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Soll ich oder soll ich nicht? Die Entscheidungsfindung ist oft nicht einfach. Wir stellen dir Strategien vor, die dir die Wahl leichter machen sollen.

Entscheidungsfindung: Warum fällt sie uns so schwer?

Unglaublich, aber wahr: Wissenschaftler schätzen, dass wir am Tag 35.000 (!) verschiedene Entscheidungen treffen. Von der Wahl des richtigen Müslis im Supermarkt, bis hin zur Parkplatz-Entscheidung: Unser Gehirn ist ständig damit beschäftigt, Informationen zu verarbeiten und zu beurteilen. Kleinere Entscheidungen handeln wir dabei meistens mühelos. Größere Fragen rund um Finanzen, den Beruf oder die Partnerschaft können aber ganz üble Kopfschmerzen verursachen. Hier fällt die Entscheidungsfindung so schwer, dass wir sie gerne ganz aufschieben. Das bedeutet aber auch, dass wir viel zu lange in Situationen stecken bleiben, die uns nicht glücklich machen.

Warum fallen uns Entscheidungen so schwer? Auch, wenn wir alle unterschiedlich sind und in unterschiedlichen Lebensumständen stecken – hinter der Entscheidungsfindung steckt eine Grundemotion, nämlich Angst. Entscheidungen bringen Veränderungen mit sich. Und die daraus resultierende Unsicherheit schürt Sorgen und macht uns beklemmt.

Wir haben Angst davor…

…etwas Wichtiges zu verlieren. Seien es Beziehungen oder finanzielle Mittel.

…unangenehme Konsequenzen heraufzubeschwören. Zum Beispiel hitzige Konfrontationen.

…Vertrautes aufzugeben. Dies verbinden wir unterbewusst mit einem Verlust an Sicherheit.

Bei manchen Menschen ist diese Angst so stark ausgeprägt, dass sie eine richtige Entscheidungsphobie entwickeln, auch Decidophobia genannt. Betroffene tun dann alles, um Entscheidungen zu vermeiden – denn diese lösen Panikattacken und extreme Angstzustände aus. Damit es nicht soweit kommt, kannst du dir ein paar Tricks aneignen, welche die Entscheidungsfindung einfacher machen.

Entscheidungsfindung: Was uns im Weg steht

Jeder kennt das Gefühl – du möchtest dich entscheiden, aber irgendetwas blockiert dich. Häufig kommen in uns dabei die gleichen Fragen auf, die natürlich mit Angst zusammenhängen.

Löse dich zuerst von diesen drei Blockaden:

  1. Was, wenn ich mich falsch entscheide? Du kannst nur für diesen Moment die richtige Entscheidung treffen. Und wenn es sich für dich jetzt richtig anfühlt, kann es nicht falsch sein.
  2. Was, wenn ich die Entscheidung bereue? Entscheidungen sind keine Sackgassen – du kannst deine Situation in jeder Situation ändern.
  3. Was, wenn ich der anderen Option nachtrauere? Du wirst nie wissen, wohin dich die andere Wahl geführt hätte – vielleicht wärst du in einer viel schlimmeren Situation gelandet. Da du diese Option nie kennen wirst, ist der Vergleich nicht fair.

Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Die Entscheidungsfindung kann ganz schön stressig werden und Selbstzweifel auslösen. Damit der Prozess in Zukunft angenehmer wird und du schneller dabei wirst, kannst du dich an ein paar gute Entscheidungs-Strategien halten. Folgende Methoden werden dich bei Entscheidungen aller Art unterstützen.

Tipp 1: Nimm dir Zeit für Recherche

Bei der Suche nach der richtigen Wahl treffen wir häufig auf ein Gefühl: Überforderung. Wir fühlen uns von den verschiedenen Optionen wie erschlagen. Das führt häufig dazu, dass wir ein Aufschiebeverhalten entwickeln – und uns einfach gar nicht entscheiden.

Du kannst die Aufschieberitis allerdings umgehen – und zwar durch eine intensive Recherche. Oft fallen uns Entscheidungen schwer, weil wir das Thema noch nicht richtig durchdrungen haben. Musst du dich zum Beispiel zwischen zwei Jobangeboten entscheiden, hilft es, sich im Detail über die Stellen zu informieren. Mach dir alle Vor- und Nachteile bewusst, vom Gehalt bis zum Standort. Dabei wirst du immer mehr Punkte finden, die dich bei deiner Entscheidung in eine bestimmte Richtung lenken.

Tipp 2: Hol dir Feedback in Maßen

Ein guter Rat kann dich in schwierigen Entscheidungssituationen bestärken – das hat sicher schon jeder erlebt. Manchmal können Ratschläge aber auch genau das Gegenteil bewirken und uns verunsichern. Frage dich also immer, von wem du dir Rat einholst. Hat die Person überhaupt genug Erfahrung mit der Sache, um dir eine qualifizierte Meinung geben zu können? Steht für sie dein Wohl im Vordergrund oder ist sie selbst in die Situation verwickelt und denkt an sich selbst?

Hole dir also ruhig Ratschläge von anderen ein, aber verliere dich nicht in den Meinungen der anderen. Du weißt ja: Zu viele gute Köche verderben den Brei – und zu viele gute Ratschläge verwässern dein eigenes Bauchgefühl.

Tipp 3: Mache eine 7 Tage-Challenge

Bei größeren Entscheidungen, die du nicht sofort heute treffen musst, darfst du dir getrost mehr Zeit lassen. Aber am besten nicht ewig – sonst wird die Entscheidung bloß weiter nach vorne geschoben. Setze dir selbst ein Limit. Du könntest dir zum Beispiel eine Woche Zeit nehmen, um eine Wahl zu treffen. Dabei hilft dir eine kleine sieben Tage-Challenge weiter. An jedem Tag fragst du dich:

Wenn ich mich heute entscheiden müsste, wofür würde ich mich entscheiden?

Sammele deine Antworten am besten schriftlich. Am Ende der Woche siehst du dir an, welche Wahl am häufigsten getroffen wurde. Wenn du danach immer noch nicht eindeutig weißt, wie du dich entscheiden sollst, kann du die Challenge noch eine Woche weiterführen. Dann sollte sich ein klares Muster abzeichnen.

Tipp 4: Geh auf Alternativensuche

Hast du wirklich alle Alternativen im Blick? Oft sind wir so fokussiert auf das Problem, dass wir sehr viele Möglichkeiten gar nicht sehen (oder sehen wollen). Dabei kann es dir enorm helfen, wenn du dir wirklich alle Alternativen vor Augen führst.

Bei größeren Entscheidungsthemen kann es daher hilfreich sein, eine kleine Schreibübung durchzuführen:

  • Notiere zuerst das Problem, also die Entscheidungsfrage, um die es geht.
  • Führe jetzt alle möglichen Wahlmöglichkeiten auf, die dir einfallen.
  • Schreibe auch Absurdes oder Unrealistisches auf (manchmal wird dir auffallen, dass diese Möglichkeiten gar nicht so unrealistisch sind, wie sie zuerst scheinen).
  • Sieh dir die Liste am nächsten Tag nochmal an und frage dich, ob noch eine Alternative fehlt.
  • Hinterfrage, mit welcher Alternative du dich aktuell am wohlsten fühlst.

Tipp 5: Analysiere das Pro und das Contra

Die gute alte Pro- und Contra-Liste hat wahrscheinlich jeder schon mal aufgeschrieben. Sie kann dir auch bei der Entscheidungsfindung helfen. Dabei wendest du die Liste auf die möglichen Wahlmöglichkeiten an. Welchen Vorteil bzw. Nachteil hat Option A im Vergleich zu Option B? Auch wenn du dies in Gedanken vielleicht schon durchgegangen bist – manchmal müssen solche Dinge einfach aufgeschrieben werden, um sie dir vor Augen zu führen. Und dann ist die Entscheidung auf einmal ganz offensichtlich.

Tipp 6: Entscheide, wenn du dich gut fühlst

Schlaf erstmal drüber! Das ist der klassische Spruch, wenn es um Entscheidungen geht. Laut Wissenschaftlern macht das tatsächlich Sinn: Wenn du erholt und ausgeruht bist und dich motiviert und fokussiert fühlst, triffst du langfristig gesehen die besseren Entscheidungen. Das konnte ein wissenschaftliches Paper aus dem Jahr 2018 zeigen.

Tipp 7: Schaffe Zeit für die Entscheidungsfindung

Gibt es eine Möglichkeit, dir für eine Entscheidung mehr Zeit zu verschaffen? Unter Zeitdruck neigen wir sonst nämlich dazu, risikofreudiger und nicht mehr rational zu denken (und zu handeln) – das konnten Forscher im Jahr 2017 belegen.

In einer Studie neigten die Teilnehmer dazu, sich bei Finanzthemen unter Zeitdruck für die unsichere Wahl zu entscheiden. Teilnehmer, die mehr Zeit für die Entscheidung hatten, wählten die risikoärmere Option. Das bedeutet: Kurzfristig neigt unser Gehirn dazu, das Risiko vorzuziehen. Das muss nicht unbedingt die schlechte Wahl sein – das kannst du aber erst durch einige Bedenkzeit herausfinden. Plane am besten im Voraus, damit du am Ende genügend Zeit für deine Entscheidung hast.

Bist du zu hastig in Entscheidungsfragen weil du zu ungeduldig bist? Hier findest du heraus, wie du Ungeduld besiegen kannst und geduldiger werden kannst.

Tipp 8: Identifiziere alle Risiken

Wir können nie genau wissen, wo uns eine Entscheidung hinführen wird. Ein paar Risiken können wir bei der Entscheidungsfindung aber dennoch abschätzen, damit wir uns sicherer fühlen.

Frage dich: Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Und kannst du dich damit anfreunden? Es kann hilfreich sein, sich nicht nur das bestmögliche Szenario vor Augen zu führen, sondern auch das negative Outcome zu kennen. So siehst du die Situation am realistischsten und kannst die beste Entscheidung für dich treffen.

Tipp 9: Vermeide die Entscheidungsmüdigkeit

Wie anfangs bereits erwähnt, treffen wir täglich ziemlich viele Entscheidungen. Ist dir schon mal aufgefallen, dass du abends öfter nachgibst und lieber andere entscheiden lässt? Früher oder später kommt uns die sogenannte Entscheidungsmüdigkeit in die Quere. Unser Gehirn ist dann überlastet und möchte Entscheidungen lieber umgehen. Das ständige Denken, Bewerten und Auswählen ist für den Denkapparat ermüdend. Irgendwann streikt das Gehirn und die Selbstdisziplin schwindet.

Das bedeutet auch: Musst du an einem Tag eine wirklich wichtige Entscheidung treffen, solltest du es dir in anderen Bereichen einfach machen. Spare dir deine mentale Kraft lieber für die große Entscheidung auf.

Tipp 10: Entscheiden trainieren

Je öfter du Entscheidungen treffen musst, desto besser wirst du daran. Jede Verhaltensweise ist eine Gewohnheit – das gilt auch für die Entscheidungsfindung. Wenn du besser darin werden möchtest, musst du öfters ganz bewusst entscheiden. Nimm dir zum Beispiel vor, beim nächsten Dinner in zwei Minuten zu entscheiden, was du gerne bestellen möchtest. Und wenn dich jemand fragt, wo ihr euch treffen wollt, entscheidest du und gibst die Entscheidung nicht an die andere Person ab. Das sind kleine Übungen, die dich langfristig viel sicherer in Entscheidungsangelegenheiten machen.

Diese zehn Tipps können dir bei der Entscheidungsfindung helfen. Weitere Themen rund um Persönlichkeit und Karriere findest du auch in der BRIGITTE Community. Schau doch mal vorbei!

Verwendete Quellen: Ariely, D. (2000). Controlling the information flow: Effects on consumers’ decision making and preferences. Journal of Consumer Research, 27(2), 233-248; Baumeister, R. F., Tice, D. M., & Vohs, K. D. (2018). The strength model of self-regulation: Conclusions from the second decade of willpower research. Perspectives on Psychological Science, 13(2), 141-145; Gärling, Tommy & Kirchler, Erich & Lewis, Alan & van Raaij, Fred. (2009). Psychology, Financial Decision Making, and Financial Crises. Sustainable Investment Research Platform, Sustainable Investment and Corporate Governance Working Papers. 10. 10.1177/1529100610378437.

Source: https://www.brigitte.de

Sex im Stehen hört sich prickelnd an. Doch oft fehlen kreative Ideen, damit auch die Umsetzung Spaß macht. Tipps für gute Stellungen bekommst du jetzt.

Die 7 besten Stellungen

1. Kerze

Die Kerze gehört zu den beliebtesten Sexstellungen im Stehen. Sie eignet sich besonders gut in Räumen mit wenig Platz, zum Beispiel in der Dusche. Denn die Partner sind in der Position eng zusammen. Der Mann hebt dabei ein Bein angewinkelt an, sodass er die Frau wie in der Löffelchenstellung umschließt. Die Frau kann die Intensität dieser Stellung variieren, indem sie ihre Beine stärker öffnet oder schließt.

2. 90-Grad

Viele Stellungen erfordern ein gutes Zusammenspiel der Partner. So auch die 90-Grad Position im Stehen. Die Frau beugt ihren Oberkörper im 90-Grad Winkel nach vorne und streckt ihre Hüfte und Arme nach hinten, sodass sie sich an den Händen vom Partner abstützen kann. Durch das Festhalten der Hände und dem vorgebeugten Winkel kann der Mann mit seinem Penis sehr tief in die Frau eindringen und so beiden ein intensives Erlebnis verschaffen.

3. Wischmop

 Viele Sexstellungen haben kuriose Namen, so auch der Wischmop. Wer mit Yoga-Positionen vertraut ist, dem könnte diese Stellung bekannt vorkommen. Die Frau beugt sich nach vorne über und geht auf allen Vieren, vergleichbar mit dem abwärts schauenden Hund beim Yoga. Der Mann steht hinter ihr und kann wie schon bei der 90-Grad Stellung ziemlich tief und intensiv mit seinem Penis eindringen.

4. Beinstrecker

Sexstellungen wie diese erfordern eine gewisse Beweglichkeit. Die Partner stehen sich mit dem Gesicht gegenüber. Der Mann nimmt einen festen, breitbeinigen Stand ein und beugt die Knie leicht. Die Frau umfasst seinen Nacken und er legt seine Arme um ihre Taille. Jetzt zieht die Frau ihr rechtes Bein nach oben und legt den Fuß auf seine linke Schulter. Jetzt kann er gefühlvoll in sie eindringen. Wer wirklich gelenkig ist, kann dabei einen vertikalen Spagat machen.

5. Romantische Stehparty

Bei dieser Stellung stehen sich die Partner wieder gegenüber und umarmen sich fest. Der Mann reibt dabei mit seinem Penis an ihren Oberschenkeln, bis er schließlich in sie eindringt. Bei einem großen Höhenunterschied der Partner kann sich die Frau auf einen Hocker stellen oder hohe Schuhe tragen.

6. Bequem für Anfänger

Wer zum ersten Mal Sex im Stehen probiert, der greift auf eine der besten Stellungen überhaupt zurück. Die Frau kann dabei nämlich mehr oder der weniger entspannt sitzen, je nach Wahl des Gegenstandes. In Frage kommen zum Beispiel Hocker, Waschmaschine oder Tische. Die Höhe sollte ungefähr so sein, dass der Mann im Stehen mit der Partnerin Sex haben kann. Dafür stellt er sich einfach zwischen ihre zur Seite gespreizten Beine. Diese Position ist auch eine gute Alternative für alle Paare, die es aus unbändiger Lust mal nicht ins Bett schaffen …

7. Oralsex im Stehen

Egal ob Mann oder Frau, einer bleibt stehen und lässt sich von dem vor ihm knienden Partner verwöhnen. Für besseren Halt kann sich die stehende Person gegen eine Wand lehnen und abstützen. Beide Partner können bequem in dieser Stellung verweilen und haben zusätzlich einen prickelnden Blick auf den anderen.

4 praktische Tipps für Sex im Stehen

  1. Ergänzung zum Bett: Sex im Stehen ist nicht immer bequem und erfordert je nach Stellung Ausdauer und Kraft. Daher bietet sich Sex im Stehen perfekt als Ergänzung zum Liebesspiel im Bett an. Auch für einen Quickie, ob zuhause oder unterwegs, kann Sex im Stehen eine willkommene Lösung sein. Für viele Stellungen im Stehen benötigt ihr keinerlei Möbel. Wer jedoch Sex im Stehen länger genießen möchte, nimmt besser eine Wand oder einen Tisch zum Abstützen.
  2. Spaß an erster Stelle: Die besten Stellungen machen meist deswegen am meisten Spaß, weil beide Partner sich perfekt hingeben können und entspannt sind. Wem Sex im Stehen einfach zu anstrengend ist oder wenig Lust bereitet, der muss nicht auf Biegen und Brechen alle Stellungen im Stehen durchprobieren. Es gibt genug andere Sexstellungen im Bett als Alternative.
  3. Kleidung zur Seite: Für Sex im Stehen ziehen sich die Partner am besten komplett aus oder schieben nur Hose oder Rock leicht nach unten. Wenn jedoch Kleidungsstücke unten an den Beinen hängen, kann das die Beweglichkeit einschränken oder gar zum Ausrutschen führen.
  4. Gleitgel nehmen: Gerade wenn Partner den Moment eines leidenschaftlichen Kusses nutzen, um schnell zum Sex im Stehen überzugehen, kann es sein, dass die Scheide der Frau noch nicht feucht genug ist. Damit es für beide angenehm ist, sollte etwas Gleitgel oder im Notfall auch Spucke zum Einsatz kommen.

Du suchst nach Tipps für die besten Sexstellungen? Weißt du schon, wie die Helikopter-Stellung geht oder wie die chinesische Schlittenfahrt funktioniert? Ebenfalls im Angebot haben wir Tipps, wie Kamasutra geht und was die besten Positionen sind.

Du möchtest dich mit anderen Leserinnen austauschen? Dann schau doch mal in unserer BRIGITTE Community vorbei.

Source: https://www.brigitte.de

Entspannter Sex vertreibt Kummer, Sorgen und Gedanken am Abend – und lässt uns danach umso tiefer schlafen. Wir verraten fünf perfekte Stellungen für den Abend.

Guter Sex bewirkt so manches Wunder. Die dabei ausgeschütteten Endorphine lassen von Stress bis Kopfschmerzen so manches seelisches und körperliches Wehwehchen vergessen. In dem Moment nach dem Akt überrollt uns eine Welle der Entspannung. Wir können es unserem Partner also kaum übel nehmen, wenn er schon selig einschlummert, während wir noch einmal schnell auf die Toilette verschwinden (Blasenentzündung nein, danke!).

Ein Orgasmus gilt nicht grundlos als wunderbares Schlafmittel. Wenn wir nachts von Gedankenkreiseln rund um Job über die Liebe bis zum morgigen Einkaufszettel wach gehalten werden, legt der Mensch gerne mal schnell selbst Hand an. Klar, das ist eine gute Lösung. Aber: Auch Sex mit dem*r Partner*in kann für die nötige Entspannung sorgen – und uns damit zu einem tiefen Schlaf verhelfen.

Nun muss man abends nicht gerade wilde Akrobatik veranstalten und den Kreislauf noch einmal auf Schwung bringen, wenn man eigentlich schon müde und bettschwer ist. Keine Sorge: Wir haben stattdessen ein paar Sexstellungen für euch parat, die eine besonders entspannende Wirkung auf euch haben. Als diesmal nur imaginäres Sahnehäubchen stärken die Varianten allesamt die Bindung zueinander, da wir uns bei ihnen besonders nahekommen. Ziel aller Positionen: Stress und Performancedruck hinter und sich selbst einfach nur fallen lassen. Den Tiefschlaf danach gibt’s gratis dazu!

Entspannter Sex: 5 Stellungen für einen tiieefen Schlaf

Lotus

Schaut euch noch einmal tief in die Augen, den Schlafzimmerblick gibt es bei ausgeprägter Müdigkeit gratis dazu. Diese Stellung stammt aus dem Kamasutra, sorgt aber trotzdem für ganz entspannten Sex. Im Lotus setzt du dich deinem Partner zugewandt gemütlich auf seinen Schoß und lässt ihn eindringen. Du kannst dabei entweder im Fersensitz bleiben oder aber die Beine um seine Hüfte schlingen. Das Tempo bestimmst du alleine – und wer es besonders kuschelig mag, legt sein Kinn entspannt auf der Schulter des Partners ab.

Elefantenstellung

Perfekt, wenn du schon etwas müde bist – leg dich einfach auf den Bauch. Dein Partner bettet sich wiederum bäuchlings auf dir, verwöhnt deinen Nacken mit Küssen und dringt von hinten in dich ein. Tipp: Leg dir ein Kissen unter das Schambein für einen besseren Winkel. Die Elefantenstellung hat übrigens auch eine hohe Orgasmuschance, da der G-Punkt stimuliert wird …

Missionarskreisel

Die Missionarsstellung wird eindeutig unterschätzt – sie ist nicht ohnehin ein Klassiker für entspannten Sex. Außerdem lässt sie sich ganz einfach abwandeln und damit die Orgasmuswahrscheinlichkeit für die Frau erhöhen: Im Missionalskreisel liegt dein Partner zwischen deinen Beinen, dein Becken erhöht auf einem Kissen. Er darf sich diesmal ganz auf dich absenken lassen und tief eindringen. Nun beginnt ihr, eure Hüften zu kreisen, während er so tief in dir bleibt, dass sein Schambein und Schaft deine Klitoris sanft massieren. Langsamer, sehr intimer und entspannter Sex!

Doppeldecker

Nun wird es aber mal Zeit, die Rollen zu tauschen: Der Doppeldecker ist quasi die entspannte Sex-Variante der Reiterstellung. Du setzt dich auf deinen Partner, lässt dich dann aber auf seine Brust sinken und schließt die Beine zwischen seinen. Auch hier müsst ihr nur eure Becken bewegen, könnt euch dabei anschauen, küssen und ausgiebig kuscheln.

69

Probiert die Sexstellung 69 im Liegen aus: Ihr legt euch beide auf die Seite und stellt das obere Bein auf. Nun dürft ihr gegenseitig mit dem Kopf zwischen die Beine des anderen verschwinden, die Augen schon einmal schließen und voll und ganz genießen … Entspannter Sex geht auch ohne Penetration!

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Nicht nur mehr, sondern auch deutlich intensivere Orgasmen: Laut einer Studie sorgen besonders Männer mit einer bestimmten Eigenschaft für unvergessliche Orgasmen – im Video seht ihr, um welche es sich dabei handelt.

Nicht nur mehr, sondern auch deutlich intensivere Orgasmen: Laut einer Studie sorgen besonders Männer mit einer bestimmten Eigenschaft für unvergessliche Orgasmen – im Video seht ihr, um welche es sich dabei handelt.

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Du fühlst dich von anderen manchmal ungerecht behandelt? Falls es dich tröstet: Sie sich mit Sicherheit auch von dir!

Keine Frage: Die mentalen Fähigkeiten, die uns Menschen zur Verfügung stehen und auszeichnen, sind bemerkenswert und einzigartig. Wir können unsere Zukunft planen, überlegen, was in der Vergangenheit vielleicht passiert wäre, wenn, und uns mit anderen über unsere unfassbar reiche und komplexe Gefühlswelt austauschen. Eigenschaften wie Kreativität, geistige Flexibilität und natürlich unser berühmt-berüchtigtes Abstraktionsvermögen ermöglichen uns eine außergewöhnliche Wahrnehmung und Gestaltung unserer Welt und unseres Lebens.

Doch vor lauter Begeisterung sollten wir nicht vergessen, dass unsere geistigen Kapazitäten begrenzt sind und wir nicht bedingungslos auf unsere mentale Stärke vertrauen können. Die Klimaproblematik ist hier ein gutes Beispiel: Wir kennen die Konsequenzen, verhalten uns trotzdem mehrheitlich destruktiv. Und auch in kleineren Alltagsdingen handeln wir oft unvernünftig: Wir regen uns auf, obwohl es nichts ändert, vertrödeln Zeit bei Insta, obwohl es uns unglücklich macht, betrinken uns, obwohl wir wissen, dass am nächsten Tag der Schädel brummt.

Die Shortcuts unseres Gehirns

Einer der Gründe dafür ist vermutlich, dass unser Gehirn Energie spart, wo es nur kann. Statt beispielsweise jeden Moment unseres Lebens individuell und bewusst zu gestalten, rufen wir ein Verhaltensmuster nach dem anderen ab und leben zu einem großen Teil nach Gewohnheiten. Statt die langfristigen Konsequenzen unseres Handelns zu bedenken, priorisieren wir unsere kurzfristigen Bedürfnisse und blenden alles andere aus. Und statt zu versuchen, unsere Umwelt zu verstehen und ganzheitlich zu erfassen, bewerten wir sie und ordnen sie möglichst schnell und endgültig ein. Oder wie es der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung einmal formulierte:

  • “Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.”

Im Alltag merken wir es oft gar nicht, doch tatsächlich urteilen wir beinahe ständig. “A hat recht, B hat unrecht”, “meine Meinung ist richtig, deine falsch”, “Kurven sind schön, Dellen aber hässlich”, “X ist böse, Y ist gut”. Indem wir urteilen und Dinge einordnen, können wir sie abhaken und müssen uns nicht mehr damit auseinandersetzen. Ohne uns gäbe es weder “gut” noch “böse”, weder “richtig” noch “falsch” – solche Werte sind menschliche Erfindungen, die uns helfen, uns zu orientieren. Indem wir urteilen, vereinfachen wir die Welt und werden handlungs- und entscheidungsfähig. Im Prinzip bleibt uns nichts anderes übrig, denn Chaos, Offenheit und Unklarheit könnten wir langfristig kaum ertragen. Allerdings sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass uns dieser clevere “Energiesparmechanismus” in erster Linie eins macht: Selbstgerecht.

Unsere Urteile sind nicht die Wahrheit

Im Gegensatz zu einer Richterin, der zur Urteilsfindung Zeug*innen vorgeführt werden, unterschiedliche Perspektiven aufgezeigt und Beweise vorgelegt, können wir bei unseren Urteilen in der Regel nur einen wiiiiiiinzigen Bruchteil der Informationen einbeziehen, die zur Verfügung stehen und für ein umfassendes Urteil relevant wären. Mit unserer einseitigen, egozentrischen Weltsicht und unserem sehr begrenzten Wissens- und Erfahrungsschatz sind wir als Richterinnen in den meisten Situationen unterqualifiziert – und deshalb sind unsere Urteile häufig “unfair” bzw. unvollständig. Wenn wir anderen Rücksichtslosigkeit unterstellen, kann in Wahrheit Überforderung der wesentliche Treiber sein, was wir als Ignoranz abtun, kann Selbstschutz, Angst oder sogar Kalkül sein. Wir stecken Menschen andere permanent in irgendwelche Schubladen. Doch das heißt nicht, dass sie da hingehören.

Natürlich möchte niemand ungerecht behandelt bzw. beurteilt werden, genauso wie niemand andere ungerecht beurteilen bzw. behandeln möchte. Doch beides wird immer wieder passieren, jeden Tag und jedem einzelnen von uns. Ohne zu urteilen, würden wir uns verlieren und in der Luft hängen. Das einzige, was uns bleibt, um zumindest ein bisschen gerechter durch die Welt zu gehen, ist, uns einzugestehen, dass wir urteilen, obwohl wir bei weitem nicht alles wissen, – und so offen wir nur möglich zu sein, uns eines Besseren belehren zu lassen.

Source: https://www.brigitte.de

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