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Hetero, bi, homo, a, metro, pan – habt ihr vermutlich im Zusammenhang mit Sexualität alles schon gehört. Und demisexuell? Was es damit auf sich hat, klären wir hier!

Die einen stehen auf Männer, andere auf Frauen, für wieder andere spielt das Geschlecht überhaupt keine Rolle und manche verspüren niemals Lust auf Sex. Dass es nicht die eine “richtige” oder “normale” sexuelle Orientierung gibt, die für alle Menschen gilt, wissen wir mittlerweile (hoffentlich) alle.

Doch was Demisexualität ist, wissen viele nicht – was vermutlich zur Folge hat, dass eine ganze Menge Leute demi sind, ohne sich darüber im Klaren zu sein. Höchste Zeit also, endlich mehr über die Grauzonen der Sexualität zu sprechen, die sogenannte “gray-a”. Denn sich selber sexuell nicht zuordnen zu können, ist ein gefährlich guter Nährboden für Verunsicherung und Selbstzweifel …

Was bedeutet demisexuell?

Der Begriff Demisexualität bezeichnet eine Form der Sexualität, bei der Menschen ausschließlich im Zusammenhang einer emotionalen Bindung sexuelle Lust und körperliche Anziehung empfinden. Heißt: Ohne Gefühl, kein Sex – zumindest kein lustvoller, der Spaß macht und befriedigt.

Doch nicht nur das: Demisexuelle Menschen haben ähnlich wie Asexuelle kein generelles Interesse an Sex oder Sexpartnern. Jemanden heiß finden? Cyber-Sex? One Night Stands? Für Leute, die demisexuell sind, absolut abwegig! Mit jemandem zu schlafen oder auch nur Necking zu haben, kommt ihnen erst in den Sinn, wenn sie eine tiefe Beziehung zu dieser Person haben.

Warum sind Menschen demisexuell?

Gegenfrage: Warum sind Menschen hetero, homo oder asexuell? Sie sind es eben! Soweit wir wissen, kann sich niemand einfach aussuchen, wer ihn sexuell anturnt und was ihn im Bett zum Orgasmus bringt (wobei wir natürlich, wenn wir Orgasmusprobleme haben, schon einiges probieren können).

Bei Demis geht man davon aus, dass die sogenannte primäre sexuelle Anziehung, die äußere Merkmale wie Aussehen, Geruch, Ausstrahlung und Persönlichkeit auf uns ausüben, aus welchen Gründen auch immer nicht auf sie wirkt. Für die sekundäre Anziehung sind sie allerdings genauso empfänglich wie alle anderen auch. Von der spricht man, wenn – meist im Rahmen einer romantischen Beziehung – Gefühle wie Vertrauen, Sehnsucht, Respekt, Freundschaft oder Liebe sexuelle Lust gegenüber einer ganz bestimmten Person verursachen.

Insofern unterscheidet sich das Sexleben von Demis rein äußerlich kaum von dem Sexleben eines Menschen, der beispielsweise aus Prinzip außerhalb von Beziehungen mit niemandem schlafen möchte. Aber eben nur äußerlich …

Woran erkennen wir Demisexualität?

Ihr ahnt es sicher schon: Demisexualität können wir niemandem auf den ersten Blick ansehen – genauso wenig wie Homosexualität, Bisexualität, Asexualität oder sonstige sexuelle Ausrichtungen. Und das ist auch gut so! Schließlich gehen uns Sexualität und sexuelle Neigungen anderer Menschen grundsätzlich nichts an – Stichwort Privatsache.

Wenn es dagegen darum geht, Demisexualität bei uns selbst zu erkennen, wäre eine Orientierungshilfe schon ganz nett. Denn genau wie andere (oft vor allem nicht heterosexuelle Menschen) tun sich Demisexuelle gelegentlich schwer damit, sich im breiten Spektrum der Sexualität zu verorten. Hier sind fünf Anzeichen, die Hinweise auf Demisexualität sein können (Betonung liegt auf können!).

5 Anzeichen, dass du demisexuell bist

1. Wenn du dich verliebst, willst du ihn unbedingt näher kennenlernen – aber an Sex und Knutschen denkst du lange nicht.

Klar, jemanden kennenlernen, sich verlieben, Kribbeln im Bauch spüren und die rosarote Brille aufhaben kennst du gut. Aber Vorstellungen von euch beim Blümchensex oder Vorfreude auf den ersten Zungenkuss? Hattest du in der Anfangsphase einer Beziehung noch nie!

2. Flirten verstehst du nicht und schon der Gedanke an Dating macht dich nervös.

Was finden Leute nur  daran, mit anderen zu flirten oder beim Blind Date eine Liste von oberflächlichen Smalltalk-Themen abzuarbeiten? Dein Ding war das nie. Dafür ist es für dich umso aufregender, wenn du im Gespräch zum Beispiel merkst, dass dein Gegenüber dich versteht, das gleiche fühlt wie du oder Worte sagt, die wirklich eine Bedeutung haben.

3. Du weißt nicht so genau, ob du eher auf Männer oder Frauen stehst.

Penis? Brüste? Hmm! Für sich genommen, kannst du weder mit dem einen noch mit dem anderen besonders viel anfangen. Aber wenn eine emotionale Bindung da ist, würdest du niemanden ausschließen – weder Mann noch Frau.

4. Du sprichst ungern über Sex, weil du das Gefühl hast, du musst dich verstellen.

Die meisten Demisexuellen tun sich schwer damit, mit Freunden oder Bekannten über Lust und Sexualität zu reden. Kein Wunder! Wenn andere von hotten Stars schwärmen, hast du nichts zu melden. Dich turnen eben Menschen eben erst an, wenn sie dich emotional berühren.

5. Mit Pornos kannst du nicht viel anfangen.

Über lustige Pornotitel kannst du zwar lachen, bis du keine Luft mehr kriegst, aber Pornos anschauen macht dich eher unruhig. Nicht wegen irgendwelcher prüden Vorbehalte, sondern einfach, weil sich dabei nichts in dir regt.

Videotipp: Das verrät deine Schlafposition über dein Liebesleben

Du tendierst eher zur asexuellen Seite? Auch kein Thema! Aber Tantra-Yoga könntest du ja trotzdem mal probieren. Vielleicht befindest du dich bloß in einer Grauzone, in der erst deine spirituelle Seite stimuliert werden muss, damit du sexuell etwas spürst. Doch selbst wenn du asexuell bist: Wahre Liebe kannst du dennoch finden. Und Einsamkeit überwinden geht sowieso auch ohne Sex.

Source: https://www.brigitte.de

In ihrer Beauty-Kolumne offenbart uns die Unternehmerin Sylvie Meis persönliche Ansichten rund um das Thema Schönheit. Dieses Mal spricht sie über Schönheitsideale und warum Instagram uns darin viel mehr Freiheiten schenkt, als wir vielleicht vermuten.

Ich werde oft gefragt, ob ich einem bestimmten Schönheitsideal folge oder welche Frauen nach meinem Empfinden schön sind. Doch darauf finde ich keine pauschale Antwort. Denn: Dem Schönheitsideal entsprechen in meinen Augen schon lange nicht mehr nur die Frauen, die einem bestimmten Standard erfüllen, wie beispielsweise einer Konfektionsgröße oder dem aktuellen Beauty-Trend. Für mich sind Frauen besonders schön, wenn sie etwas Selbstbewusstes oder Kraftvolles ausstrahlen. Die Art wie eine Frau auftritt, wie sie spricht, wie sie lacht und wie ihre Augen leuchten macht sie schön. Etwas, was man auch nicht unbedingt nur auf Fotos sehen kann.

Die Inspirationsquelle meiner Jugend waren die Topmodels der 90er-Jahre

Aber versteht mich nicht falsch: Natürlich ist es schön, Frauen auf Shooting-Bildern,  in Magazinen oder auf Instagram-Selfies zu bewundern. Das mache ich auch. In meiner Jugend war ich beispielsweise hin und weg von den Topmodels der 90er-Jahre.

Frauen wie Claudia Schiffer, Helena Christensen oder Cindy Crawford haben mich mit ihrer glowy Skin, ihren athletischen Körpern und diesen kraftvollen Posen auf den Covern der Frauenmagazine beeindruckt.

Und sie haben auch etwas mit mir gemacht: Sie haben meine Liebe zu Make-up entfacht. Die Models in den 90er Jahren hatten damals einen so tollen Nude-Lippenstift – den es bei mir in meinem Heimatdorf natürlich nicht zu kaufen gab. Also habe ich mir kurzum aus dem Augenbrauenstift meiner Mama und einer gewöhnlichen Lippenpflege selbst einen kreiert. Ich habe es schon früher geliebt, mit Make-up zu experimentieren und die Inspiration habe ich in den Modezeitschriften gefunden.

Das Schöne an Instagram? Es zeigt uns eine riesige Bandbreite an toller Persönlichkeiten

Auch heute lasse ich mich gerne noch durch Zeitschriften oder auch Social-Media-Accounts inspirieren. Doch ich wähle diese Inspirationsquellen ganz individuell, bewusst und vielfältig aus. Denn der Vorteil von Instagram & Co. ist doch, dass dort nicht nur ganz bestimmte Menschen ihre Fotos hochladen können, sondern eine riesige Bandbreite existiert. Dort treffe ich also auf eine Vielzahl an tollen Frauen mit unterschiedlichen Geschichten, unterschiedlichen Körpern, Proportionen, Größen, Hautfarben und Interessen und kann mir ganz bewusst wie aus einem großen Blumenladen meinen eigenen Strauß herauspicken. Manchmal lasse ich mich dann besonders von der Rose inspirieren, an einem anderen Tag ist es die Hortensie, die mich bekräftigt, dann bin ich vielleicht eine Weile total von der Sonnenblume fasziniert. Und wenn ich irgendwann feststelle, dass mir etwas nicht guttut, oder in mir negative Gefühle weckt, dann klammere ich es aus meinem wieder Leben aus. Und mische meinen Blumenstrauß wieder neu durch.

Suche dir dein ganz individuelles Umfeld

Ein Vorteil, den wir ohne Social Media noch nicht hatten. Damals wurde uns die Entscheidung abgenommen, welche Frauen wir in Zeitschriften oder in den Medien sehen. Und wenn wir ehrlich sind, waren diese Frauen doch ausschließlich Models. Heute können wir ganz selbstbestimmt und bewusst uns ein Umfeld schaffen – natürlich immer noch mit Models, wenn wir mögen, aber auch mit “echten“ Frauen. Frauen, in denen wir uns alle wiedererkennen können. Das ist auch der Grund, warum ich nicht zwingend sagen würde, dass Social Media falsche Schönheitsideale verkörpert.

Du musst dir nur das für dich passende Umfeld suchen und dir deinen Feed so gestalten, dass du dich wohl und bestärkt fühlst.

Mein Tipp an dich: Versuche keinem bestimmten Schönheitsideal nachzueifern. Stattdessen ist es viel gesünder, wenn du dir mehrere Inspirationsquellen (unbedingt Plural!) suchst, die zu dir passen, dir ein gutes Gefühl geben und das Beste aus dir herauskitzeln. Stelle dir deinen ganz individuellen Blumenstrauß zusammen und scheue dich nicht, auch ab und an eine Blume, die vielleicht doch nicht so richtig passt, herauszunehmen und durch eine andere zu ersetzen. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Experimentieren und Zusammenstellen.
Alles Liebe, deine Sylvie. 

Source: https://www.brigitte.de

Nicht nur mehr, sondern auch deutlich intensivere Orgasmen: Laut einer Studie sorgen besonders Männer mit einer bestimmten Eigenschaft für unvergessliche Orgasmen – im Video seht ihr, um welche es sich dabei handelt.

Nicht nur mehr, sondern auch deutlich intensivere Orgasmen: Laut einer Studie sorgen besonders Männer mit einer bestimmten Eigenschaft für unvergessliche Orgasmen – im Video seht ihr, um welche es sich dabei handelt.

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Glückliche Menschen haben keine Probleme? Irrtum! Diese Probleme sind sogar typisch für Leute, in deren Leben alles paletti ist.

Vielleicht wird dich das jetzt ein bisschen desillusionieren und schocken, aber: Egal wie glücklich du bist und wie viel du in deinem Leben goldrichtig machst – Probleme wirst du trotzdem immer haben. Selbst das schönste Leben ist nunmal niemals einfach und nur “perfekt”. Immerhin: Einige “Störfaktoren” und Makel sind typische Luxus-Probleme von Menschen, die sich deswegen in erster Linie glücklich schätzen können. Falls sie dir bekannt vorkommen: Gratulation, Hut ab und unbedingt weiter so!

Probleme glücklicher Menschen: Wenn du das kennst, machst du alles richtig

1. Du hast Angst um dein Leben und um das, was du hast

Es gibt mindestens zwei Arten von Angst: Angst VOR etwas und Angst UM etwas. Die Angst vor etwas wird oft von Unsicherheit und bestimmten Vorstellungen ausgelöst (wie du solche Ängste überwinden kannst, verraten wir dir hier). Die Angst um etwas zeigt uns dagegen, was uns besonders wichtig ist. Wenn dich manchmal ein Angstgefühl überkommt, du könntest etwas oder jemanden verlieren oder aber selbst plötzlich krank werden, einen Unfall haben und sterben, dann liegt dir offenbar sehr viel an deinem Leben. Jackpot! Sich zu wünschen, dass es möglichst lange so weitergeht, ist ein großes Glück.

Solange sie nicht Überhand nimmt oder dich daran hindert, dein Leben zu genießen, ist diese Art von Angst ein echtes Luxus-Problem. Wäre dir alles egal, müsstest du dir definitiv größere Sorgen machen …

2. Einigen Leuten kannst du’s einfach nicht recht machen

Du hast Leute in deinem Umfeld, die dich ganz offensichtlich nicht mögen? Kollegen? Schwiegereltern? Bekannte? Verwandte? Ganz egal, es ist ein gutes Zeichen! Niemand kommt mit allen klar, nur wer sich verstellt, kann scheinbar (!) von allen gemocht werden. Wenn du glücklich bist und eine selbstbewusste Ausstrahlung hast, werden dich mit Sicherheit auch einige Leute darum beneiden. Klar ist das ein bisschen doof – aber vermutlich ein viel größeres bzw. ernsteres Problem für die anderen als für dich. Solange du genug Menschen um dich hast, mit denen du gut kannst und die dich mögen, brauchst du dich jedenfalls von den anderen nicht aus dem Konzept bringen zu lassen.

3. Du kannst nicht allen helfen, denen du gerne helfen würdest

Deiner Freundin geht’s schlecht und dich belastet das? Oder hat deine Mama gerade tierisch viel um die Ohren und du kannst sie leider kaum entlasten? Das ist natürlich richtig blöd für sie – aber schön für dich, dass du so am Leben deiner Liebsten teilhaben kannst! Aufrichtiges Mitgefühl empfindet in der Regel nur, wer selbst gerade alles mindestens halbwegs gut im Griff hat. Wäre bei dir Land unter, würdest du wahrscheinlich kaum mitkriegen, dass es anderen nicht so toll geht. Oder es würde dich vielleicht sogar eher ein bisschen erleichtern, davon zu wissen …

4. Du fühlst dich häufig hin- und hergerissen

Müde, aber keine Lust aufs Bett?! Ungeduld, aber das Gefühl, die Zeit rast?! Definitiv A – aber B bitte auch?! Klingt ganz so, als sähest du gerade in deinem Leben eher zu viele Wege und Möglichkeiten als zu wenig. Wenn dich deine Vorfreude auf den nächsten Tag nachts manchmal nicht zur Ruhe kommen lässt, du deine Zukunft gar nicht erwarten kannst, obwohl du hin und wieder am liebsten auf die Stopptaste drücken würdest, weil du gerne mehr Zeit hättest, oder wenn du dich für mehrere Optionen gleichzeitig begeisterst, kannst du dich beruhigen: Denn dann bist du gerade sehr wahrscheinlich auf einem super guten Weg!

Videotipp: 7 Anzeichen, dass du dich selbst nicht genug liebst

Source: https://www.brigitte.de

Egal ob persönlich oder global: Krisen kosten uns immer Kraft – doch irgendwie müssen wir danach trotzdem weitermachen. 5 Tipps von einer Frau, die eine der schlimmsten Krisen überhaupt überstanden hat.

In unserem “normalen” Alltag merken wir oft gar nicht, wie schön das Leben eigentlich ist. Als wäre es selbstverständlich, stehen wir morgens auf und gehen unseren Gewohnheiten nach: Kinder wecken, mit dem Liebsten zusammen frühstücken, zur Arbeit fahren, einkaufen usw.. Phasenweise kann das alles sogar ganz schön nerven.

Wenn dann aber etwas Schlimmes passiert und uns aus unserem Alltag herausreißt, wird uns plötzlich klar, was wir alles hatten und wofür wir jeden Tag hätten dankbar sein können. So tragisch es ist: Krisen machen uns klar, was für ein besonderes Geschenk das Leben ist. Allerdings können wir das dann auch nur genießen, sofern wir unsere Kraft wiederfinden, die in der Krise verloren gegangen ist …

Plötzlich Witwe

Maya Stomp kennt die Leere und Kraftlosigkeit, die schwere Krisen hinterlassen. Im Alter von 41 Jahren verlor sie überraschend ihren Ehemann. Alexander starb an einem Dienstagabend infolge einer Hirnblutung. Innerhalb von zwei Stunde verwandelte sich die Welt von Maya Stomp von “alles wie immer” in “völlig aus den Fugen”. Nach 15 gemeinsamen Jahren musste sie Abschied nehmen.

© RandomhouseKnapp zehn Jahre nach ihrem Verlust hat Maya Stomp ein Buch über ihre Erfahrungen geschrieben. In “Wir Witwen sind ein zähes Volk” schildert sie, wie es sich anfühlte, plötzlich allein zu sein und neu anfangen zu müssen – und wie sie persönlich den Weg zurück ins Leben sowie ihre Kraft wiederfand.

Mit Sicherheit ist dieses Buch eine Quelle des Trosts für alle, die um einen geliebten Menschen trauern. Denn es vermittelt uns das Gefühl, verstanden zu werden und eben nicht allein zu sein. Darüber hinaus können Maya Stomps Schilderungen und Ratschläge jedoch auch generell bei der Bewältigung von und “Wiederauferstehung” nach einer Krise helfen – so wie zum Beispiel folgende fünf Selbsthilfemaßnahmen.

5 Tipps, um die eigene Kraft wiederzufinden

1. Trostquellen finden

Befinden wir uns in einer Verfassung, in der wir uns jeden Morgen oder Abend fragen: “Wie soll ich das bloß schaffen?”, sollten wir uns etwas suchen, das uns ein gutes Gefühl vermittelt. Ob Fotos, Musik, das Haustier oder eine gute Tasse heißen Kaffee – vieles kann ein Seelentröster sein, doch wir alle müssen unsere individuellen Trostquellen selbst finden.

2. Die Schönheit der Welt wiederentdecken

Maya Stomp hatte ihr Aha-Erlebnis während einer Laufrunde nach einer schlaflosen Nacht: Die Schönheit der Welt ist ja immer noch da! Bäume, Himmel, Vögel, der eigene Körper – nach einer Krise ist es hilfreich, die eigene Wahrnehmung gezielt auf das Schöne und Wundervolle des Lebens zu richten.

3. Anti-Stress-Maßnahmen

Natürlich darf und sollte man sich mit seinem Schmerz auseinandersetzen – doch nach Möglichkeit nicht rund um die Uhr. Sich ablenken lassen und durchatmen, sich selbst etwas Gutes tun, z. B. eine Massage oder eine Portion Pommes und dabei im Idealfall einem guten Zuhörer das Herz ausschütten. Anti-Stress-Maßnahmen helfen dabei, einen Ausweg zu finden – gedanklich wie praktisch.

4. Neue Rituale finden

Wenn die Krise den gewohnten Alltag unmöglich gemacht hat, sollten wir unsere Gewohnheiten ändern und neue Rituale etablieren. Zum Beispiel jede Woche eine Kerze immer zur selben Uhrzeit anzünden oder einen Brief schreiben (könnte gleichzeitig ein Trost spendendes Gedenkritual sein) oder an bestimmten Tagen zum Sport gehen …

5. Wieder Verbindungen aufbauen

Beziehungen geben uns Kraft – daher sollten wir uns in oder nach einer Krise niemals komplett abschotten. Abgesehen von Treffen mit Freunden, die Verständnis und Interesse zeigen, können auch ehrenamtliche Tätigkeiten dabei helfen, um neuen Mut und Sinn zu schöpfen.

Falls du dich auch gerne mit anderen austauschen möchtest oder Anschluss suchst: Schau doch mal in unserer Community vorbei!

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Er ist einer der bekanntesten Schönheitschirurgen Österreichs, polstert Wangen auf, spritzt Botox, strafft Bauchdecken und vergrößert Brüste. Jetzt hat er ein Buch geschrieben, das ihm in seiner Branche nicht nur Freunde machen wird. Im Interview erzählt er uns, warum er seinen Liebsten immer von Schönheits-OPs abraten würde. 

Dr. Artur Worseg
© Dr. Artur Worseg

Wir erreichen Dr. Artur Worseg nicht sofort. “Sorry, ich musste gerade noch eine Bauchstraffung zu Ende bringen”, erklärt er mit seinem sympathischen Wiener Akzent, als er zurückruft. “Aber jetzt kann ich reden.” Wir sprechen ein paar Takte über sein Buch und es wird sofort klar. dass dieser lebhafte  Mann das Klischee eines Schönheitschirurgen konsequent unerfüllt lassen wird. Eigentlich nicht verwunderlich: Denn mit seinem Buch “Deine Nase kann nichts dafür” stellt der renommierte Plastische Chirurg nicht nur seine Branche in Frage, sondern auch seine eigene Vergangenheit.

BARBARA: Darf ich ganz ehrlich sein?

Dr. Artur Worseg: “Ich bitte darum!”

Ich fand das Buch wahnsinnig beeindruckend und reflektiert. Aber es hat mich auch verwirrt und einige Fragen aufgeworfen…

“Zum Beispiel, wie ich es mit mir vereinbaren kann, weiter zu operieren?”

Ganz genau!

“Das ist eine wichtige Frage. Die habe ich mir natürlich auch gestellt, bevor und während ich das Buch geschrieben habe. Ich meine, darf ein praktizierender Chirurg seine eigene Branche so in Frage stellen? Ich persönlich habe mir die Frage mit einem JA beantwortet. Schau, ich lebe nach den Prämissen, über die ich geschrieben habe. Ich schaue mir sehr genau an, was ein Patient weshalb von mir möchte und ich bin ehrlich zu jedem. Warum sollte ich also nicht operieren? Es gibt genug Leute, die nach einer OP rausgehen und Freude an den Ergebnissen haben. Es gibt aber eben auch die anderen, die trotz guter Ergebnisse unzufrieden sind.”

Bereuen Sie manche OPs, die Sie früher gemacht haben?

“Ja. Ich bereue viele. Sehr viele. Mit dem Wissen, das ich heute habe, hätte ich einige OPs einfach niemals machen dürfen. Weil oft von vorne herein klar war, dass ich nicht wirklich helfen kann. Dann abzulehnen und zu sagen, dass man das nicht macht oder zumindest noch nicht macht, das musste ich erst lernen. Genau dieses Bereuen war auch meine Motivation, das Buch zu schreiben. Ich wollte es eigentlich erst als Fachliteratur für Kollegen schreiben, einfach meine zwischenmenschliche Erfahrung an jüngere Kollegen weitergeben. Letzten Endes ist es ein Buch für alle geworden und wahrscheinlich ist das auch gut so. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen, eine geplante Operation nochmal zu überdenken.”

Warum sollte man eine OP nochmal überdenken? Ist es denn verwerflich, gegen die Zeichen der Zeit ein bisschen ankämpfen zu wollen?

“Ach, um Gottes Willen, das ist überhaupt nicht verwerflich. Ich steh selbst auch manchmal vor dem Spiegel und denke “Ach du scheiße, das sah auch mal besser aus.” Aber letzten Endes steckt hinter diesem Hadern mit dem Äußeren meist ein ganz anderes Problem. Und das kann ich mit Botox oder anderen Eingriffen nicht lösen. Weder bei mir selbst, noch bei anderen.”

Also versuchen Sie, alle Ihre Patienten umzustimmen?

“Nein, das will ich ja auch gar nicht. Es gibt einige Menschen, die kommen nach gründlicher Überlegung zu mir, haben einen ganz bestimmten Wunsch und gehen auch zufrieden nach Hause. Denen kann ich helfen und das wird auch im Vorgespräch recht schnell deutlich. Ich versuche auch bei den anderen nicht, sie umzustimmen. Ich versuche einfach nur, behutsam die richtigen Fragen zu stellen, sodass wir im besten Fall nach dem Gespräch beide wissen, wenn eine OP das Grundproblem einfach nicht lösen wird. Fakt ist: Sehr viele Patienten in der Schönheitschirurgie müssten wir Chirurgen vor ihrer eigenen Entscheidung retten. Denn viele sind einfach nur in einer schwierigen Phase, andere bräuchten generell psychologische Hilfe. Den wenigsten Menschen verhilft Plastische Chirurgie wirklich zu einem glücklicheren Leben.

Also wenn ich meine Brüste zu klein, meinen Po zu dellig und meine Fesseln zu dick finde… bin ich dann irgendwie gestört?

“Nein, sind Sie nicht. An sich etwas auszusetzen, ist vollkommen normal. Es kommt eher darauf an, wie man damit umgeht. Lachen Sie drüber oder schränkt es Sie sehr ein?”

Noch lache ich.

“Sehen Sie, genau das ist es. Noch ist das nicht schlimm. Aber vielleicht stecken Sie irgendwann mal in einer Krise, fühlen sich alleine, zu alt, irgendwie ungebraucht, und dann lachen Sie plötzlich nicht mehr drüber. Dann kommen Sie zu mir und wollen was ändern lassen. Als Arzt sollte ich das erkennen und empfehlen, noch etwas zu warten, denn meist löst Zeit die Probleme von Krisengeschüttelten viel besser als eine OP. Das schlagen aber leider die wenigsten Ärzte vor, weil da Geld dranhängt.”

Ist ja auch logisch. Haben Sie denn Angst, dass das Buch Ihre Kollegen verärgert?

Ja, davor hab ich natürlich Angst und auch zu Recht. Unter Kollegen mache ich mir damit nicht nur Freunde, das ist mir natürlich bewusst. Egal. Ich werde damit umgehen lernen. In Deutschland wird es definitiv zu Diskussionen führen und das finde ich gar nicht schlecht. Und es ist auch völlig in Ordnung, wenn in dieser Sache nicht jeder meiner Meinung ist. Diskussionen finde ich eigentlich immer gut. Die führen dazu, dass wir uns alle mal wieder selbst hinterfragen.”

Warum haben Sie das Buch gerade jetzt geschrieben?

“Weil der Zeitpunkt nicht nur für mich persönlich, sondern auch generell genau richtig ist. Schönheit ist so unfassbar wichtig geworden. Auf wichtigen Posten sitzen meist junge, hübsche Menschen, das heißt die Assoziation “jung und schön gleich erfolgreich” liegt leider nahe. Auch den neuen Selfiewahn halte ich für ein großes Problem unserer Zeit. Die Leute setzen sich gekonnt in Szene für den einen Moment, verzerren sich regelmäßig durch den Aufnahmewinkel und ertragen dann ihr eigenes Spiegelbild im Vergleich irgendwann nicht mehr. Mit Filtern und Apps wird dann noch mit einem Wisch dies und jenes optimiert und das überträgt man dann in die Realität.”

Die Schönheits-OP als Real-Pendant für den virtuellen Filter?

“Ganz genau! Man muss sich nur mal Apps wie “Face me up” anschauen. Das ist irre, wie schnell man sich da zur Schönheitskönigin wischen kannst. Nur, dass man dann leider irgendwann mit der Realität nicht mehr klarkommt.”

Und was kann man gegen diesen Schönheitswahn machen?

“Naja, was Lifestyle-Magazine einem immer so alles erzählen, das halte ich teilweise schon für zynisch. Diese Denke-positiv-Parolen sind ja im Grunde nur andere Worte für “Lass mich in Ruhe mit deinen Problemen.” Ob du positiv denkst oder nicht, das ist größtenteils Veranlagung und keine Frage des Wollens. Ich glaube, es hilft eher, mal den Fokus von sich selbst zu nehmen und sich anderen Dingen und Menschen zu widmen. Soziales Engagement ist ein prima Tool, um die Wertigkeit zu verschieben. Sich um andere oder um eine gute Sache zu kümmern, hilft sehr gut dabei, sich aus dem eigenen Gedankenstrudel zu befreien und ist toll für das eigene Selbstwertgefühl. In Amerika zum Beispiel gehört das ganz selbstverständlich dazu. Hier in Europa ist soziales Engagement leider viel seltener. 

In meinem Amerika-Urlaub habe ich mich ehrlich gesagt auch irgendwie wohler in meinem Bikini gefühlt. Da scheinen die meisten etwas entspannter mit ihrem Äußeren umzugehen, oder bilde ich mir das nur ein?

“Vermutlich haben Sie Recht mit Ihrem Gefühl. Das hat was mit Toleranz zu tun. Europa ist nicht der toleranteste Teil dieser Welt. In einer Multikulti-Gesellschaft wie in den USA ist die Toleranz höher, die Menschen sind offener für Andersartigkeit. Aber natürlich gibt es auch dort total überzogene und verrückte Schönheitsideale, gerade unter den Prominenten und Superreichen.”

Apropos Superreiche und Promis. Befürchten Sie, dass Sie Patienten durch das Buch verlieren?

“Nein, ich glaube, dass das Gegenteil der Fall ist. Ich kenne eine Menge Leute, die im Nachhinein sehr dankbar sind, dass ich sie nicht operiert habe. Ich denke, dass es sich am Ende auszahlt, wenn ein Arzt ehrlich ist. Ich verurteile ja niemanden. Ich gebe mir einfach nur Mühe, den Menschen in seiner Gesamtheit wahrzunehmen.”

 Dr. Artur Worseg: Deine Nase kann nichts dafür. Wie wir uns vor dem Schönheitswahn retten.

Wie lernen wir, unser Äußeres zu lieben und warum tun wir es manchmal nicht? Die Gründe liegen meist tiefer als wir denken. Wer seine Nase nicht mag, lehnt vielleicht seinen Vater ab. Frauen, denen ihre Brüste nicht gefallen, könnten ein Identifikationsproblem mit ihrer Mutter haben. Der international renommierte Schönheitschirurg Univ.-Doz. Dr. Artur Worseg legt nach 25 Jahren Berufserfahrung ein ehrliches Plädoyer gegen seine eigene Branche vor und zeigt die besten Wege zu mehr Selbstliebe.

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Was für unseren Kleiderschrank gilt, trifft auch auf unsere Seele zu: Wenn wir nicht regelmäßig Klarschiff machen, sammelt sich jede Menge Müll an. Um nur sechs Beispiele zu nennen …

Viele Menschen haben in der Coronakrise das große Ausmisten angefangen. Schränke, Schubladen und sogar ganze Räume – endlich mal das ganze Chaos beseitigen, das sich über die Jahre des ständigen Beschäftigtseins angesammelt hat. 

Ähnlich wie Schränke und Schubladen mit der Zeit zumüllen, kann aber auch unsere Psyche ganz schön in Unordnung geraten, wenn wir nicht hin und wieder mal in uns gehen und aufräumen (schließlich sagt man nicht umsonst, die Wohnung sei ein Spiegelbild der Seele …). Zum Teil häufen sich dort unverarbeitete Gefühle, zum Teil Gewohnheiten, die in einer bestimmten Phase vielleicht sinnvoll oder naheliegend waren, uns langfristig aber eher schaden und von uns selbst entfremden.

Deshalb plädieren wir dafür: Allerspätestens wenn die Schränke clean sind, ist die Seele dran! Und zwar unabhängig davon, ob wir wegen einer Pandemie zu Hause sitzen oder nicht – denn die Seele können wir immer und überall aufräumen. Von welchen Gewohnheiten wir sie auf jeden Fall befreien sollten? Wir haben sechs Vorschläge … 

Seele aufräumen: 6 Gewohnheiten, die du getrost aussortieren kannst

1. Dinge auf später verschieben

Egal ob es um etwas geht, auf das du Lust hast, oder um etwas, das dich belastet: Warte damit nicht, bis es “passt”, sondern sieh zu, dass du es so schnell wie möglich machen kannst – aus viel zu vielen “Irgendwanns” wird irgendwann ein “Nie” …

2. (Gegen dich selbst) Kämpfen

Den inneren Schweinehund besiegen, sich disziplinieren, zusammenreißen, stark sein – warum sind wir eigentlich ständig im Kampfmodus? Wir verbringen so viel Zeit damit, mit anderen zu konkurrieren oder gegen uns selbst zu kämpfen, dass Lebenslust und Freude dabei oft in den Hintergrund gedrängt werden. Dabei sollte es genau umgekehrt sein. 

3. Alles kontrollieren wollen

Je mehr wir kontrollieren können, umso sicherer fühlen wir uns. Mit Kontrolle verbinden wir Macht, Stärke, Unabhängigkeit und Freiheit. Kleines Problem: In Wahrheit können wir alle sehr wenig kontrollieren. Unsere Gesundheit, Beziehungen, wirtschaftliche Situation – all das liegt nur in begrenztem Maße in unserer Hand und kann sich theoretisch jederzeit unserem Einfluss komplett entziehen. Wir sind abhängig von unseren Mitmenschen, dem System, in dem wir leben, dem Schicksal und wir müssen ständig Entscheidungen treffen, ohne alle Parameter zu kennen. Doch erstens ist das völlig okay und zweitens bedeutet es auf keinen Fall, dass wir unfrei sind – mit der richtigen Einstellung kann uns die Erkenntnis, nicht alles kontrollieren zu können (und müssen!), sogar entlasten. Und unsere Einstellung können wir garantiert kontrollieren.

4. Immer funktionieren

Wir neigen dazu, immer funktionieren, weitermachen und vorankommen zu wollen, egal in welcher Krise wir uns gerade auch befinden. Aber warum eigentlich? Sind wir Menschen oder Maschinen? Später erinnern wir uns an die Momente, in denen wir etwas gefühlt haben – nicht an die, in denen wir funktionierten. 

5. Dich schuldig fühlen, wenn es dir “unverdient” gut geht

Newsflash: Du musst dir nicht immer alles verdienen. Weder das Stück Käsekuchen zum Nachtisch noch die Tatsache, dass es dir gut geht. Das Leben ist ein Geschenk, das sich niemand verdient hat, der es bekommt. Die einen kriegen eben eine Luxusvariante, andere eine Version mit Stolpersteinen und Challenges. Ob man das nun fair findet oder nicht: Dadurch, dass sich die mit der Luxusvariante schuldig fühlen, wird der Hindernisparcours für die anderen auch nicht leichter.

6. Die Welt in Gut und Schlecht einteilen

Körperformen, Lebensstile, Meinungen – wir neigen dazu, alles zu beurteilen und irgendwo auf einer Skala zwischen Gut und Schlecht einzuordnen. Deshalb vergleichen wir uns auch oft mit anderen Menschen, um herauszufinden, wo wir stehen und was wir tun können, um uns zu “verbessern”. Doch so gerne wir die Dinge vereinfachen: In Wahrheit ist die Welt viel zu komplex, um sie auf einer Skala abzubilden. Menschen sind unvergleichlich, jede Meinung hat einen Hintergrund und Lebensstile müssen unterschiedlich sein – und “Gut” und “Schlecht” sind willkürliche, stark von der Gesellschaft geprägte Kategorien. Statt zu urteilen und einzuordnen, können wir lieber mal probieren, die Welt auf unsere Weise wahrzunehmen. Aber wie schon der Psychologe Carl Gustav Jung sagte: “Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.”

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Heiratswillige aufgepasst: Ob eure Ehe hält, könnte auch von euren Jobs abhängen. In bestimmten Berufsgruppen ist die Scheidungsrate nämlich besonders hoch. 

Eine lange, glückliche Ehe – ob es damit klappt, lässt sich auch anhand der Berufe der Partner erahnen. So haben sich Forscher die Daten des US-amerikanischen “Census Bureaus”, also des Volkszählungsamts, einmal genauer angesehen und aus den Zahlen aus fünf Jahren Untersuchungszeitraum eine Statistik erstellt. Demnach sind manche Jobs besonders scheidungsträchtig – andere hingegen lassen auf eine stabilere Partnerschaft schließen.

Gefährdet sind demnach vor allem folgende Menschen (unabhängig vom Geschlecht, Berufsbezeichnung gilt für Männer und Frauen):

Casino Manager

Wer ein Faible fürs Zocken hat, setzt anscheinend auch beim Thema Hochzeit alles auf eine Karte. 52,9 Prozent und damit die meisten Ehen werden in dieser Berufsgruppe geschieden.

Barkeeper

Wenn der Alkohol fließt und die Gäste gut gelaunt sind, bleibt das Eheglück auf der Strecke – jedenfalls bei 52,7 Prozent der in Bars Beschäftigten.

Flugbegleiter

Über den Wolken scheint die Freiheit zwar grenzenlos, Ängste und Sorgen bleiben deshalb aber zumindest bei 50,5 Prozent der Stewards und Stewardessen nicht zurück.

Telefonverkäufer

Vielleicht ist es ihr Verkaufstalent, das ihnen auch zur Eheschließung verhilft. Doch bei 49,2 Prozent der vermählten Telefonisten ist das Gegenüber nicht überzeugt: Scheidung!

Masseure

Ohne “Happy End” sollten Massagen doch eigentlich unverfänglich sein – doch bei 47,8 Prozent der Masseure sind die Hände womöglich doch zu oft an fremden Körpern unterwegs.

Tänzer und Choreographen

Körperspannung, Taktgefühl, Rhythmus – alles top. Doch 46,8 Prozent der Tänzer und Choreographen ist dennoch laut Studie kein Eheglück bestimmt. Ob’s am Dirty Dancing liegt…?

Na, war der Job deines Liebsten noch nicht dabei? Dann hast du vielleicht Glück: Folgende Jobs werden laut Statistik nämlich besonders selten geschieden. 

Tierärzte

Ein Herz für Tiere und auch für den Partner: Mehr als drei von vier Veterinären können mit einer belastbaren Ehe rechnen, nur 23,9 Prozent werden geschieden.

Zahnärzte

Strahlendes Lächeln und kein Mundgeruch: Gute Voraussetzungen fürs Eheleben. Bloß 22,5 Prozent trennen sich trotzdem.

Optiker

Sie haben den Durchblick, auch in Liebesdingen. Nur 20,8 Prozent und damit kaum mehr als jeder fünfte Optiker in den USA pfeift auf den Bund der Ehe.

Geistliche

“Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden” – wer ein kirchliches Amt bekleidet, nimmt diese Worte freilich besonders ernst. Lediglich 19,8 Prozent halten es mit dem Partner trotzdem nicht aus, beim Rest bleibt’s der Bund fürs Leben.

So, und, Trommelwirbel – die Berufsgruppe, die nachweislich am seltensten geschieden wird, ist die der…

Aktuare

Äh, bitte wer? Ein Blick in die Wikipedia verrät: “Aktuare sind wissenschaftlich ausgebildete Sachverständige, die sich (…) auf der Grundlage mathematisch-statistischer Methoden (…) mit der Modellierung, Bewertung und Steuerung von Risiken befassen.” Na, ist doch klar, dass diese Ehen mit lediglich 17 Prozent Scheidungsrate am längsten halten. Wenn man schon beruflich Risiken berechnet…

Und allen anderen bleibt der Trost: Selbst bei 50 Prozent Scheidungsrate bleiben schließlich immer noch 50 Prozent Ehen, die halten. ?

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Warum Roland Trettl in “First Dates Hotel” gerne Amor spielt und was er Paaren in der Corona-Zeit rät, verrät er im Interview.

Am Montag (20. April, 20:15 Uhr) startet das neue Format “First Dates Hotel” als Ableger der VOX-Datingshow “First Dates – Ein Tisch für zwei”. Gastgeber Roland Trettl (48) und sein bekanntes “First Dates”-Team begrüßen Singles in einem französischen Boutique-Hotel zu einem Blind Date in Urlaubsstimmung. Nach einem Abendessen können sie sich entscheiden, ob sie sich im Hotel besser kennenlernen wollen. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erzählt Roland Trettl, warum er gerne Amor spielt und welche Kennenlerngeschichte ihn aus “First Dates” am meisten berührt hat. Zudem spricht er über seine derzeitigen Koch-Videos auf Instagram und hat einen Rat für Paare in der Corona-Zeit.

Mit “First Dates” sind Sie bereits Teil eines erfolgreichen Dating-Formats. Was erwartet die Zuschauer beim Ableger “First Dates Hotel”?

Roland Trettl: Sie erwartet eine bezaubernde Reise in die Provence und viele Singles, die wirklich auf der Suche nach der Liebe sind und sich hoffentlich verlieben – in einer Kulisse, die bestens dafür geeignet ist. Für uns ist es der nächste Schritt, “First Dates” ist ein erfolgreiches Format, in dem ein Date für zwei Stunden in einem Restaurant stattfindet. In einem Hotel kann man sich besser und womöglich schon vor dem Date kennenlernen. Nach einem Essen hat man am Pool oder – vielleicht für die ganz Schnellen – auf dem Zimmer Zeit, sich besser kennenzulernen.

Was ist das Besondere am Kennenlernen in Urlaubsstimmung?

Trettl: Man steigt in einen Flieger gen Süden und kommt an einen Ort, an dem das Wetter besser ist, die Gerüche anders sind und die Menschen einen mit einem Lächeln empfangen. Natürlich verliebt man sich unter solchen Umständen leichter, das habe ich öfter schon selbst erlebt. Ich habe fünf Jahre auf Mallorca gelebt und den Zauber des Südens lange Zeit miterlebt.

Was macht Ihnen bei Ihrem Einsatz als Amor am meisten Spaß?

Trettl: Das Gastgeber-Dasein und die Psychologie hinter den Begegnungen. Ich liebe es, die Menschen zu beobachten, wie unterschiedlich ihre Herangehensweise ist, sei es zurückhaltend, schüchtern, redselig, charmant oder uncharmant. Das Witzige ist, dass jeder Mensch mit derselben Intention zu uns kommt, nämlich dass er nicht mehr alleine sein möchte. Und doch geht jeder so anders vor, was mich fasziniert. Ich bin immer wieder erstaunt, wie komisch sich Menschen manchmal anstellen können (lacht).

Doch es gibt auch Erfolgsgeschichten. Welches Erlebnis aus “First Dates” hat Sie bisher am meisten berührt?

Trettl: Es ist bis heute die Mutter, die mir vor zwei Jahren mit Tränen in den Augen auf der Straße begegnet ist und sich so gefreut hat, dass wir die richtige Partnerin für ihren Sohn gefunden haben. Die beiden wollen jetzt sogar im Sommer heiraten. Diese Nachhaltigkeit, die wir für die Menschen schaffen, die uns nie vergessen werden, ist etwas Wunderbares. Ich habe mittlerweile ein Gespür dafür entwickelt, ob es zwischen zwei Menschen passt. Bei einem Date habe ich einmal nach fünf Minuten in die Kamera gesagt, dass die beiden heiraten werden. Eineinhalb Jahre nach ihrem ersten Date kamen sie wieder zu uns und er hat um ihre Hand angehalten.

Derzeit müssen viele Paare viel Zeit auf engstem Raum miteinander verbringen. Haben Sie einen Tipp für sie?

Trettl: Es ist ein guter Test. Man sagt ja auch: Wenn du mit jemandem zusammen bist, dann mache mit ihm zwei Wochen Urlaub, dann weißt du, ob es wirklich der richtige Mensch für dich ist. Die Paare, die sich jetzt verkrachen, nur weil man viel Zeit miteinander verbringt, passen sowieso nicht zusammen. Grundsätzlich rate ich jedem derzeit, nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Ich habe mich entschlossen, dass ich mich mit Menschen, die rund um die Uhr gefrustet sind, erst gar nicht mehr unterhalten möchte. Was in der Zukunft kommt, wissen wir alle nicht. Was wir wissen ist, dass wir alle einmal sterben werden, aber deshalb kann ich doch jetzt nicht Trübsal blasen. Das ist für mich eher Grund genug, so intensiv wie möglich zu leben. Das muss man in dem Fall auch so sehen und sich darüber freuen, dass man gezwungen wird, gemeinsam Zeit zu haben. Jetzt ist der Zeitpunkt, kreativ zu werden, zusammen zu kochen, sich auszutauschen oder gemeinsame Projekte zu entwickeln.

Sie selbst verbringen Ihre Zeit in der Küche und bieten Rezepttipps in Instagram-Videos, die ihre Frau filmt. Wie kam es zu der Idee?

Trettl: Alles fing an mit einer Bolognese. Meine Frau meinte, dass wir das Kochen auf Instagram und Facebook mit den Leuten teilen und ihnen in Corona-Zeiten eine Freude bereiten könnten. Das Ganze ging durch die Decke und wir haben in kürzester Zeit 1,5 Millionen Menschen auf Facebook erreicht. Seitdem ist halb elf unsere gemeinsame Kochzeit, meine Frau ist die Kamerafrau und moderiert die Aktion. Was ist authentischer als eine Moderatorin, mit der du täglich das Bett teilst (lacht).

Was ist Ihr persönliches Rezept-Highlight?

Trettl: Mittlerweile haben wir an die 25 Gerichte zusammen, einen bestimmten Favoriten habe ich nicht. Ich bin jeden Tag immer wieder überrascht, wie gut ich kochen kann (lacht). Gestern habe ich Gyozas, japanische Teigtaschen gemacht, die waren sensationell. Heute gab es ein Tiramisu der etwas anderen Art, mit Himbeersirup, Gin und Himbeerpulver. Mir ist wichtig, dass die Gerichte gut zuhause nachgekocht werden können. Natürlich darf ein Einkauf nicht fehlen, aber ich verwende jetzt keinen Atlantik-Steinbutt, Bouchot-Muscheln aus Italien oder die Gambas aus Spanien. Es sind Lebensmittel, die ich vor der Haustür in einem normalen Lebensmittelhandel bekomme.

Wie wirkt sich die Corona-Krise auf Sie persönlich aus?

Trettl: Auf mich derzeit noch nicht stark. Ich habe keine Mitarbeiter und kein Restaurant, um die ich bangen müsste. Aber ich beobachte Kollegen aus der Gastronomie und man merkt, wie es einigen etwas gebracht hat, in den letzten Jahren in sozialen Netzwerken aktiv gewesen zu sein und sie nicht verteufelt zu haben. Sie sind jetzt klar im Vorteil. Facebook und Instagram können nun genutzt werden, um Lieferservices anzubieten und zu bewerben.

Was wünschen Sie sich für die kommende Zeit?

Trettl: Ich wünsche mir, dass wir alle etwas daraus lernen. Dass wir wieder zusammenhalten, nicht jeder mit dem Finger auf den anderen zeigt und sich jeder auf sich selbst besinnt – das fängt bei der Politik an. Wenn aus Bayern die Kritik kommt, dass die Österreicher einige Maßnahmen wieder lockern, würde ich mir wünschen, dass sich jeder um seinen eigenen Kram kümmert. Für Corona weiß keiner das perfekte Rezept. Deshalb sollte jeder mehr auf sich schauen und andere nicht anprangern. Das gilt auch für die Frage nach Schuldigen. Menschen in Ischgl verantwortlich zu machen, finde ich eine Frechheit. Das bringt uns nicht weiter. Ich hoffe, die Diskussionen haben bald ein Ende.

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