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Tag für Tag pflegen wir unser Gesicht mit etlichen Beauty-Produkten. Ab heute steht auch ein Enzympeeling auf dem Tagesplan. Was ihr über die Beauty-Wunderwaffe wissen solltet, verraten wir euch hier.

Was ist ein Enzympeeling?

Ein Enzympeeling ist eine sanfte Peelingform, die ohne Säure auskommt. Es ist eine gute Alternative zu herkömmlichen Peelings, die rein biologisch ist. Das Peeling ist auf enzymatischer Basis. Das bedeutet, dass eure Haut mit enzymhaltigen Pflanzensäften zu einem strahlenden Teint verholfen wird – und das ohne großes Rubbeln durch Schleifpartikel und ohne ein Brennen auf der Haut. Die Enzyme stammen meist aus Früchten. Vor allem Bromelain, ein Enzym, das aus der Ananas gewonnen wird und Papain, das wiederum von der Papaya stammt, werden gern verwendet. Von der Behandlung des Peelings profitiert vor allem empfindliche, trockene und zu Hautunreinheiten neigende Haut, denn sie wird mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und eine mögliche Streuinfektion, wie sie bei anderen Peelingformen hervorgerufen werden kann, entfällt.

Beim Enzympeeling wird die Haut porentief gereinigt und abgestorbene Hautschüppchen, Hautzellen und Talg werden von der Haut gelöst. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch wichtig, um die Poren zu öffnen und sie so nicht unnötig durch beispielsweise eine Überproduktion von Talg und Co. verstopfen zu lassen. Auch trockene Hautpartien verschwinden auf diese Weise. So kann die darunter liegende Haut wieder unbeschwert mit Nährstoffen versorgt und je nach Säure die hauteigene Kollagenproduktion angeregt werden. Kleine Falten und Hautverfärbungen können durch die längere Anwendung eines Enzympeelings ebenfalls minimiert werden. Außerdem werden Hautunreinheiten wie Pickel, Mitesser und Co. direkt vorgebeugt.Enzympeeling Asambeauty TD API

Wie funktioniert das Peeling?

Enzympeelings bestehen aus Molekülen, die dabei helfen, die Proteine zu spalten, die die Zellverbände der Hornschicht zusammenhalten. Auf diese Weise werden abgestorbene Hautzellen, Hautschüppchen und Talg gelockert und nach der Einwirkzeit des Peelings bequem von der Haut gelöst. Das macht die Peelings so beliebt. Aber nicht nur das – denn die benötigten Enzyme dafür sind nicht chemischer, sondern pflanzlicher Natur, da sie aus Trockenextrakten enzymhaltiger Pflanzensäfte gewonnen werden. Dazu zählen unter anderem der Saft der Ananas, Banane und des Melonenbaumes.

Wie wird es angewendet – und wie oft?

Um die volle Wirkung eines Peelings für eure Haut erzielen zu können, solltet ihr euch die nachfolgenden Schritte zu Herzen nehmen, wenn ihr es zu Hause anwendet:

  1. Reinigt euer Gesicht vorab gründlich, denn Peelings eignen sich nicht zum Entfernen von Make-up.
  2. Feuchtet anschließend die Haut leicht an.
  3. Tragt das Enzympeeling mit kreisenden Bewegungen auf euer Gesicht auf.
  4. Auch der Hals und das Dekolleté darf dabei gern mit einbezogen werden.
  5. Wärme steigert den Peeling-Effekt, gönnt euch deshalb ein Enzympeeling während ihr in der Badewanne liegt oder deckt euer Gesicht mit feuchtwarmen Tüchern ab.
  6. Lasst das Peeling für ca. zwei Minuten einwirken und spült es dann mit lauwarmem Wasser ab.

Besonders chemische Peelings können bei zu häufiger Anwendung zu Hautirritationen führen und für z. B. Rötungen sorgen. Dies ist bei Enzympeelings jedoch nicht der Fall – und das obwohl es zwar intensiver, dafür aber auch sanfter und niedriger dosiert ist und keine Reibung wie bei einem mechanischen Peeling erzeugt wird. Ein Enzympeeling wirkt nur auf der Hautoberfläche, weshalb eine mehrmalige Anwendung pro Monat möglich ist. Wenn ihr mal keine Lust habt, selbst ein Peeling auf euer Gesicht aufzutragen, macht doch gern einen Beauty-Tag mit eurer besten Freundin draus oder besucht eine*n Dermatologen*in oder Kosmetiker*in.

Tipp: Habt ihr normale Haut, reicht ein Enzympeeling einmal die Woche. Neigt eure Haut zu Unreinheiten und ist eher fettig, kann eine Anwendung von zweimal pro Woche sinnvoll sein.

Vorteile eines Enzympeelings

  • verfeinert das Hautbild
  • reinigt sanft die Haut ohne Zusatz von Säure
  • verursacht in der Regel kein Brennen auf der Haut
  • eignet sich für jeden Hauttypen: von empfindlicher bis trockener Haut
  • schenkt der Haut nach Anwendung einen schönen Glow
  • bei mehrmaliger Anwendung können Hautverfärbungen und kleine Falten minimiert werden

Peelings für jeden Hauttypen

Die beste Nachricht: Von Enzympeelings profitieren alle, denn sie eignen sich für jeden Hauttypen. Auch wenn die positiven Effekte meist verzögerter auftreten als nach einem chemischen Peeling, langfristig wird es euch eure Haut danken. Eine Auswahl an guten Produkten erhaltet ihr nachfolgend.

1. Frucht-Enzympeeling von M. Asam

Enzympeeling Asambeauty TD API

Besonders gut schneidet bei den Verbraucher*innen dieses Frucht-Enzympeeling von M. Asam ab. Es kommt ohne mechanische Peelingpartikel daher und sorgt schon nach relativ kurzer Anwendungsdauer für einen strahlend schönen Teint. Die Poren werden verfeinert, die Falten geglättet und Pigmentflecken und Unreinheiten reduziert. So kommt schnell das gewünschte, samtig, zarte Gefühl auf der Haut zurück.

2. Enzympeeling von Biosence

Enzympeeling Biosence TD API

Das Enzympeeling von Biosence glänzt vor allem mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen: Vitamin E, Granatapfelkernöl, Wirkstoffe aus dem wilden Pistazienbaum, Proteine und Panthenol – und dessen wichtigen Eigenschaften. So verbessert Panthenol die Hautfeuchtigkeit von trockener und empfindlicher Haut, beruhigt sie aber auch zugleich. Das Granatapfelkernöl erhöht die Hautelastizität, wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Regeneration des Gewebes.

3. Enzympeeling Vitamin C & Papaya von The Organic Pharmacy

Enzympeeling Organic Flaconi AWIN API

Ein Enzympeeling, das sich vor allem auch für empfindliche Haut eignet, ist das Peeling von The Organic Pharmacy. Es reinigt die Haut, erneuert sie zugleich und versorgt sie während des Prozesses mit wertvollen Inhaltsstoffen. Nach der Anwendung fühlt sich eure Haut super schön erfrischend an. Es wird euch gefallen!

4. Enzym-Puder-Peeling von Sand & Sky

Enzym-Pulver Flaconi AWIN API

Ein Enzympeeling kann auch – wie das Enzym-Puder-Peeling von Sand & Sky – in Form eines Puders vorkommen. Dieses hier bringt einige tolle Besonderheiten mit, denn es ist parfumfrei, sulfatfrei, parabenfrei, farbstofffrei, PEG-Frei, formaldehydfrei und silikonfrei. Eine Mischung aus australischen Fruchtenzymen bringt eure Haut wieder zum Strahlen. Lediglich die Anwendung ist anders: Ein halber Teelöffel des Pulvers wird in eure Handfläche gegeben, ein paar Tropfen Wasser hinzugefügt und anschließend eure Hände aneinander gerieben, um einen leichten Schaum zu erzeugen. Dieser wird dann für etwa 15 Minuten auf dem Gesicht einmassiert und anschließend mit Wasser abgespült.

5. Cellular-Enzympeeling von Babor

Enzympeeling Babor Flaconi AWIN API

Geeignet für jeden Hauttypen – auch bei unreiner Haut und Couperose – ist das Cellular-Enzympeeling von Babor. Durch die wertvollen Inhaltsstoffe ist das Peeling der perfekte Begleiter für eure Pflegeroutine, um für eine verfeinerte, korrigierte und ebenmäßigere Hautoberfläche zu sorgen. Enthalten ist beispielsweise Sea Fennel, der unter anderem reich an Mineralstoffen wie Magnesium und Kalium ist und so die hauteigene Vital-Funktioniert steigert und die Zellregeneration unterstützt.

Enzympeeling-Maske selber machen: So einfach geht’s

Ihr müsst aber nicht unbedingt ein Enzympeeling kaufen, ihr könnt es auch ganz einfach und schnell selbst als Maske herstellen.

Zutaten (für 1-2 Anwendung):

  • 1 EL Bio-Joghurt
  • 1 TL Bio-Honig
  • einen Spitzer Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Vermischt den Joghurt mit dem Honig und fügt dann einen Spritzer Zitronensaft hinzu.
  2. Gebt die Maske anschließend auf eure frisch gereinigte, noch feuchte Haut und lasst sie für einige Minuten einwirken.
  3. Dann mit lauwarmem Wasser abwaschen.

Wirkung der einzelnen Komponenten:

Joghurt kühlt und beruhigt die Haut. Außerdem sorgen seine Inhaltsstoffe für ein sanftes Peeling und unterstützen gleichzeitig den Schutzmantel der Haut.

Honig ist mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen ebenfalls nicht zu unterschätzen, denn dank der Enzyme und Alpha-Hydroxysäuren wird der Teint ebenmäßiger.

Zitrone ist vielen Menschen als Getränk einfach zu sauer, als Zutat in der Enzympeeling-Maske macht sie sich dafür umso besser. Unempfindlicher Haut beschert sie einen schönen, frischen Glow.

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Source: https://www.brigitte.de

Soll ich oder soll ich nicht? Die Entscheidungsfindung ist oft nicht einfach. Wir stellen dir Strategien vor, die dir die Wahl leichter machen sollen.

Entscheidungsfindung: Warum fällt sie uns so schwer?

Unglaublich, aber wahr: Wissenschaftler schätzen, dass wir am Tag 35.000 (!) verschiedene Entscheidungen treffen. Von der Wahl des richtigen Müslis im Supermarkt, bis hin zur Parkplatz-Entscheidung: Unser Gehirn ist ständig damit beschäftigt, Informationen zu verarbeiten und zu beurteilen. Kleinere Entscheidungen handeln wir dabei meistens mühelos. Größere Fragen rund um Finanzen, den Beruf oder die Partnerschaft können aber ganz üble Kopfschmerzen verursachen. Hier fällt die Entscheidungsfindung so schwer, dass wir sie gerne ganz aufschieben. Das bedeutet aber auch, dass wir viel zu lange in Situationen stecken bleiben, die uns nicht glücklich machen.

Warum fallen uns Entscheidungen so schwer? Auch, wenn wir alle unterschiedlich sind und in unterschiedlichen Lebensumständen stecken – hinter der Entscheidungsfindung steckt eine Grundemotion, nämlich Angst. Entscheidungen bringen Veränderungen mit sich. Und die daraus resultierende Unsicherheit schürt Sorgen und macht uns beklemmt.

Wir haben Angst davor…

…etwas Wichtiges zu verlieren. Seien es Beziehungen oder finanzielle Mittel.

…unangenehme Konsequenzen heraufzubeschwören. Zum Beispiel hitzige Konfrontationen.

…Vertrautes aufzugeben. Dies verbinden wir unterbewusst mit einem Verlust an Sicherheit.

Bei manchen Menschen ist diese Angst so stark ausgeprägt, dass sie eine richtige Entscheidungsphobie entwickeln, auch Decidophobia genannt. Betroffene tun dann alles, um Entscheidungen zu vermeiden – denn diese lösen Panikattacken und extreme Angstzustände aus. Damit es nicht soweit kommt, kannst du dir ein paar Tricks aneignen, welche die Entscheidungsfindung einfacher machen.

Entscheidungsfindung: Was uns im Weg steht

Jeder kennt das Gefühl – du möchtest dich entscheiden, aber irgendetwas blockiert dich. Häufig kommen in uns dabei die gleichen Fragen auf, die natürlich mit Angst zusammenhängen.

Löse dich zuerst von diesen drei Blockaden:

  1. Was, wenn ich mich falsch entscheide? Du kannst nur für diesen Moment die richtige Entscheidung treffen. Und wenn es sich für dich jetzt richtig anfühlt, kann es nicht falsch sein.
  2. Was, wenn ich die Entscheidung bereue? Entscheidungen sind keine Sackgassen – du kannst deine Situation in jeder Situation ändern.
  3. Was, wenn ich der anderen Option nachtrauere? Du wirst nie wissen, wohin dich die andere Wahl geführt hätte – vielleicht wärst du in einer viel schlimmeren Situation gelandet. Da du diese Option nie kennen wirst, ist der Vergleich nicht fair.

Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Die Entscheidungsfindung kann ganz schön stressig werden und Selbstzweifel auslösen. Damit der Prozess in Zukunft angenehmer wird und du schneller dabei wirst, kannst du dich an ein paar gute Entscheidungs-Strategien halten. Folgende Methoden werden dich bei Entscheidungen aller Art unterstützen.

Tipp 1: Nimm dir Zeit für Recherche

Bei der Suche nach der richtigen Wahl treffen wir häufig auf ein Gefühl: Überforderung. Wir fühlen uns von den verschiedenen Optionen wie erschlagen. Das führt häufig dazu, dass wir ein Aufschiebeverhalten entwickeln – und uns einfach gar nicht entscheiden.

Du kannst die Aufschieberitis allerdings umgehen – und zwar durch eine intensive Recherche. Oft fallen uns Entscheidungen schwer, weil wir das Thema noch nicht richtig durchdrungen haben. Musst du dich zum Beispiel zwischen zwei Jobangeboten entscheiden, hilft es, sich im Detail über die Stellen zu informieren. Mach dir alle Vor- und Nachteile bewusst, vom Gehalt bis zum Standort. Dabei wirst du immer mehr Punkte finden, die dich bei deiner Entscheidung in eine bestimmte Richtung lenken.

Tipp 2: Hol dir Feedback in Maßen

Ein guter Rat kann dich in schwierigen Entscheidungssituationen bestärken – das hat sicher schon jeder erlebt. Manchmal können Ratschläge aber auch genau das Gegenteil bewirken und uns verunsichern. Frage dich also immer, von wem du dir Rat einholst. Hat die Person überhaupt genug Erfahrung mit der Sache, um dir eine qualifizierte Meinung geben zu können? Steht für sie dein Wohl im Vordergrund oder ist sie selbst in die Situation verwickelt und denkt an sich selbst?

Hole dir also ruhig Ratschläge von anderen ein, aber verliere dich nicht in den Meinungen der anderen. Du weißt ja: Zu viele gute Köche verderben den Brei – und zu viele gute Ratschläge verwässern dein eigenes Bauchgefühl.

Tipp 3: Mache eine 7 Tage-Challenge

Bei größeren Entscheidungen, die du nicht sofort heute treffen musst, darfst du dir getrost mehr Zeit lassen. Aber am besten nicht ewig – sonst wird die Entscheidung bloß weiter nach vorne geschoben. Setze dir selbst ein Limit. Du könntest dir zum Beispiel eine Woche Zeit nehmen, um eine Wahl zu treffen. Dabei hilft dir eine kleine sieben Tage-Challenge weiter. An jedem Tag fragst du dich:

Wenn ich mich heute entscheiden müsste, wofür würde ich mich entscheiden?

Sammele deine Antworten am besten schriftlich. Am Ende der Woche siehst du dir an, welche Wahl am häufigsten getroffen wurde. Wenn du danach immer noch nicht eindeutig weißt, wie du dich entscheiden sollst, kann du die Challenge noch eine Woche weiterführen. Dann sollte sich ein klares Muster abzeichnen.

Tipp 4: Geh auf Alternativensuche

Hast du wirklich alle Alternativen im Blick? Oft sind wir so fokussiert auf das Problem, dass wir sehr viele Möglichkeiten gar nicht sehen (oder sehen wollen). Dabei kann es dir enorm helfen, wenn du dir wirklich alle Alternativen vor Augen führst.

Bei größeren Entscheidungsthemen kann es daher hilfreich sein, eine kleine Schreibübung durchzuführen:

  • Notiere zuerst das Problem, also die Entscheidungsfrage, um die es geht.
  • Führe jetzt alle möglichen Wahlmöglichkeiten auf, die dir einfallen.
  • Schreibe auch Absurdes oder Unrealistisches auf (manchmal wird dir auffallen, dass diese Möglichkeiten gar nicht so unrealistisch sind, wie sie zuerst scheinen).
  • Sieh dir die Liste am nächsten Tag nochmal an und frage dich, ob noch eine Alternative fehlt.
  • Hinterfrage, mit welcher Alternative du dich aktuell am wohlsten fühlst.

Tipp 5: Analysiere das Pro und das Contra

Die gute alte Pro- und Contra-Liste hat wahrscheinlich jeder schon mal aufgeschrieben. Sie kann dir auch bei der Entscheidungsfindung helfen. Dabei wendest du die Liste auf die möglichen Wahlmöglichkeiten an. Welchen Vorteil bzw. Nachteil hat Option A im Vergleich zu Option B? Auch wenn du dies in Gedanken vielleicht schon durchgegangen bist – manchmal müssen solche Dinge einfach aufgeschrieben werden, um sie dir vor Augen zu führen. Und dann ist die Entscheidung auf einmal ganz offensichtlich.

Tipp 6: Entscheide, wenn du dich gut fühlst

Schlaf erstmal drüber! Das ist der klassische Spruch, wenn es um Entscheidungen geht. Laut Wissenschaftlern macht das tatsächlich Sinn: Wenn du erholt und ausgeruht bist und dich motiviert und fokussiert fühlst, triffst du langfristig gesehen die besseren Entscheidungen. Das konnte ein wissenschaftliches Paper aus dem Jahr 2018 zeigen.

Tipp 7: Schaffe Zeit für die Entscheidungsfindung

Gibt es eine Möglichkeit, dir für eine Entscheidung mehr Zeit zu verschaffen? Unter Zeitdruck neigen wir sonst nämlich dazu, risikofreudiger und nicht mehr rational zu denken (und zu handeln) – das konnten Forscher im Jahr 2017 belegen.

In einer Studie neigten die Teilnehmer dazu, sich bei Finanzthemen unter Zeitdruck für die unsichere Wahl zu entscheiden. Teilnehmer, die mehr Zeit für die Entscheidung hatten, wählten die risikoärmere Option. Das bedeutet: Kurzfristig neigt unser Gehirn dazu, das Risiko vorzuziehen. Das muss nicht unbedingt die schlechte Wahl sein – das kannst du aber erst durch einige Bedenkzeit herausfinden. Plane am besten im Voraus, damit du am Ende genügend Zeit für deine Entscheidung hast.

Bist du zu hastig in Entscheidungsfragen weil du zu ungeduldig bist? Hier findest du heraus, wie du Ungeduld besiegen kannst und geduldiger werden kannst.

Tipp 8: Identifiziere alle Risiken

Wir können nie genau wissen, wo uns eine Entscheidung hinführen wird. Ein paar Risiken können wir bei der Entscheidungsfindung aber dennoch abschätzen, damit wir uns sicherer fühlen.

Frage dich: Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Und kannst du dich damit anfreunden? Es kann hilfreich sein, sich nicht nur das bestmögliche Szenario vor Augen zu führen, sondern auch das negative Outcome zu kennen. So siehst du die Situation am realistischsten und kannst die beste Entscheidung für dich treffen.

Tipp 9: Vermeide die Entscheidungsmüdigkeit

Wie anfangs bereits erwähnt, treffen wir täglich ziemlich viele Entscheidungen. Ist dir schon mal aufgefallen, dass du abends öfter nachgibst und lieber andere entscheiden lässt? Früher oder später kommt uns die sogenannte Entscheidungsmüdigkeit in die Quere. Unser Gehirn ist dann überlastet und möchte Entscheidungen lieber umgehen. Das ständige Denken, Bewerten und Auswählen ist für den Denkapparat ermüdend. Irgendwann streikt das Gehirn und die Selbstdisziplin schwindet.

Das bedeutet auch: Musst du an einem Tag eine wirklich wichtige Entscheidung treffen, solltest du es dir in anderen Bereichen einfach machen. Spare dir deine mentale Kraft lieber für die große Entscheidung auf.

Tipp 10: Entscheiden trainieren

Je öfter du Entscheidungen treffen musst, desto besser wirst du daran. Jede Verhaltensweise ist eine Gewohnheit – das gilt auch für die Entscheidungsfindung. Wenn du besser darin werden möchtest, musst du öfters ganz bewusst entscheiden. Nimm dir zum Beispiel vor, beim nächsten Dinner in zwei Minuten zu entscheiden, was du gerne bestellen möchtest. Und wenn dich jemand fragt, wo ihr euch treffen wollt, entscheidest du und gibst die Entscheidung nicht an die andere Person ab. Das sind kleine Übungen, die dich langfristig viel sicherer in Entscheidungsangelegenheiten machen.

Diese zehn Tipps können dir bei der Entscheidungsfindung helfen. Weitere Themen rund um Persönlichkeit und Karriere findest du auch in der BRIGITTE Community. Schau doch mal vorbei!

Verwendete Quellen: Ariely, D. (2000). Controlling the information flow: Effects on consumers’ decision making and preferences. Journal of Consumer Research, 27(2), 233-248; Baumeister, R. F., Tice, D. M., & Vohs, K. D. (2018). The strength model of self-regulation: Conclusions from the second decade of willpower research. Perspectives on Psychological Science, 13(2), 141-145; Gärling, Tommy & Kirchler, Erich & Lewis, Alan & van Raaij, Fred. (2009). Psychology, Financial Decision Making, and Financial Crises. Sustainable Investment Research Platform, Sustainable Investment and Corporate Governance Working Papers. 10. 10.1177/1529100610378437.

Source: https://www.brigitte.de

Die Corona-Pandemie fordert uns einiges ab. Vor allem mental sind viele erschöpft. Laufen, Joggen und sogar Spazierengehen sind aber wahrer Balsam für die Seele. Wie das ohne Nebenwirkungen funktioniert, darüber spricht Expertin Alexandra Kraft in der neuen Folge des stern-Podcasts “Sie läuft. Er rennt”.

Die Corona-Pandemie fühlt sich für mich gerade an wie ein Marathon. Wir sind bei Kilometer 38, alle sind erschöpft und leiden. Das Ziel ist nahe, aber es braucht noch eine finale Kraftanstrengung. Vor allem mental fordert uns die lange Zeit der großen Bedrohungen und Unsicherheiten enorm. Es gibt noch keine zuverlässigen Daten, dafür ist es zu früh, aber Experten warnen schon jetzt eindrücklich davor, dass die Zahl der psychischen Probleme und Krankheiten dramatisch ansteigen wird.

Die Frage, die sich jetzt viele stellen: Wie halten wir durch? Auch mein Co-Läufer Mike Kleiß und ich haben uns damit auseinandergesetzt. Denn auch unsere Resilienzkräfte haben in den vergangenen Monaten nachgelassen. Auch wir spüren, wie die Situation uns auf die Stimmung schlägt und unsere Anspannung steigt. Wie viele Läuferinnen und Läufer haben wir aber auch am eigenen Leib erlebt, wie gut uns die regelmäßige Jogging-Runde oder auch nur ein langer Spaziergang tun.

Das Gehirn bekommt beim Laufen eine Mini-Auszeit

Auch wenn es oft schwerfällt, loszulaufen, kommen wir doch immer besser gelaunt wieder nach Hause. Das bilden wir uns nicht ein. Sport und Bewegung wirken wie Balsam für die Seele. Besonders beim Laufen bekommt das Gehirn eine Mini-Auszeit. Als Wissenschaftsredakteurin habe ich mich in den letzten Tagen und Wochen viel mit Forschern und Psychologen unterhalten. Sie bestätigen alle einhellig: Regelmäßige Bewegung ist ein sehr wirkungsvolles Heilmittel – bei Depressionen wirkt es sogar so gut wie Medikamente und Gesprächstherapien. Noch dazu ganz ohne Nebenwirkungen.

Es gibt inzwischen Kliniken, die ihren Patienten gleich bei Ankunft deswegen ein Bewegungsprogramm verordnen. In der neuen Folge des stern-Podcasts “Sie läuft. Er rennt”  erklären wir die Mechanismen dahinter, blicken in die Abläufe im Gehirn – und erzählen davon, wie Betroffene vom Sport profitiert haben. Wir sprechen außerdem darüber, wie wir alle gerade jetzt durch Bewegung noch einmal mental gestärkt werden – und damit auch die letzten Kilometer dieser Pandemie hoffentlich gut meistern.

Höre hier die neue Podcast-Folge!

Die Hosts

Alexandra Kraft ist Redakteurin im Ressort Wissenschaft und Medizin beim stern. Sie läuft regelmäßig und bekam dabei die Idee für den Podcast. In ihrem erfolgreichen Buch “Der gemeine Unterschied” beschäftigt sie sich intensiv mit geschlechtsspezifischen Besonderheiten bei Sport, Ernährung und Diäten.

Für den Podcast holte sie sich Mike Kleiß als Gesprächspartner an ihre Seite, selbst passionierter Hobbyläufer, führender Lauf-Kolumnist und Buchautor. Kraft und Kleiß sprechen – und streiten – darüber, was Männer und Frauen beim Sporttreiben voneinander lernen können.

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Liebeskummer. Da müssen wir wohl alle früher oder später einmal durch. Auch Inka Bause kennt sich damit aus. Was ihrer Erfahrung nach am besten dagegen hilft, hat sie uns im Interview verraten.

Wenn der Mensch, in den du verliebt bist, von dir leider nicht besonders viel wissen will. Wenn du dir mehr mit jemandem wünschst, es der anderen Person aber nur um Sex geht. Wenn es in eurer Beziehung kriselt, ihr auf Abstand geht, du feststellst, wie sehr du deinen Schatz vermisst, er dir aber keinerlei Signale gibt, dass es ihm genauso geht. Oder wenn es endgültig aus ist und du plötzlich damit klarkommen musst, dass dein Leben anders weitergeht, als du es dir jahrelang ausgemalt und erhofft hattest.

Liebeskummer kann die unterschiedlichsten Hintergründe und Vorgeschichten haben, doch was auch immer ihn ausgelöst hat: Er tut wahnsinnig weh. Es handelt sich um eine Art von Trauer, manchmal vermischt mit Frust, die unsere Stimmung trübt und unsere Welt für eine Weile verdunkelt. Wie eine neurologische Untersuchung ergab, kann Liebeskummer nach einer Trennung die Funktionalität unseres Gehirns sogar messbar beeinträchtigen – in ähnlicher Weise wie eine Depression. Doch nicht immer muss es so weit kommen, vor allem dann nicht, wenn wir eine Strategie haben, die uns dabei hilft, Liebeskummer zu bewältigen. Nur welche könnte das sein? Wir haben Moderatorin Inka Bause um eine persönliche Empfehlung gebeten.

Inka Bause verrät ihre Top-Tipps gegen Liebeskummer

Seit 2005 moderiert die Leipzigerin die RTL-Sendung “Bauer sucht Frau”, nun hat sich Inka zudem mit dem Dating-Portal “Zweisam.de” vercoupelt, das insbesondere Menschen ab 50 dabei helfen möchte, eine:n Partner:in zu finden. Mit Liebeskummer kenne sie sich auch aus eigener Erfahrung ganz gut aus, sagt sie – wenngleich es sie selbst bislang nur einmal so richtig krass erwischt habe. “Ich habe damals drei Tage durchgeheult, und dann war es wieder gut”, erzählt uns Inka. Allerdings sei das bitte nicht als Deadline aufzufassen.

1. Den Emotionen Raum geben

“Jeder Mensch muss sich so viel Zeit nehmen, wie er eben braucht”, so die Moderatorin. Bei manchen sind es Tage, bei anderen Wochen, bei wieder anderen Monate. Wichtig sei nach ihrer Erfahrung allerdings gerade zu Beginn, im anfänglichen Trauer- und Schockzustand, die Gefühle hemmungslos auszuleben und der eigenen Intuition zu folgen: Wenn dir danach ist, dich zu Hause einzuschließen und zu weinen, dann schließ dich ein und weine, wenn du dich beim Sport abreagieren möchtest, dann reagier dich beim Sport ab, wenn du deinen Kleiderschrank neu ausstatten willst, statte deinen Kleiderschrank neu aus (sofern du genug auf der hohen Kante hast …). Es können bei uns allen sehr unterschiedliche Maßnahmen sein, die bewirken, dass wir uns besser fühlen. Von daher hilft nur ausprobieren und in sich hineinhören.

2. Die eigene Trauer verstehen

Und wenn wir eh schon dabei sind, kann es laut Inka sinnvoll sein, uns zu hinterfragen und zu ergründen, was genau uns eigentlich so traurig macht. Etwa: “War es wirklich die große Liebe? Oder heule ich vielleicht nur, weil ich abgelehnt wurde? Oder weil meine Erwartungen nicht erfüllt wurden? Oder ich mein gewohntes Leben und Umfeld nicht mehr habe?” Die Hintergründe der eigenen Emotionen zu kennen und zu verstehen, könne in manchen Fällen einiges bewirken und/ oder verändern.

3. Der Eskalation vorbeugen

Zu guter Letzt könnten wir alle, schon bevor wir überhaupt in eine Situation geraten, in der wir Herzschmerz empfinden, etwas tun, damit unser Liebeskummer unter Umständen nicht ganz so schlimm wird: “Je mehr wir mit uns im Reinen sind, umso besser kommen wir wahrscheinlich auch mit Liebeskummer klar”, so Inka. “Wenn ich das leerere Gefäß in der Beziehung war und mich in hohem Maße über die Partnerschaft definiert habe, wird es mir sicherlich schwerer fallen, die Trennung zu akzeptieren und zu überwinden.” Demzufolge sei ein grundsätzlich achtsamer Umgang mit uns selbst und eine kontinuierliche Pflege unseres Selbstwertgefühls eine wirksame Vorbeugung gegen Liebeskummereskalationen. Und das Gute daran: Auch wenn es nie wieder in unserem Leben zu einem Beziehungsdrama kommt, war diese Vorsorgemaßnahme auf keinen Fall umsonst.

Source: https://www.brigitte.de

Meditationskurse werden immer beliebter. Du fragst dich: Wie kann ich am besten Meditation lernen? Wir geben dir eine einfache 7-Schritte Anleitung.

Meditation lernen: Was bringt mir Meditation überhaupt?

Gerade als Neuling fragst du dich wahrscheinlich:

  • Was kann ich denn für Vorteile vom Meditieren erwarten?
  • Wie viel Zeit muss ich mir dafür nehmen?
  • Brauche ich einen Lehrer?
  • Sollte ich mir spezielles Zubehör kaufen?
  • Welche Meditationsarten eignen sich für mich?

5 gute Gründe, um Meditation zu lernen

Es gibt viele gute Gründe dafür, mit der Meditation anzufangen. Dazu zählen:

  1. Achtsamkeit schulen: Wer regelmäßig meditiert und generell achtsam lebt, lebt auf Dauer auch gesünder und stressfreier. Durch Achtsamkeit lernen wir außerdem, Gedanken und Empfindungen anzunehmen und zu akzeptieren. Das führt dazu, dass beispielsweise krankheitsbedingte Beschwerden als weniger schwer empfunden werden.
  2. Bewusst im Jetzt leben: Bei der Meditation richtet man den Blick auf genau den Moment, in dem man gerade lebt. So können wir auch verstehen, was für diesen Augenblick tatsächlich wichtig ist und welche Aufgaben man verschieben kann.
  3. Umgang mit Sorgen und Stress verbessern: Bei der Meditation lernen wir, gelassener zu sein und können leichter akzeptieren, dass es Dinge gibt, die wir gerade nicht ändern können. Und schon allein diese Erkenntnis unterstützt uns dabei, unseren Stresslevel zu senken.
  4. Abschalten: Der Alltag wird beim Meditieren ausgeblendet, der Blick richtet sich nach innen und auf den eigenen Geist – dadurch kann man sich selbst besser kennenlernen. So fällt es leichter, auch die eigenen Wünsche und Bedürfnisse für das Leben wieder in den Fokus zu rücken.
  5. Besserer Zugang zu deinen Gefühlen: Du weißt gerade selbst nicht so richtig, was du eigentlich fühlst oder fühlen solltest? Meditation kann dabei helfen, den inneren Gefühlsknoten zu entwirren und lenkt den Fokus auf die Gefühle, die wirklich wichtig sind.

Für wen lohnt sich Meditation?

Im Grunde lohnt sich Meditation für jeden – vor allem aber für all diejenigen, die sich kleine Auszeiten vom Alltag nehmen und sich selbst besser kennenlernen wollen. Erfolgreiche Sportler oder Unternehmer nutzen beispielsweise die Meditation als kurze Me-Time, um in sich zu gehen und sich dann nur noch auf ihr Ziel zu konzentrieren. Den Stress abschütteln und inneren Frieden finden – das können wir doch wirklich alle einmal gebrauchen!

Was brauche ich, wenn ich Meditation lernen möchte?

Gerade als Einsteiger solltest du den Fokus ganz auf dich und die Meditation als solche legen. Wie auch beim Yoga gibt es immer mehr Zubehör zu kaufen. Natürlich kannst du tolle Meditationskissen oder CDs mit meditativer Musik verwenden – jedoch ist es ratsam, Meditation nicht als zusätzliches Hobby zu sehen, wo du dir eine teure Ausstattung holst und jede Woche verbissen an deinem Fortschritt arbeitest.

Meditation ist kein Wettkampf

Meditieren soll dich entspannen und erden und dich nicht zusätzlich stressen! Selbstverständlich wird es dir mit der Zeit leichter fallen, Achtsamkeit zu leben, wenn du meditierst und deine Gedanken auf ein Minimum beschränkst. Sieh das Ganze jedoch nicht als Wettkampf. Mittlerweile gibt es einige Apps zu geführten Meditationen, die dir helfen, eine gewisse Struktur an die Hand zu bekommen. Gerade wenn du das Gefühl hast, ohne Lehrer an deiner Seite fängst du gar nicht erst an, kann dir eine App eine Hilfe sein.

Schaue einfach, dass du einen stillen Ort in deiner Wohnung hast, wo du dich regelmäßig ungestört für ein paar Minuten zum Meditieren einfinden kannst. Alternativ kannst du auch in die Natur gehen, wenn du dort besser abschalten kannst. In jeder größeren Stadt gibt es auch Meditationszentren, die auch für Anfänger Meditationskurse anbieten.

Meditation für Anfänger: 7 tolle Tipps

Meditation lernen in 7 einfachen Schritten!

Mit diesen einfachen Schritten kannst du damit starten, Meditation zu lernen:

  1. Platz: Suche dir einen ruhigen Ort und stelle potenzielle Ablenkungen aus. Das heißt also: Tür zu, Handy aus und Freunden und Familien mitteilen, dass man nicht gestört werden möchte.
  2. Unterlage: Setze dich auf eine harte Unterlage. Lege dir jedoch ein Handtuch oder eine Yogamatte unter. Gerade Anfänger werden zu Beginn oft spüren, wie sich ihre Aufmerksamkeit auf den vielleicht unbequemen Boden richtet. Aber keine Sorge – das lässt nach kurzer Zeit nach.
  3. Zeit: Stelle dir am besten einen Wecker oder nimm eine Meditationsapp zur Hilfe. Für Anfänger reichen fünf bis zehn Minuten Meditation, denn schon diese können sich ziemlich lange anfühlen.
  4. Position: Setze dich nun im Schneidersitz hin. Alternativ kannst du dich auch auf einen Stuhl setzen.
  5. Körperhaltung: Egal wie du sitzt, achte auf eine gerade Körperhaltung. Lehne dich nicht an eine Wand oder den Stuhl an. Wichtig ist, dass deine Brust frei atmen kann. Die Arme kannst du auf den Schoß fallen lassen und die Hände zusammenlegen.
  6. Atmung: Starte nun mit der Meditation. Schließe die Augen und konzentriere dich auf deinen Atem. Werde zum Beobachter deines Atems und deines Körpers.
  7. Gedanken: Gerade am Anfang wird es dir schwer fallen, dich ganz auf die Atmung zu konzentrieren – unsere Gedanken tendieren nun einmal dazu, abzuschweifen. Das ist nicht schlimm! Nimm den Gedanken an und lass ihn dann sanft wieder entgleiten, damit dich wieder komplett auf die Atmung konzentrieren kannst.

Meditation lernen: 5 praktische Tipps

Mit diesen Tipps wird es einfacher, Meditation zu lernen:

  1. Variationen: Du kannst dir auch gezielt eine Körperregion (Füße, Bauch), ein Gefühl (Angst, Freude) oder ein Objekt (Kerze, Wand) vornehmen, auf das du deine Konzentration während der Meditation richtest. Auch kannst du dich auf ein Geräusch in der Umgebung, z. B. deinen Atem oder Musik, fokussieren.
  2. Nicht ärgern: Selbst der geübteste Mönch meditiert nicht stundenlang, ohne mit wiederkehrenden Gedanken konfrontiert zu sein. Egal, wie oft du an deinen Alltag denken musst – ärgere dich nicht darüber. Sei geduldig mit dir selbst und fokussiere dich wieder auf die Atmung.
  3. Dauer: Als Anfänger wird dir jede Minute wie eine Stunde vorkommen. Meditiere zunächst nur für kurze Zeit, damit du nicht versehentlich ins Warten auf das Meditationsende verfällst. Wichtiger ist, dass du am Ball bleibst und regelmäßig meditierst. Schaffe am besten feste Zeitfenster dafür. Mit der Zeit kannst du die Dauer nach und nach verlängern und schauen, was für dich am besten passt.
  4. Vorstellung: Löse dich von dem gedanklichen Bild, anzunehmen, dass während der Meditation irgendetwas Besonderes passieren müsste. Was passiert, passiert. Natürlich kann es sein, dass du irgendwelche spirituellen Erlebnisse durch das Meditieren hast. Wenn nicht, ist das aber auch in Ordnung.
  5. Übertragen: Die Erkenntnisse und die innere Ruhe, die du durch Meditation erlangen kannst, kannst und solltest du auch auf deinen Alltag übertragen. Heißt im Klartext: Erinnere dich daran, dass du Gedanken annehmen, aber nicht zwangsweise darauf reagieren musst. Die Entscheidung darüber, ob du reagierst oder sie lieber vollständig wegschiebst, liegt ganz bei dir.

Alleine fällt es dir schwer, zu meditieren? Wie beim Yoga gibt es auch ganz viele verschiedene Meditationen. Wie wäre es mit einer 10-tägigen Vipassana Meditation oder einer Auszeit im Kloster?Außerdem erklären wir, was Transzendentale Meditation und was Zen Meditation ist.

Weitere Ideen zu Meditationsarten findest du auch bei der Osho Meditation sowie im Artikel Meditation für Anfänger. Was es mit der Gehmeditation auf sich hat, erfährst du oben in unserem Video.

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Beziehungsprobleme? Müssen nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen sein! Unter Umständen sind sie sogar ein gutes …

Probleme gibt es immer – im Leben wie in der Liebe. Manche von ihnen sind Warnsignale, die uns darauf hinweisen sollten, dass es besser wäre, einen anderen Weg einzuschlagen. Viele sind Chancen, um uns auszuprobieren und zu lernen. Und einige Probleme sind sogar Hinweise darauf, dass wir im Großen und Ganzen alles richtig machen –  so zum Beispiel folgende.

Wenn ihr diese Beziehungsprobleme habt, führt ihr eine gesunde Partnerschaft

1. Ihr könnt einfach nicht immer alles zusammen machen.

Manchmal habt ihr die Nase gestrichen voll voneinander? Kein Grund zur Sorge! Beziehungen brauchen Abstand und Menschen Freiraum. Ständig aufeinander zu hocken, dieselben Freunde zu haben und alles zusammen zu machen, ist für gesunde Beziehungen eher untypisch. Auch mal etwas getrennt vom Partner zu unternehmen oder das Bedürfnis haben, für sich zu sein, ist völlig normal und nichts, was ihr versuchen müsstet zu ändern.

2. Ihr streitet.

Natürlich kommt es darauf an, wie und worüber gestritten wird. Wenn Streits z. B. in Gewalt oder aggressives Verhalten ausarten, einseitig sind oder von nichtigen Kleinigkeiten ausgelöst werden, ist das bedenklich und sicherlich ein Warnsignal! Aber ansonsten ist es in erster Linie ein Zeichen von Vertrauen, Konflikte in einer Beziehung offen auszutragen. Wer mit seinem Partner streitet und ihm geradeheraus sagt (oder je nach Temperament entgegenschreit …), was ihm stört, verletzt hat oder ihm wichtig genug für eine Auseinandersetzung ist, muss sich dabei zwangsläufig öffnen und macht sich automatisch angreifbar. Außerdem signalisieren Streits, dass sich die Streithähne darauf verlassen, sich auch wieder vertragen zu können und dass ihre Beziehung Auseinandersetzungen aushält. Also tut euch keinen Zwang an und macht eurem Ärger getrost weiterhin Luft!

3. Ihr seid eifersüchtig.

Du hasst es, wenn dein Schatz einer Fremden super freundlich den Weg erklärt? Oder vom netten Lunch mit seiner Kollegin erzählt? Mach dir nichts draus, Eifersucht ist bis zu einem gewissen Grad völlig normal. Wenn wir jemanden lieben, möchten wir ihn am liebsten ganz für uns haben und fürchten immer ein bisschen, ihn zu verlieren – egal wie sehr wir ihm vertrauen. Solange sich euer beider Eifersucht beherrschen lässt und euch nicht zu aberwitzigen Stalkingmaßnahmen oder Wahnvorstellungen treibt, ist das Gefühl zwar lästig, aber kein Grund zur Sorge. Liebe tut eben manchmal auch ein bisschen weh.

4. Ihr habt unterschiedliche Meinungen und Ansichten.

Über manche Themen könnt ihr einfach nicht reden, weil ihr never ever auf einen Nenner kommt? Überhaupt kein Drama! Jeder Mensch hat seinen eigenen Kopf und auch in einer Beziehung müssen nicht immer beide der gleichen Meinung sein. Wenn ihr euch nicht in allem einig seid, zeigt das, dass ihr zwei eigenständige Persönlichkeiten seid, euch in eurer Partnerschaft nicht verbiegen müsst und einander trotz Meinungsverschiedenheit respektieren könnt. Also spar dir die Versuche, dich oder deinen Schatz umzustimmen, und sieh es als etwas Positives, dass eure Beziehung Meinungsfreiheit abkann.

5. Eure Beziehung ist manchmal irgendwie langweilig.

In jede Beziehung kehrt irgendwann der Alltag ein. Das ist aber nichts Schlechtes, sondern zeigt, dass man aufeinander eingespielt und vertraut ist. Keine Partnerschaft ist auf Dauer so leidenschaftlich und aufregend wie in der Phase der Verliebtheit. Und was man kennt, erscheint einem nun mal hin und wieder langweilig. Sicher solltet oder könnt ihr eure Beziehung auf lange Sicht interessant und abwechslungsreich gestalten: Z. B. indem ihr gemeinsam neue Dinge ausprobiert, euch gegenseitig überrascht und auch mal etwas getrennt voneinander erlebt, damit ihr was zum Reden habt. Aber im Großen und Ganzen ist Langweile in der Beziehung doch wohl besser als ständiges Drama …?!

6. Ihr möchtet nicht alles miteinander teilen.

Du magst deinem Schatz nicht alles erzählen und glaubst auch, dass er Geheimnisse vor dir hat? Zerbrich dir darüber mal nicht deinen wertvollen Kopf. Manche Dinge bespricht man eben lieber mit der besten Freundin oder macht sie vorerst nur mit sich selbst aus. Ehrlichkeit ist zwar wichtig für eine Beziehung, aber das heißt nicht, dass man sich unbedingt immer alles gleich erzählen muss. Nur wenn du das Gefühl hast, ein Geheimnis würde zwischen euch stehen oder du könntest deinem Partner etwas nicht erzählen, wäre es wahrscheinlich besser, über deinen Schatten zu springen und die Sache zu klären. Ansonsten zeugt es eher von gegenseitigem Vertrauen und der Gesundheit einer Beziehung, wenn beide Beteiligten Geheimnisse haben und auch mal etwas für sich behalten können. Aber nicht, dass ihr durcheinander kommt und vergesst, was der andere nicht weiß – denn das kann dann wieder ein neues Problemchen nach sich ziehen …

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Swaddling ist keine ausgefallene Sexstellung, sondern verspricht vor allem nach dem Sex viel Nähe. Was dahinter steckt, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Wer eine exotische Sexstellung erwartet, ist beim Swaddling falsch. Doch wer sich mehr Nähe und Zweisamkeit im Bett wünscht, der gerät bei Swaddling vielleicht ins Schwärmen. Swaddling bedeutet auf Englisch so viel wie “sich einwickeln”. Während das Wort vor allem zum Wickeln für Babys auftaucht, die durch warme Tücher Nähe spüren, geht es beim erotischen Swaddling darum, sich durch körperliche Nähe Geborgenheit zu schenken.

Swadddling beschreibt das stundenlange Verweilen in einer Sexstellung zur Entspannung. Insbesondere zum gemeinsamen Einschlafen nach dem Sex bietet sich diese Praktik an. Natürlich bleibt der Penis dabei nicht die ganze Zeit über erigiert, aber das ist auch nicht das Ziel. Ziel ist es, die körperliche Nähe zu spüren und einfach zu entspannen und sich nicht zu bewegen. Dazu eignet sich vor allem die Löffelchenstellung perfekt. Die Frau kann jedoch auch auf dem Partner liegen. Wichtig ist, dass die Position für beide zum längeren Verweilen bequem ist.

Darauf gilt es beim Swaddling zu achten

Während bei der Löffelchenstellung die “Gefahr” besteht, dass der Penis schon bei leichten Bewegungen aus der Vagina der Frau rutscht, kann es bei Stellungen aufeinander auf Dauer zu unbequem werden.

Wichtig ist zu beachten, dass ein Kondom abrutschen und in der Vagina stecken bleiben kann. Das kann nicht nur zu einer ungewollten Schwangerschaft, sondern auch zu Infektionen führen. Swaddling ist also mit einem dir vertrauten Partner und anderen Wegen der Verhütung zu bevorzugen. Doch auch das längere Verbleiben des Penis in der Vagina kann das Risiko für Geschlechtskrankheiten oder Entzündungen erhöhen. Wer also per se anfällig dafür ist, sollte besser auf Swaddling verzichten.

Du bist auf der Suche nach einer ausgefallenen Sexstellung? Kennst du schon die Helikopter-Stellung oder die gar nicht so schwierige chinesische Schlittenfahrt?

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Sex im Stehen hört sich prickelnd an. Doch oft fehlen kreative Ideen, damit auch die Umsetzung Spaß macht. Tipps für gute Stellungen bekommst du jetzt.

Die 7 besten Stellungen

1. Kerze

Die Kerze gehört zu den beliebtesten Sexstellungen im Stehen. Sie eignet sich besonders gut in Räumen mit wenig Platz, zum Beispiel in der Dusche. Denn die Partner sind in der Position eng zusammen. Der Mann hebt dabei ein Bein angewinkelt an, sodass er die Frau wie in der Löffelchenstellung umschließt. Die Frau kann die Intensität dieser Stellung variieren, indem sie ihre Beine stärker öffnet oder schließt.

2. 90-Grad

Viele Stellungen erfordern ein gutes Zusammenspiel der Partner. So auch die 90-Grad Position im Stehen. Die Frau beugt ihren Oberkörper im 90-Grad Winkel nach vorne und streckt ihre Hüfte und Arme nach hinten, sodass sie sich an den Händen vom Partner abstützen kann. Durch das Festhalten der Hände und dem vorgebeugten Winkel kann der Mann mit seinem Penis sehr tief in die Frau eindringen und so beiden ein intensives Erlebnis verschaffen.

3. Wischmop

 Viele Sexstellungen haben kuriose Namen, so auch der Wischmop. Wer mit Yoga-Positionen vertraut ist, dem könnte diese Stellung bekannt vorkommen. Die Frau beugt sich nach vorne über und geht auf allen Vieren, vergleichbar mit dem abwärts schauenden Hund beim Yoga. Der Mann steht hinter ihr und kann wie schon bei der 90-Grad Stellung ziemlich tief und intensiv mit seinem Penis eindringen.

4. Beinstrecker

Sexstellungen wie diese erfordern eine gewisse Beweglichkeit. Die Partner stehen sich mit dem Gesicht gegenüber. Der Mann nimmt einen festen, breitbeinigen Stand ein und beugt die Knie leicht. Die Frau umfasst seinen Nacken und er legt seine Arme um ihre Taille. Jetzt zieht die Frau ihr rechtes Bein nach oben und legt den Fuß auf seine linke Schulter. Jetzt kann er gefühlvoll in sie eindringen. Wer wirklich gelenkig ist, kann dabei einen vertikalen Spagat machen.

5. Romantische Stehparty

Bei dieser Stellung stehen sich die Partner wieder gegenüber und umarmen sich fest. Der Mann reibt dabei mit seinem Penis an ihren Oberschenkeln, bis er schließlich in sie eindringt. Bei einem großen Höhenunterschied der Partner kann sich die Frau auf einen Hocker stellen oder hohe Schuhe tragen.

6. Bequem für Anfänger

Wer zum ersten Mal Sex im Stehen probiert, der greift auf eine der besten Stellungen überhaupt zurück. Die Frau kann dabei nämlich mehr oder der weniger entspannt sitzen, je nach Wahl des Gegenstandes. In Frage kommen zum Beispiel Hocker, Waschmaschine oder Tische. Die Höhe sollte ungefähr so sein, dass der Mann im Stehen mit der Partnerin Sex haben kann. Dafür stellt er sich einfach zwischen ihre zur Seite gespreizten Beine. Diese Position ist auch eine gute Alternative für alle Paare, die es aus unbändiger Lust mal nicht ins Bett schaffen …

7. Oralsex im Stehen

Egal ob Mann oder Frau, einer bleibt stehen und lässt sich von dem vor ihm knienden Partner verwöhnen. Für besseren Halt kann sich die stehende Person gegen eine Wand lehnen und abstützen. Beide Partner können bequem in dieser Stellung verweilen und haben zusätzlich einen prickelnden Blick auf den anderen.

4 praktische Tipps für Sex im Stehen

  1. Ergänzung zum Bett: Sex im Stehen ist nicht immer bequem und erfordert je nach Stellung Ausdauer und Kraft. Daher bietet sich Sex im Stehen perfekt als Ergänzung zum Liebesspiel im Bett an. Auch für einen Quickie, ob zuhause oder unterwegs, kann Sex im Stehen eine willkommene Lösung sein. Für viele Stellungen im Stehen benötigt ihr keinerlei Möbel. Wer jedoch Sex im Stehen länger genießen möchte, nimmt besser eine Wand oder einen Tisch zum Abstützen.
  2. Spaß an erster Stelle: Die besten Stellungen machen meist deswegen am meisten Spaß, weil beide Partner sich perfekt hingeben können und entspannt sind. Wem Sex im Stehen einfach zu anstrengend ist oder wenig Lust bereitet, der muss nicht auf Biegen und Brechen alle Stellungen im Stehen durchprobieren. Es gibt genug andere Sexstellungen im Bett als Alternative.
  3. Kleidung zur Seite: Für Sex im Stehen ziehen sich die Partner am besten komplett aus oder schieben nur Hose oder Rock leicht nach unten. Wenn jedoch Kleidungsstücke unten an den Beinen hängen, kann das die Beweglichkeit einschränken oder gar zum Ausrutschen führen.
  4. Gleitgel nehmen: Gerade wenn Partner den Moment eines leidenschaftlichen Kusses nutzen, um schnell zum Sex im Stehen überzugehen, kann es sein, dass die Scheide der Frau noch nicht feucht genug ist. Damit es für beide angenehm ist, sollte etwas Gleitgel oder im Notfall auch Spucke zum Einsatz kommen.

Du suchst nach Tipps für die besten Sexstellungen? Weißt du schon, wie die Helikopter-Stellung geht oder wie die chinesische Schlittenfahrt funktioniert? Ebenfalls im Angebot haben wir Tipps, wie Kamasutra geht und was die besten Positionen sind.

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Du bist interessiert an neuen Stellungen und möchtest mal Sex in der Badewanne testen? Mit unseren Tipps und Anregungen klappt Badewannensex problemlos.

2 Tipps zur Vorbereitung

  • Sauberkeit: Für viele vielleicht selbstverständlich, doch oft stellt sich beim Badewannensex Frust ein, weil das Bad verdreckt und unordentlich daher kommt. Insbesondere die Badewanne selbst sollte der Gastgeber vor dem Liebesspiel auf Sauberkeit testen. Es kann nicht schaden, den Abfluss von Haaren jeglicher Art zu befreien und mit Scheuermilch die Badewanne blitzeblank zu putzen.
  • Atmosphäre: Falls es sich beim Sex in der Badewanne nicht um einen spontanen Akt handelt, kann man schon vor dem Treffen eine prickelnde, romantische Stimmung im Badezimmer kreieren. Je nach Vorlieben gibt es eine große Auswahl an Deko. Teelichter, Duftkerzen, Lichterketten … Außerdem hebt es die Stimmung, schon mal eine passende musikalische Untermalung herauszusuchen und ein schönes Badeöl auszuwählen.

2 praktische Tipps zum Sex in der Badewanne

  • Wasser richtig einstellen: Das Wasser in der Badewanne sollte eine Temperatur von etwa 37 Grad haben, damit sich beide Partner wohl fühlen. Gerade im Winter ist es zudem ein Muss, die Heizung zusätzlich anzustellen. Schließlich kühlt das Wasser auch relativ schnell ab. Zudem gilt für Männer: Je wärmer das Wasser, desto leichter klappt es mit der Erektion. Wichtig ist es zudem, nicht zu viel Wasser in die Badewanne zu lassen. Sonst läuft die Wanne über, wenn sich beide Partner im Wasser befinden.
  • Verhütung: Da Kondome im Wasser nicht so sicher sind, sollte auf alternative Verhütungsmethoden gesetzt werden. Das heißt jedoch nicht, dass Kondome komplett nutzlos sind. Sie können jedoch leichter abrutschen im Wasser und einige Badezusätze können das Latex der Kondome angreifen.

Stellungstipps – Bequem zum Start: Löffelchenstellung

Liebe in der Badewanne hat den Effekt, dass man durch den Widerstand des Wassers mehr Kraft für das Ausführen von Stellungen aufbringen muss. Das hat zumindest für Abnehmwillige den positiven Nebeneffekt, dass mehr Kalorien verbrannt werden …

Wer immer schon mal einige akrobatische Stellungen des Kamasutra machen wollte, kann die Badewanne zum Anlass nehmen. Denn unsere Körper sind im Wasser leichter und somit einfacher zu verrenken …

Doch geben wir uns lieber keinen allzu großen Illusionen hin. Die Badewanne bietet nur wenig Platz und nicht jede Stellung funktioniert hier wie im Freien. Die Löffelchenstellung ist für den Anfang perfekt. Keiner wird gegen die Wanne gestoßen und beide Partner sind vergleichbar in der Badewanne platziert, sodass niemand friert oder im Wasser ertrinkt …

Doggy-Style, Reiterstellung und ein Geheimtipp

Sitzt oder liegt ein Partner auf dem anderen, steht einem das Wasser schnell wortwörtlich bis zum Hals und der Platz wird eng. Daher ist die Hündchenstellung (auch Doggy-Style genannt) der Reiterstellung in der Badewanne vorzuziehen.

Je nach Größe der Badewanne findet das Liebesspiel hier zumindest teilweise über dem Wasserpegel statt und beide Partner können sich in eine für sie angenehme Position begeben. Aber besser gut festhalten, sonst besteht akute Rutschgefahr.

Wer eine neue Stellung testen möchte, probiert folgendes: Der Mann lehnt sich zurück und spreizt die Schenkel maximal. Die Frau setzt sich zwischen seine Beine und legt ihre Unterschenkel auf seine Brust. Jetzt kann er in sie eindringen und die Frau reitet auf seinen Schenkeln.

2 Ideen für kreative Liebesspiele in der Wanne

  • Massagen: Gerade in der Badewanne lässt sich ein prickelndes Vorspiel perfekt vor dem Liebesakt einbauen. Mit dem Duschkopf könnt ihr euch gegenseitig abduschen und die Stufen dabei variieren. Außerdem kann ein Schwamm oder eine Bürste für eine angenehme Wassermassage zum Einsatz kommen. Aber auch das gegenseitige Einreiben mit Shampoo kann überaus sinnlich sein.
  • Sextoys: Grundsätzlich sind dem Liebesspiel im Wasser keine Grenzen gesetzt, doch Oralsex bietet sich in der Badewanne aus diversen Gründen (Wasser, Shampoo …) weniger an. Dafür können vibrierende Schwämme oder andere wassertaugliche Sextoys zur Geltung kommen. Oder wie wäre es, einen Partner mit Handschellen an den Wasserhahn zu fesseln und dann damit kleineRollenspiele beim Sex zu starten? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Badewannensex funktioniert am besten, wenn man kreativ wird. Manche Partner lieben es, sich gegenseitig in der Wanne zu rasieren.

Tipps für das Nachspiel

Da das Wasser mit der Zeit abkühlt, ist es ratsam, kuschelige Handtücher und Bademäntel griffbereit zu legen. Und da Liebe bekanntlich durch den Magen geht und ihr nach dem Sex vermutlich hungrig seid, könnt ihr zum Beispiel einen Obstteller vorbereiten, um nach dem Sex nur noch zu entspannen. Vielleicht wollt ihr danach auf der Couch weiterkuscheln oder das Spiel der Liebe im Schlafzimmer fortsetzen …

Du fragst dich: Wie funktioniert Kamasutra? Bei uns bekommst du Tipps, wie du eine Vielzahl an neuen Stellungen testen kannst. Zudem zeigen wir dir, wie Sex im Stehen problemlos funktioniert und bringen dir die chinesische Schlittenfahrt näher. Wie Tantra-Sex die Liebe stärkt, erfährst du hier.

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Warum ist der Sex mit dem Ex eigentlich so verpönt? Was spricht denn gegen einen Ausflug in bekannte Sex-Gefilde? Wir nennen dir fünf Gründe, warum Sex mit dem Ex eine gute Idee ist. Und einen Grund, warum du es doch lieber lassen solltest.

Stell dir vor: Nach Jahren kehrst du durch Zufall an einen alten Urlaubsort zurück. Du erinnerst dich noch, dass dir dort nicht alles gefallen hat. Aber dieser eine Strand mit seinen Palmen und dem kristallklaren Wasser war so wunderschön, dass du bis heute daran zurückdenkst. Und jetzt, da du schon einmal hier bist, nutzt du die Gelegenheit und besuchst dieses hinreißende Stück Erde nochmal. So ähnlich kann Sex mit dem Ex sein.

Klar, der Vergleich hinkt etwas. Trotzdem kann ein erneutes Stelldichein mit dem Verflossenen durchaus lustvolle Stunden bringen. Vorausgesetzt, du und dein früherer Partner seid beide Single und besitzt die nötige Reife, um mit dieser Situation umzugehen. Solltest du nicht überzeugt sein, dass Sex mit dem Ex eine gute Idee ist, kommen hier fünf gute Gründe dafür.

1. Zur Erinnerung an die guten Zeiten

Weißt du noch, ganz am Anfang eurer Beziehung? Als du und dein ehemaliger Partner ganze Wochenenden im Bett verbrachtet? Als ihr nur von Luft und Liebe lebtet?

Sex mit dem Ex kann genau diese anfängliche Leidenschaft wieder hervorkitzeln. Mit einem entscheidenden Vorteil: Ihr könnt die Zeit genießen, ohne euch Gedanken über Gefühle zu machen. Immerhin wisst ihr ja bereits, dass eine Beziehung nicht funktioniert hat. Wenn beide Parteien die nötige Reife dafür besitzen, steht diesem aufregenden Abenteuer nichts im Wege.

2. Für einen garantiert entspannten Abend

Jeder Mensch, der in seinem Leben einmal Single war, weiß, wie nervenaufreibend das erste Date sein kann. Man achtet auf jede Regung seines Gegenübers und natürlich auch auf die eigene. Hat er da gerade wirklich in der Nase gebohrt? Ist mir gerade Salsa-Sauce auf meine Hose getropft? Hoffentlich habe ich kein Salatblatt zwischen den Zähnen. Ganz schön anstrengend!

All diese Gedanken hast du beim Treffen mit deinem Ex-Partner nicht. Seien wir mal ehrlich: Ihr habt euch beide schon in jeder erdenklichen Situation gesehen. Dieses Wissen kann sehr entspannend wirken. Wenn dann noch der Sex stimmt, steht einem netten Abend nichts im Wege. So easy kommt man wohl selten auf seine Kosten.

3. Wegen der bekannten Qualität

Kein vorsichtiges Herantasten, kein schüchternes Ausprobieren, sondern direkt Vollgas. Wie einfach ist das denn! Jeder kennt die Vorlieben des anderen – und dessen Abneigungen! Du weißt was dich erwartet und dein Gegenüber weiß es von dir. Peinliche Momente kommen hier nicht vor.

Und das Beste: Vielleicht hat dein Verflossener ja in der Zwischenzeit etwas dazugelernt. Plötzlich macht er diese eine nervige Sache von damals nicht mehr. Oder er macht die eine Sache, die dich um den Verstand gebracht hat, nun noch länger. Eine ehemals gute Sache noch besser machen? Das passiert dir nur beim Sex mit dem Ex.

4. Sex mit dem Ex als Ego-Boost

Als er damals schlussgemacht hat, warst du am Boden zerstört und hast Rotz und Wasser geheult? Dann kommt jetzt die späte Wiedergutmachung. Trotz allem begehrt dich dein Verflossener nach wie vor. Noch stärker wird der Boost, wenn du am nächsten Morgen einfach deines Weges gehst. Ja, du hast die Trennung überstanden. Nur wem einmal das Herz gebrochen wurde, weiß, wie gut diese Erkenntnis tut. Aber sei dir deiner Gefühle bewusst (siehe den Absatz: Warum Sex mit dem Ex keine gute Idee ist).

Oder ging die Trennung von dir aus? Dann behalte im Hinterkopf, dass sich dein Ex erneut in dich verlieben könnte. Spiele also besser keine Spielchen, sei ehrlich mit deinen Absichten und sag von Anfang an, was du willst (nämlich eine unkomplizierte und folgenlose Nacht und keine Beziehung). Sind die Regeln klar definiert, hast du dir am Ende nichts vorzuwerfen, sollte es doch wieder zu Tränen seinerseits kommen.

5. Als Sprungbrett für einen zweiten Versuch

Zugegeben, dieser Punkt klingt zunächst gewagt. Immerhin ist die Beziehung schon einmal gescheitert. Aber Menschen ändern sich und vielleicht ja auch dein Verflossener. Wenn du auf einmal das Gefühl hast, es könnte doch noch klappen, warum nicht? Jeder hat eine zweite Chance verdient.

Doch Vorsicht! Probiere diesen Punkt nur dann aus, wenn ihr euch auch zwischenmenschlich wieder nähergekommen seid. Sonst kann der zweite Anlauf schnell wieder in einer schmerzhaften Trennung enden.

Warum Sex mit dem Ex keine gute Idee ist

Der eine Grund, warum du vom Sex mit dem Ex besser die Finger lässt, lässt sich mit genau einem Wort ausdrücken: Gefühle! Bevor du dich wieder deinem ehemaligen Partner näherst, solltest du dir deiner Gefühle absolut sicher sein. Hier einige Situationen, in denen du Sex mit dem Ex lieber vermeidest:

  1. Als Ablenkung von einer Trennung: Du wurdest gerade verlassen und willst nun deinen Ex-Ex nutzen, um dich besser zu fühlen? Achtung, das könnte nach hinten losgehen. In solchen Momenten ist man emotional oft nicht stabil genug. Zwei mögliche Szenarien könnten dem Ganzen noch die Krone aufsetzen: Entweder du findest dich in einer Beziehung mit dem Vor-Verflossenen wieder – schlimm – oder auch dieser hat kein Interesse und du wirst innerhalb kürzester Zeit von zwei Personen abserviert – noch schlimmer. Beide Situationen braucht niemand!
  2. Als Hoffnung auf einen zweiten Versuch: Ungeplant kann ein zweiter Versuch durchaus funktionieren (siehe Punkt 5). Nach Jahren trefft ihr euch wieder und lernt euch (dank emotionaler Reife) ganz neu kennen. So etwas kann allerdings nicht in einer einzigen leidenschaftlichen Nacht erzwungen werden, weswegen Sex mit dem Ex als Neustart einer Beziehung nicht geeignet ist. Klar, es gibt immer Ausnahmen, aber die bestätigen meist die Regel.
  3. Aus Mitleid: Dein ehemaliger Partner sieht selbst Monate (oder Jahre) nach eurer Trennung immer noch aus wie ein Häufchen Elend und tut dir leid? Dann mach, dass du wegkommst! Am besten, ohne dich umzudrehen. Das Schlimmste, was du nun tun kannst, ist, dich von deinem Mitleid mitreißen zu lassen und ihm Trost in Form von Sex zu spenden. Sei dir sicher: Danach hast du ihn wieder an der Backe! Und das willst weder du noch dein Ex-Partner.

Zuletzt noch ein Tipp: Hör auf dein Bauchgefühl. Selbst wenn die Beziehung mit dem ehemaligen Partner schon lange Zeit zurückliegt, kann ein erneutes Liebesspiel längst verheilte Wunden wieder aufreißen. Hast du im Laufe des Abends ein ungutes Gefühl, dann lass dich nicht nochmal auf deinen Verflossenen ein. So schön der Sex mit dem Ex sein kann, er rechtfertigt keine Wiederholung eurer Trennung.

Du willst wissen, an welchen Orten Paare gerne Sex hätten? Dan schau dir unseren Artikel zu dieser Studie an. Oder möchtest du wissen, warum glückliche Paare keinen Sex haben? Unser Video mit den drei häufigsten Gründen für eine Sexflaute verrät es dir.

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Source: https://www.brigitte.de

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