

Vorsicht bei Ponys in dünnem Haar – sie können deiner Mähne Fülle in den Längen rauben. Es gibt aber eine Variante, die wirklich jeder Frau mit feinem Haar steht: Die sogenannten Curtain Bangs! “Curtain” ist das englische Wort für Vorhang und bezeichnet die besondere Form dieser Pony-Art. Das Haar fällt dabei rechts und links locker auf die Stirn, wodurch das Gesicht optimal eingerahmt wird.

Calligraphy Cut

Der Calligraphy Cut bezeichnet keine Frisur, sondern eine bestimmte Schnitttechnik. Der Friseur schneidet das Haar nicht mit einer Schere, sondern mit einem sogenannten Calligraphen. Das ist eine Art Messer mit angeschrägter Klinge. Damit lassen sich ganz verschiedene Looks kreieren – von Bob bis Stufenschnitt ist alles möglich.

Das Besonderere dabei: Der Calligraph schneidet das Haar in einem leichten Winkel ab. Dadurch fallen die Haare schwungvoller und sehen voluminöser aus. Das ist besonders für feines Haar interessant.

Die Trend-Technik ist etwas teurer, als ein regulärer Schnitt. Informiere dich doch mal bei deinem Lieblings-Friseur, ob er diese Methode anbietet und für dein Haar empfiehlt.

Calligraphy Cut getestet

Ernährung umstellen

Achte darauf, dass du alle Nährstoffe aufnimmst, die für ein gesundes Haarwachstum erforderlich sind. Dazu gehören vor allem Protein, Zink, Biotin und Eisen. B-Vitamine fördern den Haarwuchs und sollten ebenfalls nicht zu kurz kommen. In diesen Lebensmitteln findest du die Haarbooster:

  • Proteine: Linsen, Fleisch, Fisch, Tofu, Nüsse, Quark
  • Zink: Hartkäse, Weizenkeime, Kürbiskerne, Leinsamen, Austern, Garnelen
  • Biotin: Eier, Erdnüsse, Haferflocken, Rinderleber, Milchprodukte
  • Eisen: Fleisch, Leber, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Sojabohnen, Sesam
  • B-Vitamine: Vollkorngetreide, Avocado, Grünkohl, Eier, Sonnenblumenkerne

Viele Beauty-Tipps findest du auch in unserer BRIGITTE Community!

Source: https://www.brigitte.de

Sex im Stehen hört sich prickelnd an. Doch oft fehlen kreative Ideen, damit auch die Umsetzung Spaß macht. Tipps für gute Stellungen bekommst du jetzt.

Die 7 besten Stellungen

1. Kerze

Die Kerze gehört zu den beliebtesten Sexstellungen im Stehen. Sie eignet sich besonders gut in Räumen mit wenig Platz, zum Beispiel in der Dusche. Denn die Partner sind in der Position eng zusammen. Der Mann hebt dabei ein Bein angewinkelt an, sodass er die Frau wie in der Löffelchenstellung umschließt. Die Frau kann die Intensität dieser Stellung variieren, indem sie ihre Beine stärker öffnet oder schließt.

2. 90-Grad

Viele Stellungen erfordern ein gutes Zusammenspiel der Partner. So auch die 90-Grad Position im Stehen. Die Frau beugt ihren Oberkörper im 90-Grad Winkel nach vorne und streckt ihre Hüfte und Arme nach hinten, sodass sie sich an den Händen vom Partner abstützen kann. Durch das Festhalten der Hände und dem vorgebeugten Winkel kann der Mann mit seinem Penis sehr tief in die Frau eindringen und so beiden ein intensives Erlebnis verschaffen.

3. Wischmop

 Viele Sexstellungen haben kuriose Namen, so auch der Wischmop. Wer mit Yoga-Positionen vertraut ist, dem könnte diese Stellung bekannt vorkommen. Die Frau beugt sich nach vorne über und geht auf allen Vieren, vergleichbar mit dem abwärts schauenden Hund beim Yoga. Der Mann steht hinter ihr und kann wie schon bei der 90-Grad Stellung ziemlich tief und intensiv mit seinem Penis eindringen.

4. Beinstrecker

Sexstellungen wie diese erfordern eine gewisse Beweglichkeit. Die Partner stehen sich mit dem Gesicht gegenüber. Der Mann nimmt einen festen, breitbeinigen Stand ein und beugt die Knie leicht. Die Frau umfasst seinen Nacken und er legt seine Arme um ihre Taille. Jetzt zieht die Frau ihr rechtes Bein nach oben und legt den Fuß auf seine linke Schulter. Jetzt kann er gefühlvoll in sie eindringen. Wer wirklich gelenkig ist, kann dabei einen vertikalen Spagat machen.

5. Romantische Stehparty

Bei dieser Stellung stehen sich die Partner wieder gegenüber und umarmen sich fest. Der Mann reibt dabei mit seinem Penis an ihren Oberschenkeln, bis er schließlich in sie eindringt. Bei einem großen Höhenunterschied der Partner kann sich die Frau auf einen Hocker stellen oder hohe Schuhe tragen.

6. Bequem für Anfänger

Wer zum ersten Mal Sex im Stehen probiert, der greift auf eine der besten Stellungen überhaupt zurück. Die Frau kann dabei nämlich mehr oder der weniger entspannt sitzen, je nach Wahl des Gegenstandes. In Frage kommen zum Beispiel Hocker, Waschmaschine oder Tische. Die Höhe sollte ungefähr so sein, dass der Mann im Stehen mit der Partnerin Sex haben kann. Dafür stellt er sich einfach zwischen ihre zur Seite gespreizten Beine. Diese Position ist auch eine gute Alternative für alle Paare, die es aus unbändiger Lust mal nicht ins Bett schaffen …

7. Oralsex im Stehen

Egal ob Mann oder Frau, einer bleibt stehen und lässt sich von dem vor ihm knienden Partner verwöhnen. Für besseren Halt kann sich die stehende Person gegen eine Wand lehnen und abstützen. Beide Partner können bequem in dieser Stellung verweilen und haben zusätzlich einen prickelnden Blick auf den anderen.

4 praktische Tipps für Sex im Stehen

  1. Ergänzung zum Bett: Sex im Stehen ist nicht immer bequem und erfordert je nach Stellung Ausdauer und Kraft. Daher bietet sich Sex im Stehen perfekt als Ergänzung zum Liebesspiel im Bett an. Auch für einen Quickie, ob zuhause oder unterwegs, kann Sex im Stehen eine willkommene Lösung sein. Für viele Stellungen im Stehen benötigt ihr keinerlei Möbel. Wer jedoch Sex im Stehen länger genießen möchte, nimmt besser eine Wand oder einen Tisch zum Abstützen.
  2. Spaß an erster Stelle: Die besten Stellungen machen meist deswegen am meisten Spaß, weil beide Partner sich perfekt hingeben können und entspannt sind. Wem Sex im Stehen einfach zu anstrengend ist oder wenig Lust bereitet, der muss nicht auf Biegen und Brechen alle Stellungen im Stehen durchprobieren. Es gibt genug andere Sexstellungen im Bett als Alternative.
  3. Kleidung zur Seite: Für Sex im Stehen ziehen sich die Partner am besten komplett aus oder schieben nur Hose oder Rock leicht nach unten. Wenn jedoch Kleidungsstücke unten an den Beinen hängen, kann das die Beweglichkeit einschränken oder gar zum Ausrutschen führen.
  4. Gleitgel nehmen: Gerade wenn Partner den Moment eines leidenschaftlichen Kusses nutzen, um schnell zum Sex im Stehen überzugehen, kann es sein, dass die Scheide der Frau noch nicht feucht genug ist. Damit es für beide angenehm ist, sollte etwas Gleitgel oder im Notfall auch Spucke zum Einsatz kommen.

Du suchst nach Tipps für die besten Sexstellungen? Weißt du schon, wie die Helikopter-Stellung geht oder wie die chinesische Schlittenfahrt funktioniert? Ebenfalls im Angebot haben wir Tipps, wie Kamasutra geht und was die besten Positionen sind.

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Source: https://www.brigitte.de

Hetero, bi, homo, a, metro, pan – habt ihr vermutlich im Zusammenhang mit Sexualität alles schon gehört. Und demisexuell? Was es damit auf sich hat, klären wir hier!

Die einen stehen auf Männer, andere auf Frauen, für wieder andere spielt das Geschlecht überhaupt keine Rolle und manche verspüren niemals Lust auf Sex. Dass es nicht die eine “richtige” oder “normale” sexuelle Orientierung gibt, die für alle Menschen gilt, wissen wir mittlerweile (hoffentlich) alle.

Doch was Demisexualität ist, wissen viele nicht – was vermutlich zur Folge hat, dass eine ganze Menge Leute demi sind, ohne sich darüber im Klaren zu sein. Höchste Zeit also, endlich mehr über die Grauzonen der Sexualität zu sprechen, die sogenannte “gray-a”. Denn sich selber sexuell nicht zuordnen zu können, ist ein gefährlich guter Nährboden für Verunsicherung und Selbstzweifel …

Was bedeutet demisexuell?

Der Begriff Demisexualität bezeichnet eine Form der Sexualität, bei der Menschen ausschließlich im Zusammenhang einer emotionalen Bindung sexuelle Lust und körperliche Anziehung empfinden. Heißt: Ohne Gefühl, kein Sex – zumindest kein lustvoller, der Spaß macht und befriedigt.

Doch nicht nur das: Demisexuelle Menschen haben ähnlich wie Asexuelle kein generelles Interesse an Sex oder Sexpartnern. Jemanden heiß finden? Cyber-Sex? One Night Stands? Für Leute, die demisexuell sind, absolut abwegig! Mit jemandem zu schlafen oder auch nur Necking zu haben, kommt ihnen erst in den Sinn, wenn sie eine tiefe Beziehung zu dieser Person haben.

Warum sind Menschen demisexuell?

Gegenfrage: Warum sind Menschen hetero, homo oder asexuell? Sie sind es eben! Soweit wir wissen, kann sich niemand einfach aussuchen, wer ihn sexuell anturnt und was ihn im Bett zum Orgasmus bringt (wobei wir natürlich, wenn wir Orgasmusprobleme haben, schon einiges probieren können).

Bei Demis geht man davon aus, dass die sogenannte primäre sexuelle Anziehung, die äußere Merkmale wie Aussehen, Geruch, Ausstrahlung und Persönlichkeit auf uns ausüben, aus welchen Gründen auch immer nicht auf sie wirkt. Für die sekundäre Anziehung sind sie allerdings genauso empfänglich wie alle anderen auch. Von der spricht man, wenn – meist im Rahmen einer romantischen Beziehung – Gefühle wie Vertrauen, Sehnsucht, Respekt, Freundschaft oder Liebe sexuelle Lust gegenüber einer ganz bestimmten Person verursachen.

Insofern unterscheidet sich das Sexleben von Demis rein äußerlich kaum von dem Sexleben eines Menschen, der beispielsweise aus Prinzip außerhalb von Beziehungen mit niemandem schlafen möchte. Aber eben nur äußerlich …

Woran erkennen wir Demisexualität?

Ihr ahnt es sicher schon: Demisexualität können wir niemandem auf den ersten Blick ansehen – genauso wenig wie Homosexualität, Bisexualität, Asexualität oder sonstige sexuelle Ausrichtungen. Und das ist auch gut so! Schließlich gehen uns Sexualität und sexuelle Neigungen anderer Menschen grundsätzlich nichts an – Stichwort Privatsache.

Wenn es dagegen darum geht, Demisexualität bei uns selbst zu erkennen, wäre eine Orientierungshilfe schon ganz nett. Denn genau wie andere (oft vor allem nicht heterosexuelle Menschen) tun sich Demisexuelle gelegentlich schwer damit, sich im breiten Spektrum der Sexualität zu verorten. Hier sind fünf Anzeichen, die Hinweise auf Demisexualität sein können (Betonung liegt auf können!).

5 Anzeichen, dass du demisexuell bist

1. Wenn du dich verliebst, willst du ihn unbedingt näher kennenlernen – aber an Sex und Knutschen denkst du lange nicht.

Klar, jemanden kennenlernen, sich verlieben, Kribbeln im Bauch spüren und die rosarote Brille aufhaben kennst du gut. Aber Vorstellungen von euch beim Blümchensex oder Vorfreude auf den ersten Zungenkuss? Hattest du in der Anfangsphase einer Beziehung noch nie!

2. Flirten verstehst du nicht und schon der Gedanke an Dating macht dich nervös.

Was finden Leute nur  daran, mit anderen zu flirten oder beim Blind Date eine Liste von oberflächlichen Smalltalk-Themen abzuarbeiten? Dein Ding war das nie. Dafür ist es für dich umso aufregender, wenn du im Gespräch zum Beispiel merkst, dass dein Gegenüber dich versteht, das gleiche fühlt wie du oder Worte sagt, die wirklich eine Bedeutung haben.

3. Du weißt nicht so genau, ob du eher auf Männer oder Frauen stehst.

Penis? Brüste? Hmm! Für sich genommen, kannst du weder mit dem einen noch mit dem anderen besonders viel anfangen. Aber wenn eine emotionale Bindung da ist, würdest du niemanden ausschließen – weder Mann noch Frau.

4. Du sprichst ungern über Sex, weil du das Gefühl hast, du musst dich verstellen.

Die meisten Demisexuellen tun sich schwer damit, mit Freunden oder Bekannten über Lust und Sexualität zu reden. Kein Wunder! Wenn andere von hotten Stars schwärmen, hast du nichts zu melden. Dich turnen eben Menschen eben erst an, wenn sie dich emotional berühren.

5. Mit Pornos kannst du nicht viel anfangen.

Über lustige Pornotitel kannst du zwar lachen, bis du keine Luft mehr kriegst, aber Pornos anschauen macht dich eher unruhig. Nicht wegen irgendwelcher prüden Vorbehalte, sondern einfach, weil sich dabei nichts in dir regt.

Videotipp: Das verrät deine Schlafposition über dein Liebesleben

Du tendierst eher zur asexuellen Seite? Auch kein Thema! Aber Tantra-Yoga könntest du ja trotzdem mal probieren. Vielleicht befindest du dich bloß in einer Grauzone, in der erst deine spirituelle Seite stimuliert werden muss, damit du sexuell etwas spürst. Doch selbst wenn du asexuell bist: Wahre Liebe kannst du dennoch finden. Und Einsamkeit überwinden geht sowieso auch ohne Sex.

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Liebe ist die Antwort auf alle Fragen? Nicht ganz. Sie stellt auch ziemlich viele. Psychologe und Paartherapeut Oskar Holzberg beantwortet sie alle.

Er will keinen Sex mehr. Ich schon – und jetzt?

Sexualität ist kein Geysir. Was ist los, wenn (sexuell) nichts mehr los ist?

Wunderbar, diese Frage! Es könnte auch umgekehrt sein, aber hier ist es mal der Mann, dem die Lust vergangen ist. Hat ihn die Lust wirklich verlassen? Oder nur die Lust auf seine Partnerin?

Dass uns das Begehren zeitweise vollständig verloren geht, ist nicht verwunderlich. Es wäre eher verwunderlich, wenn es nicht so wäre. Stimmungen schwanken, Wünsche verändern sich, wir haben nicht immer den gleichen Appetit. Doch der Rückzug des Partners, der Partnerin aus dem Sex wirkt so bedrohlich, weil wir Sexualität immer noch hauptsächlich als Trieb betrachten. Denn was können wir schon tun, wenn ein Trieb erloschen ist?

Verstehen wir dagegen Sexualität als eine uns gegebene Möglichkeit des Lebens und Erlebens, dann ist Sex ein Teil der Kommunikation in einer Partnerschaft. Dann geht es nicht darum, den Sex im Erste-Hilfe-Lust-Kurs wiederzubeleben. Dann hilft keine reizende Reizwäsche, kein erotischer Soundtrack und kein aphrodisierender Kräutersalat. Anders gesagt: Unsere Sexualität ist kein Geysir. In den warfen die Isländer*innen früher ein Stück Seife, und was vorher nur unterirdisch brodelte, schoss dann heiß empor. Mittlerweile ist das verboten. Und wir sollten so auch nicht mehr über Sexualität denken.

Sexualität in der Liebesbeziehung ist die unmittelbarste, intimste und möglicherweise intensivste Form der Begegnung. Sobald nur noch eine*r von beiden daran interessiert scheint, haben wir einen Konflikt, der sich nicht verdrängen lässt. Und wir haben eine Geschichte, die dahin geführt hat. Die gilt es zu verstehen.

Neu in den Partner verlieben: Oskar Holzberg

Oskar Holzberg, 67, berät seit über 20 Jahren in seiner Hamburger Praxis Paare und ist seit über 30 Jahren verheiratet. Sein aktuelles Buch heißt “Neue Schlüsselsätze der Liebe” (240 S., 11 Euro, DuMont).
© Ilona HabbenWar die sexuelle Anziehung ohnehin nie besonders stark? Und das entpuppt sich jetzt erst? Theoretisch möglich. Doch für die meisten Paare gilt dies nicht, denn wir lassen uns ja im Allgemeinen auf Beziehungen gar nicht weiter ein, die uns sexuell nicht beglücken. Ein Rückzug aus der gemeinsamen Sexualität hat also Gründe. Eine geheim gehaltene Affäre ist es selten, oft beleben sexuelle Affären sogar das Sexleben des Paares. Vielleicht ist der Sex nicht mehr befriedend; erotische Wünsche und Unzufriedenheit werden zurückgehalten, aus Angst, den Partner zu verlieren. In dem Fall haben nicht geäußerte Scham und Versagensängste zum Rückzug aus dem Sex geführt. Doch die meisten Sex-Killer haben mit Sexualität wenig zu tun.

Jedes Thema, jeder Konflikt, der auf der Seele liegt, belastet die intime, verletzliche Paarsexualität. Verletzungen durch Flirts und Affären, ständige Entwertungen, sich dominiert oder nicht verstanden fühlen, ungeklärte Themen von Macht, Einfluss oder Ungerechtigkeit, gebrochene Versprechen. Das “Nein” zum Sex ist häufig ein machtvoller, unbewusster Versuch, den Partner zu erreichen. Sex ist ein wunderbares Erleben. In der Partnerschaft ist es die Möglichkeit einer tiefen Verbindung, die die ganze Klaviatur unserer Gefühle zum Klingen bringt. Wenn einer nicht mehr mitspielt, dann hat er seine Gründe. Ob er sie selbst kennt oder nicht: Diese Knoten müssen wir lösen. Und dabei riskieren, dass sich dabei auch unsere Beziehung auflösen kann.

“Paaradox” ist der neue Podcast mit Oskar Holzberg und seiner Frau Claudia. Sie sprechen offen über Themen, die Beziehungen immer wieder herausfordern. Lustig, spannend und erkenntnisreich! U. a. auf Audio Now. 

Hast du Lust, mehr zum Thema zu lesen und dich mit anderen Frauen darüber auszutauschen? Dann schau im “Beziehung im Alltag-Forum” der BRIGITTE-Community vorbei!

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Eine Partnerschaft ist eine Garantie für Sex? Schön wär’s! Viele Paare schlafen eher neben- statt miteinander, ohne wirklich zu wissen, warum. Die häufigsten Gründe für sexuelle Durststrecken in der Beziehung …

Sex macht glücklich, gesund, erfolgreich, stärkt Bindung und Intimität in der Partnerschaft und ist dem Fortschritt in unseren Köpfen sei Dank längst nichts mehr, über das man nicht spricht oder für das man sich schämt.

Im Grunde genommen gibt’s mittlerweile in Bezug auf Sex fast nur noch ein Tabu: Keinen zu haben. Besonders, wenn man in einer Beziehung steckt. (Natürlich kann man genauso gut als als Single ein erfülltes Sexleben haben, aber das nur am Rande). Tja, und genau das ist jetzt irgendwie blöd. Viele Paare erleben nämlich früher oder später eine sexuelle Durststrecke in ihrer Partnerschaft und denken dann, sie sind damit allein oder machen etwas “falsch”.

Doch wie z. B. Sex-Therapeutin Shannon Chavez gegenüber der “HuffingtonPost” sagte, sei es sogar eher die Regel als die Ausnahme, dass das Sexleben in Partnerschaften mit der Zeit einschläft. Nicht, weil im Alter automatisch die Lust nachlässt – viele Menschen haben Lust auf Sex, solange sie leben. Auch nicht, weil sie sich nicht mehr lieben oder schlecht zusammenpassen. Oft liegen die Gründe für eine Sexflaute einfach nur in festgefahrenen Gewohnheiten oder Alltagsstrukturen und ließen sich relativ leicht beheben, wäre man sich ihrer bewusst. Daher haben wir die häufigsten hier für euch zusammengestellt – just in case …

8 häufige Gründe, warum Paare keinen Sex (mehr) haben

1. Stress

Job, Kinder, Haushalt – neben den Herausforderungen des Lebens wird Sex für viele Paare im Alltag zur Nebensache. Anfangs schieben sie ihn vielleicht hier und da noch dazwischen, wenn’s passt. Doch mit der Zeit wird das irgendwie anstrengend und der Anreiz zu gering (weil natürlich liebloser Sex aus Pflichtgefühl nicht sooo geil ist). Entgehen könnte man der stressbedingten Sexlosigkeit z. B., indem man von Anfang an gezielt Zeit für Sex einplant und diese noch dazu bewusst nutzt, um Stress zu reduzieren und abzubauen.

2. Psychische Probleme

Ängste, Depressionen, traumatische Erlebnisse – psychischer Ballast lässt sich im Beziehungsalltag vielleicht bewältigen. Doch aufs Sexleben wirkt er sich in der Regel mit voller Wucht aus. Wenn einer der Partner mit einer seelischen Störung zu tun hat, helfen zwar keine Sex-Tipps – aber eine Therapie!

3. Zu wenig Kommunikation

Muss man wirklich immer über alles reden? Nö! Aber über Sex am besten schon, jedenfalls mit dem Partner. Wenn sich Paare nicht offen und ehrlich über ihre sexuellen Bedürfnisse und Vorlieben austauschen können, leidet darunter häufig die Harmonie im Bett (mindestens für eine Person) und die Lust geht verloren.

4. Mangelnde Selbstliebe

Wer sich selbst nicht gerne hat und z. B. mit dem eigenen Körper unzufrieden ist, hat meist auch Probleme, sich beim Sex fallenzulassen und voll und ganz hinzugeben. Das hemmt den Genuss, killt die Lust und nimmt dem Geschlechtsverkehr damit letztlich einen Großteil seines Sinns. Immerhin: Selbstliebe lernen hilft in jeder Lebenslage – nicht nur in der waagerechten …

5. Unterschiedliche Bedürfnisse

Kommt auch oft vor: Die Partner haben so unterschiedliche sexuelle Vorlieben und Fantasien, dass Kompromisse im Bett meist eher beide frustrieren als befriedigen. Da hilft nur eines: Abwechseln, wer den Ton angibt …

6. Unrealistische Erwartungen

Nicht, dass wir hier schlechte Stimmung machen wollen – aber die Mainstream-Porno-Industrie hat im Hinblick auf echte Sexbeziehungen ganz schönen Schaden angerichtet. Es haben nun mal nicht alle Frauen pralle Brüste und ständig Lust, sich einen Penis in den Mund zu stecken. Und der Durchschnittsmann kommt manchmal zu schnell und hat selten ein Stehvermögen wie der Sex-Gott im Porno. Doch krieg die überzogenen Erwartungen erstmal raus aus den Tiefen der menschlichen Hirnwindungen, in die sie sich im Laufe der pubertären Selbstaufklärung eingenistet haben …

7. Beziehungsprobleme

In Serien und Filmen funktioniert das immer so super, dass sich ein Paar mit heißem Sex verträgt und einen Konflikt beilegt – doch im echten Leben geht das nur selten. In Wahrheit müssen die meisten Beziehungskrisen bewältigt werden, damit es im Bett wieder läuft. Naja, dann weiß man immerhin, wofür man sich den Problemen stellt.

8. Eintönigkeit

Wie geht noch das alte Lied? Ach ja, so: Alles, woran wir uns gewöhnen, verliert dadurch seine Besonderheit und wird mit der Zeit selbstverständlich, man könnte auch sagen, langweilig. Und was langweilig ist, verliert seinen Reiz. Genau deshalb sind Experimentierfreude und Abwechslung im Bett so wichtig.

Videotipp: Das sind die besten Sexstellungen für müde Menschen

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Lust auf ein kleines Abenteuer? Wie Sex im Garten zum Genuss wird, verraten wir hier.

Selbst die größten Geschlechtsverkehr-nur-im-Bett-Freunde haben an einem lauen Sommerabend plötzlich Lust auf Sex im Freien. Wer einen Garten sein Eigen nennt, muss dafür nicht mal in ein abgelegenes Waldstück fahren. Bevor der Spaß beginnen kann, solltet ihr noch folgendes beachten:

Sex im Garten – darauf solltet ihr achten

Das Strafgesetzbuch (StGB) regelt im Paragrafen 183a die “Erregung öffentlichen Ärgernisses”: “Wer öffentlich sexuelle Handlungen vornimmt und dadurch absichtlich oder wissentlich ein Ärgernis erregt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 183 mit Strafe bedroht ist.”

Der genannte Paragraf 183 regelt hingegen exhibitionistische Handlungen, bei denen es sich um ein Antragsdelikt handelt, d. h. hier muss jemand Anzeige stellen. Anders bei der Erregung öffentlichen Ärgernisses, das als Offizialdelikt von der Staatsanwaltschaft selbsttätig verfolgt wird. Aber der Garten ist ja nun mal Privatbereich! Oder?

Wie bei Sex auf dem Balkon gilt auch für das Liebesspiel im eigenen Grünen: Legt ihr es darauf an, dass andere unfreiwillig an eurem Vergnügen teilnehmen, könnte eine Anzeige die Folge sein. Auch eine Abmahnung durch die Vermieter*in wegen Störung des Hausfriedens könnte eintrudeln …

Generell gilt: Wenn Kinder in der Nähe sind, solltet ihr euch nach drinnen zurückziehen.

Sex im Garten ist nicht per se verboten, aber mit viel Rücksicht und Vorausschau verbunden. Wie es mit eurem Stelldichein klappt, erfahrt ihr in den Tipps.

7 einfache Tipps, die dein Sexleben entscheidend verbessern

8 Tipps für Sex im Garten

  1. Damit euer Vergnügen auch vergnüglich bleibt, solltet ihr möglichst für Zweisamkeit sorgen. Gut dafür sind späte Abend- bzw. Nachtstunden, wenn Nachbarn und Passanten voraussichtlich nicht mehr in der Nähe sind.
  2. Achtet außerdem auf die Lautstärke, um nicht unnötig auf euch aufmerksam zu machen.
  3. Sorgt dafür, dass später nichts mehr von eurem Abenteuer sichtbar ist, also Kondome oder Sextoys wieder brav mitnehmen.Sextoy Amorelie API Awin
  4. Zum Stimmungskiller oder aber Lachbeschleuniger können instabile Möbel werden, die euren Sex eher behindern als zu beflügeln. Vorteilhaft sind dagegen bspw. Sonnenliegen oder eine halbhohe Mauer.
  5. Auf die grüne Wiese? Logo! Auch das ist ein geeignetes Plätzchen im Garten, mit Picknickdecke, einem Glas Wein und ein paar Erdbeeren kommt der Rest von ganz allein … (Hilft übrigens auch gegen Spielverderber wie Ameisen und Konsorten.)
  6. Um euch vor neugierigen Blicken zu schützen könnt ihr euch auch eine Decke oder Laken mit nach draußen nehmen und es euch darunter gemütlich machen.
  7. Je nach Untergrund (und Vorliebe) könnt ihr euch im Garten richtig austoben: Für heiße Nächte empfehlen sich Klassiker wie Reiterstellung und Hündchenstellung, aber auch das erotische V (setzt allerdings einen stabilen Tisch voraus) oder die Blühende Orchidee machen das Abenteuer perfekt.
  8. Schnell ein Nümmerchen bevor die Nachbarn wach werden: Für einen Quickie muss niemand in den Park oder ins Schwimmbad, auch im Garten ist er besonders reizvoll – akrobatische Kamasutrastellungen werden erst mal auf später verschoben. Quick-Tipp: Die Tango-Stellung, also beide stehen einander zugewandt, ist hier besonders anregend.

Hier findest du weitere prickelnde Sexstellungen für jeden Anlass.

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In ihrer Beauty-Kolumne offenbart uns die Unternehmerin Sylvie Meis persönliche Ansichten rund um das Thema Schönheit. Dieses Mal spricht sie über Schönheitsideale und warum Instagram uns darin viel mehr Freiheiten schenkt, als wir vielleicht vermuten.

Ich werde oft gefragt, ob ich einem bestimmten Schönheitsideal folge oder welche Frauen nach meinem Empfinden schön sind. Doch darauf finde ich keine pauschale Antwort. Denn: Dem Schönheitsideal entsprechen in meinen Augen schon lange nicht mehr nur die Frauen, die einem bestimmten Standard erfüllen, wie beispielsweise einer Konfektionsgröße oder dem aktuellen Beauty-Trend. Für mich sind Frauen besonders schön, wenn sie etwas Selbstbewusstes oder Kraftvolles ausstrahlen. Die Art wie eine Frau auftritt, wie sie spricht, wie sie lacht und wie ihre Augen leuchten macht sie schön. Etwas, was man auch nicht unbedingt nur auf Fotos sehen kann.

Die Inspirationsquelle meiner Jugend waren die Topmodels der 90er-Jahre

Aber versteht mich nicht falsch: Natürlich ist es schön, Frauen auf Shooting-Bildern,  in Magazinen oder auf Instagram-Selfies zu bewundern. Das mache ich auch. In meiner Jugend war ich beispielsweise hin und weg von den Topmodels der 90er-Jahre.

Frauen wie Claudia Schiffer, Helena Christensen oder Cindy Crawford haben mich mit ihrer glowy Skin, ihren athletischen Körpern und diesen kraftvollen Posen auf den Covern der Frauenmagazine beeindruckt.

Und sie haben auch etwas mit mir gemacht: Sie haben meine Liebe zu Make-up entfacht. Die Models in den 90er Jahren hatten damals einen so tollen Nude-Lippenstift – den es bei mir in meinem Heimatdorf natürlich nicht zu kaufen gab. Also habe ich mir kurzum aus dem Augenbrauenstift meiner Mama und einer gewöhnlichen Lippenpflege selbst einen kreiert. Ich habe es schon früher geliebt, mit Make-up zu experimentieren und die Inspiration habe ich in den Modezeitschriften gefunden.

Das Schöne an Instagram? Es zeigt uns eine riesige Bandbreite an toller Persönlichkeiten

Auch heute lasse ich mich gerne noch durch Zeitschriften oder auch Social-Media-Accounts inspirieren. Doch ich wähle diese Inspirationsquellen ganz individuell, bewusst und vielfältig aus. Denn der Vorteil von Instagram & Co. ist doch, dass dort nicht nur ganz bestimmte Menschen ihre Fotos hochladen können, sondern eine riesige Bandbreite existiert. Dort treffe ich also auf eine Vielzahl an tollen Frauen mit unterschiedlichen Geschichten, unterschiedlichen Körpern, Proportionen, Größen, Hautfarben und Interessen und kann mir ganz bewusst wie aus einem großen Blumenladen meinen eigenen Strauß herauspicken. Manchmal lasse ich mich dann besonders von der Rose inspirieren, an einem anderen Tag ist es die Hortensie, die mich bekräftigt, dann bin ich vielleicht eine Weile total von der Sonnenblume fasziniert. Und wenn ich irgendwann feststelle, dass mir etwas nicht guttut, oder in mir negative Gefühle weckt, dann klammere ich es aus meinem wieder Leben aus. Und mische meinen Blumenstrauß wieder neu durch.

Suche dir dein ganz individuelles Umfeld

Ein Vorteil, den wir ohne Social Media noch nicht hatten. Damals wurde uns die Entscheidung abgenommen, welche Frauen wir in Zeitschriften oder in den Medien sehen. Und wenn wir ehrlich sind, waren diese Frauen doch ausschließlich Models. Heute können wir ganz selbstbestimmt und bewusst uns ein Umfeld schaffen – natürlich immer noch mit Models, wenn wir mögen, aber auch mit “echten“ Frauen. Frauen, in denen wir uns alle wiedererkennen können. Das ist auch der Grund, warum ich nicht zwingend sagen würde, dass Social Media falsche Schönheitsideale verkörpert.

Du musst dir nur das für dich passende Umfeld suchen und dir deinen Feed so gestalten, dass du dich wohl und bestärkt fühlst.

Mein Tipp an dich: Versuche keinem bestimmten Schönheitsideal nachzueifern. Stattdessen ist es viel gesünder, wenn du dir mehrere Inspirationsquellen (unbedingt Plural!) suchst, die zu dir passen, dir ein gutes Gefühl geben und das Beste aus dir herauskitzeln. Stelle dir deinen ganz individuellen Blumenstrauß zusammen und scheue dich nicht, auch ab und an eine Blume, die vielleicht doch nicht so richtig passt, herauszunehmen und durch eine andere zu ersetzen. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Experimentieren und Zusammenstellen.
Alles Liebe, deine Sylvie. 

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