Du willst deinen Urlaub genießen, entspannt und gut gelaunt sein? Hier kommen Tipps für einen Urlaub, der sich auch nach einem anfühlt.

Wie kann ich meinen Urlaub genießen?

Endlich steht der lang ersehnte Jahresurlaub an – endlich eine Auszeit, endlich Ruhe, endlich Entspannung. Aber um den Urlaub richtig genießen zu können, muss man auch die Arbeit Arbeit sein lassen und wirklich abschalten können. Damit du deine Urlaubstage wirklich genießen kannst, verraten wir dir die 15 besten Tipps.

1. Kosmetik, die anders riecht

Lasse dein Shampoo und Duschgel zu Hause und decke dich mit Kosmetikartikeln vor Ort ein. Exotische Düfte morgens unter der Dusche erinnern dich schon vor dem Frühstück daran, dass du gaaanz weit weg vom Alltag und der Arbeit bist. Und: Sind die Packungen am letzten Urlaubstag noch nicht alle, kannst du sie mit nach Hause nehmen und dich bei jeder Dusche an den Urlaub erinnern.

2. Die richtige Reiselektüre

Am Strand liegen und in Ruhe gemütlich schmökern, das gehört dazu, wenn man seinen Urlaub genießen will. Auch wenn du dir schon seit Jahren vorgenommen hast, endlich einmal den “Ulysses” von Joyce zu lesen: Lasse das Buch zu Hause und decke dich stattdessen hemmungslos mit leichter Lektüre ein, am besten auch mit Büchern von Autor*innen aus dem Urlaubsland. Du genehmigst dir gerade eine Auszeit – bilden kannst du dich auch noch an verregneten Herbstabenden zuhause.

3. Zum Telefonieren in die Telefonzelle

Lass unbedingt dein Handy zu Hause und mache Anrufe bei den Daheimgebliebenen von der Telefonzelle aus. Wenn du erst auf die Suche nach Münzen oder den landesüblichen Telefonkarten gehst, dich in die internationale Schlange vor dem Telefonhäuschen einreihen und dann in den Hörer rufen musst: “Ich bin jetzt gleich weg, mein Kleingeld ist alle, es piept schon …”, fühlt sich der Urlaub doppelt gut und so wie früher an.

4. Alltagssorgen adieu

Offene Rechnungen, unbeantwortete Einladungen, sonstige unerledigte Erledigungen: Lass die Sorgen um den Alltagskrempel zu Hause – der Stapel wird auch nicht kleiner, wenn du am Strand darüber nachgrübelst, was als Erstes nach der Rückkehr anliegt. Noch besser: Diszipliniert schon ein paar Tage vor dem Urlaub, soweit es geht, Aufgaben – vor allem schon lange aufgeschobene – erledigen. Dann kannst du das Faulsein so richtig genießen. Mitnehmen von Unterlagen sollte jedenfalls tabu sein im Urlaub.

5. Nicht alles durchplanen

Gerade kulturell oder architektonisch interessante Urlaubsziele verführen dazu, einen Haufen Pläne für Tagestouren und Ausflüge rund um Must-Sees zu machen. Bei zu viel Programm kann aber die Erholung auf der Strecke bleiben. Außerdem geht die Spontaneität verloren, die oft erst tolle Entdeckungen und Erlebnisse im Urlaub ermöglicht. Lass dir Zeit und Raum für spontane Pläne – oder einfach fürs Herumgammeln.

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6. Postkarten: Kurz und schmerzlos 

Eine Liste von einem Dutzend oder mehr Daheimgebliebenen abzuarbeiten, die mit einer Postkarte bedacht werden sollen, kann so manche Sonnenstunde vergällen. Vor allem, wenn man sich genötigt fühlt, Erlebnisse detailliert beschreiben zu müssen. Mache es dir leichter – schreib einfach nur “Viele Urlaubsgrüße von x aus y” auf die Karte. Was du erlebt hast, kannst du auch nach der Rückkehr erzählen.

7. Einheimisches Zeit-Gefühl 

Natürlich kannst du auch im Urlaub mittags eine warme Mahlzeit einnehmen und dich am frühen Abend an Brot und Aufschnitt gütlich tun. Gerade in warmen Ländern ergibt es allerdings Sinn, die Essgewohnheiten dem dortigen Leben anzupassen: Mit einem leichten Imbiss am Mittag, einer ausgedehnten Siesta und einer späten, ausgiebigen Abendmahlzeit kommt der Körper besser in Urlaubsform, als wenn du ihm in der Mittagshitze große Mahlzeiten zumutest.

8. Besondere Rituale 

Entwickle und pflege im Urlaub besondere Rituale, die Urlaubsgefühle fast wie von selbst erzeugen. Nimm zum Beispiel als Reiseproviant einen ganz besonderen Nudelsalat mit, den es nur im Urlaub gibt. Oder spinne für deinen Partner oder die Kinder abends Geschichten: Nimm dir dafür jeden Tag eine Kleinigkeit vor, zum Beispiel Muscheln oder Zeitungsfetzen sammeln. Dazu kannst du eine Geschichte erfinden und sie beim Abendessen erzählen.

9. Zeit ausblenden

Lass deine Armbanduhr im Urlaub im Koffer, ebenso den Wecker – es tut gut, über längere Zeit den Tag nicht auf Stunde und Minute zu organisieren. Ausgenommen sind Termine rund um Hin- und Rückreise. Da solltest du stets für einen großzügigen Zeitpuffer sorgen, denn Terminstress ist ein echter Erholungs-Killer.

10. Urlaub geht durch den Magen 

Bestelle im Restaurant nicht immer “Pizza Napoletana” oder gar “Wiener Schnitzel”. Schau lieber den einheimischen Tischnachbarn auf den Teller und lass dich davon inspirieren. Probiere unbekanntes Naschwerk beim Bäcker. Und falls du selbst kochst, lade ruhig exotische Gemüse und Gewürze in das Einkaufsnetz – wenn es nicht schmeckt, hast du wenigstens eine Urlaubsanekdote im Gepäck.

11. Leichte Garderobe 

Nimm nur das Nötigste an Klamotten mit und kauf dir ein paar bunte, günstige Fummel vor Ort. Die machen gute Laune – und wiegen auch kaum was beim Rückflug.

12. Den inneren Taschenrechner ausschalten

Gönn dir im Urlaub nette Kleinigkeiten, ohne über den Gegenwert in Euro nachzudenken: Wenn du beim Eisschlecken ausrechnest, was das gerade wieder gekostet hat, schmeckt’s nur noch halb so gut.

13. Mut zur Unterinformiertheit

Lass den Hotelfernseher mit Satellitenempfang ausgeschaltet, lies keine Zeitungen – die Welt dreht sich auch, wenn du mal nicht top informiert bist. Investiere die gewonnene Zeit lieber in etwas richtig schön Nutzloses wie Muscheln sammeln oder einfach Löcher in den Himmel gucken.

14. Ab und zu allein 

Wenn du in einer Gruppe oder mit deiner Familie unterwegs bist, tut es gut, sich ab und zu komplett auszuklinken: Einsamer Sonnenaufgangs-Spaziergang, Spritztour ins Hinterland, ein gemütlicher Bummel … Das schafft Abstand und Gelassenheit.

15. Fotografieren im Sparmodus 

Widerstehe der Versuchung, dich permanent zum Knecht von digitalen oder auf Zelluloid gebannten Erinnerungen zu machen. Ab und zu ein paar Fotos schießen reicht fürs Familienalbum – wer stets nach dem schönsten Motiv, der besten Perspektive und dem stimmungsvollsten Licht sucht, kann die tollste Aussicht nicht richtig genießen. Außerdem gehst du deinen Mitreisenden mit einer permanent gezückten Kamera wahrscheinlich eher auf den Wecker.

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